„Generationenforscher“ Rüdiger Maas zitierte in seiner Doktorarbeit Literaturquellen, die es gar nicht gibt

Literaturtitel Nummer 125 und gleichzeitig die letzte im Literaturverzeichnis angeführte Quelle in der Doktorarbeit von Rüdiger Maas ist dieser Titel:

Die Ergebnisse dieser Studie hat Maas in seiner Doktorarbeit auf S. 65 auch diskutiert:

Das Problem ist aber: Das Paper existiert gar nicht.

Das schreibt der vermeintliche Erstautor Florian Zollmann auf Anfrage:


Literaturtitel Nummer 123 in der Doktorarbeit ist dieser Beitrag:

Auch dieser Beitrag aus dem Jahr 2021 dürfte nicht existieren. Auch ist auffällig, dass der aktuelle Ukraine-Krieg erst im Februar 2022 begonnen hat, der zitierte Beitrag aber mit April 2021 datiert wurde.

In der Doktorarbeit von Rüdiger Maas werden auch die Ergebnisse dieser Studie (?), interessanterweise ohne jeden Bezug zum Ukraine-Krieg, ausführlich auf S. 11 f. zitiert:


Literaturtitel Nummer 103 ist das Werk „How Not to Be Alone“ des bekannten amerikanischen Autors und Juristen Cass Sunstein. Auch dieses Werk existiert nicht.


Nun, warum zitiert jemand zumindest drei Literaturtitel, die es gar nicht gibt? Bekanntlich ist es KI, die oft und gerne Literaturquellen halluziniert. Aber wir wollen doch nicht annehmen, dass Rüdiger Maas, der große Gesellschaftserklärer aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, deshalb Ort und Thema seiner Dissertation geheim gehalten hat, weil an der Arbeit eine KI mitgeschrieben hat.

(Wird mit einer Analyse der Empirie fortgesetzt)

2 Kommentare zu “„Generationenforscher“ Rüdiger Maas zitierte in seiner Doktorarbeit Literaturquellen, die es gar nicht gibt

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