Neuer Wunschrektor der Universität Salzburg, Bernhard Fügenschuh, leugnet auch seitenweises Plagiat mit Paul Zulehner als Plagiatsquelle

Seit 2006, mit Beginn meiner Medienarbeit in Bezug auf Plagiatsfälle, wissen wir: Sie sind unter uns: die Plagiatoren. Wie ein österreichischer Journalist einmal schrieb: Ich will es gar nicht genau wissen, wie viele. Ich wollte es wissen, ich will es wissen und ich werde es wissen wollen. […]

Software-Prototypisierung, Geschichte von Zitat und Plagiat in der Wissenschaft, GWP-Netzwerk: Wir machen das alles ohne Förderungen!

Zuerst, 2022, war da der massive Gegenwind der ÖVP und des österreichischen Wissenschaftsministeriums (BMBWF), das sogar vor Gericht zugegeben hat, alle meine Bestrebungen zur Erforschung der „guten wissenschaftlichen Praxis“ in dem Moment abgewürgt zu haben, in dem ich meinen wahren Plagiatsvorwurf gegen ÖVP-Innenminister Gerhard Karner erhoben hatte. […]

Notorischer Plagiatsverfahrens-Abwürger der Universität Innsbruck soll Rektor der Universität Salzburg werden

Der Senat der Universität Salzburg schlägt den Geologen und derzeitigen Vizerektor für Lehre und Studierende an der Universität Innsbruck, Bernhard Fügenschuh, als neuen Rektor der Universität Salzburg vor. Das wurde heute bekannt gegeben.

Mit dem Namen Bernhard Fügenschuh verbinde ich vor allem eines: Das Einstellen auch wirklich jedes Plagiatsverfahrens nach noch so eindrücklichen Nachweisen – mit Ausnahme des Falls des deutschen Politikers Otto Carstens, wo aber ein Eigenplagiat aus einer früheren Prüfungsarbeit ausschlaggebend war und auch hier die Fremdplagiate laut Universität Innsbruck nicht entscheidend gewesen sein sollen. […]

Polascheks „Hochschulrechtspaket 2024“ ist ein erneuter Rohrkrepierer: Neues Gesetz verweist auf Paragrafen, die es noch gar nicht gibt

In Österreich, speziell im Polaschekschen Wissenschaftsministerium, scheint alles möglich zu sein und niemanden juckt es wirklich: Flugs ist das neue Universitätsgesetz (UG) mit seiner völlig widersinnigen „Plagiatsverjährung“ in Kraft getreten – man möchte fast sagen, über das Hintertürl mitten im Semester, nämlich am 30. April 2024. […]

Manipulationsvorwurf gegen SZ-Kommission zur Aufklärung von Plagiaten bei Alexandra Föderl-Schmid

Machen wir es kurz: Der von der Süddeutschen Zeitung in Auftrag gegebene „Kommissionsbericht zur Aufarbeitung der gegen Alexandra Föderl-Schmid erhobenen Vorwürfe“ (PDF-File, 15 Seiten) ist frisiert. Er ist nun selbst ein Fall für eine Prüfung durch eine Kommission – aber diesmal bitte in externem Auftrag, etwa einer Medienbehörde oder einer politischen Partei. […]

Schlagzeile „nicht plagiiert“ durch SZ-Kommissionsbericht nicht gedeckt

Ich beschäftige mich in diesem Blogbeitrag mit der Rhetorik dieses Artikels aus der „Süddeutschen Zeitung“. In meinem Studium bei Peter A. Bruck nannte man das Verfahren, das ich im Folgenden anwende, die Diskursanalyse, und ich hätte etwas hochtrabender nicht von „Rhetorik“, sondern von „diskursiven Strategien“ gesprochen. […]

Vor-Ort-Reportagen, wörtliche Interview-Zitate und sogar Meinungsbeiträge plagiiert: Der „supersaubere Qualitätsjournalismus“ von Alexandra Föderl-Schmid

Alexandra Föderl-Schmid gilt als das Aushängeschild des Qualitätsjournalismus in Österreich. Für Nicht-Österreicher: „[…] Föderl-Schmid ist stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung, von 2007 bis 2017 war sie Chefredakteurin und später Mitherausgeberin der Tageszeitung ‚Der Standard‘ und hat über privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunk dissertiert.“ (Quelle: ORF, „Was rettet den Qualitätsjournalismus?“ […]