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	Kommentare zu: Von Guttenberg zurück zu Lammert: Das Wissenschaftsplagiat hat also eine (lange!) Tradition	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		Von: Der von Neulich		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/von-guttenberg-zuruck-zu-lammert-das-wissenschaftsplagiat-hat-also-eine-lange-tradition/#comment-2023</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der von Neulich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2013 14:38:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu Heßbrüggens Beitrag. Genau: Lammert wollte nicht, daß die Sache &quot;in die Länge gezogen&quot; wird, sondern hat husch-husch gemacht. Vielleicht hielt er seine Arbeit für wissenschaftlich, aber heraus kam doch nur ein ausgekippter Zettelkasten zum Parteienwesen und dann eine Indiskretion aus dem eigenen Kreisverband, mit Hilfe des Quellenteils über die 200-Seiten-Marke geschoben. Schenkt man solchen Büchern Beachtung, wenn man sich nicht gerade mit der damaligen CDU im Ruhrgebiet beschäftigt?

Darum bin ich mit dem, was unser werter Plagiatsgutachter schreibt, nicht so ganz glücklich. Da heißt es:

&quot;Es wurde viel mehr ab- und umgeschrieben, als wir denken. Das in den Lehrbüchern, Promotionsordnungen und Hochschulgesetzen Untersagte ist möglicherweise nicht der Ausnahmefall   d e r   W i s s e n s c h a f t , sondern die Regel&quot; (Hervorhebung von mir - chic, gell?).

Nicht &quot;der Wissenschaft&quot;, sondern &quot;des Unibetriebs&quot;, &quot;bei akademischen Abschlußarbeiten&quot; oder so! Denn die Schummelliesen und -fritzen haben sich und ihre Hervorbringungen doch außerhalb der Wissenschaft gestellt. Und manches wurde auch bald durch eine entsprechende Rezension ans Licht gebracht.

So, und jetzt träum&#039; ich weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Heßbrüggens Beitrag. Genau: Lammert wollte nicht, daß die Sache &#8222;in die Länge gezogen&#8220; wird, sondern hat husch-husch gemacht. Vielleicht hielt er seine Arbeit für wissenschaftlich, aber heraus kam doch nur ein ausgekippter Zettelkasten zum Parteienwesen und dann eine Indiskretion aus dem eigenen Kreisverband, mit Hilfe des Quellenteils über die 200-Seiten-Marke geschoben. Schenkt man solchen Büchern Beachtung, wenn man sich nicht gerade mit der damaligen CDU im Ruhrgebiet beschäftigt?</p>
<p>Darum bin ich mit dem, was unser werter Plagiatsgutachter schreibt, nicht so ganz glücklich. Da heißt es:</p>
<p>&#8222;Es wurde viel mehr ab- und umgeschrieben, als wir denken. Das in den Lehrbüchern, Promotionsordnungen und Hochschulgesetzen Untersagte ist möglicherweise nicht der Ausnahmefall   d e r   W i s s e n s c h a f t , sondern die Regel&#8220; (Hervorhebung von mir &#8211; chic, gell?).</p>
<p>Nicht &#8222;der Wissenschaft&#8220;, sondern &#8222;des Unibetriebs&#8220;, &#8222;bei akademischen Abschlußarbeiten&#8220; oder so! Denn die Schummelliesen und -fritzen haben sich und ihre Hervorbringungen doch außerhalb der Wissenschaft gestellt. Und manches wurde auch bald durch eine entsprechende Rezension ans Licht gebracht.</p>
<p>So, und jetzt träum&#8216; ich weiter.</p>
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		<title>
		Von: Stefan Heßbrüggen		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/von-guttenberg-zuruck-zu-lammert-das-wissenschaftsplagiat-hat-also-eine-lange-tradition/#comment-2015</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Heßbrüggen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2013 12:01:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe mir heute nacht die Arbeit einmal im PDF mit besonderem Augenmerk auf das Zitieren aus 2. Hand angesehen. Ich bin zwar nicht selbst Sozialwissenschaftler, habe aber öfters mit welchen geredet. Mein folglich nur laienhafter Verdacht: die problematischen Stellen häufen sich im &quot;Theorieteil&quot; der Arbeit, während der empirische Teil weniger Sekundärquellen und diese meistens trennscharf zitiert (also mit genauer Seitenangabe, die Autopsie vermuten lässt). Der junge Doktorand scheint damals also geglaubt zu haben, er müsse den Forschungsstand in enzyklopädischer Breite erfassen. Unter den Bedingungen analoger Literaturbeschaffung hätte das die Bearbeitungszeit allerdings sicherlich in die Länge gezogen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir heute nacht die Arbeit einmal im PDF mit besonderem Augenmerk auf das Zitieren aus 2. Hand angesehen. Ich bin zwar nicht selbst Sozialwissenschaftler, habe aber öfters mit welchen geredet. Mein folglich nur laienhafter Verdacht: die problematischen Stellen häufen sich im &#8222;Theorieteil&#8220; der Arbeit, während der empirische Teil weniger Sekundärquellen und diese meistens trennscharf zitiert (also mit genauer Seitenangabe, die Autopsie vermuten lässt). Der junge Doktorand scheint damals also geglaubt zu haben, er müsse den Forschungsstand in enzyklopädischer Breite erfassen. Unter den Bedingungen analoger Literaturbeschaffung hätte das die Bearbeitungszeit allerdings sicherlich in die Länge gezogen.</p>
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		Von: Erbloggtes		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/von-guttenberg-zuruck-zu-lammert-das-wissenschaftsplagiat-hat-also-eine-lange-tradition/#comment-2014</link>

