Schlagwort-Archiv: Transparenz

Schweizer Bundesrichterin Julia Hänni gesteht „handwerkliche Mängel“ in ihrer Dissertation – doch mit diesen hat sie an einem Höchstgericht nichts verloren

Die Schweizer Höchstrichterin Julia Hänni gesteht zumindest indirekt „handwerkliche Mängel“ in ihrer Dissertation, indem sie Schweiz am Wochenende sagte: „Wer handwerkliche Mängel als Plagiate bezeichnet, missbraucht den Plagiatsbegriff.“ Aber auch mit diesen hätte sie sich für ihr Amt disqualifiziert.

Das Schweizerische Bundesgericht ist das Höchstgericht der Schweiz, die oberste rechtsprechende Behörde des Bundes. […]

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk erklärte Plagiatsvorwurf gegenüber Bundesrichterin und St. Gallen-Professorin Julia Hänni zu Unrecht vorschnell zur „Schmierenkampagne“

Von einer „ungewöhnlichen Schmierenkampagne“ war im SRF („Schweizer Radio und Fernsehen“) Mitte Juli 2026 die Rede, und das Urteil der SRF-Journalistin Sibilla Bondolfi war schnell gefällt:

Es geht um die wissenschaftlichen Qualifikationsschriften der Schweizer Top-Juristin, Richterin am Bundesgericht und Professorin für Rechtsphilosophie an der Universität St. […]

Lug und Betrug in der deutschen Bundesregierung nehmen kein Ende: „Medienstaatsminister“ Wolfram Weimer schon wieder des Plagiats überführt

In einem im Eigenverlag erschienenen Buch über den deutschen Miterfinder des Telefons, Philipp Reis, schrieb Wolfram Weimer 2020 (S. 38, die Wortanpassungen Weimers habe ich hier fett markiert):

Noch bevor er das Telefon erfindet, bastelt Reis unermüdlich an den absonderlichsten Maschinen. So schraubt er kleine Metallräder unter die Kufen von Schlittschuhen – und erfindet damit den Rollschuh. […]

Über die Rolle der Plagiatsdoktorin Felor Badenberg bei der Einstufung der AfD als „rechtsextremistischen Verdachtsfall“ durch das Bundesamt für Verfassungsschutz

NIUS hatte gestern exklusiv berichtet, mittlerweile schreibt auch die ansonsten eher Badenberg-freundliche BILD vom Plagiatsverdacht gegen die Berliner Justizsenatorin von der CDU. Das ganze Gutachten, das 83 Plagiatsstellen in der Doktorarbeit vom Dankeswort bis zum Schlusswort dokumentiert, finden Sie hier.

Welche Rolle spielte die mit dem Nachnamen Haghighi-Niat geborene Iranerin Felor Badenberg bei der Einstufung der AfD als rechtextremistischen Verdachtsfall während ihrer Laufbahn beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)? […]

Die Doktorarbeit der Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg, CDU, ist zu weiten Teilen ein dreistes Plagiat

Es ist ein dreistes Plagiat, wie ich es in der bundesdeutschen Rechtswissenschaft seit dem Fall Karl-Theodor zu Guttenberg 2011 nicht mehr gesehen habe: Felor Badenberg, die noch 2023 gegenüber dem Tagesspiegel ihrer eigenen Doktorarbeit Plagiatsfreiheit attestierte, hat in dieser in Wahrheit qualitativ und quantitativ werkprägend plagiiert. […]

„Nicht ein bisschen, nicht ausnahmsweise, nicht vorübergehend“: Interessante Häufung von Antithesen und Trikola in einem Gastbeitrag von SPD-Vize Lars Klingbeil zum möglichen Verbot der AfD

Der kurze und pointierte Beitrag „Die Brandmauer grenzt Menschen nicht aus. Sie schützt sie“ ist am 05.08.2026 in der Zeit erschienen. Laut Information der Zeit handelt es sich um einen „Gastbeitrag von Lars Klingbeil“. Er besteht aus 738 Wörtern.

