Schlagwort-Archiv: Gute wissenschaftliche Praxis

Die rot-grün-schwarze Hochschul-Vernichtungspolitik wollte, dass auch dieses Plagiat folgenlos bleibt

Die Universitäten sind am Nullpunkt angekommen, wie Norbert Bolz in einem wunderbaren Podcast kürzlich sagte. Teile des Plans, das Paradigma „Diversität statt Qualität“ flächendeckend durchzusetzen, waren die Abschaffung des Diskurses um akademische Integrität und die Folgenlosigkeit wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Studierbarkeit löste Studierfähigkeit ab.

So hat man 2024 in Österreich eine „Plagiatsverjährung“ nach zehn Jahren bis zur zweiten Bologna-Stufe, also bis zur Master/Magister/Diplom-Ebene eingeführt. […]

Ich bin einfach zu dumm, um Rüdiger Maas zu verstehen

Ich würde gerne verstehen, wie die junge Generation politisch tickt. Auch deshalb habe ich mir das neue Buch von Rüdiger Maas, „Generation RECHTS?“, gekauft. Aber ich scheitere schon kläglich am Buchcover. Und zwar wie noch nie.

Der erste fundamentale Widerspruch für Dumme

Der Untertitel des Buchs lautet: „Warum sich junge Menschen von der politischen Mitte abwenden“. […]

Der Plagiatsfall ist noch viel größer als gedacht: Mario Voigt und die Thüringer CDU haben der Bevölkerung jahrelang die Unwahrheit gesagt

Mario Voigt, Thüringens Ministerpräsident von der CDU, kämpft um sein politisches Überleben. Wie macht er das? Indem er der Bevölkerung die Unwahrheit sagt. Mehrfach. Zunächst, 2024, hieß es, seine Doktorarbeit sei völlig in Ordnung, es gebe überhaupt keine Hinweise auf wissenschaftliches Fehlverhalten – dies habe ein Experte (mit CDU-Parteibuch) festgestellt. […]

Noch mehr Stilblüten und Quatsch in der Diplomarbeit der profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer

Muss man als Journalist in Österreich eigentlich überhaupt noch gut Deutsch können? – Diese Frage stellt sich für mich nicht erst seit meiner Beschäftigung mit der Diplomarbeit von Anna Thalhammer, siehe die ebenso sehr zweifelhafte Masterarbeit des ORF-Journalisten Martin Thür oder die sprachlichen und inhaltlichen Entgleisungen des ehemaligen ORF-Generaldirektors Alexander Wrabetz auf X. […]

Marxismus trifft Plagiat: Die Diplomarbeit der Germanistin Anna Thalhammer, Chefredakteurin des profil, untergräbt Standards

In der Diplomarbeit der profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer (hier im Volltext) findet sich vieles, was sich in einer Diplomarbeit an einer von Steuergeld finanzierten staatlichen Universität, die in ihrem Siegel die Worte „Der Weisheit des Wiener Studiums“ (in Latein) trägt, nicht finden sollte:

  • Plagiatsfragmente
  • Textschablonen
  • Deutschfehler
  • Ein Naheverhältnis zu marxistischer Theorie

Für das Jahr 2010 ist das alles sehr verwunderlich. […]

„Muster-Dissertationsplagiat“ an der Wirtschaftsuniversität Wien blieb offenbar 15 Monate nach Meldung bislang ohne Konsequenzen

Update 22.06.2026: Mittlerweile hat das Team Weber zahlreiche Plagiate auch in der Diplomarbeit der Prüfperson gefunden. Eine Dokumentation wird zum gegebenen Zeitpunkt erfolgen.

Es war der Wunsch der ÖVP und vor allem der SPÖ nach dem Plagiatsfall Föderl-Schmid: Ein Zeichen setzen gegen die Ahndung von Plagiaten. […]

HateAid: Auf Basis fragwürdiger Zahlen darf keine Politik gemacht werden

Und wieder genau dasselbe Muster wie beim „Rechtsextremismus“-Bericht des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes:

1. Der zentrale Begriff (wie „Rechtsextremismus“, „Diskriminierung“, bei HateAid nun „digitale Gewalt“) wird in Eigenregie schamlos erweitert. Dabei geben die zitierten Literaturquellen die Erweiterung nicht her (siehe Dokumentationsarchiv) oder in diesen steht sogar etwas völlig anderes (siehe nun HateAid). […]

Nur einen Tag nach zurückgezogenem Bericht über „Diskriminierung“: Wieder Unwahrheit in der Tagesschau – diesmal über Hass gegen weibliche Politiker

Das sind zwei Ausschnitte eines Beitrags der Tagesschau vom 14.03.2026:

Entscheidend ist der hier grau markierte Satz:

Zunächst muss festgestellt werden, dass unter dem von der Tagesschau angegebenen Link nur eine einzige Studie zu finden ist und keine Studien. Da könnte sich die Redaktion des NDR noch ungelenk darauf hinausreden, dass in der verlinkten Studie ja auch andere Studien zitiert werden würden. […]

