Der Plagiatsjäger und sein Team

Wir ermitteln für Sie in Sachen Plagiat | Titelmissbrauch | Falschangaben in Lebensläufen | Gutachtenmängel | Ghostwriting.

Wir überprüfen Werke auf die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis (GWP-Regeln) und bieten zum Thema GWP Schulungen an.

Unser Team ist zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Sie bleiben daher auf Dauer anonym!

Priv. Doz. Mag. Dr. Stefan Weber

Medien- und Kommunikationswissenschaftler, Lektor an der TU Wien und an der Universität Wien, Buchautor bei Telepolis (»Das Google-Copy-Paste-Syndrom«, »Roboterjournalismus, Chatbots & Co.«), österreichischer »Plagiatsjäger« seit 2007

In Kooperation mit:

Birgit Kaiserlehner, MA

Studium der Historischen Kulturwissenschaften an der Universität Passau, Studium der Globalgeschichte und Global Studies an der Universität Wien

Mag. Bernhard Maier, MA, CFE

Studium der Politikwissenschaft an der Universität Wien, gerichtlich beeideter Sachverständiger, zertifizierter Betrugsermittler, Security Manager, Inhaber von BM-Investigations, Ko-Autor eines Buchs zum Pre-Employment Screening

Mag. Dr. Michael Malkiewicz

Studium der Musikwissenschaft, Slawistik und Theologie an der Universität Salzburg, Promotion ebendort in Musik- und Tanzwissenschaft, umfassende Forschungs- und Publikationstätigkeit sowie Lehrtätigkeit in Europa, USA, China und Taiwan

Ing. Peter Pokorny

Beweisbeschaffung in Strafsachen, Inhaber der Detektei Helios, Österreichs erster Detektei mit Plagiats- und Gutachtenprüfungen im Portfolio, Autor des Standardwerks »Das Recht der österreichischen Berufsdetektive« im MANZ-Verlag

Mag. Werner Schrittesser

Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Religionswissenschaft und Medieninformatik an der Universität Wien, mehrjährige Lehrtätigkeit, Unternehmensberater und IT-Experte

Der Plagiatsprüfer und Wissenschaftler

Doz. Dr. Stefan Weber hat sich 2006 an der Universität Wien in Kommunikationswissenschaft habilitiert (Habilitationsschrift über non-dualistische Medientheorie) und hält dort regelmäßig Seminare und Vorlesungen ab (siehe das Angebot im Wintersemester 2020/21). Außerdem ist er ständiger Universitätslektor an der TU Wien für gute wissenschaftliche Praxis.

Doktorat 1996 an der Universität Salzburg mit einer Doktorarbeit zu konstruktivistischen Medientheorien, Diplom 1994 an der Universität Salzburg mit einer Diplomarbeit zur »Kronen Zeitung«.

Studium bei Peter A. Bruck und Siegfried Zielinski (1989 bis 1996). Empirische Forschungsprojekte (Online-Surveys, Inhaltsanalysen) mit Manfred Faßler und Hermann Maurer (2000 bis 2007) sowie zwei Journalistenbefragungen in Österreich (1998 bis 1999 und 2006).

Stefan Weber ist Autor der Sachbücher »Das Google-Copy-Paste-Syndrom« (Heise, 2. Auflage, 2008), »Die Medialisierungsfalle« (Edition Va Bene, 2008) und »Roboterjournalismus, Chatbots & Co.« (Heise, 2018). Mit der Publikation »Das Google-Copy-Paste-Syndrom« hat er 2006 das erste deutschsprachige Buch über Plagiate publiziert. Seit 2010 bloggt er zu Plagiarismus. Erst ein Jahr später wurde das Thema durch Guttenberg auch der breiten Öffentlichkeit bekannt.

Bereits seit 2002 beschäftigt sich Stefan Weber wissenschaftlich mit dem Thema Plagiatsprüfung. Seit 2007 ist er als Gutachter tätig. Über 800 Arbeiten – vorwiegend akademische Qualifikationsschriften – hat er seitdem im Fremdauftrag einem Plagiat-Check unterworfen. Mehr als 100 Arbeiten stellten sich als Plagiate heraus. In zwölf Fällen wurden in der Folge rechtskräftig akademische Grade aberkannt.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Automatische Textanalyse, insbesondere Text-Alignment- und Source-Retrieval-Verfahren; Content Automation; gute wissenschaftliche Praxis; Studierfähigkeit.

