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	Kommentare zu: Plagiarism allegation against Kamala Harris	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		<title>
		Von: Konrad Schrempf		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiarism-by-kamala-harris/#comment-10727</link>

		<dc:creator><![CDATA[Konrad Schrempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2024 13:04:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiarism-by-kamala-harris/#comment-10719&quot;&gt;Heinrich C. Mayr&lt;/a&gt;.

Ich weiß nicht, ob man das auch so ohne weiteres für (Journalist:innen im) Qualitätsjournalismus sagen kann, denn sonst gäbe es ja gar kein Korrektiv (im Journalismus), was wiederum höchst prolematisch in einer Demokratie (und damit auch für die Wissenschaft) wäre.

Um nicht zu kryptisch zu bleiben möchte ich den Bogen von M. V. Doughertys &quot;Plagiarism in the Sacred Sciences: Three Impediments to Institutional Reform&quot; (Philosophy &#038; Theology 32, 2020), das Stefan Weber gleich ganz oben erwähnt, zu Karl R. Poppers &quot;Three Worlds&quot; (The Tanner Lecture on Human Values, University of Michigan, 1978) spannen:

In (ii) auf Seite 34 schreibt Dougherty übers Publizieren. In Abschnitt X schreibt Popper (auf Seite 156, meine Betonung): &quot;It is the objective thought content of a conjecture or theory on which the scientist&#039;s subjective thought process work. They are at work to improve the objective thought contents by way of CRITICISM.&quot;

Zu dem was Journalismus sein soll findet man z.B. &quot;Journalismus recherchiert, selektiert und präsentiert Themen, die neu, faktisch und relevant sind. Er stellt Öffentlichkeit her, indem er die Gesellschaft beobachtet, diese Beobachtung über periodische Medien einem Massenpublikum zur Verfügung stellt und dadurch eine GEMEINSAME Wirklichkeit konstruiert. Diese konstruierte Wirklichkeit bietet Orientierung in einer komplexen Welt.&quot; (Klaus Meier in &quot;Journalistik&quot;, 4. Auflage 2018, UTB, Seite 14, meine Hervorhebung)

Nun, was passiert, wenn Journalismus beliebig wird (und Journalist:innen je nach Bedarf --mehr oder weniger subtil-- manipulieren), sieht man just zur Rezeption von Stefan Webers Analyse in den jeweiligen Online-Foren der Medien. Wie soll der Journalismus seiner hehren Aufgabe gerecht werden (können), wenn man jenen mit besonderer Verantwortung nicht trauen kann? Z.B. weil sie sich der kritischen Analyse glauben entziehen zu können? Oder noch schlimmer: Wenn jene mit Macht (im Journalismus) diese missbrauchen um schummelnde Kolleg:innen zu schützen?

Wenn&#039;s um Bücher (und damit explizit ums Publizieren) geht, müsste man sich natürlich fragen, WER damals (mit welchen Ansprüchen) die Autor:innen waren. Würde man sich nicht gerade von (promovierten) Jurist:innen erwarten, dass sie wissenschaftlich arbeiten? Falls nicht, welche Konsequenzen hätte das? Und würde später alles entschuldbar, nur weil man (mehr oder weniger zufällig) in die Politik wechselt (um nicht stolpern zu sagen)?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiarism-by-kamala-harris/#comment-10719">Heinrich C. Mayr</a>.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob man das auch so ohne weiteres für (Journalist:innen im) Qualitätsjournalismus sagen kann, denn sonst gäbe es ja gar kein Korrektiv (im Journalismus), was wiederum höchst prolematisch in einer Demokratie (und damit auch für die Wissenschaft) wäre.</p>
<p>Um nicht zu kryptisch zu bleiben möchte ich den Bogen von M. V. Doughertys &#8222;Plagiarism in the Sacred Sciences: Three Impediments to Institutional Reform&#8220; (Philosophy &amp; Theology 32, 2020), das Stefan Weber gleich ganz oben erwähnt, zu Karl R. Poppers &#8222;Three Worlds&#8220; (The Tanner Lecture on Human Values, University of Michigan, 1978) spannen:</p>
<p>In (ii) auf Seite 34 schreibt Dougherty übers Publizieren. In Abschnitt X schreibt Popper (auf Seite 156, meine Betonung): &#8222;It is the objective thought content of a conjecture or theory on which the scientist&#8217;s subjective thought process work. They are at work to improve the objective thought contents by way of CRITICISM.&#8220;</p>
<p>Zu dem was Journalismus sein soll findet man z.B. &#8222;Journalismus recherchiert, selektiert und präsentiert Themen, die neu, faktisch und relevant sind. Er stellt Öffentlichkeit her, indem er die Gesellschaft beobachtet, diese Beobachtung über periodische Medien einem Massenpublikum zur Verfügung stellt und dadurch eine GEMEINSAME Wirklichkeit konstruiert. Diese konstruierte Wirklichkeit bietet Orientierung in einer komplexen Welt.&#8220; (Klaus Meier in &#8222;Journalistik&#8220;, 4. Auflage 2018, UTB, Seite 14, meine Hervorhebung)</p>
<p>Nun, was passiert, wenn Journalismus beliebig wird (und Journalist:innen je nach Bedarf &#8211;mehr oder weniger subtil&#8211; manipulieren), sieht man just zur Rezeption von Stefan Webers Analyse in den jeweiligen Online-Foren der Medien. Wie soll der Journalismus seiner hehren Aufgabe gerecht werden (können), wenn man jenen mit besonderer Verantwortung nicht trauen kann? Z.B. weil sie sich der kritischen Analyse glauben entziehen zu können? Oder noch schlimmer: Wenn jene mit Macht (im Journalismus) diese missbrauchen um schummelnde Kolleg:innen zu schützen?</p>
<p>Wenn&#8217;s um Bücher (und damit explizit ums Publizieren) geht, müsste man sich natürlich fragen, WER damals (mit welchen Ansprüchen) die Autor:innen waren. Würde man sich nicht gerade von (promovierten) Jurist:innen erwarten, dass sie wissenschaftlich arbeiten? Falls nicht, welche Konsequenzen hätte das? Und würde später alles entschuldbar, nur weil man (mehr oder weniger zufällig) in die Politik wechselt (um nicht stolpern zu sagen)?</p>
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		<title>
		Von: Heinrich C. Mayr		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiarism-by-kamala-harris/#comment-10719</link>

