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	Kommentare zu: Wonn i da Bühdungsminista warat	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/wonn-i-da-buehdungsminista-warat/#comment-10703</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2024 17:06:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/wonn-i-da-buehdungsminista-warat/#comment-10702&quot;&gt;Markias&lt;/a&gt;.

Mittlerweile gibt es sogar Stimmen, die behaupten, dass Leistung an den Universitäten nicht nur egal ist, sondern dass man ganz bewusst keine will. Die massenhafte Produktion von Bachelordillos wäre also Programm. Ein sehr spannender Ansatz, wie ich finde. Vielleicht mehr dazu in meiner GWP-Buchreihe, Band 2.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/wonn-i-da-buehdungsminista-warat/#comment-10702">Markias</a>.</p>
<p>Mittlerweile gibt es sogar Stimmen, die behaupten, dass Leistung an den Universitäten nicht nur egal ist, sondern dass man ganz bewusst keine will. Die massenhafte Produktion von Bachelordillos wäre also Programm. Ein sehr spannender Ansatz, wie ich finde. Vielleicht mehr dazu in meiner GWP-Buchreihe, Band 2.</p>
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		Von: Markias		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/wonn-i-da-buehdungsminista-warat/#comment-10702</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markias]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2024 09:43:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Fürchte, den nächsten &quot;Büdungsminista&quot; bestimmt ein allseits bekannter Verband (wenn die ÖVP einen Achtungserfolg erzielt - und alles sieht danach aus, vergangene Skandale hin oder her) oder, wenn die SPÖ zum Zuge kommen sollte (nichts deutet darauf hin, außer im Rahmen einer Dreierkoalition), dann wird der oben genannte Herr ganz zentral mitmischen wollen.

Dabei müsste das UG grundlegend reformiert werden. Mit dem Schüssel/Gehrer UG 2002 wurde eine verheerende Weichenstellung vorgenommen. An die Stelle einer lähmenden Gremienwirtschaft (die aber dennoch einigermaßen brauchbare Ergebnisse erzielt hat, wenngleich sie ohne weiteres auf ein akzeptables Maß zurechtgestutzt hätte werden können) wurde ein autoritäres &quot;Führungsmodell&quot; gestellt, ohne Mitbestimmung und ohne Rechtsschutz und Aufsicht. Wer &quot;benevolente Diktatoren&quot; will, muss damit rechnen, dass diese in erster Linie sich selber gegenüber (und ihren engsten Getreuen gegenüber) &quot;benevolent&quot; sind. 

Die Universitäten müssen entpolitisiert und wieder auf Leistung und Wettbewerb getrimmt werden. Wie Weber richtig schreibt, zeigt die Folgenlosigkeit von Plagiaten und Verstößen gegen die GWP sehr deutlich, dass akademische Leistung im gegenwärtigen System vielfach egal ist. Ein Mindestmaß an Demokratisierung ist ebenfalls unabdingbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fürchte, den nächsten &#8222;Büdungsminista&#8220; bestimmt ein allseits bekannter Verband (wenn die ÖVP einen Achtungserfolg erzielt &#8211; und alles sieht danach aus, vergangene Skandale hin oder her) oder, wenn die SPÖ zum Zuge kommen sollte (nichts deutet darauf hin, außer im Rahmen einer Dreierkoalition), dann wird der oben genannte Herr ganz zentral mitmischen wollen.</p>
<p>Dabei müsste das UG grundlegend reformiert werden. Mit dem Schüssel/Gehrer UG 2002 wurde eine verheerende Weichenstellung vorgenommen. An die Stelle einer lähmenden Gremienwirtschaft (die aber dennoch einigermaßen brauchbare Ergebnisse erzielt hat, wenngleich sie ohne weiteres auf ein akzeptables Maß zurechtgestutzt hätte werden können) wurde ein autoritäres &#8222;Führungsmodell&#8220; gestellt, ohne Mitbestimmung und ohne Rechtsschutz und Aufsicht. Wer &#8222;benevolente Diktatoren&#8220; will, muss damit rechnen, dass diese in erster Linie sich selber gegenüber (und ihren engsten Getreuen gegenüber) &#8222;benevolent&#8220; sind. </p>
<p>Die Universitäten müssen entpolitisiert und wieder auf Leistung und Wettbewerb getrimmt werden. Wie Weber richtig schreibt, zeigt die Folgenlosigkeit von Plagiaten und Verstößen gegen die GWP sehr deutlich, dass akademische Leistung im gegenwärtigen System vielfach egal ist. Ein Mindestmaß an Demokratisierung ist ebenfalls unabdingbar.</p>
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