Was oder wen adressiert oder meint Linksgrün in Wirklichkeit (meist wissend), was führt Linksgrün im Schilde, wenn es folgende Kampfbegriffe verwendet? – Ein oppositional reading als Beitrag zur politischen Ehrlichkeit.
„Brandmauer“: Der verzweifelte Versuch der Abwehr der Tatsache, dass die alten Parteien und deren falsche Agenda ausgedient haben, der Versuch der Verhinderung einer radikalen Kursänderung, Sperre im Kopf, Ausgrenzung, letztes Klammern an die Macht
„Die AfD will die Demokratie abschaffen.“: Meint für die AfD vielmehr das Gegenteil, nämlich mehr „Volksherrschaft“: Weniger Parlaments- und mehr direkte Volksentscheidungen. Meint für die alten Parteien: Wir haben Angst, dass die AfD ihre Sache so gut machen würde, dass sie wiedergewählt werden würde und dass wir bei mehr direkten Volksentscheidungen noch weniger zu sagen hätten.
„Demokratie leben“: Kritik an einer von den Kritikern als falsch empfundenen Gesellschaftstransformation verhindern
„Desinformation“: Siehe „Fake News“
„Expertinnen und Experten“: Die, die uns politisch opportune Gefälligkeitsgutachten geschrieben haben
„Fake News“: Jene Nachrichten, die nicht ins ideologische Weltbild passen
„Faktenchecker“: Wir wollen linksgrüne Ideologie zur Faktizität erklären.
„Falsch abgebogen“: Wir dachten, Du seiest ein Linker, aber Du bist keiner von uns mehr.
„Genderstern“: Der Einsatz des Gendersterns * wandelte sich von der Chiffre für die Sichtbarkeit von Frauen in der Sprache zum Code für „Wir sind Academia.“ oder „Hier schreiben Linke.“ (die auch signifikant häufiger generell Kleinschreibung benutzen).
„Gesichert rechtsextrem“: Kein Legalbegriff nach deutschem Recht, sondern ein vom deutschen Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) erfundenes Framing. Die gesichert (sic!) virale Verbreitung dieses Framings in den Mainstream-Medien soll für Distanz zur AfD sorgen.
„Gleichheit“: Im linksgrünen Denken ein Widerspruch in sich, weil die Gleichheit nur für ihresgleichen und für Migranten gelten soll, aber nie für „Rechte“ oder gar sogenannte „Rechtsextreme“ (siehe „Brandmauer“). Sie müsste aber, wenn überhaupt, dann für alle Menschen gelten.
„Hass (im Netz)“, „Hate Speech“: Die Bevölkerung artikuliert ihren wachsenden Unmut über die falsche Agenda der gegenwärtigen Politik dort, wo sie es am einfachsten kann: auf Social Media und in den Nutzerforen.
„(Rechte) Hetze“: Alternative Medien bleiben an einem Thema dran, weil die Mainstream-Medien ein Schweigekartell bilden. Siehe zuletzt die Fälle Föderl-Schmid, Brosius-Gersdorf und Weimer.
„Internationale Solidarität“: Steuergeld, das im Inland fehlt, wird im Ausland für die falschen Dinge ausgegeben.
„Konstruktiver Journalismus“: Wir färben die Welt schön und bunt. Vor allem aber: Wir unterdrücken jegliche Regierungskritik.
„Krawallportal“: Dieses Medium bedroht unsere Wirklichkeitskonstruktion, dieses Medium kann uns gefährlich werden.
„Menschenwürde“: Der Begriff wird missbraucht, um Kritik an einer falschen Einwanderungspolitik zu verunmöglichen. Dabei findet stets eine logische und zeitliche Verdrehung statt: Initial vor einer Transformation muss stets die Menschenwürde der hier bereits Lebenden sein.
„Nachhaltigkeit“: Wir wollen den Industriestandort zerstören.
„Parteiverbot“: Wir wollen den rot-rot-grünen Putsch über das Karlsruher Bundesverfassungsgericht.
