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	Kommentare zu: Die Dystopie der Rechtswissenschaftlerin Frauke Brosius-Gersdorf: &#8222;Strafzahlungen&#8220; für gewisse Todkranke – und die Tötung von Menschen ohne &#8222;Subjektqualität&#8220; verstoße nicht gegen die Menschenwürde	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		<title>
		Von: Charles-Louis de Secondat		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/dystopie-brosius-gersdorf/#comment-11556</link>

		<dc:creator><![CDATA[Charles-Louis de Secondat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2025 15:42:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/dystopie-brosius-gersdorf/#comment-11501&quot;&gt;Conrad&lt;/a&gt;.

Das sehe ich in der Sache genauso. 

Es ist übrigens verfassungsrechtlich &quot;ein alter Hut&quot;, gesetzliche Leistungen im Ergebnis z.B. wegen fehlender Impfung zu versagen, siehe § 56 Abs. 1 Satz 4 des Infektionsschutzgesetzes, eingeführt (bereits) durch das Masernschutzgesetz aus 2020.  

Bei dem verlinkten Beitrag scheint es sich nach meiner Wahrnehmung wohl eher um eine Ausarbeitung der Co-Autorin zu nicht gestellten Fragen zu handeln. Die in der Prämisse behauptete &quot;alte Debatte&quot;, die entflammt sei, ist mir jedenfalls bislang nicht untergekommen. Vermutlich hatte man am Lehrstuhl kein besseres Thema parat und musste mal wieder etwas veröffentlichen. Die Argumentation ist mir außerdem in Teilen eher etwas dürftig gelungen. 

Aber wie gesagt, verfassungsrechtlich wird in dem Beitrag meines Erachtens überhaupt kein Neuland betreten. Darin ein zynisches Menschenbild zu erblicken, das an Deutschlands dunkelste Zeiten erinnert, halte ich nicht nur für abwegig, sondern auch für peinlich und niveaulos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/dystopie-brosius-gersdorf/#comment-11501">Conrad</a>.</p>
<p>Das sehe ich in der Sache genauso. </p>
<p>Es ist übrigens verfassungsrechtlich &#8222;ein alter Hut&#8220;, gesetzliche Leistungen im Ergebnis z.B. wegen fehlender Impfung zu versagen, siehe § 56 Abs. 1 Satz 4 des Infektionsschutzgesetzes, eingeführt (bereits) durch das Masernschutzgesetz aus 2020.  </p>
<p>Bei dem verlinkten Beitrag scheint es sich nach meiner Wahrnehmung wohl eher um eine Ausarbeitung der Co-Autorin zu nicht gestellten Fragen zu handeln. Die in der Prämisse behauptete &#8222;alte Debatte&#8220;, die entflammt sei, ist mir jedenfalls bislang nicht untergekommen. Vermutlich hatte man am Lehrstuhl kein besseres Thema parat und musste mal wieder etwas veröffentlichen. Die Argumentation ist mir außerdem in Teilen eher etwas dürftig gelungen. </p>
<p>Aber wie gesagt, verfassungsrechtlich wird in dem Beitrag meines Erachtens überhaupt kein Neuland betreten. Darin ein zynisches Menschenbild zu erblicken, das an Deutschlands dunkelste Zeiten erinnert, halte ich nicht nur für abwegig, sondern auch für peinlich und niveaulos.</p>
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		<title>
		Von: Kurt Heß		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/dystopie-brosius-gersdorf/#comment-11540</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kurt Heß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2025 10:27:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich hätte mir einen strukturierten Prozess gewünscht in dem in einer Kommission die Richter aus einer longlist von 10-20 ausgezeichneten Kandidaten selektiert werden und dann zur Abstimmung gebracht werden, was einem demokratischen Verfahren nach Kompetenzen entspräche und nicht nach &quot;Parteienkonsens&quot;.  Vermeintlich hatte die Kandidatin unabhängig von der noch finalen Bewertung der casa viel an Anfeindungen zu ertragen und wird daher auch nicht um einer Qualifikation wegen sondern wegen einer gefühlten Ungerechtigkeitshypothese getragen. Überrascht war ich über eine Aspirantin dann bei Lanz in einer Talksendung, wo nach meiner Auffassung unabhängig von der Wahrnehmung in der Professionalität und der Tiefe der Dialektik das höchste Gericht per se in ein zwangsläufiges nicht bedachtes Rampenlicht geführt wurde. Es gibt da den Spruch, die Mehrheit liegt falsch und ich überlege gerade diese ganzen Unterschriftenaktionen wie diese in dieser Sache jetzt eher nicht einer sachlichen Aufarbeitung dienen. Überzeugt bin ich, dass sich viele Menschen ein Verfahren wünschen, dass sich mit dem Prozess auseinandersetzt den oder die befähigsten Persönlichkeiten in das Gericht zu promovieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte mir einen strukturierten Prozess gewünscht in dem in einer Kommission die Richter aus einer longlist von 10-20 ausgezeichneten Kandidaten selektiert werden und dann zur Abstimmung gebracht werden, was einem demokratischen Verfahren nach Kompetenzen entspräche und nicht nach &#8222;Parteienkonsens&#8220;.  Vermeintlich hatte die Kandidatin unabhängig von der noch finalen Bewertung der casa viel an Anfeindungen zu ertragen und wird daher auch nicht um einer Qualifikation wegen sondern wegen einer gefühlten Ungerechtigkeitshypothese getragen. Überrascht war ich über eine Aspirantin dann bei Lanz in einer Talksendung, wo nach meiner Auffassung unabhängig von der Wahrnehmung in der Professionalität und der Tiefe der Dialektik das höchste Gericht per se in ein zwangsläufiges nicht bedachtes Rampenlicht geführt wurde. Es gibt da den Spruch, die Mehrheit liegt falsch und ich überlege gerade diese ganzen Unterschriftenaktionen wie diese in dieser Sache jetzt eher nicht einer sachlichen Aufarbeitung dienen. Überzeugt bin ich, dass sich viele Menschen ein Verfahren wünschen, dass sich mit dem Prozess auseinandersetzt den oder die befähigsten Persönlichkeiten in das Gericht zu promovieren.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Conrad		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/dystopie-brosius-gersdorf/#comment-11501</link>

