Schlagwort-Archive: Gute wissenschaftliche Praxis

„Kurier“-Interview zur Plagiatsforschung und zur „Quellen-Archäologie“ in voller Länge

Der „Kurier“ zitiert in seiner Printausgabe vom 19.01.22 einige Statements von mir aus einem gestern geführten längeren Interview (online in voller Länge hinter Bezahlschranke), das ich auch hier zur Gänze wiedergebe. Es wird nicht helfen, die immer gleiche Handvoll Twitter-Trolls umzustimmen, die nur Lust an der Hetze verspüren. […]

Diskussion zur Dissertation von Justizministerin Alma Zadic: Materialien zur Qualitätsdebatte und Zitierweise

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Zahlreiche Plagiate und Quatsch auch in der Diplomarbeit von Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab

Von Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab, geb. Knasmüller habe ich bislang politisch so gut wie nichts gehört. Eine Blitzrecherche ergab, dass sie eine wahrliche Musterkarriere hingelegt hat: Doppelstudium der Psychologie und der Rechtswissenschaft an der Universität Innsbruck, juristische Dissertation, in der Folge mehrere wissenschaftliche Publikationen, wissenschaftliche Assistentin an den Universitäten Innsbruck und Salzburg, dann die Beamtenkarriere in Wien steil hinauf zur „jüngsten Sektionschefin Österreichs“. […]

Trotz angedrohter Strafen bis zu 60.000,– Euro: Akademische Ghostwriting-Agenturen erstellen munter weiter Angebote für Österreich

Ich habe ein kleines sozialwissenschaftliches Experiment gewagt: Ich habe mir glaubhaft die Identität eines Tiroler Master-Absolventen angeeignet, der in Österreich eine Doktorarbeit schreiben möchte. Sein Name: Charlie Holzbauer, MA. Sein Thema hat der Charlie schon: die soziologische Distinktionstheorie von Rodrigo Jokisch. […]

GWP @ UG: Erfreuliche Debatte über verbindliche Definitionen für „Plagiat“ und „gute wissenschaftliche Praxis“ in Österreich gestartet

I. GUTE WISSENSCHAFTLICHE PRAXIS

Die „gute wissenschaftliche Praxis“ ist in den österreichischen Hochschulgesetzen UG, FHG, HSG und PrivHG angekommen. Alle vier Hochschultypen des Landes (staatliche Universitäten, FHs, PHs und Privatuniversitäten) finden ab Herbst die „Sicherstellung guter wissenschaftlicher Praxis und akademischer Integrität“ neu in den leitenden Grundsätzen zu Beginn der jeweiligen Gesetzesmaterie. […]

Reaktionen auf meinen Blog-Beitrag zu den unerträglichen Zuständen der (nicht nur österreichischen) Kommunikationswissenschaft

Nun, der Name des beghostwriteten „David“ ist mir bekannt. Der Fall ist auch bereits verifiziert worden. Aber was wird schon passieren? Genau gar nichts. Denn wir haben ja in Österreich auch an den Universitäten die Amtsverschwiegenheit. In der Forschung und in der Publikationspraxis sind wir im Zeitalter von Open Access, Open Data und Open Content angekommen, da gibt es Transparenz, kollektives Teilen und einen öffentlichen Diskurs. […]

Vom Uni-Serienbetrüger zum ÖH-Politiker und Fernsehreporter? Der „Fall David“ legt die unerträglichen Zustände der (nicht nur österreichischen) Kommunikationswissenschaft offen

Dieser Text ist keine Abrechnung. Die hier geschilderten Vorkommnisse sind auch keine „alternativen Fakten“. Der Text erzählt vielmehr einen Aspekt der jüngeren Geschichte eines Fachs jenseits von Online-Auftritten, Hochglanzbroschüren, Jubiläen, Wissensbilanzen und Institutsrankings. Und er erzählt vor allem eines: Eine wahre Geschichte. […]