Plagiatssoftware-Markt in Veränderung: Google und Microsoft starten eigene Produkte – PlagScan und Urkund bringen Ouriginal auf den Markt

Im Rahmen der „G Suite for Education“ startet Google nun doch eine eigene Plagiatssoftware als Teil von „Google Classroom“.  Die erste Zielgruppe von Google sind ganz offensichtlich Lehrende an Schulen. Die Gratisversion der „G Suite for Education“ erlaubt drei Plagiatsberichte pro Kurs. […]

Wie viele Lockdowns werden wir noch aushalten müssen bis zur (möglichen!) Impfung?

Ich freue mich, dass „Telepolis“ meinen kritischen Kommentar zum Umgang mit der Coronavirus-Pandemie in Österreich in den vergangenen Wochen publiziert hat. Kein österreichisches Medium hat mir dafür eine Plattform geboten.

Ein Kommentator meines Artikels hat eine so präzise Beschreibung der möglichen Zukunftsszenarien abgegeben, dass ich diese gerne im Volltext hier (geringfügig redigiert von mir) wiedergeben und im Anschluss diskutieren möchte:

„Volksabstimmung schön und gut, aber welche Optionen stellt man denn zur Auswahl? […]

Am Vorabend des zweiten Lockdowns: COVID-19-„Clusteranalysen“ der AGES halten einer empirischen Qualitätsprüfung nicht stand

Die COVID-19-„Clusteranalysen“ der AGES – der österreichischen „Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit“ – sorgen für Erstaunen. Als Datenbasis für die wichtigsten gesellschaftspolitischen Weichenstellungen in Österreich nach Ende des Zweiten Weltkriegs dient offenbar eine Analyse, deren Zustandekommen, Methodik und Begrifflichkeiten zumindest der Öffentlichkeit nicht klar gemacht werden. […]

Novelle des Universitätsgesetzes: Österreich plant studienrechtliche Verjährung von Plagiaten nach 30 Jahren

Laut der bevorstehenden Novelle des Universitätsgesetzes (UG 2002) sollen an österreichischen Universitäten Plagiate nach 30 Jahren studienrechtlich verjähren. Das berichteten ORF und Austria Presse Agentur (APA) gestern, die auch weitere Details zur Anhebung der Zahl sogenannter „prüfungsaktiver Studierender“ aus dem Gesetzesentwurf durchsickern ließen. […]

Neue Folge des „Drosten-Krimis“: Die Universität Frankfurt am Main erklärt sich endlich öffentlich – und produziert (mindestens) ein neues Rätsel

Sie dürfen es mir glauben: Es wäre mir lieber gewesen, die Universität Frankfurt am Main hätte mit ihrer heutigen Presseerklärung zum Promotionsverfahren von Christian Drosten, die wohl erfreulicherweise auf Druck meines gestrigen bewusst ein wenig provokativ geschriebenen Kommentars in „Telepolis“ zustande kam, alle Rätsel gelöst. […]

Aus Anlass der „Drosten-Papers“: Gedanken zur mutmaßlichen Unsinnigkeit des medizinischen Promotionswesens in Deutschland

Sie waren in Deutschland beim Arzt? Dann wissen Sie vielleicht gar nicht, dass jeder dritte Mediziner in der Bundesrepublik „nur“ Arzt ist, also zwar alle erforderlichen Prüfungen abgelegt hat, aber nicht promoviert wurde, also kein „Dr. med.“ ist? Nur zwei von drei Medizinern schließen eine Promotion an ihr Studium an und schreiben eine Doktorarbeit. […]

„Publikationskrimi“ um die Doktorarbeit des Star-Virologen Christian Drosten

Viertes Update, 12.10.2020, 10:00 Uhr: Herrn Drosten ist nach heutigem Stand wahrscheinlich doch kein schuldhaftes Verhalten oder Fehlverhalten vorzuwerfen: Aus der Tatsache, dass bis 2020 keine Exemplare seiner Dissertation öffentlich zugänglich waren, folgt offenbar nicht, dass Herr Drosten anlässlich seiner Promotion 2003 keine Pflichtexemplare an die Universität abgeliefert hat. […]