Plagiatsvorwurf gegenüber Annalena Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“

Endbericht vom 13.09.2021:

Endbericht: 100 Plagiatsfragmente in Annalena Baerbocks Buch „Jetzt“ (57 Seiten, 1.927 KB)


Vollkommen klar: Ein Sachbuch einer Politikerin im Ullstein-Verlag ist keine Dissertation. Und im Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ werden überhaupt keine Quellen angegeben. Beides ist aber noch lange keine Legitimation für schwerwiegende Textplagiate. Textplagiate sind ethisch nicht korrekt und wurden auch bereits in Sachbüchern zurecht bemängelt. Nun kommt zum Lebenslauf-Frisier-Fall Baerbock auch noch der Plagiatsfall Baerbock hinzu. Und wenn man es genau nimmt, handelt es sich auch um mehrere Urheberrechtsverletzungen.

Beginnen wir mit dem Frau Baerbock so wichtigen Thema Klimawandel. Auf S. 219 ist im Buch „Jetzt“ zu lesen:

Die Ausführungen stammen jedoch nicht von Annalena Baerbock, sondern vom amerikanischen Politikwissenschaftler Michael T. Klare. Er verfasste sie im Jahr 2019 unter dem Titel „Kriegstreiber Klimawandel“ im Magazin „Internationale Politik“ (Baerbock machte aus Klares Jahr 2007 das Jahr 2010):

Quelle: https://internationalepolitik.de/de/kriegstreiber-klimawandel


Bereits auf S. 79 hat Baerbock zum Thema Klimawandel nicht selbst getextet. Da ist zu lesen:

Diese Zeilen stammen aus dem Blog „Klimawandel – Challenge Accepted“ des Verbands der Wirtschaft für Emissionshandel und Klimaschutz e. V. in München:

Quelle: https://www.climate-challenge.de/blog


Auf S. 174 beschreibt Annalena Baerbock sehr persönlich und pathetisch, wie sie im Jahr 2004 Augen- und Ohrenzeuge der EU-Osterweiterung in Frankfurt an der Oder wurde:

Doch wesentliche Formulierungen stammen wiederum nicht von ihr, sondern von einem Rückblick der Bundeszentrale für politische Bildung aus dem Jahr 2019:

Quelle: https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/290350/eu-osterweiterung


Bei Annalena Baerbocks Begeisterungsfähigkeit für Hochhäuser aus Holz musste der „Spiegel“ als Quelle herhalten. Auf S. 89 steht in „Jetzt“ geschrieben:

Im „Spiegel“ las sich das vor knapp zwei Jahren so:

Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/oesterreich-in-wien-steht-das-hoechste-hochhaus-aus-holz-a-1283032.html


Nicht nur textforensisch, sondern auch politisch interessant wird es, wenn aus einem in der Wikipedia referierten Faktum bei Annalena Baerbock eine politische Forderung wird. Siehe S. 84 in „Jetzt“:

Fordert Annalena Baerbock also von der/für die nächste(n) Bundesregierung. Ist aus Wikipedia abgeschrieben und gibt es ohnedies schon:

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Indikator_echten_Fortschritts

Auf S. 84 wurde noch mehr von Wikipedia abgeschrieben. Zahlreiche Sätze und Absätze wurden überdies das gesamte Buch hinweg fast wörtlich aus dem Parteiprogramm der Grünen übernommen. Ein Absatz wurde aus einem von Annalena Baerbock und Robert Habeck gemeinsam verfassten Artikel plagiiert (weitere Analyse folgt).

Die weiteren Entwicklungen hier im Blog:

01. Juli 2021: „Annalena Baerbock plagiierte in ihrem Buch den Interview-Wortlaut der Nachhaltigkeitsforscherin Maja Göpel aus der taz“

24. Juli 2021: „Rätselhafte Textübereinstimmungen zwischen Annalena Baerbocks Buch ‚Jetzt‘ und Robert Habecks Buch ‚Von hier an anders‘ entdeckt“

25. Juli 2021 und ff.: „Newsticker: Bislang 54 verifizierte Plagiatsfragmente im Buch ‚Jetzt‘ von Annalena Baerbock“

575 Kommentare zu “Plagiatsvorwurf gegenüber Annalena Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“

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  1. Zipfelmütze

    Wer kennt den Ausgabetermin für das aktualisiert Buch von Frau Baerbock?

    Frau Baerbock hat mit dem Hinweis auf die kompletten Quellenangaben in einer kommenden, aktualisierten Ausgabe Ihres Buches wahltaktisch klug gehandelt und viel Zeit gewonnen. Der Vorwurf des systematischen, geistigen Diebstahls ist bedingt durch neue Ereignisse wie die Regenflut praktisch vom Tisch. Die für gut zwei Wochen abgetauchte und zunächst hilflos wirkende Frau Baerbock und ihre Grüne Partei haben in ihrer Not durch die Gegenattacken auf den politischen Gegner alles mögliche unternommen das Thema aus den Schlagzeilen zu halten und das soll bis zu den Wahlen so bleibt. Deshalb ist es umso wichtiger hart und beharrlich darauf zu drängen die aktualisierte Buchausgabe rechtzeitig vor den Wahlen zu erhalten, sodass sich die Wähler ein möglichst umfassendes Bild zur Kandidatin Baerbock im Umgang mit fremdem Eigentum machen können. Je näher der Wahltermin rückt, je hartnäckiger wird der Hinweis von Frau Baerbock auf terminliche Schwierigkeiten, die mit vollständigen Quellenhinweisen versehene Buchausgabe vor der Wahl zu liefern. Wäre das problematische Buch der Wahl von Frau Baerbock dienlich, wäre es sicherlich ein Leichtes das geänderte Buch in nur wenigen Wochen zu erhalten.

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  2. Colette

    Finde den Plagiatsvorwurf in großen Teilen auch albern. Als würde man Schlagzeilen und Beiträge in Zeitungen zu News vergleichen und dann irgendwen als „Urheber“ ernennen und allen anderen Plagiate vorwerfen, weil die News dieselben sind. Keine gute Arbeit, nur Stimmungsmache und Selbstprofilierung.

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    1. Paul

      Fangen wir mal klein an… :
      Stell Dir vor du bist in der Schule. Du sollst einen Aufsatz schreiben und hast viel Recherche und Energie hineingesteckt. Nun hat sich einer deiner Mitschüler mit Teilen aus deiner Arbeit profiliert, in dem er Textpassagen klaute und diese verwendete. Nun ist sein Aufsatz aber besser geschrieben, weil er es zwar nicht mit Fakten hat, aber angenehmer schreiben kann – was wäre sein Aufsatz also ohne deine Arbeit? Auch in der Schule müsste auffallen, dass etwas nicht stimmt.

      Und ja, auch Zeitungsartikel haben einen Autor und sogenannte Sprachwerke unterstehen einen gewissen Urheberschutz.

      Muss man Politikern, die gut bezahlt werden, sowas durch die Lappen gehen lassen? Immerhin unterstehen diese den gleichen Gesetzen wie alle anderen auch. Wieviel willst Du einem Politiker zutrauen, der schwere Entscheidungen für die Bevölkerung treffen muss und dabei für den Erfolg nur (aus)trickst?

  3. Jörg Meyer

    Da finde ich von „Friedrich“ am 5.7. folgenden Kommentar:
    „Respekt an alle, die an diesem Aufruhr mitgewirkt habe, um damit die Politiker unverdient und die Medien verdient durch den Dreck zu ziehen. Vermutlich ist man sich hier nicht der Tragweite bewusst, dass man damit den Politikverdrossenen, Rechten-Rand-Parteien und Umstürzlern, die an der Abschaffung der Demokratie arbeiten, in die Hände spielt“.
    Denkt man seine Argumente zu Ende, dürfen PolitikerInnen weiter ohne Quellenangaben fremde schriftliche Äußerungen als „eigenes Werk“ ausgeben, denn, kritisiert man das Fehlverhalten, unterstützt man – so verstehe ich Friedrich – „Politikverdrossenen, Rechten-Rand-Parteien und Umstürzlern, die an der Abschaffung der Demokratie arbeiten, in die Hände spielt“.
    Ursache und Wirkung gelten aber immer noch: Weil PolitikerInnen durch unredliches Abschreiben Zorn erregen ( = Ursache) erzeugen sie bei manchen Beobachtern „Politikverdrossenheit usw,“ (= Wirkung).
    Dabei ist es völlig unerheblich, ob das unredliche Abschreiben durch einen Mann erfolgt, eine Frau, und es ist unerheblich, welcher Partei (oder keiner) der/die AbschreiberIn angehört. Der Leser wird über die eigene Formulierungsleistung getäuscht, der Leser ist bei Entdeckung enttäuscht, der Leser hat für das Buch Geld ausgegeben, um sich mit den Ansichten des/der Verfassers/In zu befassen und stellt fest: Vieles ist nicht vom vermeintlichen Autoren, was aber für den Leser nicht erkennbar war.

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  4. Tom

    Es gibt doch nur zwei Möglichkeiten: Die wissenschaftliche Arbeit mit Akribie. Oder die prosaische „Umformulierung“. Genau diese geistige Arbeit (sowohl als auch) konnte Baerbock nicht leisten.
    Nichts ist seit 2000 Jahren nicht schon mal gedacht und geschrieben worden, weshalb zB ein Sloterdijk schon im Vorwort mit Aristotelels beginnt – um dann den 700 seitigen Bogen zu spannen, hin, zu einer (eigenen!) Conclusio. Nicht, dass ich so etwas nun von A.B. erwartet hätte, aber ein PR-Schnellschuss derart plumpen Zusammengestöpsels von Phrasen, gepaart mit ihren Eitelkeiten und sonstiger infantiler (trotziger) arroganter Art, ist nicht einmal einer Landtagsabgeordneten würdig. Dagegen sind Habecks Bücher und rethorischen Verwirrungen auf Sloterdijk-Niveau. Ganz zu schweigen von den arroganten Fischers und Trittins – die hatten es wenigsten substanziell noch voll auf dem Kasten.

    Narzismus ist sicherlich notwendig für diese Art Karrieren – Eitelkeit hingegen ist qualitativ immer hinderlich, weil peinlich, weil dumm. Die Qualität der Berater (falls vorhanden) steht da jedenfalls meist in direkter Relation. A.B. besitzt das, was ich Bauernchuzpe nennen würde. In Karrieren wie diesen unbedingt notwendig, sicher, aber ohne ein ordentlich Mindestmaß an Fachwissen, bzw. Fleiß nicht ausreichend. Da reiht frau sich dann eben ein, zu den Guttis und Co (Gleichberechtigung – her damit!)…

    Mir persönlich hat das knapp einstündige Interview von M. Feldenkirchen die Augen geöffnet (wie jede Talkshow seitdem). Ihre lächerlich jugendliche Syntax tut mir weh.
    Auch tut es mir ernsthaft Leid für die Sache der Grünen (wenngleich ich denke, dass Klima nicht das Hauptthema ist, sondern soziale Gerechtigkeit), aber die Böcke die man Annalena hat schießen lassen und den daraus resultierenden Baerendienst für Partei und Sache, hätte man kommen sehen MÜSSEN.

    Jetzt rächt sich das falsche Kalkül, hinsichtlich Jung-/Neuwähler-Gewinnung ein paar Ältere/Konservative verlieren zu können…
    Kann man nicht!! Jeder Diplom-Kommunikationswirt weiss, dass die bestehende IST-Zielgruppe mit Samthandschuhen angefasst werden muss, solange eine SOLL-ZG nicht vollständig etabliert ist. Habeck hätte die Brücke (mit und zu Scholz) wahrscheinlich etwas seriöser ausgebaut. Aber die Richtung sollte eher Gelbgrün, jugendlich selbstgerecht, hin zu Laschet (als Juniorpartner) gehen….. ähem…

    Frauen? Mit Kusshand!!!!!!! Frauenquote? Meinetwegen – aber nicht, wenn es um substanzielle Inhalte geht, die ein gesamtes Land betreffen!

    Lesson learned?

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  5. Friedrich

    Meisterhaft. Man sollte auch keinen Vergleich scheuen. Ein Sachbuch, von 16 Autoren geschrieben, enthält als Highlights abgeschriebene Zahlen und Fakten. Eine Doktorarbeit, die von einem Menschen (Herr von Guttenberg) angefertigt wurde, wurde zu 21 % wider allen Regeln des Wissenschaftsbetriebes abgeschrieben, darunter eine übernommene Einleitung und 97 Zeilen aus einem Zeitungsartikel.
    Respekt an alle, die an diesem Aufruhr mitgewirkt habe, um damit die Politiker unverdient und die Medien verdient durch den Dreck zu ziehen. Vermutlich ist man sich hier nicht der Tragweite bewusst, dass man damit den Politikverdrossenen, Rechten-Rand-Parteien und Umstürzlern, die an der Abschaffung der Demokratie arbeiten, in die Hände spielt.

