Schon die allerersten Worte des Interviewers „Die Rechtspopulisten…“ im heutigen ZDF-Sommerinterview waren falsches Framing. Bzw. genauer: Es spricht nichts dagegen, den Begriff neu zu besetzen. „Rechtspopulismus“ soll ja bei den Manipulateuren des ÖRR immer nach einer Gefahr klingen. Aber es wäre besser, den Begriff einfach zu übersetzen mit: die, die aufs Volk schauen und Recht haben. Dann kann etwas besseres als der „Rechtspopulismus“ gar nicht passieren.
Dem ZDF war es nicht zu blöd, selbst in den Vorspann vor dem Interview mit Alice Weidel linke Ideologiebotschaften zu verpacken, Sujets, die mit Wien — dem Schauplatz des Interviews – absolut nichts zu tun hatten, die man in jeder Großstadt hätte finden können:



Über den „Interviewer“, der Frau Weidel ständig unterbrechen wollte, aber dabei ohnedies kläglich gescheitert ist und das anschließende wie immer linksradikale Framing des Interviews in der Tagesschau muss man sich nicht weiter äußern.
Als Medienwissenschaftler versuche ich, genau hinzusehen, interessieren mich diese „sekundären semiologischen Systeme“ (getreu dem Linken Roland Barthes), die für etwas anderes stehen sollen. Offenbar hier die moderne, bunte, vielfältige Stadt, die von den „Rechtspopulisten“ bedroht ist, die zurück in die Vergangenheit statt vorwärts in die Zukunft wollen.
Aber auch dieser Move der Linken ist falsch, grundfalsch: Denn auch die „Rechtspopulisten“ wollen einen Fortschritt, aber eben nicht in die Richtung von Islamisierung, Deindustrialisierung und Entkernung der Familien und Geschlechter. Die Frage ist also nie: Fortschritt oder Rückschritt? Sondern ausnahmslos: Welcher Fortschritt?
Die Frage ist, ob der Kontrast zwischen der gelben und weißen Fläche beim Schutzweg öNorm gerecht ist, denn zwischen einem reinweißen Streifen und einer rein gelben Fläche wird der geforderte Leuchtdichtekontrast von 0,4 in der Praxis in der Regel nicht erreicht. Er wird von Menschen mit Seheischränkungen kaum noch wahrgenommen.