		<dc:creator><![CDATA[Conrad]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2025 14:29:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Den ersten verlinkten Beitrag habe ich mir komplett durchgelesen. Ich finde den Beitrag von Frau Brosius-Gersdorf sehr ausgewogen, mit Pro- und Contra-Argumenten, also &quot;wissenschaftlich redlich&quot;. Sie zitieren einseitig und bezeichnen alle, die wegen COVID-19 behandelt wurden, als Todkranke. Das ist weder wissenschaftlich noch redlich, sondern klassischer Populismus. Alle weiteren Kennzeichen für Populismus unter https://populismus.online/
Den zweiten Beitrag kann ich wegen der Paywall nicht lesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den ersten verlinkten Beitrag habe ich mir komplett durchgelesen. Ich finde den Beitrag von Frau Brosius-Gersdorf sehr ausgewogen, mit Pro- und Contra-Argumenten, also &#8222;wissenschaftlich redlich&#8220;. Sie zitieren einseitig und bezeichnen alle, die wegen COVID-19 behandelt wurden, als Todkranke. Das ist weder wissenschaftlich noch redlich, sondern klassischer Populismus. Alle weiteren Kennzeichen für Populismus unter <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://populismus.online/" rel="nofollow ugc">https://populismus.online/</a><br />
Den zweiten Beitrag kann ich wegen der Paywall nicht lesen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/dystopie-brosius-gersdorf/#comment-11481</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 20:07:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/dystopie-brosius-gersdorf/#comment-11474&quot;&gt;Hagen&lt;/a&gt;.

Völlig korrekt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/dystopie-brosius-gersdorf/#comment-11474">Hagen</a>.</p>
<p>Völlig korrekt!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hagen		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/dystopie-brosius-gersdorf/#comment-11474</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 10:56:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=9739#comment-11474</guid>