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    1. Patrick

      Ja, vielleicht sollte man gar keine negativen Nachrichten und Wahrheiten mehr der gesellschaftlichen Debatte überlassen, weil man damit Politikverdrossenen, Rechten-Rand-Parteien und Umstürzlern in die Haende spielt.
      Erstmal sollte jeder verstanden haben, dass es bei gewissen politischen Fragen ein eindeutiges richtig und falsch, gut und böse gibt. Aber wie will man das gewährleisten in einem 80 Millionen Land. Als lieber was man so weiß bisschen selektieren udn „aufbereiten“ für die Menschen.

    2. Carsten Janke

      Sie meinen also, Menschen wie Baerbock sollten mit solchen Dingen „durchkommen“, die Wahrheit sollte lieber unerwähnt bleiben, weil andernfalls „Rechten-Rand-Parteien und Umstürzlern, die an der Abschaffung der Demokratie arbeiten, in die Hände“ gespielt würde? Mit anderen Worten, die Demokratie ist in Gefahr, wenn wir Lügner und Betrüger und Blender an den Pranger stellen? Habe ich Sie da richtig verstanden?

  6. -

    Beim ersten angeblichen Plagiat bleibt bei sorgfältigem Lesen wenig ähnliches übrig:

    – *Jetzt* :: /Bereits 2010 hatte das US-Verteidigungsministerium den Klimawandel als/
    – *Internationale Politik (IP)* :: /Erstmals wurde der Klimawandel 2007 als/

    *Nicht wirklich ähnlich*, weder die gleiche Jahreszahl, noch das gleiche Subjekt.

    – *Jetzt* :: Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA
    – *IP* :: Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA

    *feststehender Ausdruck.*

    – *Jetzt* :: deklariert und somit als
    – *IP* :: wahrgenommen und somit als

    ähnlich? Beide verwenden das Wort *“somit“*?

    – *Jetzt* :: Phänomen, das die Aufmerksamkeit des Pentagon erforderte.
    – *IP* :: Phänomen, das die Aufmerksamkeit des Pentagons erforderte.

    *feststehender Ausdruck*, mit dem das Pentagon ein Eingreifen begründet?

    Danach folgt ein gekennzeichnetes Zitat („des Pentagon geworden. Seine Conclusio“).

    Fazit: Es gibt zwei lange feststehende Ausdrücke (die sich nicht
    anders formulieren lassen), der restliche Text unterscheidet sich
    deutlich. Das würde nichtmal bei einer wissenschaftlichen Arbeit als
    Plagiat gewertet — in einem Sachbuch geht der Vorwurf völlig ins
    Leere.

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  7. Max Perutz

    „Wissenschaftliche Redlichkeit bedeutet, dass nur das behauptet werden darf, was bewiesen ist und wissenschaftlich nachgewiesen werden kann.“ (aus Wikipedia)
    Was ist bewiesen an ihrem Kommentar: „schwerwiegende Textplagiate. …Plagiatsfall Baerbock … . Und wenn man es genau nimmt, handelt es sich auch um mehrere Urheberrechtsverletzungen.“ ?
    Renommierte Urheberrechtsexperten können in dem vorliegenden Fall keine Rechtsverletzung erkennen.
    Benennen Sie ihren Blog um in „Blog für politisch motiviertes Wadlbeißertum, haltlose Behauptungen und Polemik“

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  8. Gagelmann

    Seriös geht anders: Anstatt das Buch erst komplett zu analysieren und dann die gefundenen Plagiate zu veröffentlichten serviert Herr Weber öffentlichkeitswirksame Häppchen. So bleibt man im Fokus der Medien. Auch methodisch fragwürdig ist ungeprüft zu behaupten, dass ein Zitat des Buches automatisch Plagiat ist, wenn eine schriftlich älter datierte Quelle vorliegt. Woher wissen wir denn, woher die schriftlich ältere Quelle den formulierten Gedanken hat? Sollte man das nicht erstmal seriös recherchieren, also auch die Quelle befragen? Nur weil man Textpassagen durch das Internet jagt und dann ältere Texte gleichen oder ähnlichen Aufbaus findet, hat man noch nichts bewiesen.

    Herr Weber mag mit seiner Schrotflinte weiter auf Frau Baerbock Jagd machen, um Donner und Rauch zu erzeugen. Aber seriös geht anders.

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  9. Major Ernst Andersch

    Es wäre so einfach gewesen, wäre da nicht die Sucht der eigenen Profilierung durch fremde Federn gewesen. Beispiele:
    „Ich teile die Ansicht von Joschka Fischer, dass…“
    „Jürgen Trittin hatte im Interview mit xx einen klugen Gedanken, den ich weiter verfolgen will:…“
    „Zu diesem Sachverhalt äußerte sich Professor xx in dem Magazin Internationale Politik wie folgt…“
    Im Tagesspiegel stand dazu am…

    Ich habe mal an meiner Universität gelernt, dass die Nennung einer guten Quelle der eigenen Argumentation mehr Gewicht verleiht. Es deuten viele Indizien darauf hin, dass Frau Baerbock nur sich selbst intellektualisieren wollte.

    Als Gegenbeispiel habe ich einen Hauptfeldwebel, dessen militärischer Mentor ich die Ehre hatte sein zu dürfen und seine Bachelor-Arbeit betreuen durfte. Der hat seine Texte einmal wöchentlich durch Plagiatstester gejagt. Hat mir zugehört, wie zitiert wird. Hat Literatur zum Thema verschlungen (Bücher). Und dann haben wir das hieb- und stichfest gemacht. Hat eine 1,0 bekommen und ist dadurch Oberleutnant geworden. Er war ein guter Hauptfeldwebel und wird ein hervorragender Offizier sein. Charakterfest, ehrenhaft, gesunder Ehrgeiz gepaart mit Können. Dieser tolle Kamerad hat das alles parallel zum Dienst geleistet. War im Ausland. Ein „kleiner“ Hauptfeldwebel, der jetzt mit Besoldungsgruppe A 10 als Oberleutnant mehr Moral, Können und Wissen darstellt, als Menschen, die ihren Lebenslauf frisieren.

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  10. Peter Berger

    Ich wundere mich, dass die Presse Frau B. noch immer so unterstützt, Friedrich Merzund Co. Wären längst keine Kanzlerkandidat mehr, hier zählt ein Frauenbonus, Frau B. Ist eine Heuchler in, null Anstand.

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    1. M.kulke

      So wie Herr Scheuer auch gleich sein Amt verlassen musste?
      Es gibt wirklich viele Personen in der Politik, die richtigen Mist gebaut haben und ihren Posten nicht verloren haben.

      Wenn ich ein Sachbuch lese, das von einem Politiker / einer Politikerin geschrieben wurde, erwarte ich, dass sich diese Person in das Thema eingelesen hat, die Fakten sachlich korrekt wiedergibt und eventuell auch ihre Meinung dazu kundtut.
      Das ist dann so ungefähr die Stufe eines popularwissenschaftlichen Sachbuches.
      Dann gibt es Sachbücher, die Tiefer in ein Thema abtauchen. Hier interessieren mich dann auch die Quellen. Aber nicht, weil ich befürchte, dass der Autor von jemanden anders abgeschrieben hat, sondern weil ich dann Ansatzpunkte für die weitere Nachforschungen habe.

    2. Carsten Janke

      Nein, das hat mit Frauenbonus wenig zu tun. Ich denke, der Grund dafür liegt eher in der Nähe solcher Fakten:
      Umfrage unter Volontären der ARD zu ihrem Wahlverhalten Mai 2020:
      Grüne: 57,1%, Linke 23,4%, SPD 11,7%, sonstige 3,9%, CDU/CSU 3,0%, FDP 1,3%
      Quelle: Statista, veröffentlicht am 17.11.2020

  11. Ute

    Anscheinend gibt es aber sehr viele Seiten, die nicht von den Vorwürfen betroffen sind. Und in einem nicht wissenschaftlichen Buch von sich selbst oder ihrer Partei abzuschreiben soll Plagiat sein? Da muss ich aber staunen.

    Antworten
    1. Klaus Schädel

      Sie haben Recht. Das alles sind keine Plagiate. Auch sie selbst ist ein Original. Und das meine ich auch so.
      Auch die gesamte grüne Masse ist Original. Nämlich Kindsköpfe die wie Erwachsene aussehen und von nix ne Ahnung haben.

    2. Papos

      Achso, weil 10 Seiten „sauber“ sind, fliegen die 2 „dreckigen“ Seiten untern Tisch?
      Interessante Einstellung….

  12. Dr. Martina David

    Sehr geehrter Herr Weber, vielen Dank für Ihre akribische Recherche!

    Besorgniserregend – und zugleich witzig – finde ich Frau Baerbocks eigenwillige Bezifferung der „Gesamtschäden aus klimawandelbedingten Extremwetterereignissen“:

    Aus Baerbocks Buch:
    „Der Klimawandel wirkt sich auf die gesamte Wertschöpfungskette von Unternehmen aus, etwa durch den extremwetterbedingten Ausfall von Zulieferern, durch Schäden an Straßen, Schienen und Gebäuden oder durch Rohstoffknappheit. Zwischen 2000 und 2019 beliefen sich die Gesamtschäden aus klimawandelbedingten Extremwetterereignissen weltweit auf 2,56 Billionen US-Dollar.“

    Passage aus dem Blog „Klimawandel – Challenge Accepted“ des Verbands der Wirtschaft für Emissionshandel und Klimaschutz e. V.:
    „Der Klimawandel wirkt sich auf die gesamte Wertschöpfungskette von Unternehmen aus: Sei es durch den extremwetterbedingten Ausfall von Zulieferern, Schäden an Verkehrsinfrastrukturen oder Gebäuden oder Änderungen der Beschaffenheit oder Verfügbarkeit von Rohstoffen. […] Zwischen 2000 und 2019 beliefen sich die Gesamtschäden aus klimawandelbedingten Extremwetterereignissen (11.000 Ereignisse registriert) auf 2.560 Mrd. US-Dollar.“

    1 Billion: Zehn hoch 12 (jedenfalls im europäischen Sprachraum, in dem wir uns hier befinden).
    1 Milliarde: Zehn hoch 9.

    Nur drei Zehnerpotenzen Unterschied? Peanuts – auch für den zukünftigen Bundeshaushalt :-)?

    Antworten
    1. Gregor

      Sehr geehrte Frau Dr. Martina David,
      kennen sie den Unterschied zwischen einem Tausenderpunkt und einem Komma zur Trennung von Nachkommastellen?

      Leider passt das sehr gut in die allgemeine Stimmungsmache, oder?! Aber Hauptsache den eigenen Doktortitel mit angeben. Offensichtlich ist ihnen auch ein kleiner Fehler unterlaufen. Wäre für mich nur menschlich, für andere hätten Sie sich sicherlich für eine Promotion „selbst ins Aus geschossen“.

    2. Gagelmann

      Sie irren sich:
      2.560 Milliarden sind 2560 Milliarden sind 2,56 Billionen. Der deutsche Punkt zur Zahlentrennung ist kein Komma.

      Sie hätten sich Ihren Spott zum Bundeshaushalt sparen können. So stellt sich mir die Frage, was Sie denn studiert haben und worin Sie promoviert wurden, dass Sie Punkt und Komma nicht auseinanderhalten können und sich mit solchen Fehlinformationen an die Öffentlichkeit wagen?

    3. Joachim Marquardt

      @Martina David, ein interessanter Fund.

      Es ist aber wohl noch komplizierter:

      Die Zahl (2,56 in Verbindung mit Klimawandel/climate change) stammt ganz offensichtlich aus dem „Global Climate Risk Index 2021“ einer u.a. vom Entwicklungsministerium finanzierten NGO namens „Germanwatch e.V.“. https://germanwatch.org/sites/default/files/Global%20Climate%20Risk%20Index%202021_2.pdf
      Dies ist die Primärquelle, Germanwatch hat die Zahl selbst errechnet. Dort steht: „Between 2000 and 2019, over 475 000 people lost their lives worldwide and losses of US$ 2.56 trillion (in PPP) were incurred as a direct result of more than 11 000 extreme weather events.“
      Auf Deutsch veröffentlicht Germanwatch lediglich eine knappe Zusammenfassung des Berichts. Dort steht: “ Insgesamt kamen 2000 bis 2019 mehr als 475.000 Menschen als direkte Konsequenz von über 11.000 Extremwetterereignissen zu Tode. Die wirtschaftlichen Schäden beliefen sich auf etwa 2,56 Billionen US$ in Kaufkraftparitäten. “
      https://germanwatch.org/sites/default/files/Zusammenfassung%20des%20Klima-Risiko-Index%202021_2.pdf
      Hier übersetzte Germanwatch also seine eigene Zahl korrekt ins Deutsche. 1 Trillion (engl.) = 1 Billion (deutsch).

