Archiv des Monats: April 2026

Marxismus trifft Plagiat: Die Diplomarbeit der Germanistin Anna Thalhammer, Chefredakteurin des profil, untergräbt Standards

In der Diplomarbeit der profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer (hier im Volltext) findet sich vieles, was sich in einer Diplomarbeit an einer von Steuergeld finanzierten staatlichen Universität, die in ihrem Siegel die Worte „Der Weisheit des Wiener Studiums“ (in Latein) trägt, nicht finden sollte:

  • Plagiatsfragmente
  • Textschablonen
  • Deutschfehler
  • Ein Naheverhältnis zu marxistischer Theorie

Für das Jahr 2010 ist das alles sehr verwunderlich. […]

Trikola und Antithesen schon in der plagiierten Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg aus dem Jahr 2008

Den Hinweis darauf, dass der Stil Guttenbergs bereits vor dem KI-Zeitalter existierte, verdanke ich meinem Plagiatsjäger-Kollegen Martin Heidingsfelder. Unten veröffentlichte Darstellung stammt vom Plagiatsexperten Gerhard Dannemann, beide haben mich unabhängig voneinander kontaktiert.

Und ich habe gestern von einem Journalisten einen weiteren Hinweis auf die Stilanalyse der Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg erhalten. […]

Stil-Parallelen in Kommentaren von Chefredakteurin Anna Thalhammer im profil und Karl-Theodor zu Guttenberg auf LinkedIn

Es geht um seltsame, gehäuft auftretende Textmerkmale wie Dreier-Wortketten (Trikola), Antithesen (Affirmationen und Negationen) und sich selbst relativierende Aussagen in den jüngsten Texten der Chefredakteurin des österreichischen Nachrichtenmagazins profil, Anna Thalhammer, die mich seit einigen Tagen wissenschaftlich beschäftigen, siehe die von mir geposteten ersten Beispiele auf X hier, hier und hier. […]

Die Textbausteinkiste verlogener Betroffenheit und ihre Subtexte

Sehen wir uns diesen Textbaustein einmal näher an. Kein Politiker hat jemals gesagt: „Ein Diebstahl hat in einer Demokratie keinen Platz.“ Oder: „Ein Einbruch hat in einer Demokratie keinen Platz.“ Hingegen klingt „Gewalt hat in einer Demokratie keinen Platz.“ […]

„Generationenforscher“ Rüdiger Maas zitierte in seiner Doktorarbeit Literaturquellen, die es gar nicht gibt

Literaturtitel Nummer 125 und gleichzeitig die letzte im Literaturverzeichnis angeführte Quelle in der Doktorarbeit von Rüdiger Maas ist dieser Titel:

Die Ergebnisse dieser Studie hat Maas in seiner Doktorarbeit auf S. 65 auch diskutiert:

Das Problem ist aber: Das Paper existiert gar nicht.

Das schreibt der vermeintliche Erstautor Florian Zollmann auf Anfrage:


Literaturtitel Nummer 123 in der Doktorarbeit ist dieser Beitrag:

Auch dieser Beitrag aus dem Jahr 2021 dürfte nicht existieren. […]

„Affirmative Consent“: An der Schwelle zu Einvernehmlichkeitserklärungen vor Berührungen, Partnerschaften und Geschlechtsverkehr

Aus Anlass des vermeintlichen Dick-Pic-Falls im ORF, des immer grotesker werdenden Falles Roland Weißmann und aus Anlass von wieder einmal völlig wahnwitzigen Aussagen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk über das Verhältnis von Mann und Frau habe ich gespottet, ob nach einem Social-Media-Verbot für gewisse Altersgruppen, einem Deepfakes-Verbot, einem Verbot der Plattform X und der Einführung einer Klarnamenspflicht im Netz nicht auch bald ein EU-weites Formular unterzeichnet werden muss, bevor Mann und Frau (oder andere Geschlechter) überhaupt noch intim werden können (dürfen). […]

Ex-Vizekanzler und Grün-Politiker Robert Habeck des Lebenslauf-Cheatings überführt

Der ehemalige deutsche Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck, der schon in seiner Doktorarbeit zahlreiche Quellenplagiate begangen hatte, hat nun auch – wie seine ebenfalls plagiierende Kollegin Annalena Baerbock – seinen Lebenslauf aufgehübscht. In Habecks LinkedIn-Profil ist seit kurzem zu lesen:

Die University of California, Berkeley, schreibt am 15.04.2026 auf die Frage, ob Robert Habeck den Status eines „guest professors“ habe, folgendes:

Zur Unterscheidung von „guest professor“ und „visiting scholar“ in den USA bemerkt ChatGPT:

Erneute Desinformation durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Upgrade zum „Gastprofessor“ erfolgte offenbar bewusst

Nur, warum schreiben dann alle bundesdeutschen Mainstream-Medien, allen voran der öffentlich-rechtliche Rundfunk, Habeck „wechsle“ nach Berkeley und erwecken somit den Anschein einer echten „academic affiliation“? […]

Bulgarische Doktorarbeit des ZDF-„Generationenforschers“ Rüdiger Maas: Dicke Ladung Corona-Quatsch schon im Abstract

Nun hat meine Bibliothekarin nach langer Suche also doch noch die Doktorarbeit des wegen seiner Titelführungen und unklaren Ausbildungsstationen in Kritik geratenen ZDF-„Generationenforschers“ Rüdiger Maas aus Augsburg gefunden. Hier (Klick rechts oben auf „EN“) kann das 154 Seiten starke Werk aus dem Jahr 2024 auf Englisch und in einer kürzeren bulgarischen Fassung heruntergeladen werden. […]

ZDF– und Lanz-Experte Rüdiger Maas angezeigt: Er ist kein „Diplom-Psychologe“, ist nicht in Psychologie promoviert und hat auch kein Philosophiestudium abgeschlossen

Es sind akademische Tricks und Lebenslügen, über die die Junge Freiheit und dieser Blog heute exklusiv informieren. Wie kann so etwas in Deutschland möglich sein, wen und was verkaufen uns hier die Mainstream-Medien – allen voran das ZDF, das den Herrn als einen seiner Experten listet? […]

„Muster-Dissertationsplagiat“ an der Wirtschaftsuniversität Wien blieb offenbar 15 Monate nach Meldung bislang ohne Konsequenzen

Update 22.06.2026: Mittlerweile hat das Team Weber zahlreiche Plagiate auch in der Diplomarbeit der Prüfperson gefunden. Eine Dokumentation wird zum gegebenen Zeitpunkt erfolgen.

Es war der Wunsch der ÖVP und vor allem der SPÖ nach dem Plagiatsfall Föderl-Schmid: Ein Zeichen setzen gegen die Ahndung von Plagiaten. […]

Offenbar in diesem Punkt Erfolg vor Gericht: „Generationenforscher“ Maas könnte seinen bulgarischen Doktortitel weiterhin ohne Institutionenzusatz führen dürfen

Weiter geht es: Auch die millionenteure „Dunkelfeldstudie“ des Bundeskriminalamts zu Alltagsgewalt ist methodisch nicht haltbar

Ich scheine hier einem neuen Grundlagenproblem der Wissenschaft (zumindest der aktuellen empirischen Sozialforschung) auf der Spur zu sein. Auch der erst im Februar 2026 präsentierte Band I einer sogenannten Dunkelfeldstudie mit dem reichlich absurden Titel „LeSuBiA“ (das soll für „Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag“ stehen; ich dachte zunächst, es würde um Lesben und Bisexuelle gehen) ist wissenschaftlich vollkommen wertlos. […]