Serienplagiatorin: Schwerwiegende Plagiate auch im Dissertationsexposé von Ministerin Christine Aschbacher entdeckt

Das wurde also doch noch eine Trilogie hier: Ich verdanke einem Twitter-Follower den Hinweis darauf, dass eine Kurzfassung des Dissertationsvorhabens von Ministerin Christine Aschbacher bereits online hier verfügbar ist. Die Kurzfassung wurde am 29.05.2020 erstellt, also während ihrer Amtszeit als Ministerin. Auch in diesem Text finden sich schwerwiegende Plagiate, noch schwerwiegender und länger als in der Diplomarbeit. Siehe etwa:

Der Text kann als veröffentlicht gelten, da er online gestellt wurde. Es werden auch wissenschaftliche Arbeiten von Frau Aschbacher zitiert. Nun, da gibt es für eine kleine Task Force in den nächsten Tagen einiges zu tun! Ich habe bewiesen, was zu beweisen war.

29 Kommentare zu „Serienplagiatorin: Schwerwiegende Plagiate auch im Dissertationsexposé von Ministerin Christine Aschbacher entdeckt

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  1. lisa beganovic

    Das ist erst die Spitze des Eisberges. Es gehören alle Diplomartbeiten und Dissertationen von den einzelenn ÖVP Politikern, die einen Studienabschluss gemacht haben, eingehend überprüft.

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  2. Franz

    @Nina

    Schwache Disseration hin oder her, ihr vorzuwerfen, dass Sie in der Corona-Zeit ihre Dissertation geschrieben hat, aber nicht Arbeitsplätze geschaffen hat, ist ziemlich absurd. Jeder Arbeitnehmer – auch ein Politiker (!!) – hat Freizeit und gesetzlich geregelten Urlaubsanspruch. Und in dieser Freizeit darf jeder machen, was er will – auch plagiieren.

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  3. Frank Bauer

    Ich wusste noch gar nicht, dass der Slogan von Apple „Thing different“ war. Da habe ich von Frau Aschbacher etwas gelernt.

    Man muss die Arbeit wirklich mal überflogen haben, um zu verstehen, wie schlimm die sprachlichen Defizite sind. Das sind nicht nur halbfertige und komplett kaputte Sätze. Da gibt es auch Formfehler, die man einem Grundschüler in der vierten Klasse anstreichen würde (zum Beispiel Wechsel zwischen Präsens und Präteritum in Erzählungen).

    Und dann die Abbildungen… diese gruseligen Abbildungen! Offensichtlich war es zu viel Arbeit, die Abbildungen alle selbst im eigenen Stil einzuarbeiten. So sind einige Abbildungen dabei, die in schlechtester Qualität aus den Quellen eingescannt wurden. Dadurch sieht die Dissertation aus wie etwas, was ein Gymnasiast in der Mittelstufe für ein Referat zusammenkopiert hat, aber nicht wie eine veröffentlichungswürdige wissenschaftliche Arbeit, auf welche die Autorin auch nur im Entferntesten stolz ist.

    Das eigentliche „Ergebnis“ der Dissertation, das auf insgesamt 16(!) Seiten vorgestellt wird, ist ein generisches Geschwurbel, das dem Thema „Führung“ überhaupt nichts Neues hinzufügt. Ganz im Gegenteil: Da bohre ich mit Kollegen manchmal schon in Zufallsgesprächen auf dem Flur dickere Bretter, und ich kenne eine Menge 10-minütige Youtube-Videos, die weitaus mehr brauchbare Erkenntnisse und Ideen enthalten. Und der Stand der Forschung ist mit Themen wie Neuroleadership schon ein paar Jahrzehnte weiter. Die Arbeit hätte selbst 1990 kaum verwertbar Neues enthalten.

    Frau Aschbacher stöpselt auf diesen 16 Seiten nur die vorher schon angesprochenen Methoden und Zitate unmotiviert zusammen, ohne dass da irgendeine Art von rotem Faden erkennbar wäre. Die weltbewegendste Erkenntnis ist hier noch: „Nicht jeder ist geeignet, CEO zu sein.“ Dafür muss man Richard Branson heranziehen, denn von selbst wäre da kaum jemand drauf gekommen.

