Schlagwort-Archiv: Textqualität

Die grottenschlechte Masterarbeit des bekannten ORF-Journalisten Martin Thür an der Donau-Universität Krems

Ich kann es einfach nicht verstehen, dass man in Österreich Top-Journalist werden kann, ohne die deutsche Sprache korrekt zu beherrschen. Das ist doch so, wie wenn jemand operiert, der mit dem Skalpell nicht umgehen kann.

Über die Fälle Natascha Kampusch und Josef Fritzl hat der ORF-Fernsehmoderator Martin Thür geschrieben – allerdings in einem Deutsch, das weh tut. […]

Volle Transparenz in der rechtlichen Auseinandersetzung mit Frauke Brosius-Gersdorf

Wie bekannt, geht Frau(ke) Brosius-Gersdorf juristisch gegen meine gutachterliche Dokumentation zum Ghostwriting-Verdacht in ihrer Doktorarbeit vor. Wie mein Kölner Anwalt schreibt, geht es nun offenbar darum, mich „mundtot“ zu machen und aussagekräftige Ergebnisse zu „unterdrücken“. Versucht wird dies übrigens mit Anwaltsbriefen seit Anbeginn meiner Tätigkeit, seit 2006. […]

Die Dystopie der Rechtswissenschaftlerin Frauke Brosius-Gersdorf: „Strafzahlungen“ für gewisse Todkranke – und die Tötung von Menschen ohne „Subjektqualität“ verstoße nicht gegen die Menschenwürde

Vorneweg: Ich habe im Folgenden nichts hineininterpretiert oder aus dem Kontext gerissen. Es steht alles so da. Jeder kann es nachlesen und selbst auslegen.

In einem Beitrag für ein Portal namens „Gesundheitsblog“ vom 20. Februar 2023 schrieb Frauke Brosius-Gersdorf mit einer Ko-Autorin, ihrer wissenschaftlichen Hilfskraft Nicole Friedlein, den Satz:

„Die Einführung einer zumutbar und gleichheitskonform gestalteten neuen Vorschrift zur Beteiligung von Versicherten an den Kosten ihrer coronabedingten Krankenbehandlung bei Nichtimpfung gegen Covid-19 ist verfassungsrechtlich machbar.“ […]

Versicherung an Eides statt zum Verdachtsfall Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf

  1. Unwahre Behauptung des Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Felix Banaszak:
    In den vergangenen Tagen war in zahlreichen Medien und von zahlreichen Politikern, unter anderem vom Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Felix Banaszak, zu lesen oder zu hören, wir seien Teil oder Helfer eines „rechten Netzwerks“ oder einer „rechten Hetzkampagne“.
[…]

Textparallelen zwischen der Dissertation von Frauke Brosius-Gersdorf und der Habilitationsschrift von Hubertus Gersdorf

Seit längerem kritisiere ich in diesem Blog die Zitierpraxis der juristischen Wissenschaft. Viele rechtswissenschaftliche Qualifikationsschriften scheinen aus einer bloßen Aneinanderreihung von Normtexten und Judikatur zu bestehen, wobei die Regel mit der Wiedergabe im Konjunktiv 1 manchmal durchgehalten wird und manchmal nicht. Es gibt unterschiedliche Auffassungen, wie mit wörtlichen Übernahmen umzugehen ist. […]

Austria’s Next Plagiarist: Auch der Präsident der österreichischen Personaldienstleister hat in seiner Dissertation massiv abgeschrieben

Von Werten wie „Qualität“, „Transparenz“ und auch „Integrität“ ist die Rede auf der Website des Verbands „Österreichischer Personaldienstleister“ oder – wenn man einen etwas negativer besetzten Ausdruck verwenden will – des Verbands  österreichischer Leiharbeitsfirmen. Früher hieß der Verband entsprechend auch „Verband Zeitarbeit und Arbeitsvermittlung“ (VZA). […]

Plagiatsvorwurf gegenüber Friedrich Merz: Sogar zur PISA-Studie schrieb der Bundeskanzler ab

Die Liste der plagiierenden CDU/CSU-Politiker ist wieder um einen Namen länger geworden: Nach Karl-Theodor zu Guttenberg, dem Ahnherr aller Groß-Plagiatoren, nach Annette Schavan, der historischen Ahnfrau aller Plagiatoren, nach Ursula von der Leyen, Norbert Lammert, Otto Carstens, Martin Huber, Armin Laschet und Mario Voigt nun also auch das apostrophierte „Gehirn der CDU“ (so am Klappentext eines Buchs von Merz), der primus inter pares der Partei, Friedrich Merz höchstselbst. […]