					<description><![CDATA[Dass Frau Brosius eine politische Aktivistin ist,  welche sich dazu berufen fühlt, den Staat gegen die Bürger zu vertreten, zeigte sie auch ganz deutlich bei der Diskussion über die Kostenbeteiligung / Verweigerung der Kostenübernahme für Ungeimpfte.
Ob diese Kenntnisse über die Beweislast /  Beweisführung / Kausalität hat, ist nicht erkennbar,  als Richterin war sie ja nie tätig. 
Allerdings gehört das aber zum Grundwissen eines Juristen.
Die von ihr vorgebrachten  Äußerungen hatten offensichtlich das Ziel,  Ungeimpfte einzuschüchtern,  zu verunsichern und den &quot;Volkszorn&quot; (der Geimpften) weg vom Staat und gegen die Ungeimpften zu lenken, obwohl zu dieser Zeit bereits ziemlich sicher war, dass die Impfung eine Ansteckung nicht verhindert, sondern nur die Folgen mildern kann und auch Geimpfte weiter Übertragen sein können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Frau Brosius eine politische Aktivistin ist,  welche sich dazu berufen fühlt, den Staat gegen die Bürger zu vertreten, zeigte sie auch ganz deutlich bei der Diskussion über die Kostenbeteiligung / Verweigerung der Kostenübernahme für Ungeimpfte.<br />
Ob diese Kenntnisse über die Beweislast /  Beweisführung / Kausalität hat, ist nicht erkennbar,  als Richterin war sie ja nie tätig.<br />
Allerdings gehört das aber zum Grundwissen eines Juristen.<br />
Die von ihr vorgebrachten  Äußerungen hatten offensichtlich das Ziel,  Ungeimpfte einzuschüchtern,  zu verunsichern und den &#8222;Volkszorn&#8220; (der Geimpften) weg vom Staat und gegen die Ungeimpften zu lenken, obwohl zu dieser Zeit bereits ziemlich sicher war, dass die Impfung eine Ansteckung nicht verhindert, sondern nur die Folgen mildern kann und auch Geimpfte weiter Übertragen sein können.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hagen		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/dystopie-brosius-gersdorf/#comment-11473</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 10:16:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/dystopie-brosius-gersdorf/#comment-11389&quot;&gt;AM&lt;/a&gt;.

Es ist auch unfassbar,  dass eine Juristin ernsthaft eine Kostenbeteiligung Ungeimpfter beführwortet,  ohne dass schlüssig belegt, noch bewiesen werden kann, dass die Nichtimpfung kausal zu diesen Folgen führte.
Das beachtet jeder Amtsrichter selbst in Hintertupflingen.
Eine Scheingelehrte, welcher offensichtlich bereits diese Grundsätze der Beweisführung fremd sind, taugt für gar kein Richteramt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/dystopie-brosius-gersdorf/#comment-11389">AM</a>.</p>
<p>Es ist auch unfassbar,  dass eine Juristin ernsthaft eine Kostenbeteiligung Ungeimpfter beführwortet,  ohne dass schlüssig belegt, noch bewiesen werden kann, dass die Nichtimpfung kausal zu diesen Folgen führte.<br />
Das beachtet jeder Amtsrichter selbst in Hintertupflingen.<br />
Eine Scheingelehrte, welcher offensichtlich bereits diese Grundsätze der Beweisführung fremd sind, taugt für gar kein Richteramt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MS		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/dystopie-brosius-gersdorf/#comment-11435</link>

		<dc:creator><![CDATA[MS]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2025 12:39:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zuerst: Danke, dass Sie hier eine Diskussion mit unterschiedlichen Perspektiven und Kritik an Ihren Positionen zulassen. Auch wenn ich Ihre Positionen zum überwiegenden Teil nicht teile, möchte ich diese Größe nicht unerwähnt lassen!

Für mein Empfinden machen Sie es sich beim vorangestellten Disclaimer zu einfach. Eine Diskussion einzelner Sätze ist automatisch &quot;aus dem Kontext gerissen&quot; und vermittelt hier implizit den Eindruck von für sich stehenden Behauptungen oder sogar politischen Forderungen. 

