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	Kommentare zu: Noch schwerwiegendere Vorwürfe gegenüber SZ: Fälschung eines wörtlichen Zitats über die AfD in einer plagiierten Reportage über NS-Kriegsverbrecher?	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
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		<title>
		Von: Chris Berger		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Berger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2024 04:58:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/zitatfaelschung-plagiat-foederl-schmid/#comment-10541&quot;&gt;StefaN&lt;/a&gt;.

Stefan, Sie bringen vieles gut auf den Punkt.
Das vermeintliche Plagiat von &quot;auch&quot; hat mich ebenfalls irritiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/zitatfaelschung-plagiat-foederl-schmid/#comment-10541">StefaN</a>.</p>
<p>Stefan, Sie bringen vieles gut auf den Punkt.<br />
Das vermeintliche Plagiat von &#8222;auch&#8220; hat mich ebenfalls irritiert.</p>
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		<title>
		Von: Chris Berger		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/zitatfaelschung-plagiat-foederl-schmid/#comment-10543</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris Berger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 May 2024 20:15:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Dr. Weber, 
einige - wenn auch anhand des restlichen Textes nicht unbedingt realistische - Überlegungen möchte ich einbringen: 

A, Vielleicht gab es eine Pressekonferenz der Europäischen Holocaustgedenkstätte, bei der Manfred Deiler sich äußerte, was die nahezu gleichlautenden Zitate erklärt (ggf. online, da in der Hochphase der Pandemie zumindest als Präsenzveranstaltung eher wenig denkbar). Alternativ versendet die Gedenkstätte vielleicht  wie andere auch, Pressemitteilungen, die Zitate enthalten?

B,Es kommt durchaus vor, dass sich Interviewpartner gegenüber verschiedenen Medien inhaltlich / stilistisch nahezu wortgleich äußern. Schon möglich, dass dies häufiger der Fall ist, wenn ein Schauspieler, ein Autor oder ein Musiker 15 Interviews zu seinem aktuellen Projekt gibt...

C, Hätte sich Herr Deiler falsch zitiert gefühlt, hätte er dann nicht eine Korrektur eingefordert? 

D, Interessanterweise ist bei diesem Verweis auf die Süddeutsche der Deutsche Welle Artikel hinterlegt:
https://www.kaufering-memorial.de/presse/sueddeutsche-zeitung-solidaritaet-mit-den-moerdern/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Dr. Weber,<br />
einige &#8211; wenn auch anhand des restlichen Textes nicht unbedingt realistische &#8211; Überlegungen möchte ich einbringen: </p>
<p>A, Vielleicht gab es eine Pressekonferenz der Europäischen Holocaustgedenkstätte, bei der Manfred Deiler sich äußerte, was die nahezu gleichlautenden Zitate erklärt (ggf. online, da in der Hochphase der Pandemie zumindest als Präsenzveranstaltung eher wenig denkbar). Alternativ versendet die Gedenkstätte vielleicht  wie andere auch, Pressemitteilungen, die Zitate enthalten?</p>
<p>B,Es kommt durchaus vor, dass sich Interviewpartner gegenüber verschiedenen Medien inhaltlich / stilistisch nahezu wortgleich äußern. Schon möglich, dass dies häufiger der Fall ist, wenn ein Schauspieler, ein Autor oder ein Musiker 15 Interviews zu seinem aktuellen Projekt gibt&#8230;</p>
<p>C, Hätte sich Herr Deiler falsch zitiert gefühlt, hätte er dann nicht eine Korrektur eingefordert? </p>
<p>D, Interessanterweise ist bei diesem Verweis auf die Süddeutsche der Deutsche Welle Artikel hinterlegt:</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="f1bsdL7Ysx"><p><a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.kaufering-memorial.de/presse/sueddeutsche-zeitung-solidaritaet-mit-den-moerdern/">Süddeutsche Zeitung: &#8222;Solidarität mit den Mördern&#8220;</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted" style="position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);" title="&#8222;Süddeutsche Zeitung: &#8222;Solidarität mit den Mördern&#8220;&#8220; &#8212; Erinnern - Forschen - Dokumentieren" src="https://www.kaufering-memorial.de/presse/sueddeutsche-zeitung-solidaritaet-mit-den-moerdern/embed/#?secret=Ne6gcxL4GA#?secret=f1bsdL7Ysx" data-secret="f1bsdL7Ysx" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>
		Von: StefaN		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/zitatfaelschung-plagiat-foederl-schmid/#comment-10541</link>

