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	Kommentare zu: ÖVP-Weisung statt GWP-Initiative: Juristische Fehlinformationen und Schönfärbereien in der Presseaussendung der TU Wien	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		<title>
		Von: Andreas Slateff		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9763</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Slateff]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2023 15:19:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ist recht leicht erklärt: Die TU Wien verwendet nicht nur moodle. Sie verwendet zwar auch moodle (als tuwel), aber nicht nur, insbesondere wird moodle nicht für Zeugnisse, nicht für die Lehrveranstaltungsankündigung und nicht für  Diplomarbeiten verwendet. Die TU Wien benützt stattdessen &quot;tiss&quot; - als Nachfolger bzw. Modifikation von &quot;tuwis&quot;, einer mehr oder weniger Eigenproduktion, um die es aber ebenfalls vor rund 10 Jahren größeren Krach gab:
https://www.profil.at/wirtschaft/tu-wien-die-universitaet-rechnungen-gericht-370081
Deshalb ist eine direkte Anbidung von turnitin an moodle auch gar nicht so sinnvoll. Als Betreuer können Sie aber sehr wohl mit Plagiatssoftware prüfen.

Ich finde auch nicht, dass jede schriftliche Aufgabe mit turnitin geprüft werden sollte oder müsste, denn es gibt genügend vorwissenschaftliche Arbeiten, die keinen strengen Kriterien genügen, genügend Gruppenarbeiten und und und. Das würde nur auf massenweise falsche Alarme führen und den Alltag der Lehre mehr behindern als ihr nützen.

Darüberhinaus darf ich Ihnen ein offenes &quot;Geheimnis&quot; verraten: Auch Lehrende halten sich nicht an alle Regeln. Es gibt genügend Teile in den Vorlesungsunterlagen, die aus Fremdmaterial stammen, die aber nur nicht &quot;veröffentlicht&quot; werden. Das Resulat einer vollständigen turnitin-Verwendung wäre dann nur, dass auch Studenten damit versuchen, ihre Professoren womöglich zu erpressen. Also wäre es auch Uni-Sicht insgesamt eher kontraproduktiv, man würde nur schlafende Hunde wecken. Deshalb wird es vermutlich dabei bleiben, dass die Betreuer die Plagiatsprüfungssoftware verwenden können.
Als Student, der eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt, wird man doch hoffentlich selber wissen, welche Quellen man verwendet hat, und woran man selber gearbeitet hat. In experimentellen Fächern wie Chemie, Verfahrenstechnik oder Physik lernt man, Laborbücher zu führen (in der Physik leider nur etwas eingeschränkter, warum auch immer). Wenn man also entsprechend &quot;sauber&quot; arbeitet, dort, wo es möglich ist, und entsprechend gut dokumentiert, dann kann man damit auch die Eigenleistungen belegen.

Viel wichtiger als eine nachträgliche Plagiatsprüfung von Seiten der Studenten fände ich einen vorbeugenden Unterricht bereits im ersten Semester, ordentlich zu dokumentieren, und zwar: Experimentell mit Laborbüchern, theoretischerseits mit Tagesheften/Tagebüchern und programmierend mit Versionsverwaltungssystemen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist recht leicht erklärt: Die TU Wien verwendet nicht nur moodle. Sie verwendet zwar auch moodle (als tuwel), aber nicht nur, insbesondere wird moodle nicht für Zeugnisse, nicht für die Lehrveranstaltungsankündigung und nicht für  Diplomarbeiten verwendet. Die TU Wien benützt stattdessen &#8222;tiss&#8220; &#8211; als Nachfolger bzw. Modifikation von &#8222;tuwis&#8220;, einer mehr oder weniger Eigenproduktion, um die es aber ebenfalls vor rund 10 Jahren größeren Krach gab:<br />
<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.profil.at/wirtschaft/tu-wien-die-universitaet-rechnungen-gericht-370081" rel="nofollow ugc">https://www.profil.at/wirtschaft/tu-wien-die-universitaet-rechnungen-gericht-370081</a><br />
Deshalb ist eine direkte Anbidung von turnitin an moodle auch gar nicht so sinnvoll. Als Betreuer können Sie aber sehr wohl mit Plagiatssoftware prüfen.</p>
<p>Ich finde auch nicht, dass jede schriftliche Aufgabe mit turnitin geprüft werden sollte oder müsste, denn es gibt genügend vorwissenschaftliche Arbeiten, die keinen strengen Kriterien genügen, genügend Gruppenarbeiten und und und. Das würde nur auf massenweise falsche Alarme führen und den Alltag der Lehre mehr behindern als ihr nützen.</p>
<p>Darüberhinaus darf ich Ihnen ein offenes &#8222;Geheimnis&#8220; verraten: Auch Lehrende halten sich nicht an alle Regeln. Es gibt genügend Teile in den Vorlesungsunterlagen, die aus Fremdmaterial stammen, die aber nur nicht &#8222;veröffentlicht&#8220; werden. Das Resulat einer vollständigen turnitin-Verwendung wäre dann nur, dass auch Studenten damit versuchen, ihre Professoren womöglich zu erpressen. Also wäre es auch Uni-Sicht insgesamt eher kontraproduktiv, man würde nur schlafende Hunde wecken. Deshalb wird es vermutlich dabei bleiben, dass die Betreuer die Plagiatsprüfungssoftware verwenden können.<br />
Als Student, der eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt, wird man doch hoffentlich selber wissen, welche Quellen man verwendet hat, und woran man selber gearbeitet hat. In experimentellen Fächern wie Chemie, Verfahrenstechnik oder Physik lernt man, Laborbücher zu führen (in der Physik leider nur etwas eingeschränkter, warum auch immer). Wenn man also entsprechend &#8222;sauber&#8220; arbeitet, dort, wo es möglich ist, und entsprechend gut dokumentiert, dann kann man damit auch die Eigenleistungen belegen.</p>
<p>Viel wichtiger als eine nachträgliche Plagiatsprüfung von Seiten der Studenten fände ich einen vorbeugenden Unterricht bereits im ersten Semester, ordentlich zu dokumentieren, und zwar: Experimentell mit Laborbüchern, theoretischerseits mit Tagesheften/Tagebüchern und programmierend mit Versionsverwaltungssystemen.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9762</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 17:44:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9761&quot;&gt;Ronald Benedik&lt;/a&gt;.

