„Affirmative Consent“: An der Schwelle zu Einvernehmlichkeitserklärungen vor Berührungen, Partnerschaften und Geschlechtsverkehr

Aus Anlass des vermeintlichen Dick-Pic-Falls im ORF, des immer grotesker werdenden Falles Roland Weißmann und aus Anlass von wieder einmal völlig wahnwitzigen Aussagen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk über das Verhältnis von Mann und Frau habe ich gespottet, ob nach einem Social-Media-Verbot für gewisse Altersgruppen, einem Deepfakes-Verbot, einem Verbot der Plattform X und der Einführung einer Klarnamenspflicht im Netz nicht auch bald ein EU-weites Formular unterzeichnet werden muss, bevor Mann und Frau (oder andere Geschlechter) überhaupt noch intim werden können (dürfen).

Andersrum: Wird dieses Formular nicht unterzeichnet (die Unterzeichnung darf bitte nur vor einem Notar stattfinden, denn die KI kann heutzutage alles fälschen!), kann ex post jede Frau (seltener: jeder Mann) behaupten, dass eine „Beziehung“ in Wahrheit eine Serie von Vergewaltigungen war. Der Wahrheitsbeweis ist kaum zu erbringen, der sogenannte „Anscheinsbeweis“ müsste genügen: „Believe the women!“ Wie es ein Testamentsregister gibt, würde es dann auch ein Partnerschaftsregister geben, das alle einvernehmlichen Partnerschaften dokumentiert.

Ich dachte mir: Übertreib‘ es mal nicht! – Aber siehe da, wird sind wohl tatsächlich auf dem Weg dorthin. Drei Beispiele:

  • An vielen amerikanischen Colleges gibt es bereits den Vorschlag eines „Affirmative Consent“, den man wohl zur Rechtssicherheit am besten verschriftlicht (es soll auch schon „Consent Sheets“ und sogar „Consent Apps“ geben):

Dass Sex im Konsens geschieht, idealerweise im Zustand des Verliebt-Seins oder der Liebe, war zu meiner Jugend eine biologische und geistige Selbstverständlichkeit, die keiner gesetzlichen Normierung und keiner Abgrenzung bedurfte. – Man könnte nun folgende Analogie wagen: Dass nicht plagiiert werden soll, war zu meiner Schüler- und Studentenzeit auch (weitgehend) Konsens, aber offenbar haben es dann doch immer mehr gemacht und so brauchte es ethische Normen (seit 1998) und dann eine gesetzliche Regelung (in Österreich seit 2015).

Die Verrechtlichung der Intimbeziehung

Kann es sein, dass wir die Verrechtlichung der Intimbeziehung aber genau deshalb brauchen, weil die Migration der Haupttreiber dieser Probleme ist?

Warum wird das, was etwa in meiner Jugend völlig selbstverständlich war, zunehmend reglementiert und bürokratisiert? Ich denke, dass es primär nicht um den Schutz der Frauen und um weniger Femizide geht (so wie es beim Social-Media-Verbot nicht um den Schutz der Kinder geht, sondern um den Schutz der Regierung).

Das dahinter liegende Motiv dürfte die Zersetzung der Gesellschaft sein: weniger zweiwertige Geschlechter, weniger (funktionierende) Beziehungen, weniger (funktionierende) Familien, in Summe dann weniger Kinder. So ist meines Erachtens das gesamte Wokeness-Programm, aus Selbsthass und aus Hass auf die Normalität geboren, zu erklären. Die hidden agenda ist die Abschaffung von uns. Dies geschieht auch, indem bewusst ein Keil zwischen die Geschlechter getrieben wird.

Und: Links ist Orwell. Immer. Links ist eine totalitäre Ideologie, deren Ziel es ist, dass alle gleich denken und handeln. Deshalb muss es möglichst viele Verbote und möglichst viele Formulare geben. Kennt man alles aus der DDR. Und alle Vorstöße dieser Art kommen weltweit immer nur von linken Politikern.

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