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	Kommentare zu: Die Bummeljahre des Bundeskanzlers oder: Hat jemand studiert, wenn er nie eine Prüfung abgelegt hat?	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		Von: Erbloggtes		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Erbloggtes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 08:59:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[:-)]]></description>
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		Von: admin		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 14:24:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Erbloggtes,

ad &quot;Ad Plagiarii&quot;:

Ein fantastischer Remix!

Vielen herzlichen Dank, das kommt über den Schreibtisch, womöglich sogar gerahmt.

Ihr
sw]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Erbloggtes,</p>
<p>ad &#8222;Ad Plagiarii&#8220;:</p>
<p>Ein fantastischer Remix!</p>
<p>Vielen herzlichen Dank, das kommt über den Schreibtisch, womöglich sogar gerahmt.</p>
<p>Ihr<br />
sw</p>
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		Von: Erbloggtes		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/die-bummeljahre-des-bundeskanzlers-oder-hat-jemand-studiert-wenn-er-nie-eine-prufung-abgelegt-hat/#comment-744</link>

		<dc:creator><![CDATA[Erbloggtes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 12:40:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Meiner Ansicht nach ist die beste Bedeutung von &quot;studieren&quot;, dass man sich mit einem Gegenstand und dessen wissenschaftlicher Betrachtung näher beschäftigt. Eine Immatrikulation gehört nicht notwendigerweise dazu, noch weniger universitäre Prüfungen.
Was wäre sonst mit Menschen in Unterdrückungsregimen (z.B. Deutschland im 19. Jh.), die nicht zu Prüfungen zugelassen wurden? Haben die gar nicht studiert, auch wenn sie (heute) anerkannte Experten waren? Juden in Nazideutschland müssen wir gar nicht diskutieren, das wäre sonst zu dicht an Godwins Law.
Die Ergänzung &quot;nicht abgeschlossen&quot; soll dem Lebenslaufleser ja verdeutlichen, dass man keine akademischen &quot;Würden&quot; erworben hat. Für akademische Abschlüsse würde ich auch je eigene Zeilen im Lebenslauf verwenden. In früherer Zeit wäre wohl die Promotionsprüfung die einzige formale Prüfung gewesen, anders als heute mit mehreren Prüfungen pro Semester, die feinsäuberlich in Datenbanken verwaltet werden müssen.
Das “Studium der Computerwissenschaften, Genetik, Humanbiologie, Psychologie, Philosophie und Mathematik (nicht abgeschlossen)” trägt man m.E. heute ungern in seinen Lebenslauf ein, weil Universalbildung kein Arbeitsmarktwert mehr zugemessen wird, der Bewerber vielmehr als wahllos, desorientiert und unorganisiert gilt. Früher war das anders. In vielen Kurzlebensläufen von Wissenschaftlern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts finden sich mehrere Fächer, in denen derjenige lediglich ein paar Vorlesungen gehört hat. Ganz nach Fausts Motto, das mich in diesem Zusammenhang zu &lt;a href=&quot;http://erbloggtes.wordpress.com/2012/09/11/weltgeschichten-in-gedichten-6/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;einem Gedicht Ad Plagiarii&lt;/a&gt; inspiriert hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Ansicht nach ist die beste Bedeutung von &#8222;studieren&#8220;, dass man sich mit einem Gegenstand und dessen wissenschaftlicher Betrachtung näher beschäftigt. Eine Immatrikulation gehört nicht notwendigerweise dazu, noch weniger universitäre Prüfungen.<br />
Was wäre sonst mit Menschen in Unterdrückungsregimen (z.B. Deutschland im 19. Jh.), die nicht zu Prüfungen zugelassen wurden? Haben die gar nicht studiert, auch wenn sie (heute) anerkannte Experten waren? Juden in Nazideutschland müssen wir gar nicht diskutieren, das wäre sonst zu dicht an Godwins Law.<br />
Die Ergänzung &#8222;nicht abgeschlossen&#8220; soll dem Lebenslaufleser ja verdeutlichen, dass man keine akademischen &#8222;Würden&#8220; erworben hat. Für akademische Abschlüsse würde ich auch je eigene Zeilen im Lebenslauf verwenden. In früherer Zeit wäre wohl die Promotionsprüfung die einzige formale Prüfung gewesen, anders als heute mit mehreren Prüfungen pro Semester, die feinsäuberlich in Datenbanken verwaltet werden müssen.<br />
Das “Studium der Computerwissenschaften, Genetik, Humanbiologie, Psychologie, Philosophie und Mathematik (nicht abgeschlossen)” trägt man m.E. heute ungern in seinen Lebenslauf ein, weil Universalbildung kein Arbeitsmarktwert mehr zugemessen wird, der Bewerber vielmehr als wahllos, desorientiert und unorganisiert gilt. Früher war das anders. In vielen Kurzlebensläufen von Wissenschaftlern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts finden sich mehrere Fächer, in denen derjenige lediglich ein paar Vorlesungen gehört hat. Ganz nach Fausts Motto, das mich in diesem Zusammenhang zu <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="http://erbloggtes.wordpress.com/2012/09/11/weltgeschichten-in-gedichten-6/" rel="nofollow">einem Gedicht Ad Plagiarii</a> inspiriert hat.</p>
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