Antithesen

Die Brandmauer grenzt Menschen nicht aus. […]

Saudumm. Einfach nur saudummer Journalismus. Heute: Die Welt

Was hier in der Welt steht, ist saudumm. Und ich werde genau erklären, warum.

Es gab keinen Versuch, den Bachelor-Abschluss von Ulrich Siegmund zu „skandalisieren“. Personen haben zuerst auf abgeordnetenwatch und dann auf X (ein „GERT POSTEL“) eine völlig normale Frage gestellt. Das ist auch keine Kampagne und keine linke Verschwörung – völlig lächerlich. […]

Seuche KI bereits viel größer als angenommen? Typische KI-Stilelemente nun auch in einem Gastbeitrag von Plagiator und Medienminister Wolfram Weimer in der Welt gefunden

Es besteht der Tatverdacht, dass der Medienstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos, CDU-nahe) in einem Gastbeitrag in der Welt vom 13. Mai 2026 (Printausgabe 11. Mai) ungekennzeichnete KI verwendet hat.

Hier wieder die typischen Stilelemente, die ein Mensch in dieser Dichte in einem kurzen Text kaum verwenden würde:

Negationen (Antithesen)

Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis der Aufmerksamkeitsökonomie moderner Plattformen. […]

Ungekennzeichnete KI ist in Windeseile ein Brandbeschleuniger für den völligen Verlust des menschlichen Verstandes geworden

Das alles hat sich alleine in den vergangenen zwei Tagen ereignet:

  • Ich entdecke ein Buch, das vorgeblich kritisch gegenüber KI-Neusprech sein will – und schon das Vorwort des Verfassers stammt ganz offensichtlich selbst ungekennzeichnet aus der KI.
  • Die FAZ zieht einen Beitrag des unseligen Mario Voigt zurück, der aus der KI stammt und mehrere halluzinierte Zitate enthält, aber sich gleichzeitig moralisierend für ein Social Media-Verbot für Kinder und Jugendliche ausspricht.
[…]

Jener KI-Detektor, der Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt überführt hat, findet 87 Prozent KI-generierten Text in Clemens Pigs ORF-Bewerbung

Selbstverständlich sind alle KI-Detektoren noch mit Vorsicht zu genießen. Aber Pangram gilt in allen Software-Tests als die bislang verlässlichste Lösung. Pangram kam auch zum Einsatz, als weitere ungekennzeichnete KI-Textpassagen, ja sogar Doubletten innerhalb der KI-Texte (übrigens auch wie bei Pig!) in Reden des Thüringer CDU-Ministerpräsidenten und Serienplagiators Mario Voigt entdeckt wurden. […]

Clemens Pig beschreibt, wie in der Nazizeit die Demokratie gestorben ist, doch gerade diese sensible Darstellung hält einem Fakten-Check nicht stand

Vorweg: Kurz dachte ich mir gestern, das Eis sei gebrochen, die Mauer des Schweigens endlich eingestürzt. Die Kronen Zeitung berichtete online als Top-2-Aufmacher:

Binnen kürzester Zeit wurde bereits heftig kommentiert. Rund 20 Minuten später war der Artikel jedoch verschwunden und kehrte nicht wieder. – Gab es eine Intervention? […]

„Keine Mode, sondern eine notwendige Balance“: Zahlreiche weitere starke Indizien für eine von KI getextete Bewerbung von APA-CEO Clemens Pig für den ORF-Chefposten

Kooperation ist dabei kein romantisches Wort. Sie braucht Regeln.

