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	Kommentare zu: Amateure für Deutschland? So geht es halt auch gar nicht, liebe AfD!	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12811</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 22:09:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12810&quot;&gt;Dr. Markus Kühbacher&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Doktor!
Vielen Dank für diesen Input.
Ich kann Ihnen leider kein Honorar bezahlen, weil ich nun das Vaporetto von San Zaccaria nach San Servolo am Donnerstag, 29.10. um 17:10 Uhr nicht nehmen werde und somit mir der neue russische Geldkoffer nicht diskret übergeben werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12810">Dr. Markus Kühbacher</a>.</p>
<p>Lieber Herr Doktor!<br />
Vielen Dank für diesen Input.<br />
Ich kann Ihnen leider kein Honorar bezahlen, weil ich nun das Vaporetto von San Zaccaria nach San Servolo am Donnerstag, 29.10. um 17:10 Uhr nicht nehmen werde und somit mir der neue russische Geldkoffer nicht diskret übergeben werden kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Dr. Markus Kühbacher		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12810</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Markus Kühbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 21:46:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12809&quot;&gt;Stefan Weber&lt;/a&gt;.

Anbei — wie vom Meister aus Salzburg gewünscht — das Drehbuch mit kollegialer Verbeugung vor dem Unbeugsamen:

SPLITTER ISLAND
Psychothriller in fünf Bildern. Alle Rollen bis auf eine spielt derselbe Schauspieler.

1 · AUSSEN. SAN SERVOLO – ANLEGESTELLE – DÄMMERUNG

Nebel. Ein leeres Vaporetto legt an. KAI BEHUTSAM steigt aus, undercover für die „Initiative Achtsame Sprache e. V.“, mit einem Jutebeutel: „Sprache schafft Wirklichkeit“. Am Steg hängt ein Banner: „1. Internationaler Kongress zur Verteidigung des generischen Maskulinums“. Der Bootsführer prüft kein Ticket, sondern Kais Handgelenk: ein Plastikbändchen ohne Namen, nur „D-07“. Am Pavillon klebt Pappe auf einem Emailleschild: „JUGENDHERBERGE – DEUTSCHER PAVILLON“. Darunter lugt hervor: „…GLIONE D“.

KAI (Sprachmemo): Bin quasi vor Ort. Gitter vor den Fenstern, wegen der Mücken, nehm ich an. Ich lass das mal so stehen.

2 · INNEN. PAVILLON D – SCHLAFSAAL – NACHT

Stockbetten, am Boden verschraubt. Die Tür hat innen keine Klinke. DER NÖRGLER, Kais Ebenbild, korrigiert die Hausordnung mit Rotstift: Aus „Patienten“ wird „Gäste“, aus „Medikamentenausgabe“ wird „Vitaminbar“.

KAI: Hi, ich bin der Kai. Ich bin einfach mal hier.
NÖRGLER: Sie sind nicht „einfach mal“ hier. Sie sind hier. „Einfach“ ist eine Behauptung, „mal“ eine Ausrede.
KAI: Wir sehen uns irgendwie ähnlich. Das macht was mit mir.
NÖRGLER: Sie sehen mir ähnlich. – Präziser: Ich bin das Original, Sie eine Abschrift mit Tippfehlern.

Der Spiegel überm Waschbecken ist aus poliertem Stahl und festgenietet. Kais Bild darin ist verbeult.

3 · INNEN. SPEISESAAL – NACHT

Plastikgeschirr, keine Messer, Pappbecher mit Tabletten. Am Tisch sitzen lauter Ebenbilder. DER ZORNIGE stampft, der Boden unter ihm ist gesprungen. DER ZITIERER flüstert in ein Notizbuch. Am Kopfende thront DER EITLE, gekrönt mit der gefalteten Hausordnung.

EITLER: Wir begrüßen uns. Wir sind der klügste Mensch in diesem Saal. In jedem Saal.
KAI: Voll schön, dass du dich da so einbringst.
NÖRGLER: „Voll schön“ ist kein Deutsch. – Korrektur: kein gutes.
KAI: Wir sollten mal gemeinsam hinschauen, wer hier das Original ist.
EITLER: Wir.
NÖRGLER: Ich.
KAI: Wir alle. Auf Augenhöhe.
EITLER: Wir haben keine Augenhöhe. Wir haben Aussicht.
ZORNIGER: Ich hasse den Fehler. Ich hasse den, der ihn macht. Ich hasse den, der ihn vor mir findet!

