Archiv des Monats: August 2026

Schweizer Bundesrichterin Julia Hänni gesteht „handwerkliche Mängel“ in ihrer Dissertation – doch mit diesen hat sie an einem Höchstgericht nichts verloren

Die Schweizer Höchstrichterin Julia Hänni gesteht zumindest indirekt „handwerkliche Mängel“ in ihrer Dissertation, indem sie Schweiz am Wochenende sagte: „Wer handwerkliche Mängel als Plagiate bezeichnet, missbraucht den Plagiatsbegriff.“ Aber auch mit diesen hätte sie sich für ihr Amt disqualifiziert.

Das Schweizerische Bundesgericht ist das Höchstgericht der Schweiz, die oberste rechtsprechende Behörde des Bundes. […]

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk erklärte Plagiatsvorwurf gegenüber Bundesrichterin und St. Gallen-Professorin Julia Hänni zu Unrecht vorschnell zur „Schmierenkampagne“

Von einer „ungewöhnlichen Schmierenkampagne“ war im SRF („Schweizer Radio und Fernsehen“) Mitte Juli 2026 die Rede, und das Urteil der SRF-Journalistin Sibilla Bondolfi war schnell gefällt:

Es geht um die wissenschaftlichen Qualifikationsschriften der Schweizer Top-Juristin, Richterin am Bundesgericht und Professorin für Rechtsphilosophie an der Universität St. […]

Lug und Betrug in der deutschen Bundesregierung nehmen kein Ende: „Medienstaatsminister“ Wolfram Weimer schon wieder des Plagiats überführt

In einem im Eigenverlag erschienenen Buch über den deutschen Miterfinder des Telefons, Philipp Reis, schrieb Wolfram Weimer 2020 (S. 38, die Wortanpassungen Weimers habe ich hier fett markiert):

Noch bevor er das Telefon erfindet, bastelt Reis unermüdlich an den absonderlichsten Maschinen. So schraubt er kleine Metallräder unter die Kufen von Schlittschuhen – und erfindet damit den Rollschuh. […]

„Jedes zweite Auto hier in Wien ist ein Elektromotor.“ Der ÖRR lügt… und lügt… und lügt

Der Moderator, dessen Namen ich mir nicht merken muss, sagte im ZDF-Sommerinterview mit Alice Weidel: „Jedes zweite Auto hier in Wien ist ein Elektromotor.“ Dieser Satz ist nachweislich komplett falsch. In Anbetracht der Vorbereitungszeit und des Teams, über das so ein Moderator verfügt, schließe ich aus, dass hier ein Fehler, eine Schlamperei passiert ist. […]

Das ZDF kann es nicht lassen: Kopftuchfrau, Homopärchen-Ampel und Regenbogen-Markierung vor dem Interview mit Alice Weidel

Schon die allerersten Worte des Interviewers „Die Rechtspopulisten…“ im heutigen ZDF-Sommerinterview waren falsches Framing. Bzw. genauer: Es spricht nichts dagegen, den Begriff neu zu besetzen. „Rechtspopulismus“ soll ja bei den Manipulateuren des ÖRR immer nach einer Gefahr klingen. Aber es wäre besser, den Begriff einfach zu übersetzen mit: die, die aufs Volk schauen und Recht haben. […]

Zufall oder Muster? Führungspersonal aus der islamischen Welt auf oberster Ebene in den Staatsschutz-Behörden Deutschlands und Österreichs

Das ist eine interessante Koinzidenz: Nicht nur die aus dem Iran stammende Dissertationsplagiatorin Felor Badenberg wurde Mitte Juni 2022 neue Vizepräsidentin des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) in Deutschland:

Quelle: Website Innenministerium

Fast zeitgleich, nämlich am 1. Dezember 2021, wurde der väterlicherseits aus Jordanien stammende Omar Haijawi-Pirchner in Österreich zum neuen Leiter des Pendants zum bundesdeutschen BfV, der DSN („Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst“), ernannt. […]

Über die Rolle der Plagiatsdoktorin Felor Badenberg bei der Einstufung der AfD als „rechtsextremistischen Verdachtsfall“ durch das Bundesamt für Verfassungsschutz

NIUS hatte gestern exklusiv berichtet, mittlerweile schreibt auch die ansonsten eher Badenberg-freundliche BILD vom Plagiatsverdacht gegen die Berliner Justizsenatorin von der CDU. Das ganze Gutachten, das 83 Plagiatsstellen in der Doktorarbeit vom Dankeswort bis zum Schlusswort dokumentiert, finden Sie hier.

