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	Kommentare zu: &#8222;Mich interessiert Plagiatsforschung, ich habe ein wissenschaftliches Motiv&#8220;: Interview mit dem &#8222;Kurier&#8220; in voller Länge	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		<title>
		Von: Interessierter Leser		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiatsforschung-interview/#comment-9570</link>

		<dc:creator><![CDATA[Interessierter Leser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 22:28:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiatsforschung-interview/#comment-9567&quot;&gt;Vermutlich...&lt;/a&gt;.

Meiner Meinung nach gibt es noch einen anderen Grund warum Masterarbeiten anders zu bewerten sind als Doktorarbeiten. In einem Masterstudium mit 180 ECTS macht die Diplomarbeit 20 oder 30 ECTS aus. Deswegen halte ich es nicht für gerechtfertigt jemandem aufgrund von Zitierfehlern oder einigen Bauernopfern den Mastergrad abzuerkennen und damit quasi das gesamte Masterstudium für nichtig zu erklären. Ausnahmen bilden hier meiner Meinung nach nur ganz klare Betrugsfälle. Die Verhältnisse in einem Doktoratstudium sind grundsätzlich anders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiatsforschung-interview/#comment-9567">Vermutlich&#8230;</a>.</p>
<p>Meiner Meinung nach gibt es noch einen anderen Grund warum Masterarbeiten anders zu bewerten sind als Doktorarbeiten. In einem Masterstudium mit 180 ECTS macht die Diplomarbeit 20 oder 30 ECTS aus. Deswegen halte ich es nicht für gerechtfertigt jemandem aufgrund von Zitierfehlern oder einigen Bauernopfern den Mastergrad abzuerkennen und damit quasi das gesamte Masterstudium für nichtig zu erklären. Ausnahmen bilden hier meiner Meinung nach nur ganz klare Betrugsfälle. Die Verhältnisse in einem Doktoratstudium sind grundsätzlich anders.</p>
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		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiatsforschung-interview/#comment-9569</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 12:49:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiatsforschung-interview/#comment-9568&quot;&gt;R. Meier&lt;/a&gt;.

Ja, er spricht nicht Klartext.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiatsforschung-interview/#comment-9568">R. Meier</a>.</p>
<p>Ja, er spricht nicht Klartext.</p>
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		<title>
		Von: R. Meier		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiatsforschung-interview/#comment-9568</link>

		<dc:creator><![CDATA[R. Meier]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 08:06:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihren ehrlichen und offenen Umgang mit dem &quot;Fall Graw&quot; finde ich sehr lobenswert.
Leider kann man von Herrn Heidingsfelder nur seine Mitteilung vom 14.10. lesen, dass die Untersuchung andauere und Beweise erst gesammelt und abgesichert werden müssten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihren ehrlichen und offenen Umgang mit dem &#8222;Fall Graw&#8220; finde ich sehr lobenswert.<br />
Leider kann man von Herrn Heidingsfelder nur seine Mitteilung vom 14.10. lesen, dass die Untersuchung andauere und Beweise erst gesammelt und abgesichert werden müssten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Vermutlich...		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiatsforschung-interview/#comment-9567</link>

		<dc:creator><![CDATA[Vermutlich...]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 14:53:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach der Feststellung wissenschaftlicher Mängel im Nachhinein gibt es keinen Titelverlust. Dafür sollte es aber eine schlechte Note gegeben haben. Schlimm sind Arbeiten, die so schlecht sind, dass sie gar nie hätten angenommen werden dürfen. Der Unterschied zwischen dem Mangel und dem bewussten Plagiat liegt im Erschleichungsmoment. Aber ich halte das mittlerweile für falsch: Jeder Plagiator sagt ja, dass er die Täuschung bestreitet. Noch nie hat einer gesagt: Oje, ich wurde beim Schwindeln erwischt! Wir können Plagiatoren keinen Lügendetektor installieren.

