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	Kommentare zu: Teuerungen, Deutungskriege, Überregulierungen: Vom Unbehagen mit der Gegenwart	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		<title>
		Von: Konrad Schrempf		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/teuerungen-deutungskriege-ueberregulierungen/#comment-11104</link>

		<dc:creator><![CDATA[Konrad Schrempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2025 08:11:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Herr Weber, Ihren extrem negativen EU-Bias verstehe ich nicht. Denn Bürokratie ist das Gegenteil von Willkür. Vergleichen Sie doch einmal die Professionalität des Europäischen Forschungsrates (ERC) mit Förderprogrammen in Österreich (z.B. FWF). Beim ERC gibt&#039;s --nach dem Verhandeln des Budgets für viele Jahre-- keinerlei politischen Einfluss. Es werden auch nicht Äpfel mit Birnen verglichen, ein Algebra-Antrag (in der Mathematik) muss nicht mit einem Plagiats-Antrag (Politikwissenschaft, etc.) konkurrieren ...

Bezüglich dem Lesen von Information(smeldungen) denke ich an Notfall- und Evakuierungsanleitungen und Pläne (z.B. im Brandfall), die ja auch &quot;niemand&quot; liest. Und doch würde man sie nicht als sinnlos bezeichnen. Um das auf die adäquate Ebene zu heben verweise ich auf Karl Poppers Drei-Welten-Modell &quot;It is the objective thought content of a conjecture or theory on which the scientist&#039;s subjective thought process work. They are at work to improve the objective thought contents by way of CRITICISM.&quot; [K. Popper, 1978, &quot;Three Worlds&quot;, The Tanner  Lecture On Human Values, Abschnitt X, Seite 156, meine Betonung] (In meiner Masterarbeit https://utheses.univie.ac.at/detail/71912 gehe ich detaillierter darauf ein.)

Mit anderen Worten: Das, was nicht dokumentiert ist, kann man nicht kritisieren und daher auch nicht verbessern. (Damit sage ich nicht, dass manches nicht überbordend sein kann; dass zu viel oder die falschen Dinge reglementiert sein können; etc.) Und üblicherweise geht jeder wesentlich neuen Reglementierung (z.B. AI Act) ein langer Prozess voraus, an dem sich JEDE:R beteiligen kann! Freilich, im Nachhinein zu schimpfen ist einfacher als sich vorher die Hände &quot;schmutzig&quot; zu machen um ausführliche Kommentare zu verfassen und elendslange Weißbücher --meist ohne literarischer Qualität-- durchzuackern ... (Und nein, nicht nur aus mathematischer Sicht ist KI viel träger als es scheint, der Großteil der Probleme war in der Wissenschaft schon vor 2019 bekannt.)

Und was hindert Sie eigentlich daran, sich an die entsprechende Stelle der EU zu wenden und z.B. eine Evaluierung einer konkreten Reglementierung vorzuschlagen? Falls Sie das noch nicht gemacht haben und Unterstützung brauchen, melden Sie sich bitte einfach. Ja, es ist nicht immer einfach, sich als einzelne Person in einer Organisation für hunderte Millionen (!) Gehör zu verschaffen. Aber jedenfalls ist es dann dokumentiert und es kann darauf --für Verbesserungen-- Bezug genommen werden ...

Mit etwas Ironie kann man also schon behaupten, dass die Doktor:innen schuld sind ;-). Denn eigentlich sollten genau die es sein, die sich ausdrücken können. Die komplexe Sachverhalte analysieren und Handlungsempfehlungen (z.B. an die EU-Kommission) abgeben können (oder sich konkret an Diskussionen auf EU-Ebene über Rückmeldungen zu Vorhaben beteiligen). Die Forschungsanträge für Themen stellen, die weit in die Zukunft reichen (z.B. mögliche gravierende gesellschaftliche Auswirkungen des Plagiierens?) und nicht (nur) jammern, wenn etwas nicht so funktioniert, wie sie es sich sowieso nicht erwartet haben ...

