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	Kommentare auf DOZ. DR. STEFAN WEBER	</title>
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	<description>Sachverständiger für Plagiatsprüfung</description>
	<lastBuildDate>Sun, 11 Oct 2026 09:13:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Kommentar zu Öffentliche Entschuldigung bei &#060;del&gt;Prof.&#060;/del&gt; &#060;del&gt;Dr.&#060;/del&gt; Mario Voigt von Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12764</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 09:13:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12762&quot;&gt;Dr. Markus Kühbacher&lt;/a&gt;.

Wie Sie wissen, bin ich der Auffassung, dass Sie das nicht gerichtsfest beweisen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12762">Dr. Markus Kühbacher</a>.</p>
<p>Wie Sie wissen, bin ich der Auffassung, dass Sie das nicht gerichtsfest beweisen können.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Öffentliche Entschuldigung bei &#060;del&gt;Prof.&#060;/del&gt; &#060;del&gt;Dr.&#060;/del&gt; Mario Voigt von Dr. Markus Kühbacher		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12762</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Markus Kühbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 22:47:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12758&quot;&gt;Whistleblower&lt;/a&gt;.

Der ehrenwerte Herr Mario Vogt hat sich sogar die Professur durch arglistige Täuschung erschlichen, so wie dies auch Herr Christian Drosten bei seinen beiden Professuren – zunächst in Bonn und dann in Berlin – tat. Der Virologe führt seinen Doktorgrad seit April 2003 ohne hierzu befugt zu sein. Es hat nie eine Promotionsurkunde existiert, die den Virologen befugt hätte, seit April 2003 einen Doktorgrad zu führen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12758">Whistleblower</a>.</p>
<p>Der ehrenwerte Herr Mario Vogt hat sich sogar die Professur durch arglistige Täuschung erschlichen, so wie dies auch Herr Christian Drosten bei seinen beiden Professuren – zunächst in Bonn und dann in Berlin – tat. Der Virologe führt seinen Doktorgrad seit April 2003 ohne hierzu befugt zu sein. Es hat nie eine Promotionsurkunde existiert, die den Virologen befugt hätte, seit April 2003 einen Doktorgrad zu führen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Öffentliche Entschuldigung bei &#060;del&gt;Prof.&#060;/del&gt; &#060;del&gt;Dr.&#060;/del&gt; Mario Voigt von Rafinelli		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12761</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rafinelli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 20:59:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der heutigen Zeit der Druck der Studenten nicht immens sein würde! 

Ich als Student eines Professors (ohne Dr.) Mario Voigt würde ihn nicht Ernst nehmen. 

Und stimmt, er hat etwas von einen Magier, Herr Weber.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der heutigen Zeit der Druck der Studenten nicht immens sein würde! </p>
<p>Ich als Student eines Professors (ohne Dr.) Mario Voigt würde ihn nicht Ernst nehmen. </p>
<p>Und stimmt, er hat etwas von einen Magier, Herr Weber.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Öffentliche Entschuldigung bei &#060;del&gt;Prof.&#060;/del&gt; &#060;del&gt;Dr.&#060;/del&gt; Mario Voigt von Whistleblower		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12760</link>

		<dc:creator><![CDATA[Whistleblower]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 20:17:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12759&quot;&gt;Stefan Weber&lt;/a&gt;.

Was die KI da allerdings verkennt: Die Quadriga Hochschule kann nicht 2026 nachträglich ihr Ermessen für eine Berufungsentscheidung von vor zig Jahren ausüben. Das funktioniert so nicht. Niemand weiß eben, wie die Hochschule zum Berufungszeitpunkt damals für den Fall einer nicht  vorhandenen Promotion entschieden hätte bei Ermessensbetätigung.

Jedenfalls kommt es aber darauf nicht mehr entscheidend an. Denn die Entscheidung der TU Chemnitz (jetzt rechtskräftig) wirkt gerade nur ex nunc, aber nicht ex tunc. Das heisst, es muss juristisch eh so getan werden, als ob der Regelfall der Promotion im Berufungsverfahren vorgelegen hat.

Da Mario Voigt dann auch 5 Jahre Professor bei der Quadriga HS war, steht ihm der Titel so oder so zu, vgl. Paragraf 103 Abs. 2 Berliner Hochschulgesetz. Auf die eh schwierige Sichtweise der KI kommts damit sowieso nicht mehr an. Und die Wegfallgründe aus dieser Norm (103) bestehen eindeutig nicht. 

Das ist allerdings Juristerei am Hochreck, bei sowas steigt die KI aus. Ich räume aber ein, dass diese Kombo so noch nie gerichtlich ausgeurteilt wurde. Der Fall ist einfach zu vielschichtig und skurril. Ob die Leute bei der Quadriga HS das vollständig durchdrungen haben, da wäre ich nicht so sicher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12759">Stefan Weber</a>.</p>
<p>Was die KI da allerdings verkennt: Die Quadriga Hochschule kann nicht 2026 nachträglich ihr Ermessen für eine Berufungsentscheidung von vor zig Jahren ausüben. Das funktioniert so nicht. Niemand weiß eben, wie die Hochschule zum Berufungszeitpunkt damals für den Fall einer nicht  vorhandenen Promotion entschieden hätte bei Ermessensbetätigung.</p>
<p>Jedenfalls kommt es aber darauf nicht mehr entscheidend an. Denn die Entscheidung der TU Chemnitz (jetzt rechtskräftig) wirkt gerade nur ex nunc, aber nicht ex tunc. Das heisst, es muss juristisch eh so getan werden, als ob der Regelfall der Promotion im Berufungsverfahren vorgelegen hat.</p>
<p>Da Mario Voigt dann auch 5 Jahre Professor bei der Quadriga HS war, steht ihm der Titel so oder so zu, vgl. Paragraf 103 Abs. 2 Berliner Hochschulgesetz. Auf die eh schwierige Sichtweise der KI kommts damit sowieso nicht mehr an. Und die Wegfallgründe aus dieser Norm (103) bestehen eindeutig nicht. </p>
<p>Das ist allerdings Juristerei am Hochreck, bei sowas steigt die KI aus. Ich räume aber ein, dass diese Kombo so noch nie gerichtlich ausgeurteilt wurde. Der Fall ist einfach zu vielschichtig und skurril. Ob die Leute bei der Quadriga HS das vollständig durchdrungen haben, da wäre ich nicht so sicher.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Öffentliche Entschuldigung bei &#060;del&gt;Prof.&#060;/del&gt; &#060;del&gt;Dr.&#060;/del&gt; Mario Voigt von Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12759</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 19:47:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14075#comment-12759</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12758&quot;&gt;Whistleblower&lt;/a&gt;.

https://plagiatsgutachten.com/blog/wp-content/uploads/2026/10/Voigt.png]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12758">Whistleblower</a>.</p>
<p><a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/wp-content/uploads/2026/10/Voigt.png" rel="ugc">https://plagiatsgutachten.com/blog/wp-content/uploads/2026/10/Voigt.png</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Öffentliche Entschuldigung bei &#060;del&gt;Prof.&#060;/del&gt; &#060;del&gt;Dr.&#060;/del&gt; Mario Voigt von Whistleblower		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12758</link>

		<dc:creator><![CDATA[Whistleblower]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 19:39:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14075#comment-12758</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12757&quot;&gt;Stefan Weber&lt;/a&gt;.

Auch wenn die Quadriga Hochschule das so schreibt (und Apollo davon dort übernommen hat), so ist die Aussage gleichwohl eindeutig falsch! Ein einfacher Blick in Paragraf 100 des Berliner Hochschulgesetzes belegt das ja: Ein Doktortitel ist in Berlin eben gerade nicht notwendig, um Professor zu werden.  Außerdem hat Mario Voigt auch die reine Titelführungsbefugnis eh schon ersessen. 

Das mit dem Hausverbot ist ja völlig gaga. Warum sollte er dort auch ein Hausverbot bekommen haben? :)

Man müsste mal das ganze Vertragsverhältnis hinterfragen. Die haben den Anstellungsvertrag als Professor ruhend gestellt/ihn beurlaubt, als er MP wurde. Vermutlich läuft er in der Form erstmal weiter und Pflichten zur Lehre leben danach wieder auf (ob als Professor oder Dozent wäre ja relativ egal). Außer der Vertrag wird von einem Teil bis dahin gekündigt. Müsste sich auch mal ein Journalist mit beschäftigen und dort anfragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12757">Stefan Weber</a>.</p>
<p>Auch wenn die Quadriga Hochschule das so schreibt (und Apollo davon dort übernommen hat), so ist die Aussage gleichwohl eindeutig falsch! Ein einfacher Blick in Paragraf 100 des Berliner Hochschulgesetzes belegt das ja: Ein Doktortitel ist in Berlin eben gerade nicht notwendig, um Professor zu werden.  Außerdem hat Mario Voigt auch die reine Titelführungsbefugnis eh schon ersessen. </p>
<p>Das mit dem Hausverbot ist ja völlig gaga. Warum sollte er dort auch ein Hausverbot bekommen haben? 🙂</p>
<p>Man müsste mal das ganze Vertragsverhältnis hinterfragen. Die haben den Anstellungsvertrag als Professor ruhend gestellt/ihn beurlaubt, als er MP wurde. Vermutlich läuft er in der Form erstmal weiter und Pflichten zur Lehre leben danach wieder auf (ob als Professor oder Dozent wäre ja relativ egal). Außer der Vertrag wird von einem Teil bis dahin gekündigt. Müsste sich auch mal ein Journalist mit beschäftigen und dort anfragen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Öffentliche Entschuldigung bei &#060;del&gt;Prof.&#060;/del&gt; &#060;del&gt;Dr.&#060;/del&gt; Mario Voigt von Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12757</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 19:23:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14075#comment-12757</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12756&quot;&gt;Whistleblower&lt;/a&gt;.