Allgemeine Forschungsschwerpunkte: Medientheorien zwischen Realismus, Relativismus und Non-Dualismus; mediale Wirklichkeitskonstruktion; netzbasierte Wissenskultur.

Wissenschaftliche Publikationen von Stefan Weber zu den Themen Plagiat und Wandel der Textkultur

»Roboterjournalismus, Chatbots & Co. Wie Algorithmen Inhalte produzieren und unser Denken beeinflussen«, Heidelberg: dpunkt, Reihe Telepolis, 2018, 150 Seiten.

»Das akademische Textplagiat in Österreich: Zwischen Rechtsprechung und Lehrbuch-Vorgaben einerseits und gelebter wissenschaftlicher Praxis andererseits«, in: Rommel, Thomas (Hg.): Plagiate – Gefahr für die Wissenschaft? Eine internationale Bestandsaufnahme, Berlin: Lit, 2011, S. 31-39.

»Enthüllungsplattformen im Netz am Beispiel der ‚Plag-Wikis‘: Neues Medium der Qualitätssicherung oder virtueller Pranger?«, in: Communicatio Socialis, Heft 2/2011, S. 179-185.

»Gruscheln, Taggen, Diggen, Twittern. Was aus der neuen Publikationspraxis im Web (2.0) für Web Literacy und Web-Quellenkritik resultiert«, in: Medienimpulse – Beiträge zur Medienpädagogik, Heft 66, Januar 2009, S. 18-23.

»Die Ethik wissenschaftlicher Textproduktion im Zeitalter des Internets. Wie Google und Wikipedia zunehmend die Recherche in der Bibliothek ersetzen«, in: Communicatio Socialis, Heft 1/2008, S. 14-35.

»Das Google-Copy-Paste-Syndrom. Wie Netzplagiate Ausbildung und Wissen gefährden«. Hannover: Heise, Reihe Telepolis, 2007, 166 Seiten (2., aktualisierte und erweiterte Auflage 2008, 192 Seiten).

(Ko-Autor, Mitarbeit, Empirie): »Report on dangers and opportunities posed by large search engines, particularly Google«. Projektbericht, Wien: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), 2007, 187 Seiten.

»Der Einsatz und die Seriosität von Internet-Quellen in kommunikationswissenschaftlichen Abschlussarbeiten: Ein Beitrag zur Qualitätssicherung in einem Massenfach«. Unveröffentlichter Projektbericht, Wien: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), 2007, 105 Seiten.

»Schon mal was von Text Jockeys und Powerpoint Karaoke gehört? Jugendmedienkulturen – Kulturtechniken – Wissenskultur: Skizze einer Revolution in den Köpfen und Apparaten«, in: Medienimpulse – Beiträge zur Medienpädagogik, Heft 60, Juni 2007, S. 3-11.

»Die Beliebigkeit von Quellen und Zitaten. Verweist die Berichterstattung über Natascha Kampusch auf ein zunehmendes Problem im Journalismus?«, in: Medienimpulse – Beiträge zur Medienpädagogik, Heft 58, Dezember 2006, S. 59-64.

»’Dr. plag. geht um‘ oder: Wie man drei Mal in drei Jahren Opfer von Plagiatoren werden kann«, in: Information Wissenschaft & Praxis, Heft 2/2006, Schwerpunkt Plagiate, S. 103-108. (Reviewed)

»Das Textplagiat in den Kulturwissenschaften: Varianten, mutmaßliche empirische Trends, theoretische Verwirrungen. Ein Problemaufriss«, in: Information Wissenschaft & Praxis, Heft 2/2006, Schwerpunkt Plagiate, S. 103-108. (Reviewed)

(Wenn nicht anders angegeben, Alleinautorschaft Stefan Weber)

Sie finden hier meine vollständige wissenschaftliche Publikationsliste.