Der „Kurier“ will den Manipulationsskandal rund um ein Interview mit Clint Eastwood vertuschen, wie die „Süddeutsche Zeitung“ den Plagiatsskandal um Föderl-Schmid kleinredete

Am vergangenen Freitag, dem 30.05.25, publizierte die österreichische Tageszeitung „Kurier“ ein scheinbar exklusives und rares Interview mit Clint Eastwood, der tags darauf, am 31.05.25, stolze 95 Jahre alt wurde. Das Interview wurde vom „Kurier“ heute am Nachmittag (03.06.25) verstohlen vom Netz genommen, es kann aber noch hier zu Teilen nachgelesen werden und ich habe es auch in voller Länge gesichert. […]

Amtierende Fachhochschulrektorin und Ex-ÖVP-Landesrätin plagiierte ebenfalls aus einem Buch von Friedrich Merz

Die politischen Sachbücher von Friedrich Merz scheinen sich bei den Politikern der konservativen österreichischen Volkspartei (ÖVP) einer gewissen Beliebtheit zu erfreuen – allerdings nicht für Zitate. Nachdem ich gestern in diesem Blog aufgedeckt hatte, dass ein Vorarlberger ÖVP-Landtagsabgeordneter in einer Rede gleich 35 Mal (!) […]

Das inverse Plagiat: Die Bücher von CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz als Steilvorlage für irre Plagiate

Da sucht man die Schriften des neuen Bundeskanzlers von Deutschland, Friedrich Merz, nach Plagiaten ab, und entdeckt vorwiegend das umgekehrte Phänomen. Das sollte man auch einmal dokumentieren.

„Nur wer sich ändert, wird bestehen“, lautet ein Buchtitel von Friedrich Merz aus dem Jahr 2004 (Zweitauflage 2006). […]

Europe’s Next Top Plagiarist: Roberta Metsola, president of the European Parliament, plagiarised large parts of her thesis

This is hard to believe: The maltesian thesis of the current president of the European Parliament, Roberta Metsola, contains at least 188 plagiarism fragments. Plagiarism can be found at nearly every page of the thesis. The thesis (precisely: the „Master’s dissertation“) can be requested here. […]

Schludrigkeitsrekord: Die 543 Fehler des Robert Habeck beim Zitieren in seiner Dissertation

Nein, hier finden Sie nicht die Dokumentation der 128 Quellen-, Zitats- und Textplagiate in der Dissertation „Die Natur der Literatur“ (Universität Hamburg, 2000) des grünen Kanzlerkandidaten Robert Habeck. Diese frühere Dokumentation von uns finden Sie hier. Was wir in dieser ersten Dokumentation auf 188 Seiten akribisch dokumentiert haben, hatte Robert Habeck ja fälschlich als „Ungenauigkeiten in den Fußnoten“ abgetan (er erinnerte damit an das Wording von den fehlenden Quellenangaben seiner Kollegin Annalena Baerbock). […]

Plagiatsverdacht: Die systematisch verfehlte Quellenarbeit des Robert Habeck

Je genauer man hinsieht, desto mehr Abgründe entdeckt man: Selten traf dies so zu wie auf die fragwürdige Dissertation von Robert Habeck. Habeck hat auf geradezu unglaubliche Weise eine Belesenheit vorgetäuscht, die er nicht hat. Er hat dutzende Werke, die er zitiert hat, aus anderen, an Ort und Stelle ungenannten Quellen abgeschrieben und damit gegen eine wichtige Grundregel der Buchwissenschaften verstoßen. […]

Das Plagiat bleibt in der Familie: Wie Andrea Paluch unter anderem Dietrich Schwanitz und Niklas Luhmann plagiierte

Für mich ist es verstörend, dass jemand, der in seiner Dissertation plagiierte und so immer wieder den Leser täuschte, dann Schriftstellerin werden kann. Die Rede ist von Andrea Paluch. Sie hat sogar noch auf den letzten Seiten ihrer Dissertation Niklas Luhmann plagiiert, wo es längst explizit um eigene Ideen und Formulierungen gegangen wäre. […]

Wie man mit Turnitin von generativer KI halluzinierte direkte Zitate und Literaturangaben invers erkennt

Immer wieder hört man die Klage, dass es schwierig bis unmöglich sei, einen etwa von ChatGPT generierten wissenschaftlichen Text zu erkennen. Nun, der überzeugendste Hinweis auf einen von KI generierten Text ist der Wert 0 % Ähnlichkeit (oder ein nur sehr geringer Ähnlichkeitswert) bei der Plagiatsprüfung des Textes mit Turnitin. […]

Ist die Dissertation des bundesdeutschen Grünen-Vizekanzlers und Schriftstellers Robert Habeck eine Wissenschaftssimulation?