    Man braucht in dieser Arbeit gar nicht nach Plagiaten suchen. Die Arbeit ist auch so nicht für die Erlangung eines Doktortitels geeignet. Für Frau Aschbacher wäre es weniger peinlich, wenn sie einfach zugeben würde: „Das ist nicht mein Müll. Das habe ich komplett aus anderen Quellen abgeschrieben.“ Oder noch besser: „Mein Ghostwriter hat diesen Müll komplett aus anderen Quellen abgeschrieben.“

    Wie Frau Aschbacher in der Dissertation schon so schön schreibt: „Auf einmal kommt es hoch.“

    Recht hat sie!

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  4. Martin Einsteiner

    Sehr geehrte Damen und Herrn.

    Wäre es vielleicht mal an der Zeit,generell einige Dissertaionen zu durchforsten und einige Doktorentitel zu hinterfragen?

    nur ein Leser.

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  5. Markus

    @Christoph Patsch (weil das direkte Antworten nicht klappt / in keinem Browser):
    Da stimme ich Ihnen zu! Details wären hilfreich, um das besser verorten zu können.
    Außerdem finde ich, dass manche Aussagen so abgefasst sind, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass diese nicht schon in der Fachliteratur mal vorgekommen sind; zumindest, was manche Fragmente betrifft (zB die erste Zeile).  Eine Wiedergabe ohne Zitation scheint mir hier unproblematisch, da man letztendlich ja irgendwie fachkonform formulieren muss.
    Solche Passagen unkommentiert unter dem Titel „schwerwiegende Plagiate“ anzuführen, ist aus meiner Sicht problematisch, da sich Angriffsflächen ergeben, die nicht sein müssten. Wenn man sich den Rest ansieht, schein es ausreichend Raum dafür zu geben, gerechtfertigte Kritik zu üben. Vielleicht weniger medienwirksam aber fachlich fundiert.

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  6. Alfred Tarski

    „Aschbacher-Deutsch“ bis zuletzt:

     Alle jetzt erhobenen Vorwürfe, ich hätte die Arbeit während meiner Amtszeit als Ministerin verfasst und ich hätte vorsätzlich plagiiert, sind Unterstellungen und weise ich zurück.

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  7. chris kohl

    Es gibt doch auch die vollständige Arbeit im Netz. Irgendwie habe ich das Gefühl , das da wirklich nichts Neues drinnen steht, und mein Abschluss war schon 1996.

     

    Frau Ministerin war doch auch auf internationalen Konferenzen, das ist wichtig, z.B. in Marokko.

    Die Themen ergeben aber keinen wirklichen Zusammenhang. http://eujournal.org/files/journals/1/books/morocco_book_2019.pdf

    Sieht aus , als ob es eine Veranstaltung zur Selbstdarstellung ist.

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  8. Pingback: “Annahmen sind wie Seepocken”: Die wissenschaftliche Arbeit von Ministerin Aschbacher zeigen ein großes Qualitätssicherungsproblem an den Hochschulen – Astrodicticum Simplex

  9. Norbert Sommer

    Könnte es nicht auch so sein, dass die Ministerin einen (schlecht qualifizierten) Ghostwriter für Ihre Dissertation beauftragt hat, der die C1 (ÖSD) Prüfung geschafft hat und ein „konkurrenzfähiges“ Angebot gelegt hat? Vielleicht kennen wir das tatsächliche Sprachvermögen der Frau Dr. Aschbacher gar nicht? Andererseits sind halt auch ihre Pressekonferenzen „kompatibel“ mit den beiden „wissenschaftlichen“ Arbeiten.

    Was mich besonders „wurmt“, ist die Tatsache, dass auch ihre Kompetenzen als Ministerin ebenso äußerst fragwürdig sind (z. B. nach fast einem Jahr Pandemie noch immer keine „home-office-Regelung“;  „Corona Arbeitsstiftung“ im Juli ankündigen und im Oktober exakt Null vorhanden; etc.).   Die Kriterien „steirisch“, „Frau“ und „loyal“  können es in Summe ja wohl nicht sein.

     

     

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  10. Dr. Lioba Lobmayr

    Beide Links zur Dissertation (134 Seiten gesamt) via https://opac.crzp.sk funktionierten für mich nicht. Hier eine Alternative:

    https://www.kleinezeitung.at/images/downloads/5/1/0/dissertation_aschbacher20210108144656.pdf

    Allein die Danksagung und das Résumé zeigen die sprachlichen Fähigkeiten – die Ausdrucksweise sowie die Verknüpfung von Sinn und Logik.