		<dc:creator><![CDATA[Erbloggtes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2013 11:52:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[So ist es. Das Buch, das es &quot;nicht gibt&quot;, ist ja nicht an sich ein Problem, sondern bloß eines von mehreren schlagenden Indizien dafür, dass Lammert bei Naschold übernommen hat, ohne das zu kennzeichnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ist es. Das Buch, das es &#8222;nicht gibt&#8220;, ist ja nicht an sich ein Problem, sondern bloß eines von mehreren schlagenden Indizien dafür, dass Lammert bei Naschold übernommen hat, ohne das zu kennzeichnen.</p>
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		<title>
		Von: admin		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/von-guttenberg-zuruck-zu-lammert-das-wissenschaftsplagiat-hat-also-eine-lange-tradition/#comment-2013</link>

		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2013 11:27:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/von-guttenberg-zuruck-zu-lammert-das-wissenschaftsplagiat-hat-also-eine-lange-tradition/#comment-2012&quot;&gt;Erbloggtes&lt;/a&gt;.

Ja, klar. Alle, die gestern und heute &quot;positive&quot; Wortspenden abgegeben haben (Weber-Wulff, Rieble, Jäger, Mühleisen), haben genau den Fehler gemacht, vor dem seit Jahren gewarnt wird: Eine oberflächliche, kursorische Lektüre von Lammertplag lässt tatsächlich den Eindruck entstehen, hier sei etwas an den Haaren herbeigezogen. Weber-Wulff und Rieble haben genau das gemacht, was sie ansonsten jenen Betreuern vorwerfen, die Plagiate übersehen - schade. Man muss sich m. E. den ganzen Spaß ausdrucken und mit Textmarker arbeiten (so wie ich es heute Nacht getan habe). Dann stehen einem die Haare schnell zu Berge, aber eben &#039;andersum&#039;. Was &quot;Robert Schmidt&quot; didaktisch nicht gut gemacht hat, war die Tatsache, dass er weder ein PDF mit den bisherigen Funden ins Netz gestellt hat noch Wortketten-Übereinstimmungen, idealerweise farblich abgestuft, markiert hat. So muss man sich mit einem gewissen Maß an Konzentration auf jede Fundstelle einlassen. Und bei den Emeriti (siehe die lächerliche Diskussion um das Buch, das es &quot;nicht gibt&quot;) glaube ich mittlerweile sowieso, dass sie gar nicht im Netz sind und nach Informationen von Dritten Urteile abgeben. Bedauerlich, dass diese Stimmen heute groß in den Leitmedien vertreten sind. Aber rückblickend wird das auch ein Sittenbild der Wissenschaft sein, wie im Fall Schavan.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/von-guttenberg-zuruck-zu-lammert-das-wissenschaftsplagiat-hat-also-eine-lange-tradition/#comment-2012">Erbloggtes</a>.</p>