Zum Journalismus gäb&#039;s viel zu sagen, aber ich picke jetzt ein kleines --scheinbar unwichtiges Detail-- heraus: Am Donnerstag wurde um 5 Uhr auf Ö1 berichtet, dass Walmart 1500 Mitarbeiter kündigt um Kosten einzusparen: https://oe1.orf.at/player/20250521/794983 Die journalistische Relevanz verstehe ich nicht, denn Walmart hat über 2 Millionen (!) Mitarbeiter:innen. Für z.B. Spar (in Österreich) mit um die 50.000 Mitarbeiter:innen würden das etwa 40 sein, wesentliche Kosten (wie es im ORF behauptet wurde) lassen sich damit nicht einsparen. Und nicht einmal Medien, die sich gar nicht als seriös sehen, würden darüber berichten (und kostbare Sendezeit verschwenden). In diesem Fall mag es nicht als wichtig erscheinen. Aber was ist bei einer nächsten Pandemie, wenn Zahlen (wieder) zur Manipulation verwendet werden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Weber, Ihren extrem negativen EU-Bias verstehe ich nicht. Denn Bürokratie ist das Gegenteil von Willkür. Vergleichen Sie doch einmal die Professionalität des Europäischen Forschungsrates (ERC) mit Förderprogrammen in Österreich (z.B. FWF). Beim ERC gibt&#8217;s &#8211;nach dem Verhandeln des Budgets für viele Jahre&#8211; keinerlei politischen Einfluss. Es werden auch nicht Äpfel mit Birnen verglichen, ein Algebra-Antrag (in der Mathematik) muss nicht mit einem Plagiats-Antrag (Politikwissenschaft, etc.) konkurrieren &#8230;</p>
<p>Bezüglich dem Lesen von Information(smeldungen) denke ich an Notfall- und Evakuierungsanleitungen und Pläne (z.B. im Brandfall), die ja auch &#8222;niemand&#8220; liest. Und doch würde man sie nicht als sinnlos bezeichnen. Um das auf die adäquate Ebene zu heben verweise ich auf Karl Poppers Drei-Welten-Modell &#8222;It is the objective thought content of a conjecture or theory on which the scientist&#8217;s subjective thought process work. They are at work to improve the objective thought contents by way of CRITICISM.&#8220; [K. Popper, 1978, &#8222;Three Worlds&#8220;, The Tanner  Lecture On Human Values, Abschnitt X, Seite 156, meine Betonung] (In meiner Masterarbeit <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://utheses.univie.ac.at/detail/71912" rel="nofollow ugc">https://utheses.univie.ac.at/detail/71912</a> gehe ich detaillierter darauf ein.)</p>
<p>Mit anderen Worten: Das, was nicht dokumentiert ist, kann man nicht kritisieren und daher auch nicht verbessern. (Damit sage ich nicht, dass manches nicht überbordend sein kann; dass zu viel oder die falschen Dinge reglementiert sein können; etc.) Und üblicherweise geht jeder wesentlich neuen Reglementierung (z.B. AI Act) ein langer Prozess voraus, an dem sich JEDE:R beteiligen kann! Freilich, im Nachhinein zu schimpfen ist einfacher als sich vorher die Hände &#8222;schmutzig&#8220; zu machen um ausführliche Kommentare zu verfassen und elendslange Weißbücher &#8211;meist ohne literarischer Qualität&#8211; durchzuackern &#8230; (Und nein, nicht nur aus mathematischer Sicht ist KI viel träger als es scheint, der Großteil der Probleme war in der Wissenschaft schon vor 2019 bekannt.)</p>
<p>Und was hindert Sie eigentlich daran, sich an die entsprechende Stelle der EU zu wenden und z.B. eine Evaluierung einer konkreten Reglementierung vorzuschlagen? Falls Sie das noch nicht gemacht haben und Unterstützung brauchen, melden Sie sich bitte einfach. Ja, es ist nicht immer einfach, sich als einzelne Person in einer Organisation für hunderte Millionen (!) Gehör zu verschaffen. Aber jedenfalls ist es dann dokumentiert und es kann darauf &#8211;für Verbesserungen&#8211; Bezug genommen werden &#8230;</p>