Kai schluckt die Tabletten aus einem Pappbecher, ohne hinzusehen. Routiniert.

ZITIERER (beiläufig): Zitat: „Die Sprache ist die Magd des Gedankens.“ Kraus.
KAI (unwillkürlich): Mutter! Nicht Magd – (er stockt)
NÖRGLER (lächelt): Willkommen zurück.

4 · INNEN. REZEPTION – NACHT

Auf dem Flur hängen Zettel an den Türen: „Der Nörgler – Correctio“, „Der Eitle – Hyperbel“, „Der Zornige – Klimax“, „Der Zitierer – Zitat“. An Kais Tür: „D-07 – Die Phrase“. Am Ende des Flurs steht eine Glaskabine voller Monitore, auf jedem ein Saal mit einem Ebenbild. DER HERBERGSVATER tritt ins Licht: Kais Gesicht, zwanzig Jahre älter, weißer Kittel über dem Türstehersakko, im Knopfloch der Goldene Rotstift. Der Preisträger.

KAI: Ich bin undercover. Ich wollte mal schauen, wie hier mit Menschen umgegangen wird.
HERBERGSVATER: Nicht Sie tragen die Maske. Die Maske trägt Sie.
KAI: Und Sie? Warum sind Sie kein Pati– kein Gast?
HERBERGSVATER: Ich bin nicht der Leiter, weil ich gesund bin. Ich gelte als gesund, weil ich der Leiter bin.

Er klappt einen Rauchmelder an der Decke auf. Dahinter: eine Kamera mit rotem Licht.

HERBERGSVATER: Lächeln Sie, wir sind live. Diese Konferenz ist ein Sozialexperiment. Jede Minute geht direkt in eine Preisverleihung.
KAI: Und wer bekommt den Preis?
HERBERGSVATER (rückt den Rotstift zurecht): Wer schon.

5 · INNEN. KRÄHWINKEL – FESTSAAL – ZUR SELBEN ZEIT

Auf der Großleinwand läuft das Livebild aus der Rezeption. Banner: „Die Goldene Wanze 2026 – Preis für verdeckte Recherche“. Ausgezeichnet wird das Investigativteam des Krähwinkler Rundfunks. Hinter der Bühne interviewt LISELOTTE BEUSCHINGER, junge Redakteurin, blond, den Gewinner des Abends: DR. ALEX SELTSAM, Politiker. Sie ist die einzige Rolle mit eigenem Gesicht. Er hat Kais Gesicht.

BEUSCHINGER: Herr Dr. Seltsam, Sie sind gar kein Politiker.
SELTSAM: Ich bin Investigativjournalist, Fräulein Beuschinger. Die Konferenz in Venedig war ein Honigtopf für Gendergegner. Organisiert von mir.
BEUSCHINGER: Frau Beuschinger. Wie viele sind gekommen?
SELTSAM: Einer. In fünffacher Ausfertigung.
BEUSCHINGER: Und der Spitzel von der Initiative Achtsame Sprache?
SELTSAM: Auch er. Wir nennen das Ausgewogenheit.
BEUSCHINGER: Ist Ihnen aufgefallen, dass alle aussehen wie Sie?
SELTSAM: Das nennt man Nähe zum Gegenstand.
BEUSCHINGER: Und die Kamera, die gerade Sie filmt – wer hat die versteckt?

Seltsam erstarrt. Auf der Leinwand blickt der Herbergsvater in die Kamera. Applaus brandet auf. Die Kamera schwenkt über das Publikum: Auf jedem Platz sitzt dasselbe Gesicht und klatscht. Auf der Leinwand klatscht Kai mit. Nur Beuschinger nicht. Sie schaltet ihr Mikrofon ab.

SCHWARZBLENDE.