Das steht auf S. 34 der Bewerbungsunterlage von Clemens Pig für seinen Millionenjob beim ORF von unserem Geld. Hat irgendjemand jemals behauptet, dass „Kooperation“ ein „romantisches Wort“ sei? – „Kooperation“ hätte man hier unter Anführungszeichen setzen müssen, da ja vom Wort die Rede ist und nicht vom durch das Wort beschriebenen Sachverhalt. […]

Ein beispielloser Medienskandal braut sich zusammen: Offenbar wurde die gesamte Bewerbung von Clemens Pig um den Chefposten im ORF von KI verfasst

Die gesamte Bewerbung von APA-CEO Clemens Pig um den Führungsposten im ORF strotzt vor KI-Sprache. Das ist einfach nicht zu fassen. Unterschrieben sind die Kapitel aber stets so:

Auf S. 115 seiner Bewerbung fordert Pig tatsächlich eine „transparente Kennzeichnung“ von KI-Nutzung. Doch schon der nächste Satz verrät die nicht-menschliche (und als solche eben nicht-gekennzeichnete!) […]

„Nicht lauter als nötig, nicht leiser als geboten, sondern verlässlich.“ – Die Bewerbung von APA-CEO Clemens Pig um den ORF-Chefposten liest sich schon wieder verdächtig nach KI

Satte 129 Seiten Bewerbungsschreiben hat der CEO der APA, Mag. Dr. Clemens Pig, offenbar in Windeseile herausgeschossen. Der Standard hat das komplette Konvolut heute veröffentlicht. Das von einem ehemaligen APA-Designer layoutierte Opus wirkt auf den ersten Blick wahnsinnig eindrucksvoll. Auf den zweiten Blick… naja, hört man einen sattsam bekannten Sound heraus. […]

„Handgriffe, die nicht schmeicheln, sondern ordnen.“ – Zweifel an der Glaubwürdigkeit von APA-CEO Clemens Pig, ORF-Generaldirektor in spe: Das neue Buch des Kämpfers gegen Big Tech liest sich stellenweise stark wie von KI generiert

Schon mit seinem ersten populärwissenschaftlichen Sachbuch bewies Clemens Pig, dass sich seine Kompetenz als Sachbuch-Autor im Wesentlichen auf (belegtes!) Fladern und Texte-Recyceln („Eigenplagiate“) beschränkt. Sogar seinen Buchtitel hat er (immerhin am Cover durch Anführungszeichen gekennzeichnet, aber dies könnte auch ein Selbstzitat signalisieren) von der Washington Post übernommen (erst im Nachwort weist er expressis verbis darauf hin):

Der inhaltliche rote Faden des ersten Sachbuchs von Clemens Pig lautet in einem Satz: Putin, Trump, Big-Tech-Konzerne und Social Media sind die Bösen – unabhängige Nachrichtenagenturen wie die APA sind die Guten, die Bastion der Demokratie bzw. […]

Nächster Betrugsskandal in Deutschland: Serienplagiator Mario Voigt und sein CDU-Kollege aus Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, verhöhnen die Welt-Leser mit einem Kommentar aus der KI

Die Verarsche geht weiter: Nachdem wir über 20 Jahre des Serienplagiarismus von Thüringens CDU-Ministerpräsident Mario Voigt aufgedeckt haben, sorgt nun ein möglicherweise komplett von KI generierter „Kommentar“ in der Welt von Voigt und seinem Amtskollegen für Empörung. Der gestern, am 01.06.2026 zuletzt aktualisierte Kommentar über die Forderung nach mehr deutscher Musik im Radio (warum eigentlich dieses Thema gerade jetzt?) […]

Der Plagiatsfall ist noch viel größer als gedacht: Mario Voigt und die Thüringer CDU haben der Bevölkerung jahrelang die Unwahrheit gesagt

Mario Voigt, Thüringens Ministerpräsident von der CDU, kämpft um sein politisches Überleben. Wie macht er das? Indem er der Bevölkerung die Unwahrheit sagt. Mehrfach. Zunächst, 2024, hieß es, seine Doktorarbeit sei völlig in Ordnung, es gebe überhaupt keine Hinweise auf wissenschaftliches Fehlverhalten – dies habe ein Experte (mit CDU-Parteibuch) festgestellt. […]

Noch mehr Stilblüten und Quatsch in der Diplomarbeit der profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer

