Schlagwort-Archiv: Textqualität

„Nicht ein bisschen, nicht ausnahmsweise, nicht vorübergehend“: Interessante Häufung von Antithesen und Trikola in einem Gastbeitrag von SPD-Vize Lars Klingbeil zum möglichen Verbot der AfD

Der kurze und pointierte Beitrag „Die Brandmauer grenzt Menschen nicht aus. Sie schützt sie“ ist am 05.08.2026 in der Zeit erschienen. Laut Information der Zeit handelt es sich um einen „Gastbeitrag von Lars Klingbeil“. Er besteht aus 738 Wörtern.

Antithesen

Die Brandmauer grenzt Menschen nicht aus. […]

Sie manipulieren, tricksen und lügen zur (ausbleibenden!) Schwächung der AfD, und dies jeden Tag. Heute: t-online

Nun berichtet auch das sonderbare Portal t-online über einen „Wirbel um Uniabschluss von AfD-Spitzenkandidaten“. Erneut sind im Artikel subkutan zumindest zwei Falschbehauptungen enthalten, die Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD für Sachsen-Anhalt, nach derzeitigem Wissensstand völlig zu Unrecht wohl als Hochschulbetrüger „framen“ sollen. Die erste Stelle:

Der markierte Satz ist zwar isoliert betrachtet eine wahre Tatsachenbehauptung, aber im Kontext („allerdings“) streut er Zweifel an der Echtheit der gestern veröffentlichten Urkunden von Siegmund. […]

„Vor der Identität“ und zu einer „Philosophie des Übergangs“: Das machte ChatGPT nach der Aufforderung, ein „epochales philosophisches Meisterwerk“ zu schreiben

Gibt es bis auf Weiteres doch noch einen kategorialen Unterschied zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz? Auf die Aufforderung, ein „epochales philosophisches Meisterwerk“ zu schreiben, lieferte ChatGPT überraschenderweise nur Käse, ja teils Widersinn und unfreiwillige Satire in 100 Thesen. Das Manuskript (PDF-File, 34 Seiten, 466 KB) erinnert dabei an vielen Stellen an den berühmten Sokal-Hoax, mit dem postmodernes Geschwafel verhöhnt wurde. […]

Die rot-grün-schwarze Hochschul-Vernichtungspolitik wollte, dass auch dieses Plagiat folgenlos bleibt

Die Universitäten sind am Nullpunkt angekommen, wie Norbert Bolz in einem wunderbaren Podcast kürzlich sagte. Teile des Plans, das Paradigma „Diversität statt Qualität“ flächendeckend durchzusetzen, waren die Abschaffung des Diskurses um akademische Integrität und die Folgenlosigkeit wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Studierbarkeit löste Studierfähigkeit ab.

So hat man 2024 in Österreich eine „Plagiatsverjährung“ nach zehn Jahren bis zur zweiten Bologna-Stufe, also bis zur Master/Magister/Diplom-Ebene eingeführt. […]

In den Metadaten angegebener Autor eines Strategiepapiers von „widersetzen“ forderte in seiner Masterarbeit eine neue „unabhängige Institution“ über der Polizei

Nachdem die Faktenchecker des ÖRR gerade alle auf Urlaub sind, übernehme ich mal. In einem Strategiepapier des Bündnisses „widersetzen“ vom April 2025 mit dem Titel „Massenhaften Ungehorsam gegen die AfD fortsetzen und stärken“ ist als Autor in den Datei-Eigenschaften ein Simon Eberhardt angegeben:

Eine zufällige Namensgleichheit mit dieser Person ist zwar möglich, halte ich aber für sehr sehr unwahrscheinlich:

Quelle: Unrast Verlag

In seiner online im Volltext verfügbaren Masterarbeit an der österreichischen Universität Graz (geschrieben in Berlin, 2021) mit dem Titel „Rechte Gewalt gegen Geflüchtete“ zog Eberhardt folgendes Fazit (S. […]

Ich bin immer noch zu dumm, um Rüdiger Maas zu verstehen

Das ist ein Fest für mich, wenn ich mich schon im Klappentext eines Buchs so verbeißen kann. Ich glaube, dass ich diese besondere Freude zuletzt bei der plagiatsinfizierten Buchfassung der Dissertation von Robert Habeck hatte. – Hier nun ein kleiner Nachschlag zu gestern.