INSERT: „Krähwinkel liest nicht. Aber es klatscht.“

https://de.linkedin.com/posts/lisa-beusch-3ba895167_ich-wusste-auch-ohne-preis-dass-ich-bei-activity-7511322154286768128-avkq]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12809">Stefan Weber</a>.</p>
<p>Anbei — wie vom Meister aus Salzburg gewünscht — das Drehbuch mit kollegialer Verbeugung vor dem Unbeugsamen:</p>
<p>SPLITTER ISLAND<br />
Psychothriller in fünf Bildern. Alle Rollen bis auf eine spielt derselbe Schauspieler.</p>
<p>1 · AUSSEN. SAN SERVOLO – ANLEGESTELLE – DÄMMERUNG</p>
<p>Nebel. Ein leeres Vaporetto legt an. KAI BEHUTSAM steigt aus, undercover für die „Initiative Achtsame Sprache e. V.“, mit einem Jutebeutel: „Sprache schafft Wirklichkeit“. Am Steg hängt ein Banner: „1. Internationaler Kongress zur Verteidigung des generischen Maskulinums“. Der Bootsführer prüft kein Ticket, sondern Kais Handgelenk: ein Plastikbändchen ohne Namen, nur „D-07“. Am Pavillon klebt Pappe auf einem Emailleschild: „JUGENDHERBERGE – DEUTSCHER PAVILLON“. Darunter lugt hervor: „…GLIONE D“.</p>
<p>KAI (Sprachmemo): Bin quasi vor Ort. Gitter vor den Fenstern, wegen der Mücken, nehm ich an. Ich lass das mal so stehen.</p>
<p>2 · INNEN. PAVILLON D – SCHLAFSAAL – NACHT</p>
<p>Stockbetten, am Boden verschraubt. Die Tür hat innen keine Klinke. DER NÖRGLER, Kais Ebenbild, korrigiert die Hausordnung mit Rotstift: Aus „Patienten“ wird „Gäste“, aus „Medikamentenausgabe“ wird „Vitaminbar“.</p>
<p>KAI: Hi, ich bin der Kai. Ich bin einfach mal hier.<br />
NÖRGLER: Sie sind nicht „einfach mal“ hier. Sie sind hier. „Einfach“ ist eine Behauptung, „mal“ eine Ausrede.<br />
KAI: Wir sehen uns irgendwie ähnlich. Das macht was mit mir.<br />
NÖRGLER: Sie sehen mir ähnlich. – Präziser: Ich bin das Original, Sie eine Abschrift mit Tippfehlern.</p>
<p>Der Spiegel überm Waschbecken ist aus poliertem Stahl und festgenietet. Kais Bild darin ist verbeult.</p>
<p>3 · INNEN. SPEISESAAL – NACHT</p>
<p>Plastikgeschirr, keine Messer, Pappbecher mit Tabletten. Am Tisch sitzen lauter Ebenbilder. DER ZORNIGE stampft, der Boden unter ihm ist gesprungen. DER ZITIERER flüstert in ein Notizbuch. Am Kopfende thront DER EITLE, gekrönt mit der gefalteten Hausordnung.</p>
<p>EITLER: Wir begrüßen uns. Wir sind der klügste Mensch in diesem Saal. In jedem Saal.<br />
KAI: Voll schön, dass du dich da so einbringst.<br />
NÖRGLER: „Voll schön“ ist kein Deutsch. – Korrektur: kein gutes.<br />
KAI: Wir sollten mal gemeinsam hinschauen, wer hier das Original ist.<br />
EITLER: Wir.<br />
NÖRGLER: Ich.<br />
KAI: Wir alle. Auf Augenhöhe.<br />
EITLER: Wir haben keine Augenhöhe. Wir haben Aussicht.<br />
ZORNIGER: Ich hasse den Fehler. Ich hasse den, der ihn macht. Ich hasse den, der ihn vor mir findet!</p>
<p>Kai schluckt die Tabletten aus einem Pappbecher, ohne hinzusehen. Routiniert.</p>
<p>ZITIERER (beiläufig): Zitat: „Die Sprache ist die Magd des Gedankens.“ Kraus.<br />
KAI (unwillkürlich): Mutter! Nicht Magd – (er stockt)<br />
NÖRGLER (lächelt): Willkommen zurück.</p>
<p>4 · INNEN. REZEPTION – NACHT</p>