<p>Mit etwas Ironie kann man also schon behaupten, dass die Doktor:innen schuld sind ;-). Denn eigentlich sollten genau die es sein, die sich ausdrücken können. Die komplexe Sachverhalte analysieren und Handlungsempfehlungen (z.B. an die EU-Kommission) abgeben können (oder sich konkret an Diskussionen auf EU-Ebene über Rückmeldungen zu Vorhaben beteiligen). Die Forschungsanträge für Themen stellen, die weit in die Zukunft reichen (z.B. mögliche gravierende gesellschaftliche Auswirkungen des Plagiierens?) und nicht (nur) jammern, wenn etwas nicht so funktioniert, wie sie es sich sowieso nicht erwartet haben &#8230;</p>
<p>Zum Journalismus gäb&#8217;s viel zu sagen, aber ich picke jetzt ein kleines &#8211;scheinbar unwichtiges Detail&#8211; heraus: Am Donnerstag wurde um 5 Uhr auf Ö1 berichtet, dass Walmart 1500 Mitarbeiter kündigt um Kosten einzusparen: <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://oe1.orf.at/player/20250521/794983" rel="nofollow ugc">https://oe1.orf.at/player/20250521/794983</a> Die journalistische Relevanz verstehe ich nicht, denn Walmart hat über 2 Millionen (!) Mitarbeiter:innen. Für z.B. Spar (in Österreich) mit um die 50.000 Mitarbeiter:innen würden das etwa 40 sein, wesentliche Kosten (wie es im ORF behauptet wurde) lassen sich damit nicht einsparen. Und nicht einmal Medien, die sich gar nicht als seriös sehen, würden darüber berichten (und kostbare Sendezeit verschwenden). In diesem Fall mag es nicht als wichtig erscheinen. Aber was ist bei einer nächsten Pandemie, wenn Zahlen (wieder) zur Manipulation verwendet werden?</p>
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		<title>
		Von: Ernst-Willem von der Tams		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/teuerungen-deutungskriege-ueberregulierungen/#comment-11103</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ernst-Willem von der Tams]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 07:57:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sie schreiben: &quot;Zuletzt kam es sogar zum demonstrativen Schulterschluss mit den Plagiatoren.&quot; Einer der Gründe, warum das so ist, lautet: Ein großer Teil der Schulterschließenden hat selbst geferkelt bei der Abschlußarbeit oder zumindest beim aufgehübschten Lebenslauf. Von mir durchgeführte Stichproben kommen bei ungefähr 30% des Jubel-Mobs auf harte Verdachtsfälle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schreiben: &#8222;Zuletzt kam es sogar zum demonstrativen Schulterschluss mit den Plagiatoren.&#8220; Einer der Gründe, warum das so ist, lautet: Ein großer Teil der Schulterschließenden hat selbst geferkelt bei der Abschlußarbeit oder zumindest beim aufgehübschten Lebenslauf. Von mir durchgeführte Stichproben kommen bei ungefähr 30% des Jubel-Mobs auf harte Verdachtsfälle.