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	Kommentare zu: Schweizerischer Gewerbeverband: Plagiator Henrique Schneider mit Gegengutachten unterlegen	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		Von: Ralf Rath		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiator-schneider-unterlegen/#comment-10090</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralf Rath]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jul 2023 19:23:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiator-schneider-unterlegen/#comment-10080&quot;&gt;Ralf Rath&lt;/a&gt;.

Übrigens: Wegen des geradewegs sich in der Irre verlierenden Anspruchs, eine &quot;ausformulierte Theorie&quot; (Einleitung u. a. von Oskar Negt vom Februar 1971 zu Konstitution und Klassenkampf) zu erarbeiten, sah sich Adorno noch zu seinen Lebzeiten zu der Aussage gezwungen: &quot;In Krahl, da hausen die Wölfe!&quot;. Spätestens seit dem Jahr 1957 gilt nämlich: &quot;Nicht nur die Theorie, sondern ebenso deren Absenz wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift&quot; (Adorno zit. n. kpwittemann.de). Insofern erübrigt es sich von vornherein, solch eine &quot;Waffe&quot; (Marx) jemals ins Feld zu führen. Fraglich daher, warum fortgesetzt bis auf die Gegenwart so getan wird, als ob insbesondere meine Person der so genannten &quot;Schicksalsgemeinschaft&quot; (Dörre, in: Schumann, 2013: 170) etwas schuldig geblieben wäre. In einem ungeheuren Anflug geistiger Umnachtung diente mir sogar eine Amtsleiterin der Stadt, in der ich vor kurzem wohnte, dennoch eine Schuldnerberatung an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiator-schneider-unterlegen/#comment-10080">Ralf Rath</a>.</p>
<p>Übrigens: Wegen des geradewegs sich in der Irre verlierenden Anspruchs, eine &#8222;ausformulierte Theorie&#8220; (Einleitung u. a. von Oskar Negt vom Februar 1971 zu Konstitution und Klassenkampf) zu erarbeiten, sah sich Adorno noch zu seinen Lebzeiten zu der Aussage gezwungen: &#8222;In Krahl, da hausen die Wölfe!&#8220;. Spätestens seit dem Jahr 1957 gilt nämlich: &#8222;Nicht nur die Theorie, sondern ebenso deren Absenz wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift&#8220; (Adorno zit. n. kpwittemann.de). Insofern erübrigt es sich von vornherein, solch eine &#8222;Waffe&#8220; (Marx) jemals ins Feld zu führen. Fraglich daher, warum fortgesetzt bis auf die Gegenwart so getan wird, als ob insbesondere meine Person der so genannten &#8222;Schicksalsgemeinschaft&#8220; (Dörre, in: Schumann, 2013: 170) etwas schuldig geblieben wäre. In einem ungeheuren Anflug geistiger Umnachtung diente mir sogar eine Amtsleiterin der Stadt, in der ich vor kurzem wohnte, dennoch eine Schuldnerberatung an.</p>
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		Von: Ralf Rath		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiator-schneider-unterlegen/#comment-10080</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralf Rath]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 18:45:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit rund zwanzig Jahren reklamiert die empirische Sozialforschung ein schon damals seit längerem sich insbesondere auf Leitungsfunktionen erstreckendes &quot;Kompetenzdefizit&quot; (Oberbeck, in: Lompe/Oberbeck (Hg.), 2003: 105). Das deutsche Bundesverfassungsgericht kritisierte angesichts dessen in seinem am 19. November 2021 gefallenen Entscheid erst jüngst, dass dadurch &quot;unverzichtbare Mindeststandards&quot; (Rn 57) womöglich höchst unzulässig unterschritten werden. Insofern ist es längst kein bloß arbeitsrechtlich als vielmehr ein ausschließlich konstitutiv zu lösendes Problem. Damit es buchstäblich dem Fass nicht den &quot;Boden&quot; (Husserl, 1954: 176) ausschlägt, bedarf es notwendig einer unnachgiebigen Theorie. Dass nicht zuletzt die einstige Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock erwiesenermaßen jedwede Anstrengung vermissen ließ, dazu wenigstens einen bescheidenen Beitrag zu leisten, wie ihn Theodor W. Adorno bereits in seinem Einleitungsvortrag zum 16. Deutschen Soziologentag am 8. April 1968 anregte, deutet mehr als augenfällig auf den noch immer anhaltenden &quot;flight from reality&quot;, von dem Hannah Arendt in der Zeitschrift &quot;Commentary&quot; früh anlässlich der Ausgabe vom Oktober 1950 berichtete. Begrüßenswert ist somit, wenn zumindest in der Schweiz &quot;Die langen Fünfziger Jahre&quot; (Abelshauser, 1987) exemplarisch am dortigen Gewerbeverband und seinem Direktor sich nunmehr dem Ende zuneigen und endlich &quot;ein neuer Tag anbrechen&quot; kann, wie Max Horkheimer im Vorwort zur deutschen Erstausgabe von &quot;Eclipse of Reason&quot; im Mai 1967 bemerkt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit rund zwanzig Jahren reklamiert die empirische Sozialforschung ein schon damals seit längerem sich insbesondere auf Leitungsfunktionen erstreckendes &#8222;Kompetenzdefizit&#8220; (Oberbeck, in: Lompe/Oberbeck (Hg.), 2003: 105). Das deutsche Bundesverfassungsgericht kritisierte angesichts dessen in seinem am 19. November 2021 gefallenen Entscheid erst jüngst, dass dadurch &#8222;unverzichtbare Mindeststandards&#8220; (Rn 57) womöglich höchst unzulässig unterschritten werden. Insofern ist es längst kein bloß arbeitsrechtlich als vielmehr ein ausschließlich konstitutiv zu lösendes Problem. Damit es buchstäblich dem Fass nicht den &#8222;Boden&#8220; (Husserl, 1954: 176) ausschlägt, bedarf es notwendig einer unnachgiebigen Theorie. Dass nicht zuletzt die einstige Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock erwiesenermaßen jedwede Anstrengung vermissen ließ, dazu wenigstens einen bescheidenen Beitrag zu leisten, wie ihn Theodor W. Adorno bereits in seinem Einleitungsvortrag zum 16. Deutschen Soziologentag am 8. April 1968 anregte, deutet mehr als augenfällig auf den noch immer anhaltenden &#8222;flight from reality&#8220;, von dem Hannah Arendt in der Zeitschrift &#8222;Commentary&#8220; früh anlässlich der Ausgabe vom Oktober 1950 berichtete. Begrüßenswert ist somit, wenn zumindest in der Schweiz &#8222;Die langen Fünfziger Jahre&#8220; (Abelshauser, 1987) exemplarisch am dortigen Gewerbeverband und seinem Direktor sich nunmehr dem Ende zuneigen und endlich &#8222;ein neuer Tag anbrechen&#8220; kann, wie Max Horkheimer im Vorwort zur deutschen Erstausgabe von &#8222;Eclipse of Reason&#8220; im Mai 1967 bemerkt hat.</p>
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