<p>Auf dem Flur hängen Zettel an den Türen: „Der Nörgler – Correctio“, „Der Eitle – Hyperbel“, „Der Zornige – Klimax“, „Der Zitierer – Zitat“. An Kais Tür: „D-07 – Die Phrase“. Am Ende des Flurs steht eine Glaskabine voller Monitore, auf jedem ein Saal mit einem Ebenbild. DER HERBERGSVATER tritt ins Licht: Kais Gesicht, zwanzig Jahre älter, weißer Kittel über dem Türstehersakko, im Knopfloch der Goldene Rotstift. Der Preisträger.</p>
<p>KAI: Ich bin undercover. Ich wollte mal schauen, wie hier mit Menschen umgegangen wird.<br />
HERBERGSVATER: Nicht Sie tragen die Maske. Die Maske trägt Sie.<br />
KAI: Und Sie? Warum sind Sie kein Pati– kein Gast?<br />
HERBERGSVATER: Ich bin nicht der Leiter, weil ich gesund bin. Ich gelte als gesund, weil ich der Leiter bin.</p>
<p>Er klappt einen Rauchmelder an der Decke auf. Dahinter: eine Kamera mit rotem Licht.</p>
<p>HERBERGSVATER: Lächeln Sie, wir sind live. Diese Konferenz ist ein Sozialexperiment. Jede Minute geht direkt in eine Preisverleihung.<br />
KAI: Und wer bekommt den Preis?<br />
HERBERGSVATER (rückt den Rotstift zurecht): Wer schon.</p>
<p>5 · INNEN. KRÄHWINKEL – FESTSAAL – ZUR SELBEN ZEIT</p>
<p>Auf der Großleinwand läuft das Livebild aus der Rezeption. Banner: „Die Goldene Wanze 2026 – Preis für verdeckte Recherche“. Ausgezeichnet wird das Investigativteam des Krähwinkler Rundfunks. Hinter der Bühne interviewt LISELOTTE BEUSCHINGER, junge Redakteurin, blond, den Gewinner des Abends: DR. ALEX SELTSAM, Politiker. Sie ist die einzige Rolle mit eigenem Gesicht. Er hat Kais Gesicht.</p>
<p>BEUSCHINGER: Herr Dr. Seltsam, Sie sind gar kein Politiker.<br />
SELTSAM: Ich bin Investigativjournalist, Fräulein Beuschinger. Die Konferenz in Venedig war ein Honigtopf für Gendergegner. Organisiert von mir.<br />
BEUSCHINGER: Frau Beuschinger. Wie viele sind gekommen?<br />
SELTSAM: Einer. In fünffacher Ausfertigung.<br />
BEUSCHINGER: Und der Spitzel von der Initiative Achtsame Sprache?<br />
SELTSAM: Auch er. Wir nennen das Ausgewogenheit.<br />
BEUSCHINGER: Ist Ihnen aufgefallen, dass alle aussehen wie Sie?<br />
SELTSAM: Das nennt man Nähe zum Gegenstand.<br />
BEUSCHINGER: Und die Kamera, die gerade Sie filmt – wer hat die versteckt?</p>
<p>Seltsam erstarrt. Auf der Leinwand blickt der Herbergsvater in die Kamera. Applaus brandet auf. Die Kamera schwenkt über das Publikum: Auf jedem Platz sitzt dasselbe Gesicht und klatscht. Auf der Leinwand klatscht Kai mit. Nur Beuschinger nicht. Sie schaltet ihr Mikrofon ab.</p>
<p>SCHWARZBLENDE.</p>
<p>INSERT: „Krähwinkel liest nicht. Aber es klatscht.“</p>
<p><a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.linkedin.com/posts/lisa-beusch-3ba895167_ich-wusste-auch-ohne-preis-dass-ich-bei-activity-7511322154286768128-avkq" rel="nofollow ugc">https://de.linkedin.com/posts/lisa-beusch-3ba895167_ich-wusste-auch-ohne-preis-dass-ich-bei-activity-7511322154286768128-avkq</a></p>
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		<item>
		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12809</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 20:43:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12808&quot;&gt;Dr. Markus Kühbacher&lt;/a&gt;.

