Des Hahns fremde Federn (wieder mal…)

Nach der heutigen Medienberichterstattung zur „Eröffnung“ des Blogs haben mich mehrere Anfragen zur Dissertation des österreichischen Ex-Wissenschaftsministers Johannes Hahn erreicht. Hier nur kurz die Info, dass die von mir entdeckten Übereinstimmungen immer noch online hier abzurufen sind: http://phaidon.philo.at/qu/?p=348 (Es handelt sich um die Dokumente „Hahn gegen Zitate“ und „Hahn mag keine Anführungszeichen“ 1 und 2.) Im Update darunter („Unter dieser Adresse“) befindet sich ein HTML-Dokument des Wiener Philosophen Herbert Hrachovec, in dem die ersten hundert Seiten von Hahns Diss analysiert werden (ca. ein Jahr nach meiner Arbeit) und das ähnliche bzw. weitere Übereinstimmungen zutage förderte. Eine systematische Online- und Offline-Überprüfung der gesamten Arbeit steht noch aus, diese Dokumente betreffen nur Teile der Arbeit. Damit können auch die potenziell hochschulrechtlich relevanten Fragen der „Wesentlichkeit“ und der „Erschleichung“ noch nicht abschließend beantwortet werden. Die Entlastungsgutachten für Hahn, die die Universität Wien in Auftrag gegeben hatte, verfolgten auf alle Fälle nicht das Ziel, der Sache insgesamt auf den Grund zu gehen. „profil“ hat unlängst berichtet, dass Gerhard Fröhlich von der Universität Linz an einer Gesamtanalyse der Diss arbeitet.

Hier die Links zur Berichterstattung von heute:
http://derstandard.at/1276413702156/Weber-kritisiert-neue-Agentur-fuer-Ueberpruefung-von-Plagiaten
http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/575707/index.do?_vl_backlink=/home/bildung/universitaet/index.do
http://studi.kurier.at/?story=769
http://science.orf.at/stories/1651480/

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