Hier liegt der Hase im Pfeffer, Herr Weber. Ich fürchte, das Erschleichungsabsicht bewiesen werden muss. Da wird man nicht drum herum kommen können, wenn es um die Nichtigerklärung der Arbeit, des Grades kommt. Auch soll entscheidend sein, wie sich das Plagiat durch Täuschungsabsicht, nicht das Plagiat, das beim Leser entstehen mag, sich auf die Arbeit auswirkt. Das neue Gesetz betont auch das &quot;Erschleichen&quot;. Ihre Grafik zum Schweregrad finde ich super.  Ich finde, dass Plagiatsforschung grundsätzlich nicht der Hetze mit Entziehung von Graden dienen soll. Ja, bei schwerwiegenden Fällen ist das natürlich unausweichlich. Ein Plagiator, der in Täuschungsabsicht sich eine Dissertation oder eine Habil erschleicht, sollte vielleicht auch anders bewertet werden, wie eine schlampig zitierte Diplomarbeit, gerade wegen der Engmaschigkeit. Plagiatsforschung kann Fehlverhalten strukturieren und bewerten. Eine Verschlechterung der Note als Konsequenz wie vom Experten Rixen vorgeschlagen, kann ja auch ein Ziel der Plagiatsforschung sein? Plagiatsjäger prangern an, sie differenzieren nicht. Ihre Forschung kann hier den Unterschied machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Feststellung wissenschaftlicher Mängel im Nachhinein gibt es keinen Titelverlust. Dafür sollte es aber eine schlechte Note gegeben haben. Schlimm sind Arbeiten, die so schlecht sind, dass sie gar nie hätten angenommen werden dürfen. Der Unterschied zwischen dem Mangel und dem bewussten Plagiat liegt im Erschleichungsmoment. Aber ich halte das mittlerweile für falsch: Jeder Plagiator sagt ja, dass er die Täuschung bestreitet. Noch nie hat einer gesagt: Oje, ich wurde beim Schwindeln erwischt! Wir können Plagiatoren keinen Lügendetektor installieren.</p>
<p>Hier liegt der Hase im Pfeffer, Herr Weber. Ich fürchte, das Erschleichungsabsicht bewiesen werden muss. Da wird man nicht drum herum kommen können, wenn es um die Nichtigerklärung der Arbeit, des Grades kommt. Auch soll entscheidend sein, wie sich das Plagiat durch Täuschungsabsicht, nicht das Plagiat, das beim Leser entstehen mag, sich auf die Arbeit auswirkt. Das neue Gesetz betont auch das &#8222;Erschleichen&#8220;. Ihre Grafik zum Schweregrad finde ich super.  Ich finde, dass Plagiatsforschung grundsätzlich nicht der Hetze mit Entziehung von Graden dienen soll. Ja, bei schwerwiegenden Fällen ist das natürlich unausweichlich. Ein Plagiator, der in Täuschungsabsicht sich eine Dissertation oder eine Habil erschleicht, sollte vielleicht auch anders bewertet werden, wie eine schlampig zitierte Diplomarbeit, gerade wegen der Engmaschigkeit. Plagiatsforschung kann Fehlverhalten strukturieren und bewerten. Eine Verschlechterung der Note als Konsequenz wie vom Experten Rixen vorgeschlagen, kann ja auch ein Ziel der Plagiatsforschung sein? Plagiatsjäger prangern an, sie differenzieren nicht. Ihre Forschung kann hier den Unterschied machen.</p>
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		<title>
		Von: Ralf Rath		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiatsforschung-interview/#comment-9565</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralf Rath]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 11:26:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dabei behilflich zu sein, &quot;daß der geistige Mensch nicht von der Erde verschwindet&quot; (Horkheimer, GS, Bd. 8, 1985: 432), setzt voraus, den gesellschaftlichen Prozess seiner &quot;Ent-Leibung&quot; (Alheit/Schömer, 2009: 415ff) konterkarieren zu können. Eine gute wissenschaftliche Praxis (GWP) ist dafür zwar unabdingbar. Umso verstörender ist aber, wenn angesichts einer insofern notwendig mehrdimensional orientierten und multidisziplinär erbrachten Hilfsleistung sozioökonomische Mechanismen dennoch dessen Gegenwart unwiederbringlich entziehen. Allein mit GWP ist es also offenkundig nicht getan. Erfährt GWP unter der jeweiligen Bevölkerung fortgesetzt nur eine verschwindend geringe Wertschätzung, entschwinden auch weiterhin die Träger des aktuellsten, die Verhältnisse am tiefsten erfassenden und des damit zukunftsreichsten Denkens bereits früh. Vor allem Albert Einsteins Plädoyer für einen &quot;new type of thinking&quot; (The New York Times vom 25. Mai 1946, S. 11) wird dadurch noch heute mit Macht ad absurdum geführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dabei behilflich zu sein, &#8222;daß der geistige Mensch nicht von der Erde verschwindet&#8220; (Horkheimer, GS, Bd. 8, 1985: 432), setzt voraus, den gesellschaftlichen Prozess seiner &#8222;Ent-Leibung&#8220; (Alheit/Schömer, 2009: 415ff) konterkarieren zu können. Eine gute wissenschaftliche Praxis (GWP) ist dafür zwar unabdingbar. Umso verstörender ist aber, wenn angesichts einer insofern notwendig mehrdimensional orientierten und multidisziplinär erbrachten Hilfsleistung sozioökonomische Mechanismen dennoch dessen Gegenwart unwiederbringlich entziehen. Allein mit GWP ist es also offenkundig nicht getan. Erfährt GWP unter der jeweiligen Bevölkerung fortgesetzt nur eine verschwindend geringe Wertschätzung, entschwinden auch weiterhin die Träger des aktuellsten, die Verhältnisse am tiefsten erfassenden und des damit zukunftsreichsten Denkens bereits früh. Vor allem Albert Einsteins Plädoyer für einen &#8222;new type of thinking&#8220; (The New York Times vom 25. Mai 1946, S. 11) wird dadurch noch heute mit Macht ad absurdum geführt.</p>
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		<title>
		Von: Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiatsforschung-interview/#comment-9564</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 09:39:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiatsforschung-interview/#comment-9563&quot;&gt;Interessierter Leser&lt;/a&gt;.