      Dagegen findet sich in der von Herrn Weber gefundenen Stelle aus dem Blog „Klimawandel – challenge acceptet“ die Zahl: „2.560 Mrd. US-Dollar.“ Das wäre richtig, wenn der Punkt nicht falsch (nach angloamerikanischem Brauch) gesetzt wäre. Ohne den Punkt wäre die Angabe korrekt. 1 Billion (deutsch) = 1000 Milliarden (deutsch).

      Der/die Plagiator/in hat also offensichtlich den Text aus dem Blog übernommen und die mißverständliche Zahlenangabe eigenständig (oder nach Lektüre der englischen Zusammenfassung von Germanwatch) korrigiert.

      Er/Sie kannte also die Primärquelle und hätte sich die Mühe machen können, den dortigen englischen Text auf Deutsch zu übersetzten. Dann wäre die Stelle auch automatisch eigenständig formuliert gewesen. Stattdessen hat er/sie offensichtlich lieber nach einer Sekundärquelle gesucht, die den Sachverhalt bereits übersetzt hatte. Und dann beides kombiniert.

      Übrigens: Die (zum Verständnis wichtige, den Absolutheitsanspruch der Zahl relativerende) Einheit „PPP“ oder deutsch „Kaufkraftparität“ hat er/sie gleich ganz weggelassen, vermutlich um den/die Leser/in nicht zu überfordern.

    4. Anton Meise

      2560 Milliarden sind nun einmal 2,56 Billionen. Offensichtlich haben Sie es nicht so mit Zehnerpotenzen. Sind Sie Doktor der Schwurbelwissenschaften?

    5. Mic Rasmussen

      Anders als im angelsächsischen Raum (dort ist es genau umgekehrt) ist in Deutschland das Tausendertrennzeichen der Punkt, das Dezimaltrennzeichen das Komma. Das heisst:

      D: 2.560 Mrd. = 2,56 Bio.
      (oder 2 560 Mrd. = 2,56 Bio.)
      UK: 2,560 bn = 2.56 tn
      US: 2,560 B = 2.56 T
      CH: 2 560 Mrd. = 2.56 Bio.
      (oder 2’560 Mrd. = 2.56 Bio.)
      SI/ISO: 2560 G = 2.56 T

      Auch in UK, US sind zudem „Leerschläge“ als Tausendertrennzeichen üblich und generell auch in SI/ISO empfohlen. Eigentlich sollten Tausendertrennzeichen erst ab fünf Zehnerpotenzen verwendet werden, d.h. im Beispiel oben wären 2560 Milliarden (billions, Giga) in jedem Fall besser. In CH lautet der Dezimalpunkt (!) gesprochen „Komma“ (sic!).

      Nixda Unterschied Faktor 1000. Erst schlau machen, dann klugscheissen!

    6. Susa

      Auch wenn es mir sehr, sehr fern liegt, Frau Baerbock zu entschuldigen, ist Ihnen hier wohl der Unterschied zwischen Punkt und Komma nicht aufgefallen. 2.560 Milliarden machen 2,56 Billionen. Im Englischen wird der Punkt zur Signalisierung der Dezimalstellen eingesetzt, im Deutschen aber ausschließlich das Komma.

    7. Thorsten

      Entschuldigung, ich bin keines Falles ein Verteidiger der Fr. B. Jedoch denke ich, dass 2,56 Billionen = 2560 Milliarden sind, oder? Bei der zweiten Zahl steht kein Komma – sondern ein Punkt.

    8. Bernd Lauert

      Kein Unterschied: 2,56 Billionen = 2560 Milliarden. Komma vs. Punkt 😉

    9. MT

      Um weiteren Verwirrungen vorzubeugen: Der Punkt wird hier nur für die bessere Lesbarkeit geschrieben. 11.000 = 11000 bzw. 2.560 = 2560. Die Umrechnung von Milliarden in Billionen ist korrekt:
      2.560 Mrd. = 2.560 x 1.000.000.000 = 2.560.000.000.000 = 2,56 x 1.000.000.000.000 = 2,56 Bio.

    10. Andreas Baumkötter

      Besorgniserregend und teilweise witzig finde ich, dass Sie als Dr. einen Unterschied von 3 Zehnerpotenzen zwischen 2,56 Billionen und 2560 Milliarden sehen!
      Zum Glück sind Sie nicht für den Bundeshaushalt verantwortlich. 😉

    11. M. Knorr

      Als Doktor müssten Sie doch eigentlich den Unterschied zwischen Dezimalseperator und Tausender-Trennzeichen kennen, oder etwa nicht?
      2,56 Billionen und 2.560 Mrd. sind derselbe Wert.

    12. Peanuts

      Besorgniserregend – und zugleich witzig – finde ich, dass eine Augenärztin Punkt und Komma nicht voneinander unterscheiden kann.

  13. Burkhard Scharte

    Wenn das unsere einzige Sorge ist…Es kann ja nicht jeder das Rad jedes mal neu erfinden. Problematischer ist doch das die gute Frau nicht viel mehr Dokumente nach möglichen Lösungen für unser Klimaproblem konsultiert hat. Mit ein paar Häusern aus Holz ist es lange nicht getan. Schaut euch mal die Graphik auf
    https://m.simplyscience.ch/teens-liesnach-archiv/articles/eisbohrkerne-verraten-uns-das-klima-der-vergangenheit.html
    an. Immer wenn in den letzten 400.000 Jahren der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre um 10 ppm stieg erhöhte sich die Temperatur um knapp ein Grad und umgekehrt, wenn auch mit einem zeitlichen Verzug von einigen hundert Jahren; die Erde hat durch ihre Größe eine recht große Totzeit. Dank unserer Kohlensäurekonzentration von etwa 415 ppm (zur Zeit) haben wir also eine Temperaturerhöhung zu erwarten in der Größenordnung von ungefähr 12 bis 13 Grad Celsius! Zusätzlich! Natürlich erst in ein paar Jahren, wenn es die Menschheit nicht mehr gibt…

    Antworten
    1. -

      Da die Absorption durch CO₂ logarithmisch steigt, ist diese Rechnung falsch. Das ist der Grund, warum Wissenschaftler üblicherweise die Erwärmung relativ zu Verdopplungen von CO₂ angeben.

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  16. kwilli

    Ja, so ist das schon mal im Umgang mit Leuten, die davon überzeugt sind, daß ihre geäußerte Meinung selbstverständlich die allein seligmachende, unwiderlegbare und unabänderliche Wahrheit darstellt.
    Übrigens eine alte Sichtweise linker Protagonisten, wie z.B. der ausgewiesenen Demokratie-Verachterin und rücksichtslosen Revloutionärin Rosa Luxemburg, Zitat: „Freiheit ist immer …“, die nachgewiesenermaßen nicht einmal für Meinungen der etwas weniger radikalen sozialistischen Konkurrenz (z.B. die damalige USPD) Toleranz aufbrachte.
    Auch GRÜNE in unserem Stadtrat fahren seit Jahren die Tour, Gegenreden zu ihren Anträgen als „… einzig und umfassend diskreditierend, diskriminierend und unsachlich …“ abzutun und niederzureden.
    Ich habe anläßlich eines solchen Ausrasters in öffentlicher Sitzung mal entgegnet, die Herrschaften sollten ihre Einstellung und ihr „… Verhältnis zum demokratischen Umgang miteinander …“ einmal überprüfen.
    Danach war erstmal Ruhe …

    Antworten
  17. André Schubert

    In Amsterdam ist ein 130 Meter hohes Holzhaus geplant, in Chicago ein 228 Meter großes und in Tokio sogar eines mit 350 Meter Höhe

    Ich finden den Text dort und nicht im Spiegel

    Antworten
  18. Sepp Blank

    In einer Demokratie hat eben jeder eine Stimme und Meinungsfreiheit bedeutet, dass wir es ertragen müssen, wenn diese Stimme auch artikuliert wird……

    Unstrittig ist, dass Frau Baerbock in Ihrem Buch sich per Copy Paste in einigen Themen dem Sachverstand fachlich kompetenter Autoren angeschlossen hat, ohne dies für den Leser kenntlich zu machen. Strittig ist (sh. Kommentare) nur, wie dies nun zu bewerten ist – und das ist offensichtlich höchst individuell. Von „ das ist doch normal“ über „nicht so schlimm“ bis „das tut man nicht“…..

    Herrn Weber unlautere Motive zu unterstellen verbietet sich genauso, wie Frau Baerbock‘s Masterarbeit ohne Prüfung anzuzweifeln. Frauenfeindlichkeit, Grünenbashing oder andere „niedere Motive“ mögen bei manchen Kommentaren latent vorhanden sein, spielen aber in der Sache keine Rolle.

    Am Ende ist es eine Frage des eigenen Anspruchs an Anstand und Moral zu welcher Bewertung man kommt und da Frau Baerbock sich um das höchste Amt in Deutschland bewirbt, kann man diese Bewertung dann am Besten an der Wahlurne abgeben……

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  19. Andreas

    Ich konnte lange nicht alle Kommentare lesen, was aber auffällt: überwiegend Häme und Schadenfreude. Deutlich über 90% Männer. Auch der Plagiatsjäger ist ein Mann, seine Beute eine Frau. Noch Fragen?

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  20. Johannes Egel

    Sehr geehrter Herr Prof. Weber,
    vielen Dank für Ihre wertvolle und wichtige Arbeit. Bitte bleiben Sie unbedingt bei der Masterarbeit von Frau Baerbock am Ball. Mein Gefühl sagt mir: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…

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  21. Peter Gruber

    Hat sie nicht erst kürzlich auch einräumen müssen, dass sie gar nicht aus Ostdeutschland sondern aus Hannover stammt??!! – lange ist es her, als die Grünen noch für Transparenz und Anstand standen !!!!

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  22. Dominik

    Wenn man bei Frau Baerbock wirklich nicht mehr findet, als das sie bei sich selbst abgeschrieben hat, scheint sie ja eine ganze Menge richtig zu machen, wenn man das mit dem Mist vergleicht, den Laschet und Scholz verzapft haben.
    Laschet: Steuerhinterziehung, Korruptionsaffären, Maskenaffäre, Verhinderung von Windkraft, Notenaffäre, Unterstützung der islamistischen Ditib, Wissenschaftsfeindlichkeit, Verharmlosung der Pandemie… etc. etc.
    Scholz: Warburg, Cum-Ex, Wirecard

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  23. Michael

    Es ist erschreckend wie gierig sich die Leute auf solche Dinge stürzen um eine Politikerin zur Verbrecherin zu machen.
    Ich bezweifle nicht das es hier und da wohl Fehler von Frau Baerbock gegeben hat was das Buch angeht. Das ist aber nun wahrlich keine Doktorarbeit sondern ein Buch. Das ist ein Unterscheid den viele wohl nicht sehen wollen. Ich will nur mal ein paar Beispiele nennen, um eine Partei die davon profitiert, ins rechte Licht zu rücken.
    1. Herr Scheuer: Ein Minister der immer noch im Amt ist obwohl er eine halbe Millarde Steuergeld wissentlich verbrannt hat.
    2. Herr Laschet: Der eine Maskenaffäre und eine Schutzkleidungsaffäre an der Backe hat von denen viele, viele nette Menschen in Seinem Umfeld ordentlich reich geworden sind. Die Schutzausrüstung ist übrigens völlig unbrauchbar wurde aber vom Steuerzahler bezaht. Find ich persönlich total klasse. Dieser Mann hat nicht mal den Anstand zurückzutreten. Und Merkel sagt zu allem Überfluß noch nicht mal was dazu.
    2. Herr Spahn: Eine weitere Maskenaffäre von der die Medien noch nicht mal genau wissen was da abgelaufen ist.
    3. Herr Altmeier: Der eine Wirtschaftpolitik betreibt die aus dem 20. Jahrhundert ist mit allem was dazugehört.
    3. Die gesamte Bundesregierung: Die seit Jahren Themen wie Steuerreform, Rentenreform, Ausbau der Bahnen, Gesundheitsreform, usw. einfach links liegen lässt und ein ewiges weiter so propagiert.

    Ich bin der absoluten Überzeugung das man irgendwann aufwacht aus dieser Unfähigkeit der Regierung und dann feststellt das nix mehr zu retten ist.
    Es geht mir auch nicht darum das die Grünen an die Macht kommen. Ich will nur endlich von kompetenten Politikern regiert werden, die nicht nur nach der Pfeife von Lobbyisten tanzen.