<p>Ja, klar. Alle, die gestern und heute &#8222;positive&#8220; Wortspenden abgegeben haben (Weber-Wulff, Rieble, Jäger, Mühleisen), haben genau den Fehler gemacht, vor dem seit Jahren gewarnt wird: Eine oberflächliche, kursorische Lektüre von Lammertplag lässt tatsächlich den Eindruck entstehen, hier sei etwas an den Haaren herbeigezogen. Weber-Wulff und Rieble haben genau das gemacht, was sie ansonsten jenen Betreuern vorwerfen, die Plagiate übersehen &#8211; schade. Man muss sich m. E. den ganzen Spaß ausdrucken und mit Textmarker arbeiten (so wie ich es heute Nacht getan habe). Dann stehen einem die Haare schnell zu Berge, aber eben &#8218;andersum&#8216;. Was &#8222;Robert Schmidt&#8220; didaktisch nicht gut gemacht hat, war die Tatsache, dass er weder ein PDF mit den bisherigen Funden ins Netz gestellt hat noch Wortketten-Übereinstimmungen, idealerweise farblich abgestuft, markiert hat. So muss man sich mit einem gewissen Maß an Konzentration auf jede Fundstelle einlassen. Und bei den Emeriti (siehe die lächerliche Diskussion um das Buch, das es &#8222;nicht gibt&#8220;) glaube ich mittlerweile sowieso, dass sie gar nicht im Netz sind und nach Informationen von Dritten Urteile abgeben. Bedauerlich, dass diese Stimmen heute groß in den Leitmedien vertreten sind. Aber rückblickend wird das auch ein Sittenbild der Wissenschaft sein, wie im Fall Schavan.</p>
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		<title>
		Von: Erbloggtes		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/von-guttenberg-zuruck-zu-lammert-das-wissenschaftsplagiat-hat-also-eine-lange-tradition/#comment-2012</link>

		<dc:creator><![CDATA[Erbloggtes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2013 10:53:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/blog.php/?p=1460#comment-2012</guid>

					<description><![CDATA[Rieble hat Recht mit: &quot;Dies hier ist kein offenkundiges Textplagiat&quot;. Was ihm Preuß sonst noch zuschreibt (&quot;unproblematisch&quot;), glaube ich einfach erstmal nicht. Wie soll man Preuß auch irgendwas glauben, wenn er (wie so viele andere Unverständige) behauptet, &quot;Schmidt hat lediglich ein Drittel von Lammerts Doktorarbeit überprüft, die Untersuchung wird nun weitergehen - [...] auch im Internet.&quot;

Richtig ist: Schmidt hat seine Untersuchung für beendet erklärt, nachdem er auf 36,2% der Seiten des Haupttextes ungekennzeichnete Übernahmen nachgewiesen hat. Dazu hat er garantiert mehr als ein Drittel von Lammerts Doktorarbeit überprüft. Selbst wenn er auf jeder überprüften Seite solches Fehlverhalten gefunden hätte, hätte er ja zumindest 36,2% der Seiten überprüfen müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rieble hat Recht mit: &#8222;Dies hier ist kein offenkundiges Textplagiat&#8220;. Was ihm Preuß sonst noch zuschreibt (&#8222;unproblematisch&#8220;), glaube ich einfach erstmal nicht. Wie soll man Preuß auch irgendwas glauben, wenn er (wie so viele andere Unverständige) behauptet, &#8222;Schmidt hat lediglich ein Drittel von Lammerts Doktorarbeit überprüft, die Untersuchung wird nun weitergehen &#8211; [&#8230;] auch im Internet.&#8220;</p>
<p>Richtig ist: Schmidt hat seine Untersuchung für beendet erklärt, nachdem er auf 36,2% der Seiten des Haupttextes ungekennzeichnete Übernahmen nachgewiesen hat. Dazu hat er garantiert mehr als ein Drittel von Lammerts Doktorarbeit überprüft. Selbst wenn er auf jeder überprüften Seite solches Fehlverhalten gefunden hätte, hätte er ja zumindest 36,2% der Seiten überprüfen müssen.</p>
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