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	Kommentare zu: Wie die &#8222;Kronen Zeitung&#8220; von einer Minister-Besetzung überzeugt werden sollte: So tickt die Boulevard-Mediokratie in Österreich	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		Von: Common Sense		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/boulevard-mediokratie-in-oesterreich/#comment-7135</link>

		<dc:creator><![CDATA[Common Sense]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2021 21:37:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es wird immer irgendwer, irgendwo die Fäden ziehen, Herr Weber! Während nicht selten Vetternwirtschaft auf dem Weg zu Macht und nützlich sind, ist Hans Dichand in einer Barackensiedlung am Murufer im Süden von Graz aufgewachsen. Er sah seine Berufung im Journalismus und begann als 14-jähriger eine Lehre in der Schriftsetzerei in Eggenberg. Es brauchte viele Stationen, Rückschläge inbegriffen) bis er es zum &quot;Medienmacher&quot; gebracht hatte. Und viel wäre anderes gelaufen, wenn er an einer der Wegkreuzungen auf einen Bankmanager getroffen wäre, der ihm 1989 einen Kredit einräumte (1), der ihm die Übernahme der Hälfteanteile an der &quot;Krone&quot; ermöglicht hätte: Kurt Falk verkaufte an die WAZ (heute: Funke Mediengruppe) der SPD, hinter dem Türschild des Streitpartner saß dann Erich Schumann. Bis zu seinem Tod im Jahr 2010 war &quot;Der Alte&quot; Alleingeschäftsführer und Herausgeber der &quot;Krone&quot; und entschied auch in wirtschaftlichen Fragen.

Was vielfach negiert wird: Hans Dichand hatte den Puls der Durchschnittsbürger, den vielfach gescholtenen &quot;kleinen Leuten&quot;, den &quot;Stimmvieh&quot;. Er kümmerte sich persönlich um die Leserbriefseiten (&quot;Das freie Wort&quot;) richtete den &quot;Ombudsmann&quot; ein und ja, er betrieb Kampagnen-Journalismus: Ohne ihn gebe es ein Donau-Kraftwerk in der Hainburger Au (1984) und Kurt Steyrer (SPÖ) wäre Bundespräsident geworden (1986). Kurz: Er griff (patriotische) Stimmungen auf, verstärkte sie und förderte trotz einer Nähe zur SPÖ den Aufstieg von Jörg Haider (&quot;Österreich zuerst&quot; bei Migration und EU).

Aber: nicht alles ging auf: Viktor Klima&#039;s SPÖ blieb zwar stimmen- und mandatsträrkste Partei, aber Wahlgewinner FPÖ verhalf Wolfgang Schüssel (ÖVP) zur Kanzlerschaft. Bundespräsident Thomas Klestil blieb es vorbehalten, Karl-Heinz Gasser und nicht Spitzenkandidat Thomas Prinzhorn (FPÖ) als Finanzminister anzugeloben und dem Regierungspakt eine &quot;Präambel&quot; voranstellen zu lassen und sich mit Hans Dichand auszutauschen.  Hoffentlich hat Gattin Margot Trost gespendet, denn der Forderung von &quot;Täglich Alles&quot;, die Löffler abzugeben, hat Klestil nicht erfüllt.

All das wäre unmöglich gewesen, wenn er bei der Personalauswahl überwiegend ein gutes Händchen gehabt hätte: &quot;Staberl&quot; (Richard Nimmerrichter), der &quot;In den Wind gereimt&quot; Dichter (Wolf Martin), der Postler (Michael Jeannée), die Innenpolitker (Dieter Kindermann &#038; Peter Gnam) sowie Cato/Aurelius (er selbst) waren die Treiber, dass die &quot;Krone&quot; nicht nur gekauft sondern auch gelesen wurde (Reichweite: bis zu 43%)!