Der erste Satz ist offensichtlich eine Schlussfolgerung, die sich auf die im Text ausformulierten Argumente stützt und sich auf die Fragestellung bezieht. Ihre Gegenposition zum ersten und zweiten Zitat setzen Sie mit &quot;Aus meiner Sicht ist dies ein völliger Bruch mit der Menschenwürde.&quot;. Eine inhaltliche Auseinandersetzung ist das nicht. Der anschließende Beitrag geht auf diese Position &quot;Bruch mit Menschenwürde&quot; nicht ein, was mich vermuten lässt, dass Sie hier eine eigene Begriffsdefinitionen für &quot;Menschenwürde&quot; ansetzen. Sie beschreiben mit &quot;hunderttausende Euros [...] Deine Erben werden leer ausgehen&quot; ein sehr konkretes Szenario von lebenslanger Verschuldung. Als verfassungskonform beschriebene gesetzgeberische Gestaltungsmöglichkeiten werden in Ihrem Text zu politischen Maximalforderungen. Aber das von Ihnen beschriebene Szenario widerspricht den Ausführungen von BG, die Regelungselemente zur &quot;Berücksichtigung von Eigenverantwortung insbesondere nach Maßgabe der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Einzelnen&quot; als Maßgabe für eine Angemessenheit formuliert.  

Ich teile im übrigen Ihre Skepsis bezüglich der gesellschaftlichen Implikationen einer solchen Regelung. DASS es die gesetzgeberische Möglichkeit dazu geben soll überrascht mich jedoch nicht so sehr. Bei &quot;Selbstverschulden&quot; z.B. bei Vorsatz oder bei Piercings &#038; Tattoos (Folgeerkrankungen) sind auch jetzt Leistungsbeschränkungen möglich. 

„Die Tötung eines Menschen ohne herabwürdigende Begleitumstände, die ihm seine Subjektqualität absprechen, verletzt Art. 1 I GG nicht.“ Die Feststellung selbst wirkt banal. Sonst dürfte es die Bundeswehr nicht geben.

„Die Annahme, dass die Menschenwürde überall gelte, wo menschliches Leben existiert, ist ein biologistisch-naturalistischer Fehlschluss.“ DAS scheint doch der springende Punkt zu sein. . . Was hat BG als Begründung angeführt und warum sind Sie anderer Meinung? Die Unterscheidung Rechtssubjekt und Subjektqualität ist Voraussetzung um Subjektqualitiät in Frage stellen zu können. Also: Ist der Embryo nach Nidation in gleicher Weise Mensch mit der daraus folgenden gleichen Würde, wie ein geborenes Baby? Diese Frage darf man betrachten. Wir befinden uns da philosophisch nicht an irgendeinem Rand. Und weil Sie zu dazu eine andere Einschätzung haben, ist Fr. BG dadurch doch nicht untragbar.

„Die Schwangerschaft wird nicht beendet, weil das Ungeborene als lebensunwert erachtet wird, sondern weil für die Frau eine Mutterschaft nicht vorstellbar ist. Das Ungeborene wird deshalb nicht instrumentalisiert.“ Man könnte hier eine von wahrscheinlich ewig vielen Befragungen von Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch anführen. Vielleicht ist das (hinter der 224 € Bezahlschranke) auch so. Falls nicht und das die Kritik ist... dann ist das ein Punkt für Sie.  Aber ein etwas wackeliger. Wenn wir ehrlich miteinander sind, glaubt doch (fast) niemand ernsthaft, dass die betroffenen Frauen &quot;Ungeborene als lebensunwert erachten&quot; und daher die Schwangerschaft abbrechen.

&quot;Legitimierung der Tötung von gewissen Menschen&quot;.  Vermutlich meinen Sie damit die in der Öffentlichkeit breit diskutierte und von den meisten Menschen befürwortete Strafffreiheit in den ersten Schwangerschaftswochen? Oder ist das ein gedanklicher Sprung zur Ermordung von anderen geborenen Menschen? Auf die Begründung wäre ich sehr gespannt.