    Darüber sollte man sich aufregen, denn das ist Politik die uns betrifft und sogar unser Steuergeld massiv verschwendet und nicht über ein abschreiben für ein Buch.

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    1. Manfred

      Steuergeld: Hier sind Sie m.E. mit Grün, SPD (Finanzen Berlin als Beispiel) und wohl auch mit Teilen der CDU schlecht aufgehoben. Mag sein das H. Merz hier ein Lichtblick ist.

  24. Jörg B.

    Es scheint in der Politik zum guten Ton zu gehören sich der Meinung und geistigen Leistung anderer zu bedienen. Egal ob Doktorwürde oder Buch. Diese Unsitte ist mittlerweile fest in der Politiklandschaft etabliert. Die Lebensleistung von Fr. Baerbock ist schon ziemlich zusammen geschrumpft. Am Ende bleibt vielleicht doch nur noch Trampolinspringen übrig, was Frau Lagarde ja immerhin Super findet. Vielen Dank für ihre Arbeit, sie öffnet mir jedenfalls die Augen wer uns regiert.

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  25. Pingback: Buch – Vernünftige Entwicklungen

  26. W. Exner

    Es ist „wunderbar“ aber sehr befremdend, wenn ein sogenanter Plagiatjäger wie Herr Weber- auch noch Östreichischer Bürger“- sich erdreistet gegen Bezahlung von „Unbekannten“eine deutsche Politikerin im Auftrag difamiert.
    Schmierenkomödien! Kehren Sie einmal vor der eigenen Haustür inA!

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    1. Ralph Lang

      Sehr geehrter Herr Exner,

      hier wird niemand diffamiert. Lesen Sie doch einfach die Blog Einträge. Es wird argumentiert und belegt. Diffamierend ist aber ihre unbelegte Unterstellung, “Unbekannte“ bezahlten Dr. Weber.
      Übrigens, Österreich und Deutschland gehören demselben Sprachraum an. Warum sollte ein Österreicher nicht geeignet sein, hier Textvergleiche vorzunehmen?

      Lustig übrigens, dass Frau Baerbock nun just mal eine Quelle nannte und die erfunden war:

      “Wie sagt man doch so schön: Niemand schreibt ein Buch alleine.“

      Die “Quelle“ Volksmund ist m. E. erfunden…

    2. Hans Krause

      Deutsche sagen Anderen, sie sollen „vor der eigenen Haustüre kehren“.

      Köstlich.

      Merken solche Gestalten noch Irgendetwas?

    3. manfred

      Gut das es ein österr. Bürger war; einem deutschen Bürger hätte man auch nicht geblaubt. H. Weber hat eine eidesstattl. Versicherung abgegeben.

  27. Heiko Hofmann

    Wenden wir uns also dem selbst ernannten Plagiatsjäger Stefan Weber zu. Was ich heute bei einem Lauf noch im Kopf hin und her gewälzt habe, scheint nicht nur eine Theorie zu sein. Stefan Weber ist vielleicht doch nicht der „aus Eigeninteresse“ arbeitende Medienwissenschaftler „ohne Bezahlauftrag“. Es gibt zumindest einige Indizien, die darauf hindeuten, dass er gezielt angesprochen wurde, Publikationen von Frau Baerbock zu prüfen. Er war quasi die zweite Wahl nach dem Prüfer Martin Heidingsfelder („VroniPlag“), der seinen guten Namen dafür nicht hergeben wollte.

    Meine Überlegung geht in Richtung FPÖ, denn die FPÖ hat mit „links-grün“ seit der Ibiza-Affäre noch eine offene Rechnung. Würde mich wirklich nicht wundern, wenn aus diesen Kreisen ein Auftrag an Weber ging, doch mal zu recherchieren.

    Eigeninteresse ist zwar weiterhin nicht ausgeschlossen. Schließlich generiert eine Kampagne gegen bekannte Personen unfassbare viele Folgeaufträge. Fraglich allerdings, warum er das nötig hat und wie er die Zeit aufbringt, denn noch am 17.03.21 schrieb die Kronenzeitung: „Nur so könne er die mittlerweile 180 Aufträge abarbeiten, die er vor allem nach dem Auffliegen der Plagiatsaffäre um Ex-Arbeitsministerin Aschbacher (ÖVP) bekommen habe, so Weber zur APA.“ Seltsam ist ja auch die Beteuerung Webers es gebe keinen „Bezahlauftrag“. Eine komische, überspezifische Formulierung. Vielleicht gab es keine direkte Bezahlung, sondern die Zusicherung weiterer lukrativer Aufträge oder Sach“spenden“ oder…
    Das können Sie, Herr Weber, nur ausräumen, wenn Sie ihre Vermögensverhältnisse offen legen, Kontoauszüge, Kassenbücher und die Durchschläge von Quittungsblöcken. Ich bin gespannt.

    Mal abgesehen davon, sind die Vorwürfe sehr dünn und juristisch belanglos. Der Nachweis fehlt, ob hier Frau Baerbock bewusst oder unbewusst Textfragmente nutzte oder eben einer ihrer Co-Autoren oder es Zuarbeiten Anderer sind. Das ist übrigens der Punkt, wo sich Herr Weber auf sehr dünnes Eis begibt, denn hier liegt eine Verleumdung oder zumindest üble Nachrede nahe. Falsche Tatsachenbehauptungen sind strafbar. In Deutschland wie in Österreich.

    Übrigens: Das Buch von Frau Baerbock ist Bestseller in der Amazon-Hitliste in drei Rubriken. Immer gut, wenn es kostenlose Promo gibt. 🙂

    (…)“Fehler im Lebenslauf und mögliche Plagiate in ihrem Buch machen Grünen-Kandidatin Baerbock im Wahlkampf zu schaffen. Offenbar wurden Plagiatsjäger gezielt auf sie angesetzt.“

    (…)“Bislang hieß es, der österreichische Medienwissenschaftler Stefan Weber habe in Eigeninitiative Baerbocks Lebenslauf und Buch untersucht. Recherchen von t-online legen nun etwas anderes nahe: dass eine politisch motivierte Gruppe gezielt der Kandidatin schaden will und dafür auf die Suche nach professionellen Plagiatsjägern ging. Während Heidingsfelder das Angebot nach eigenen Angaben ablehnte, begann Weber offenkundig im etwa gleichen Zeitraum zu recherchieren. Auf eine Anfrage von t-online dazu reagierte er nicht.“

    (…)“Was derzeit passiere, habe „Züge des amerikanischen Wahlkampfs und die Beteiligung ist in meinen Augen eines Plagiatsjägers unwürdig“.

    Bei den Vorwürfen wegen des Buches gehe „es sogar in Richtung Rufschädigung“. Es handele sich schließlich um ein eher belangloses Sachbuch, nicht um eine wissenschaftliche Qualifikationsarbeit. Insgesamt habe er nichts gesehen, was für Plagiatsjäger relevant ist und habe das auch so mitgeteilt: „Hier wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht.“ Das habe er seinem Kollegen Stefan Weber später ebenfalls geantwortet.“

    (…)“Er solle nach seiner Absage „bitte Verständnis haben, wenn man mit Weber spricht“, habe der Anrufer ihm mitgeteilt, sagt Heidingsfelder. Zwar schickte der Anrufer ihm am 11. Mai demnach noch eine Liste mit vermeintlich strittigen Punkten zu Baerbocks Studienabschluss. Doch auch Weber, der Medienwissenschaftler aus Österreich, habe sich mit einer Analyse zum Lebenslauf bei ihm gemeldet.

    Ist Weber also das seriös-professionelle Aushängeschild einer politisch motivierten Kampagne? t-online hat keinen Beleg dafür, dass sich der mutmaßliche Auftraggeber tatsächlich an Weber wandte und er den möglichen Auftrag annahm. Heidingsfelders Schilderungen und der zeitliche Zusammenhang lassen diesen Verdacht allerdings zu, auch wenn der Plagiatsjäger Weber beteuert, auf eigene Rechnung zu arbeiten.“

    https://www.t-online.de/nachrichten/id_90362892/hintermaenner-suchten-plagiatsjaeger-fuer-kampagne-gegen-annalena-baerbock.html?fbclid=IwAR3HBRhpvT81Tr7W-5swLZCZLIVFvTw_HhQYyDX7rV7jSJgD20VaNml56Kg

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    1. Carla Braun

      Sehr geehrter Heiko Hofmann, Sie kommentierten am 1.7.21.

      Bereits 4 Tage später, am 5.7.21 veröffentlichte t-online einen Artikel mit den aktualisierten Erkenntnissen von Martin Heidingsfelder, in denen er den Recherchen von Dr. Stefan Weber zustimmt.

      Martin Heidingsfelder wird sogar sehr sehr deutlich mit der Formulierung :
      „Sie [ Frau Baerbock ] sollte in Sack und Asche gehen.“

      Das sagt einige Zeit später ausgerechnet der Martin Heidingsfelder, der seinen guten Namen für die Prüfung nach Plagiaten bei Frau Baerbock nicht hergeben wollte……………
      Reagiert Martin Heidingsfelder vllt. deswegen so empört, weil er Frau Baerbock zuvor vehement verteidigt hatte und ihm nun sein Irrtum peinlich ist ?

      Denn als Gründer von VroniPlag weiß er ja, daß es das völlig normale Bestreben von Plagiatsprüfern ist, Plagiate aufzudecken.
      Es scheint Sie, Herr Hofmann, zu ärgern, daß Dr. Weber heraus gefunden hat, daß die ehemalige österreichische Arbeitsministerin Aschbacher plagiiert hat.
      Ich lebe in Deutschland und möchte hier keine künftige Kanzlerin Baerbock haben, die bereits als Kandidatin für dieses hohe Amt lügt.
      Ich möchte – so wie jeder normal denkende Mensch – überhaupt keine lügenden Politiker.
      So einfach ist das.

      Sie, Herr Hofmann, disqualifizieren sich selbst mit Ihren Unterstellungen ggü. Dr. Weber.
      Haben Sie vielleicht noch mit irgend jemandem „eine Rechnung offen“? 😉🤔

      Carla Braun, Donnerstag, 8.7.21, 12:30 Uhr

      https://www.t-online.de/nachrichten/id_90389510/annalena-baerbock-auch-plagiatsjaeger-martin-heidingsfelder-attackiert-sie.html

    2. Carsten Janke

      Tja Mensch, inzwischen hat sich die Erde weitergedreht. Nach anfänglich 29, werden aktuell 43 Stellen in Frau Baerbocks Buch genannt. Mal sehen, wie viele noch hinzukommen. Von „juristisch nicht relevant“ kann auch keine Rede mehr sein: Prof. Volker Rieble von der juristischen Fakultät der Uni München, der Frau Baerbock noch vor einigen Tagen vehement verteidigt hatte, rudert zurück und kommt nun zu der Einschätzung, dass man in Frau Baerbocks Buch die Verletzung von Urheberrechten nicht mehr unbedingt verneinen könne.
      Da wäre man dann auch bei einem Sachbuch im strafrechtlich relevanten Bereich, denn das Kunst- und Urheberrechtsgesetz gehört zu den Strafnebengesetzen.
      Ob Stefan Weber im Auftrag von irgendwem gehandelt hat… Tja… Ist das wichtig? Würden die Vorwürfe weniger schwer wiegen, wenn die FPÖ Auftraggeber wäre? Also ich kann nicht erkennen, inwiefern die Offenlegung eines etwaigen Auftraggebers Frau Baerbock entlasten soll.
      Übrigens hat Herr Weber 2017 ein Gutachten des Instituts für Risikobewertung auf Plagiate hin untersucht. Und zwar im Auftrag der Grünen. Wo war denn da die Kritik an Stefan Weber, wenn es doch so unmoralisch ist, was er da macht?
      Ich bin mir sicher, dass einige, die Frau Baerbock hier so sehr verteidigen und ihren Kritikern mangelnde moralische Integrität vorwerfen, ganz anders reden würden, wenn es bsplw. um den Dr.-Titel einer Alice Weidel gehen würde.
      Fakt ist, und das kann man nicht wegdiskutieren: Frau Baerbock hat in ihrem Lebenslauf gelogen und sie schmückt sich in ihrem Buch mit fremden Federn. Und all das tut sie ja aus einem bestimmten Grund.
      Zitat: „Das können Sie, Herr Weber, nur ausräumen, wenn Sie ihre Vermögensverhältnisse offen legen, Kontoauszüge, Kassenbücher und die Durchschläge von Quittungsblöcken.“ – Das stimmt natürlich.
      Inzwischen gibt es eine Petition, die sich damit beschäftigt, Frau Baerbock möge ihre Masterarbeit öffentlich zugänglich machen. Es ist der Verdacht laut geworden, auch dort könne man Plagiate finden. Nun, das kann sie nur ausräumen, indem sie ihre Masterarbeit offenlegt, nicht wahr? Darauf bin ich gespannt.