Abschließend noch ein Wort zu Claus Pandi, der Nachfolger von Dieter Kindermann als Krone-Innenpolitik Chef und seit 2018 Chefredakteur deren Salzburger Regionalausgabe:  Ihm ist es gelungen, BK Alfred Gusenbauer und BPO Werner Faymann knapp vor der NRW einen Leserbrief an den Herausgeber der &quot;Kronen Zeitung&quot; zu richten, den dieser am 27.6.2008 veröffentlichte. Inhaltlich decken sich die Forderungen in Bezug auf die künftige Ausgestaltung der EU weitgehend mit den Vorstellungen der &quot;Krone&quot; (zB verpflichtende Volksabstimmungen in Österreich für weitere Vertragsänderungen sowie für den Beitritt der Türkei), rechtlich sind sie brisant. Der Hofberichterstatter (frag nach bei Franz Voves) von Bundeskanzler Werner Faymann (1994-2007 Wiener Wohnbaustadtrat und enger Freund von Hans Dichand) heirate nach der NRW in Venedig Angela Feigl (BK Pressesprecherin), Josef Ostermayer war sein Trauzeuge und Faymann Gast.  

Pandi scheint in Alltagsfragen weder &quot;Rechtsbelehrungen&quot; zu verstehen noch auf Auskünfte von Servicestellen zu vertrauen, denn er schrieb er an den Landespolizeikommandanten Roland Horngacher (Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien):

&quot;Lieber Herr Hofrat, es ist mir zwar unangenehm, aber ich brauche fachlichen Rat. Ich bin heute gegen 0.20 Uhr auf dem Gürtel in eine Radarfalle gefahren, was mich sehr ärgert, weil ich sonst als Schleicher verrufen bin. Ich entschuldige mich jetzt schon, Sie mit diesem Unfug belästigt zu haben, aber sie wissen aus der Praxis sicher genau, wie ich da verfahren soll.&quot; (2)

