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	Kommentare zu: Zahlreiche Plagiate auch in der Diplomarbeit von WKStA-&#8222;Auspacker&#8220; Thomas Schmid	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiate-bei-thomas-schmid/#comment-9615</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2022 21:54:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiate-bei-thomas-schmid/#comment-9605&quot;&gt;Vermutlich...&lt;/a&gt;.

Danke für Ihre Rückmeldung. Nur zur Sicherheit: Beim letzten hier dargestellten Fragment wird die Quelle erst Seiten später, in einem ganz anderen Zusammenhang, zitiert. Habe ich etwas missverständlich dargestellt?

Mittlerweile haben ich und mein Team weitere Plagiatsfragmente bei Thomas Schmid gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiate-bei-thomas-schmid/#comment-9605">Vermutlich&#8230;</a>.</p>
<p>Danke für Ihre Rückmeldung. Nur zur Sicherheit: Beim letzten hier dargestellten Fragment wird die Quelle erst Seiten später, in einem ganz anderen Zusammenhang, zitiert. Habe ich etwas missverständlich dargestellt?</p>
<p>Mittlerweile haben ich und mein Team weitere Plagiatsfragmente bei Thomas Schmid gefunden.</p>
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		<title>
		Von: Vermutlich...		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiate-bei-thomas-schmid/#comment-9605</link>

		<dc:creator><![CDATA[Vermutlich...]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2022 11:20:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Herr Weber, 

vermutlich wird sich das letzte hier gezeigt Fragment als Plagiat nicht halten, da die Quelle - sozusagen am Übernahmeende  - ja irgendwie zitiert wird. Die anderen, hier gezeigten Übernahmen, sind wohl Langzitate ohne Urhebernachweis, da wird es enger. Einem Verfahren, das auf Aberkennung zielt - gerade bei Diplomarbeiten - muss aber die Absicht des Erschleichens nicht nur qualitativ, sondern vor allem quantitativ, mit vielen solcher Langzitate ohne Urhebernachweis, zu Grunde liegen. Übernahmen mit einer Quellenangabe (auch einer falschen - passiert häufig beim schlampigen sekundären Zitieren) können, können aber auch nicht als Plagiate gelten. Bei DA gelten solche Fehler häufig aber gerade nicht als Täuschungsversuche, da ja zitiert wurde - man maßt sich die Autorenschaft dann vielleicht gar nicht wirklich an. Zumindest dann nicht, wenn es keine Systematik gibt. Bei Geyer gab es 36 Plagiatsfragmente in der DA, eine Aberkennung forderte niemand, bei Karner ist der Theorieteil relativ eindeutig plagiiert - erinnert ein bisschen an die beiden Salzburger Fälle aus 2007, man wird sehen was herauskommen mag. In diesem Fall (Schmid) teilen Sie - wie im Falle des FH-Lehrers im letzten Jahr - nur wenige Stellen mit. Was ist eigentlich aus der Sache geworden? 

Ich denke das Plagiate schlimm sind, es aber Graubereiche gibt und das man von Fall zu Fall prüfen und auch die Machart unterscheiden und feindifferenzieren sollte. Etwa so wie Sie es bereits im Fall Grasser oder Ehrenhauser versus Althusmann und dann wieder Altusmann versus Schavan taten. Jemanden möglichst viele Fehler beim Zitieren nachzuweisen, um jemanden fertigzumachen, wird auch der Plagiatsforschung und der GWP letztlich nicht dienlich sein. Ich erwähne das, weil Sie immer klar stellen, dass es Ihnen gar nicht darum geht. Nur kommt es nicht darauf an was A sagt oder meint, sondern was B - also in diesem Fall die Medien und die Öffentlichkeit - versteht oder verstehen möchte. Ich denke, das ist im Grunde von Watzlawick. 