Aber offenbar hat eine Universität die Stimme der Politik nicht ignoriert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9761">Ronald Benedik</a>.</p>
<p>Aber offenbar hat eine Universität die Stimme der Politik nicht ignoriert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ronald Benedik		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9761</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ronald Benedik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 13:59:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu den angeblichen Fehlen von Standards an den Universitäten, muss ich sagen: Was Abschreiben ist, wusste man schon 2001 und davor. Dafür braucht es keine Standards oder Regeln, es ist nach 12 Schuljahren bekannt.

Zur Parteipolitik möchte ich sagen, die Universitäten sind nicht unbedingt schlechter oder besser wegen der Parteipolitik. In der jüngeren Vergangheit, damit meine ich die letzten beiden Jahrzehnte, hat die Politik die Stimme der Universitäten praktisch ignoriert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den angeblichen Fehlen von Standards an den Universitäten, muss ich sagen: Was Abschreiben ist, wusste man schon 2001 und davor. Dafür braucht es keine Standards oder Regeln, es ist nach 12 Schuljahren bekannt.</p>
<p>Zur Parteipolitik möchte ich sagen, die Universitäten sind nicht unbedingt schlechter oder besser wegen der Parteipolitik. In der jüngeren Vergangheit, damit meine ich die letzten beiden Jahrzehnte, hat die Politik die Stimme der Universitäten praktisch ignoriert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ralf Rath		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9760</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralf Rath]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 12:58:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=5417#comment-9760</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9749&quot;&gt;Ralf Rath&lt;/a&gt;.

Obwohl längst klar ist, dass allein der kritische Weg offen steht (Kant), wünscht sich nicht zuletzt in Österreich laut repräsentativen Umfragen gegenwärtig die weit überwiegende Mehrheit ein sofortiges Schweigen der &quot;Waffe der Kritik&quot; (Marx). In Deutschland war es vor allem Max Planck mit seinem Plädoyer für solch einen &quot;inneren Frieden&quot; (siehe den Aufsatz zum Wesen der Willensfreiheit), an dem sich die dortige Bundesregierung noch heute in ihrem Handeln orientiert. Angesichts dessen wollte aber Max Horkheimer keineswegs bloß rhetorisch zuvor wissen (in: Der neueste Angriff auf die Metaphysik), was das für ein Frieden sei, sich mit Macht gezwungen zu sehen, dabei dem Untergang der Menschheit beiwohnen zu müssen. Insofern erstaunt Ihr Einwand, Interessierter Leser, einer vermeintlich meiner Diplom-Arbeit fehlenden Empirie über alle Maße hinweg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9749">Ralf Rath</a>.</p>
<p>Obwohl längst klar ist, dass allein der kritische Weg offen steht (Kant), wünscht sich nicht zuletzt in Österreich laut repräsentativen Umfragen gegenwärtig die weit überwiegende Mehrheit ein sofortiges Schweigen der &#8222;Waffe der Kritik&#8220; (Marx). In Deutschland war es vor allem Max Planck mit seinem Plädoyer für solch einen &#8222;inneren Frieden&#8220; (siehe den Aufsatz zum Wesen der Willensfreiheit), an dem sich die dortige Bundesregierung noch heute in ihrem Handeln orientiert. Angesichts dessen wollte aber Max Horkheimer keineswegs bloß rhetorisch zuvor wissen (in: Der neueste Angriff auf die Metaphysik), was das für ein Frieden sei, sich mit Macht gezwungen zu sehen, dabei dem Untergang der Menschheit beiwohnen zu müssen. Insofern erstaunt Ihr Einwand, Interessierter Leser, einer vermeintlich meiner Diplom-Arbeit fehlenden Empirie über alle Maße hinweg.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9759</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2023 19:27:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9757&quot;&gt;Andreas Slateff&lt;/a&gt;.