„Ein unverzichtbares Buch für alle, die den Rechtsruck nicht nur beklagen, sondern verstehen wollen […].“ […]

Ich bin einfach zu dumm, um Rüdiger Maas zu verstehen

Ich würde gerne verstehen, wie die junge Generation politisch tickt. Auch deshalb habe ich mir das neue Buch von Rüdiger Maas, „Generation RECHTS?“, gekauft. Aber ich scheitere schon kläglich am Buchcover. Und zwar wie noch nie.

Der erste fundamentale Widerspruch für Dumme

Der Untertitel des Buchs lautet: „Warum sich junge Menschen von der politischen Mitte abwenden“. […]

Seuche KI bereits viel größer als angenommen? Typische KI-Stilelemente nun auch in einem Gastbeitrag von Plagiator und Medienminister Wolfram Weimer in der Welt gefunden

Es besteht der Tatverdacht, dass der Medienstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos, CDU-nahe) in einem Gastbeitrag in der Welt vom 13. Mai 2026 (Printausgabe 11. Mai) ungekennzeichnete KI verwendet hat.

Hier wieder die typischen Stilelemente, die ein Mensch in dieser Dichte in einem kurzen Text kaum verwenden würde:

Negationen (Antithesen)

Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis der Aufmerksamkeitsökonomie moderner Plattformen. […]

Ungekennzeichnete KI ist in Windeseile ein Brandbeschleuniger für den völligen Verlust des menschlichen Verstandes geworden

Das alles hat sich alleine in den vergangenen zwei Tagen ereignet:

  • Ich entdecke ein Buch, das vorgeblich kritisch gegenüber KI-Neusprech sein will – und schon das Vorwort des Verfassers stammt ganz offensichtlich selbst ungekennzeichnet aus der KI.
  • Die FAZ zieht einen Beitrag des unseligen Mario Voigt zurück, der aus der KI stammt und mehrere halluzinierte Zitate enthält, aber sich gleichzeitig moralisierend für ein Social Media-Verbot für Kinder und Jugendliche ausspricht.
[…]

Jener KI-Detektor, der Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt überführt hat, findet 87 Prozent KI-generierten Text in Clemens Pigs ORF-Bewerbung

Selbstverständlich sind alle KI-Detektoren noch mit Vorsicht zu genießen. Aber Pangram gilt in allen Software-Tests als die bislang verlässlichste Lösung. Pangram kam auch zum Einsatz, als weitere ungekennzeichnete KI-Textpassagen, ja sogar Doubletten innerhalb der KI-Texte (übrigens auch wie bei Pig!) in Reden des Thüringer CDU-Ministerpräsidenten und Serienplagiators Mario Voigt entdeckt wurden. […]

Clemens Pig beschreibt, wie in der Nazizeit die Demokratie gestorben ist, doch gerade diese sensible Darstellung hält einem Fakten-Check nicht stand

Vorweg: Kurz dachte ich mir gestern, das Eis sei gebrochen, die Mauer des Schweigens endlich eingestürzt. Die Kronen Zeitung berichtete online als Top-2-Aufmacher:

Binnen kürzester Zeit wurde bereits heftig kommentiert. Rund 20 Minuten später war der Artikel jedoch verschwunden und kehrte nicht wieder. – Gab es eine Intervention? […]

„Keine Mode, sondern eine notwendige Balance“: Zahlreiche weitere starke Indizien für eine von KI getextete Bewerbung von APA-CEO Clemens Pig für den ORF-Chefposten

Kooperation ist dabei kein romantisches Wort. Sie braucht Regeln.

