Schlagwort-Archiv: Veröffentlichung

Das inverse Plagiat: Die Bücher von CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz als Steilvorlage für irre Plagiate

Da sucht man die Schriften des neuen Bundeskanzlers von Deutschland, Friedrich Merz, nach Plagiaten ab, und entdeckt vorwiegend das umgekehrte Phänomen. Das sollte man auch einmal dokumentieren.

„Nur wer sich ändert, wird bestehen“, lautet ein Buchtitel von Friedrich Merz aus dem Jahr 2004 (Zweitauflage 2006). […]

Kamala Harris is a serial plagiarist like Annalena Baerbock: US researcher found plagiarism in further works

My plagiarism allegation against Kamala Harris triggered a new investigation of further writings and reports written by Harris. This brandnew report features 17 further plagiarism fragments, also new ones in „Smart on Crime“.

Let’s have a closer look: Can the works with the new plagiarism fragments be accused of plagiarism at all? […]

Plagiate in weiteren Publikationen von Mario Voigt: Auch zu Hartz IV und Mindesteinkommen hat der Politiker abgeschrieben

Der CDU-Spitzenkandidat von Thüringen und Professor an der Quadriga Hochschule Berlin hat nicht nur in der Buchfassung seiner Dissertation (2008-2010) an zumindest 46 Stellen plagiiert. Wir haben in den vergangenen Tagen zehn Plagiatsfragmente in drei weiteren Veröffentlichungen Voigts gefunden, die zwischen 2004 und 2017 erschienen sind. […]

Wie haben Absolventen der Universität Salzburg in der ausklingenden Barockzeit zitiert?

Ich freue mich, von einem Kollegen zu hören, dass diese Arbeit (ehrenamtlich betrieben und daher derzeit nur sehr exemplarisch möglich) ein „Forschungsdesiderat“ sei.

Ich habe mir aus forschender Neugierde 23 Dissertationen an der „alten“ Universität Salzburg angesehen, die in den Fächern Religion, Jus und Philosophie in der Zeit um 1780 eingereicht wurden. […]

EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola hat fast ihre halbe maltesische Dissertation plagiiert

Auf 135 Seiten widmete sich die junge Juristin Roberta Tedesco Triccas (heutige Metsola) dem wohl für eine Dissertation viel zu breiten Thema „Electoral Systems and Electoral Outcomes: A Comparative Study“. Die im Juni 2003 an der Universität Malta eingereichte Arbeit ist fast zur Hälfte plagiiert. […]

Polascheks „Hochschulrechtspaket 2024“ ist ein erneuter Rohrkrepierer: Neues Gesetz verweist auf Paragrafen, die es noch gar nicht gibt

In Österreich, speziell im Polaschekschen Wissenschaftsministerium, scheint alles möglich zu sein und niemanden juckt es wirklich: Flugs ist das neue Universitätsgesetz (UG) mit seiner völlig widersinnigen „Plagiatsverjährung“ in Kraft getreten – man möchte fast sagen, über das Hintertürl mitten im Semester, nämlich am 30. April 2024. […]

Manipulationsvorwurf gegen SZ-Kommission zur Aufklärung von Plagiaten bei Alexandra Föderl-Schmid

Machen wir es kurz: Der von der Süddeutschen Zeitung in Auftrag gegebene „Kommissionsbericht zur Aufarbeitung der gegen Alexandra Föderl-Schmid erhobenen Vorwürfe“ (PDF-File, 15 Seiten) ist frisiert. Er ist nun selbst ein Fall für eine Prüfung durch eine Kommission – aber diesmal bitte in externem Auftrag, etwa einer Medienbehörde oder einer politischen Partei. […]

Schlagzeile „nicht plagiiert“ durch SZ-Kommissionsbericht nicht gedeckt

Ich beschäftige mich in diesem Blogbeitrag mit der Rhetorik dieses Artikels aus der „Süddeutschen Zeitung“. In meinem Studium bei Peter A. Bruck nannte man das Verfahren, das ich im Folgenden anwende, die Diskursanalyse, und ich hätte etwas hochtrabender nicht von „Rhetorik“, sondern von „diskursiven Strategien“ gesprochen. […]

Vor-Ort-Reportagen, wörtliche Interview-Zitate und sogar Meinungsbeiträge plagiiert: Der „supersaubere Qualitätsjournalismus“ von Alexandra Föderl-Schmid