https://www.quadriga-hochschule.com/personen/mario-voigt-11327
&quot;Laut Berliner Hochschulgesetz ist die Promotion notwendige Bedingung für die Berufung zum Professor an eine Hochschule des Landes. Eine Wiederaufnahme der Professur ist damit nicht möglich.&quot;

Hier steht übrigens nicht, dass er in seiner Funktion &lt;em&gt;als Dozent ebendort &lt;/em&gt;weiterhin willkommen ist. Hier steht nur, dass er kein Hausverbot hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12756">Whistleblower</a>.</p>
<p><a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.quadriga-hochschule.com/personen/mario-voigt-11327" rel="nofollow ugc">https://www.quadriga-hochschule.com/personen/mario-voigt-11327</a><br />
&#8222;Laut Berliner Hochschulgesetz ist die Promotion notwendige Bedingung für die Berufung zum Professor an eine Hochschule des Landes. Eine Wiederaufnahme der Professur ist damit nicht möglich.&#8220;</p>
<p>Hier steht übrigens nicht, dass er in seiner Funktion <em>als Dozent ebendort </em>weiterhin willkommen ist. Hier steht nur, dass er kein Hausverbot hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Öffentliche Entschuldigung bei &#060;del&gt;Prof.&#060;/del&gt; &#060;del&gt;Dr.&#060;/del&gt; Mario Voigt von Whistleblower		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12756</link>

		<dc:creator><![CDATA[Whistleblower]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 18:20:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14075#comment-12756</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12755&quot;&gt;Stefan Weber&lt;/a&gt;.

Haha, ja. Ich denke, seine Anwälte werden das mit Sicherheit schon sauber durchgeprüft haben. Er dürfte also bereits wissen, was er darf und wäre sprechfähig.

Vermutlich wird er aber ausweichend antworten und nicht so dumm sein, den Titel als MP wieder zu führen. Das wäre ja ein Mega Affront. Aber danach ist das vorstellbar!

Übrigens noch eine Erkenntnis zum Fall: Schon stark, dass die Uni Bonn Ulrike Guerot einerseits gekündigt hat, weil sie durch Vorlage eines plagiatsbehafteten Werks als Berufungsvoraussetzung arglistig getäuscht haben soll. Andererseits macht die Quadriga Hochschule das Gegenteil bei der selben Konstellation. Sie wurde ja dann auch arglistig von Mario Voigt getäuscht, weil dieser ein Plagiatswerk als eine Berufungsvoraussetzung vorgelegt hat. Aber die Quadriga Hochschule sagt: „egal, er ist ja trotzdem ein super Wissenschaftler“.  Das passt wertungsmässig aus Gründen der Gerechtigkeit im Vergleich ja null!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12755">Stefan Weber</a>.</p>
<p>Haha, ja. Ich denke, seine Anwälte werden das mit Sicherheit schon sauber durchgeprüft haben. Er dürfte also bereits wissen, was er darf und wäre sprechfähig.</p>
<p>Vermutlich wird er aber ausweichend antworten und nicht so dumm sein, den Titel als MP wieder zu führen. Das wäre ja ein Mega Affront. Aber danach ist das vorstellbar!</p>
<p>Übrigens noch eine Erkenntnis zum Fall: Schon stark, dass die Uni Bonn Ulrike Guerot einerseits gekündigt hat, weil sie durch Vorlage eines plagiatsbehafteten Werks als Berufungsvoraussetzung arglistig getäuscht haben soll. Andererseits macht die Quadriga Hochschule das Gegenteil bei der selben Konstellation. Sie wurde ja dann auch arglistig von Mario Voigt getäuscht, weil dieser ein Plagiatswerk als eine Berufungsvoraussetzung vorgelegt hat. Aber die Quadriga Hochschule sagt: „egal, er ist ja trotzdem ein super Wissenschaftler“.  Das passt wertungsmässig aus Gründen der Gerechtigkeit im Vergleich ja null!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Öffentliche Entschuldigung bei &#060;del&gt;Prof.&#060;/del&gt; &#060;del&gt;Dr.&#060;/del&gt; Mario Voigt von Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12755</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 18:02:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14075#comment-12755</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12754&quot;&gt;Whistleblower&lt;/a&gt;.

Ich denke, ein Journalist sollte ihn fragen, ob er jetzt den Titel wieder zu führen gedenkt. Dann streiche ich freilich sofort den Strich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12754">Whistleblower</a>.</p>
<p>Ich denke, ein Journalist sollte ihn fragen, ob er jetzt den Titel wieder zu führen gedenkt. Dann streiche ich freilich sofort den Strich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Öffentliche Entschuldigung bei &#060;del&gt;Prof.&#060;/del&gt; &#060;del&gt;Dr.&#060;/del&gt; Mario Voigt von Whistleblower		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12754</link>

		<dc:creator><![CDATA[Whistleblower]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 18:01:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14075#comment-12754</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12753&quot;&gt;Stefan Weber&lt;/a&gt;.

Dasjenige, was ich geschrieben habe. Sie können es ganz einfach nachlesen in Paragraf 100 Abs. 1 und Abs. 4 des Berliner Hochschulgesetzes (leicht auffindbar). Dort sind die Berliner Berufungsvoraussetzungen aufgeführt.

Nach Paragraf 100 Abs. 1 muss nur die wissenschaftliche Eignung vorliegen, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Heißt: Der Bewerber soll regelmäßig mit einer Promotion mit magna um die Ecke kommen, zwingend ist das aber nicht. Keine Regel ohne Ausnahme. Es würde etwa genauso der Nachweis mit mehreren Aufsätzen oder ähnlichem ausreichen.

Zudem beinhaltet Paragraf 100 Abs. 4 eine generelle Öffnungsklausel, wonach auf einzelne Berufungsvoraussetzungen womöglich ganz verzichtet werden kann.

Es ist wirklich nicht der Standard, dass Professoren ohne Doktor an deutschen FHs herumlaufen (an Unis habe ich es eh noch nie gesehen). Aber es gibt solche Fälle durchaus, wie Sie etwa an der sächsischen Justizministerin sehen können. Etwa auch die muss als FH-Professorin in Meißen ohne Doktor auf so einem Ausnahmeticket ins Amt gekommen sein. Das sächsische Hochschulrecht ähnelt dabei dem Berliner Modell.

Im Fall Mario Voigt bedeutet das: Er hätte auch ohne Doktor Professor in Berlin werden können. Was die geschätzten Journalisten von Apollo schreiben, stimmt daher leicht nachlesbar leider nicht. Ok, das ist auch eine Spezialmaterie! 

Derzeit hat Mario Voigt übrigens nur erklärt, dass er den Professorentitel bis zur Klärung des Verfahrens vorerst nicht führen will. Nun ist ja seit Mittwoch das Verfahren aber final geklärt. Nicht einmal sein gegebenes Wort würde ihn nunmehr hindern, den Professorentitel wieder zu führen. Die Rechtslage meiner Meinung nach sowieso nicht. Klug wär’s natürlich politisch betrachtet nicht, rechtlich dürfte er es aber.

Wie gesagt: Ein irres und skurriles Ergebnis. I know. Diese Diskussion gabs übrigens schon mal in Sachen Ronald Moeder, ein FH-Professor aus Heilbronn mit •hüstel• schwieriger Promotion aus Innsbruck. Man fragte sich dort in Heilbronn öffentlich, ob er noch Professor bleiben kann, falls Innsbruck ihm den Doktor entzieht. Zu seinem Glück passiert in Felix Austria ja fast nie etwas. Die Diskussion darum dürfte noch im Netz zu finden sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12753">Stefan Weber</a>.</p>
<p>Dasjenige, was ich geschrieben habe. Sie können es ganz einfach nachlesen in Paragraf 100 Abs. 1 und Abs. 4 des Berliner Hochschulgesetzes (leicht auffindbar). Dort sind die Berliner Berufungsvoraussetzungen aufgeführt.</p>
<p>Nach Paragraf 100 Abs. 1 muss nur die wissenschaftliche Eignung vorliegen, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Heißt: Der Bewerber soll regelmäßig mit einer Promotion mit magna um die Ecke kommen, zwingend ist das aber nicht. Keine Regel ohne Ausnahme. Es würde etwa genauso der Nachweis mit mehreren Aufsätzen oder ähnlichem ausreichen.</p>
<p>Zudem beinhaltet Paragraf 100 Abs. 4 eine generelle Öffnungsklausel, wonach auf einzelne Berufungsvoraussetzungen womöglich ganz verzichtet werden kann.</p>
<p>Es ist wirklich nicht der Standard, dass Professoren ohne Doktor an deutschen FHs herumlaufen (an Unis habe ich es eh noch nie gesehen). Aber es gibt solche Fälle durchaus, wie Sie etwa an der sächsischen Justizministerin sehen können. Etwa auch die muss als FH-Professorin in Meißen ohne Doktor auf so einem Ausnahmeticket ins Amt gekommen sein. Das sächsische Hochschulrecht ähnelt dabei dem Berliner Modell.</p>
<p>Im Fall Mario Voigt bedeutet das: Er hätte auch ohne Doktor Professor in Berlin werden können. Was die geschätzten Journalisten von Apollo schreiben, stimmt daher leicht nachlesbar leider nicht. Ok, das ist auch eine Spezialmaterie! </p>
<p>Derzeit hat Mario Voigt übrigens nur erklärt, dass er den Professorentitel bis zur Klärung des Verfahrens vorerst nicht führen will. Nun ist ja seit Mittwoch das Verfahren aber final geklärt. Nicht einmal sein gegebenes Wort würde ihn nunmehr hindern, den Professorentitel wieder zu führen. Die Rechtslage meiner Meinung nach sowieso nicht. Klug wär’s natürlich politisch betrachtet nicht, rechtlich dürfte er es aber.</p>
<p>Wie gesagt: Ein irres und skurriles Ergebnis. I know. Diese Diskussion gabs übrigens schon mal in Sachen Ronald Moeder, ein FH-Professor aus Heilbronn mit •hüstel• schwieriger Promotion aus Innsbruck. Man fragte sich dort in Heilbronn öffentlich, ob er noch Professor bleiben kann, falls Innsbruck ihm den Doktor entzieht. Zu seinem Glück passiert in Felix Austria ja fast nie etwas. Die Diskussion darum dürfte noch im Netz zu finden sein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Öffentliche Entschuldigung bei &#060;del&gt;Prof.&#060;/del&gt; &#060;del&gt;Dr.&#060;/del&gt; Mario Voigt von Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12753</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 17:26:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14075#comment-12753</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12751&quot;&gt;Whistleblower&lt;/a&gt;.