Welche Rolle spielte die mit dem Nachnamen Haghighi-Niat geborene Iranerin Felor Badenberg bei der Einstufung der AfD als rechtextremistischen Verdachtsfall während ihrer Laufbahn beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)? […]

Die Doktorarbeit der Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg, CDU, ist zu weiten Teilen ein dreistes Plagiat

Es ist ein dreistes Plagiat, wie ich es in der bundesdeutschen Rechtswissenschaft seit dem Fall Karl-Theodor zu Guttenberg 2011 nicht mehr gesehen habe: Felor Badenberg, die noch 2023 gegenüber dem Tagesspiegel ihrer eigenen Doktorarbeit Plagiatsfreiheit attestierte, hat in dieser in Wahrheit qualitativ und quantitativ werkprägend plagiiert. […]

„Nicht ein bisschen, nicht ausnahmsweise, nicht vorübergehend“: Interessante Häufung von Antithesen und Trikola in einem Gastbeitrag von SPD-Vize Lars Klingbeil zum möglichen Verbot der AfD

Der kurze und pointierte Beitrag „Die Brandmauer grenzt Menschen nicht aus. Sie schützt sie“ ist am 05.08.2026 in der Zeit erschienen. Laut Information der Zeit handelt es sich um einen „Gastbeitrag von Lars Klingbeil“. Er besteht aus 738 Wörtern.

Antithesen

Die Brandmauer grenzt Menschen nicht aus. […]

Saudumm. Einfach nur saudummer Journalismus. Heute: Die Welt

Was hier in der Welt steht, ist saudumm. Und ich werde genau erklären, warum.

Es gab keinen Versuch, den Bachelor-Abschluss von Ulrich Siegmund zu „skandalisieren“. Personen haben zuerst auf abgeordnetenwatch und dann auf X (ein „GERT POSTEL“) eine völlig normale Frage gestellt. Das ist auch keine Kampagne und keine linke Verschwörung – völlig lächerlich. […]

Sie manipulieren, tricksen und lügen zur (ausbleibenden!) Schwächung der AfD, und dies jeden Tag. Heute: t-online

Nun berichtet auch das sonderbare Portal t-online über einen „Wirbel um Uniabschluss von AfD-Spitzenkandidaten“. Erneut sind im Artikel subkutan zumindest zwei Falschbehauptungen enthalten, die Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD für Sachsen-Anhalt, nach derzeitigem Wissensstand völlig zu Unrecht wohl als Hochschulbetrüger „framen“ sollen. Die erste Stelle:

Der markierte Satz ist zwar isoliert betrachtet eine wahre Tatsachenbehauptung, aber im Kontext („allerdings“) streut er Zweifel an der Echtheit der gestern veröffentlichten Urkunden von Siegmund. […]

Großes Porträt Ihres werten „Plagiatsjägers“ morgen in der F.A.Z.: Der immer gleiche verlogene Twist mit dem „Rechtsextremismus“

Eigentlich müsste man sich um andere Dinge kümmern, als die täglichen Lügen (hier: eine Unterlassungslüge bzw. eine Halbwahrheit) der Mainstream-Medien aufzudecken. Ich könnte mich etwa an die vielen noch unbeantworteten Kunden-Neuanfragen ranmachen und viele ehrenamtliche Plagiatsprüfungen vom Papst bis zu einem SPD-Spitzenkandidaten durchführen. Und auch Frau Mühl von der F.A.Z. […]

„Vor der Identität“ und zu einer „Philosophie des Übergangs“: Das machte ChatGPT nach der Aufforderung, ein „epochales philosophisches Meisterwerk“ zu schreiben

Gibt es bis auf Weiteres doch noch einen kategorialen Unterschied zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz? Auf die Aufforderung, ein „epochales philosophisches Meisterwerk“ zu schreiben, lieferte ChatGPT überraschenderweise nur Käse, ja teils Widersinn und unfreiwillige Satire in 100 Thesen. Das Manuskript (PDF-File, 34 Seiten, 466 KB) erinnert dabei an vielen Stellen an den berühmten Sokal-Hoax, mit dem postmodernes Geschwafel verhöhnt wurde. […]

ChatGPT Work 5.6 Sol Max schreibt in 50 Minuten einen 200-seitigen Roman mit vorgegebenem Einstieg

Dank einer wunderbaren Idee eines Lesers meines Blogs darf ich mich nun wohl auch Romancier nennen. Aber leider, ich kann keine Belletristik schreiben. Das erledigte ChatGPT für mich in 50 Minuten:

Sie finden das Manuskript zum Downloaden hier (PDF-File, 199 Seiten, 582 KB). Über die Qualität kann ich nichts aussagen. […]

Fundamentale Änderung der Lehre und des Urheberrechts: ChatGPT Work 5.6 Sol Max liefert fix und fertige, argumentativ meisterliche und hübsch layoutierte Seminararbeit mit neuem (!) Wissen in zehn Minuten

Wie soll man da noch lehren, wenn die künstliche Intelligenz jede studentische überragt? Ich bin gespannt und werde es wohl bei meinem nächsten abgehaltenen Bachelorseminar an der Universität Wien im Wintersemester 2026/27 erfahren.

Ich habe auf ChatGPT Work (nicht „Chat“), Modell GPT-5.6 Sol, die Intelligenz auf „maximal“ gestellt, diesen Screenshot hochgeladen:

Quelle: Josef Mitterer (1992): Das Jenseits der Philosophie: Wider das dualistische Erkenntnisprinzip.
[…]