Es wird immer offensichtlicher, dass der ORF jeden Tag betrügt, vielleicht sogar mehrmals am Tag, denn ich schaue das als Einzelperson und nur sehr selektiv.
Für die „Zeit im Bild 2“ vom Donnerstag, 19. März 2026 war angekündigt:

Quelle: orf.at
Die Formulierung „Dazu … zu Gast“ erweckte bei mir zunächst den Eindruck, es würde sich um eine neue Studie von Julia Ebner handeln. Doch auf der Website ihres Instituts, des ISD (Institute for Strategic Dialogue), ist keine aktuelle Analyse von mehr als sechs Millionen Kommentaren zu finden. Auch diverse von mir befragte KI-Systeme wurden allesamt nicht fündig.
Im Beitrag wird es dann aufgeklärt: Die Analyse hat der hauseigene ORF-Social-Media-Experte Marcel Katzlinger selbst durchgeführt. Die Studie, finanziert mit unseren Zwangsgebührenzahlungen, ist nicht öffentlich einsehbar. – Wie kam es zur Grundgesamtheit oder Stichprobe von „mehr als sechs Millionen Kommentaren“? Aber vor allem: Wie wurde hier die Herkunft der Postings von Bots (Botarmeen und Trollfabriken) zweifelsfrei festgestellt? Ich habe nun beim ORF um die Analyse angefragt.
Und jetzt aber zum Sahnehäubchen der perfiden Manipulation des Gebührenfunks: Nicht nur stammte die Studie überhaupt nicht von Julia Ebner, ja mehr noch: Julia Ebner kannte die Analyse gar nicht. Ich fragte bei ihr nach und sie mailte mir: „Ich habe sie selbst nicht erhalten, sondern habe nur im Studio kurz den Beitrag gesehen und wurde dann direkt zur Einordnung interviewt.“
Das ist so dermaßen geisteskrank, was hier im ORF jeden Tag passiert. Der Sendungsverantwortliche Christoph Varga muss hier Konsequenzen zu spüren bekommen (außer, er ist auf Urlaub oder auch im Burnout, seit ich die täglichen Manipulationen entdecke). Jemand wie Varga ist gleichzeitig mehrfach preisgekrönter Journalistenausbildner:

Hier werden alle journalistischen Grundregeln, wie ich sie noch gelernt habe, zum Zwecke der Bespielung eines übergeordneten Narrativs, nämlich der linksgrünen Geschichtsfälschung, mit Füßen getreten. So etwas kann einfach nicht mehr länger durchgehen.