Hier steht es anders:
https://apollo-news.net/trotz-plagiatsaffaere-mario-voigt-soll-weiter-an-privaterhochschule-lehren/

Was stimmt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12751">Whistleblower</a>.</p>
<p>Hier steht es anders:</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="vBvALzqgJQ"><p><a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://apollo-news.net/trotz-plagiatsaffaere-mario-voigt-soll-weiter-an-privaterhochschule-lehren/">Trotz Plagiatsaff&auml;re: Mario Voigt soll weiter an Privathochschule lehren</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted" style="position: absolute; visibility: hidden;" title="„Trotz Plagiatsaffäre: Mario Voigt soll weiter an Privathochschule lehren“ – Apollo News" src="https://apollo-news.net/trotz-plagiatsaffaere-mario-voigt-soll-weiter-an-privaterhochschule-lehren/embed/#?secret=WVAa0vvP3r#?secret=vBvALzqgJQ" data-secret="vBvALzqgJQ" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Was stimmt?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die &#8222;Sozialdemokratie&#8220;, der &#8222;öffentlich-rechtliche&#8220; Rundfunk, die Kammern: Unreformierbar von Joe Taferner		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/sozialdemokratie-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-kammern-unreformierbar/#comment-12752</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joe Taferner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 16:43:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14062#comment-12752</guid>

					<description><![CDATA[Aus eigener Erfahrung pflichte ich Herrn Dr. Stefan Weber vollinhaltlich bei. Nebst Kammern und ORF sollte man sich aber auch der NGOs annehmen. Wie Kammern und ORF, sind auch NGOs widerliche Krebsgeschwüre, die sich zwangsweise am Geld der Österreicher laben - und das ohne jeglichen Nachweis, wer was, wieviel und wofür bekommt. Auch dieses Sozialschmarotzertum gehört, wie Krebsgeschwüre, eliminiert!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus eigener Erfahrung pflichte ich Herrn Dr. Stefan Weber vollinhaltlich bei. Nebst Kammern und ORF sollte man sich aber auch der NGOs annehmen. Wie Kammern und ORF, sind auch NGOs widerliche Krebsgeschwüre, die sich zwangsweise am Geld der Österreicher laben &#8211; und das ohne jeglichen Nachweis, wer was, wieviel und wofür bekommt. Auch dieses Sozialschmarotzertum gehört, wie Krebsgeschwüre, eliminiert!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Öffentliche Entschuldigung bei &#060;del&gt;Prof.&#060;/del&gt; &#060;del&gt;Dr.&#060;/del&gt; Mario Voigt von Whistleblower		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/oeffentliche-entschuldigung-bei-prof-dr-mario-voigt/#comment-12751</link>

		<dc:creator><![CDATA[Whistleblower]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 16:02:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14075#comment-12751</guid>

					<description><![CDATA[Stopp lieber Herr Weber,

nur der Doktor ist seit Mittwoch weg und durchstreichbar. Der Professor ist es nicht. Es gibt in D keinen Automatismus, dass der Professor entfällt, wenn der Doktor weg ist. Es gab soweit ersichtlich auch noch nie einen Referenzfall. 

Es wurden zwar schon Uniprofessoren erwischt und verloren beides (Fälle in Frankfurt und Flensburg), dort war es aber jeweils ein Doppelplagiat in Dissertation und Habilitation. 

Bei Honorarprofessoren ist auch alles klar. Denen wird wie Frau Schavan der Professor entzogen, weil der Doktor die Vss. für die ehrenhafte Honorarprofessur war.

Wenn aber sonst ein Uni- oder FH-Professor den Doktor verliert, dann bleibt der Professor erstmal, wenn er keine zwingende Berufungsvoraussetzung war. Das ist mittlerweile auch fast in keinem Bundesland mehr zwingend. Und dann muss man noch nach Sondervorschriften im Landeshochschulrecht schauen.

Im Fall Voigt: Der Doktor war in Berlin nicht zwingend Voraussetzung der Berufung. Er hat auch die erforderlichen 5 Jahre für den Bestand des Professorentitels abgedient und auch Paragraf 103 BerlHG greift nicht.

Folglich darf sich Mario Voigt jederzeit „Prof. Mario Voigt“ nennen. Der Professorentitel ist nicht weg. Klingt skurril, ist aber so.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stopp lieber Herr Weber,</p>
<p>nur der Doktor ist seit Mittwoch weg und durchstreichbar. Der Professor ist es nicht. Es gibt in D keinen Automatismus, dass der Professor entfällt, wenn der Doktor weg ist. Es gab soweit ersichtlich auch noch nie einen Referenzfall. </p>
<p>Es wurden zwar schon Uniprofessoren erwischt und verloren beides (Fälle in Frankfurt und Flensburg), dort war es aber jeweils ein Doppelplagiat in Dissertation und Habilitation. </p>
<p>Bei Honorarprofessoren ist auch alles klar. Denen wird wie Frau Schavan der Professor entzogen, weil der Doktor die Vss. für die ehrenhafte Honorarprofessur war.</p>
<p>Wenn aber sonst ein Uni- oder FH-Professor den Doktor verliert, dann bleibt der Professor erstmal, wenn er keine zwingende Berufungsvoraussetzung war. Das ist mittlerweile auch fast in keinem Bundesland mehr zwingend. Und dann muss man noch nach Sondervorschriften im Landeshochschulrecht schauen.</p>
<p>Im Fall Voigt: Der Doktor war in Berlin nicht zwingend Voraussetzung der Berufung. Er hat auch die erforderlichen 5 Jahre für den Bestand des Professorentitels abgedient und auch Paragraf 103 BerlHG greift nicht.</p>
<p>Folglich darf sich Mario Voigt jederzeit „Prof. Mario Voigt“ nennen. Der Professorentitel ist nicht weg. Klingt skurril, ist aber so.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die größte intellektuelle Revolution der Menschheit – ChatGPT generiert Wortwolke aus 12.000 HTML-Seiten mit Kant-Texten in wenigen Minuten von Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12749</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 20:53:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14031#comment-12749</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12746&quot;&gt;Rafinelli&lt;/a&gt;.

Vielen Dank!
Es ist sehr schwierig, da die Mainstream-Medien lügen, dass sich die Balken biegen, um einen Systemwechsel zu verhindern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12746">Rafinelli</a>.</p>
<p>Vielen Dank!<br />
Es ist sehr schwierig, da die Mainstream-Medien lügen, dass sich die Balken biegen, um einen Systemwechsel zu verhindern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu 200 Plagiatsfragmente: Wie der Thüringer CDU-Ministerpräsident Prof. Dr. Mario Voigt über 15 Jahre hinweg immer wieder seine Leser täuschte von Nico Glöckner		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/200-plagiate-mario-voigt/#comment-12748</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nico Glöckner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 20:42:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=7987#comment-12748</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/200-plagiate-mario-voigt/#comment-12157&quot;&gt;Tim&lt;/a&gt;.

Sie sollten mehr als die ersten Seiten lesen. Das Sätze mal identisch sind passiert, richtig. Das aufeinanderfolgende Sätze sich so gleichen ist unwahrscheinlich. 
Und dann geht es doch weiter: Sekundärliteratur wird dreist paraphrasiert, nicht genannt, aber deren Primärquelle genannt. Das ist Betrug. Und es zieht sich durch die gesamte Arbeit. Wenn das bei Studierenden mal passiert, schlecht, aber „erklärbar“. Als Doktorarbeit nenne ich das Vorsatz und höchst bedenklich. Gut, dass das aufgedeckt wird!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/200-plagiate-mario-voigt/#comment-12157">Tim</a>.</p>
<p>Sie sollten mehr als die ersten Seiten lesen. Das Sätze mal identisch sind passiert, richtig. Das aufeinanderfolgende Sätze sich so gleichen ist unwahrscheinlich.<br />
Und dann geht es doch weiter: Sekundärliteratur wird dreist paraphrasiert, nicht genannt, aber deren Primärquelle genannt. Das ist Betrug. Und es zieht sich durch die gesamte Arbeit. Wenn das bei Studierenden mal passiert, schlecht, aber „erklärbar“. Als Doktorarbeit nenne ich das Vorsatz und höchst bedenklich. Gut, dass das aufgedeckt wird!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die größte intellektuelle Revolution der Menschheit – ChatGPT generiert Wortwolke aus 12.000 HTML-Seiten mit Kant-Texten in wenigen Minuten von Rafinelli		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12746</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rafinelli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 13:02:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14031#comment-12746</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12745&quot;&gt;Stefan Weber&lt;/a&gt;.

Ich bin gerade fertig mit meiner Doktorarbeit, im Ausland. Es ist wohl moderner, als ich das aus Deutschland kenne. Ich habe vor kurzem zwei Artikel geschrieben, natürlich habe ich keine KI benutzt, um mir etwas schreiben zu lassen, sondern nur zur Datenanalyse. Bei den Journals durfte man dies. 