Eine Anbindung von &lt;em&gt;Turnitin &lt;/em&gt;an &lt;em&gt;Moodle &lt;/em&gt;ist das A &amp; O, sollte jede schriftliche Abgabe eines Studierenden umfassen. Interessant, dass sich diese anderswo längst übliche Routine (selbst Uni Wien, von US-Unis ganz zu schweigen) an der TU Wien weder in den Köpfen noch technisch bislang durchgesetzt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9757">Andreas Slateff</a>.</p>
<p>Eine Anbindung von <em>Turnitin </em>an <em>Moodle </em>ist das A &#038; O, sollte jede schriftliche Abgabe eines Studierenden umfassen. Interessant, dass sich diese anderswo längst übliche Routine (selbst Uni Wien, von US-Unis ganz zu schweigen) an der TU Wien weder in den Köpfen noch technisch bislang durchgesetzt hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andreas Slateff		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9757</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Slateff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2023 08:47:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=5417#comment-9757</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9747&quot;&gt;AufdenPunktgebracht&lt;/a&gt;.

Soweit ich weiß, wird sowohl bei der Bibliothek als auch betreuerseitig mit &quot;Turnitin&quot; und anderer Software geprüft. Eine direkte Anbindung an &quot;die&quot; (welche?) Lernplattform der TU Wien ist vielleicht gar nicht notwendig, weil die Arbeiten nicht über die zersplitterten Lernplattformen der TU Wien elektronisch eingereicht werden, sondern über andere Systeme, die oft direkt an den Dekanaten angesiedelt sind.

Über der TU Wien schwebt leider permanent seit Jahren der Pleitegeier. Die Politik ignoriert das. Im Dezember 2022 ist die TU Wien &quot;freiwillig&quot; in einen Lockdown gegangen, um Heizkosten zu sparen. Zu einer Zeit, wo vielleicht die Verwaltung Urlaub macht, wo aber gerade viele Forscher zu arbeiten gehabt hätten (zB. ganz typisch Einreichungs-Deadlines für Konferenzen im Sommer).

Der Rechnungshof beleuchtet bitte typischerweise auch nur die ökonomische, juristische und betriebswirtschaftliche Sichtweise. Ob der Sinn akademischer Institutionen für Wissenschaft, Forschung und Lehre an unseren &quot;Verwaltungsuniversitäten&quot; (analog zur angelsächsischen &quot;managerial university&quot;) überhaupt noch gegeben ist, ist typischerweise gar nicht Inhalt einer Rechnungshofprüfung. Auch das mag ein Systemmangel sein. Jedenfalls treiben solche ökonomisch-juristischen Prüfungen die Tätigkeiten der Unis noch mehr ins ökonomische und bürokratische Korsett.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9747">AufdenPunktgebracht</a>.</p>
<p>Soweit ich weiß, wird sowohl bei der Bibliothek als auch betreuerseitig mit &#8222;Turnitin&#8220; und anderer Software geprüft. Eine direkte Anbindung an &#8222;die&#8220; (welche?) Lernplattform der TU Wien ist vielleicht gar nicht notwendig, weil die Arbeiten nicht über die zersplitterten Lernplattformen der TU Wien elektronisch eingereicht werden, sondern über andere Systeme, die oft direkt an den Dekanaten angesiedelt sind.</p>
<p>Über der TU Wien schwebt leider permanent seit Jahren der Pleitegeier. Die Politik ignoriert das. Im Dezember 2022 ist die TU Wien &#8222;freiwillig&#8220; in einen Lockdown gegangen, um Heizkosten zu sparen. Zu einer Zeit, wo vielleicht die Verwaltung Urlaub macht, wo aber gerade viele Forscher zu arbeiten gehabt hätten (zB. ganz typisch Einreichungs-Deadlines für Konferenzen im Sommer).</p>
<p>Der Rechnungshof beleuchtet bitte typischerweise auch nur die ökonomische, juristische und betriebswirtschaftliche Sichtweise. Ob der Sinn akademischer Institutionen für Wissenschaft, Forschung und Lehre an unseren &#8222;Verwaltungsuniversitäten&#8220; (analog zur angelsächsischen &#8222;managerial university&#8220;) überhaupt noch gegeben ist, ist typischerweise gar nicht Inhalt einer Rechnungshofprüfung. Auch das mag ein Systemmangel sein. Jedenfalls treiben solche ökonomisch-juristischen Prüfungen die Tätigkeiten der Unis noch mehr ins ökonomische und bürokratische Korsett.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andreas Slateff		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9756</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Slateff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2023 08:34:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herr Weber,
  so sehr ich Ihre Arbeit auch grundsätzlich schätze, ich finde, dass Sie nach Möglichkeit bitte nicht politisieren sollten. Denn damit schaden Sie eher der Sache. Man könnte Ihnen dann unterstellen, dass Sie aus politischen Gründen bzw. &quot;auch mit politischen Gründen&quot; tätig sind - und alleine eine solche Brandmarkung nimmt den Blick von der eigentlichen und wichtigen Thematik &quot;Wissenschaftliche Unredlichkeit&quot;.

Falls Sie Zustände im akademischen Bereich anprangern wollen, wäre ich durchaus bei Ihnen. Man muss halt leider erkennen, dass die Realität durchaus anders ist, als man es in einer Idealsituation gerne gehabt hätte. Das betrifft auch Projekte und Projektgelder. 
Hier hätte auch die Wissenschaftssoziologie noch sehr viel Forschungsarbeit zu verrichten!

