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	Kommentare zu: Stellenausschreibung der Universität Tübingen verstößt gegen das Grundgesetz	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		<title>
		Von: Stefan		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/stellenausschreibung-der-universitat-tubingen-verstost-gegen-das-grundgesetz/#comment-2158</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 11:36:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, was ihr Problem ist. Die Förderung von Frauen in der Wissenschaft ist eine politische Maßnahme und kein Verstoß gegen das Grundgesetz. Denkt man ihre Argumentation logisch zu Ende, dann folgt daraus, dass Sie jede genderspezifische politische Entscheidung als Verstoß gegen Art. 3 Abs. 3 GG beurteilen und zwar unabhängig davon, welches Geschlecht gefördert werden soll. Girlsdays und Boysdays, Mutterschaftsschutz und eintägiger Sonderurlaub für Väter bei der Geburt, wahrscheinlich sogar Damen und Herrentoiletten - alles verfassungswidrig, da jeweils Bevorzugung aufgrund des Geschlechts?!
Es ist doch klar, dass das BMBF mit dieser Maßnahme, die Nachteile, die Frauen gerade in der Wissenschaft dadurch entstehen, dass sie in der Regel bei der Betreuung der Kinder deutlich mehr Zeit investieren als Männer,  zumindest ansatzweise kompensieren möchte. Natürlich bin ich auch kein Fan davon, dass Ämter nicht aufgrund der Qualifikation, sondern aufgrund des Geschlechtes besetzt werden. Jedoch besteht in der Wissenschaftskultur eine institutionelle Benachteiligung von Frauen, da die wissenschaftliche Qualifikation oft darüber definiert wird, wieviele Publikationen im Portfolio des Bewerbers stehen, die zum Profil der ausgeschriebenen Stelle passen. Dass Frauen, die, wie bereits gesagt, häufig mehr Zeit in die Betreuung ihrer Kinder investieren als Männer, bei dieser Art der Leistungsmessung per se benachteiligt werden, liegt auf der Hand und Ihrer Argumentation zu Folge wäre die Leistungsbewertung innerhalb der Wissenschaft damit ebenso verfassungswidrig, da eine geschlechtsspezifische Benachteiligung erfolgt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, was ihr Problem ist. Die Förderung von Frauen in der Wissenschaft ist eine politische Maßnahme und kein Verstoß gegen das Grundgesetz. Denkt man ihre Argumentation logisch zu Ende, dann folgt daraus, dass Sie jede genderspezifische politische Entscheidung als Verstoß gegen Art. 3 Abs. 3 GG beurteilen und zwar unabhängig davon, welches Geschlecht gefördert werden soll. Girlsdays und Boysdays, Mutterschaftsschutz und eintägiger Sonderurlaub für Väter bei der Geburt, wahrscheinlich sogar Damen und Herrentoiletten &#8211; alles verfassungswidrig, da jeweils Bevorzugung aufgrund des Geschlechts?!<br />
Es ist doch klar, dass das BMBF mit dieser Maßnahme, die Nachteile, die Frauen gerade in der Wissenschaft dadurch entstehen, dass sie in der Regel bei der Betreuung der Kinder deutlich mehr Zeit investieren als Männer,  zumindest ansatzweise kompensieren möchte. Natürlich bin ich auch kein Fan davon, dass Ämter nicht aufgrund der Qualifikation, sondern aufgrund des Geschlechtes besetzt werden. Jedoch besteht in der Wissenschaftskultur eine institutionelle Benachteiligung von Frauen, da die wissenschaftliche Qualifikation oft darüber definiert wird, wieviele Publikationen im Portfolio des Bewerbers stehen, die zum Profil der ausgeschriebenen Stelle passen. Dass Frauen, die, wie bereits gesagt, häufig mehr Zeit in die Betreuung ihrer Kinder investieren als Männer, bei dieser Art der Leistungsmessung per se benachteiligt werden, liegt auf der Hand und Ihrer Argumentation zu Folge wäre die Leistungsbewertung innerhalb der Wissenschaft damit ebenso verfassungswidrig, da eine geschlechtsspezifische Benachteiligung erfolgt.</p>
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		<title>
		Von: Lukas		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/stellenausschreibung-der-universitat-tubingen-verstost-gegen-das-grundgesetz/#comment-1989</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 23:37:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich schließe mich Unibär an. Das Problem sehe ich nicht seitens der Universität. Es ist ja wohl mehr als verständlich, dass die Universität nicht auf Fördermittel und Stelle verzichtet, um männliche Bewerber nicht zu benachteiligen. 

Es ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits gibt es unproportional wenige Frauen in Professorenstellen. Und sicherlich wäre es wünschenswert, mehr Damen in der Wissenschaft zu haben. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das BMBF hier den richtigen Weg wählt. Es kann schließlich nicht sein, dass Geschlecht vor fachlicher Kompetenz und Eignung als Vergabekriterium zählt. In diesem Punkt stimme ich Ihnen völlig zu, Herr Dr. Weber.

