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	Kommentare zu: Der &#8222;stochastische Papagei&#8220;: Weitere Recherchen erhärten den Verdacht gegen Medizinethikerin und Corona-Hardlinerin Alena Buyx	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		Von: Ralf Rath		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Rath]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 08:49:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Computerwissenschaftler Joseph Weizenbaum kritisierte bereits zur Mitte der 1970er Jahre, dass bei zunehmend mehr Hochschulabsolventen festzustellen ist, dass &quot;sie gar nichts Eigenes zu sagen haben&quot; (ders., 1994: 363, 9. Aufl.). Wer also heutzutage fähig ist, eigenständig eine Leistung zu erbringen, sieht sich dadurch gesellschaftlich ins Verhältnis gesetzt. Es tritt dann ein Mangel an klarer sozialer Struktur ein, der, medizinisch betrachtet, &quot;einen nachweislichen pathogenen Einfluß auf die weitere Lebensgeschichte hat&quot; (Spitzer, 1996: 330). Es kommt dann nicht von ungefähr, dass die Anforderungen für eine Dissertation im Fach Medizin noch sehr viel schärfer formuliert sind als in den Sozialwissenschaften ohnehin schon. Sollte sich also bewahrheiten, dass die von Alena Buyx der Universität Münster eingereichte Schrift nicht einmal den Mindeststandards guter wissenschaftlicher Praxis genügt, stünde zuvörderst der Verdacht im Raum, damit der Ethik eines Arztes frontal zuwider schwere Erkrankungen und den Tod herbeizuführen. Der Historiker Michael Wolffsohn reklamiert angesichts dessen erst jüngst eine inzwischen mit Unsummen an Steuergeld finanzierte &quot;Selbstzerstörung&quot; (Schwäbische Zeitung v. 13.7.2024). Letzten Endes bedeutet das, dass die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt in ihr Gegenteil verkehrt sein würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Computerwissenschaftler Joseph Weizenbaum kritisierte bereits zur Mitte der 1970er Jahre, dass bei zunehmend mehr Hochschulabsolventen festzustellen ist, dass &#8222;sie gar nichts Eigenes zu sagen haben&#8220; (ders., 1994: 363, 9. Aufl.). Wer also heutzutage fähig ist, eigenständig eine Leistung zu erbringen, sieht sich dadurch gesellschaftlich ins Verhältnis gesetzt. Es tritt dann ein Mangel an klarer sozialer Struktur ein, der, medizinisch betrachtet, &#8222;einen nachweislichen pathogenen Einfluß auf die weitere Lebensgeschichte hat&#8220; (Spitzer, 1996: 330). Es kommt dann nicht von ungefähr, dass die Anforderungen für eine Dissertation im Fach Medizin noch sehr viel schärfer formuliert sind als in den Sozialwissenschaften ohnehin schon. Sollte sich also bewahrheiten, dass die von Alena Buyx der Universität Münster eingereichte Schrift nicht einmal den Mindeststandards guter wissenschaftlicher Praxis genügt, stünde zuvörderst der Verdacht im Raum, damit der Ethik eines Arztes frontal zuwider schwere Erkrankungen und den Tod herbeizuführen. Der Historiker Michael Wolffsohn reklamiert angesichts dessen erst jüngst eine inzwischen mit Unsummen an Steuergeld finanzierte &#8222;Selbstzerstörung&#8220; (Schwäbische Zeitung v. 13.7.2024). Letzten Endes bedeutet das, dass die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt in ihr Gegenteil verkehrt sein würde.</p>
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