Ich persönlich trenne inzwischen zwischen &quot;science&quot; und &quot;academia&quot;, also zwischen Wissenschaft und akademischen Institutionen. Mag es auch der ursprüngliche Sinn akademischer Institutionen gewesen sein, Wissenschaft zu betreiben (und dies später im Humboldtschen Sinn auch mit Lehre zu verbinden), so muss man doch einsehen, dass keinesfalls alles, was an akademischen Institutionen getan wird, wirklich wissenschaftlich ist oder strengen wissenschaftlichen Kriterien genügt. Leider. Denn auch Wissenschaft wird von Menschen gemacht, und bei Menschen gibt es alle möglichen Charaktere.

Rein betriebswirtschaftliche ökonomische Zwänge sind nicht förderlich, auch politische Einflussnahmen oder Einflussnahmen aus der Privatwirtschaft sind nicht förderlich. Solche Faktoren werden aber oft als förderlich oder sogar erstrebenswert dargestellt (zB. &quot;eingetriebene Projektgelder&quot; - vielleicht sogar noch in Kombination mit privatwirtschaftlichen Firmen und deren Interessen -, oder jetzt gerade in Österreich wieder neu thematisiert: &quot;Massenproduktion von Absolventen&quot;).

Wenn man sich also mal im Klaren darüber wurde, dass keinesfalls alles, was an akademischen Institutionen betrieben wird, Wissenschaft ist, dann muss man sich auch im Klaren darüber sein, dass umgekehrt Wissenschaft außerhalb von akademischen Institutionen stattfinden kann, sofern - in den Naturwissenschaften bzw. empirischen Wissenschaften - die wissenschaftliche Methode angewendet wird. Das heißt, Wissenschaft definiert sich meines Erachtens über die Methodik (und vielleicht auch die behandelte Thematik), nicht über Institutionen oder akademische Grade.

In diesem Sinn ist es dann zwar schade, dass Ihr Projekt nicht an einer akademischen Institution angesiedelt werden konnte, aber vielleicht ist es möglich, Ihr Projekt wissenschaftlich außerhalb akademischer Institutionen zu betreiben.

Über abgelehnte Projekte oder Projektgelder darf man im akademischen Bereich (leider) nicht all zu traurig sein, denn die Ablehnungsquote kann je nach Bereich und Geldgeber durchaus zwischen 70 und 95% der Anträge liegen...
Es lässt sich deswegen weder mittelfristig noch langfristig planen! (So viel zum Schlagwort &quot;Nachhaltigkeit&quot;.)

Auch diesen Unsinn im gegenwärtigen Forschungsbetrieb aufzuzeigen und dingfest zu machen ist meiner Meinung nach eine Aufgabe der Wissenschaftssoziologie (und vielleicht einer &quot;Wissenschaftsökonomie&quot;). Der breiten Bevölkerung sind diese Zustände leider gar nicht bekannt, sie werden auch selten thematisiert.