  28. Robert Klabeck

    Das die Gruppe von Gefolgsleuten bei der Grünen Anhängerschaft enttäuscht sind, das ist psychologisch einfach erklärbar.

    Für mich entstand der Eindruck, dass mit viel Aufwand versucht wurde einen Personenkult um Annalena Baerbock zu erzeugen.
    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/linker-fl%C3%BCgel-der-gr%C3%BCnen-kritisiert-geplante-kanzlerkandidatur/ar-BB1cXGy6

    Die Strategie dieser Wahlkampf-Kampagne, zu der für mich auch ihr Buch „Jetzt: Wie wir unser Land erneuern“ gehört, dürfte meiner Meinung nach mit einer Niederlage enden. Verständlich das mit allen Mitteln, die einem Recht und Billig erscheinen, versucht wird dies eventuell zu verhindern.

    Wird es politisch, personell als auch finanziell für die Grünen zum Desaster werden, sollte es Bärbock nicht schaffen bis zur Bundestagswahl im Sattel zu bleiben?

    Frage die sich auch stellt – mit einem Aufruf an die zahlreichen Mitläufer die sozialen Medien zu fluten – die Kritiker ihres Idols Baerbock mit einem groß inszenierten Shitstorm zum Schweigen zu bringen, ist dass das Ziel?

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  29. Ulrich Reuß

    Vielleicht ist es mit Annalena Charlotte Alma Baerbock und ihren Grünen bei der anstehenden Bundestagswahl so wie mit dem Supermarkteinkauf: Sehe ich im Regal eine Mogelpackung mit viel Anschein und wenig Inhalt und dazu noch zweifelhaft deklariert, greife ich beim Produkt nicht zu. Die Werbe- bzw. Marketingagenturen bedienen sich dabei manipulativ ähnlicher Mechanismen wie die aus einer bestimmten Richtung heraus alimentierten Neigungsmedien, immer in der Hoffnung, dass es doch noch einen unkritischen Teil in der Zielgruppe gibt, die auf sie hereinfallen.

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  30. Johann S.

    Aha, Herr Weber, so läuft das hier also…
    unerwünschte Kommentare werden einfach nicht freigegeben, auch wenn sie keinerlei Unflat oder Beschimpfungen enthalten.
    Das ändert aber natürlich nichts daran, daß Sie in Ihrem Furor längst jede Verhältnismäßigkeit verloren haben.
    Verständlich, daß Sie da kein Interesse an dem Link zur Süddeutschen Zeitung haben, der genau dies nämlich aufzeigt.
    Bleibt eben die Frage: Cui bono?

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  31. Samuel Speitelsbach

    Annalena Bärbock wurde doch gerade deshalb von den Grünen aufgestellt, da sie keine eigene Meinung hat und als Parteimarionette geeignet erschien.

    Jetzt hat sie eben gezeigt, dass sie tatsächlich keine eigene Meinung hat.

    Wo ist das Problem ;=)

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  32. Armin Grüne-Kleve

    Wenn ich Baerbocks Buch mit dem vollmundigen Titel „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ – kaufen würde, dann erwarte ich bitte etwas anderes als ein Buch – was aus kopierten Texten und nicht gekennzeichneten Zitaten besteht.

    s.dazu Focus „Propagandakrieg“, „Verarsche“
    https://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl/gruenen-kandidatin-unter-druck-promi-anwalt-aggressive-tweets-welches-motiv-hinter-der-abwehrstrategie-der-gruenen-steckt_id_13453583.html

    Zum Thema Urheberrechtsverletzung:
    Meines Wissens besteht eine Urheberrechtsverletzung auch bei nicht genannten Urheber bzw. Quelle

    §13 des deutschen Urheberrechtsgesetzes (UrhG) bestimmt das eindeutig.
    https://dejure.org/gesetze/UrhG/13.html

    Baerbock soll nun einen Medien u. Promi-Anwalt mit dem Namen „Christian Schertz“ mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragt haben.

    WIe dieser zu der Einschätzung kommt „er könne nicht im Ansatz eine Urheberrechtsverletzung erkennen“ ist mir selbst als juristischer Laie sehr schleierhaft.

    Eventuell bringt dieser Artikel auf bild.de dazu mehr Aufklärung | Klassische Blendgranate
    https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/kommentar-zu-baerbock-es-geht-um-glaubwuerdigkeit-76926620.bild.html

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  33. irmtraut künzl

    warum durchleuchtet man nicht alle Ministerposten,sie haben doch alle was zu verbergen u. trampelt nicht nur auf eine.
    Ob Verkehr Scheuer was hat der schon alles schon durch gezogen.Sie sind doch alle korrupt,glauben kann man denen schon lange nichts mehr. Sie sind alle Bürger fern.

    Antworten
    1. Carsten Janke

      Na die sind doch dabei. Familienministerin Giffey hat es bereits erwischt. Haben Sie doch mal Geduld.

  34. Troganer

    Ehrlich Leute, auch mich juckt es, einer/nem Kandidaten:in der Grünen:innen ihre Copy&Paste-Schnitzer auf die unlackiert recircelte Tischplatte zu knallen. Andererseits: Wer heute ein halbwegs fundiertes Werk zu aktuellen politischen Themen verfassen möchte, kommt am Studium der online verfügbaren Quellen nicht vorbei. In der folgenden „Schriftstellung“ geht es nur noch darum, wie geschickt man die Spiegel- und Wiki-Quellen zu eigenem Gedankengut umformulieren kann. Einigen von uns ist das Talent geschenkt worden, beliebige Fakten mit eigenen Phrasen-Kokons geschickt zu ummanteln und als selbstgeschöpftes Wissen darstehen zu lassen. Wir sollten trotzdem den Server im Netz stehen lassen: Jeder von bedient sich an üblichen oder auch mal unüblichen Quellen. Wie wäre es mit einem Standard-Warnhinweis auf Schriften, die im Netz mit der Realität abgeglichen wurden: „Vorsicht, dieser Text kann Spuren von Internet-Recherchen enthalten!“
    Mangelnde Fabulierkunst mag in den Augen feingeistiger Ästheten ein Ausschlußkriterium sein. Wir reden hier vom groben Klotz der Staatsführung: Da reicht offensichtlich eine schlichte Sprache und oft schon ein beherztes Schweigen und breites Aussitzen, um internationale Konflikte gepflogen aufzulösen.
    Kurz: Wir sollten uns mit den Kandidan der Wahl inhaltlich auseinandersetzen und sie nicht an ihren Schreib- oder Formulierungsschwächen festheften… Dadurch lassen wir sie zu billig davon kommen 😉

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  35. Mai Sepp

    Ich hoffe nicht, dass „DER EHRLICHE DER DUMME“ ist. Wir kennen das Buch! Wer vorgibt wissenschaftlich zu arbeiten, muss auch die Kriterien einhalten. Eine KanzlerIn muss ernsthaft arbeiten und nicht nur für das Schaufenster! Show gehört ins Theater!

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  36. H. Coe

    Die arrogantesten Vertreter im Politikgeschäft waren die Grünen schon immer. Doch wie die Partei im Fall Baerbock mit unterschiedlichen Massstäben ihre ach so hohen moralischen Ansprüche umgeht, ist schon bemerkenswert.
    Die „Copy Paste-Fakten“ sprechen für sich. Jeder kann sich selber ein Bild machen, wie plump und kaltschnäuzig die Kanzlerkandidatin (oder ihr Team) sich mit fremden Federn schmückt. Es ist auch sekundär, ob hier Urheberrechte strafrechtlich verletz werden. Aber anstatt diese -weitere- unglaubliche Peinlichkeit Baerbocks offen einzugestehen, gehen die Grünen mit einer besorgniserregenden Vehemenz auf diejenigen los, die lediglich die Fehler (FAKTEN) aufdecken. Nur weil einem die Benennung von Fakten nicht passt, wir mal kurzerhand auf die Pressefreiheit eingedroschen und und auch vor Verschwörungstheorien nicht zurückgeschreckt. Genau das selbe Vorgehen wie das der AFD, welches zurecht auch von den Grünen scharf kritisiert wird.

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  37. Pingback: Plagizálással vádolják a német Zöldek kancellárjelöltjét | Azonnali

  38. Marcel

    Bezugnehmend auf die oben genannten Passagen der Plagiatsvorwürfe, bleiben mir neben einer kleinen Wut auch noch ein paar Fragen und Erkenntnisse im Kopf.

    Die Fragen:
    Wie kann es sein, dass die Regierung (gefühlt) seit Anbeginn der Gründung der Demokratie in unserem Land, Amtsträger in anderen Staaten verteufeln, wenn diese durch Betrug und Korruption ihre Posten bekleiden, aber selbst nicht besser sind? Zitat der Bibel: “ (Nur) wer frei von Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Im Fall Baerbock ist es wohl eher ein Bummerang.

    Wo sind die Moral- und Sittenprüfer, die damals Herrn Karl Theodor von Guttenberg zu Fall gebracht haben, damit ein im Volk beliebter Kanzlerkandidat und Konkurrent von Frau Merkel nicht der Königin vom Thron stößt?

    Ich könnte unendlich so weiter machen, aber dafür fehlt mir die Zeit.

    Frau Baerbock wäre gut beraten, die Kandidatur zurück zu ziehen. Obwohl es vielleicht auch ganz gut so. Dann werden die Wähler hoffentlich ihre Entscheidung überdenken und den Umweltpiraten ihre Loyalität entziehen.

    Antworten
  39. Markus R.

    Der Verweis der Verteidigung auf allgemein bekanntes Wissen ist lächerlich. Dieses Wissen wurde durch wahrscheinlich aufwändige Recherchearbeit bekannt und diese sollte entsprechend gewürdigt werden. Umso erschreckender ist, dass einige der Quellen ja selbst zitieren und wiederum ihre Quellen angegeben. Das macht die Absicht umso offensichtlicher.

    Wenn das alles so harmlos wäre, kann die „Verteidigung“ nur eine Veröffentlichung der Masterarbeit sein. Das zumindest wäre dann ein Beweis dafür, dass Frau Baerbock in einer „richtigen“, wissenschaftlichen Arbeit durchaus korrekt arbeiten kann.

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  40. Klaus Boehlmann

    Baerbock „plagiiert“ sich selbst? Sie sind m. V. nicht ganz dicht. Die Kampagne, die Sie hier reiten, hat nichts mehr mit seriöser Plagiatssche zu tun, das ist pathologischer Grünenhass gepaart mit einem fragwürdigen Geschäftsmodell.

    Antworten
    1. Ralph Lang

      Oh je. Warum denn immer wieder “Grünenhass“ oder “Frauenhass“ ? Hier werden doch nicht die kreativen Lebensläufe und literarischen Ergüsse der GRÜNEN oder der Frauen kritisch angeschaut, sondern nur die der Frau Baerbock.

      Ich unterstelle Ihnen, dass Sie verblendet sind. Das ist weder Männerhass noch Deutschenhass von meiner Seite.

  41. Klaus Boehlmann

    Baerbock „plagiiert“ sich selbst? Sie sind n. V. nicht ganz dicht. Die Kampagne, die Sie hier reiten, hat nichts mehr mit seriöser Plagiatssche zu tun, das ist pathologischer Grünenhass gepaart mit einem fragwürdigen Geschäftsmodell.

    Antworten
  42. Matthias

    Der Nonsens beginnt dort, wo die Spindocters meinen, eine Kanzlerkandidatin müsse unbedingt ein Buch auf den Markt werfen, damit die Leute wüssten, wer sie ist und was sie will. Wenn man aber nichts Neues zu sagen hat, ist es logisch, dass man Wikipediaeinträge und Artikel abpinnt, die man zum Thema interessant findet. Aber wo liegt der Vorteil für die Menschheit in dieser Art der Baumvernichtung?

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  43. Hr. Garske

    Es erstaunt mich immer wieder zu sehen, dass wenn jemand ins Rampenlicht rückt, und nur die leiseste Gefahr von ihr ausgeht einer Partei die fast zwei Jahrzehnte Deutschland extrem geschadet hat, gefährlich zu werden, dann wird der Dreck ausgebuddelt mit Baggern.
    Man mag von den Grünen halten was man möchte. Allerdings sollte man aber auch nicht vergessen was „Mutti Merkel“ und ihre Anhänger die letzten Jahre geleistet haben. Das die Schere zwischen Armut und Reichtum so weit auseinander geht wie seit ewigkeiten nicht mehr. Oder, weil nun allmählich die Fälle davon schwimmen, sich vereinzelt an der Corona Pandemie nochmal die Taschen ordentlich voll zu machen. Das nur als Beispiel genannt.