„(Rechts)Populismus“: Die vermutete oder empirisch abgesicherte (siehe Gendersprache) Meinung der Mehrheit
„Hat sich radikalisiert“: Durchschaut die verlogene Agenda zunehmend
„Rechte Hetzkampagne“: Die Aufdeckung findet nun dort statt, wo die Mainstream-Medien schweigen oder lügen (müssen).
„Von Rechtsaußen“: Vernunftgeleitet
„Rechtsextremisten“: Menschen, die von der Politik fordern, dass die als falsch erkannte Einwanderungspolitik korrigiert wird.
„Rechtsruck“: Hegemonieverlust der falschen linken Erzählung
„Schwurbler“: Jemand, der eine Hypothese vertritt, die die Wissenschaft nicht weiter verfolgen will oder die aus dem wissenschaftlichen Diskurs ausgeschieden werden soll.
„Selbsternannt“: Ad-Hominem-Deklassierungsvokabel wie „umstritten“. Beim Einsatz dieses Worts für missliebige Personen muss immer verschwiegen werden, dass etwa auch „Faktenchecker“ selbst ernannt sind.
„Spaltung“: Es wird versucht, ein Gegengewicht zur herrschenden linksgrünwoken Einheitsagenda zu schaffen. Oder: Ein Verteilungskampf wird beim Namen genannt.
„Umstritten“: Wir haben der Person bereits ein negatives Image verpassen müssen, weil sie sich nicht dem linksgrünwoken Mainstream gefügt hatte.
„Unsere Demokratie“: Die Pfründe der alten Parteien und die Geschäftsmodelle ihrer Influencer, parteinahen Organisationen und sonstigen Stakeholder
„Verschwörungstheorie“: Spitzen der Wirtschaft oder der alten Parteien verleiten gewissenlose und/oder wenig schlaue Mitläufer in Politik und Medien zu falschen Handlungen mit großen Auswirkungen.
„Vielfalt“: Zerstörung der nationalen, kulturellen und religiösen Identität einer Bevölkerungsgruppe, hier vor allem durch die Islamisierung, Abkehr von der (hier) deutschen Sprache, Senkung des Bildungsniveaus an Schulen und Hochschulen
„Was an den Vorwürfen wirklich dran ist“, „Was N.N. wirklich gesagt hat“: Beliebte Floskeln linksgrüner Haltungsjournalisten, um etwas herunterzuspielen und um einen Politiker, der Dreck am Stecken hat, zu verteidigen.
„Wehrhafte Demokratie“: Wir wollen die AfD zerstören.
„Zivilgesellschaft“: Von Steuergeldern finanzierte linksgrüne Manipulation durch NGOs, sehr oft auch Propaganda für die EU, sehr oft digitalisierungsunkritisch
Die Brandwand – normativ standfest, politisch überschätzt
In der politischen Debatte wird die „Brandwand“ gern als etwas Endgültiges behandelt. – Unüberwindbar. Dauerhaft. Moralisch tragend.
Ein Begriff, der klingt wie Stahlbeton mit Gesinnungszuschlag.
Dummerweise stammt er aus dem Bauordnungsrecht.
Und dort ist er erstaunlich nüchtern geregelt.
Die Brandwand nach § 30 MBO in Verbindung mit DIN 4102-2:1977-09 ist kein Symbol, sondern ein Bauteil mit Leistungsbeschreibung:
nichtbrennbar, F 90-A, eigenständig standsicher – geprüft im Brandofenversuch unter normierter Brandeinwirkung.
Und genau hier beginnt die Verwirrung.
Die 90 Minuten beziehen sich ausschließlich auf den Feuerwiderstand.
Sie sagen aus, wie lange die Wand der genormten Temperatur-Zeit-Kurve im Prüfverfahren standhält.
Nicht mehr. Nicht weniger.
Die Standsicherheit hingegen ist keine Zeitgröße, sondern eine bauordnungsrechtliche Eigenschaft.