Durch Ihre Plagiatsforschung haben Sie in der Sache der wissenschafltichen (Un-)Redlichkeit eine Möglichkeit, wertvolle Arbeit für die Wissenschaft zu leisten. Möglicherweise auf Kosten akademischer Institutionen. Sogar besonders auf Kosten akademischer Institutionen, die mehr eine Fassade pflegen. Wenn Ihre Tätigkeit hingegen zu politisch wird, oder als zu politisch gesehen oder eingefärbt werden kann (von anderen), dann besteht durchaus Gefahr, dass es Ihrer eigentlichen Kerntätigkeit schadet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Weber,<br />
  so sehr ich Ihre Arbeit auch grundsätzlich schätze, ich finde, dass Sie nach Möglichkeit bitte nicht politisieren sollten. Denn damit schaden Sie eher der Sache. Man könnte Ihnen dann unterstellen, dass Sie aus politischen Gründen bzw. &#8222;auch mit politischen Gründen&#8220; tätig sind &#8211; und alleine eine solche Brandmarkung nimmt den Blick von der eigentlichen und wichtigen Thematik &#8222;Wissenschaftliche Unredlichkeit&#8220;.</p>
<p>Falls Sie Zustände im akademischen Bereich anprangern wollen, wäre ich durchaus bei Ihnen. Man muss halt leider erkennen, dass die Realität durchaus anders ist, als man es in einer Idealsituation gerne gehabt hätte. Das betrifft auch Projekte und Projektgelder.<br />
Hier hätte auch die Wissenschaftssoziologie noch sehr viel Forschungsarbeit zu verrichten!</p>
<p>Ich persönlich trenne inzwischen zwischen &#8222;science&#8220; und &#8222;academia&#8220;, also zwischen Wissenschaft und akademischen Institutionen. Mag es auch der ursprüngliche Sinn akademischer Institutionen gewesen sein, Wissenschaft zu betreiben (und dies später im Humboldtschen Sinn auch mit Lehre zu verbinden), so muss man doch einsehen, dass keinesfalls alles, was an akademischen Institutionen getan wird, wirklich wissenschaftlich ist oder strengen wissenschaftlichen Kriterien genügt. Leider. Denn auch Wissenschaft wird von Menschen gemacht, und bei Menschen gibt es alle möglichen Charaktere.</p>
<p>Rein betriebswirtschaftliche ökonomische Zwänge sind nicht förderlich, auch politische Einflussnahmen oder Einflussnahmen aus der Privatwirtschaft sind nicht förderlich. Solche Faktoren werden aber oft als förderlich oder sogar erstrebenswert dargestellt (zB. &#8222;eingetriebene Projektgelder&#8220; &#8211; vielleicht sogar noch in Kombination mit privatwirtschaftlichen Firmen und deren Interessen -, oder jetzt gerade in Österreich wieder neu thematisiert: &#8222;Massenproduktion von Absolventen&#8220;).</p>
<p>Wenn man sich also mal im Klaren darüber wurde, dass keinesfalls alles, was an akademischen Institutionen betrieben wird, Wissenschaft ist, dann muss man sich auch im Klaren darüber sein, dass umgekehrt Wissenschaft außerhalb von akademischen Institutionen stattfinden kann, sofern &#8211; in den Naturwissenschaften bzw. empirischen Wissenschaften &#8211; die wissenschaftliche Methode angewendet wird. Das heißt, Wissenschaft definiert sich meines Erachtens über die Methodik (und vielleicht auch die behandelte Thematik), nicht über Institutionen oder akademische Grade.</p>
<p>In diesem Sinn ist es dann zwar schade, dass Ihr Projekt nicht an einer akademischen Institution angesiedelt werden konnte, aber vielleicht ist es möglich, Ihr Projekt wissenschaftlich außerhalb akademischer Institutionen zu betreiben.</p>
<p>Über abgelehnte Projekte oder Projektgelder darf man im akademischen Bereich (leider) nicht all zu traurig sein, denn die Ablehnungsquote kann je nach Bereich und Geldgeber durchaus zwischen 70 und 95% der Anträge liegen&#8230;<br />
Es lässt sich deswegen weder mittelfristig noch langfristig planen! (So viel zum Schlagwort &#8222;Nachhaltigkeit&#8220;.)</p>
<p>Auch diesen Unsinn im gegenwärtigen Forschungsbetrieb aufzuzeigen und dingfest zu machen ist meiner Meinung nach eine Aufgabe der Wissenschaftssoziologie (und vielleicht einer &#8222;Wissenschaftsökonomie&#8220;). Der breiten Bevölkerung sind diese Zustände leider gar nicht bekannt, sie werden auch selten thematisiert.</p>
<p>Durch Ihre Plagiatsforschung haben Sie in der Sache der wissenschafltichen (Un-)Redlichkeit eine Möglichkeit, wertvolle Arbeit für die Wissenschaft zu leisten. Möglicherweise auf Kosten akademischer Institutionen. Sogar besonders auf Kosten akademischer Institutionen, die mehr eine Fassade pflegen. Wenn Ihre Tätigkeit hingegen zu politisch wird, oder als zu politisch gesehen oder eingefärbt werden kann (von anderen), dann besteht durchaus Gefahr, dass es Ihrer eigentlichen Kerntätigkeit schadet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andreas Slateff		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9755</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Slateff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2023 08:06:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=5417#comment-9755</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9751&quot;&gt;Interessierter Leser&lt;/a&gt;.

Herr Weber, 
  das mag aus formalistischer oder aus geisteswissenschaftlicher Sicht möglicherweise bedauerlich sein, aber ist aus naturwissenschaftlicher Sicht doch einigermaßen verständlich. Eine empirische Arbeit und empirische Ergebnisse werden nicht automatisch dadurch ungültig oder unwirksam, dass im Umfeld wie in einer Einleitung sprachlich-formale Mängel (wie Zitiermängel) auftreten. 
Man benötigt auch im Fachgebiet die empirischen Ergebnisse irgendwo dargestellt, um sie zitieren zu können.
Wenn wegen formal-sprachlicher Mängel eine ganze Arbeit zurückgezogen wird, dann kann man auch die empirischen Ergebnisse nicht mehr ordentlich zitieren.

Deshalb spielen in den Naturwissenschaften statt &quot;Plagiaten&quot; auch &quot;gefälschte Ergebnisse&quot; eine viel größere Rolle! Zu gefälschten empirischen Ergebnissen gehörte auch, wenn Ergebnisse abgeschrieben werden anstatt (wie behauptet) selber experimentell erbracht. Diese Situation würde ich in empirischen naturwissenschaftlichen Arbeiten als Analogie zum Thema &quot;Plagiate&quot; der Geistewissenschaften sehen.

In der (reinen) Mathematik müssten analog Arbeiten zurückgezogen werden, die grob falsche Beweise oder Sätze enthalten.

Wie schon andernorts geschrieben: Man kann nicht einfach eine Methodik, die in einem Gebiet wie den Geisteswissenschaften üblich ist und gefordert wird, einfach eins zu eins auf andere Gebiete übertragen. Das gilt auch für die Art und Weise einer Zitierstrenge. 