    Die Union hat für mich in fast zwei Jahrzehnten gezeigt das sie alles ist, nur keine Partei die sich für das Volk interessiert. Sondern der Eigennutz steht hier an erster Stelle.
    Warum also sollte man einer Frau Baerbock nicht zumindest eine Chance einräumen zu zeigen was sie besser machen möchte?

    Bevor jetzt, wie zu erwarten ist, angefangen wird sehr böse auf meinen Kommentar zu schimpfen. Es ist meine persönliche Meinung und Ansicht und meines Wissens nach darf man die Gott sei Dank noch in Deutschland vertreten.

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  44. A. Schaefer

    Vielen dank für die Transparenz, die offensichtlich dem 9 Milliarden € teuren öffentlich-rechtlichen Journalismus nicht möglich ist.
    Obwohl, bei Herrn zu Guttenberg hat dies auch vier Wochen lang geklappt…

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  45. Zipfelmütze

    Da Frau Baerbock für absolute Glaubwürdigkeit und Transparenz steht, wird sie – da bin ich ganz sicher – ihre Masterarbeit zwecks Überprüfung der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

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  46. WK

    Ein Sachbuch ohne Referenzen dürfte niemals veröffentlicht werden. Alle handfesten Informationen eines Sachbuches existieren bereits und müssen damit – wie es in der Wissenschaft üblich ist – stets zitiert werden. Die Art und Weise wie Frau Baerbock hier gearbeitet hat ähnelt einer simplen Schularbeit und weniger einer seriösen Auseinandersetzung mit diversen Quellen.

    Es ist überfällig, dass alle Politiker, Journalisten, Autoren, etc Transparenz an den Tag legen und die Quellen ihrer Informationen zitieren.

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  47. J. Seifert

    Supergut gemacht, lieber Herr Weber.
    Man muesste allerdings die Frau Baerbock in die gesamte grosse verfehlte Politiklandsschaft stellen, die Misere der Altparteien….. wenn man Baerbock zur Kanzlerin machen wuerde, haette es vielleicht etwas Gutes: Die Gruenen wuerden durch Regierungsinkompetenz voellig entlarvt, gehen vielleicht daran zugrunde und es kaeme endlich Wechselstimmung auf mit Neuwahlen.
    Es ist eben so: Fuer den DE-Michel muss erst die Schmerzgrenze ueberschritten werden damit er aufwacht. Und wenn nach der BTW alles mit Laschet weiterlaschetet oder -laeppert, wacht er eben nicht auf.
    Es heisst auch: Lieber ein Ende mit gruenem Schrecken, als ein CDU-Schrecken ohne Ende.

    Antworten
  48. Professor Jochen L. Leidner

    Die Bezeichnung „Plagiat“ unterstellt eine betrügerische Intention oder Fahrlässigkeit. Läge diese nicht vor, handelte es sich sonst eventuell um Verleumdung. Es ist aber weder bewiesen, daß Baerbock die entsprechenden stellen selbst geschrieben hat (es ist weithin bekannt, daß es in der Politik üblich ist, das Schreiben an Mitarbeiter und Praktikanten auszulagern) noch ist aus der Ähnlichkeit eine Intention oder auch nur eine Quelle ableitbar.

    Ich würde daher allenfalls von „textuellen Ähnlichkeiten“ sprechen, die oft auch aufgrund derselben zugrundeliegenden Fakten entstehen. Sie listen da Fälle nebeneinander auf, die recht unterschiedliche Ähnlichkeitsgrade (z.B. bzgl. ihrer n-gramm-, Levenshtein- oder Jaccard-Distanz) haben; da hätte ich mir eine kritische Einordnung und auch eine Abgrenzung von Situationen wo Politiker seitenweise komplett abgeschrieben haben. Die Satzfragmente, selbst falls kopiert, sind eher trivial und es sieht nicht so aus, als ob es sich um 1% des Materials handelt (im Gegensatz zu einigen Politiker-Dissertationen).

    Ich finde es generell gut, daß jemand präzise die Werke u.a. der Politiker anschaut und schaue gerne Ihr Werk zur Kritik von „Copy & Paste“ an. In diesem speziellen Fall sollte aber ein werbendes Buch einer Politikerin weder wie eine Dissertation noch wie ein Sachbuch behandelt werden. Denn es ist ja nicht das gleiche wie bei Leuten, die bei Doktorarbeiten unsauber gearbeitet haben, wo viel strengere (eben wissenschaftliche) Maßstäbe gelten; Baerbocks Buch gibt nicht vor, wissenschaftlich zu sein.

    Das Timing der Attacken auf die Grünen ist überraschend.; man könnte geneigt sein zu denken, hat hier jemand Angst, daß die Mächtigen abgelöst werden und der status quo sich ändert? Aber da ich kein Verschwörungstheoretiker bin, glaube ich das wahrscheinlichste Szenario, nämlich: hier hat ein cleverer Medienforscher eine Chance gesehen, die eigene Bekanntheit ohne Mühe zu erhöhen; dafür mußte jemand anders aber eventuell einen unverhältnismäßig hohen politischen Preis bezahlen – und eventuell zu Unrecht.

    (Ich leite mal Ihre Analyse an die Freunde der forensischen Linguistik weiter.)

    Antworten
    1. CW

      Es muss auch nicht „bewiesen“ werden, dass A.C.A.B. die Stellen selbst geschrieben hat, denn der Name der Autorin steht außen ganz groß auf dem Umschlag: Annalena Baerbock.

      Ihr Ansinnen entbehrt nicht einer gewissen Komik.

      Oder schlagen Sie jetzt ernsthaft vor, dass Autoren künftig generell „beweisen“ müssen, dass das Buch, welches ihren Namen trägt, von ihnen selbst geschrieben wurde? Haben Sie das in Grünen-Manier mal „durchgerechnet“?

    2. Carla Braun

      Sehr geehrter Prof. L. Leidner, Sie kommentierten am 1.7.21.

      Bereits 4 Tage später, am 5.7.21 veröffentlichte t-online einen Artikel mit den aktualisierten Erkenntnissen des Plagiatsprüfers, Herrn Martin Heidingsfelder. Herr Heidingsfelder stimmt nun den Recherchen von Dr. Stefan Weber zu.

      Martin Heidingsfelder formuliert sogar überaus scharf mit :
      „Sie [ Frau Baerbock ] sollte in Sack und Asche gehen.“

      Das sagt einige Wochen später ausgerechnet der Martin Heidingsfelder, der „seinen guten Namen für die Prüfung nach Plagiaten bei Frau Baerbock nicht hergeben wollte“. ……………
      Reagiert Martin Heidingsfelder vllt. deswegen so empört, weil er Frau Baerbock zuvor vehement verteidigt hatte und ihm nun sein Irrtum peinlich ist ?

      Denn als Gründer von VroniPlag weiß er natürlich, daß es das völlig normale Bestreben von Plagiatsprüfern ist, Plagiate aufzudecken.
      Ich lebe in Deutschland und möchte hier keine künftige Kanzlerin Baerbock haben, die bereits als Kandidatin für dieses hohe Amt lügt.
      Ich möchte – so wie jeder normal denkende Mensch – überhaupt keine lügenden Politiker.
      So einfach ist das.

      Sie, Herr Prof. L. Leidner, disqualifizieren sich mit Ihren Unterstellungen ggü. Dr. Weber.
      Haben Sie vielleicht noch mit irgend jemandem „eine Rechnung offen“? 😉

      Ihr Zitat:
      Aber da ich kein Verschwörungstheoretiker bin, glaube ich das wahrscheinlichste Szenario, nämlich: hier hat ein cleverer Medienforscher eine Chance gesehen, die eigene Bekanntheit ohne Mühe zu erhöhen; dafür mußte jemand anders aber eventuell einen unverhältnismäßig hohen politischen Preis bezahlen – und eventuell zu Unrecht.

      (Ich leite mal Ihre Analyse an die Freunde der forensischen Linguistik weiter.
      Zitatende

      Carla Braun, Donnerstag, 8.7.21, 17:40 Uhr

      https://www.t-online.de/nachrichten/id_90389510/annalena-baerbock-auch-plagiatsjaeger-martin-heidingsfelder-attackiert-sie.html

  49. Pingback: German Greens Leader Baerbock Faces Plagiarism Allegations - The Wall.fyi

  50. Joachim Marquardt

    Hat denn jemand den Inhalt des Buches auch schon einmal auf Faktentreue hin überprüft ? Ich bin nicht in Besitz des Buches, aber einer Quelle entnehme ich, daß sie schreibt:

    „Ein bisschen Bullerbü auf Norddeutsch“, so beschreibt Baerbock die Kindheit im Dorf Schulenburg an der Leine bei Hannover. Dort kauften die Eltern gemeinsam mit Verwandten ein altes Haus und renovierten es jahrelang, wie sie schreibt. „Auf dieser Baustelle mit VIER HEKTAR verwildertem Garten wurde ich mit meinen beiden jüngeren Schwestern und mit meinen Cousinen groß.“

    https://www.idowa.de/inhalt.gruene-kanzlerkandidatin-baerbock-veroeffentlicht-buch-ueber-ihren-weg-in-die-politik.32837115-908f-4ffe-a9db-17d5ff01eef9.html

    4 Hektar? Das entspricht 6 Fußballfeldern. Auf solchen Grundstücken werden englische Könige groß. Wenn das stimmen sollte, wäre es weit berichtenswerter als die immer wieder geänderte Beschreibung des Hauses als „Bauernhof“, „Bauernhaus“, „Haus des Dorfmüllers“ oder zuletzt durch einen Anwohner: „Herrenhaus“ (https://reitschuster.de/post/baerbocks-heimat-schulenburg-keiner-mag-die-gruenen-im-ort/ ).

    Antworten
    1. Euro Troll

      Die Eltern sind aus den oberen 1%. Natürlich wäre das berichtenswert, weshalb es keiner tut.

      „Auf einem Bauernhof groß geworden“ heißt bei Grünen immer: Eltern konnten schon in den 1980ern komplette Bauernhöfe weggentrifizieren. Das war schon bei der Asylpiratin Rackete nicht anders.

      Oder bei Elbadel-Neubauer, Apothekersohn Habeck, Ärzte-Beamtenkind Claudia Roth, SS-Obersturmführer-Manager-Sohn Jürgen Trittin:
      Das Programm der Grünen muss man sich eben leisten können.

    2. Joachim Marquardt

      P.S. Mit Hilfe von Google Earth läßt sich die Grundstücksgröße nachmessen. Das Ergebnis ist ca. 3900 qm, also ungefähr 0,4 Hektar. Sie hat die Größe also um eine Zehnerpotenz aufgebauscht. Warum auch immer.

  51. Reinhard Beckmann , Duisburg

    Frau Baerbock nimmt es mit den Texten von anderen nicht so genau, weil dann muss Frau Baerbock nicht so viel nachdenken.
    Ihre Vorgehensweise beim Abschreiben: Abschreiben und ein wenig verändern, um den Schein zu wahren.
    Ich gehe aber nicht davon aus, dass das Wahlergebnis dadurch negativ beeinflusst wird. Selbst der offizielle Entzug der Dr. Würde bei Frau Giffey (SPD ) hat der Popularität der Politikerin keinen Abbruch getan und die OB-Wahl in Berlin wird wohl zu Frau Giffey (SPD) laufen. Sie ist eben beliebt und abschreiben ist eben salonfähig und wer beliebt ist, bekommt eben die passenden Kreuze am Wahltag.
    Viel bedenklicher ist meiner Meinung nach ihre absolute Kadavergehormsamkeit gegenüber der Stromlobby, die unbedingt das Stromauto haben will, andere Energieträger (evtl.Wasserstoff) lehnt sie komplett ab bzw. darüber denkt Frau Baerbock gar nicht nach. Eventuell fehlt ihr auch eine passende Vorlage zum Abschreiben.
    Fazit : Weil Frau Baerbock beim Abschreiben entdeckt worden ist, bekommen B90 / Die Grünen jede Menge Kreuze am Wahltag.

    Antworten
  52. Dave Dee

    Offenbar fühlen Sie sich in Ihrer Hexenjagd auch noch sehr wohl. Schade, dass sich ein profilierter Mann wie Sie so herablässt. Welcher ist eigentlich Ihr Preis für diese angeblichen Enthüllungen ? Der Jubel von Alt-Parteien, der BILD-Zeitung und Teilen eines Wahlvolkes, das Angst vor Neuen hat, ist Ihnen sicherlich gewiss, nun zufrieden damit ? Aber keine Bange, die moderne gesellschaftliche Entwicklung, die die Grünen anstreben, wird sich trotzdem durch solche plumpe Meinungsmachenschaften nicht aufhalten lassen – vielleicht noch nicht dieses Mal. Aber die nachrückende Jugend lässt sich irgendwann nicht mehr von Äußerlichkeiten beeinflussen, sondern von Inhalten eines Programmes.

