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	Kommentare zu: Uni-Reform Teil 2: Weitere Expertenvorschläge für eine Reform des österreichischen Universitätsgesetzes (UG)	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		Von: Andreas Slateff		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Slateff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2024 21:11:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Berufung per Bescheid halte ich für keine gute Sache. Dann werden nur mehr Gerichtsverfahren ausgetragen, um potenzielle Konkurrekten zu behindern, und auch die Unis werden behindert, weil sie während der Dauer des Gerichtsverfahren die Stellen nicht besetzen können. Das kann dann schon mal gerne 3-5 Jahre dauern, bis der Rechtsweg ausgeschöpft ist. Wenn es dann noch an den EMGR geht, können auch schon mal gerne 10 Jahre vergehen. Diese Zeit hat niemand!

Ich sehe das Problem weniger bei den Berufungen, sondern mehr darin, dass einmal berufene Professoren de facto 
sakrosankt sind: Auch bei schwerem wissenschaftlichem Fehlverhalten geschieht ihnen eigentlich nichts! Es müsste also viel strenger auf die Einhaltung der Guten Wissenschaftlichen Praxis geachtet werden, und schweres wissenschaftliches Fehlverhalten müsste Konsequenzen haben.

Dafür sollten Politik, Energiewirtschaft, Hochfinanz und Umweltschutzverbände raus aus den Unis. Wissenschaftliche Mitarbeiter sollten sich auf die wissenschaftliche Arbeit konzentrieren können, und nicht am Dauergängelband und unter Einflüssen von Politik, Energiewirtschaft, Hochfinaund Umweltschutzverbänden sein.

Heute ist es leider oft so, dass wissenschaftliches Fehlverhalten bei Professoren geduldet ist (es hat keine Konsequenzen!), aber wehe, jemand äußert etwas, das irgendeiner Ideologie widerspricht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berufung per Bescheid halte ich für keine gute Sache. Dann werden nur mehr Gerichtsverfahren ausgetragen, um potenzielle Konkurrekten zu behindern, und auch die Unis werden behindert, weil sie während der Dauer des Gerichtsverfahren die Stellen nicht besetzen können. Das kann dann schon mal gerne 3-5 Jahre dauern, bis der Rechtsweg ausgeschöpft ist. Wenn es dann noch an den EMGR geht, können auch schon mal gerne 10 Jahre vergehen. Diese Zeit hat niemand!</p>
<p>Ich sehe das Problem weniger bei den Berufungen, sondern mehr darin, dass einmal berufene Professoren de facto<br />
sakrosankt sind: Auch bei schwerem wissenschaftlichem Fehlverhalten geschieht ihnen eigentlich nichts! Es müsste also viel strenger auf die Einhaltung der Guten Wissenschaftlichen Praxis geachtet werden, und schweres wissenschaftliches Fehlverhalten müsste Konsequenzen haben.</p>
<p>Dafür sollten Politik, Energiewirtschaft, Hochfinanz und Umweltschutzverbände raus aus den Unis. Wissenschaftliche Mitarbeiter sollten sich auf die wissenschaftliche Arbeit konzentrieren können, und nicht am Dauergängelband und unter Einflüssen von Politik, Energiewirtschaft, Hochfinaund Umweltschutzverbänden sein.</p>
<p>Heute ist es leider oft so, dass wissenschaftliches Fehlverhalten bei Professoren geduldet ist (es hat keine Konsequenzen!), aber wehe, jemand äußert etwas, das irgendeiner Ideologie widerspricht&#8230;</p>
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