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Ralf Rath		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/teuerungen-deutungskriege-ueberregulierungen/#comment-11102</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralf Rath]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 09:11:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als gelerntem Mechaniker, dessen Aufgabe es zuvörderst ist, physikalische Prinzipien wie nicht zuletzt das der Unbestimmtheit feinwerktechnisch zu verifizieren, stellt sich auch mir in der Tat die Frage, weshalb Praktiken, die solch eine Leistung nicht einmal im Ansatz erbringen, inzwischen sehr viel höher im Kurs stehen? Hat die eigene Arbeit dadurch nur einen verschwindend geringen Marktwert, obwohl sie gesellschaftlich unverzichtbar ist, nimmt es nicht wunder, dass sich ein Unbehagen mit der Gegenwart unter der Bevölkerung ausbreitet. Bedenkt man außerdem, dass die Stärke der Ausschläge des psychischen Apparats stets ökonomisch bedingt ist, kommt zumindest der steile Anstieg des Krankenstandes in den Betrieben nicht von ungefähr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als gelerntem Mechaniker, dessen Aufgabe es zuvörderst ist, physikalische Prinzipien wie nicht zuletzt das der Unbestimmtheit feinwerktechnisch zu verifizieren, stellt sich auch mir in der Tat die Frage, weshalb Praktiken, die solch eine Leistung nicht einmal im Ansatz erbringen, inzwischen sehr viel höher im Kurs stehen? Hat die eigene Arbeit dadurch nur einen verschwindend geringen Marktwert, obwohl sie gesellschaftlich unverzichtbar ist, nimmt es nicht wunder, dass sich ein Unbehagen mit der Gegenwart unter der Bevölkerung ausbreitet. Bedenkt man außerdem, dass die Stärke der Ausschläge des psychischen Apparats stets ökonomisch bedingt ist, kommt zumindest der steile Anstieg des Krankenstandes in den Betrieben nicht von ungefähr.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Anton Bucek		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/teuerungen-deutungskriege-ueberregulierungen/#comment-11101</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anton Bucek]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 08:56:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein großartiger Artikel, dem ich nur vollinhaltlich zustimmen kann!
Ich würde mir wünschen, dass solche Beiträge und Denkanstöße auch in den Tageszeitungen zu lesen wären. 
Wir werden durch Zwangsdigitalisierung und Reglementierung in höchstem Maße unterdrückt. In den 1970er Jahren hätte sich die Bevölkerung so eine Unterjochung nicht gefallen lassen.
Jene, die die Freiheit der Nachkriegszeit bewusst erlebt haben, sind schon tot oder sterben in den nächsten zehn Jahren aus. Irgendwie freut man sich schon auf den Abschied und beneidet beim x-ten Scheitern,  die ID-Austria zu installieren, die bereits analog Dahingegangenen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein großartiger Artikel, dem ich nur vollinhaltlich zustimmen kann!<br />
Ich würde mir wünschen, dass solche Beiträge und Denkanstöße auch in den Tageszeitungen zu lesen wären.<br />
Wir werden durch Zwangsdigitalisierung und Reglementierung in höchstem Maße unterdrückt. In den 1970er Jahren hätte sich die Bevölkerung so eine Unterjochung nicht gefallen lassen.<br />
Jene, die die Freiheit der Nachkriegszeit bewusst erlebt haben, sind schon tot oder sterben in den nächsten zehn Jahren aus. Irgendwie freut man sich schon auf den Abschied und beneidet beim x-ten Scheitern,  die ID-Austria zu installieren, die bereits analog Dahingegangenen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/teuerungen-deutungskriege-ueberregulierungen/#comment-11100</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 20:59:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/teuerungen-deutungskriege-ueberregulierungen/#comment-11099&quot;&gt;BA MA&lt;/a&gt;.