Eine letzte, schwierige Frage noch. Was ist mit wissenschaftlichen Beiträgen, die zwar korrekt zitiert, jedoch keine Distanz der Forscher zu den Ergebnissen merken lassen. Soll heißen: hier wird geforscht und so belegt und publiziert, um der eigenen Ideologie zu entsprechen und diese zu bestärken. Ich habe den Eindruck, dass diese Auffassung von &quot;Wissenschaft&quot; gerade im (radikalen) Feminismus und in der Genderforschung eine Rolle spielen mag. Das ist doch auch eine Form des wissenschaftlichen Fehlverhaltens, oder? Hat nicht Rudolf Burger (1938 - 2021) in einem Interview Karl Marx (1818 - 1883) erwähnt, und diesem zugeschrieben, gesagt zu haben, dass jener ein Lump sei, der genau wisse, was herauskommen würde am Ende des Forschungsvorgehen? Sie sehen, Herr Weber, auch ich tue mir nicht so leicht mit dem Sekundärzitat, verbleibe aber

mit besten Grüßen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Weber, </p>
<p>vermutlich wird sich das letzte hier gezeigt Fragment als Plagiat nicht halten, da die Quelle &#8211; sozusagen am Übernahmeende  &#8211; ja irgendwie zitiert wird. Die anderen, hier gezeigten Übernahmen, sind wohl Langzitate ohne Urhebernachweis, da wird es enger. Einem Verfahren, das auf Aberkennung zielt &#8211; gerade bei Diplomarbeiten &#8211; muss aber die Absicht des Erschleichens nicht nur qualitativ, sondern vor allem quantitativ, mit vielen solcher Langzitate ohne Urhebernachweis, zu Grunde liegen. Übernahmen mit einer Quellenangabe (auch einer falschen &#8211; passiert häufig beim schlampigen sekundären Zitieren) können, können aber auch nicht als Plagiate gelten. Bei DA gelten solche Fehler häufig aber gerade nicht als Täuschungsversuche, da ja zitiert wurde &#8211; man maßt sich die Autorenschaft dann vielleicht gar nicht wirklich an. Zumindest dann nicht, wenn es keine Systematik gibt. Bei Geyer gab es 36 Plagiatsfragmente in der DA, eine Aberkennung forderte niemand, bei Karner ist der Theorieteil relativ eindeutig plagiiert &#8211; erinnert ein bisschen an die beiden Salzburger Fälle aus 2007, man wird sehen was herauskommen mag. In diesem Fall (Schmid) teilen Sie &#8211; wie im Falle des FH-Lehrers im letzten Jahr &#8211; nur wenige Stellen mit. Was ist eigentlich aus der Sache geworden? </p>
<p>Ich denke das Plagiate schlimm sind, es aber Graubereiche gibt und das man von Fall zu Fall prüfen und auch die Machart unterscheiden und feindifferenzieren sollte. Etwa so wie Sie es bereits im Fall Grasser oder Ehrenhauser versus Althusmann und dann wieder Altusmann versus Schavan taten. Jemanden möglichst viele Fehler beim Zitieren nachzuweisen, um jemanden fertigzumachen, wird auch der Plagiatsforschung und der GWP letztlich nicht dienlich sein. Ich erwähne das, weil Sie immer klar stellen, dass es Ihnen gar nicht darum geht. Nur kommt es nicht darauf an was A sagt oder meint, sondern was B &#8211; also in diesem Fall die Medien und die Öffentlichkeit &#8211; versteht oder verstehen möchte. Ich denke, das ist im Grunde von Watzlawick. </p>
<p>Eine letzte, schwierige Frage noch. Was ist mit wissenschaftlichen Beiträgen, die zwar korrekt zitiert, jedoch keine Distanz der Forscher zu den Ergebnissen merken lassen. Soll heißen: hier wird geforscht und so belegt und publiziert, um der eigenen Ideologie zu entsprechen und diese zu bestärken. Ich habe den Eindruck, dass diese Auffassung von &#8222;Wissenschaft&#8220; gerade im (radikalen) Feminismus und in der Genderforschung eine Rolle spielen mag. Das ist doch auch eine Form des wissenschaftlichen Fehlverhaltens, oder? Hat nicht Rudolf Burger (1938 &#8211; 2021) in einem Interview Karl Marx (1818 &#8211; 1883) erwähnt, und diesem zugeschrieben, gesagt zu haben, dass jener ein Lump sei, der genau wisse, was herauskommen würde am Ende des Forschungsvorgehen? Sie sehen, Herr Weber, auch ich tue mir nicht so leicht mit dem Sekundärzitat, verbleibe aber</p>
<p>mit besten Grüßen</p>
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