Eigener Disclaimer: Wie Sie erkennen können bin ich kein Jurist. Machen Sie mich gerne auf eventuell enthalte Fehlannahmen oder Begriffsfehler aufmerksam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst: Danke, dass Sie hier eine Diskussion mit unterschiedlichen Perspektiven und Kritik an Ihren Positionen zulassen. Auch wenn ich Ihre Positionen zum überwiegenden Teil nicht teile, möchte ich diese Größe nicht unerwähnt lassen!</p>
<p>Für mein Empfinden machen Sie es sich beim vorangestellten Disclaimer zu einfach. Eine Diskussion einzelner Sätze ist automatisch &#8222;aus dem Kontext gerissen&#8220; und vermittelt hier implizit den Eindruck von für sich stehenden Behauptungen oder sogar politischen Forderungen. </p>
<p>Der erste Satz ist offensichtlich eine Schlussfolgerung, die sich auf die im Text ausformulierten Argumente stützt und sich auf die Fragestellung bezieht. Ihre Gegenposition zum ersten und zweiten Zitat setzen Sie mit &#8222;Aus meiner Sicht ist dies ein völliger Bruch mit der Menschenwürde.&#8220;. Eine inhaltliche Auseinandersetzung ist das nicht. Der anschließende Beitrag geht auf diese Position &#8222;Bruch mit Menschenwürde&#8220; nicht ein, was mich vermuten lässt, dass Sie hier eine eigene Begriffsdefinitionen für &#8222;Menschenwürde&#8220; ansetzen. Sie beschreiben mit &#8222;hunderttausende Euros [&#8230;] Deine Erben werden leer ausgehen&#8220; ein sehr konkretes Szenario von lebenslanger Verschuldung. Als verfassungskonform beschriebene gesetzgeberische Gestaltungsmöglichkeiten werden in Ihrem Text zu politischen Maximalforderungen. Aber das von Ihnen beschriebene Szenario widerspricht den Ausführungen von BG, die Regelungselemente zur &#8222;Berücksichtigung von Eigenverantwortung insbesondere nach Maßgabe der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Einzelnen&#8220; als Maßgabe für eine Angemessenheit formuliert.  </p>
<p>Ich teile im übrigen Ihre Skepsis bezüglich der gesellschaftlichen Implikationen einer solchen Regelung. DASS es die gesetzgeberische Möglichkeit dazu geben soll überrascht mich jedoch nicht so sehr. Bei &#8222;Selbstverschulden&#8220; z.B. bei Vorsatz oder bei Piercings &amp; Tattoos (Folgeerkrankungen) sind auch jetzt Leistungsbeschränkungen möglich. </p>
<p>„Die Tötung eines Menschen ohne herabwürdigende Begleitumstände, die ihm seine Subjektqualität absprechen, verletzt Art. 1 I GG nicht.“ Die Feststellung selbst wirkt banal. Sonst dürfte es die Bundeswehr nicht geben.</p>
<p>„Die Annahme, dass die Menschenwürde überall gelte, wo menschliches Leben existiert, ist ein biologistisch-naturalistischer Fehlschluss.“ DAS scheint doch der springende Punkt zu sein. . . Was hat BG als Begründung angeführt und warum sind Sie anderer Meinung? Die Unterscheidung Rechtssubjekt und Subjektqualität ist Voraussetzung um Subjektqualitiät in Frage stellen zu können. Also: Ist der Embryo nach Nidation in gleicher Weise Mensch mit der daraus folgenden gleichen Würde, wie ein geborenes Baby? Diese Frage darf man betrachten. Wir befinden uns da philosophisch nicht an irgendeinem Rand. Und weil Sie zu dazu eine andere Einschätzung haben, ist Fr. BG dadurch doch nicht untragbar.</p>
<p>„Die Schwangerschaft wird nicht beendet, weil das Ungeborene als lebensunwert erachtet wird, sondern weil für die Frau eine Mutterschaft nicht vorstellbar ist. Das Ungeborene wird deshalb nicht instrumentalisiert.“ Man könnte hier eine von wahrscheinlich ewig vielen Befragungen von Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch anführen. Vielleicht ist das (hinter der 224 € Bezahlschranke) auch so. Falls nicht und das die Kritik ist&#8230; dann ist das ein Punkt für Sie.  Aber ein etwas wackeliger. Wenn wir ehrlich miteinander sind, glaubt doch (fast) niemand ernsthaft, dass die betroffenen Frauen &#8222;Ungeborene als lebensunwert erachten&#8220; und daher die Schwangerschaft abbrechen.</p>
<p>&#8222;Legitimierung der Tötung von gewissen Menschen&#8220;.  Vermutlich meinen Sie damit die in der Öffentlichkeit breit diskutierte und von den meisten Menschen befürwortete Strafffreiheit in den ersten Schwangerschaftswochen? Oder ist das ein gedanklicher Sprung zur Ermordung von anderen geborenen Menschen? Auf die Begründung wäre ich sehr gespannt.</p>
<p>Eigener Disclaimer: Wie Sie erkennen können bin ich kein Jurist. Machen Sie mich gerne auf eventuell enthalte Fehlannahmen oder Begriffsfehler aufmerksam.</p>
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