Herr Graw selbst hat die Fälschung bemerkt. Würde mir auch so gehen, wenn mir unterstellt werden würde, ich hätte von einer fünf Jahre älteren bulgarischen Dissertation abgeschrieben. Wenn ich weiß, dass es nicht so war, kann nur das &quot;Original&quot; eine Fälschung sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiatsforschung-interview/#comment-9563">Interessierter Leser</a>.</p>
<p>Herr Graw selbst hat die Fälschung bemerkt. Würde mir auch so gehen, wenn mir unterstellt werden würde, ich hätte von einer fünf Jahre älteren bulgarischen Dissertation abgeschrieben. Wenn ich weiß, dass es nicht so war, kann nur das &#8222;Original&#8220; eine Fälschung sein.</p>
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		<title>
		Von: Interessierter Leser		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiatsforschung-interview/#comment-9563</link>

		<dc:creator><![CDATA[Interessierter Leser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 09:29:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Wenn Sie diesen Band 100 Wissenschaftlern zeigen, würden 100 keinen Zweifel daran haben, dass er echt ist.&quot; Hat die Hamburger Ombudsstelle mehr als 100 Mitarbeiter?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wenn Sie diesen Band 100 Wissenschaftlern zeigen, würden 100 keinen Zweifel daran haben, dass er echt ist.&#8220; Hat die Hamburger Ombudsstelle mehr als 100 Mitarbeiter?</p>
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