Bei Nikolas Poppers beiden Abschlussarbeiten würde ich ebenfalls die Teile der Diplomarbeit als das Kritischere bzgl. Plagiats sehen. Allerdings ist eben zu berücksichtigen, dass es 2001 an der TU Wien keinerlei Standards dafür gab, und dass die bemängelten Stellen nur im Allgemeinteil der Arbeit auftreten. Es ist und war wahrlich kein Ruhmesblatt für die TU Wien, dass es 2001 keine entsprechenden Richtlinien gab. &quot;Intern&quot; war durchaus zumindest gerüchteweise bekannt, wer ungefähr wie arbeitet. Das nach außen präsentierte Selbstbild akademischer Institutionen deckt sich meiner Erfahrung nach selten mit den wahren Zuständen.

In Österreich wird allerdings vieles ganz grundsätzlich schwammig gehalten und belassen. Das hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist, dass es für den Einzelfall gewisse benötigte Freiheiten lässt, die man vielleicht zum Zeitpunkt eines strikteren Regel-Entwurfs noch gar nicht einschätzen konnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9751">Interessierter Leser</a>.</p>
<p>Herr Weber,<br />
  das mag aus formalistischer oder aus geisteswissenschaftlicher Sicht möglicherweise bedauerlich sein, aber ist aus naturwissenschaftlicher Sicht doch einigermaßen verständlich. Eine empirische Arbeit und empirische Ergebnisse werden nicht automatisch dadurch ungültig oder unwirksam, dass im Umfeld wie in einer Einleitung sprachlich-formale Mängel (wie Zitiermängel) auftreten.<br />
Man benötigt auch im Fachgebiet die empirischen Ergebnisse irgendwo dargestellt, um sie zitieren zu können.<br />
Wenn wegen formal-sprachlicher Mängel eine ganze Arbeit zurückgezogen wird, dann kann man auch die empirischen Ergebnisse nicht mehr ordentlich zitieren.</p>
<p>Deshalb spielen in den Naturwissenschaften statt &#8222;Plagiaten&#8220; auch &#8222;gefälschte Ergebnisse&#8220; eine viel größere Rolle! Zu gefälschten empirischen Ergebnissen gehörte auch, wenn Ergebnisse abgeschrieben werden anstatt (wie behauptet) selber experimentell erbracht. Diese Situation würde ich in empirischen naturwissenschaftlichen Arbeiten als Analogie zum Thema &#8222;Plagiate&#8220; der Geistewissenschaften sehen.</p>
<p>In der (reinen) Mathematik müssten analog Arbeiten zurückgezogen werden, die grob falsche Beweise oder Sätze enthalten.</p>
<p>Wie schon andernorts geschrieben: Man kann nicht einfach eine Methodik, die in einem Gebiet wie den Geisteswissenschaften üblich ist und gefordert wird, einfach eins zu eins auf andere Gebiete übertragen. Das gilt auch für die Art und Weise einer Zitierstrenge. </p>
<p>Bei Nikolas Poppers beiden Abschlussarbeiten würde ich ebenfalls die Teile der Diplomarbeit als das Kritischere bzgl. Plagiats sehen. Allerdings ist eben zu berücksichtigen, dass es 2001 an der TU Wien keinerlei Standards dafür gab, und dass die bemängelten Stellen nur im Allgemeinteil der Arbeit auftreten. Es ist und war wahrlich kein Ruhmesblatt für die TU Wien, dass es 2001 keine entsprechenden Richtlinien gab. &#8222;Intern&#8220; war durchaus zumindest gerüchteweise bekannt, wer ungefähr wie arbeitet. Das nach außen präsentierte Selbstbild akademischer Institutionen deckt sich meiner Erfahrung nach selten mit den wahren Zuständen.</p>
<p>In Österreich wird allerdings vieles ganz grundsätzlich schwammig gehalten und belassen. Das hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist, dass es für den Einzelfall gewisse benötigte Freiheiten lässt, die man vielleicht zum Zeitpunkt eines strikteren Regel-Entwurfs noch gar nicht einschätzen konnte.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Interessierter Leser		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9754</link>

		<dc:creator><![CDATA[Interessierter Leser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 21:30:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9749&quot;&gt;Ralf Rath&lt;/a&gt;.

Ich habe keine Ahnung we Sie sind. Aber ich verwette mein letztes Hemd: Ihre Abschlussarbeit hat keinen empirischen Kern. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f648.png" alt="🙈" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9749">Ralf Rath</a>.</p>
<p>Ich habe keine Ahnung we Sie sind. Aber ich verwette mein letztes Hemd: Ihre Abschlussarbeit hat keinen empirischen Kern. 🙈</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Interessierter Leser		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9753</link>

		<dc:creator><![CDATA[Interessierter Leser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 21:19:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=5417#comment-9753</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9751&quot;&gt;Interessierter Leser&lt;/a&gt;.