Richtig, die Situation ist komplexer. Öffentliche Universitäten können es sich leisten, Betrug nicht zu ahnden – hier werden dann die Paradigmen Hochschulautonomie und Wissenschaftsfreiheit missbraucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/teuerungen-deutungskriege-ueberregulierungen/#comment-11099">BA MA</a>.</p>
<p>Richtig, die Situation ist komplexer. Öffentliche Universitäten können es sich leisten, Betrug nicht zu ahnden – hier werden dann die Paradigmen Hochschulautonomie und Wissenschaftsfreiheit missbraucht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: BA MA		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/teuerungen-deutungskriege-ueberregulierungen/#comment-11099</link>

		<dc:creator><![CDATA[BA MA]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 20:17:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schöner Beitrag von Weber.
Wer mit dem akademischen Bereich zu tun hat und sieht, was für Missstände dort herrschen, könnte tatsächlich auf die Idee kommen zu fragen, ob die enorme Teuerung auch mit solchen Ineffizienzen zusammenhängt, immer unter der Voraussetzung, dass die genannten Missstände auch anderswo eine Entsprechung finden.


Zu JCA:
Ist es zu einer &quot;Entpolitisierung&quot; der Universitäten gekommen?
Ja und nein. Ein breiteres politisches Desinteresse unter den Studierenden ist tatsächlich wahrnehmbar. Wer aber im akademischen Bereich politische Kontakte hat (die &quot;richtigen&quot;), kommt sehr gut voran, unabhängig von Leistung und Einsatz. So ist eigentlich eine übermäßige Politisierung der Universitäten festzustellen.

Ist eine Ökonomisierung der Universitäten eingetreten?
Ja und nein. Es laufen tatsächlich viele BWL-Fritzen herum, die dem schnellen Geld nachhecheln. Aber kompetente Ökonomen sind nicht an der Überzahl. Ökonomisches Denken würde etwa auch bedeuten, dass man Plagiatoren zur Rechenschaft zieht, denn diese missbrauchen öffentliche Ressourcen für Täuschungshandlungen. In diesem Sinne wäre eine Ökonomisierung der Universitäten wünschenswert.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schöner Beitrag von Weber.<br />
Wer mit dem akademischen Bereich zu tun hat und sieht, was für Missstände dort herrschen, könnte tatsächlich auf die Idee kommen zu fragen, ob die enorme Teuerung auch mit solchen Ineffizienzen zusammenhängt, immer unter der Voraussetzung, dass die genannten Missstände auch anderswo eine Entsprechung finden.</p>
<p>Zu JCA:<br />
Ist es zu einer &#8222;Entpolitisierung&#8220; der Universitäten gekommen?<br />
Ja und nein. Ein breiteres politisches Desinteresse unter den Studierenden ist tatsächlich wahrnehmbar. Wer aber im akademischen Bereich politische Kontakte hat (die &#8222;richtigen&#8220;), kommt sehr gut voran, unabhängig von Leistung und Einsatz. So ist eigentlich eine übermäßige Politisierung der Universitäten festzustellen.</p>
<p>Ist eine Ökonomisierung der Universitäten eingetreten?<br />
Ja und nein. Es laufen tatsächlich viele BWL-Fritzen herum, die dem schnellen Geld nachhecheln. Aber kompetente Ökonomen sind nicht an der Überzahl. Ökonomisches Denken würde etwa auch bedeuten, dass man Plagiatoren zur Rechenschaft zieht, denn diese missbrauchen öffentliche Ressourcen für Täuschungshandlungen. In diesem Sinne wäre eine Ökonomisierung der Universitäten wünschenswert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/teuerungen-deutungskriege-ueberregulierungen/#comment-11097</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 18:10:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=9481#comment-11097</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/teuerungen-deutungskriege-ueberregulierungen/#comment-11096&quot;&gt;JCA&lt;/a&gt;.

Oh ja, diesen Trend unterschreibe ich auch: Das sind dann die, die über &quot;Die Vorteile von E-Learning für KMUs&quot; schreiben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/teuerungen-deutungskriege-ueberregulierungen/#comment-11096">JCA</a>.</p>
<p>Oh ja, diesen Trend unterschreibe ich auch: Das sind dann die, die über &#8222;Die Vorteile von E-Learning für KMUs&#8220; schreiben&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JCA		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/teuerungen-deutungskriege-ueberregulierungen/#comment-11096</link>

		<dc:creator><![CDATA[JCA]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 18:07:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=9481#comment-11096</guid>

					<description><![CDATA[Also abgesehen von dem rechtsgerichteten Habitus: dass an Universitäten eine linke „Verdämlichung“ stattfinden soll, ist wirklich eine selektive Wahrnehmung: das sind vielleicht irgendwelche lauten Spitzen. In Wirklichkeit ist die Universität entpolitisiert, verdämlicht ökonomisiert und bildet kurzsichtige wirtschaftsdienliche Angepasste heran.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also abgesehen von dem rechtsgerichteten Habitus: dass an Universitäten eine linke „Verdämlichung“ stattfinden soll, ist wirklich eine selektive Wahrnehmung: das sind vielleicht irgendwelche lauten Spitzen. In Wirklichkeit ist die Universität entpolitisiert, verdämlicht ökonomisiert und bildet kurzsichtige wirtschaftsdienliche Angepasste heran.</p>
]]></content:encoded>
		
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