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	Kommentare zu: Der Wikinepp in Uni-Bibliotheken geht munter weiter	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		<title>
		Von: Caroline Kaiser		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/der-wikinepp-in-uni-bibliotheken-geht-munter-weiter/#comment-524</link>

		<dc:creator><![CDATA[Caroline Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:06:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/blog.php/?p=721#comment-524</guid>

					<description><![CDATA[Herr Dr. Müller, 

Sie machen es sich da etwas zu einfach, füge aber hinzu, viele Käufer und vor allem Bibliothekare auch.

Ich ärgere mich über diese &quot;wikinepp&quot; Bücher auch schon lange. Noch vor 2 Jahren war über niederländische Grossisten überhaupt nicht ersichtlich, daß es sich hier um Wiki Inhalte handelte. Der Käufer merkte dies erst, wenn er das Buch in den Händen hielt.
Mittlerweile ist dies aber anders, auch über Amazon usw. ist zu sehen, daß es sich um &quot;Wikipedia Content&quot; handelt. 

Allerdings auch nicht bei allen deutlich, z.B. bei Libri nicht. Entweder steht dies nur irgendwo im Text, der bei reiner Titelsuche aber erst mal aufgerufen werden muß, oder man muß sich die winzigen Cover ganz genau ansehen. Manchmal fehlen sie sogar ganz. Hier wäre noch mehr möglich, sowohl vom Verlag, als aber auch vom Händler.

Sie verstehen vielleicht auch viele Kritiker falsch. Vielen ist völlig egal, wie viele Wiki Bücher sie herausbringen. Ärgerlich ist allerdings, daß diese Bücher keinerlei richtigen Zusammenhang haben. 

Ein vernünftig editiertes Buch, welches z.B. alle Artikel über das Betamax System in einen Zusammenhang setzt, würde sicher seine Käufer finden. 
Ein simpler Abdruck der Artikel, Unterartikel und Verweise ergibt gar keinen Sinn, weil dann in einem solchen Buch z.B. die gleichnamige Pop Band &quot;Betamax&quot; auftaucht oder Vitaminpräparate gleichen Namens.
Solche &quot;Bücher&quot; sind schlichtweg wertlos.

Daß dies alles im Windschatten eines wissenschaftlichen Verlages publiziert wird, dies macht es nicht besser, sondern eher schlechter.

Viele Kunden suchen auch Bücher nach einem Stichwort. Mittlerweile ist dies eine Qual, weil es zwar Hunderte oder Tausende Treffer gibt, aber sich darunter zu 90-98% eben diese Bücher verbergen.

Es dauert manchmal Stunden, bis man endlich das richtige Fachbuch gefunden hat, weil man sich durch Kolonnen dieser Wikibücher quälen muß.

Hier wären bessere Suchmöglichkeiten der Buchhändler besser, bei denen man Bücher von Alpha/Betascript usw. ausschließen kann.

Weshalb aber immer noch so viele Bibliothekare darauf reinfallen, kann ich mir nur mit Zeitdruck und mangelnder Sorgfalt erklären.

Es gibt aber schon einen neuen &quot;Verlag&quot;, der ganz bewußt verschleiert daß es sich um Wiki Inhalte handelt: Hephaestus Books

In zahlreichen Büchern über mein Fachgebiet wird in keinem Wort erwähnt, daß es sich um Wiki Material handelt.

Noch nicht einmal auf dem Cover ist dies ersichtlich, sondern erst dann, wenn man das Inhaltsverzeichnis aufschlägt.