Muss man als Journalist in Österreich eigentlich überhaupt noch gut Deutsch können? – Diese Frage stellt sich für mich nicht erst seit meiner Beschäftigung mit der Diplomarbeit von Anna Thalhammer, siehe die ebenso sehr zweifelhafte Masterarbeit des ORF-Journalisten Martin Thür oder die sprachlichen und inhaltlichen Entgleisungen des ehemaligen ORF-Generaldirektors Alexander Wrabetz auf X. […]

Marxismus trifft Plagiat: Die Diplomarbeit der Germanistin Anna Thalhammer, Chefredakteurin des profil, untergräbt Standards

In der Diplomarbeit der profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer (hier im Volltext) findet sich vieles, was sich in einer Diplomarbeit an einer von Steuergeld finanzierten staatlichen Universität, die in ihrem Siegel die Worte „Der Weisheit des Wiener Studiums“ (in Latein) trägt, nicht finden sollte:

  • Plagiatsfragmente
  • Textschablonen
  • Deutschfehler
  • Ein Naheverhältnis zu marxistischer Theorie

Für das Jahr 2010 ist das alles sehr verwunderlich. […]

Stil-Parallelen in Kommentaren von Chefredakteurin Anna Thalhammer im profil und Karl-Theodor zu Guttenberg auf LinkedIn

Es geht um seltsame, gehäuft auftretende Textmerkmale wie Dreier-Wortketten (Trikola), Antithesen (Affirmationen und Negationen) und sich selbst relativierende Aussagen in den jüngsten Texten der Chefredakteurin des österreichischen Nachrichtenmagazins profil, Anna Thalhammer, die mich seit einigen Tagen wissenschaftlich beschäftigen, siehe die von mir geposteten ersten Beispiele auf X hier, hier und hier. […]

ZDF– und Lanz-Experte Rüdiger Maas angezeigt: Er ist kein „Diplom-Psychologe“, ist nicht in Psychologie promoviert und hat auch kein Philosophiestudium abgeschlossen

Es sind akademische Tricks und Lebenslügen, über die die Junge Freiheit und dieser Blog heute exklusiv informieren. Wie kann so etwas in Deutschland möglich sein, wen und was verkaufen uns hier die Mainstream-Medien – allen voran das ZDF, das den Herrn als einen seiner Experten listet? […]

HateAid: Auf Basis fragwürdiger Zahlen darf keine Politik gemacht werden

Und wieder genau dasselbe Muster wie beim „Rechtsextremismus“-Bericht des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes:

1. Der zentrale Begriff (wie „Rechtsextremismus“, „Diskriminierung“, bei HateAid nun „digitale Gewalt“) wird in Eigenregie schamlos erweitert. Dabei geben die zitierten Literaturquellen die Erweiterung nicht her (siehe Dokumentationsarchiv) oder in diesen steht sogar etwas völlig anderes (siehe nun HateAid). […]

Inkonsistent, unlogisch, mitunter schlichtweg Blödsinn: Eine Analyse der Kernbotschaften von HateAid

In diesem Blogbeitrag analysiere ich den vier Seiten umfassenden Imagefolder von HateAid, der sich auf der Website der Berliner gGmbH befindet. Der Imagefolder hat keine Jahreszahl und kein Impressum. Meines Wissens herrscht bei einer geschäftsmäßigen Veröffentlichung in Deutschland Impressumspflicht. Und so geht es los:

Der Satz ist Quatsch. […]

Wieder Fake im ORF: „Extremismusforscherin“ kannte Studie gar nicht, über die sie in der „Zeit im Bild 2“ mit Expertenstatus sprach

Es wird immer offensichtlicher, dass der ORF jeden Tag betrügt, vielleicht sogar mehrmals am Tag, denn ich schaue das als Einzelperson und nur sehr selektiv.

Für die „Zeit im Bild 2“ vom Donnerstag, 19. März 2026 war angekündigt:

Quelle: orf.at

Die Formulierung Dazu … zu Gast“ erweckte bei mir zunächst den Eindruck, es würde sich um eine neue Studie von Julia Ebner handeln. […]