Ich bin gerade alles am Überprüfen bei der Doktorarbeit. Zitat für Zitat.

PS: Ich finde es super, wie Sie die ganzen Linken und Mitläufer vorführen. Ich lese Ihren Blog sehr gerne.

Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12745">Stefan Weber</a>.</p>
<p>Ich bin gerade fertig mit meiner Doktorarbeit, im Ausland. Es ist wohl moderner, als ich das aus Deutschland kenne. Ich habe vor kurzem zwei Artikel geschrieben, natürlich habe ich keine KI benutzt, um mir etwas schreiben zu lassen, sondern nur zur Datenanalyse. Bei den Journals durfte man dies. </p>
<p>Ich bin gerade alles am Überprüfen bei der Doktorarbeit. Zitat für Zitat.</p>
<p>PS: Ich finde es super, wie Sie die ganzen Linken und Mitläufer vorführen. Ich lese Ihren Blog sehr gerne.</p>
<p>Grüße</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die größte intellektuelle Revolution der Menschheit – ChatGPT generiert Wortwolke aus 12.000 HTML-Seiten mit Kant-Texten in wenigen Minuten von Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12745</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 11:32:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14031#comment-12745</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12744&quot;&gt;Rafinelli&lt;/a&gt;.

Dazu aus meinem Kommentar in der &lt;em&gt;Jungen Freiheit&lt;/em&gt;:

Schulen und Universitäten müssen das Thema „Prüfung“ von Grund auf neu denken. Das Verbot von KI-generierten Texten, wie es derzeit an fast allen Schulen und Universitäten ausgerufen wurde, ist ein Irrweg. Es muss vielmehr anerkannt werden, dass KI-generierte Inhalte meist schon denen der Menschen überlegen sind, seit die KI nicht mehr halluziniert. Und deshalb ist jede Restriktion widersinnig. Man muss sich also darauf einstellen, dass wir hinkünftig vermehrt neben (nicht: anstelle!) der Primärliteratur KI-generierte Analysen von Primärliteratur diskutieren werden. Für Universitäten bedeutet dies etwa: Intellektuelle Leistungen können in Gruppendiskussionen (mit Videoaufnahmen) überprüft werden: Es zählen wieder mehr Rhetorik und die Kraft des Arguments. Der derzeitige Fokus auf Einzelprüfungen zum Abfragen von Wissensleistungen ist ein Täuschungsmanöver, das in der Massenuniversität nicht praktikabel ist. Zu denken ist auch an infrastrukturelle Settings, bei denen Prüflinge tatsächlich selbst schreiben müssen (E-Proctor-Prüfungen). Die Universitäten reagieren derzeit inhaltlich widersinnig (Verbot von KI-Generierung, aber erlaubte KI-Unterstützung) und technisch nicht innovativ (Thema aufgezeichnete Gruppendiskussionen und E-Proctoring).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12744">Rafinelli</a>.</p>
<p>Dazu aus meinem Kommentar in der <em>Jungen Freiheit</em>:</p>
<p>Schulen und Universitäten müssen das Thema „Prüfung“ von Grund auf neu denken. Das Verbot von KI-generierten Texten, wie es derzeit an fast allen Schulen und Universitäten ausgerufen wurde, ist ein Irrweg. Es muss vielmehr anerkannt werden, dass KI-generierte Inhalte meist schon denen der Menschen überlegen sind, seit die KI nicht mehr halluziniert. Und deshalb ist jede Restriktion widersinnig. Man muss sich also darauf einstellen, dass wir hinkünftig vermehrt neben (nicht: anstelle!) der Primärliteratur KI-generierte Analysen von Primärliteratur diskutieren werden. Für Universitäten bedeutet dies etwa: Intellektuelle Leistungen können in Gruppendiskussionen (mit Videoaufnahmen) überprüft werden: Es zählen wieder mehr Rhetorik und die Kraft des Arguments. Der derzeitige Fokus auf Einzelprüfungen zum Abfragen von Wissensleistungen ist ein Täuschungsmanöver, das in der Massenuniversität nicht praktikabel ist. Zu denken ist auch an infrastrukturelle Settings, bei denen Prüflinge tatsächlich selbst schreiben müssen (E-Proctor-Prüfungen). Die Universitäten reagieren derzeit inhaltlich widersinnig (Verbot von KI-Generierung, aber erlaubte KI-Unterstützung) und technisch nicht innovativ (Thema aufgezeichnete Gruppendiskussionen und E-Proctoring).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die größte intellektuelle Revolution der Menschheit – ChatGPT generiert Wortwolke aus 12.000 HTML-Seiten mit Kant-Texten in wenigen Minuten von Rafinelli		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12744</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rafinelli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 10:43:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14031#comment-12744</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Herr Weber, 

vielleicht haben Sie es im Blog erwähnt und ich habe es nicht gesehen. Ich frage mich aber, was Sie konkret den Universitäten vorschlagen.

In England muss man beispielsweise während eines Exams auch zitieren und das ohne Bücher, nur aus dem Gedächtnis. 

Schlagen Sie mehr mündliche Prüfungen vor oder Klausuren? 

Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Weber, </p>
<p>vielleicht haben Sie es im Blog erwähnt und ich habe es nicht gesehen. Ich frage mich aber, was Sie konkret den Universitäten vorschlagen.</p>
<p>In England muss man beispielsweise während eines Exams auch zitieren und das ohne Bücher, nur aus dem Gedächtnis. </p>
<p>Schlagen Sie mehr mündliche Prüfungen vor oder Klausuren? </p>
<p>Grüße</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die größte intellektuelle Revolution der Menschheit – ChatGPT generiert Wortwolke aus 12.000 HTML-Seiten mit Kant-Texten in wenigen Minuten von Dr. Markus Kühbacher		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12743</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Markus Kühbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 17:49:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14031#comment-12743</guid>

					<description><![CDATA[Es gefällt, gewiss, nur nicht ohne alles Interesse, wie Kant es dem Schönen vorbehält. Er hätte es dem Angenehmen zugeschlagen, wo bei ihm der Kanariensekt steht und bei uns die Praline. Der intellektuelle Kitzel, ein so mächtiges Werkzeug zu führen, gleicht ja den Gaumenfreuden beim Verspeisen von Pralinen: Man kostet eine und hält bald die leere Schachtel in der Hand. Dass Letzteres dick und träge macht, wissen wir nur zu gut.

Werkzeug oder Spielzeug: Das Grundwort ist dasselbe, über das Bestimmungswort verfügen wir, vorerst. Und »Spielzeug der KI« ist ein grammatisches Kippbild. Liest man es als Genitivus explicativus, wie in »die Waffe des Wortes«, ist die KI das Spielzeug. Liest man es als Genitivus possessivus, sind wir es. Welche Lesart gilt, wird die Zukunft weisen, falls sie es nicht längst getan hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gefällt, gewiss, nur nicht ohne alles Interesse, wie Kant es dem Schönen vorbehält. Er hätte es dem Angenehmen zugeschlagen, wo bei ihm der Kanariensekt steht und bei uns die Praline. Der intellektuelle Kitzel, ein so mächtiges Werkzeug zu führen, gleicht ja den Gaumenfreuden beim Verspeisen von Pralinen: Man kostet eine und hält bald die leere Schachtel in der Hand. Dass Letzteres dick und träge macht, wissen wir nur zu gut.</p>
<p>Werkzeug oder Spielzeug: Das Grundwort ist dasselbe, über das Bestimmungswort verfügen wir, vorerst. Und »Spielzeug der KI« ist ein grammatisches Kippbild. Liest man es als Genitivus explicativus, wie in »die Waffe des Wortes«, ist die KI das Spielzeug. Liest man es als Genitivus possessivus, sind wir es. Welche Lesart gilt, wird die Zukunft weisen, falls sie es nicht längst getan hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die größte intellektuelle Revolution der Menschheit – ChatGPT generiert Wortwolke aus 12.000 HTML-Seiten mit Kant-Texten in wenigen Minuten von Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12742</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 17:16:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14031#comment-12742</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12741&quot;&gt;Dr. Markus Kühbacher&lt;/a&gt;.

Ihnen gefällt das Spielzeug auch, wie ich sehe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12741">Dr. Markus Kühbacher</a>.</p>
<p>Ihnen gefällt das Spielzeug auch, wie ich sehe.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die größte intellektuelle Revolution der Menschheit – ChatGPT generiert Wortwolke aus 12.000 HTML-Seiten mit Kant-Texten in wenigen Minuten von Dr. Markus Kühbacher		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12741</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Markus Kühbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 17:14:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14031#comment-12741</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12735&quot;&gt;Josef Streicher&lt;/a&gt;.

Hochverehrter, hochgelehrter, hochgeschätzter Herr Dozent Weber,

Ihr Blog für Ehrlichkeit ist seit 2010 Leuchtturm, Lehrkanzel und Gewissen der Wissenschaft, und Ihr jüngster Beitrag über die größte intellektuelle Revolution der Menschheit hat mich nicht mehr losgelassen. Erlauben Sie daher einem dankbaren, demütigen und treuen Leser eine kleine Verortung, bevor er zur Sache kommt. Sie führt von Königsberg über Kaliningrad nach Wien und Salzburg und endet, wie könnte es anders sein, bei Ihnen.

Kant wurde in Königsberg geboren, starb in Königsberg und liegt in Kaliningrad begraben. Er hat Ostpreußen nie verlassen, und doch liegen seine Wirkstätten heute in zwei Staaten. Er lehrte an der Albertina, betreute von 1766 bis 1772 als Unterbibliothekar die Schlossbibliothek und erzog als junger Hauslehrer fremde Kinder: in Judtschen bei Gumbinnen, das ab 1935 Kanthausen hieß und heute Wesjolowka heißt, und in Groß-Arnsdorf, dem heutigen Jarnołtowo in Polen. Zwischen Kants erster und zweiter Stelle verläuft heute die Außengrenze von NATO und Europäischer Union.