Das wäre dann also keine Opferung Niki Poppers von der früher die Rede war, sondern seine akademische Vernichtung. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich finde diese 30 Seiten copy-paste des irrelevanten Grundlagenteils schlimm. Aber in diesem Fall fände ich eine solche Aktion in höchstem Maße unverhältnismäßig. Mir kommt es auch vor als ob es solche Maßnahmen nur im akademischen Sektor existieren. Eigentlich müsste man ja auch Argentinien den Weltmeistertitel 86‘ aberkennen (Stichwort: Hand Gottes). Vielleicht sollte man akademische Titel generell nur „bis auf Widerruf“ verleihen oder überhaupt komplett abschaffen. Gegen letzteres wäre ich persönlich überhaupt nicht abgeneigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9751">Interessierter Leser</a>.</p>
<p>Das wäre dann also keine Opferung Niki Poppers von der früher die Rede war, sondern seine akademische Vernichtung. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich finde diese 30 Seiten copy-paste des irrelevanten Grundlagenteils schlimm. Aber in diesem Fall fände ich eine solche Aktion in höchstem Maße unverhältnismäßig. Mir kommt es auch vor als ob es solche Maßnahmen nur im akademischen Sektor existieren. Eigentlich müsste man ja auch Argentinien den Weltmeistertitel 86‘ aberkennen (Stichwort: Hand Gottes). Vielleicht sollte man akademische Titel generell nur „bis auf Widerruf“ verleihen oder überhaupt komplett abschaffen. Gegen letzteres wäre ich persönlich überhaupt nicht abgeneigt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9752</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 20:26:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=5417#comment-9752</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9751&quot;&gt;Interessierter Leser&lt;/a&gt;.

Bei korrekter Auslegung des VwGH-Stammrechtssatzes bliebe wahrscheinlich keine andere Wahl. Deshalb haben ja Rektorate die abschwächende Auslegung erfunden. So muss kein Plagiat in einer Arbeit, die auch einen empirischen Teil enthält, zu einer Titelaberkennung führen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9751">Interessierter Leser</a>.</p>
<p>Bei korrekter Auslegung des VwGH-Stammrechtssatzes bliebe wahrscheinlich keine andere Wahl. Deshalb haben ja Rektorate die abschwächende Auslegung erfunden. So muss kein Plagiat in einer Arbeit, die auch einen empirischen Teil enthält, zu einer Titelaberkennung führen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Interessierter Leser		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9751</link>

		<dc:creator><![CDATA[Interessierter Leser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 19:52:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Satz der TU Wien, dass die Redlichkeit von Niki Popper außer Zweifel steht, schlägt wirklich dem Fass den Boden aus. Aber: Ich hätte eine Frage zu Ihrem Kommentar. Sie schreiben: „Und so weit wird es bei Popper wohl gar nicht kommen, obwohl es zumindest in Bezug auf die Diplomarbeit sinnvoll und richtig wäre.“ Sind Sie tatsächlich der Meinung, man sollte Niki Popper den Mastergrad (und damit notwendigerweise auch den Doktorgrad) aberkennen? Verstehe ich Sie hier richtig?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Satz der TU Wien, dass die Redlichkeit von Niki Popper außer Zweifel steht, schlägt wirklich dem Fass den Boden aus. Aber: Ich hätte eine Frage zu Ihrem Kommentar. Sie schreiben: „Und so weit wird es bei Popper wohl gar nicht kommen, obwohl es zumindest in Bezug auf die Diplomarbeit sinnvoll und richtig wäre.“ Sind Sie tatsächlich der Meinung, man sollte Niki Popper den Mastergrad (und damit notwendigerweise auch den Doktorgrad) aberkennen? Verstehe ich Sie hier richtig?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ralf Rath		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9749</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralf Rath]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 17:08:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Laut der Leibniz&#039;schen Monadologie aus dem Jahr 1714 hat &quot;jede einfache Substanz Beziehungen ..., die alle anderen ausdrücken&quot; (56). Horkheimer rekurriert darauf im Jahr 1956 anlässlich des 100. Geburtstags von Sigmund Freud und merkt an: &quot;Wie nur je ein genialer Forscher hat er im kleinsten Teil das Ganze, im Individuellsten das Umfassende gesucht&quot; (GS Bd. 8: 110f). Angesichts dessen könnte ein Plagiat für die notwendige Suche nach dem &quot;Eigenen&quot; (Hölderlin, SW Bd. 2: 95) keine existenziellere Störung von außen sein. Vor allem wird dabei die konzeptionell aufschließende Kraft des vielleicht berühmtesten Sohns der Stadt Wien von der dortigen Technischen Universität im Zuge nicht sanktionierter Plagiate noch heute aus zutiefst nichtigem Anlass heraus gering geschätzt. Der geschäftsführende Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen bezeichnete jüngst derlei Gebaren als einen &quot;leichtfertigen Luxus&quot; (epd v. 3.1.2023), den man sich längst nicht mehr leisten kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut der Leibniz&#8217;schen Monadologie aus dem Jahr 1714 hat &#8222;jede einfache Substanz Beziehungen &#8230;, die alle anderen ausdrücken&#8220; (56). Horkheimer rekurriert darauf im Jahr 1956 anlässlich des 100. Geburtstags von Sigmund Freud und merkt an: &#8222;Wie nur je ein genialer Forscher hat er im kleinsten Teil das Ganze, im Individuellsten das Umfassende gesucht&#8220; (GS Bd. 8: 110f). Angesichts dessen könnte ein Plagiat für die notwendige Suche nach dem &#8222;Eigenen&#8220; (Hölderlin, SW Bd. 2: 95) keine existenziellere Störung von außen sein. Vor allem wird dabei die konzeptionell aufschließende Kraft des vielleicht berühmtesten Sohns der Stadt Wien von der dortigen Technischen Universität im Zuge nicht sanktionierter Plagiate noch heute aus zutiefst nichtigem Anlass heraus gering geschätzt. Der geschäftsführende Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen bezeichnete jüngst derlei Gebaren als einen &#8222;leichtfertigen Luxus&#8220; (epd v. 3.1.2023), den man sich längst nicht mehr leisten kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9748</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 14:25:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=5417#comment-9748</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9747&quot;&gt;AufdenPunktgebracht&lt;/a&gt;.