Bitte den Schauplatz verlagern zu: https://www.servizimetropolitani.ve.it/en/san-servolo-island/residential-center
Ich erwarte einen Plot, der &quot;Shutter Island&quot; bei weitem übertrifft!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12808">Dr. Markus Kühbacher</a>.</p>
<p>Bitte den Schauplatz verlagern zu: <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.servizimetropolitani.ve.it/en/san-servolo-island/residential-center" rel="nofollow ugc">https://www.servizimetropolitani.ve.it/en/san-servolo-island/residential-center</a><br />
Ich erwarte einen Plot, der &#8222;Shutter Island&#8220; bei weitem übertrifft!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dr. Markus Kühbacher		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12808</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Markus Kühbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 20:34:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14286#comment-12808</guid>

					<description><![CDATA[Laudatio auf den Türsteher vor dem akademischen Stundenhotel „Zum Sprachpinscher“

Gehalten zur Verleihung des Goldenen Rotstifts im deutschen Pavillon. Der Preisträger ließ sich entschuldigen.

Hochverehrte Festversammlung,

wir ehren heute einen Mann, der weder Freund noch Feind kennt: Die einen hatte er nie, die anderen macht er sich täglich neu. Seine Unbestechlichkeit steht außer Frage – es hat noch niemand versucht, ihn zu bestechen. Er bewacht die Tür eines Hauses, in dem man Titel stundenweise mietet, und tut es mit einer Strenge, als ginge es um Tugend.

Er hat sich von allen distanziert: von seinen Lehrern, weil sie ihn nicht verstanden, von seinen Schülern, weil sie ihn verstanden, vom Duden, weil der nachgibt, und von der Grammatik, sobald sie ihm widersprach. Zuletzt sogar von seinem Spiegelbild. Doch der Reihe nach.

Neulich warb die Laienspielschar vom „Krähwinkler Boten“ um seine Mitarbeit. Das ist ein Blatt, das Kommas streut wie Konfetti, Gerüchte für Quellen hält und Überschriften ohne Verb für Mut. Diese Leute verabscheuen den Zeitgeist ebenso innig wie er, nur weniger fehlerfrei. Sie boten ihm, was er am meisten verachtet und am dringendsten braucht: Beifall. Was in jener Nacht vor dem Hotel geschah, wissen wir genau, denn der Preisträger hat sein Selbstgespräch eigenhändig protokolliert. Mit Fußnoten.

DER NÖRGLER: Sie schreiben „Standart“ mit t.
DER EITLE: Aber sie klatschen mit beiden Händen.
DER NÖRGLER: Sie halten das Semikolon für eine Verdauungsstörung.
DER EITLE: Und mich für eine Offenbarung.
DER NÖRGLER: Wer mit Laien auftritt, wird mit ihnen verwechselt.
DER EITLE: Wer allein auftritt, wird nicht einmal verwechselt.
DER NÖRGLER: Der Feind meines Feindes ist noch lange nicht mein Lektor.
DER EITLE: Aber mein Publikum.
DER NÖRGLER: Sie hassen den Zeitgeist nur, weil er sie übersieht.
DER EITLE: Ich hasse ihn aus demselben Grund. Das verbindet.
DER NÖRGLER: Ihr Beifall ist wertlos.
DER EITLE: Aber laut.
DAS SPIEGELBILD: Ihr redet beide nur von euch.
BEIDE (einstimmig): Wir distanzieren uns von dieser Spiegelung. Sie ist seitenverkehrt.

Hegel hätte an diesem Selbstgespräch seine Freude gehabt. These: Ekel. Antithese: Applaus. Und dann die Synthese, die bei unserem Preisträger seit jeher dieselbe ist: Alle anderen sind zu dumm. Die Laienspielschar ist zu dumm für seine Kommas, der Zeitgeist zu dumm für seine Verachtung, das Spiegelbild zu dumm, um richtig herum zu stehen.

