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Plagiatsprüfung vom Begründer der Plagiatsforschung

Sie interessieren sich für die Plagiatsprüfung einer Doktorarbeit? Sie wollen einen Doktortitel prüfen lassen? Sie möchten einen Text auf Autorschaft prüfen? Oder die Qualität und methodische Korrektheit eines Gerichtsgutachtens oder Privatgutachtens prüfen lassen? Doz. Dr. Stefan Weber ist seit 2007 die erste Adresse in Österreich, Deutschland und der Schweiz: Für die Plagiatsprüfung wissenschaftlicher Texte, die Erstellung gerichtsfester Plagiatsgutachten, die Überprüfung von akademischen Titeln und Graden sowie für die Autorschafts- und allgemeine Qualitätsprüfung von Sprachwerken. Der habilitierte Kommunikationswissenschaftler und Lektor an der Universität Wien und an der TU Wien prüft für Universitäten, Anwaltskanzleien, Unternehmen und Privatpersonen. Als Plagiatsforscher setzt er dabei führende Plagiatssoftware und neue Prototypen ein, etwa im Bereich der Stilometrie.

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Stefan Weber

Ein persönliches Statement des Plagiatsprüfers Doz. Dr. Stefan Weber

»Neues entsteht oft durch eigene Betroffenheit. Es war fast zeitgleich mit meiner Habilitation zum Privatdozenten an der Universität Wien: Im Jahr 2005 habe ich herausgefunden, dass ein deutscher Lehrer mehr als die Hälfte seiner Doktorarbeit aus meiner Dissertation plagiiert hat. Im Jahr 2006 habe ich das erste wissenschaftliche Sachbuch zum Thema Plagiate mit dem Titel ›Das Google-Copy-Paste-Syndrom‹ geschrieben. Seit 2007 prüfe ich im Auftrag vorwiegend Doktorarbeiten auf Plagiat. Einen professionellen wissenschaftlichen Plagiatsprüfer hat es vorher nicht gegeben. Titelaberkennungen nach Plagiatsgutachten von mir waren bereits in der Wikipedia nachzulesen, lange bevor das Thema Plagiate in Doktorarbeiten durch Herrn Guttenberg im Jahr 2011 schlagartig allgemeine Bekanntheit erlangt hat.

Mittlerweile habe ich hunderte Sprachwerke auf Plagiat überprüft: vorwiegend Doktorarbeiten, aber auch Buchmanuskripte, publizierte Bücher und sogar Gerichtsgutachten und Patentanträge. In den vergangenen Jahren hat das Thema Verdacht auf Titelmissbrauch zugenommen. Zunehmend oft überprüfe ich somit nicht eine Doktorarbeit auf Plagiat, sondern habe es mit Titeln zu tun, die in Frage stehen – vorwiegend Doktortiteln, aber auch Professorentiteln. Auch die Qualität von Gerichtsgutachten von Sachverständigen gewinnt an Relevanz.

Seit 2019 unterrichte ich ›Gute wissenschaftliche Praxis‹ (GWP) an der TU Wien. Neben der Plagiatsproblematik geht es hier auch um neuere Phänomene wie Ghostwriting, Ghostcoding, Collusion (verborgene Zusammenarbeit) und QRPs (fragwürdige Wissenschaftspraxen). 2020 hat sich ein Arbeitsschwerpunkt ›Gute wissenschaftliche Praxis‹ mit mir als einer der beiden Initiatoren konstituiert. Empirisch interessiert uns die Prävalenz von FFP (fabrication – falsification – plagiarism) und Ghostwriting – nicht mehr erforscht durch Befragungen*, sondern durch Inhaltsanalysen. Wir haben mit GWP-Leitfäden und der begleitenden Entwicklung neuer Software-Prototypen begonnen.

Ich verstehe mich als jemand, der gerne sehr genau hinschaut. Als ›Jäger des verborgenen Quatsches‹ hat mich ein Journalist einmal tituliert, eine passende Bezeichnung. Je präziser man hinschaut, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, Unerwartetes und Neues zu entdecken.

Wenn man mich nach meinem Lebensziel fragt, dann ist es Erkenntnis. Deshalb beschäftige ich mich in meinen eigenen wissenschaftlichen Arbeiten neben der Plagiats- und GWP-Thematik mit grundlegenden Fragen der Sprachphilosophie und Semantik, mit dem ›Verhältnis‹ von Sprache und Wirklichkeit und wie der österreichische Philosoph Josef Mitterer dieses auf den Kopf zu stellen trachtete.«

* Curtis, G.J., Clare, J. (2017): How Prevalent is Contract Cheating and to What Extent are Students Repeat Offenders? Journal of Academic Ethics, 15 (2): pp. 115-124.
Fanelli, D. (2009): How Many Scientists Fabricate and Falsify Research? A Systematic Review and Meta-analysis of Survey Data. PLoS One, 4(5): e5738.
Pupovac V., Fanelli D. (2015): Scientists Admitting to Plagiarism: A Meta-analysis of Surveys. Sci Eng Ethics, 21(5): pp. 1331-1352.

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Stefan Weber – der Plagiatsprüfer
© Joachim Bergauer

Medienstimmen zu Stefan Weber

Österreichischer Plagiatsjäger mit internationaler Reputation
(Le Monde, 2017)
Weber ist der Plagiatsspezialist im deutschen Sprachraum.
(Die Presse, 2017)
Eine Kapazität in seinem Fach
(Die Zeit, 2012)
Der Jäger des verborgenen Quatsches
(Österreichischer Rundfunk, 2011)

Plagiatsprüfer Stefan Weber in Bild und Ton

Bücher von Stefan Weber

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