1 Das Medienhaus &quot;Österreich&quot; wurde 2006 von der RLB-OÖ (GD Ludwig Scharinger) mitfinanziert.
2 https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20071023_OTS0154/falter-polizeiskandal-weitet-sich-aus-planierte-strafmandate-und-interventionsschreiben-an-polizeispitze-werden-veroeffentlicht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird immer irgendwer, irgendwo die Fäden ziehen, Herr Weber! Während nicht selten Vetternwirtschaft auf dem Weg zu Macht und nützlich sind, ist Hans Dichand in einer Barackensiedlung am Murufer im Süden von Graz aufgewachsen. Er sah seine Berufung im Journalismus und begann als 14-jähriger eine Lehre in der Schriftsetzerei in Eggenberg. Es brauchte viele Stationen, Rückschläge inbegriffen) bis er es zum &#8222;Medienmacher&#8220; gebracht hatte. Und viel wäre anderes gelaufen, wenn er an einer der Wegkreuzungen auf einen Bankmanager getroffen wäre, der ihm 1989 einen Kredit einräumte (1), der ihm die Übernahme der Hälfteanteile an der &#8222;Krone&#8220; ermöglicht hätte: Kurt Falk verkaufte an die WAZ (heute: Funke Mediengruppe) der SPD, hinter dem Türschild des Streitpartner saß dann Erich Schumann. Bis zu seinem Tod im Jahr 2010 war &#8222;Der Alte&#8220; Alleingeschäftsführer und Herausgeber der &#8222;Krone&#8220; und entschied auch in wirtschaftlichen Fragen.</p>
<p>Was vielfach negiert wird: Hans Dichand hatte den Puls der Durchschnittsbürger, den vielfach gescholtenen &#8222;kleinen Leuten&#8220;, den &#8222;Stimmvieh&#8220;. Er kümmerte sich persönlich um die Leserbriefseiten (&#8222;Das freie Wort&#8220;) richtete den &#8222;Ombudsmann&#8220; ein und ja, er betrieb Kampagnen-Journalismus: Ohne ihn gebe es ein Donau-Kraftwerk in der Hainburger Au (1984) und Kurt Steyrer (SPÖ) wäre Bundespräsident geworden (1986). Kurz: Er griff (patriotische) Stimmungen auf, verstärkte sie und förderte trotz einer Nähe zur SPÖ den Aufstieg von Jörg Haider (&#8222;Österreich zuerst&#8220; bei Migration und EU).</p>
<p>Aber: nicht alles ging auf: Viktor Klima&#8217;s SPÖ blieb zwar stimmen- und mandatsträrkste Partei, aber Wahlgewinner FPÖ verhalf Wolfgang Schüssel (ÖVP) zur Kanzlerschaft. Bundespräsident Thomas Klestil blieb es vorbehalten, Karl-Heinz Gasser und nicht Spitzenkandidat Thomas Prinzhorn (FPÖ) als Finanzminister anzugeloben und dem Regierungspakt eine &#8222;Präambel&#8220; voranstellen zu lassen und sich mit Hans Dichand auszutauschen.  Hoffentlich hat Gattin Margot Trost gespendet, denn der Forderung von &#8222;Täglich Alles&#8220;, die Löffler abzugeben, hat Klestil nicht erfüllt.</p>
<p>All das wäre unmöglich gewesen, wenn er bei der Personalauswahl überwiegend ein gutes Händchen gehabt hätte: &#8222;Staberl&#8220; (Richard Nimmerrichter), der &#8222;In den Wind gereimt&#8220; Dichter (Wolf Martin), der Postler (Michael Jeannée), die Innenpolitker (Dieter Kindermann &amp; Peter Gnam) sowie Cato/Aurelius (er selbst) waren die Treiber, dass die &#8222;Krone&#8220; nicht nur gekauft sondern auch gelesen wurde (Reichweite: bis zu 43%)!</p>
<p>Abschließend noch ein Wort zu Claus Pandi, der Nachfolger von Dieter Kindermann als Krone-Innenpolitik Chef und seit 2018 Chefredakteur deren Salzburger Regionalausgabe:  Ihm ist es gelungen, BK Alfred Gusenbauer und BPO Werner Faymann knapp vor der NRW einen Leserbrief an den Herausgeber der &#8222;Kronen Zeitung&#8220; zu richten, den dieser am 27.6.2008 veröffentlichte. Inhaltlich decken sich die Forderungen in Bezug auf die künftige Ausgestaltung der EU weitgehend mit den Vorstellungen der &#8222;Krone&#8220; (zB verpflichtende Volksabstimmungen in Österreich für weitere Vertragsänderungen sowie für den Beitritt der Türkei), rechtlich sind sie brisant. Der Hofberichterstatter (frag nach bei Franz Voves) von Bundeskanzler Werner Faymann (1994-2007 Wiener Wohnbaustadtrat und enger Freund von Hans Dichand) heirate nach der NRW in Venedig Angela Feigl (BK Pressesprecherin), Josef Ostermayer war sein Trauzeuge und Faymann Gast.  </p>
<p>Pandi scheint in Alltagsfragen weder &#8222;Rechtsbelehrungen&#8220; zu verstehen noch auf Auskünfte von Servicestellen zu vertrauen, denn er schrieb er an den Landespolizeikommandanten Roland Horngacher (Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien):</p>
<p>&#8222;Lieber Herr Hofrat, es ist mir zwar unangenehm, aber ich brauche fachlichen Rat. Ich bin heute gegen 0.20 Uhr auf dem Gürtel in eine Radarfalle gefahren, was mich sehr ärgert, weil ich sonst als Schleicher verrufen bin. Ich entschuldige mich jetzt schon, Sie mit diesem Unfug belästigt zu haben, aber sie wissen aus der Praxis sicher genau, wie ich da verfahren soll.&#8220; (2)</p>
<p>1 Das Medienhaus &#8222;Österreich&#8220; wurde 2006 von der RLB-OÖ (GD Ludwig Scharinger) mitfinanziert.<br />
2 <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20071023_OTS0154/falter-polizeiskandal-weitet-sich-aus-planierte-strafmandate-und-interventionsschreiben-an-polizeispitze-werden-veroeffentlicht" rel="nofollow ugc">https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20071023_OTS0154/falter-polizeiskandal-weitet-sich-aus-planierte-strafmandate-und-interventionsschreiben-an-polizeispitze-werden-veroeffentlicht</a></p>
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		<title>
		Von: Alexandra Bader		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/boulevard-mediokratie-in-oesterreich/#comment-7126</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Bader]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 16:15:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/boulevard-mediokratie-in-oesterreich/#comment-7074&quot;&gt;Don Loko&lt;/a&gt;.