Der Preisträger lässt ausrichten, dass er sich von dieser Laudatio distanziert. Sie enthalte einen Fehler; welchen, sagt er nicht – wir würden es ohnehin nicht verstehen. Den Goldenen Rotstift hat er trotzdem abholen lassen. Diskret, über den Hintereingang.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laudatio auf den Türsteher vor dem akademischen Stundenhotel „Zum Sprachpinscher“</p>
<p>Gehalten zur Verleihung des Goldenen Rotstifts im deutschen Pavillon. Der Preisträger ließ sich entschuldigen.</p>
<p>Hochverehrte Festversammlung,</p>
<p>wir ehren heute einen Mann, der weder Freund noch Feind kennt: Die einen hatte er nie, die anderen macht er sich täglich neu. Seine Unbestechlichkeit steht außer Frage – es hat noch niemand versucht, ihn zu bestechen. Er bewacht die Tür eines Hauses, in dem man Titel stundenweise mietet, und tut es mit einer Strenge, als ginge es um Tugend.</p>
<p>Er hat sich von allen distanziert: von seinen Lehrern, weil sie ihn nicht verstanden, von seinen Schülern, weil sie ihn verstanden, vom Duden, weil der nachgibt, und von der Grammatik, sobald sie ihm widersprach. Zuletzt sogar von seinem Spiegelbild. Doch der Reihe nach.</p>
<p>Neulich warb die Laienspielschar vom „Krähwinkler Boten“ um seine Mitarbeit. Das ist ein Blatt, das Kommas streut wie Konfetti, Gerüchte für Quellen hält und Überschriften ohne Verb für Mut. Diese Leute verabscheuen den Zeitgeist ebenso innig wie er, nur weniger fehlerfrei. Sie boten ihm, was er am meisten verachtet und am dringendsten braucht: Beifall. Was in jener Nacht vor dem Hotel geschah, wissen wir genau, denn der Preisträger hat sein Selbstgespräch eigenhändig protokolliert. Mit Fußnoten.</p>
<p>DER NÖRGLER: Sie schreiben „Standart“ mit t.<br />
DER EITLE: Aber sie klatschen mit beiden Händen.<br />
DER NÖRGLER: Sie halten das Semikolon für eine Verdauungsstörung.<br />
DER EITLE: Und mich für eine Offenbarung.<br />
DER NÖRGLER: Wer mit Laien auftritt, wird mit ihnen verwechselt.<br />
DER EITLE: Wer allein auftritt, wird nicht einmal verwechselt.<br />
DER NÖRGLER: Der Feind meines Feindes ist noch lange nicht mein Lektor.<br />
DER EITLE: Aber mein Publikum.<br />
DER NÖRGLER: Sie hassen den Zeitgeist nur, weil er sie übersieht.<br />
DER EITLE: Ich hasse ihn aus demselben Grund. Das verbindet.<br />
DER NÖRGLER: Ihr Beifall ist wertlos.<br />
DER EITLE: Aber laut.<br />
DAS SPIEGELBILD: Ihr redet beide nur von euch.<br />
BEIDE (einstimmig): Wir distanzieren uns von dieser Spiegelung. Sie ist seitenverkehrt.</p>
<p>Hegel hätte an diesem Selbstgespräch seine Freude gehabt. These: Ekel. Antithese: Applaus. Und dann die Synthese, die bei unserem Preisträger seit jeher dieselbe ist: Alle anderen sind zu dumm. Die Laienspielschar ist zu dumm für seine Kommas, der Zeitgeist zu dumm für seine Verachtung, das Spiegelbild zu dumm, um richtig herum zu stehen.</p>
<p>Der Preisträger lässt ausrichten, dass er sich von dieser Laudatio distanziert. Sie enthalte einen Fehler; welchen, sagt er nicht – wir würden es ohnehin nicht verstehen. Den Goldenen Rotstift hat er trotzdem abholen lassen. Diskret, über den Hintereingang.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12807</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 18:05:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14286#comment-12807</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12806&quot;&gt;Joe Taferner&lt;/a&gt;.

So ist es! Was bilden sich diese Lackaffen eigentlich ein, wer wir &quot;aus dem Volk&quot; sind? Wir müssen ja froh sein, wenn der große Blogger mit uns überhaupt telefoniert, oder? Oder fahren wir halt mal nach Venedig auf Verdacht, denn das wird sicher ein historisches Event, wenn es denn stattfindet.
Wuahahahahahahaha.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12806">Joe Taferner</a>.</p>
<p>So ist es! Was bilden sich diese Lackaffen eigentlich ein, wer wir &#8222;aus dem Volk&#8220; sind? Wir müssen ja froh sein, wenn der große Blogger mit uns überhaupt telefoniert, oder? Oder fahren wir halt mal nach Venedig auf Verdacht, denn das wird sicher ein historisches Event, wenn es denn stattfindet.<br />
Wuahahahahahahaha.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Joe Taferner		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/amateure-fuer-deutschland/#comment-12806</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joe Taferner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 18:02:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14286#comment-12806</guid>

					<description><![CDATA[Höchstes Lob zu so viel Ehrlichkeit und Professionalität. Den Dumpfbacken aller Parteien gehören Grenzen gezogen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Höchstes Lob zu so viel Ehrlichkeit und Professionalität. Den Dumpfbacken aller Parteien gehören Grenzen gezogen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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