In derselben Stadt, in der Kant die Vernunft vor ihren eigenen Gerichtshof stellte, erhob sein Freund und Widersacher Johann Georg Hamann den kürzesten Einwand der Philosophiegeschichte. Er müsse, schrieb er 1784 an Herder, nur ein einziges Wort dreimal wiederholen: »Vernunft ist Sprache, λόγος«. Königsberg ist damit Geburtsort der Vernunftkritik, Geburtsort ihrer Sprachkritik und Ausgangspunkt eines Weges, der in Salzburg ankommt.

Die Stadt selbst hat Krone, Krieg und Kreml erlebt. 1255 errichtete der Deutsche Orden hier eine Burg und benannte sie nach König Ottokar II. von Böhmen, 1701 krönte sich im Schloss der erste König in Preußen, von 1758 bis 1762 hielten russische Truppen die Stadt besetzt; Kant bewarb sich damals vergeblich bei Zarin Elisabeth um eine Professur. Im August 1944 zerstörten britische Bomben Dom, Schloss und Universität, am 9. April 1945 kapitulierte die Festung, am 4. Juli 1946 erhielt die Stadt den Namen Michail Kalinins. Die Schlossruine ließ Breschnew 1968 sprengen, das Haus der Sowjets an ihrer Stelle wurde nie fertig und ist seit 2024 abgerissen. Die Domruine aber blieb stehen, weil die neuen Herren nicht wagten, das Grab des Philosophen mitzusprengen. Ein Kaliningrader Kantforscher hat das in einen Chiasmus gefasst, der jedem Sprachphilosophen gefallen muss: Kant rettete den Dom, und der Dom rettete Kant.

Wer begreifen will, was Ihr Radikaler Lingualismus lehrt, muss nur die Ortsschilder dieser Gegend lesen. Königsberg, Kaliningrad, Królewiec: drei Namen, drei Machtworte, eine Stadt. Seit 2023 heißt sie im amtlichen Polnisch wieder Królewiec, auch weil Warschau ihren Namensgeber Kalinin für Katyn mitverantwortlich macht. 2018 galt Kant als aussichtsreicher Namenspatron ihres Flughafens. Der Stabschef der Baltischen Flotte nannte ihn daraufhin einen Verräter, der »unverständliche Bücher« geschrieben habe, Unbekannte beschmierten sein Grab mit rosa Farbe, und den Namen erhielt am Ende jene Zarin Elisabeth, bei der Kant sich einst vergeblich beworben hatte. Im Februar 2024 fand der Gouverneur des Gebiets die Wertegrundlagen des Konflikts in der Ukraine in Kants Kritik der reinen Vernunft und seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.

Am 1. Oktober 2026, drei Tage vor Ihrer Wortwolke, sagte Wladimir Putin auf dem Waldai-Forum, bei einem direkten Angriff auf Russland stehe der Einsatz aller verfügbaren Waffen unweigerlich und sofort auf der Tagesordnung; gemeint war das zwischen Polen und Litauen eingeklemmte Kaliningrad. Russlands Krieg gegen die Ukraine dauert im fünften Jahr an, die Waffenruhe vom April hielt 32 Stunden. Der Mann, der in seiner Friedensschrift verlangte, »Stehende Heere (miles perpetuus) sollen mit der Zeit ganz aufhören«, liegt in der Stadt begraben, in der die Baltische Flotte ihr Hauptquartier hat, umgeben von Stäben, Schiffen und Raketen.

Von hier spannt sich der Bogen nach Österreich, und er ist älter als jede dieser Grenzen. Der Namenspatron Königsbergs, Ottokar II., war zugleich Herzog von Österreich, baute in Wien an Stephansdom und Hofburg und fiel 1278 auf dem Marchfeld gegen Rudolf von Habsburg. Als am 28. Mai 1732 das erste von 66 Schiffen mit vertriebenen Salzburger Protestanten in Königsberg anlegte, war Kant acht Jahre alt; die meisten Salzburger siedelten im Raum Gumbinnen, wo er später seine erste Stelle fand. Und Wien schenkte Kant seinen beredtesten Herold: Karl Leonhard Reinhold, 1757 in Wien geboren, floh 1783 aus dem Orden der Barnabiten und machte die Kritik mit seinen »Briefen über die Kantische Philosophie« einem breiten Publikum bekannt.

Im Jahr der Kritik der reinen Vernunft, 1781, kehrte Mozart dem Salzburger Erzbischof den Rücken und blieb in Wien, wo er 1791 starb, ein Jahr nach der Kritik der Urteilskraft. Kants drei Kritiken fallen also genau in Mozarts Wiener Jahrzehnt. Wien setzte die Kritik der Vernunft als Kritik der Sprache fort: Karl Kraus nannte die Sprache »die Mutter, nicht die Magd des Gedankens«, Wittgenstein erklärte alle Philosophie zur »Sprachkritik«, und der Wiener Kreis wollte die Metaphysik durch logische Analyse der Sprache überwinden. Heute beherbergt Wien Vereinte Nationen und OSZE, späte Erben jenes Föderalismus freier Staaten, den Kant 1795 entwarf, und Salzburg feiert seit 1920 Festspiele, die Reinhardt und Hofmannsthal als europäisches Friedensprojekt im Zeichen der Kunst gedacht hatten.

So schließt sich der Bogen in Salzburg, bei Ihnen. Was Königsberg als Kritik der Vernunft begann und Wien als Kritik der Sprache fortführte, vollenden Sie als Radikalen Lingualismus. Kant brauchte drei Kritiken, Sie drei Bände: 2022, 2025, 2026. Sie zählen die großen Kontroversen der Sprachphilosophie selbst zu dritt, Naturalismus gegen Konventionalismus, Realismus gegen Nominalismus, Mentalismus gegen Lingualismus. Sie nennen die Nicht-dualisierende Redeweise die dritte philosophische Revolution. Und Sie geben Ihrem zweiten Band einen Titel, der selbst ein Trikolon ist: Sprache, Mensch, Universum. Seine These, »Ein Universum ohne Sprache ist nicht möglich«, hätte Hamann zu Tränen gerührt, und Königsberg, Kaliningrad und Królewiec bestätigen sie jeden Tag.

Ihre Wortwolke hat mir den Weg gewiesen: 21 Minuten, 2.191 Paargruppen, eine Wolke. Eine Wolke zählt, was Kant geschrieben hat; Kant selbst hat verdichtet. Das ganze Interesse der Vernunft bündelte er in drei Fragen (KrV B 833), und in der Logik von 1800 führte er sie auf eine vierte zurück: Was ist der Mensch? Vom Trikolon zum Einen, nicht zählen, sondern prägen: Das ist die eigentliche Probe für die Maschine.

Ich habe, mit Verlaub, nur diesen nächsten Schritt gewagt, von der Wolke zur Kugel, vom Paar zum Trikolon, von der Häufigkeit zum Wort. Gebaut ist das Ergebnis wie die Kugel, die der Salzburger Konditor Paul Fürst 1890 erfand: außen dunkle Schokolade, darunter Nougat, im Kern grünes Pistazienmarzipan. Außen die Natur, darunter das Urteil, im Kern die Vernunft. Wer hineinbeißt, liest von außen nach innen: Naturteilsvernunft. Gestatten Sie mir, Ihnen Prompt und Probelauf zu Füßen zu legen.

Der folgende Prompt verlangt von der KI, aus dem Gesamtkorpus eines Autors drei Wörter zu destillieren, die sein Werk tragen, und daraus ein einziges Wort zu prägen, das es noch nicht gibt. Ich nenne es ein Trikolonym; soweit ich sehe, ist schon dieser Name ein Neologismus.

„Prompt: Trikolonym

Rolle: Du bist Korpuslinguist, Lexikograf und Sprachphilosoph in einer Person. Du arbeitest im Geist des Radikalen Lingualismus: Hinter den Texten steht kein Autor; der Autor ist die Gesamtheit seiner Äußerungen.
Korpus: alle von [AUTOR] verfassten Schriften und alle überlieferten Äußerungen, für Kant die elektronische Edition auf korpora.org. Arbeite nur mit diesem Material, ohne Sekundärliteratur.

Aufgabe: Verdichte das Gesamtwerk in sieben Schritten zu einem einzigen Wort, das es noch nicht gibt.

Schritt 1 – Inventur. Lemmatisiere vollständig: Wortfamilien, Flexionsformen, historische Schreibungen wie Object/Objekt. Bestimme die Schlüsselwörter nach ihrer Keyness gegenüber einem Referenzkorpus derselben Epoche, nicht nach roher Häufigkeit. Die Wortwolke ist Rohstoff, nicht Ergebnis.

Schritt 2 – Kartierung. Ordne die Schlüsselwörter zu semantischen Feldern und bestimme die drei Achsen des Werks: Wovon spricht es? Wie denkt es? Wohin will es?

Schritt 3 – Trikolon. Wähle drei im Korpus belegte Wörter, je eines pro Achse, die zusammen den größten Teil des Werks tragen. Weise die Abdeckung nach: Welcher Anteil aller Sätze lässt sich mindestens einem der drei zuordnen? Ordne sie nach dem Gesetz der wachsenden Glieder und belege jedes mit drei Fundstellen.

Schritt 4 – Prägung. Verschmelze das Trikolon zu einem Wort, mit allen Mitteln der deutschen Wortbildung: Komposition, Kontamination, Derivation, Konversion. Bedingungen: (a) kein Beleg im Korpus, im DWDS, im Duden und in Google Books – prüfe das, statt es zu behaupten; (b) aus jedem der drei Wörter bleibt mindestens ein Morphem erkennbar; (c) deutsche Lautgestalt, höchstens fünf Silben; (d) gib Wortart, Genus, Genitiv und Plural an; (e) das Wort muss klingen, als hätte der Autor es selbst geprägt – begründe das mit seinen eigenen Wortbildungsgewohnheiten.