Der „stochastische Papagei“: Weitere Recherchen erhärten den Verdacht gegen Medizinethikerin und Corona-Hardlinerin Alena Buyx

Es ist interessant, sich in die Methodenliteratur zur Erstellung medizinischer Doktorarbeiten zu vertiefen. Wenn man denkt, dass Literaturarbeit in der Medizin nur eine untergeordnete Rolle spiele, wird man rasch eines Besseren belehrt. Wie in den Sozialwissenschaften, vielleicht sogar noch deutlicher, wird höchster Wert auf den Umgang mit Originalliteratur gelegt. […]

Plagiatsvorwurf gegen Medizinethikerin Alena Buyx

Liebe Leser! Wir möchten noch mehrere „Expertinnen und Experten“ des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks überprüfen. Schon jetzt wissen wir, dass namhafte Personen und Kommentatoren des Zeitgeschehens ebenfalls plagiiert haben. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit durch eine gofundme-Spende.


Die deutsche Medizinethikerin und Multi-Funktionärin Alena Buyx hat in ihrer 2005 an der Universität Münster angenommenen medizinischen Doktorarbeit massiv plagiiert und ähnlich wie Annette Schavan und Mario Voigt vor allem Literaturarbeit simuliert. […]

Unser Programm für 2026: Die Enttarnung des Establishments geht weiter!

WIR SIND EINE HANDVOLL EINZELKÄMPFER GEGEN DAS SYSTEM. Warum brauchen wir gerade JETZT Geld?

[…]

200 Plagiatsfragmente: Wie der Thüringer CDU-Ministerpräsident Prof. Dr. Mario Voigt über 15 Jahre hinweg immer wieder seine Leser täuschte

Der Thüringer CDU-Ministerpräsident und Professor an der Quadriga Hochschule Berlin Mario Voigt hat über 15 Jahre hinweg systematisch plagiiert. Die folgenden beiden Dokumentationen stellen 140 Plagiatsfragmente in der Buchfassung seiner Dissertation (2010) sowie weitere 60 Plagiatsfragmente in fünf Publikationen dar, die zwischen 2004 und 2018 erschienen sind. […]

Die TU Chemnitz ist inkompetent und bösartig, der Plagiatsjäger sowieso höchst umstritten, und sein Gutachten gibt es eigentlich gar nicht: Dem armen MP Mario Voigt muss geholfen werden!

Es dürften nicht nur Systemtreue, Angst vor Jobverlust und der damit verbundene absolute Wille zur Manipulation sein. Deutschlands Systemjournalisten haben offenbar auch ein Intelligenzproblem. Der Satz des Tages erschien auf dem Portal inSüdthüringen.de. Er lautet: „Was genau die Technische Universität Chemnitz bewog, Mario Voigt den Doktortitel abzuerkennen, ist offen.“ […]

Systematisches Canceln aller Initiativen zur Qualitätssicherung und guten wissenschaftlichen Praxis im deutschen und österreichischen Hochschulsystem seit fast 20 Jahren

Das ist schon mal interessant, wenn man das Revue passieren lässt. Die Linken haben mir übrigens lange (erfolgreich) eingeredet, dass das alles nur an mir liege: Ich sei eben nicht „sozialkompetent“. Mittlerweile weiß ich: Eine der fatalsten Störungen der Linken ist die Unfähigkeit, über Inhalte zu sprechen und der ständige Wille, das Ad-hominem-Argument zu bemühen. […]

Vortrag in Salzburg: „Wissenschaftskultur und Medien im Abgrund“ mit „Plagiatsjäger“ und Medienwissenschaftler Stefan Weber

Aus der Reihe „Politischer Salon“
Samstag, 10.01.2026
Salzachstraße 12a
5026 Salzburg-Aigen, Österreich 
Einlass ab 18:30 Uhr 
Beginn um 19:00 Uhr

Der als „Plagiatsjäger“ bekannte Salzburger Medienwissenschaftler Stefan Weber bringt mit der Überprüfung wissenschaftlicher und journalistischer Arbeiten regelmäßig Politiker und Medienmacher in Bedrängnis. Seine Gutachten führten zu Rücktritten und Aberkennungen akademischer Titel. […]

Die grottenschlechte Masterarbeit des bekannten ORF-Journalisten Martin Thür an der Donau-Universität Krems

Ich kann es einfach nicht verstehen, dass man in Österreich Top-Journalist werden kann, ohne die deutsche Sprache korrekt zu beherrschen. Das ist doch so, wie wenn jemand operiert, der mit dem Skalpell nicht umgehen kann.