		<dc:creator><![CDATA[StefaN]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2024 19:10:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=7523#comment-10541</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Weber!
Vorab: ich schätze Ihre Arbeit, lese vieles mit Begeisterung, weil es spannend ist und man den Skandal liebt und weil ich Ihre Akribie bewundere. 
Für den außenstehenden Laien, der ich bin, sieht es manchmal so aus, als ob Sie sich verrennen. Was nicht heißt, dass Sie nicht Recht haben oder Ihre Arbeit wichtig ist, aber manchmal muss man einfach erkennen, dass die, die es angeht, es einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Auch würde ich raten, mehr die Fakten sprechen zu lassen und weniger zu werten (zu schimpfen, zu verurteilen). Kommt einfach besser. (Ein kostenloser Rat von jemandem, der es auch nicht beherrscht :-)

Mich hat es immer mal gejuckt, was zu sagen oder zu fragen, ich glaube aber, es ist heute mein erster Kommentar.

Zwei Dinge würde ich heute gerne ansprechen und vielleicht hat im ersten Fall jemand oder Sie die Zeit, darauf einzugehen, es würde mich hoffentlich erhellen.
Erstens:
Ist es realistisch anzunehmen, dass in Zeitungen mit Quellenangaben gearbeitet wird? Ich habe mehrere Abos, lese täglich mehrere Ausgaben, aber Quellenangaben kommen doch einfach nicht vor. Und dem Leser ist doch klar, dass das, was da steht der Autor nicht selber immer vor Ort ermittelt hat. Z.B. Ableben eines Promis XY. Da wird irgendein Material übernommen, aber es steht doch nie dabei, von wem das ist. (Okay: manchmal &quot;dpa&quot;). Natürlich haben die hier betrachteten Artikel eine andere Qualität, einen anderen Anspruch. Aber ist es nicht dennoch gepflegte Praxis? (Das heißt nicht, dass das gut ist, aber es würde vielleicht weniger Grund zum Verteufeln geben).
Ich erlebe z.B. oft, dass ich größere Artikel in meiner Tageszeitung lese (&quot;Von unserem Mitarbeiter xy&quot;) und kenne diesen Artikel schon von woanders (dort von einem anderen Mitarbeiter). Da werden Materialien einfach ausgetauscht. Vielleicht auch im obigen Fall passiert? 

Zweitens:
Plagiatsaufdeckung lebt auch von der Überzeugungskraft.
Wenn ich die farblichen Hervorhebungen oben als Plagiatshinweise (oder Verdachtsbelege) interpretieren darf, dann ist halt nicht alles überzeugend.
Links: &quot;auch die Kinder&quot;
Rechts: &quot;auch der Oberbürgermeister&quot;.
Das Wort &quot;auch&quot; wird farbig hervorgehoben. Hm....
Auch in dem fünften (und von Ihnen als Fälschung bezeichneten) Zitat Hr. Deilers wird munter mit Farben hinterlegt.
Die Zitate weichen so stark von einander ab, dass man nicht den Eindruck gewinnt, dass sie etwas gemein haben, dennoch wird durch die Farben der Plagiatseindruck erweckt.
Links: &quot;Die Begriffe funktionieren noch immer.&quot;
Rechts: &quot;Die Bevölkerung hängt diesem Zeitgeist noch immer an.&quot;
Hervorgehoben wird *noch immer*.
Da fällt mir schwer, ein Plagiat zu erkennen.
Da die beiden Zitate so stark von einander abweichen, könnte es doch sogar so sein, dass Fr. Föderl-Schmid nicht gefälscht hat, sondern einfach über ein anderes Zitat verfügt als Hr. Deiler. Das muss jetzt nicht wahrscheinlich sein, aber einen Nachweis, dass es nicht so ist, sehe ich nicht. 