Auch die &quot;Bücher&quot; Gruppe versucht den &quot;Wiedererkennungsdienst&quot; zu umgehen, indem überhaupt kein Verlag mehr genannt wird und man sich einfach &quot;books&quot; oder &quot;Buch&quot; nennt. ( Dahinter steckt LLC, aber bei dem Kürzel schrillen ja schon die Alarmglocken ).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Dr. Müller, </p>
<p>Sie machen es sich da etwas zu einfach, füge aber hinzu, viele Käufer und vor allem Bibliothekare auch.</p>
<p>Ich ärgere mich über diese &#8222;wikinepp&#8220; Bücher auch schon lange. Noch vor 2 Jahren war über niederländische Grossisten überhaupt nicht ersichtlich, daß es sich hier um Wiki Inhalte handelte. Der Käufer merkte dies erst, wenn er das Buch in den Händen hielt.<br />
Mittlerweile ist dies aber anders, auch über Amazon usw. ist zu sehen, daß es sich um &#8222;Wikipedia Content&#8220; handelt. </p>
<p>Allerdings auch nicht bei allen deutlich, z.B. bei Libri nicht. Entweder steht dies nur irgendwo im Text, der bei reiner Titelsuche aber erst mal aufgerufen werden muß, oder man muß sich die winzigen Cover ganz genau ansehen. Manchmal fehlen sie sogar ganz. Hier wäre noch mehr möglich, sowohl vom Verlag, als aber auch vom Händler.</p>
<p>Sie verstehen vielleicht auch viele Kritiker falsch. Vielen ist völlig egal, wie viele Wiki Bücher sie herausbringen. Ärgerlich ist allerdings, daß diese Bücher keinerlei richtigen Zusammenhang haben. </p>
<p>Ein vernünftig editiertes Buch, welches z.B. alle Artikel über das Betamax System in einen Zusammenhang setzt, würde sicher seine Käufer finden.<br />
Ein simpler Abdruck der Artikel, Unterartikel und Verweise ergibt gar keinen Sinn, weil dann in einem solchen Buch z.B. die gleichnamige Pop Band &#8222;Betamax&#8220; auftaucht oder Vitaminpräparate gleichen Namens.<br />
Solche &#8222;Bücher&#8220; sind schlichtweg wertlos.</p>
<p>Daß dies alles im Windschatten eines wissenschaftlichen Verlages publiziert wird, dies macht es nicht besser, sondern eher schlechter.</p>
<p>Viele Kunden suchen auch Bücher nach einem Stichwort. Mittlerweile ist dies eine Qual, weil es zwar Hunderte oder Tausende Treffer gibt, aber sich darunter zu 90-98% eben diese Bücher verbergen.</p>
<p>Es dauert manchmal Stunden, bis man endlich das richtige Fachbuch gefunden hat, weil man sich durch Kolonnen dieser Wikibücher quälen muß.</p>
<p>Hier wären bessere Suchmöglichkeiten der Buchhändler besser, bei denen man Bücher von Alpha/Betascript usw. ausschließen kann.</p>
<p>Weshalb aber immer noch so viele Bibliothekare darauf reinfallen, kann ich mir nur mit Zeitdruck und mangelnder Sorgfalt erklären.</p>
<p>Es gibt aber schon einen neuen &#8222;Verlag&#8220;, der ganz bewußt verschleiert daß es sich um Wiki Inhalte handelt: Hephaestus Books</p>
<p>In zahlreichen Büchern über mein Fachgebiet wird in keinem Wort erwähnt, daß es sich um Wiki Material handelt.</p>
<p>Noch nicht einmal auf dem Cover ist dies ersichtlich, sondern erst dann, wenn man das Inhaltsverzeichnis aufschlägt.</p>
<p>Auch die &#8222;Bücher&#8220; Gruppe versucht den &#8222;Wiedererkennungsdienst&#8220; zu umgehen, indem überhaupt kein Verlag mehr genannt wird und man sich einfach &#8222;books&#8220; oder &#8222;Buch&#8220; nennt. ( Dahinter steckt LLC, aber bei dem Kürzel schrillen ja schon die Alarmglocken ).</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dr. Wolfgang Philipp Müller		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/der-wikinepp-in-uni-bibliotheken-geht-munter-weiter/#comment-493</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Wolfgang Philipp Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 16:36:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[..und noch eine Ergänzung: Und übrigens glaube ich, dass sich niemand dafür schämen muss, ein Angebot in den Markt zu stellen, dass Nachfrage findet - darauf basiert letzten Endes unser gesamtes Wirtschaftssystem, und ohne solche Unternehmer ginge nichts weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>..und noch eine Ergänzung: Und übrigens glaube ich, dass sich niemand dafür schämen muss, ein Angebot in den Markt zu stellen, dass Nachfrage findet &#8211; darauf basiert letzten Endes unser gesamtes Wirtschaftssystem, und ohne solche Unternehmer ginge nichts weiter.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Dr. Wolfgang Philipp Müller		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/der-wikinepp-in-uni-bibliotheken-geht-munter-weiter/#comment-469</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Wolfgang Philipp Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 21:03:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/blog.php/?p=721#comment-469</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Herr Weber,

