Medienbericht: Von der AfD mitgegründete Europapartei ESN um den Venedig-Desorganisator Alexander Sell soll bereits 2025 eine Million Euro versumpert haben

Wenn man genau hinschaut… Man kennt das ja bereits in diesem Blog. Die bevorstehende Sinnlos-Konferenz in der Venediger Ex-Irrenanstalt dürfte für die AfD kein Einzelfall sein. Der Rechtsanwalt Markus Haintz postete erst vorgestern auf X:

Zensur: Vor 6 Wochen war ich zur Debanking-Vortragsveranstaltung des Arbeitskreises Finanzen der AfD im Bundestag nach Berlin eingeladen. Alle Redner hatten lange Anreisezeiten und ihr Wochenende geopfert, nur dafür, dass die Veranstaltung am Ende von der AfD zensiert wurde. Das Video zur Veranstaltung wurde bis heute nicht veröffentlicht und das wird wohl auch nicht mehr passieren. […]
Ich für meinen Teil werde meine Wochenenden künftig anders verbringen.

Markus Haintz ist wie ich regierungskritisch und gilt – ebenfalls wie ich bislang – sicher als alles andere als ein Feind der AfD. – Was ist da los? Sind Haintz und Weber über Nacht böse geworden oder läuft der AfD-Laden nicht richtig?


Und dann wurde ich von einem Anonymus heute darauf hingewiesen, dass es mit der 2024 von der AfD mitgegründeten neuen Europapartei „Europa der Souveränen Nationen“ (ESN) offenbar schon einmal Unstimmigkeiten gab. PI News berichtete im Juli 2026 (vorbehaltlich der Quellenkritik, Hervorhebung S.W.):

Dabei wurden alle schon letztes Jahr gewarnt: Da musste die ESN-Partei fast die Hälfte aller ihr zur Verfügung stehenden Mittel an die EU zurückzahlen, weil sie es verbummelt hatte, das Geld auszugeben. Eine Million Euro sind im Vorjahr so verfallen.

Die stellvertretenden Vorsitzenden der Partei ESN sind Tino Chrupalla (AfD) und Alexander Sell (AfD), jener Herr Sell also, der es nicht schaffte, einen eingeladenen Referenten über ein stattfindendes Symposium zu informieren.

Wenn das stimmt: Herr Sell schafft es nicht, Geld auszugeben und Herr Sell schafft keine E-Mail an einen Vortragenden?

8 Kommentare zu “Medienbericht: Von der AfD mitgegründete Europapartei ESN um den Venedig-Desorganisator Alexander Sell soll bereits 2025 eine Million Euro versumpert haben”

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  1. David Tesch

    Die AfD ist nicht besser als alle anderen Parteien, mit inneren Streitigkeiten, narzisstischen Wettkämpfen, Hass und Reibereien unter der Gürtellinie. „Man muss Menschen nehmen, wie sie sind, es gibt keine anderen.“ sagte schon Konrad Adenauer. Die AfD ist aber die einzige Kraft in Deutschland, welche ihr konservatives politisches Programm auch durchsetzen würde. Mit dem Verbund aller anderen rechten und konservativen Parteien in Europa könnte sie den kompletten Untergang des Westens noch aufhalten. Hinter der AfD würde nämlich schon der neue Faschismus im Form eines Bündnisses von Islamisten und Linken warten. Also, nicht entmutigen lassen von solchen Dingen, es geht um etwas Höheres!

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      1. Florian V.

        Das ist mir schon vor Jahren aufgefallen. Und man sieht es ja gerade jetzt in Trumps Amerika wieder, wie massiv dort zensiert und der erste Verfassungszusatz mit Füßen getreten wird. Wie unter den Dems, nur mit anderen thematischen Schwerpunkten.

        Wer also glaubt, mit einer Machtübernahme der Rechten kehrt bei uns die Meinungsfreiheit zurück, der ist am falschen Dampfer. Die Rechten sind zurzeit ja nur sauer, weil sie nicht die Macht in den staatlichen Institutionen haben; deshalb halten sie die Fahne der Meinungsfreiheit öffentlich hoch. Aber hätten sie diese institutionelle Macht, dann würden sie natürlich genauso schamlos davon Gebrauch machen. Einen Vorgeschmack bei uns erhält man anhand des rabiaten Zensur- und Blockverhaltens dieser Leute auf ihren Social-Media-Kanälen. Alternativjournalisten sind dabei im Durchschnitt um nichts besser als gewisse ORFler.

        „Äquidistanz zu allen“ ist deshalb exakt der richtige Weg!

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  2. Steuerzahler

    Den Steuerzahler freuts, von daher ist es doch in Ordnung. Die AfD/ESN könnte das sogar zur Werbung nutzen: Seht, wir gehen sparsam mit EU-Geldern um. Eine Million ist hingegen in Brüssel nichts, davon wird gerade mal von der Leyens Frühstückbuffet gedeckt.

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  3. Roger Jacobi

    Eine Million Euro nicht ausgegeben, sondern an die EU zurückgezahlt – und der „Plagiatsjäger“ nennt das Steuergeldverschwendung. Offenbar ist es für Herrn Weber bereits ein Skandal, wenn Politiker das Geld der Steuerzahler ausnahmsweise mal nicht zum Fenster hinauswerfen. Diese Art von Verschwendung dürfte selbst für einen Plagiatsjäger eine wissenschaftliche Neuentdeckung sein.

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