Ich bin immer noch zu dumm, um Rüdiger Maas zu verstehen

Das ist ein Fest für mich, wenn ich mich schon im Klappentext eines Buchs so verbeißen kann. Ich glaube, dass ich diese besondere Freude zuletzt bei der plagiatsinfizierten Buchfassung der Dissertation von Robert Habeck hatte. – Hier nun ein kleiner Nachschlag zu gestern.

„Ein unverzichtbares Buch für alle, die den Rechtsruck nicht nur beklagen, sondern verstehen wollen […].“

Ah, deshalb habe ich so massive Schwierigkeiten. Ich bin ja gar nicht die Zielgruppe! Denn ich beklage den Rechts“ruck“ nicht, ich begrüße ihn. Vorausgesetzt wird von Rüdiger Maas (und vielen anderen Systemgängern), dass der „Rechtsruck“ etwas Beklagenswertes ist, dass gegen ihn etwas getan werden muss. Nun, der „Rechtsruck“ ist nichts anderes als die Reaktion auf den jahrzehntelangen Linksruck seit 1968, vor allem aber auf die in den vergangenen Jahren zunehmend wahnhaft werdenden Vorstellungen, dass es zur Ideologie von Diversity, Einwanderung, Feminismus, Gender und internationaler Solidarität keine Alternative gäbe, ja dass deren Gegner bekämpft bis vernichtet werden müssen. Das ist ein fataler, folgenschwerer historischer Irrtum. Unter der Flagge des Regenbogens segeln unsere Gesellschaft und unsere Kultur in Wahrheit in den Untergang.

„[…] unseren Nachwuchs anfällig für autoritäre Kräfte macht.“

Die Richtung des Denkens geht hier immer von den „autoritären Kräften“ zur manipulierbaren und manipulierten Bevölkerung, hier der Jugend. Vielleicht ist es aber genau umgekehrt und die Sehnsucht nach „autoritären“ Kräften geht von den Menschen aus. Vielleicht sind es in Wahrheit die Linken, die jeden Tag durch „wissenschaftliche“ Studien und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk manipulieren, und immer mehr Leute durchschauen das. Anfällig sind wir (mich eingeschlossen) wohl lange für die Lebenslügen der Linken gewesen.

Wie war das noch einmal mit „antiautoritärer“ Erziehung, ist sie nicht gescheitert? Brauchen wir nicht gerade wieder Autoritäten? Das Wort „autoritär“ hat zwei Grundbedeutungen: Diktatorisch (hier dann tatsächlich im Sinne von „antidemokratisch“) und Autorität ausstrahlend bzw. besitzend. Die Linken reduzieren den semantischen Raum auf die erstere Wortbedeutung.

„[…] Politiker der Mitte, die sich rechtsextremen Parteien anbiedern.“

Da sind gleich zwei Annahmen drinnen, die ich so empirisch nicht teilen kann: Die „Politiker der Mitte“ sind keine. Das sind Blender, Simulanten, Plagiatoren und KI-Generatoren, Demokratiesimulatoren, die nach links abgedriftet sind oder zumindest das Spiel der Linken unkritisch mitmachen. Es gibt keine „Politik der Mitte“. Nirgends. Ich denke auch, dass eine tatsächliche „Politik der Mitte“ genau nichts aussagen würde: Sie wäre stets ein so fauler, inhaltsleerer Kompromiss wie die Nicht-Sätze aus KI. Und welche Politiker der Scheinkonservativen biedern sich denn „rechtsextremen Parteien“ (gemeint sind damit wohl die zukünftigen Mehrheitsparteien AfD und FPÖ) an? Ich sehe eher das Gegenteil: Die kriechen doch – selbst völlig orientierungslos – ständig den Sozialisten in den Arsch. Ich habe in meiner Laufbahn viele CDU-Mitglieder kennengelernt, die eigentlich verkappte Grüne oder Sozialisten sind.

Vielleicht hätte man kein Buch über die „Jugend ohne KOMPASS“, sondern über die „Scheinmitte ohne KOMPASS“ schreiben sollen. Und das wäre dann wohl eine Studie über Figuren wie von der Leyen, Merz, Weimer, Wildberger und Voigt geworden. Vier der fünf Genannten sind Plagiatoren. Drei der fünf Genannten KI-Sprechpuppen.

(Wird fortgesetzt; ich muss ja das Buch auch irgendwann noch lesen.)

2 Kommentare zu “Ich bin immer noch zu dumm, um Rüdiger Maas zu verstehen

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