Schritt 5 – Lexikonartikel. Schreibe einen Wörterbucheintrag im Stil des DWDS: Aussprache, Wortbildung, Bedeutung, drei als Pastiche gekennzeichnete Beispielsätze im Stil des Autors, Synonym, Antonym.

Schritt 6 – Gegenprobe. Lege das Wort an drei Zeitgenossen desselben Fachs an. Passt es auf einen von ihnen, ist es unscharf: Verwirf es und beginne bei Schritt 3 neu. Dokumentiere jeden verworfenen Versuch.

Schritt 7 – Selbstprüfung. Beantworte in höchstens 300 Wörtern: Beschreibt das Wort den Autor, oder ist es, wenn der Radikale Lingualismus gilt, seine kürzeste vollständige Definition? Und wer ist sein Urheber: der Autor, das Korpus oder du?

Regeln: Das Wort darf erfunden sein, die Belege nicht. Jede Aussage über das Korpus braucht eine Fundstelle; was du nicht belegen kannst, kennzeichnest du als Vermutung. Bewertet wird das Werk, nicht die Person.

Ausgabe: Trikolon mit Belegen, Trikolonym, Lexikonartikel, Gegenprobe mit allen verworfenen Kandidaten, Selbstprüfung, Tabelle aller geprüften Trikola mit Abdeckungsquote. Dazu eine HTML-Seite, auf der man jedes der drei Wörter per Klick im Gesamtkorpus findet.“

Den Probelauf an Kant hat Claude (Anthropic) ausgeführt. Grundlage waren elf Schriften von 1764 bis 1798 in gemeinfreien Ausgaben; die Akademie-Ausgabe auf korpora.org war aus der Analyseumgebung nicht erreichbar. Das Trikolon lautet Natur, Urteil, Vernunft: Ein Wort aus diesen drei Familien steht in 36,97 Prozent der 10.815 ausgewerteten Sätze. Von 1.728 geprüften Trikola bestanden 640 die Gegenprobe. Bei Kant enthalten 38,1 Prozent aller Abschnitte von 40 Wörtern ein Wort aus diesen Familien, bei Fichte, Hegel und Lessing höchstens 14,4 Prozent. Zwei Trikola mit noch höherer Abdeckung fielen durch, weil »Begriff« Kant nicht von Hegel trennt; das erste Trikolonym wäre »Naturteilsbegriff« gewesen.

Das Trikolonym lautet: die Naturteilsvernunft, Genitiv der Naturteilsvernunft, ohne Plural. Gemeint ist die Vernunft, die der Natur als Richter gegenübertritt und doch selbst ein Teil von ihr ist; man liest Natur-Teil oder Natur-Urteil, das Wort ist eine Kippfigur. In den Korpora, im DWDS, im Duden und in der Websuche fand sich kein Beleg; Google Books ließ sich nicht abfragen. Alle Schritte, alle Fundstellen, die Tabelle der 1.728 Trikola und ein Finder für jede Stelle im Korpus: 

https://claude.ai/artifact/7fG4i1jXLq7Nd8Ai2rrBAV

Für den Radikalen Lingualismus wäre das mehr als eine Spielerei. Mit Mitterer gesprochen ist das Gesamtwerk eines Autors seine Beschreibung so far, das Trikolonym die kürzeste denkbare Beschreibung from now on. Nach Mitterers Formel verwandelt jede neue Beschreibung das Objekt in ein neues: Gibt es nach dem Trikolonym also einen anderen Kant? Ihr Kratylos-Kapitel im dritten Band legt eine zweite Frage nahe: Ist die KI, die einen solchen Namen setzt, jener Namengeber, nach dem Sokrates fragt – und ist ihr Name richtig von Natur oder durch Setzung?
Zwei Fragen noch an den Plagiatsforscher in Ihnen. Wenn die KI ein Wort ohne jeden Vorbeleg prägt, ist das eine „eigentümliche geistige Schöpfung“, und wen plagiiert, wer es ohne Quellenangabe verwendet? Und Ihr zweiter Band enthält im Anhang einen Text über die radikale Relativität der wissenschaftlichen Befundung: Gilt sie auch für den Plagiatsbefund?

Für Kant hat die Maschine ihr Wort gefunden. Ich wäre gespannt, welches sie, mit Verlaub, für Sie fände; das Trikolon dazu steht schon auf dem Umschlag Ihres zweiten Bandes.