    Antworten
    1. Hans Krause

      Sich herabzulassen ist eine gute Beschreibung, sich mit Grünen zu beschäftigen.

    2. Carla Braun

      @Dave Dee

      Sie kommentierten am 30.6.21.

      Bereits 5 Tage später, am 5.7.21 veröffentlichte t-online einen Artikel mit den aktualisierten Erkenntnissen eines anderen Prüfers von Plagiaten, dem Herrn Martin Heidingsfelder.
      Herr Heidingsfelder stimmt
      den Recherchen von Dr. Stefan Weber zu.

      Martin Heidingsfelder formuliert sogar sehr deutlich mit :
      „Sie [ Frau Baerbock ] sollte in Sack und Asche gehen.“

      Das sagt einige Zeit später ausgerechnet der Martin Heidingsfelder, „der seinen guten Namen für die Prüfung nach Plagiaten bei Frau Baerbock nicht hergeben wollte“. ……………
      Reagiert Martin Heidingsfelder vllt. deswegen so empört, weil er Frau Baerbock zuvor vehement verteidigt hatte und ihm nun sein Irrtum sehr peinlich ist ?

      Denn als Gründer von VroniPlag weiß er natürlich, daß es das völlig normale Bestreben von Plagiatsprüfern ist, Plagiate aufzudecken.
      Dave Dee, ich lebe in Deutschland und möchte hier keine künftige Kanzlerin Baerbock haben, die bereits als Kandidatin für dieses hohe Amt lügt.
      Ich möchte – so wie jeder normal denkende Mensch – überhaupt keine lügenden Politiker.
      So einfach ist das.

      Dave Dee, Ihre Unterstellungen wie „Hexenjagd“ und „plumpe Meinungsmachenschaften“ sind m. E. tatsächlich plumpe Meinungsmache. 😉

      Carla Braun, Donnerstag, 8.7.21, 20:20 Uhr

      https://www.t-online.de/nachrichten/id_90389510/annalena-baerbock-auch-plagiatsjaeger-martin-heidingsfelder-attackiert-sie.html

  53. Lucas Schult

    Wie können denn hier einige Apologeten sagen, dass eine mehrsätzige, wortgetreue Übernahme kein Plagiat wäre, sondern nur eine Übernahme von Sachinformationen? Hallo! Der Satzbau ist gleich, die Wörter sind gleich, manchmal wurde ein bisschen abgeändert. Das ist augenfällig. Don’t gaslight us!

    Antworten
  54. TC779

    Das Verhalten der Grünen erinnert mich an die PR von Donald Trump. Mit Twitter und lauten Verschwörungstheorien gegen die Medien schießen…. Schlechter Stil… Müssen wir nun Angst haben dass die Grünen den Reichstag stürmen, wenn Baerbock nicht Kanzlerin wird? Und was hat eigentlich Habeck mit der Sache zu tun… Nun ja. Spätestens seit heute dürfte jede Chance auf das Kanzleramt vergeigt sein. Auch wenn die Wahlumfragen wieder versuchen werden ein viel zu positives Bild für die Grünen zu zeichnen. Hat in RLP und Sachsen-Anhalt schon nicht funktioniert…

    Antworten
  55. Jörg Meyer

    Bei einigen Kommentaren sieht es aus als stammten sie von unmündigen Kindern. Bei denen kommt es vor, dass sie Ungutes tun, dabei erwischt werden und ihre Spielkameraden die Täter verteidigen mit: „Der Rüdiger hat das auch getan“. Oder: „Der Jan hat etwas viel Schlimmeres getan.“ Oder: „Ihr haut immer auf den Fritz ein, weil der so klein ist.“ Nichts zur Sache, alles auf Ablenkung.

    Es geht – nicht abgelenkt – um das, was Frau B. selbst getan hat: Sie hat möglicherweise Sätze, die Dritte formuliert haben, so in eigene Texte eingebaut, dass der Leser nicht erkennen kann, dass diese nicht von ihr, sondern von Dritten stammen. Ob das Urheberrechtsverletzungen sind oder nicht, ist mir als Laien auf dem Rechtsgebiet gleich. Nicht gleich ist mir als Leser, dass ich nachträglich feststellen muss, man hat mich möglicherweise bei etlichen Textstellen hinter die Fichte geführt und man hat mir eine eigene Autorenschaft implizit vorgespiegelt, die es so und an diesen gerügten Stellen möglicherweise nicht gab.

    Antworten
  56. Frau U.

    Mensch Grüne, woke up,
    Ihr seid einer Hochstaplerin aufgesessen, die sich gerne mit fremden Federn schmückt.

    Zieht endlich Baerbock zurück, bevor sie die Demokratie noch mehr beschädigt!

    Antworten
  57. Joe Screener

    Was für ein mieser publicity stunt. Da werden also 10 Absätze gefunden, die aus anderen Werken (Wikipedia!) stammen. Zumindest so ungefähr – musste echt lachen, als das mit den Hochhäusern kam. Man kann sich neuerdings sogar selber plagiieren, sogar das eigene Parteiprogramm…
    Unglaublich dass so ein Mist es in die Tagesschau geschafft hat.

    Antworten
  58. Johann S.

    Hallo Herr Weber,
    ist Ihnen langweilig oder zahlt das die CDU?
    Das ist wirklich mit Kanonen auf Spatzen geschossen, und wer es nicht glauben mag kann es hier nachlesen:
    https://www.sueddeutsche.de/politik/vorwuerfe-gegen-gruenen-kanzlerkandidatin-ein-paar-schnipsel-auf-240-seiten-1.5338515
    Was man hier so für Kommentare liest… unglaublich, wie manche reagieren, wenn eine jüngere, politisch progressive Frau es wagt, nach höherer Position zu streben!

    Antworten
    1. Carla Braun

      @ Johann S., Sie kommentierten am 30.6.21.

      Und 5 Tage später, am 5.7.21, veröffentlichte t-online einen Artikel mit den aktualisierten Erkenntnissen von Martin Heidingsfelder. Er ist ein ebenso renommierter Prüfer von Plagiaten wie Dr. Stefan Weber.
      Herr Heidingsfelder stimmt
      den Recherchen von Dr. Stefan Weber zu, nachdem Heidingsfelder einige Tage zuvor Frau Baerbocks Plagiate bestritten hatte.
      Martin Heidingsfelder formuliert sogar sehr deutlich mit :
      „Sie [ Frau Baerbock ] sollte in Sack und Asche gehen.“

      Das sagt ausgerechnet der Martin Heidingsfelder, „der Anfang Mai 2021 seinen guten Namen für die Prüfung nach Plagiaten bei Frau Baerbock nicht hergeben wollte“. ……………
      Reagiert Martin Heidingsfelder vllt. deswegen so empört, weil er Frau Baerbock zuvor vehement verteidigt hatte und ihm nun sein Irrtum sehr peinlich ist ?

      Denn als Gründer von VroniPlag weiß er natürlich, daß es das völlig normale Bestreben von Plagiatsprüfern ist, Plagiate aufzudecken.

      Johann S., ich lebe in Deutschland und möchte hier keine künftige Kanzlerin Baerbock haben, die bereits als Kandidatin für dieses hohe Amt lügt.
      Ich möchte – so wie jeder normal denkende Mensch – überhaupt keine lügenden Politiker.
      So einfach ist das.
      Abgesehen davon hat mittlerweile auch der Münchner Juraprofessor und Plagiatsexperte Volker Rieble seine Meinung revidiert bzgl. Urheberrechtsverletzungen und Frau Baerbocks Redlichkeit…

      Johann S., Ihre Unterstellungen „mit Kanonen auf Spatzen geschossen“ und Ihr empfohlener Artikel der SZ vom 30.6.21 „Ein paar Schnipsel auf 240 Seiten“ sind m. E. unbeholfene Verteidigungsversuche.

      Diese „politisch progressive Frau“, wie Sie sie nennen, ist eine Blenderin. Sie hat im Lebenslauf und in den kopierten Passagen im Buch Menschen mit Vorsatz getäuscht.
      Wer so wie Frau Baerbock an Moral appelliert, sollte diesem Anspruch selbst gerecht werden.
      Daher sind Herrn Dr. Webers Recherchen keineswegs Baerbock-Bashing, sondern Informationen, für die ich dankbar bin.

      Übrigens finden umweltorientierte Bürger mittlerweile sinnvolle Umweltpolitik auch bei anderen Parteien.

      Carla Braun, Donnerstag, 9.7.21, 00:15 Uhr

      https://www.t-online.de/nachrichten/id_90389510/annalena-baerbock-auch-plagiatsjaeger-martin-heidingsfelder-attackiert-sie.html

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  61. Kobold aus der Steckdose

    Ich bin ehrlich gesagt schockiert – zum einen über das selbstverständliche Kopieren ganzer Textpassagen, zum anderen über das Herunterspielen dieser Vorgehensweise seitens diverser Medien.
    Ähm Entschuldigung, aber da wird offensichtlich plagiiert, keinerlei Quellen genannt und zudem an „Details“ wie der Jahreszahl bei „Kriegstreiber Klimawandel“ geschraubt. Ja, das Buch ist keine Dissertation, aber ein Schlag ins Gesicht für alle diejenigen, die sauber arbeiten. Wer selbst mal publiziert hat, kennt vielleicht den Anspruch an sich selbst und das Werk – Frau Baerbock scheint es aber eher nur um ihre Person zu gehen, anders ist diese Respektlosigkeit und Unverschämtheit nicht zu erklären.

    Antworten
  62. Pingback: Plagiatsjäger Weber zeiht Baerbock des Plagiats – Archivalia

  63. Uwe Mehlhorn

    Danke Herr Weber, es ist gut das solche Arbeiten begutachtet werden. Die Grünen wollen Ihre eigenen
    Fehler nicht eingestehen und sehen in Ihnen eine böse Macht die den politischen Aufstieg verhindern will. Übrigens haben AfD Politiker auf kritische Äußerungen ähnlich reagiert(Lügenpresse u.ä.)

    Antworten
  64. Peter Fuchs

    Was für ein Problem haben Sie eigentlich, Herr Dr. Weber. Sie haben sich – das muss man sagen- wirklich Mühe gegeben, für ein diese aufgeblasene Petitessen.
    Ich kann nur hoffen dass Frau Baerbock die Sache müde lächelnd abhakt.. Wenn das das Niveau politisch öffentlicher Diskussion sein soll, hat sie jede Wählerstimme verdient. Meine hat sie ab heute.

    Antworten
  65. Pingback: German Greens leader Berbock charged with burglary – POLITICO – Gibraltar News

  66. Christian

    Im Grunde genommen sollte die Anwendung von verschiedenen plagiatsscannern diese Anzahl an Fehlern aufzeigen. So viel stümperhafte Arbeit ist doch fast nicht zu glauben.
    Es lässt fast Raum zur Spekulation, ob Putin, aus Angst vor der pot. Schließung von nordstream 2 durch die Grünen im Falle eines Wahlsieges, nicht am Werk mitschreiben hat lassen.

    Antworten
    1. Euro Troll

      Ach bitte, unterlasst doch das unsägliche Russland-Bashing. Putin ist der letzte Realpolitiker des Kontinents, ihm und Xi würde nichts besser stehen als einen Computervirus wie die Grünen in unser System zu schleusen (also ins Kanzleramt).

      Der einzige Grund warum wir Nordstream brauchen ist doch der Grüne Energieverteuerungswahn. Mehr Grün = mehr Abhängigkeit von Russland und China.

    2. Michael

      Ich glaube nicht, dass das was mit Putin zu tun hat. Das ist eher eine Neigung zur Selbstüberhöhung. Man will was sein, was man nicht ist. Die Realität wird dabei ausgeblendet. Es wird auch vollständig ausgeblendet, dass es heute sehr einfach ist, Plagiate aufzudecken. Das Risiko wurde aber vollständig ausgeblendet, denn bisher sind die Medien mit den Grünen ja mehr als nur „wohlwollend“ umgegangen. Ich wage gar nicht darüber nachzudenken, wie groß der Aufschrei wäre, wenn es hier um die AfD ginge. Aber zurück zum Thema: Vor Wochen starteten die Grünen schon Koalitionsgespräche, Monate vor der Wahl. Dass was schief gehen könnte, wurde vollständig ausgeblendet, denn wenn wir uns die Presse Schlagzeilen mal ansehen, welche vorher rundgingen. Da sprach nichts gegen sie, da wurden Lobeshymnen ohne Ende publiziert. Nichts davon hatte einen realen Hintergrund. Und dann fiel das Luftschloss zusammen. Und es wird es auch weiter, sollten die Grünen nicht mal damit anfangen, die Fehler bei sich zu suchen. Die Presse jetzt zu beschimpfen ist keine gute Idee. Zugeben, dass man eventuell was übernommen hat, wäre die erste Maßnahme. Aber das schafft man nicht mehr. Diese Kurve kriegt man nicht mehr.
      Das hat alles nichts mit Putin oder den Russen oder sonst jemand außerhalb dieser Partei zu tun. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

  67. Christian Schruefer

    Sehr gut. Weiter so. Wir dürfen uns nicht den Mund verbieten lassen von diesen „Ökoterroristen“. Demokratie und Meinungsfreiheit sind Begriffe, die diese Klientel nicht einmal buchstabieren kann. Unser Land von solchen Personen führen zu lassen, verursacht mir Gänsehaut.

