Archiv des Monats: April 2011

Plagiierende und Plagiate verharmlosende Professoren als Teile des Systemproblems

Dass das ungeheuerliche Ausmaß des Plagiierens, das in den Wikis fortwährend akribisch dokumentiert wird, kein alleiniges Problem von (Spitzen-)Politikern ist, ist jedem Szene-Kenner bekannt. Es gibt nicht wenige Professoren, die glasklare Plagiate fortwährend relativieren, bagatellisieren oder gar ganz in Abrede stellen. Diese Leute werden oder […]

Terrorismus im Web 2.0 oder historisches Verdienst für die Wissenschaft?

Während die Berliner Medieninformatikerin und „Plagiatsjägerin“ Debora Weber-Wulff in einem Interview mit Deutschlandradio die Aktivitäten der Plag-Wiki-Aktivisten lobt (wie dies auch Ihr werter Plagiatsgutachter bislang getan hat), äußert sich nun erstmals ein ebenso engagierter Kämpfer gegen Plagiate sehr kritisch gegenüber der aktuellen Entwicklung. Volker […]

Neubewertung von Selbstplagiaten?

Auf eine hochinteressante Nachricht hat mich gerade der Wissenschaftsjournalist Hermann Horstkotte hingewiesen: Die Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität, die erst heute eine Stellungnahme zum Umgang mit Plagiaten publiziert hat und Österreichs Universitäten vor einer „falsch verstandenen Solidarität“ mit Plagiatoren warnt, hat offenbar nun doch eine […]

PlagWiki-Aktivisten melden nächsten Verdachtsfall

Fall vier der Politiker(umfeld)dissertationen wird hier analysiert. Interessant ist, dass die anonymen Plagiatsjäger im Netz nach derselben Methode vorgehen wie ich: Erste Text-Konkordanzen werden häufig über die Google Buchsuche gefunden. Auch mit der Snippet-Ansicht lässt sich schon gut arbeiten (Stichwortsuche). Wenn aus den Originalquellen des […]

Einmal kein Plagiat, einmal Plagiat mit Vorsatz – und zweimal die Frage nach der Transparenz

Die Diplomarbeit des ehemaligen österreichischen Finanzministers Karl-Heinz Grasser stellt kein Plagiat dar, meldete heute die Universität Klagenfurt, auch unter Berufung auf eine „summarische Prüfung“ (?) der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (ÖAWI). Verdächtige Passagen der Arbeit waren unter anderem in einer österreichischen Tageszeitung als Faksimiles […]

Deutscher Plagiatsskandal: Wann äußert sich Schavan?

Ich war heute auf der Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ich lese dort unter „Hochschulen“ nur von Qualitätspakt, Innovationspotenzial und Exzellenzinitiative. Die PlagWikis zeichnen derzeit ein ganz anderes Bild der Lage, das sehr traurig stimmt: Dissertationen, die offenbar von Betreuern (mittlerweile sind schon […]

Copy-Paste-Affäre: Dritte rechtswissenschaftliche Dissertation im Visier

Nach den bereits verifizierten Plagiatsfällen Guttenberg und Saß gibt es nun einen dritten Verdachtsfall in Deutschland: Wieder Rechtswissenschaften, wieder Zeitraum nach 2005, wieder eine Universität in der südlichen Hälfte Deutschlands, wieder (Umfeld) CDU/CSU, und wieder macht man sich im Wiki kollektiv auf die Plagiatssuche. […]

In bester Gesellschaft


Quelle: Telepolis

Das Buch „Das Google-Copy-Paste-Syndrom“ Ihres werten Plagiatsgutachters findet sich im Amazon-Partnerprogramm von „Telepolis“ in bester Gesellschaft – gleich neben postmodernen Gesamtkunstwerken wie „Verfassung und Verfassungsvertrag“ oder „Regulierung im Mobilfunk“. Das freut mich!
Nur: Was bitte hat denn die Dissertation des CDU-Abgeordneten Günter […]

Neuer Begriff macht die Runde: „Gutteln“

„gutteln“ im „Wörterbuch der deutschen Sprache“, 1838, damals in etwa gleichbedeutend mit „gluck gluck gluck machen“

Die Guttenberg-Affäre hat nicht nur der Frage nach dem Sinn wissenschaftlicher Abschlussarbeiten und der Qualitätssicherung bei ebendiesen eine völlig neue Dimension gegeben, sie hat nicht nur die Kultur […]