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	Kommentare zu: Ein beispielloser Medienskandal braut sich zusammen: Offenbar wurde die gesamte Bewerbung von Clemens Pig um den Chefposten im ORF von KI verfasst	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/ki-skandal-clemens-pig/#comment-12442</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 13:24:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/ki-skandal-clemens-pig/#comment-12441&quot;&gt;Willem von der Tams&lt;/a&gt;.

Wunderschön!

&lt;strong&gt;Elegie auf Clemens Pig&lt;/strong&gt;

Nicht laut war sein Werk, und doch weithin vernehmbar;
nicht grell sein Wort, und doch von Gewicht;
nicht flüchtig sein Blick, und doch stets auf das Kommende gerichtet.

Wo andere den Augenblick suchten, suchte er die Dauer.
Wo andere das Echo liebten, suchte er die Stimme.
Wo andere den Beifall zählten, suchte er den Sinn.

Er ging zwischen Nachricht und Deutung,
zwischen Geschwindigkeit und Sorgfalt,
zwischen Gegenwart und Erinnerung.

Die Tage vergehen, die Schlagzeilen verblassen, die Bilder verwehen.
Doch manches bleibt: eine Haltung, eine Arbeit, eine Spur.

Denn die Zeit liebt ihre Widersprüche:
Nähe und Distanz,
Licht und Schatten,
Anfang und Ende.

So steht sein Name im Strom des Vergänglichen,
und dennoch widersteht er ihm.

Nicht Besitz, nicht Macht, nicht Ruhm
sind das Maß eines Lebens,
sondern das, was bleibt, wenn Besitz vergeht, Macht schwindet, Ruhm verstummt.

Und so erinnern wir uns:
an den Fragenden, den Vermittelnden, den Beharrlichen;
an den Denker, den Gestalter, den Zeugen.

Die Stimmen verstummen, die Jahre verrinnen, die Zeiten wechseln.
Doch Erinnerung hält fest, was die Stunde verliert.

So endet das Wort –
und beginnt das Nachhallen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/ki-skandal-clemens-pig/#comment-12441">Willem von der Tams</a>.</p>
<p>Wunderschön!</p>
<p><strong>Elegie auf Clemens Pig</strong></p>
<p>Nicht laut war sein Werk, und doch weithin vernehmbar;<br />
nicht grell sein Wort, und doch von Gewicht;<br />
nicht flüchtig sein Blick, und doch stets auf das Kommende gerichtet.</p>
<p>Wo andere den Augenblick suchten, suchte er die Dauer.<br />
Wo andere das Echo liebten, suchte er die Stimme.<br />
Wo andere den Beifall zählten, suchte er den Sinn.</p>
<p>Er ging zwischen Nachricht und Deutung,<br />
zwischen Geschwindigkeit und Sorgfalt,<br />
zwischen Gegenwart und Erinnerung.</p>
<p>Die Tage vergehen, die Schlagzeilen verblassen, die Bilder verwehen.<br />
Doch manches bleibt: eine Haltung, eine Arbeit, eine Spur.</p>
<p>Denn die Zeit liebt ihre Widersprüche:<br />
Nähe und Distanz,<br />
Licht und Schatten,<br />
Anfang und Ende.</p>
<p>So steht sein Name im Strom des Vergänglichen,<br />
und dennoch widersteht er ihm.</p>
<p>Nicht Besitz, nicht Macht, nicht Ruhm<br />
sind das Maß eines Lebens,<br />
sondern das, was bleibt, wenn Besitz vergeht, Macht schwindet, Ruhm verstummt.</p>
<p>Und so erinnern wir uns:<br />
an den Fragenden, den Vermittelnden, den Beharrlichen;<br />
an den Denker, den Gestalter, den Zeugen.</p>
<p>Die Stimmen verstummen, die Jahre verrinnen, die Zeiten wechseln.<br />
Doch Erinnerung hält fest, was die Stunde verliert.</p>
<p>So endet das Wort –<br />
und beginnt das Nachhallen.</p>
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		Von: Willem von der Tams		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/ki-skandal-clemens-pig/#comment-12441</link>

		<dc:creator><![CDATA[Willem von der Tams]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 13:21:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Er ist uns allen zugleich ein Held aus strahlender Vergangenheit, stählerner Gegenwart und mystischer Zukunft. Nicht nur durch kunstvolle Darbietung und handwerkliches Geschick gelingt es ihm, in individueller - und nicht minder unveränderlicher - Art derjenige zu bleiben, der er immer schon war: ein konsequent beschaulicher, neidvoll bescheidener sowie schließlich: unser aller Mitmensch. Ein Mann, dem Leben, Lehren und Belehren stets das Gleiche war. Wenn auch nicht unbedingt für jedes einfache Gemüt sofort wirksam noch etwa unmißverständlich oder gar nachvollziehbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist uns allen zugleich ein Held aus strahlender Vergangenheit, stählerner Gegenwart und mystischer Zukunft. Nicht nur durch kunstvolle Darbietung und handwerkliches Geschick gelingt es ihm, in individueller &#8211; und nicht minder unveränderlicher &#8211; Art derjenige zu bleiben, der er immer schon war: ein konsequent beschaulicher, neidvoll bescheidener sowie schließlich: unser aller Mitmensch. Ein Mann, dem Leben, Lehren und Belehren stets das Gleiche war. Wenn auch nicht unbedingt für jedes einfache Gemüt sofort wirksam noch etwa unmißverständlich oder gar nachvollziehbar.</p>
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