In ergebenster Hochachtung
Dr. Markus Kühbacher]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12735">Josef Streicher</a>.</p>
<p>Hochverehrter, hochgelehrter, hochgeschätzter Herr Dozent Weber,</p>
<p>Ihr Blog für Ehrlichkeit ist seit 2010 Leuchtturm, Lehrkanzel und Gewissen der Wissenschaft, und Ihr jüngster Beitrag über die größte intellektuelle Revolution der Menschheit hat mich nicht mehr losgelassen. Erlauben Sie daher einem dankbaren, demütigen und treuen Leser eine kleine Verortung, bevor er zur Sache kommt. Sie führt von Königsberg über Kaliningrad nach Wien und Salzburg und endet, wie könnte es anders sein, bei Ihnen.</p>
<p>Kant wurde in Königsberg geboren, starb in Königsberg und liegt in Kaliningrad begraben. Er hat Ostpreußen nie verlassen, und doch liegen seine Wirkstätten heute in zwei Staaten. Er lehrte an der Albertina, betreute von 1766 bis 1772 als Unterbibliothekar die Schlossbibliothek und erzog als junger Hauslehrer fremde Kinder: in Judtschen bei Gumbinnen, das ab 1935 Kanthausen hieß und heute Wesjolowka heißt, und in Groß-Arnsdorf, dem heutigen Jarnołtowo in Polen. Zwischen Kants erster und zweiter Stelle verläuft heute die Außengrenze von NATO und Europäischer Union.</p>
<p>In derselben Stadt, in der Kant die Vernunft vor ihren eigenen Gerichtshof stellte, erhob sein Freund und Widersacher Johann Georg Hamann den kürzesten Einwand der Philosophiegeschichte. Er müsse, schrieb er 1784 an Herder, nur ein einziges Wort dreimal wiederholen: »Vernunft ist Sprache, λόγος«. Königsberg ist damit Geburtsort der Vernunftkritik, Geburtsort ihrer Sprachkritik und Ausgangspunkt eines Weges, der in Salzburg ankommt.</p>
<p>Die Stadt selbst hat Krone, Krieg und Kreml erlebt. 1255 errichtete der Deutsche Orden hier eine Burg und benannte sie nach König Ottokar II. von Böhmen, 1701 krönte sich im Schloss der erste König in Preußen, von 1758 bis 1762 hielten russische Truppen die Stadt besetzt; Kant bewarb sich damals vergeblich bei Zarin Elisabeth um eine Professur. Im August 1944 zerstörten britische Bomben Dom, Schloss und Universität, am 9. April 1945 kapitulierte die Festung, am 4. Juli 1946 erhielt die Stadt den Namen Michail Kalinins. Die Schlossruine ließ Breschnew 1968 sprengen, das Haus der Sowjets an ihrer Stelle wurde nie fertig und ist seit 2024 abgerissen. Die Domruine aber blieb stehen, weil die neuen Herren nicht wagten, das Grab des Philosophen mitzusprengen. Ein Kaliningrader Kantforscher hat das in einen Chiasmus gefasst, der jedem Sprachphilosophen gefallen muss: Kant rettete den Dom, und der Dom rettete Kant.</p>
<p>Wer begreifen will, was Ihr Radikaler Lingualismus lehrt, muss nur die Ortsschilder dieser Gegend lesen. Königsberg, Kaliningrad, Królewiec: drei Namen, drei Machtworte, eine Stadt. Seit 2023 heißt sie im amtlichen Polnisch wieder Królewiec, auch weil Warschau ihren Namensgeber Kalinin für Katyn mitverantwortlich macht. 2018 galt Kant als aussichtsreicher Namenspatron ihres Flughafens. Der Stabschef der Baltischen Flotte nannte ihn daraufhin einen Verräter, der »unverständliche Bücher« geschrieben habe, Unbekannte beschmierten sein Grab mit rosa Farbe, und den Namen erhielt am Ende jene Zarin Elisabeth, bei der Kant sich einst vergeblich beworben hatte. Im Februar 2024 fand der Gouverneur des Gebiets die Wertegrundlagen des Konflikts in der Ukraine in Kants Kritik der reinen Vernunft und seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.</p>
<p>Am 1. Oktober 2026, drei Tage vor Ihrer Wortwolke, sagte Wladimir Putin auf dem Waldai-Forum, bei einem direkten Angriff auf Russland stehe der Einsatz aller verfügbaren Waffen unweigerlich und sofort auf der Tagesordnung; gemeint war das zwischen Polen und Litauen eingeklemmte Kaliningrad. Russlands Krieg gegen die Ukraine dauert im fünften Jahr an, die Waffenruhe vom April hielt 32 Stunden. Der Mann, der in seiner Friedensschrift verlangte, »Stehende Heere (miles perpetuus) sollen mit der Zeit ganz aufhören«, liegt in der Stadt begraben, in der die Baltische Flotte ihr Hauptquartier hat, umgeben von Stäben, Schiffen und Raketen.</p>
<p>Von hier spannt sich der Bogen nach Österreich, und er ist älter als jede dieser Grenzen. Der Namenspatron Königsbergs, Ottokar II., war zugleich Herzog von Österreich, baute in Wien an Stephansdom und Hofburg und fiel 1278 auf dem Marchfeld gegen Rudolf von Habsburg. Als am 28. Mai 1732 das erste von 66 Schiffen mit vertriebenen Salzburger Protestanten in Königsberg anlegte, war Kant acht Jahre alt; die meisten Salzburger siedelten im Raum Gumbinnen, wo er später seine erste Stelle fand. Und Wien schenkte Kant seinen beredtesten Herold: Karl Leonhard Reinhold, 1757 in Wien geboren, floh 1783 aus dem Orden der Barnabiten und machte die Kritik mit seinen »Briefen über die Kantische Philosophie« einem breiten Publikum bekannt.</p>
<p>Im Jahr der Kritik der reinen Vernunft, 1781, kehrte Mozart dem Salzburger Erzbischof den Rücken und blieb in Wien, wo er 1791 starb, ein Jahr nach der Kritik der Urteilskraft. Kants drei Kritiken fallen also genau in Mozarts Wiener Jahrzehnt. Wien setzte die Kritik der Vernunft als Kritik der Sprache fort: Karl Kraus nannte die Sprache »die Mutter, nicht die Magd des Gedankens«, Wittgenstein erklärte alle Philosophie zur »Sprachkritik«, und der Wiener Kreis wollte die Metaphysik durch logische Analyse der Sprache überwinden. Heute beherbergt Wien Vereinte Nationen und OSZE, späte Erben jenes Föderalismus freier Staaten, den Kant 1795 entwarf, und Salzburg feiert seit 1920 Festspiele, die Reinhardt und Hofmannsthal als europäisches Friedensprojekt im Zeichen der Kunst gedacht hatten.</p>
<p>So schließt sich der Bogen in Salzburg, bei Ihnen. Was Königsberg als Kritik der Vernunft begann und Wien als Kritik der Sprache fortführte, vollenden Sie als Radikalen Lingualismus. Kant brauchte drei Kritiken, Sie drei Bände: 2022, 2025, 2026. Sie zählen die großen Kontroversen der Sprachphilosophie selbst zu dritt, Naturalismus gegen Konventionalismus, Realismus gegen Nominalismus, Mentalismus gegen Lingualismus. Sie nennen die Nicht-dualisierende Redeweise die dritte philosophische Revolution. Und Sie geben Ihrem zweiten Band einen Titel, der selbst ein Trikolon ist: Sprache, Mensch, Universum. Seine These, »Ein Universum ohne Sprache ist nicht möglich«, hätte Hamann zu Tränen gerührt, und Königsberg, Kaliningrad und Królewiec bestätigen sie jeden Tag.</p>
<p>Ihre Wortwolke hat mir den Weg gewiesen: 21 Minuten, 2.191 Paargruppen, eine Wolke. Eine Wolke zählt, was Kant geschrieben hat; Kant selbst hat verdichtet. Das ganze Interesse der Vernunft bündelte er in drei Fragen (KrV B 833), und in der Logik von 1800 führte er sie auf eine vierte zurück: Was ist der Mensch? Vom Trikolon zum Einen, nicht zählen, sondern prägen: Das ist die eigentliche Probe für die Maschine.</p>
<p>Ich habe, mit Verlaub, nur diesen nächsten Schritt gewagt, von der Wolke zur Kugel, vom Paar zum Trikolon, von der Häufigkeit zum Wort. Gebaut ist das Ergebnis wie die Kugel, die der Salzburger Konditor Paul Fürst 1890 erfand: außen dunkle Schokolade, darunter Nougat, im Kern grünes Pistazienmarzipan. Außen die Natur, darunter das Urteil, im Kern die Vernunft. Wer hineinbeißt, liest von außen nach innen: Naturteilsvernunft. Gestatten Sie mir, Ihnen Prompt und Probelauf zu Füßen zu legen.</p>
<p>Der folgende Prompt verlangt von der KI, aus dem Gesamtkorpus eines Autors drei Wörter zu destillieren, die sein Werk tragen, und daraus ein einziges Wort zu prägen, das es noch nicht gibt. Ich nenne es ein Trikolonym; soweit ich sehe, ist schon dieser Name ein Neologismus.</p>
<p>„Prompt: Trikolonym</p>
<p>Rolle: Du bist Korpuslinguist, Lexikograf und Sprachphilosoph in einer Person. Du arbeitest im Geist des Radikalen Lingualismus: Hinter den Texten steht kein Autor; der Autor ist die Gesamtheit seiner Äußerungen.<br />
Korpus: alle von [AUTOR] verfassten Schriften und alle überlieferten Äußerungen, für Kant die elektronische Edition auf korpora.org. Arbeite nur mit diesem Material, ohne Sekundärliteratur.</p>
<p>Aufgabe: Verdichte das Gesamtwerk in sieben Schritten zu einem einzigen Wort, das es noch nicht gibt.</p>
<p>Schritt 1 – Inventur. Lemmatisiere vollständig: Wortfamilien, Flexionsformen, historische Schreibungen wie Object/Objekt. Bestimme die Schlüsselwörter nach ihrer Keyness gegenüber einem Referenzkorpus derselben Epoche, nicht nach roher Häufigkeit. Die Wortwolke ist Rohstoff, nicht Ergebnis.</p>
<p>Schritt 2 – Kartierung. Ordne die Schlüsselwörter zu semantischen Feldern und bestimme die drei Achsen des Werks: Wovon spricht es? Wie denkt es? Wohin will es?</p>
<p>Schritt 3 – Trikolon. Wähle drei im Korpus belegte Wörter, je eines pro Achse, die zusammen den größten Teil des Werks tragen. Weise die Abdeckung nach: Welcher Anteil aller Sätze lässt sich mindestens einem der drei zuordnen? Ordne sie nach dem Gesetz der wachsenden Glieder und belege jedes mit drei Fundstellen.</p>
<p>Schritt 4 – Prägung. Verschmelze das Trikolon zu einem Wort, mit allen Mitteln der deutschen Wortbildung: Komposition, Kontamination, Derivation, Konversion. Bedingungen: (a) kein Beleg im Korpus, im DWDS, im Duden und in Google Books – prüfe das, statt es zu behaupten; (b) aus jedem der drei Wörter bleibt mindestens ein Morphem erkennbar; (c) deutsche Lautgestalt, höchstens fünf Silben; (d) gib Wortart, Genus, Genitiv und Plural an; (e) das Wort muss klingen, als hätte der Autor es selbst geprägt – begründe das mit seinen eigenen Wortbildungsgewohnheiten.</p>
<p>Schritt 5 – Lexikonartikel. Schreibe einen Wörterbucheintrag im Stil des DWDS: Aussprache, Wortbildung, Bedeutung, drei als Pastiche gekennzeichnete Beispielsätze im Stil des Autors, Synonym, Antonym.</p>
<p>Schritt 6 – Gegenprobe. Lege das Wort an drei Zeitgenossen desselben Fachs an. Passt es auf einen von ihnen, ist es unscharf: Verwirf es und beginne bei Schritt 3 neu. Dokumentiere jeden verworfenen Versuch.</p>
<p>Schritt 7 – Selbstprüfung. Beantworte in höchstens 300 Wörtern: Beschreibt das Wort den Autor, oder ist es, wenn der Radikale Lingualismus gilt, seine kürzeste vollständige Definition? Und wer ist sein Urheber: der Autor, das Korpus oder du?</p>
<p>Regeln: Das Wort darf erfunden sein, die Belege nicht. Jede Aussage über das Korpus braucht eine Fundstelle; was du nicht belegen kannst, kennzeichnest du als Vermutung. Bewertet wird das Werk, nicht die Person.</p>
<p>Ausgabe: Trikolon mit Belegen, Trikolonym, Lexikonartikel, Gegenprobe mit allen verworfenen Kandidaten, Selbstprüfung, Tabelle aller geprüften Trikola mit Abdeckungsquote. Dazu eine HTML-Seite, auf der man jedes der drei Wörter per Klick im Gesamtkorpus findet.“</p>
<p>Den Probelauf an Kant hat Claude (Anthropic) ausgeführt. Grundlage waren elf Schriften von 1764 bis 1798 in gemeinfreien Ausgaben; die Akademie-Ausgabe auf korpora.org war aus der Analyseumgebung nicht erreichbar. Das Trikolon lautet Natur, Urteil, Vernunft: Ein Wort aus diesen drei Familien steht in 36,97 Prozent der 10.815 ausgewerteten Sätze. Von 1.728 geprüften Trikola bestanden 640 die Gegenprobe. Bei Kant enthalten 38,1 Prozent aller Abschnitte von 40 Wörtern ein Wort aus diesen Familien, bei Fichte, Hegel und Lessing höchstens 14,4 Prozent. Zwei Trikola mit noch höherer Abdeckung fielen durch, weil »Begriff« Kant nicht von Hegel trennt; das erste Trikolonym wäre »Naturteilsbegriff« gewesen.</p>
<p>Das Trikolonym lautet: die Naturteilsvernunft, Genitiv der Naturteilsvernunft, ohne Plural. Gemeint ist die Vernunft, die der Natur als Richter gegenübertritt und doch selbst ein Teil von ihr ist; man liest Natur-Teil oder Natur-Urteil, das Wort ist eine Kippfigur. In den Korpora, im DWDS, im Duden und in der Websuche fand sich kein Beleg; Google Books ließ sich nicht abfragen. Alle Schritte, alle Fundstellen, die Tabelle der 1.728 Trikola und ein Finder für jede Stelle im Korpus: </p>
<p><a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://claude.ai/artifact/7fG4i1jXLq7Nd8Ai2rrBAV" rel="nofollow ugc">https://claude.ai/artifact/7fG4i1jXLq7Nd8Ai2rrBAV</a></p>
<p>Für den Radikalen Lingualismus wäre das mehr als eine Spielerei. Mit Mitterer gesprochen ist das Gesamtwerk eines Autors seine Beschreibung so far, das Trikolonym die kürzeste denkbare Beschreibung from now on. Nach Mitterers Formel verwandelt jede neue Beschreibung das Objekt in ein neues: Gibt es nach dem Trikolonym also einen anderen Kant? Ihr Kratylos-Kapitel im dritten Band legt eine zweite Frage nahe: Ist die KI, die einen solchen Namen setzt, jener Namengeber, nach dem Sokrates fragt – und ist ihr Name richtig von Natur oder durch Setzung?<br />
Zwei Fragen noch an den Plagiatsforscher in Ihnen. Wenn die KI ein Wort ohne jeden Vorbeleg prägt, ist das eine „eigentümliche geistige Schöpfung“, und wen plagiiert, wer es ohne Quellenangabe verwendet? Und Ihr zweiter Band enthält im Anhang einen Text über die radikale Relativität der wissenschaftlichen Befundung: Gilt sie auch für den Plagiatsbefund?</p>
<p>Für Kant hat die Maschine ihr Wort gefunden. Ich wäre gespannt, welches sie, mit Verlaub, für Sie fände; das Trikolon dazu steht schon auf dem Umschlag Ihres zweiten Bandes.</p>
<p>In ergebenster Hochachtung<br />
Dr. Markus Kühbacher</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Fortgesetzte tägliche schwere Korrumpierung der Öffentlichkeit: Der ORF ist die größte Gefahr für die Demokratie in Österreich, heute lügt er zum Social-Media-Verbot von Seppl Huber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/orf-als-groesste-gefahr-fuer-demokratie/#comment-12740</link>