Die Brandwand muss auch nach Ablauf der 90 Minuten noch stehen –
selbst dann, wenn angrenzende Decken, Dächer oder Bauteile längst eingestürzt sind.
Was sie nach diesen 90 Minuten nicht mehr schuldet, ist eine weitere Begrenzung des Wärmeübergangs.
Die Physik interessiert sich ab diesem Punkt nicht mehr für Klassifizierungen.
Die schützende Wirkung ist normativ ausgeschöpft, auch wenn das Bauteil statisch noch existiert.
Übertragen auf die Politik heißt das:
Die vielbeschworene Brandwand gegen die Alternative für Deutschland ist kein ewiges Bollwerk, sondern eine Zeitmaßnahme.
Sie verhindert keinen Brand.
Sie kauft Zeit.
Zeit, um Ursachen zu analysieren.
Zeit, um Probleme zu lösen.
Zeit, um Vertrauen zurückzugewinnen.
Wer diese Zeit stattdessen damit verbringt, die Wand rhetorisch zu erhöhen, sie moralisch aufzuladen und jeden Hinweis auf ihre begrenzte Schutzwirkung als unzulässig zu erklären, begeht einen klassischen Fehler aus dem Brandschutz:
Man verlässt sich auf ein einzelnes Bauteil und vergisst das Gesamtkonzept.
Am Ende steht dann das bekannte Bild:
Die Wand steht noch.
Der Brand ist trotzdem da.
Das ist kein Skandal.
Das ist Normkonformität bei gleichzeitigem Konzeptversagen.
Oder, ingenieurmäßig formuliert:
Die Brandwand hat geliefert, was sie liefern musste.
Mehr war nie zugesagt.
Exzellent!
Auf den Punkt formuliert.
Aber einen hätte ich trotzdem noch: frauenfeindlich.
Denken Sie sich das Wort bitte in Großbuchstaben und mit mehreren Ausrufungszeichen, da es ja meist in gehobener Lautstärke geäußert wird.
Es ist die auf ein einziges Wort kondensierte Unfähigkeit vieler Linker, den Zusammenhang
Senkung der Sozialabgaben-> mehr Geld für Familien-> echte Wahlfreiheit für Frauen
zu erfassen.
„Faschismus“, „Faschist“, „Nazi“: Alles rechts der 2025er-SPD
entsprechend:
„Antifaschisten“: Wir linke Gute.
„menschenfeindlich“: jede kritische Äußerung zu Woke, Queer, Gender*, Migration.
Die Umdefinition bekannter Begriffe ist gängige Praxis bei „linksgrün“
Ich bin begeistert! Erinnert mich an meine Zeit in der DDR. Unsere „Staatsbürgerkunde“*-Lehrerin war die Gralshüterin der korrekten (sozialistischen) Sprechweise.
* So hieß das Schulfach, in dem wir „jubeln“ lernen mussten.
… es fehlt:
Der *“Kampf gg. Rechts“* ist in Wirklichkeit der Terror von Links.
Gute Zusammenfassung bis auf: Will die Demokratie abschaffen. Unscharfe bis unverständliche Formulierung (für mich zumindest) „Meint für die AfD wohl bloß weniger Parlaments- und mehr direkte Volksentscheidungen.“ Bitte präzisieren.
Danke für den Hinweis. Besser jetzt?
Das schreibe ich ab :)!
Gut zusammengefasst!
Weber,
großartig!
Oft habe ich das Gefühl solche Art von Neusprech schon einmal erlebt zu haben. Vor langer Zeit in der Volksrepublik Polen!! Natürlich gab es das auch in anderen sozialistischen Demokratien!
Die Geschichte wiederholt sich doch.
Lob von unerwarteter Seite! Unser Ex-Freund, der Professor, wird das Glossar wahrscheinlich weniger toll finden, weil er ja auch auf diesen Begriffen herumreitet.
Wie schade und traurig für unsere Zeit, dass ich gar keine intellektuellen Linken unter diesen Kriegern mehr hervorstechen stehe.
Zizek?
Besser kann man es nicht formulieren und ich unterschreibe dreifach!