    Als Beispiel der Schlusssatz des Résumés:

    „Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse soll ein allgemein gültiges Lösungsmodell bestehende
    erstellt werden, dass für innovative Führungskräfte in Industrieunternehmen anwendbar ist.
    Dieses wird von qualitativer empirischer Erhebung stichprobenartig unterstützt sowie von
    einem Probeunternehmen verifiziert.“

    Wird man aus dieser Aussage schlauer? Beim Abschluss eines Résumés würde man sich erwarten, in einem Satz die Erkenntnis und Neuheit dieser Arbeit lesen zu können.

    Die Gliederung dieser Arbeit entspricht wohl nicht der üblichen akademischen bzw. wissenschaftlichen Vorgangsweise. Das hätte bereits in der Konzeptphase dem Betreuer auffallen müssen, der die Studierende entsprechend korrigieren hätte müssen. Eigentlich hätten die Kenntnisse bereits vorhanden sein bzw. vorausgesetzt werden müssen, da eine Diplomarbeit der Beweis zur Befähigung des wissenschaftlichen Arbeitens ist. Eine Dissertation verlangt deutlich mehr – u.a. müssen relevante und neue Ergebnisse / Erkenntnisse erzielt werden. Ein üblicher Aufbau folgt folgendem Schema, wobei manche Universitäten / Fakultäten andere Abfolgen bevorzugen:

    Abstract / Zusammenfassung
    Einführung in das Themengebiet, wissenschaftliche Fragestellung
    Stand der Technik bzw. Stand der Wissenschaft zu dem Thema
    Konkretisierung der Fragestellung, Ableitung der Hypothesen
    Methodik (experimentell, hermeneutisch, etc.)
    Ergebnisse / Erkenntnisse und Beurteilung der Untersuchungen – z. B. empirische Erhebung, experimentelle Untersuchung, eigene Entwicklung
    Überprüfung der Hypothesen oder Forschungsfrage(n) / Interpretation der Ergebnisse / Diskussion in Relation zu bereits Bekanntem, Schlussfolgerungen
    Zitierte Quellen / Referenzen

    In der Einleitung liest man schon folgenen erkenntnisreichen Satz: „Im Zuge der Ist-Analyse werden anfangs die verwendeten Begriffe in der zentralen Dissertationsarbeit beschrieben. Mit diesen Beschreibungen wird zuerst eine wissenschaftliche Beleuchtung wiedergegeben sowie anschließend das Fazit zur Verwendung in dieser Arbeit
    verfasst. “ Wenn man das Werk bis zum Ende gelesen hat, wird man hoffentlich erleuchtet sein.

    Es werden verschiedene Führungsmodelle recht zusammenhanglos vorgestellt, ohne dass die Quelle eindeutig angegeben wird, oder bei Grafiken, ob diese eine Originalgrafik der Kandidatin ist oder doch aus einem bereits publizierten Werk stammt. Die „Message“ bzw. Überleitung zur eigentlichen Fragestellung bleibt einem verborgen.

    Es fehlt eine klare Stringez und Argumentationsfolge. Die Einleitung liest sich mehr wie ein Vorlesungsskriptun denn eine Zusammenfassung des Stands der Wissenschaft mit Angabe der Quellen und eine Ausarbeitung der Fragestellung für diese Dissertation.

    Es wiederholen sich Beschreibungen zu Begriffen wie Flow, Innovation oder Abbildungen wie zB zur integrierten innovationsfördernden Führung mit Hinweis „Balance halten“. Eine zusammenhanglose Darstellung von Buzzwords … verschönert durch Grafiken, die wohl nur abgemalt sind (was hier relevant verändert wurde???).

    Es beschleicht mich das Gefühl, dass das meiste der Einleitung eine Abschrift aus diversen Lehrbüchern wie Kaudela/Baum/Holzer/Kocher ist, ohne dass dies entsprechend gekennzeichnet ist. Abgesehen davon, Lehrbuchwissen muss im Rahmen einer Dissertation vorausgesetzt werden. Dafür werden kaum Originalpublikationen, wo die Modelle tatsächlich entwickelt oder erstmalig dargestellt oder relevante Erkenntnisse das erste Mal vorgesgtellt wurden, zitiert und in Relation zur eigenen Fragestellung besprochen.

    Wenn der Interview-Leitfaden und die Durchführung der Interviews mit den verschiedenen Führungskräften von sog. innovativen Unternehmen die ganze Neuheit der Arbeit darstellt, ist der Erkenntnisgewinn daraus geringer als bei einer Fachbereichsarbeit im Rahmen einer AHS oder BHS Matura.