Punkt 1 kann ich Ihnen beantworten. Diese Frage stellte mir auch die Leipziger Volkszeitung im Interview; hier der Teil dazu:
LVZ: &quot;Über den Mutterverlag VDM vertreiben Sie wissenschaftliche Arbeiten im Zusammenspiel
mit den Autoren. Haben Sie keine Angst, dass der schlechte Ruf von Fastbook
Publishing und Betascript auch auf den VDM zurückfällt?&quot;

Meine Antwort: &quot;Ängste habe ich im geschäftlichen Bereich sowieso nicht, sonst wäre ich
wohl nicht Unternehmer geworden, sondern vielleicht Bibliothekar. Wir
gewinnen monatlich mehr als 3.000 neue wissenschaftlichen Autoren - das
sind Akademiker, Dozenten, Professoren. Die sind gebildet und können
differenziert denken. Außerdem haben wir mit unserem kostenlosen Angebot
an die Wissenschaft ein weltweites Alleinstellungsmerkmal. Wer nicht mit
dem Schmuddelkind spielen will, kann gerne zu den traditionellen
Kollegen gehen und sich dort bei gleicher Leistung mit
Druckkostenzuschüssen abzocken lassen. Komischerweise kommen die meisten
Akademiker aber zu uns.&quot;

Punkt 2 macht mich auch sprachlos!

Beste Grüße, Ihr wpm]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Weber,</p>
<p>Punkt 1 kann ich Ihnen beantworten. Diese Frage stellte mir auch die Leipziger Volkszeitung im Interview; hier der Teil dazu:<br />
LVZ: &#8222;Über den Mutterverlag VDM vertreiben Sie wissenschaftliche Arbeiten im Zusammenspiel<br />
mit den Autoren. Haben Sie keine Angst, dass der schlechte Ruf von Fastbook<br />
Publishing und Betascript auch auf den VDM zurückfällt?&#8220;</p>
<p>Meine Antwort: &#8222;Ängste habe ich im geschäftlichen Bereich sowieso nicht, sonst wäre ich<br />
wohl nicht Unternehmer geworden, sondern vielleicht Bibliothekar. Wir<br />
gewinnen monatlich mehr als 3.000 neue wissenschaftlichen Autoren &#8211; das<br />
sind Akademiker, Dozenten, Professoren. Die sind gebildet und können<br />
differenziert denken. Außerdem haben wir mit unserem kostenlosen Angebot<br />
an die Wissenschaft ein weltweites Alleinstellungsmerkmal. Wer nicht mit<br />
dem Schmuddelkind spielen will, kann gerne zu den traditionellen<br />
Kollegen gehen und sich dort bei gleicher Leistung mit<br />
Druckkostenzuschüssen abzocken lassen. Komischerweise kommen die meisten<br />
Akademiker aber zu uns.&#8220;</p>
<p>Punkt 2 macht mich auch sprachlos!</p>
<p>Beste Grüße, Ihr wpm</p>
]]></content:encoded>
		
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