Operation Rotfrau statt Weißmann: War alles nur eine Palastrevolte unter dem Vorwand einer #MeToo-Affäre?

Das ist jetzt wie bei einem meiner Lieblingsfilme Inception: Immer wieder tun sich neue Realitätsebenen auf, nur geht es nicht tiefer in die Träume, sondern in die geheimen Pläne der Akteure hinein. Bislang haben ich und viele andere Beobachter ja vermutet, dass hinter der „Sexaffäre“ am Küniglberg der Streit um die Firmenzusatzpension des ORF-„Sicherheitsbeauftragten“ und Parteigründers der Grünen Österreichs, Pius Strobl, in der Höhe von medial kolportierten 2,4 Millionen Euro (als ebenso kolportierte Einmalzahlung!) stecken könnte.

Ich habe mich schon ein wenig gewundert, denn das Risiko musste ja auch den roten Herren Lederer und Strobl bewusst gewesen sein, dass das Scheinwerferlicht dann auch auf ihre zweifelhaften Praktiken fallen würde. Hat man am Ende diese Kollateralschäden auch noch bewusst in Kauf genommen, weil es um ein noch höheres Ziel ging? War es vielleicht sogar eine Vorgabe, eine konzertierte Aktion wie beim plötzlich so wichtigen Social Media-Verbot des Babler-Andis und von Jörg Leichtfried?

Denkbar wäre folgendes Szenario: Die SPÖ überlegt sicher schon seit einiger Zeit, was sie strategisch tun kann, um den Marsch der FPÖ in Richtung Absolute und ihr eigenes Versinken in der Bedeutungslosigkeit zu stoppen. In SPÖ-Kategorien denkt man dabei freilich stets nicht an eine Verbesserung der Politik oder an qualifiziertere Köpfe in der Regierung, sondern an bessere Methoden der Manipulation der Massen. Da hatte man vielleicht eine Idee, wie man aus dem ORF wieder Opium für das Volk machen kann: Die linksgrüne Dröhnung des ORF, bei der einem eh schon jeden Tag schlecht wird, müsse noch weiter intensiviert werden. Denn gleichzeitig hatte man eingesehen, dass man gegenüber dem Anti-Babler-Kurs der nicht mehr steuerbaren Kronen Zeitung machtlos ist.

Und das gehe am besten, indem man an die Ära des roten Herrn Dr. Alexander Wrabetz anknüpft (eines „Generaldirektors“, der sogar mit der deutschen Sprache völlig auf Kriegsfuß steht, siehe hier, aber das spielt alles beim Qualitätsmedium ORF offenbar keine Rolle): Diesmal muss eine Frau her, links, vielleicht aus dem Ausland. — Ein perfektes Narrativ: Der alte weiße Mann, der „übergriffige“ Herr Weißmann muss von einer roten Frau, einer Gutmenschin abgelöst werden. Und so blies auch der Babler-Andi rein zufällig gleich am Tag des verkündeten Rückzugs von Herrn Weißmann ins Horn: Jetzt brauchen wir eine Frau an der Spitze des ORF!

Rein zufällig war einen Tag davor der Internationale Frauentag. Rein zufällig ist auch genau zwei Tage vorher der Babler-Andi beim Parteitag der Sozialisten im Amt bestätigt worden. Das sind alles ganz dicke Zufälle. Und es ist freilich auch nur vorauseilender Gehorsam und Leidenschaft für das Team um den Babler-Andi, dass die Linksmedien Standard und Falter auch in dieses Horn blasen (die Artikel schon wieder rein zufällig jeweils geschrieben von zwei Frauen):

Screenshot „Der Standard“
Screenshot „Falter“

Die Struktur der linken Palastrevolte durch Ausschalten des konservativen, sich erstaunlich wehrlos verhaltenden Gegners erlebe ich seit nunmehr 30 Jahren: 1996 wurde mein Doktorvater, offen gegenüber konservativen wie linken Theorien, von zwei linken Studenten, vor allem aber einer linken Studentin, und einer SPÖ-nahen Seilschaft am Institut, ebenfalls angeführt von einer linken Frau, weggemobbt und arbeitslos gemacht. Sein Problem: Leistung. Mein erster Projektleiter an der Uni, ein SPÖ-ler, war bekannt dafür, jeden qualifizierten Nachwuchswissenschaftler aus dem Weg zu räumen.

