Es besteht der Tatverdacht, dass der Medienstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos, CDU-nahe) in einem Gastbeitrag in der Welt vom 13. Mai 2026 (Printausgabe 11. Mai) ungekennzeichnete KI verwendet hat.

Hier wieder die typischen Stilelemente, die ein Mensch in dieser Dichte in einem kurzen Text kaum verwenden würde:
Negationen (Antithesen)
Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis der Aufmerksamkeitsökonomie moderner Plattformen.
Regulierung ist in der Sozialen Marktwirtschaft kein Selbstzweck. Sie bleibt Ultima Ratio.
Das Kartellrecht war deswegen für Ehrhard kein Eingriff in den Wettbewerb, sondern seine Voraussetzung.
Nicht gegen den Markt, sondern für ihn.
Wer so agiert, ist kein neutraler Bote, sondern übernimmt publizistische Verantwortung.
In dieser Lage wird nicht das Angebot zum Problem, sondern die Auffindbarkeit.
Vielfalt entsteht nicht allein durch das Vorhandensein von Inhalten, sondern durch ihre Sichtbarkeit.
Insgesamt bedeutet das allerdings nicht nur mehr Regulierung. Es bedeutet auch weniger.
Deregulierung ist hier kein Zugeständnis, sondern eine Notwendigkeit.
Dreierketten (Trikola)
faire Regeln für Sichtbarkeit, Vielfalt und Wettbewerb
Offener, respektvoller, näher
Heute dominieren oft Lautstärke, Zuspitzung und algorithmisch verstärkte Extreme.
Sie sortieren, priorisieren und empfehlen.
Wolfram Weimer, Karsten Wildberger und Mario Voigt sind überreif für Rücktritte. Ich bin gespannt, bei wem noch Texte mit KI-verdächtigen Stilelementen gefunden werden. Am besten wäre es für die Gesellschaft, wenn diese KI- und Plagiats-Sprechpuppen gleich die ganze Bundesregierung mitnehmen würden.
Danke für diese Sammlung von Stil-Auffälligkeiten! „Genau diese“ fallen mir auch auf. Wissen Sie, warum die KI ständig so etwas daherschwafelt? Macht sie nur schlechte Moden nach, oder ist das ihr eigener Stil, und wenn ja, warum?