Gleichzeitig beschleicht mich aber das Gefühl, dass sie versuchen wollen, sich in eine Professorenstelle hineinzuklagen. Sollte dies tatsächlich Ihre Motivation sein, so möchte ich Ihnen eindringlich davon abraten. Den Respekt, den derDaniel im Falle Ihres Erfolges prophezeit, sehe ich nicht auf Sie zukommen. Vielmehr fürchte ich, dass Sie sich damit an der gesamten Universität unbeliebt machen würden, bevor Sie auch nur den ersten Arbeitstag angetreten hätten. Ein schönes Arbeitsklima sähe sicherlich anders aus.

Ich bin gespannt, wie die Geschichte ausgeht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schließe mich Unibär an. Das Problem sehe ich nicht seitens der Universität. Es ist ja wohl mehr als verständlich, dass die Universität nicht auf Fördermittel und Stelle verzichtet, um männliche Bewerber nicht zu benachteiligen. </p>
<p>Es ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits gibt es unproportional wenige Frauen in Professorenstellen. Und sicherlich wäre es wünschenswert, mehr Damen in der Wissenschaft zu haben. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das BMBF hier den richtigen Weg wählt. Es kann schließlich nicht sein, dass Geschlecht vor fachlicher Kompetenz und Eignung als Vergabekriterium zählt. In diesem Punkt stimme ich Ihnen völlig zu, Herr Dr. Weber.</p>
<p>Gleichzeitig beschleicht mich aber das Gefühl, dass sie versuchen wollen, sich in eine Professorenstelle hineinzuklagen. Sollte dies tatsächlich Ihre Motivation sein, so möchte ich Ihnen eindringlich davon abraten. Den Respekt, den derDaniel im Falle Ihres Erfolges prophezeit, sehe ich nicht auf Sie zukommen. Vielmehr fürchte ich, dass Sie sich damit an der gesamten Universität unbeliebt machen würden, bevor Sie auch nur den ersten Arbeitstag angetreten hätten. Ein schönes Arbeitsklima sähe sicherlich anders aus.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie die Geschichte ausgeht.</p>
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		<title>
		Von: Unibär		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/stellenausschreibung-der-universitat-tubingen-verstost-gegen-das-grundgesetz/#comment-1980</link>

		<dc:creator><![CDATA[Unibär]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2013 16:28:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Argumentation verstehe ich nicht. Wenn es Geld für eine Stelle gibt, wird eine geschaffen; Geld gibt es nur, wenn die Stelle eine Frau bekommt, daher wird es eine Frau. Insoferne muss doch logischerweise eine Frau auf die Stelle besetzt werden, widrigenfalls es gar keine Stelle gibt. Wo ist hier die Benachteiligung seitens der Universität.

Und, noch verworrener - was hat „Genderforschung als Antiwissenschaft“ damit zu tun?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Argumentation verstehe ich nicht. Wenn es Geld für eine Stelle gibt, wird eine geschaffen; Geld gibt es nur, wenn die Stelle eine Frau bekommt, daher wird es eine Frau. Insoferne muss doch logischerweise eine Frau auf die Stelle besetzt werden, widrigenfalls es gar keine Stelle gibt. Wo ist hier die Benachteiligung seitens der Universität.</p>
<p>Und, noch verworrener &#8211; was hat „Genderforschung als Antiwissenschaft“ damit zu tun?</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: admin		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/stellenausschreibung-der-universitat-tubingen-verstost-gegen-das-grundgesetz/#comment-1971</link>

		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2013 11:16:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/stellenausschreibung-der-universitat-tubingen-verstost-gegen-das-grundgesetz/#comment-1970&quot;&gt;Tenshinhan&lt;/a&gt;.