2017 wiederholte sich die Geschichte mit der Verächtlichmachung von Sebastian Kurz auf Social Media durch die von der SPÖ finanzierte Dirty Campaigning-Truppe rund um Tal Silberstein und Peter Puller. Bei dieser Geschichte war ich erstmals fassungslos, wie intrigant und dreckig die Linken agieren können. Anna Thalhammer, die jetzt auch den ORF-Skandal an vorderster Front mit aufdeckt, hat damals für die Presse exklusiv berichtet.

Die Vernichtung der Nicht-Linken durch die Linken

Aber ich brauchte noch lange, um alles zusammenzudenken, um das Muster zu erkennen. Die Art und Weise, wie mich Florian Klenk immer wieder mit Klagen bedroht und eingeschüchtert hat, wie mich Oliver Vitouch mit der linksgrünen Anwältin Maria Windhager vor Gericht gezerrt hat, wie ein Spiegel-Reporter meine halbe Vita in einer konstruierten Lügengeschichte dargestellt hat, wie Wikipedia dann das alles wieder rekursiv aufgreift, um eine Vita mit Unwahrheiten zu spicken, wie ein Fernsehteam des NDR vor Gericht gegen mich instrumentalisiert wurde… Die Liste ist lang.

Womöglich gehören zu den linken Intrigen auch die Ibiza-Affäre und die „Sex-Affären“ eines Julian Reichelt und eines Till Lindemann dazu.

Wurde ich als Kleinkind im Sandkasten zu wenig auf die Linken vorbereitet? Oder doch ausreichend? Denn immerhin sage ich ja hier, was Sache ist, einen gewissen Mut wird man mir also nicht absprechen können.

Vielleicht ist mein Problem auch, dass ich den Linken immer noch zu unwichtig bin. Oder dass man mich einfach nicht vernichten kann. Denn mein Glück einer Händel-Oper auf Spotify werden mir die Linken nicht nehmen. Und die linken Intriganten fühlen sich im Vergleich dazu unendlich erbärmlich an. So gesehen habe ich immer schon gewonnen.

3 Kommentare zu “Operation Rotfrau statt Weißmann: War alles nur eine Palastrevolte unter dem Vorwand einer #MeToo-Affäre?

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  1. Joe Taferner

    Man kann es nicht oft genug sagen, schreiben und wiederholen:

    „Seit dem 17. Jahrhundert wird link im Sinne von ›falsch‹ verwendet. Diese geläufige Verwendung hängt laut Küpper (1982) mit der Bevorzugung der rechten Hand im Alltagsleben zusammen; dem Adjektiv link schreibt er die Bedeutung ›hinterhältig, unzuverlässig, unaufrichtig, gewissenlos, selbstsüchtig‹ zu“. Diese Adjektive beschreiben auch die/den linken Mainstreamjournalisten treffend!

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    1. Stefan Weber Beitragsautor

      Ja, sehr schade. Eine wichtige Erkenntnis im Leben war für mich, dass man mit diesen Leuten gar nicht diskutieren kann. Ich habe es fast 30 Jahre versucht. Das ist einerseits sehr ernüchternd, aber andererseits auch sehr befreiend. Diese Leute tragen ein Intrigantengen in sich. Sachdebatten unmöglich.

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    2. Stefan Weber Beitragsautor

      Die einzige Unterart der Linken, mit der man überhaupt reden kann, ist der Typ Bezirksrat Gneisser: Der liebenswert-tollpatschige, unfähige Linke. Du erinnerst Dich an unsere berufliche Vergangenheit…

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