Alexandra Föderl-Schmid gilt als das Aushängeschild des Qualitätsjournalismus in Österreich. Für Nicht-Österreicher: „[…] Föderl-Schmid ist stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung, von 2007 bis 2017 war sie Chefredakteurin und später Mitherausgeberin der Tageszeitung ‚Der Standard‘ und hat über privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunk dissertiert.“ (Quelle: ORF, „Was rettet den Qualitätsjournalismus?“ […]

Alexandra Föderl-Schmid plagiierte als Chefredakteurin des „Standard“ in einem Kommentar den NZZ-Literaturkritiker Andreas Breitenstein

Der Schweizer Literaturkritiker Andreas Breitenstein rezensierte am 24.03.1993 für die Neue Zürcher Zeitung das Buch „Das Land ohne Eigenschaften“ von Robert Menasse unter anderem mit folgenden Worten:

„Kaum ein Land ist der kritischen Selbstbefragung so hartnäckig aus dem Wege gegangen wie die österreichische Zweite Republik seit dem Zweiten Weltkrieg. […]

Noch schwerwiegendere Vorwürfe gegenüber SZ: Fälschung eines wörtlichen Zitats über die AfD in einer plagiierten Reportage über NS-Kriegsverbrecher?

Die Vorwürfe gegen die derzeit pausierende Vize-Chefedakteurin der „Süddeutschen Zeitung“, Alexandra Föderl-Schmid, werden immer massiver. Neben dem derzeit in bereits 38 Artikeln nachgewiesenen Plagiarismus (in diesem Zwischenbericht waren es noch 25 aus der SZ und einer aus dem „Standard“) kommt nun erstmals der dringende Verdacht einer Zitatfälschung hinzu. […]

Föderl-Schmid: Plagiate selbst in ihrer Rede über das „Begräbnis der Fakten“

Update 23.04.24: Mittlerweile sind alleine in dieser Rede elf Plagiatsfragmente nachgewiesen, davon sieben aus dem „Spektrum der Wissenschaft“.


Im Rahmen der „Montforter Zwischentöne“, eines Festivals der Vorarlberger Stadt Feldkirch, hielt Alexandra Föderl-Schmid am 6. November 2022 eine laut Programm „Totenrede“ mit dem Titel „Das Begräbnis der Fakten“. […]

Siegfried Weischenberg, Hannes Haas und Wikipedia als unerwähnte Quellen: Plagiate in journalistischen Artikeln und in der Doktorarbeit von Alexandra Föderl-Schmid, Süddeutsche Zeitung

Am 18.12.2023 berichtete Marvin Schade vom mir bis dahin unbekannten Portal medieninsider.com über fehlende Quellenangaben in Artikeln von Alexandra Föderl-Schmid, der stellvertretenden Chefredakteurin der „Süddeutschen Zeitung“. Vor Weihnachten war viel los im „Plagiatsbusiness“, auch Alice Weidel und Claudine Gay sahen sich zu der Zeit mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. […]

Uniko-Chef Oliver Vitouch macht Ernst und startet seine Gerichtsoffensive gegen Inhalte dieses Blogs

Der Rektor der Universität Klagenfurt (ist der Name nicht schon ein Hinweis auf Klagefreudigkeit?) macht Ernst: Heute sind die ersten medienrechtlichen Anträge gegen diesen Blogbeitrag eingetroffen:

Der „Chef“ der 22 staatlichen österreichischen Universitäten geht also jetzt gerichtlich gegen den jahrelangen Kämpfer für mehr Qualität und eine bessere gesetzliche Grundlage für die Universitäten vor. […]

Causa Oliver Vitouch: Ist unverhohlene Parteipropaganda mit dem Amt des Rektors einer öffentlichen Universität vereinbar?

In mehreren Interviews hat der Rektor der Universität Klagenfurt und Uniko-Präsident Oliver Vitouch seine Nähe zur SPÖ bekundet. 2015 ging er aber noch einen Schritt weiter, als er unverhohlen Wahlwerbung für die damalige Klagenfurter Bürgermeisterkandidatin der SPÖ, Maria-Luise Mathiaschitz machte:

Quelle: Kleine Zeitung, 28.02.15, S. 28

Mir ist in Österreich kein anderer Universitätsrektor bekannt, der sich so offen politisch (in diesem Fall: links) positioniert. […]

Hochakademischer virtueller Heckenschütze löscht 517 Seiten Postings – Kritik auch an SPÖ: „Wen soll ich jetzt noch wählen? Grün oder KPÖ?“

Jener hochakademische virtuelle Heckenschütze, der in unzähligen Postings im „Standard“ unter zumindest dem Nickname „Fortiter In Re“ seit knapp 17 Jahren gegen blaue und schwarze Politiker Österreichs anschreibt, hat für einige Positionen auch die SPÖ kritisiert – obwohl er sich als „bekennender Linker“ bezeichnete:

Leicht irritierend dann die Schlussfrage: „Wen soll ich jetzt noch wählen? […]

Hochakademischer Uni-Insider führt seit Jahren einen medialen Feldzug gegen FPÖ und ÖVP: Angriffe gegen Kurz, Nehammer und Kickl

Ich sage schon seit langem, dass anonyme Nutzerpostings (sogenannter „User-Generated Content“) ein ungemein spannendes Forschungsobjekt für die Computerlinguistik und die Textforensik sind. Mit modernen Methoden der – vor allem auch softwarebasierten – Autorschaftserkennung könnte man auch Indizien dafür sammeln, wer möglicherweise hinter einem Profil steckt. Ein Musterbeispiel für die aufstrebende Computational Communication Science wurde mir nunmehr mit der Bitte um Softwareerfassung zugespielt: 1.717 Postings des Nutzers „Fortiter In Re“ im „Standard“ seit August 2007. […]

Plagiatsvorwurf gegenüber der stellvertretenden Chefredakteurin der „Süddeutschen“, Alexandra Föderl-Schmid, ist zutreffend

Das deutsche Start-up „MEDIENINSIDER“ überraschte heute mit einem Plagiatsvorwurf gegenüber der allseits anerkannten österreichischen Journalistin Alexandra Föderl-Schmid. Auch meine ersten Reflexe waren „Das hätte sie doch gar nicht notwendig gehabt.“ und „Der Vorwurf muss falsch sein.“.

Ich habe mich nach Bekanntwerden der Story mit dem Journalisten des „MEDIENINSIDER“ unterhalten und ich habe die publizierten Übereinstimmungen überprüft. […]

Universität Innsbruck: 158.000,– Euro Steuergeld für FWF-Projekt ohne publizistischen Output – doch der FWF hält seine schützende Hand darüber

Ende Juni 2016 erhielt der damals noch an der Universität Innsbruck lehrende Rechtswissenschaftler Andreas Th. Müller ein Projekt des österreichischen Forschungsförderungsfonds (FWF) mit dem Titel „Erlaubnisnormen im Völkerrecht“ und einer Dotierung von 158.096,– Euro.

In der Projektbeschreibung (ebenfalls aus dem Jahr 2016) hieß es:

„Im Rahmen des Projekts soll auf Basis einer vorläufigen Definition von Erlaubnisnormen eine Auswahl von ca. […]

Wie eine Schweizer SVP-Politikerin die Berichterstattung über Plagiatsfragmente in ihrer Dissertation zu verhindern suchte

Ich verwende gerne folgende Analogie: Ich weiß etwa, dass ich in meiner Dissertation nicht plagiiert habe. Keinen Halbsatz. Wenn ich nun davon Wind bekäme (alles fortan rein hypothetisch!), dass etwa mein größter journalistischer Feind in Österreich, Florian Klenk, eine Story mit dem Titel „Plagiatsvorwurf gegen Dissertation des Plagiatsjägers“ für die kommende Ausgabe des „Falter“ planen würde, dann würde ich mich doch ganz entspannt zurücklehnen, mich halbtot lachen und schon ein bisschen auf das viele Geld freuen, das mein Anwalt von dem Wiener Wochenblatt in Bälde holen könnte. […]

Prokrastinierte Publikationen: Über Falschangaben von im Druck befindlichen Veröffentlichungen in den Rechtswissenschaften

Nach den von mir aufgedeckten Problemen mit Zitierstandards in den österreichischen Rechtswissenschaften gibt es schon wieder eine Baustelle im Fach: Habilitationsschriften, deren Drucklegung über Jahre angekündigt wird, die aber bis dato nicht erschienen sind. Eigentlich sind das Falschangaben in Lebensläufen, etwa bei Bewerbungen: Es wird die kurz bevorstehende Drucklegung einer Publikation (meist der umfangreichsten im ganzen Schriftenverzeichnis) vorgetäuscht, die dann immer wieder hinausgeschoben wird. […]

Plagiatsverfahren Niki Popper: Text-Parallelen ohne Quellenangaben auch in der Diplomarbeit des für das Verfahren zuständigen Vizerektors

Dem Simulationsforscher Niki Popper werden auch in seiner Dissertation höchstens Zitierschwächen attestiert: Dieses erwartbare Ergebnis auf Basis eines externen Gutachtens verkündete heute die TU Wien in einer Originaltext-Aussendung. Monate vorher gab es schon einen „Freispruch“ für die fast zur Hälfte des Fließtextes plagiierte Diplomarbeit von Niki Popper. […]