Das steht auf S. 34 der Bewerbungsunterlage von Clemens Pig für seinen Millionenjob beim ORF von unserem Geld. Hat irgendjemand jemals behauptet, dass „Kooperation“ ein „romantisches Wort“ sei? – „Kooperation“ hätte man hier unter Anführungszeichen setzen müssen, da ja vom Wort die Rede ist und nicht vom durch das Wort beschriebenen Sachverhalt. […]

Ein beispielloser Medienskandal braut sich zusammen: Offenbar wurde die gesamte Bewerbung von Clemens Pig um den Chefposten im ORF von KI verfasst

Die gesamte Bewerbung von APA-CEO Clemens Pig um den Führungsposten im ORF strotzt vor KI-Sprache. Das ist einfach nicht zu fassen. Unterschrieben sind die Kapitel aber stets so:

Auf S. 115 seiner Bewerbung fordert Pig tatsächlich eine „transparente Kennzeichnung“ von KI-Nutzung. Doch schon der nächste Satz verrät die nicht-menschliche (und als solche eben nicht-gekennzeichnete!) […]

„Nicht lauter als nötig, nicht leiser als geboten, sondern verlässlich.“ – Die Bewerbung von APA-CEO Clemens Pig um den ORF-Chefposten liest sich schon wieder verdächtig nach KI

Satte 129 Seiten Bewerbungsschreiben hat der CEO der APA, Mag. Dr. Clemens Pig, offenbar in Windeseile herausgeschossen. Der Standard hat das komplette Konvolut heute veröffentlicht. Das von einem ehemaligen APA-Designer layoutierte Opus wirkt auf den ersten Blick wahnsinnig eindrucksvoll. Auf den zweiten Blick… naja, hört man einen sattsam bekannten Sound heraus. […]

„Handgriffe, die nicht schmeicheln, sondern ordnen.“ – Zweifel an der Glaubwürdigkeit von APA-CEO Clemens Pig, ORF-Generaldirektor in spe: Das neue Buch des Kämpfers gegen Big Tech liest sich stellenweise stark wie von KI generiert

Schon mit seinem ersten populärwissenschaftlichen Sachbuch bewies Clemens Pig, dass sich seine Kompetenz als Sachbuch-Autor im Wesentlichen auf (belegtes!) Fladern und Texte-Recyceln („Eigenplagiate“) beschränkt. Sogar seinen Buchtitel hat er (immerhin am Cover durch Anführungszeichen gekennzeichnet, aber dies könnte auch ein Selbstzitat signalisieren) von der Washington Post übernommen (erst im Nachwort weist er expressis verbis darauf hin):

Der inhaltliche rote Faden des ersten Sachbuchs von Clemens Pig lautet in einem Satz: Putin, Trump, Big-Tech-Konzerne und Social Media sind die Bösen – unabhängige Nachrichtenagenturen wie die APA sind die Guten, die Bastion der Demokratie bzw. […]

Erneut dringender KI-Verdacht: Diesmal im Portal inSüdthüringen.de selbst und in einem Text über Mario Voigt

Gerade noch hat das Propaganda-Portal von Mario Voigt dessen ungekennzeichnete KI-Nutzung in gewohnt vorauseilendem Gehorsam verteidigt. Nun steht es im dringenden Tatverdacht, selbst ungekennzeichnete KI für einen Text verwendet und damit seine Leser verhöhnt zu haben. Es geht um diesen Artikel. Kurioserweise handelt er auch noch von der plagiierten Doktorarbeit des Mario Voigt. […]

Nächster Betrugsskandal in Deutschland: Serienplagiator Mario Voigt und sein CDU-Kollege aus Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, verhöhnen die Welt-Leser mit einem Kommentar aus der KI

Die Verarsche geht weiter: Nachdem wir über 20 Jahre des Serienplagiarismus von Thüringens CDU-Ministerpräsident Mario Voigt aufgedeckt haben, sorgt nun ein möglicherweise komplett von KI generierter „Kommentar“ in der Welt von Voigt und seinem Amtskollegen für Empörung. Der gestern, am 01.06.2026 zuletzt aktualisierte Kommentar über die Forderung nach mehr deutscher Musik im Radio (warum eigentlich dieses Thema gerade jetzt?) […]