Um es kurz zu machen: Ja.

Auf dem Klappentext der Buchfassung der Dissertation „Die Natur der Literatur“ (2001) von Robert Habeck ist zu lesen:

Man lese dies ganz genau, wiederholt, gleichsam in Zeitlupe. Sinnerfassend, hermeneutisch. Als habilitierter Medienwissenschaftler, der sich in seiner Dissertation zum Teil mit denselben Theoretikern wie Habeck beschäftigt hat, kann ich Ihnen sagen: Das ist alles Bullshit. […]

Plagiate in weiteren Publikationen von Mario Voigt: Auch zu Hartz IV und Mindesteinkommen hat der Politiker abgeschrieben

Der CDU-Spitzenkandidat von Thüringen und Professor an der Quadriga Hochschule Berlin hat nicht nur in der Buchfassung seiner Dissertation (2008-2010) an zumindest 46 Stellen plagiiert. Wir haben in den vergangenen Tagen zehn Plagiatsfragmente in drei weiteren Veröffentlichungen Voigts gefunden, die zwischen 2004 und 2017 erschienen sind. […]

Massive Qualitätsprobleme an der Universität für angewandte Kunst Wien

Und wieder einmal steht ein ‚weiblicher Führungsstil‘ an österreichischen Hochschulen im Fokus. Diesmal betrifft es die Universität für angewandte Kunst Wien, in Person ihrer offenbar gerne Stacheldraht um den Hals tragenden neuen Rektorin Petra Schaper Rinkel.

Wir hatten bereits ähnliche Meldungen vom Max-Reinhardt-Seminar (mit dem Ergebnis des Rücktritts der Institutsleiterin Maria Happel) und damit auch indirekt von der letztverantwortlichen Rektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), Ulrike Sych. […]

Plagiatsvorwurf gegen den Professor für Digitale Transformation und Politik an der Quadriga Hochschule Berlin, Mario Voigt

Ich zitiere aus meiner Plagiatsanzeige an die TU Chemnitz, eingebracht am 14.08.24 (hier geringfügig editiert):

„Sehr geehrter Rektor Prof. Dr. Strohmeier, sehr geehrtes Sekretariat!

Sie finden anbei eine gutachterliche Dokumentation von 46 Plagiaten (ohne Anspruch auf Vollständigkeit!) in der Dissertation von Prof. Dr. Mario Voigt, angenommen vermutlich im Jahr 2008 an der TU Chemnitz. […]

Wie haben Absolventen der Universität Salzburg in der ausklingenden Barockzeit zitiert?

Ich freue mich, von einem Kollegen zu hören, dass diese Arbeit (ehrenamtlich betrieben und daher derzeit nur sehr exemplarisch möglich) ein „Forschungsdesiderat“ sei.

Ich habe mir aus forschender Neugierde 23 Dissertationen an der „alten“ Universität Salzburg angesehen, die in den Fächern Religion, Jus und Philosophie in der Zeit um 1780 eingereicht wurden. […]

EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola hat fast ihre halbe maltesische Dissertation plagiiert

Auf 135 Seiten widmete sich die junge Juristin Roberta Tedesco Triccas (heutige Metsola) dem wohl für eine Dissertation viel zu breiten Thema „Electoral Systems and Electoral Outcomes: A Comparative Study“. Die im Juni 2003 an der Universität Malta eingereichte Arbeit ist fast zur Hälfte plagiiert. […]

Manipulationsvorwurf gegen SZ-Kommission zur Aufklärung von Plagiaten bei Alexandra Föderl-Schmid

Machen wir es kurz: Der von der Süddeutschen Zeitung in Auftrag gegebene „Kommissionsbericht zur Aufarbeitung der gegen Alexandra Föderl-Schmid erhobenen Vorwürfe“ (PDF-File, 15 Seiten) ist frisiert. Er ist nun selbst ein Fall für eine Prüfung durch eine Kommission – aber diesmal bitte in externem Auftrag, etwa einer Medienbehörde oder einer politischen Partei. […]