Na Sie sind lustig! Klar habe ich mich beworben. Und auch nicht aus Jux oder um jemanden zu ärgern. Ich finde, dass das Stellenprofil sehr gut zu meinen Schwerpunkten passt, insbesondere was Fragen der Netz-Medienkompetenz anbelangt und habe auch eine dementsprechend schöne Bewerbung geschrieben. Und einen Juristen habe ich auch schon, der sich freut, das möglicherweise durchzujudizieren. Ich will da nichts erzwingen. Aber wenn ich alleine auf Grund der Tatsache, dass ich keine Frau bin, abgelehnt werde, obwohl sich die Anrede der Ausschreibung an beide Geschlechter richtete, dann werde ich das keinesfalls hinnehmen. Ich bin da also genau so revolutionär wie die Frauen vor 100 Jahren, wenn Sie so wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/stellenausschreibung-der-universitat-tubingen-verstost-gegen-das-grundgesetz/#comment-1970">Tenshinhan</a>.</p>
<p>Na Sie sind lustig! Klar habe ich mich beworben. Und auch nicht aus Jux oder um jemanden zu ärgern. Ich finde, dass das Stellenprofil sehr gut zu meinen Schwerpunkten passt, insbesondere was Fragen der Netz-Medienkompetenz anbelangt und habe auch eine dementsprechend schöne Bewerbung geschrieben. Und einen Juristen habe ich auch schon, der sich freut, das möglicherweise durchzujudizieren. Ich will da nichts erzwingen. Aber wenn ich alleine auf Grund der Tatsache, dass ich keine Frau bin, abgelehnt werde, obwohl sich die Anrede der Ausschreibung an beide Geschlechter richtete, dann werde ich das keinesfalls hinnehmen. Ich bin da also genau so revolutionär wie die Frauen vor 100 Jahren, wenn Sie so wollen.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Tenshinhan		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/stellenausschreibung-der-universitat-tubingen-verstost-gegen-das-grundgesetz/#comment-1970</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tenshinhan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2013 11:02:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Und, haben Sie sich jetzt wirklich beworben oder war das nicht ernst gemeint? Ich hoffe, Sie halten uns über den Ausgang der Bewerbung auf dem Laufenden :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und, haben Sie sich jetzt wirklich beworben oder war das nicht ernst gemeint? Ich hoffe, Sie halten uns über den Ausgang der Bewerbung auf dem Laufenden 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: admin		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/stellenausschreibung-der-universitat-tubingen-verstost-gegen-das-grundgesetz/#comment-1961</link>

		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 15:32:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/stellenausschreibung-der-universitat-tubingen-verstost-gegen-das-grundgesetz/#comment-1960&quot;&gt;Josef&lt;/a&gt;.

Sehr interessant, danke für den Hinweis! Wenn man &quot;Männerdiskriminierung&quot; googelt, findet man tatsächlich schon Einiges. Wäre ein tolles Thema für ein Sachbuch: &quot;Warum Männer für Karriere das falsche Geschlecht haben&quot;. Klingt schön kontraintuitiv und würde sich sicher mit guter PR super verkaufen. Aber die Verlage (Lektorinnen?) checken die Lage wohl auch kaum. Sehr schöner Artikel zu Genderforschung als Antiwissenschaft diese Woche im ZEIT-Magazin.

LG
sw]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/stellenausschreibung-der-universitat-tubingen-verstost-gegen-das-grundgesetz/#comment-1960">Josef</a>.</p>
<p>Sehr interessant, danke für den Hinweis! Wenn man &#8222;Männerdiskriminierung&#8220; googelt, findet man tatsächlich schon Einiges. Wäre ein tolles Thema für ein Sachbuch: &#8222;Warum Männer für Karriere das falsche Geschlecht haben&#8220;. Klingt schön kontraintuitiv und würde sich sicher mit guter PR super verkaufen. Aber die Verlage (Lektorinnen?) checken die Lage wohl auch kaum. Sehr schöner Artikel zu Genderforschung als Antiwissenschaft diese Woche im ZEIT-Magazin.</p>
<p>LG<br />
sw</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Josef		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/stellenausschreibung-der-universitat-tubingen-verstost-gegen-das-grundgesetz/#comment-1960</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 00:43:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vermutlich werden solchermaßen männerdiskriminierende Ausschreibungen von den meisten Lesern bzw. Stellensuchern gar nicht (mehr) als männerdiskriminierend erkannt, weil das dahinter stehende Gesellschafts- und Weltbild auch an Universitäten bereits so etabliert ist, dass man zu keinem grundsätzlichen Hinterfragen mehr in der Lage ist. Es gibt aber zumindest eine (wohl weitgehend unbekannte) Initiative, die diese skandalösen Zustände thematisiert:  http://sciencefiles.org/2013/05/30/blacklist-mannerdiskriminierung-an-hochschulen-mendiscrimination/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vermutlich werden solchermaßen männerdiskriminierende Ausschreibungen von den meisten Lesern bzw. Stellensuchern gar nicht (mehr) als männerdiskriminierend erkannt, weil das dahinter stehende Gesellschafts- und Weltbild auch an Universitäten bereits so etabliert ist, dass man zu keinem grundsätzlichen Hinterfragen mehr in der Lage ist. Es gibt aber zumindest eine (wohl weitgehend unbekannte) Initiative, die diese skandalösen Zustände thematisiert:  <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="http://sciencefiles.org/2013/05/30/blacklist-mannerdiskriminierung-an-hochschulen-mendiscrimination/" rel="nofollow ugc">http://sciencefiles.org/2013/05/30/blacklist-mannerdiskriminierung-an-hochschulen-mendiscrimination/</a></p>
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