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	Kommentare zu: Mehr als Plagiat: Diana Kinnert fälschte Interview mit britischer Einsamkeitsforscherin Rebecca Nowland	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		Von: Ralf Rath		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Rath]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 08:07:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Losgelöst nicht nur vom historischen, sondern vor allem vom sozialen Kontext, dass das Schicksal niemals ein blindes Verhängnis ist, werden auch Protokolle qualitativer Interviews, die von mir einst Mitte der 1990er Jahre im Zuge einer Untersuchung zur Frage der notwendigen Restrukturierung industrieller Arbeit erstellt worden sind, Jahrzehnte später dafür herangezogen, um heute behaupten zu können, dass die Welt angeblich ein blindes Schicksal regiert. Solch eine Umfälschung der Wirklichkeit ist insofern selbst noch in der Spitzenforschung anzutreffen. Bedenkt man, dass laut dem Philosophen Jürgen Habermas jedweder Naturerkenntnis stets eine empirisch kontrollierte Theorie zum Konstituens einer modernen Gesellschaft vorausgeht, lässt sich angesichts dessen ermessen, welche Verzerrungen damit einhergehen. Gefällt sich somit auch Diana Kinnert in derlei Irrlichterei, bedroht sie zuvörderst die Menschlichkeit einer menschlichen Existenz, wie der Soziologe Hans Paul Bahrdt längst kritisiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Losgelöst nicht nur vom historischen, sondern vor allem vom sozialen Kontext, dass das Schicksal niemals ein blindes Verhängnis ist, werden auch Protokolle qualitativer Interviews, die von mir einst Mitte der 1990er Jahre im Zuge einer Untersuchung zur Frage der notwendigen Restrukturierung industrieller Arbeit erstellt worden sind, Jahrzehnte später dafür herangezogen, um heute behaupten zu können, dass die Welt angeblich ein blindes Schicksal regiert. Solch eine Umfälschung der Wirklichkeit ist insofern selbst noch in der Spitzenforschung anzutreffen. Bedenkt man, dass laut dem Philosophen Jürgen Habermas jedweder Naturerkenntnis stets eine empirisch kontrollierte Theorie zum Konstituens einer modernen Gesellschaft vorausgeht, lässt sich angesichts dessen ermessen, welche Verzerrungen damit einhergehen. Gefällt sich somit auch Diana Kinnert in derlei Irrlichterei, bedroht sie zuvörderst die Menschlichkeit einer menschlichen Existenz, wie der Soziologe Hans Paul Bahrdt längst kritisiert.</p>
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