Annalena Baerbock arbeitet seit mindestens 2008 bei ihren Reden und Online-Texten mit Plagiaten: Weitere Dokumentation listet 61 neue Stellen auf

Annalena Baerbock wendet dieselbe quellenunkritische Arbeitstechnik wie in ihrem Buch „Jetzt“ bereits seit mindestens 2008 regelmäßig auch bei ihren politischen Reden und Online-Texten an.

Eine weitere Plagiatsdokumentation (PDF-Dokument, 53 Seiten) listet 61 solcher Übernahmen fremder Formulierungen auf. Die Quellen sind dabei diesmal u.a. der CDU-Politiker Klaus Töpfer, die Wikipedia, der Spiegel und die taz.

Selbstverständlich können politische Reden keine Quellenangaben enthalten. Daraus folgt aber nicht, dass es ethisch sauber und vor allem quellenkritisch korrekt ist, in politischen Reden einfach Zeitungsberichte oder Darstellungen aus der Wikipedia abzukupfern und als eigene Gedanken und Worte auszugeben. Vor allem entsteht so ein systematisches Problem mit der Verlässlichkeit der wiedergegebenen Fakten und der Glaubwürdigkeit der Rednerin.

In Summe liegt die Vermutung nahe, dass Annalena Baerbock in Copy & Paste und Textklau bereits während ihres Studiums hineinsozialisiert wurde. Sie unterscheidet nicht zwischen eigenem und fremdem geistigen Eigentum und scheut offenbar seit mindestens 13 Jahren nicht davor zurück, Formulierungen anderer als eigene auszugeben.

Doch Annalena Baerbock ist in ‚guter Gesellschaft‘: Auch Joe Biden hat ganz ähnlich wiederholt plagiiert, musste allerdings für eines seiner Plagiate damals zurücktreten.

2 Kommentare zu “Annalena Baerbock arbeitet seit mindestens 2008 bei ihren Reden und Online-Texten mit Plagiaten: Weitere Dokumentation listet 61 neue Stellen auf

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  1. Sven Schroder

    „Annalena Baerbock wendet dieselbe quellenunkritische Arbeitstechnik wie in ihrem Buch „Jetzt“ bereits seit mindestens 2008 regelmäßig auch bei ihren politischen Reden und Online-Texten an.“

    Gewagte These. Baerbocks Reden wurden wohl von Mitarbeiterinnen zusammenkopiert.

    Die spannende Frage lautet: Hat AB auch was beigesteuert?

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  2. Ralf Rath

    Bis zur Mitte der 1990er Jahre galt der Befund, dass ein Umschlag der gesellschaftlichen Verhältnisse „noch nicht“ (Schumann et al., 1994 zit. n. Dörre et al. (Hrsg.), 2012: 16) erfolgt ist. Binnen weniger Jahre konnte davon keine Rede mehr sein. Der so genannte „heteronome Trend“ brach sich inzwischen und spätestens seit der Jahrhundertwende vollzieht sich ein Paradigmenwechsel in globalem Maßstab (D’Alessio/Oberbeck, in: Klitzke et al. (Hrsg.), 2000: 103). Dort, wo also die Freiheit eine Stätte gefunden hat, ist politisch alles entscheidend, sich in den jeweils bestehenden Zusammenhang als einem quasi-objektiven Bedingungsrahmen einzufügen, der bereits existiert, noch bevor gehandelt werden kann (Bahrdt, 2003: 186, 9. Aufl.). Ohne etwas Eigenes zu sagen zu haben, misslingt die Integration indes von vornherein. Plagiiert insofern selbst der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, übt sich Joe Biden in Praktiken, die längst überkommen sind. Von einem völlig deplatzierten Rebellentum würde es auch zeugen, falls Angela Merkel in ihren Verlautbarungen als Bundeskanzlerin oder gar Ursula von der Leyen als Präsidentin der Europäischen Kommission ebenfalls Formulierungen Dritter nicht kenntlich gemacht hätten. Die administrative Führung der freien Welt wäre dann buchstäblich auf Sand gebaut und jeden Augenblick vom Einsturz bedroht. Nur dank der Tatsache, dass die Träger der Hauptlast der vielzitierten, aber meist unbegriffen gebliebenen Transformation in der Industrie sich nicht davon haben beirren lassen, sind angesichts solcher Widrigkeiten die schlimmsten Zerstörungen schon im Ansatz bislang ausgeschlossen gewesen.

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