Schlagwort-Archive: Veröffentlichung

Reaktionen auf meinen Blog-Beitrag zu den unerträglichen Zuständen der (nicht nur österreichischen) Kommunikationswissenschaft

Nun, der Name des beghostwriteten „David“ ist mir bekannt. Der Fall ist auch bereits verifiziert worden. Aber was wird schon passieren? Genau gar nichts. Denn wir haben ja in Österreich auch an den Universitäten die Amtsverschwiegenheit. In der Forschung und in der Publikationspraxis sind wir im Zeitalter von Open Access, Open Data und Open Content angekommen, da gibt es Transparenz, kollektives Teilen und einen öffentlichen Diskurs. […]

Aschbacher plagiierte in einer Arbeit zum Brain Gain ein Strategiepapier des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Es ist das bekannte Strickmuster: Die Texte Christine Aschbachers und ihrer Ko-Autoren sind eine Melange aus Plagiat (ca. 80-90 Prozent) und selbst geschriebenen einleitenden und zusammenfassenden Sätzen in schlechtem bis sehr schlechtem Deutsch (ca. 20-10 Prozent). Neu ist bei dieser Entdeckung nun, dass die beklaute Arbeit im Literaturverzeichnis des Plagiats gar nicht mehr erwähnt wird. […]

Christine Aschbacher reichte weiteres nahezu komplett plagiiertes Paper in der fünften Woche des ersten Lockdowns ein

Christine Aschbacher hat nicht nur während der Corona-Krise im Mai 2020 ihre wahrscheinlich weltweit einmalige Kauderwelsch-Dissertation eingereicht und diese im August verteidigt. Sie hat noch Unglaublicheres getan: Am 15. April 2020 erhielt die Reihe „Research Papers“ der „Faculty of Materials, Science und Technology“ der Technischen Universität Bratislava von ihr (als Erst-Autorin) mit zwei Ko-Autoren ein sechsseitiges Paper mit dem Titel „Managertypen aus theoretischer Sicht“. […]

Die Aschbacher-Aphorismen oder: Nicht alles, was sie geschrieben hat, war schlecht

Viel Spott und Häme musste die Ex-Ministerin bereits ertragen. Aber nicht alles, was sie geschrieben hat, war so schlecht, wie es nun auf einmal dargestellt wird. Ich habe mir die Mühe gemacht, gemeinsam mit meiner Mit-Aufdeckerin B.K., die besten Bonmots aus der Dissertation von Christine Aschbacher herauszusuchen und thematisch zu clustern. […]

Mögliche straf-, studien-, dienst- und urheberrechtliche Folgen der Plagiatsdelikte von Christine Aschbacher

Über die moralische Bewertung der vielfältigen Formen des textuellen Missbrauchs durch Christine Aschbacher war man sich erstaunlich schnell einig. Und so kam es zum kürzesten Ministerrücktritt aller Zeiten nach Auffliegen einer Plagiatsaffäre. Bei Guttenberg hatte es von 16. Februar bis immerhin 1. […]

Neue Folge des „Drosten-Krimis“: Die Universität Frankfurt am Main erklärt sich endlich öffentlich – und produziert (mindestens) ein neues Rätsel

Sie dürfen es mir glauben: Es wäre mir lieber gewesen, die Universität Frankfurt am Main hätte mit ihrer heutigen Presseerklärung zum Promotionsverfahren von Christian Drosten, die wohl erfreulicherweise auf Druck meines gestrigen bewusst ein wenig provokativ geschriebenen Kommentars in „Telepolis“ zustande kam, alle Rätsel gelöst. […]