VG
StefaN]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Weber!<br />
Vorab: ich schätze Ihre Arbeit, lese vieles mit Begeisterung, weil es spannend ist und man den Skandal liebt und weil ich Ihre Akribie bewundere.<br />
Für den außenstehenden Laien, der ich bin, sieht es manchmal so aus, als ob Sie sich verrennen. Was nicht heißt, dass Sie nicht Recht haben oder Ihre Arbeit wichtig ist, aber manchmal muss man einfach erkennen, dass die, die es angeht, es einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Auch würde ich raten, mehr die Fakten sprechen zu lassen und weniger zu werten (zu schimpfen, zu verurteilen). Kommt einfach besser. (Ein kostenloser Rat von jemandem, der es auch nicht beherrscht 🙂</p>
<p>Mich hat es immer mal gejuckt, was zu sagen oder zu fragen, ich glaube aber, es ist heute mein erster Kommentar.</p>
<p>Zwei Dinge würde ich heute gerne ansprechen und vielleicht hat im ersten Fall jemand oder Sie die Zeit, darauf einzugehen, es würde mich hoffentlich erhellen.<br />
Erstens:<br />
Ist es realistisch anzunehmen, dass in Zeitungen mit Quellenangaben gearbeitet wird? Ich habe mehrere Abos, lese täglich mehrere Ausgaben, aber Quellenangaben kommen doch einfach nicht vor. Und dem Leser ist doch klar, dass das, was da steht der Autor nicht selber immer vor Ort ermittelt hat. Z.B. Ableben eines Promis XY. Da wird irgendein Material übernommen, aber es steht doch nie dabei, von wem das ist. (Okay: manchmal &#8222;dpa&#8220;). Natürlich haben die hier betrachteten Artikel eine andere Qualität, einen anderen Anspruch. Aber ist es nicht dennoch gepflegte Praxis? (Das heißt nicht, dass das gut ist, aber es würde vielleicht weniger Grund zum Verteufeln geben).<br />
Ich erlebe z.B. oft, dass ich größere Artikel in meiner Tageszeitung lese (&#8222;Von unserem Mitarbeiter xy&#8220;) und kenne diesen Artikel schon von woanders (dort von einem anderen Mitarbeiter). Da werden Materialien einfach ausgetauscht. Vielleicht auch im obigen Fall passiert? </p>
<p>Zweitens:<br />
Plagiatsaufdeckung lebt auch von der Überzeugungskraft.<br />
Wenn ich die farblichen Hervorhebungen oben als Plagiatshinweise (oder Verdachtsbelege) interpretieren darf, dann ist halt nicht alles überzeugend.<br />
Links: &#8222;auch die Kinder&#8220;<br />
Rechts: &#8222;auch der Oberbürgermeister&#8220;.<br />
Das Wort &#8222;auch&#8220; wird farbig hervorgehoben. Hm&#8230;.<br />
Auch in dem fünften (und von Ihnen als Fälschung bezeichneten) Zitat Hr. Deilers wird munter mit Farben hinterlegt.<br />
Die Zitate weichen so stark von einander ab, dass man nicht den Eindruck gewinnt, dass sie etwas gemein haben, dennoch wird durch die Farben der Plagiatseindruck erweckt.<br />
Links: &#8222;Die Begriffe funktionieren noch immer.&#8220;<br />
Rechts: &#8222;Die Bevölkerung hängt diesem Zeitgeist noch immer an.&#8220;<br />
Hervorgehoben wird *noch immer*.<br />
Da fällt mir schwer, ein Plagiat zu erkennen.<br />
Da die beiden Zitate so stark von einander abweichen, könnte es doch sogar so sein, dass Fr. Föderl-Schmid nicht gefälscht hat, sondern einfach über ein anderes Zitat verfügt als Hr. Deiler. Das muss jetzt nicht wahrscheinlich sein, aber einen Nachweis, dass es nicht so ist, sehe ich nicht. </p>
<p>VG<br />
StefaN</p>
]]></content:encoded>
		
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