Über die Fälle Natascha Kampusch und Josef Fritzl hat der ORF-Fernsehmoderator Martin Thür geschrieben – allerdings in einem Deutsch, das weh tut. […]

„Der Spiegel“ morgen exklusiv: Plagiatsjäger Weber hatte wohl für seine Doktorarbeit selbst einen Ghostwriter

Nehmen wir doch einfach einmal an, dass es diese Schlagzeile morgen geben würde. Da gibt es ja mittlerweile so einige Medien („Spiegel“, „Süddeutsche“, „taz“ oder „Correctiv“ in Deutschland, „Standard“ oder „Falter“ in Österreich), die diese Sau genüsslich durchs Dorf treiben würden.

Wie würde ich, der Plagiatsjäger, darauf reagieren? […]

SPD, Grüne, mehr als 300 Rechtswissenschaftler sowie Rechtswissenschaftliche Fakultät und Leitung der Universität Potsdam stellten sich schützend vor sehr wahrscheinlichen Promotionsbetrug

„Sie ist eine exzellente Juristin, ihre Eignung für das höchste Gericht steht für uns außer Frage.“
(Bärbel Bas, Bundesvorsitzende der SPD und Ministerin für Arbeit und Soziales hier)

„Wenn dann Zweifel an ihrer Person aufkommen, dann schauen wir uns das genau an und in dem vorliegenden Fall haben wir auch nach außen kommuniziert, dass wir diese Zweifel für fehl am Platz halten. […]

Die CDU vor ihrer Selbstzerfleischung: CDU-Mitglied erhebt Plagiatsvorwurf gegenüber der Dissertation der CDU-Bundestagsabgeordneten Saskia Ludwig

In Deutschland geht es munter weiter mit Plagiatsvorwürfen – nun erstmals innerhalb ein und derselben Partei. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung erhebt einen Plagiatsvorwurf gegenüber der Dissertation „Die Aufgabenauslagerung in Landesbetriebe im Bundesland Brandenburg und anderen ausgewählten Bundesländern“ der CDU-Bundestagsabgeordneten Saskia Ludwig. Der Urheber des Vorwurfs ist selbst langjähriges verdientes CDU-Mitglied. […]

Austria’s Next Plagiarist: Auch der Präsident der österreichischen Personaldienstleister hat in seiner Dissertation massiv abgeschrieben

Von Werten wie „Qualität“, „Transparenz“ und auch „Integrität“ ist die Rede auf der Website des Verbands „Österreichischer Personaldienstleister“ oder – wenn man einen etwas negativer besetzten Ausdruck verwenden will – des Verbands  österreichischer Leiharbeitsfirmen. Früher hieß der Verband entsprechend auch „Verband Zeitarbeit und Arbeitsvermittlung“ (VZA). […]

Große Erfolge nach unseren Plagiatsgutachten: Gruber, Geschäftsführer des LASK, verliert Doktortitel – Schneider, Generalsekretär der Schweizer Volkspartei (SVP), verliert Professur

Wenige Monate nach dem Bekanntwerden der Plagiatsfälle rund um Ex-Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) hatten wir eines unserer damals längsten Gutachten fertiggestellt: Auf 119 gutachterlichen Seiten dokumentierten wir zahlreiche Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis in der Dissertation Voraussetzungen und Institutionalisierung sozioökonomischer Kooperation zur Prävention von Geldwäsche“ von Siegmund Gruber und Stefan Lutz, in Kooperation der beiden eingereicht im Jahr 2005 an der Johannes Kepler-Universität Linz. […]

Teuerungen, Deutungskriege, Überregulierungen: Vom Unbehagen mit der Gegenwart

Das hat jetzt zwar nicht direkt etwas mit wissenschaftlicher Redlichkeit zu tun, aber mittelbar vielleicht doch. Denn die Frage muss erlaubt sein: Haben uns all die plagiierenden und sonst wie heuchelnden Absolventen der Hochschulen, die Trickser, Blender und Manipulateure (mit) in diese zunehmend missliche Lage gebracht? […]

Von der „Plagiatsjagd“ zur wissenschaftlichen Zitats- und Plagiatsforschung: Zeit für einen Wandel!

Im Zuge der Debatte um das Buch „Akadämlich“ geistern Fragen der Studierfähigkeit der aktuellen Studentengeneration und der Qualitätssicherung an den Hochschulen gerade wieder durch die Medien, siehe etwa hier und die Replik hier. Es ist hoch an der Zeit, dass sich das akademische System diesen Fragestellungen endlich in Forschung und Entwicklung annimmt. […]

Kommission gibt unserem Plagiatsgutachten recht: Aberkennung des Doktorgrades für bekannten deutschen Militärwissenschaftler empfohlen

Eine Kommission zur Untersuchung von Verdachtsfällen auf wissenschaftliches Fehlverhalten einer bundesdeutschen Universität empfiehlt ihrem Präsidenten, den Doktorgrad eines bekannten deutschen Militärwissenschaftlers, der in Deutschland auch eine Professur innehat, zu entziehen.

Damit folgt die Kommission unserem 103 Seiten umfassenden Detailplagiatsgutachten, das 139 Plagiatsfragmente in der mit „magna cum laude“ beurteilten Dissertation auflistet. […]