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	Kommentare zu: Trikola und Antithesen schon in der plagiierten Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg aus dem Jahr 2008	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		Von: Andreas Slateff		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Slateff]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 15:55:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zumindest in Österreich könnte das auch aus humanistischer Schulbildung stammen. Ich selber habe Trikola und Antithesen im Lateinunterricht als rhetorische Stilmittel gelernt und sie auch immer wieder in deutscher Literatur gefunden. Und ich habe mir das als Stilmittel auch selber für mich angeeignet. Da ich im Gymnasium wirklich viel deutsche Literatur lesen musste, hat auch das geprägt.
Ich finde am Einsatz dieser Stilmittel jetzt nichts besonders Auffälliges. In irgendeinem Stil muss man ja schreiben. :-) Wenn man humanistischere Schuldbildung genossen hat, dann wurden solche Stile möglicherweise schon während der Schulzeit stärker verinnerlicht.
Einige Stilmittel habe ich mir erst mit der Zeit zugelegt. Zum Beispiel Sätze mit Ellipsen ohne Prädikat zu schreiben. Oder unvollständige Sätze. Oder Sätze mit &quot;oder&quot; oder &quot;und&quot; zu beginnen. Das stammt bei mir vom Lesen der Kommentare in Tageszeitungen. In der Schule war mir das im Deutschunterricht verboten. Es galt als &quot;schlechtes Deutsch&quot;.

Stattdessen galten lange Sätze im Thomas-Mann-Stil, bei denen man, während man am Anfang noch keine richtige Vorstellung hat, mitten im Satz, wo man ebenfalls aufgehalten wird, gar nicht mehr weiß, worum es eigentlich gehen sollte, als guter Stil. Meine schriftliche Deutschmaturaarbeit habe ich in einem solchen Stil geschrieben; ich kenne sie leider nicht mehr, vermutlich ist sie gewissermaßen unleserlich wegen der furchtbaren Schachtelsätze. :-)
Jedenfalls wurden Stilmittel damals in der Schule unterrichtet und als Schüler hat man sie oft dankbar aufgenommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest in Österreich könnte das auch aus humanistischer Schulbildung stammen. Ich selber habe Trikola und Antithesen im Lateinunterricht als rhetorische Stilmittel gelernt und sie auch immer wieder in deutscher Literatur gefunden. Und ich habe mir das als Stilmittel auch selber für mich angeeignet. Da ich im Gymnasium wirklich viel deutsche Literatur lesen musste, hat auch das geprägt.<br />
Ich finde am Einsatz dieser Stilmittel jetzt nichts besonders Auffälliges. In irgendeinem Stil muss man ja schreiben. 🙂 Wenn man humanistischere Schuldbildung genossen hat, dann wurden solche Stile möglicherweise schon während der Schulzeit stärker verinnerlicht.<br />
Einige Stilmittel habe ich mir erst mit der Zeit zugelegt. Zum Beispiel Sätze mit Ellipsen ohne Prädikat zu schreiben. Oder unvollständige Sätze. Oder Sätze mit &#8222;oder&#8220; oder &#8222;und&#8220; zu beginnen. Das stammt bei mir vom Lesen der Kommentare in Tageszeitungen. In der Schule war mir das im Deutschunterricht verboten. Es galt als &#8222;schlechtes Deutsch&#8220;.</p>
<p>Stattdessen galten lange Sätze im Thomas-Mann-Stil, bei denen man, während man am Anfang noch keine richtige Vorstellung hat, mitten im Satz, wo man ebenfalls aufgehalten wird, gar nicht mehr weiß, worum es eigentlich gehen sollte, als guter Stil. Meine schriftliche Deutschmaturaarbeit habe ich in einem solchen Stil geschrieben; ich kenne sie leider nicht mehr, vermutlich ist sie gewissermaßen unleserlich wegen der furchtbaren Schachtelsätze. 🙂<br />
Jedenfalls wurden Stilmittel damals in der Schule unterrichtet und als Schüler hat man sie oft dankbar aufgenommen.</p>
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