    Die Schlussfolgerung zur Ist-Analyse und Dissertationsproblematik liest sich wie folgt:

    „Der Status quo zur Problematik stellt heraus, dass Führungsstile als Basis für die Innovation
    gegeben sind. Jedoch werden diese für Industrieunternehmen nicht explizit erwähnt. In der
    Empirie wurde festgestellt, dass die Geschäftsfelder kaum funktionieren würden, wenn nicht
    automatisch innovative Produkte erzeugt werden würden.“

    Viel Erkenntnisgewinn lese ich da nicht heraus. Waren dann die Methodik oder die Fragestellung oder gar die Interviewpartner ungeeignet?

    Die Zielsetzung der Dissertation beginnt auf Seite 70 – erst hier erfährt man, worum es in der Arbeit gehen soll.

    „Vor dem Hintergrund des dargestellten Problemaufrisses, dem Mangel an innovativen
    Führungsstilen für Industrieunternehmen, wurde die Zielsetzung dieser Arbeit folgend
    formuliert:
    Zielsetzung dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Modells für innovative Führungskräfte in
    Industrieunternehmen. Neben der theoretisch vorhandenen Analyse der Führungsstile sowie
    Innovationstätigkeiten, wird eine empirische Erhebung von Führungskräften in innovativen
    Industrieunternehmen durchgeführt.“

    Die meisten Leser hören nach diesen vielen sinnleeren Absätzen wohl viel früher auf zu lesen und werden somit weder die Fragestellung noch die Methodik dieser Arbeit, geschweige denn ein Ergebnis aus dieser Dissertation erfahren. So sinnleer mit viel zusammenhanglosem copy-paste-Text (vieles davon wiederholt sich mehrfach) geht das Werk weiter.

    Herr Prof. Dr. Manfred Winterheller ist als Autor des Buches ‚Kontinuum basierende Führung‘ (2019) wohl eine der wichtigsten Quellen für Erkenntnisse und v.a. Textbausteine für die Kandidatin, die ihn als Führungskräfte-Coach mit 30 Jahren Erfahrung auslobt.

    Die Conclusio ist eine zusammenhanglose Aneinanderreihung von Gemeinplätzen und Lehrbuchwissen. Als offenbare Neuheit aus dieser Arbeit kann man den „innovatien Führungskompass“ mit gutem Willen erkennen, der allerdings eine Collage aus bekannten Bausteinen ist.

     

    Die Referenzenliste – mit den genau zu referenzierenden Autoren und deren Publikationen ist unvollständig! Genauso wie das Abbildungs- und Tabellenverzeichnis. Und all diese entsprechen nicht dem Standard für Dissertationen.

     

    Am Ende der Arbeit gibt es immerhin eine mit Mai 2020 datierte

    Eidesstattliche Erklärung
    Ich erkläre eidesstattlich, die vorliegende Dissertationsarbeit selbstständig und ohne
    unerlaubte Hilfe erstellt zu haben

     

    Ich frage mich, welche Qualitätssicherung diese Slowakische Technische Universität Bratislava im Studienfach Maschinenbau / Programm Industriemanagement für Dissertationen betreibt. Jedenfalls ist die Qualität der Arbeit – unabhängig von den wohl zahlreichen plagiierten Abschnitten – sicherlich nicht auf einem Niveau, das sonst in Europa oder Österreich verlangt wird.

    Es entsetzt mich sehr, dass man mit so einem Werk wie dieser Dissertation zu einem europäischen Doktorat gelangen konnte und so jemand noch Regierungsmitglied ist. In Deutschland gab es schon einige Aberkennungsverfahren von akademischen Graden bei Regierungsmitgliedern – so ist es nur mehr eine Frage der Zeit, wann dies in Österreich auch der Fall sein wird. Jedenfalls ist die Glaubwürdigkeit dieser Ministerin für mich nun endgültig Geschichte – so wie ihr Doktorat wohl bald.

     

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  12. Andreas A.

    Ich habe ja bislang gedacht, als Ministerin hat man im Jahr 2020 mit der Bewältigung der Pandemie mehr als genug zu tun.
    Der noch größere Skandal ist für mich, dass jemand, der 2020 als Minister tätig ist, an einer Dissertation arbeitet und nicht alle seine Energie der Erfüllung seines Amtes widmet.