Noch interessanter für den Rechnungshof wären die vielen tausend Euro, die die TU Wien an &lt;em&gt;Turnitin &lt;/em&gt;zahlt, ohne die Software an die Lernplattform angebunden zu haben. Auch hier werde ich eine Meldung machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9747">AufdenPunktgebracht</a>.</p>
<p>Noch interessanter für den Rechnungshof wären die vielen tausend Euro, die die TU Wien an <em>Turnitin </em>zahlt, ohne die Software an die Lernplattform angebunden zu haben. Auch hier werde ich eine Meldung machen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: AufdenPunktgebracht		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/fehlinformationen-der-tu-wien/#comment-9747</link>

		<dc:creator><![CDATA[AufdenPunktgebracht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 14:18:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=5417#comment-9747</guid>

					<description><![CDATA[Musste lachen (und gleichzeitig war ich schockiert) als ich den &quot;Standard&quot;-Artikel las. Und Dozent Weber hat das Problem nun wunderbar auf den Punkt gebracht: So ist dieses Prüfverfahren durch die TU ja wertlos und im Ergebnis schon punktuell antizipierbar:
1. &quot;Kein Zweifel an der TU&quot;
Moment mal: Die TU hat diese Vorwürfe objektiv und unvoreingenommen zu prüfen. Eine Sache ist die Unschuldsvermutung. Die gilt immer. Aber &quot;keinen Zweifel&quot; am Ergebnis (was dann praktisch nur die absehbare Zurückweisung des Vorwurfs bedeuten kann), das ist dann schon eine andere Kategorie. Auf dieser Grundlage sollte die TU dieses Prüfverfahren schleunigst aus der Hand geben. So ist eine unvoreingenommene Prüfung gar nicht möglich. Was soll sich denn ein &quot;unabhängiger&quot; Prüfer denn denken, wenn die Institution, die ihn/sie betraut (und bezahlt) schon das Ergebnis vorwegnimmt?
2. Prüfkriterien
Wie Dozent Weber sehr deutlich ausführt, werden hier Prüfkriterien vorgegeben, deren Untauglichkeit gerade auch Dozent Weber schon hinlänglich bestätigt hat und die im Rahmen eines Forschungsprojekts an der TU im Einzelnen geprüft werden sollten, hätte man Dozent Weber nicht den Auftrag dazu (rechtzeitig) entzogen (geht´s noch skurriler?).
Mit diesen (objektiv verfehlten) Vorgaben steht das Prüfungsergebnis schon jetzt mit geradezu mathematischer Gewissheit fest. Da kann man sich auch die paar 100 Euro Gutachterhonorar sparen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Musste lachen (und gleichzeitig war ich schockiert) als ich den &#8222;Standard&#8220;-Artikel las. Und Dozent Weber hat das Problem nun wunderbar auf den Punkt gebracht: So ist dieses Prüfverfahren durch die TU ja wertlos und im Ergebnis schon punktuell antizipierbar:<br />
1. &#8222;Kein Zweifel an der TU&#8220;<br />
Moment mal: Die TU hat diese Vorwürfe objektiv und unvoreingenommen zu prüfen. Eine Sache ist die Unschuldsvermutung. Die gilt immer. Aber &#8222;keinen Zweifel&#8220; am Ergebnis (was dann praktisch nur die absehbare Zurückweisung des Vorwurfs bedeuten kann), das ist dann schon eine andere Kategorie. Auf dieser Grundlage sollte die TU dieses Prüfverfahren schleunigst aus der Hand geben. So ist eine unvoreingenommene Prüfung gar nicht möglich. Was soll sich denn ein &#8222;unabhängiger&#8220; Prüfer denn denken, wenn die Institution, die ihn/sie betraut (und bezahlt) schon das Ergebnis vorwegnimmt?<br />
2. Prüfkriterien<br />
Wie Dozent Weber sehr deutlich ausführt, werden hier Prüfkriterien vorgegeben, deren Untauglichkeit gerade auch Dozent Weber schon hinlänglich bestätigt hat und die im Rahmen eines Forschungsprojekts an der TU im Einzelnen geprüft werden sollten, hätte man Dozent Weber nicht den Auftrag dazu (rechtzeitig) entzogen (geht´s noch skurriler?).<br />
Mit diesen (objektiv verfehlten) Vorgaben steht das Prüfungsergebnis schon jetzt mit geradezu mathematischer Gewissheit fest. Da kann man sich auch die paar 100 Euro Gutachterhonorar sparen.</p>
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