Der Plagiatsfall ist noch viel größer als gedacht: Mario Voigt und die Thüringer CDU haben der Bevölkerung jahrelang die Unwahrheit gesagt

Mario Voigt, Thüringens Ministerpräsident von der CDU, kämpft um sein politisches Überleben. Wie macht er das? Indem er der Bevölkerung die Unwahrheit sagt. Mehrfach. Zunächst, 2024, hieß es, seine Doktorarbeit sei völlig in Ordnung, es gebe überhaupt keine Hinweise auf wissenschaftliches Fehlverhalten – dies habe ein Experte (mit CDU-Parteibuch) festgestellt. […]

Katastrophale Zustände im Mainstream-Journalismus: Linke Dauermanipulation, Plagiate, schlechtes Deutsch, KI- und Ghostwriting-Verdacht

Seit Monaten widme ich mich hier im Blog und auf X zunehmend dem Thema, dass nicht nur die Politik sowie die universitäre und von NGOs wie DÖW oder HateAid betriebene Wissenschaft völlig erodieren, sondern auch der Journalismus. – Es ist Zeit für ein kleines Round-up:

Linke Dauermanipulation

Hier schockiert vor allem der ORF und bei diesem insbesondere die Redaktion der Zeit im Bild 2. […]

Gastkommentar zur Deutschkompetenz von Anna Thalhammer

Ich freue mich, diesen Gastkommentar der Journalistin K.I. veröffentlichen zu dürfen, der mich heute erreicht hat.


Ein Vorwurf kann laut sein, kann zugespitzt sein, kann Aufmerksamkeit binden – und doch ins Leere gehen. Genau das zeigt sich bei den Angriffen von Stefan Weber auf die angeblich mangelhaften Deutschkenntnisse von Anna Thalhammer, Chefredakteurin des profil. […]

Noch mehr Stilblüten und Quatsch in der Diplomarbeit der profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer

Muss man als Journalist in Österreich eigentlich überhaupt noch gut Deutsch können? – Diese Frage stellt sich für mich nicht erst seit meiner Beschäftigung mit der Diplomarbeit von Anna Thalhammer, siehe die ebenso sehr zweifelhafte Masterarbeit des ORF-Journalisten Martin Thür oder die sprachlichen und inhaltlichen Entgleisungen des ehemaligen ORF-Generaldirektors Alexander Wrabetz auf X. […]

Mangelhaftes Deutsch in der Germanistik-Diplomarbeit der profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer

Es sind nicht nur Textschablonen, Plagiatsfragmente und ein offener Flirt mit dem Marxismus, die die germanistische Diplomarbeit der profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer, eingereicht im Dezember 2010 an der Universität Wien, als sehr fragwürdig erscheinen lassen.

Problematisch ist auch das mangelhafte Deutsch. – Jetzt spielt sich der Weber auch noch als Deutschlehrer auf, ja darf er das denn überhaupt? […]

Marxismus trifft Plagiat: Die Diplomarbeit der Germanistin Anna Thalhammer, Chefredakteurin des profil, untergräbt Standards

In der Diplomarbeit der profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer (hier im Volltext) findet sich vieles, was sich in einer Diplomarbeit an einer von Steuergeld finanzierten staatlichen Universität, die in ihrem Siegel die Worte „Der Weisheit des Wiener Studiums“ (in Latein) trägt, nicht finden sollte:

  • Plagiatsfragmente
  • Textschablonen
  • Deutschfehler
  • Ein Naheverhältnis zu marxistischer Theorie

Für das Jahr 2010 ist das alles sehr verwunderlich. […]

Trikola und Antithesen schon in der plagiierten Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg aus dem Jahr 2008

Den Hinweis darauf, dass der Stil Guttenbergs bereits vor dem KI-Zeitalter existierte, verdanke ich meinem Plagiatsjäger-Kollegen Martin Heidingsfelder. Unten veröffentlichte Darstellung stammt vom Plagiatsexperten Gerhard Dannemann, beide haben mich unabhängig voneinander kontaktiert.

Und ich habe gestern von einem Journalisten einen weiteren Hinweis auf die Stilanalyse der Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg erhalten. […]