Man muss bei der Krone auch bedenken, dass es ein deutliches Vorher und Nachher gibt, was den Tod von Hans Dichand betrifft. Ich müsste nachschauen, aber ich glaube, das war 2009. Vor ein paar Monaten schilderte ein Ex-Krone-Mitarbeiter auf Facebook das Antichambrieren von Politikern in der Redaktion, auch von Kurz 2011 als neuem Staatssekretär. Das war also schon die Zeit von Christoph Dichand, und der User meinte auch, dass der Unterschied deutlich war.

Ich erinnere mich an einen dann rasch gelöschten Tweet von Claus Pandi am 24.1.2011, wonach General Entacher beurlaubt sei. Die Krone machte mit mehreren Titelseiten dafür Druck, doch Darabos war wie Entacher für das bestehende System mit Wehrpflicht. Entacher wurde tatsächlich unter etwas seltsamen Umständen abberufen.

Dabei muss man daran denken, dass die Krone im Herbst 2010 eine Kampagne wieder via Titelseiten machte, um eine Volksbefragung über die Wehrpflicht in Aussicht zu stellen, dh das versprach dann Häupl bei der Gemeinderatswahl. Und es gab einen Schwenk der SPÖ weg vom Volksheer zum Berufsheer, von dem Pandi Darabos vor laufender Kamera überzeugen wollte. Damals machte Pandi kurze Videos, die auf die Webseite der Krone gestellt wurden. Man konnte sehen, wie er Darabos seine Verachtung zeigte, indem er andere nebenbei grüsste, während Darabos am Rande des Ministerrats antworten sollte. Auch das macht deutlich, dass manche Medien eine Rolle spielen, die ihnen nicht zukommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/boulevard-mediokratie-in-oesterreich/#comment-7074">Don Loko</a>.</p>
<p>Man muss bei der Krone auch bedenken, dass es ein deutliches Vorher und Nachher gibt, was den Tod von Hans Dichand betrifft. Ich müsste nachschauen, aber ich glaube, das war 2009. Vor ein paar Monaten schilderte ein Ex-Krone-Mitarbeiter auf Facebook das Antichambrieren von Politikern in der Redaktion, auch von Kurz 2011 als neuem Staatssekretär. Das war also schon die Zeit von Christoph Dichand, und der User meinte auch, dass der Unterschied deutlich war.</p>
<p>Ich erinnere mich an einen dann rasch gelöschten Tweet von Claus Pandi am 24.1.2011, wonach General Entacher beurlaubt sei. Die Krone machte mit mehreren Titelseiten dafür Druck, doch Darabos war wie Entacher für das bestehende System mit Wehrpflicht. Entacher wurde tatsächlich unter etwas seltsamen Umständen abberufen.</p>
<p>Dabei muss man daran denken, dass die Krone im Herbst 2010 eine Kampagne wieder via Titelseiten machte, um eine Volksbefragung über die Wehrpflicht in Aussicht zu stellen, dh das versprach dann Häupl bei der Gemeinderatswahl. Und es gab einen Schwenk der SPÖ weg vom Volksheer zum Berufsheer, von dem Pandi Darabos vor laufender Kamera überzeugen wollte. Damals machte Pandi kurze Videos, die auf die Webseite der Krone gestellt wurden. Man konnte sehen, wie er Darabos seine Verachtung zeigte, indem er andere nebenbei grüsste, während Darabos am Rande des Ministerrats antworten sollte. Auch das macht deutlich, dass manche Medien eine Rolle spielen, die ihnen nicht zukommt.</p>
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		<title>
		Von: Don Loko		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/boulevard-mediokratie-in-oesterreich/#comment-7074</link>