		<dc:creator><![CDATA[Heinrich C. Mayr]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 18:35:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich schätze die Arbeit von Herrn Weber sehr, soweit sie sich auf die &quot;Gute wissenschaftliche Praxis&quot; und deren Gewährleistung in Hochschulen bezieht. 

Die Auseinandersetzung mit nichtwissenschaftlichen Arbeiten z.B. von Journalist:innen oder Politiker:innen halte ich hingegen für vergebliche Mühe, weil angesichts des Zustands unserer Gesellschaft insgesamt nicht bewältigbar. Daher habe ich beispielsweise schon längst aufgegeben, graduierten Hochschulabsolvent:innen in der Politik und Wirtschaft darauf hinzuweisen, was sie bei Ihrer Sponsion oder Promotion feierlich gelobt haben. Nähme man dies nämlich ernst, müsste man wohl vielen Menschen ihre Titel, die sie stolz vor sich hertragen, aberkennen ;-).  

Geht es dagegen um den Anspruch wissenschaftlicher Arbeit wie etwa in einer Diplom- oder Doktorarbeit, dann sieht die Sache anders aus. Und dann darf es natürlich auch für Politiker:innen und Journalist:innen keinen geschützten Bereich geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schätze die Arbeit von Herrn Weber sehr, soweit sie sich auf die &#8222;Gute wissenschaftliche Praxis&#8220; und deren Gewährleistung in Hochschulen bezieht. </p>
<p>Die Auseinandersetzung mit nichtwissenschaftlichen Arbeiten z.B. von Journalist:innen oder Politiker:innen halte ich hingegen für vergebliche Mühe, weil angesichts des Zustands unserer Gesellschaft insgesamt nicht bewältigbar. Daher habe ich beispielsweise schon längst aufgegeben, graduierten Hochschulabsolvent:innen in der Politik und Wirtschaft darauf hinzuweisen, was sie bei Ihrer Sponsion oder Promotion feierlich gelobt haben. Nähme man dies nämlich ernst, müsste man wohl vielen Menschen ihre Titel, die sie stolz vor sich hertragen, aberkennen ;-).  </p>
<p>Geht es dagegen um den Anspruch wissenschaftlicher Arbeit wie etwa in einer Diplom- oder Doktorarbeit, dann sieht die Sache anders aus. Und dann darf es natürlich auch für Politiker:innen und Journalist:innen keinen geschützten Bereich geben.</p>
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		<title>
		Von: Dr. Markus Kühbacher		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiarism-by-kamala-harris/#comment-10718</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Markus Kühbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Oct 2024 09:20:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[»The former first lady, whose memoir Melania was released on Tuesday, revisits the controversy surrounding her 2016 speech at the Republican National Convention and says she felt “a profound sense of betrayal” by staff members over the saga.«

https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/melania-trump-memoir-rnc-speech-michelle-obama-b2625635.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»The former first lady, whose memoir Melania was released on Tuesday, revisits the controversy surrounding her 2016 speech at the Republican National Convention and says she felt “a profound sense of betrayal” by staff members over the saga.«</p>
<p><a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/melania-trump-memoir-rnc-speech-michelle-obama-b2625635.html" rel="nofollow ugc">https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/melania-trump-memoir-rnc-speech-michelle-obama-b2625635.html</a></p>
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		<title>
		Von: MichaelBSweden		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiarism-by-kamala-harris/#comment-10717</link>

		<dc:creator><![CDATA[MichaelBSweden]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2024 22:07:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich liebe ihre Arbeiten. Mehr geht einfach nicht. Danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe ihre Arbeiten. Mehr geht einfach nicht. Danke!</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Adam Huemer		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiarism-by-kamala-harris/#comment-10715</link>

		<dc:creator><![CDATA[Adam Huemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2024 01:07:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=8512#comment-10715</guid>

					<description><![CDATA[Sehr gute Arbeit, Herr Weber. Top!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr gute Arbeit, Herr Weber. Top!</p>
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