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  13. Kristoffer Uhlenkamp

    Bitte auch noch stärker in der Öffentlichkeit die hervorragende Publikationsliste herausstellen. Die Frau Ministerin scheint kein Problem damit zu haben in Fake Journals zu publizieren und 3,5 Seiten-Papiere ohne Zitate abzuliefern, in dem nur stichpunktartig Allgemeinplätze abgehandelt werden, die auch aus einer Zeitung stammen könnten. Würde gerne mal das Gesicht meines Diss-Betreuers sehen, wenn ich sowas einreiche.

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  14. Andreas

    Warum geht das überhaupt als Dissertation durch? Und ich meine jetzt nicht den wissenschaftlichen Betrug sondern Umfang und Methodik der Arbeit. Das ähnelt doch eher einer Masterarbeit..

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  15. Gundi Mayer

    „Aschbacher Advisory“

    Wer bucht sie? Und was erwartet man, wenn man so jemanden bucht?

    Können nur Freunderlaufträge sein.

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  16. Nina

    Ist es nicht viel schlimmer, dass die Ministerin für Arbeit und Familie offensichtlich während der Corona-Krise Zeit hatte, ihre Dissertation fertigzustellen?

    während der größten Arbeitsmarktkrise der 2. Republik mit 600.000 Arbeitslosen und noch mehr in Kurzarbeit… nahm sie sich Zeit für ihre private Dissertation, anstatt ihren Job als Arbeitsministerin zu erledigen?

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  17. Stefan L

    exposé S.5, Hmm. Ist zwar nicht plagiiert, aber ich verstehe so manchen Satz nicht ganz…

    Ziel der Dissertationsarbeit ist die Analyse der Führungsstile in innovativen Industrieunternehmen. Aufgrund der teilweise bewährten Führungsstile entsprechen die bisherigen Ergebnisse teilweise für Führungsstile oder Innovation in Industrieunternehmen.

    Im Rahmen der Dissertationsarbeit werden die Korrelation zwischen Führungsstil und Innovation in Industrieunternehmen hergestellt und anhand von Beispielen überprüft und kritisch gewürdigt.

    Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse soll ein allgemein gültiges Lösungsmodell bestehende erstellt werden, dass für innovative Führungskräfte in Industrieunternehmen anwendbar ist. Dieses wird von qualitativer empirischer Erhebung stichprobenartig unterstützt sowie von einem Probeunternehmen verifiziert.

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  18. Theodor Horkheimer

    Auch ohne Ihre sehr lobenswerte Arbeit, Herr Dr. Weber, sieht und sah auch ein durchschnittlicher Hauptschüler, daß Christine Aschbacher weit entfernt von jeglicher Bildung ist.

    Berufsprognose: Reinemachfrau

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  19. Pingback: Plagiat-Vorwürfe gegen Ministerin Aschbacher wegen Diplomarbeit

  20. Christian Sinnabell

    Nachdem ich mir die Kurzfassung der Dissertationsarbeit ENTWURF EINES FÜHRUNGSSTILS FÜR INNOVATIVE UNTERNEHMEN durchgelesen habe, bleibt nur zu hoffen, für den Fall das Sie aus der Politik ausscheidet, dass Sie nicht sofort eine Führungsposition mit Eigenverantwortung wahrnimmt. Eventuell hat Sie ja nur der Titel nicht so gut gewählt. „Beispiel der Fehleinschätzung des eigenen Können und der eigenen Kompetenz“ und alles wäre gut.

     

     

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  21. Pingback: Plagiats-Bacher - ÖVP-Ministerin schrieb bei Diplomarbeit ab - Sogar von Ministerbank aus plagiiert - zackzack.at

  22. Christoph Patsch

    Ich möchte die genannten Plagiate nicht bezweifeln, aber aufgrund des hier veröffentlichten Beitrages muss ich auch nicht daran glauben, denn ausser einem Textauszug mit Markierungen bzw. Noten und dem expliziten, schwerwiegenden Vorwurf des „schwerwiegenden Plagiates“ sehe ich hier nichts, was auf einen einer wissenschaftlichen Methodik folgenden Beleg hinweist.

    Liegt das vielleicht an mir und ich finde mich hier einfach (technisch) nicht zurecht? Falls nicht, wird hier der guten Sache nicht unbedingt Gutes getan …

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  23. Philip Pirkner

    Schon auf dem Titelblatt steht zu lesen: „Für Erwerbung den akademischen Titel“ – nicht viel besser…

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