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	Kommentare zu: Wie haben Absolventen der Universität Salzburg in der ausklingenden Barockzeit zitiert?	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		Von: Viktoria Steinacher.		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Viktoria Steinacher.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2024 14:31:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da damals Theologie als die Königin der Wissenschaft galt, gab es in diesen Arbeiten auch die meisten Zitate, die Bibel ist ja eine riesige Bibliothek, die man erst seit Erfindung des Buchdruckes in ein Buch pressen kann, ja natürlich zitierte man auch die griechischen Philosophen schon in der Scholastik, und die mittelalterlichen und antiken Kirchenväter. Die Bibel zitiert sich selbst ständig, im Neuen Testament werden zitiert die Bücher des At usw.. Man tat dies aber deswegen, um zu beweisen, dass man der Tradition folgte und kein Häretiker war, und nicht aus wissenschaftstheorethischen Gründen. Außerhalb der theologischen und philosophischen Wissenschaften wurde man vor Galilei nicht der Häresie verdächtigt, so dass man keinen Traditionen folgen musste, und es gab zum Beispiel in der Medizin auch viel weniger schriftliche Quellen als in der Theologie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da damals Theologie als die Königin der Wissenschaft galt, gab es in diesen Arbeiten auch die meisten Zitate, die Bibel ist ja eine riesige Bibliothek, die man erst seit Erfindung des Buchdruckes in ein Buch pressen kann, ja natürlich zitierte man auch die griechischen Philosophen schon in der Scholastik, und die mittelalterlichen und antiken Kirchenväter. Die Bibel zitiert sich selbst ständig, im Neuen Testament werden zitiert die Bücher des At usw.. Man tat dies aber deswegen, um zu beweisen, dass man der Tradition folgte und kein Häretiker war, und nicht aus wissenschaftstheorethischen Gründen. Außerhalb der theologischen und philosophischen Wissenschaften wurde man vor Galilei nicht der Häresie verdächtigt, so dass man keinen Traditionen folgen musste, und es gab zum Beispiel in der Medizin auch viel weniger schriftliche Quellen als in der Theologie.</p>
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		Von: Ronald Benedik		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/zitieren-im-18-jahrhundert/#comment-10621</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ronald Benedik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Aug 2024 17:06:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Früher hat man wichtiges Wissen nur ausgewählten Personen weitergegeben. So sind zum Beispiel Mathematikbücher ohne Beweise geschrieben worden, dafür in Latein. Vor Tycho Brahe gab es praktisch keine systematische Verarbeitung von Daten. Man wird sehen wie sich die Bewirtschaftung der Hochschulen in diesem Jahrhundert herausbildet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher hat man wichtiges Wissen nur ausgewählten Personen weitergegeben. So sind zum Beispiel Mathematikbücher ohne Beweise geschrieben worden, dafür in Latein. Vor Tycho Brahe gab es praktisch keine systematische Verarbeitung von Daten. Man wird sehen wie sich die Bewirtschaftung der Hochschulen in diesem Jahrhundert herausbildet.</p>
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		<title>
		Von: Gerhard		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/zitieren-im-18-jahrhundert/#comment-10620</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gerhard]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 08:56:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nur als Anmerkung: Die Erforschung frühneuzeitlicher Dissertationen/Disputationen hat gerade in den letzten Jahren deutlich an Fahrt aufgenommen. Es ist lohnenswert, sich über Funktionen, Formen und Bedeutung dieser besonderen Literaturgattung zu informieren. Diese Thesendrucke wurden in der Tat meist vom jeweiligen Professor verfasst und hatten im Gegensatz zu heutigen Dissertationen gar nicht den Anspruch, neues Wissen zu enthalten. Es ging in der Regel darum, kontroverse Fragen des jeweiligen Fachgebietes diskutieren zu können. Daher enthalten sie auch so viele Zitate aus anderen Quellen. Ein Vergleich mit modernen Dissertationen auch in der Frage nach der Bedeutung und Verwendung von Zitaten sollte auf jeden Fall berücksichtigen, dass frühneuzeitliche Dissertationen vor den humboldtschen Reformationen wenig mit moderner Forschungsliteratur zu tun haben.
Zum Einstieg z. B.:
Friedenthal, Meelis; Marti, Hanspeter; Seidel, Robert (eds.): Early Modern Disputations and Dissertations in an Interdisciplinary and European Context, Leiden/Boston: Brill, 2021.
Chang, Ku-ming: For the Love of the Truth: The Dissertation as a Genre of Scholarly Publication in Early Modern Europe, in KNOW: A Journal on the Formation of Knowledge 5 (2021), 113–166.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur als Anmerkung: Die Erforschung frühneuzeitlicher Dissertationen/Disputationen hat gerade in den letzten Jahren deutlich an Fahrt aufgenommen. Es ist lohnenswert, sich über Funktionen, Formen und Bedeutung dieser besonderen Literaturgattung zu informieren. Diese Thesendrucke wurden in der Tat meist vom jeweiligen Professor verfasst und hatten im Gegensatz zu heutigen Dissertationen gar nicht den Anspruch, neues Wissen zu enthalten. Es ging in der Regel darum, kontroverse Fragen des jeweiligen Fachgebietes diskutieren zu können. Daher enthalten sie auch so viele Zitate aus anderen Quellen. Ein Vergleich mit modernen Dissertationen auch in der Frage nach der Bedeutung und Verwendung von Zitaten sollte auf jeden Fall berücksichtigen, dass frühneuzeitliche Dissertationen vor den humboldtschen Reformationen wenig mit moderner Forschungsliteratur zu tun haben.<br />
Zum Einstieg z. B.:<br />
Friedenthal, Meelis; Marti, Hanspeter; Seidel, Robert (eds.): Early Modern Disputations and Dissertations in an Interdisciplinary and European Context, Leiden/Boston: Brill, 2021.<br />
Chang, Ku-ming: For the Love of the Truth: The Dissertation as a Genre of Scholarly Publication in Early Modern Europe, in KNOW: A Journal on the Formation of Knowledge 5 (2021), 113–166.</p>
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