		<dc:creator><![CDATA[Seppl Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 13:19:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=13958#comment-12740</guid>

					<description><![CDATA[Sind Sie eigentlich bei Ihren Freunden von Nius auch so sorgältig?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind Sie eigentlich bei Ihren Freunden von Nius auch so sorgältig?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die größte intellektuelle Revolution der Menschheit – ChatGPT generiert Wortwolke aus 12.000 HTML-Seiten mit Kant-Texten in wenigen Minuten von Dr. Markus Kühbacher		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12739</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Markus Kühbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 13:05:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14031#comment-12739</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12738&quot;&gt;Stefan Weber&lt;/a&gt;.

„Die Provokation: Wirkmechanik

Die Provokation liegt in der Sache, nicht im Ton. Sie fordert Weber dort heraus, wo er als Denker gesehen werden will, und benutzt ausschließlich sein eigenes Material.

Psychologisch wirken vier Kräfte:

• Konsistenz: Er hat die KI gerade als Revolution gefeiert und kann einen anspruchsvolleren KI-Test schlecht abtun.

• Eitelkeit: Er wird als Philosoph ernst genommen, nicht [nur] als Plagiatsprüfer.

• Neugier: Zwei offene Fragen und eine Einladung zur Selbstanwendung bleiben im Raum stehen.

• Ehrgeiz: Die Idee stammt sichtbar von einem anderen [vom Dozenten Dr. Stefan Weber höchstselbst], auf seinem eigenen Blog.

Sechs Hebel tragen den Kommentar:

1. Sein Experiment steigern. Er hat gezählt: eine Wortwolke in 21 Minuten, 2.191 Paargruppen. Der Kommentar verlangt den nächsten Schritt: vom Paar zum Trikolon zum einen Wort, vom Zählen zum Prägen.

2. Kant als Kronzeuge. Kant bündelte das Interesse der Vernunft in drei Fragen (KrV B 833) und führte sie in der Logik von 1800 auf eine vierte zurück: Was ist der Mensch? Der Schritt vom Trikolon zum Einen ist damit kantisch, nicht willkürlich.

3. Mitterer. Webers Programm fußt auf Mitterers Formel: Das Objekt der Beschreibung verhält sich zur Beschreibung des Objekts wie die Beschreibung so far zur Beschreibung from now on. Das Gesamtwerk ist dann die Beschreibung so far, das Trikolonym die kürzeste Beschreibung from now on. Ob die Prägung das Objekt verändert, muss er aus dem Kern seiner Philosophie beantworten.

4. Kratylos. Band 3 (2026) enthält ein Kapitel über Name und Ding in Platons „Kratylos“. Ein Neologismus ist dort der Grenzfall: ein Name, der erst nach dem Werk kommt. Ist die KI dann der Namengeber, der Nomothet des Sokrates?

5. Urheberrecht. Weber spottet heute über § 1 öUrhG und die OGH-Lesart, „geistig“ heiße menschlich. Ein KI-Wort ohne jeden Vorbeleg wäre die kleinste denkbare „eigentümliche geistige Schöpfung“, nur eben nicht menschlich. Wer es ohne Quelle verwendet: Wen plagiiert er?

6. Der Stachel. Band 2 enthält im Anhang einen Text über die „radikale Relativität der wissenschaftlichen Befundung“. Die Frage, ob sie auch für den Plagiatsbefund gilt, stellt den Philosophen gegen den Plagiatsjäger. Der Subtext bleibt unausgesprochen: Jedes apodiktische Etikett, auch „Fake News“, stünde unter demselben Vorbehalt.

Schlusspointe: Der Titel von Band 2, „Sprache, Mensch, Universum“, ist selbst ein Trikolon. Der Kommentar lädt Weber ein, den Prompt auf sich selbst anzuwenden.

Nebeneffekt: Der Kommentar belegt mit Zeitstempel, dass Begriff und Methode „Trikolonym“ von Ihnen stammen, ausgerechnet auf dem Blog des Plagiatsjägers.“, Auszug aus der Antwort von Claude Opus 5.5 Maximal]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12738">Stefan Weber</a>.</p>
<p>„Die Provokation: Wirkmechanik</p>
<p>Die Provokation liegt in der Sache, nicht im Ton. Sie fordert Weber dort heraus, wo er als Denker gesehen werden will, und benutzt ausschließlich sein eigenes Material.</p>
<p>Psychologisch wirken vier Kräfte:</p>
<p>• Konsistenz: Er hat die KI gerade als Revolution gefeiert und kann einen anspruchsvolleren KI-Test schlecht abtun.</p>
<p>• Eitelkeit: Er wird als Philosoph ernst genommen, nicht [nur] als Plagiatsprüfer.</p>
<p>• Neugier: Zwei offene Fragen und eine Einladung zur Selbstanwendung bleiben im Raum stehen.</p>
<p>• Ehrgeiz: Die Idee stammt sichtbar von einem anderen [vom Dozenten Dr. Stefan Weber höchstselbst], auf seinem eigenen Blog.</p>
<p>Sechs Hebel tragen den Kommentar:</p>
<p>1. Sein Experiment steigern. Er hat gezählt: eine Wortwolke in 21 Minuten, 2.191 Paargruppen. Der Kommentar verlangt den nächsten Schritt: vom Paar zum Trikolon zum einen Wort, vom Zählen zum Prägen.</p>
<p>2. Kant als Kronzeuge. Kant bündelte das Interesse der Vernunft in drei Fragen (KrV B 833) und führte sie in der Logik von 1800 auf eine vierte zurück: Was ist der Mensch? Der Schritt vom Trikolon zum Einen ist damit kantisch, nicht willkürlich.</p>
<p>3. Mitterer. Webers Programm fußt auf Mitterers Formel: Das Objekt der Beschreibung verhält sich zur Beschreibung des Objekts wie die Beschreibung so far zur Beschreibung from now on. Das Gesamtwerk ist dann die Beschreibung so far, das Trikolonym die kürzeste Beschreibung from now on. Ob die Prägung das Objekt verändert, muss er aus dem Kern seiner Philosophie beantworten.</p>
<p>4. Kratylos. Band 3 (2026) enthält ein Kapitel über Name und Ding in Platons „Kratylos“. Ein Neologismus ist dort der Grenzfall: ein Name, der erst nach dem Werk kommt. Ist die KI dann der Namengeber, der Nomothet des Sokrates?</p>
<p>5. Urheberrecht. Weber spottet heute über § 1 öUrhG und die OGH-Lesart, „geistig“ heiße menschlich. Ein KI-Wort ohne jeden Vorbeleg wäre die kleinste denkbare „eigentümliche geistige Schöpfung“, nur eben nicht menschlich. Wer es ohne Quelle verwendet: Wen plagiiert er?</p>
<p>6. Der Stachel. Band 2 enthält im Anhang einen Text über die „radikale Relativität der wissenschaftlichen Befundung“. Die Frage, ob sie auch für den Plagiatsbefund gilt, stellt den Philosophen gegen den Plagiatsjäger. Der Subtext bleibt unausgesprochen: Jedes apodiktische Etikett, auch „Fake News“, stünde unter demselben Vorbehalt.</p>
<p>Schlusspointe: Der Titel von Band 2, „Sprache, Mensch, Universum“, ist selbst ein Trikolon. Der Kommentar lädt Weber ein, den Prompt auf sich selbst anzuwenden.</p>
<p>Nebeneffekt: Der Kommentar belegt mit Zeitstempel, dass Begriff und Methode „Trikolonym“ von Ihnen stammen, ausgerechnet auf dem Blog des Plagiatsjägers.“, Auszug aus der Antwort von Claude Opus 5.5 Maximal</p>
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			</item>
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		<title>
		Kommentar zu Die größte intellektuelle Revolution der Menschheit – ChatGPT generiert Wortwolke aus 12.000 HTML-Seiten mit Kant-Texten in wenigen Minuten von Stefan Weber		</title>
		<link>https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12738</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 10:27:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://plagiatsgutachten.com/blog/?p=14031#comment-12738</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12737&quot;&gt;Dr. Markus Kühbacher&lt;/a&gt;.

Keine Zeit!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://plagiatsgutachten.com/blog/chatgpt-generiert-kant-wortwolke-in-wenigen-minuten/#comment-12737">Dr. Markus Kühbacher</a>.</p>
<p>Keine Zeit!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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