		<dc:creator><![CDATA[Don Loko]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Nov 2021 17:44:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herr Dr. Weber,
Ich bin jetzt aber doch ein wenig überrascht von Ihrer hier zur Schau gestellten Naivität. Mag schon sein, dass Sie so viel mit anderem beschäftigt gewesen sind, dass Sie der Frage des Einflusses der österreichischen Boulevard Presse auf die Politik nicht ausreichend nachgegangen sind. Aber dass selbst Ihnen spätestens der Brief von Feymann (mitunterzeichnet von Gusenbauer) an Dichand nicht die Augen (nicht nur Ihnen) geöffnet hat, lässt mich erschaudern und lässt mich sprachlos zurück. Wenn selbst Sie offensichtliche Zusammenhänge nicht erahnen, wer dann?
Ich darf erinnern, dass in dem Schreiben Faymann (der dann den Mitunterzeichner Gusenbauer so losgeworden ist) dem Herausgeber persönlich (also Dichand!) und nicht etwa den Lesern oder den Österreichern zugesichert hat, einer Änderung der EU Verträge (samt Türkei Betritt) würde er nur zustimmen, falls dies durch eine Volksabstimmung so entschieden wird. Wenn also was Kurz angeblich (muss noch vor Gericht bewiesen werden) „getan hat“, ein „Sittenbild, Korruption und Untreue“ war, was ist dann ein im vorauseilenden Gehorsam verfasster Brief von einem Bundeskanzler an einen Zeitungszaren, um sich dessen wohlwollende Berichterstattung zu sichern?? Nun, dafür gibt es einen eigenen Tatbestand, und der lautet Hochverrat! Bezeichnend für dieses heuchlerische Land, dass das niemanden gekümmert und zu keinem Ermittlungen geführt hat. All dies spricht Kurz nicht frei, dies ist ein separates Verfahren, es wirft aber ein bezeichnendes Licht auf so Vieles...
Bleiben Sie dran, Herr Dr. Weber, Österreich benötigt dringend Leute wie Sie, vor allem, da Sie offensichtlich auf keinem Auge blind sind. Wenn Leute wie Sie Aufdeckungsarbeit leisten, kann ich mir sicher sein, dass es um die Sache geht. Leider bin ich in der sehr einseitig dargestellten Affäre um den ehemaligen Bundeskanzler sehr überzeugt, dass hier andere Interessen im Vordergrund stehen und Rechte mit Füßen getreten werden, und das ist sehr schädlich für unser Land.
Daher, danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Dr. Weber,<br />
Ich bin jetzt aber doch ein wenig überrascht von Ihrer hier zur Schau gestellten Naivität. Mag schon sein, dass Sie so viel mit anderem beschäftigt gewesen sind, dass Sie der Frage des Einflusses der österreichischen Boulevard Presse auf die Politik nicht ausreichend nachgegangen sind. Aber dass selbst Ihnen spätestens der Brief von Feymann (mitunterzeichnet von Gusenbauer) an Dichand nicht die Augen (nicht nur Ihnen) geöffnet hat, lässt mich erschaudern und lässt mich sprachlos zurück. Wenn selbst Sie offensichtliche Zusammenhänge nicht erahnen, wer dann?<br />
Ich darf erinnern, dass in dem Schreiben Faymann (der dann den Mitunterzeichner Gusenbauer so losgeworden ist) dem Herausgeber persönlich (also Dichand!) und nicht etwa den Lesern oder den Österreichern zugesichert hat, einer Änderung der EU Verträge (samt Türkei Betritt) würde er nur zustimmen, falls dies durch eine Volksabstimmung so entschieden wird. Wenn also was Kurz angeblich (muss noch vor Gericht bewiesen werden) „getan hat“, ein „Sittenbild, Korruption und Untreue“ war, was ist dann ein im vorauseilenden Gehorsam verfasster Brief von einem Bundeskanzler an einen Zeitungszaren, um sich dessen wohlwollende Berichterstattung zu sichern?? Nun, dafür gibt es einen eigenen Tatbestand, und der lautet Hochverrat! Bezeichnend für dieses heuchlerische Land, dass das niemanden gekümmert und zu keinem Ermittlungen geführt hat. All dies spricht Kurz nicht frei, dies ist ein separates Verfahren, es wirft aber ein bezeichnendes Licht auf so Vieles&#8230;<br />
Bleiben Sie dran, Herr Dr. Weber, Österreich benötigt dringend Leute wie Sie, vor allem, da Sie offensichtlich auf keinem Auge blind sind. Wenn Leute wie Sie Aufdeckungsarbeit leisten, kann ich mir sicher sein, dass es um die Sache geht. Leider bin ich in der sehr einseitig dargestellten Affäre um den ehemaligen Bundeskanzler sehr überzeugt, dass hier andere Interessen im Vordergrund stehen und Rechte mit Füßen getreten werden, und das ist sehr schädlich für unser Land.<br />
Daher, danke!</p>
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