    Antworten
    1. Robert Peters-Gehrke

      Na, bei Ihnen wird wenigstens deutlich, dass es Ihnen null um angebliche Plagiate geht.

  68. Jürgen

    KOMMENTAR von: JULIAN REICHELT
    30.06.2021 – 19:02 Uhr
    Die Grünen haben ein Problem, das größer ist als ihre Spitzenkandidatin Annalena Baerbock, die ihren Lebenslauf geschönt, ihre Nebeneinkünfte viel zu spät gemeldet und ihr Buch in Teilen plump abgeschrieben hat.

    Das Problem der Grünen ist vielmehr ein unfreiheitlicher, Presse-feindlicher, geradezu totalitär anmutender Umgang mit legitimer Kritik. Ein brutaler, verächtlicher, kleingeistiger Ton. Der Gedanke, dass Menschen dieser Geisteshaltung ins Kanzleramt wollen, kann einem Angst einjagen.

    Antworten
    1. Euro Troll

      Ähh… Die Grünen und „Presse-feindlich“?

      Die Grünen *sind* doch die Presse! Selbst die angeblich erz-konservative WELT aus dem Hause Springer kann das Frohlocken über die Grünen kaum verstecken.

      Weischenberg (2005) und Berghofer (2010) haben deutsche Journalisten gefragt, wen sie wählen. Ergebnis: Verfassungsändernde Mehrheiten für Grün. Zu einer Zeit als die Grünen von 10% nur träumen konnten. Journalisten waren laut beider Studien 4-5 mal so häufig Grünen-Wähler wie Normalbürger.

      Aus den Jahren davor berichtet der Journalist Jan Fleischhauer: „In der Meinungswirtschaft, in der ich mein Geld verdiene, gibt es praktische nur Linke. […] Vor der Bundestagswahl 1998 veranstaltete die Redaktion der Welt, konservatives Flaggschiff des Springer-Konzerns, eine Wahlumfrage […] Rot-Grün lag bei beiden Auszählungen mit weitem Abstand vorn.“

      Dann ist da die Umfrage unter ARD-Volontären (der Redaktions-Nachwuchs) Ende 2020, bei denen Rot-Rot-Grün auf 92% käme.

      Und wie bei jeder dieser Meldungen auf den Fuß folgend sind da die sogenannten „Faktenchecker“, die „Schwarmintelligenz“ und Horden an Wikipedia-Moderatoren die immer rein zufällig Grüne reinwaschen und alle anderen belasten. Und wenn es die Faktenlage nicht hergibt, muss man eben Presseorgane zitieren (die, siehe oben, als neutrale Quelle nicht taugen).

      Erst neulich kam eine neue Studie heraus unter dem Titel „Towards New Standards? Interaction Patterns of German Political Journalists in the Twittersphere“ welche Deutschen Jorunalisten eine katastrophale Nähe zu den Grünen bescheinigte. Und natürlich war davon in Deutschen Publikationen nichts zu hören.

      Der Normalbürger Deutschlands muss für solche Meldungen auf das neue Westfernsehen zugreifen: Schweizer oder Österreichische Medien.

      Ja, der Skandal um Baerbock ist ein Skandal um das toxische Personalauswahlverfahren der Grünen welches nur gedeihen kann mit einer Vierten Säule, welche zu einem inoffiziellen Wahlkampfarm verkommen ist.

    2. irgend wer

      Ja, offenbar scheinen alle große Angst zu haben. Sonst müssten sie nicht jeden Strohhalm ergreifen und Skandale herbeireden, wo keine sind. Aber wenns der Auflage dient … das sollte einem Angst machen

    3. Christoph Sprich

      Auf der Grundlage der Haltung, die hier an den Tag gelegt wird, lassen sich auch Diktaturen errichten. Und das auch noch mit einem Anspruch auf moralische Überlegenheit. Wirklich beängstigend.

    4. Frank

      Haha, dass schreibt gerade Julian Reichelt. Bester Witz des Tages. Danke dafür…..

    5. Kati Cysarek

      Lieber Julian,

      ich mag diese Art des Plagiierens überhaupt nicht, und für mich ist Annalena als Kandidatin nicht mehr tragbar (Lebenslauf und „ihr“ Buch zeigen mir deutlich, dass sie eine Persönlichkeit hat, die ich nicht an der Macht sehen möchte). Allerdings möchte ich widersprechen – ich bin „grün“ und habe ein wenig Einblick in grüne Kommunalpolitik. Fast alle Grüne, die ich kenne, sind ganz anders als Sie (Du?). Brutales, verächtliches oder kleingeistiges Reden begegnet mir weniger häufig als anderswo. Welche Beispiele haben Sie konkret?

  69. Pingback: German Greens leader Baerbock faces plagiarism allegations – Dinestle News UK

  70. Thomas

    Aus diversen Kommentaren hier kann man schön erkennen, wie groß die Panik der Jünger von Frau Baerbock mittlerweile ist.
    Anstatt sich einzugestehen, dass diese offensichtlich fachlich und charakterlich ungeeignet ist, wird nun mit Angriffen auf diejenigen, die diese Unzulänglichkeiten aufdecken, reagiert bzw. mit Whataboutism versucht, jegliche Diskussion im Keim zu ersticken…

    Antworten
    1. Michael

      Richtig erkannt. Ich glaube, die Panik wird bald noch größer werden. Dafür dürften die massiv rückläufigen Umfragewerte schon sorgen.

  71. Pingback: Blog für wissenschaftliche Redlichkeit – Plagiatsvorwurf gegenüber Annalena Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ « IT Solutions Technology Blog

  72. HMJ

    Je nachdem auf welcher politischen Seite man steht, verteidigt man Frau Baerbock oder kritisiert sie.
    Unbestrittene Fakten sind:
    a) Frau Baerbock hat unmittelbar nach ihrer Kanzlerkandidatur einräumen müssen, dass sie von ihrer Partei als Einzige einen Corona-Bonus erhalten und dies dem Bundestagspräsidenten nicht rechtzeitig gemeldet hat.
    b) dass sie ihren Lebenslauf in mehreren Punkten durch Unterlassungen oder Falschangaben „geschönt“ hat, und
    c) in ihrem im Juni 2021 erschienen Buch umfangreiche Textpassagen, ohne Nennung von Quellen, einfach abgeschrieben und als eigenes Gedankengut verkauft hat.
    Alle diese bisher bekannt gewordenen Verfehlungen hat sie wissentlich und vorsätzlich selbst „verbockt“
    Ob sie damit für eine mögliche Kanzlerschaft gut geeignet wäre, ein Vorbild für viele Jugendliche sein kann, mit den Ganoven Putin oder Erdogan deutsche Interessen vertreten oder durchsetzen kann erscheint mir mehr als fraglich.
    Besser nicht.

    Antworten
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  74. Peter Sass

    Es ist nun einmal so wie es ist, wer erwischt wird ist dran. Da hilft auch nicht der Verweis auf andere. So ist das Leben. Was gibt es da noch zu diskutieren. Hier dann auch noch zu argumentieren, das dies andere auch tun und sich parteilich zu zeigen ist einfach nur dumm. So eine Person kann man nun wirklich nicht als Kanzler haben wollen. Praktikant ja, aber mehr ist nicht drin. Da hilft auch das schlaue Management im Hintergrund nicht weiter. Ganz zu schweigen von der Frage, wie lächerlich das Ganze eigentlich ist.

    Antworten
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  78. Ahmet

    Ich wundere mich sehr über die Kommentatoren, die sich über die Aufdeckung von Plagiaten im hiesigen Fall aufregen. Das ist Raub von geistigem Eigentum und muss natürlich bestraft werden. In diesem Fall muss der Verkauf des Buchs sofort eingestellt werden. Die Beschädigten müssen zudem entschädigt werden.

    Antworten
    1. WM

      Naja, eine Urheberrechtsverletzung ist ja kein Offizialdelikt – solange niemand der Betroffenen dagegen vorgeht, passiert in diese Richtung erstmal gar nichts. Außerdem sind die übernommenen Textstellen so kurz, dass es fraglich ist, ob die die notwendige Schöpfungshöhe erreichen, um überhaupt urheberrechtlichen Schutz zu genießen.

      Nachdem es keine wissenschaftliche Arbeit ist, mit der irgendein wissenschaftlicher Grad erreicht wurde, fallen auch Konsequenzen in diese Richtung weg.

      Bleibt nur die Frage, warum sie nicht trotzdem auf Quellen verwiesen hat, hätte dem Buch ja nicht geschadet, sondern die Glaubwürdigkeit erhöht.

    2. Adi Mol

      Fühlen Sie sich beschädigt? Nachrichten sind kein geistiges Gut. Zahlenwerke aus Statistiken sind öffentlich – kein geistiges Gut. Wikipedia ist keine Quelle – laut Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Belege – siehe Kapitel „Wikipedia ist keine Quelle“. Ich wähle aus Prinzip nicht Grün – Grün ist für mich reine Heuchelei. Aber sich hier künstlich aufzuregen ist trotzdem nicht ok. Aufregen kann man sich über Wikipedia – da gibt es eine starke grüne Lobbygruppe – siehe: https://www.nzz.ch/feuilleton/baerbock-wikipedia-ld.1629184

    3. Dominik

      Ja, ich frage mich auch, wann Oma Hilde endlich Schadensersatz dafür bekommt, dass ihr Rezept in Kochbüchern steht. Oder wann der tote Tolkien J.K. Rowling verklagt, weil sie „Elfen“ in ihren Buch aufgeführt hat. Oder wann die Zeit alle Menschen verklagt, die nur das Wort „Zeit“ in den Mund nehmen und überhaupt, ihr Kommentar stand doch auch schonmal so ähnlich irgendwo?! Plagiat!

      (Verstehen Sie, was ich meine? Frau Baerbock hat keine wissenschaftliche Arbeit verfasst, wenn nur allgemein zugängliche Fakten angegeben werden, ist es rechtlich einfach nicht korrekt von Plagiaten zu sprechen. )

    4. Erwin Denzler

      Zur juristischen Einschätzung ob es ein Verstoß gegen das deutsche Urheberrechtsgesetz ist (das österreichische ist m.W. strenger), gibt es offenbar schon ernstzunehmende Gegenmeinungen. Stichwort wäre hier die „Werkhöhe“ der geklauten Passagen. Da es keine Dissertation oder Masterarbeit ist, gelten prüfungsrechtliche Vorschriften nicht (aber umso spannender wäre es, nun endlich mal die Masterarbeit von Frau Baerbock LL.M (LSE) zu sehen – was spricht dagegen? Die Völkerrechtswissenschaft würde sicherlich davon profitieren).

      Es ist ein Verstoß gegen gesellschaftliche Konventionen, aus anderen Publikationen heimlich nicht nur Fakten, sondern auch Formulierungen zu übernehmen, keine Straftat. So wie es ein Verstoß gegen wissenschaftliche Konventionen ist, eine wissenschaftliche Arbeit geheimzuhalten. Ich hatte noch das alte Magisterexamen gemacht, da war es selbstverständlich, dass ein Exemplar der Magisterarbeit an die Universitätsbibliothek geht und jeder es einsehen darf. Ist das beim Master anders? Oder nur in England anders?

  79. Christian

    Sehr geehrter Weber, vielen Dank für ihren Aufarbeitung.

    Es ist erschreckend, wie die Grünen gegen freien Jounalismus und Wissenschaft hetzen, weil hier jemand nur das macht, was er seit 10 Jahren macht.

    Und es sagt alles über die Kompetenz einer Partei aus, wenn sie bei ihrer angeblichen Kernkompetenz abkupfern muss.

    Antworten
  80. Pingback: The leader of the German Greens, Baerbock, faces accusations of plagiarism - POLITICO | Secure books

  81. F. Klein

    Wenn sich Menschen wie die Grünen moralisch so hoch stellen, ist der Fall umso schmerzhafter. Das zeigt der pressefeindliche Aufschrei von einigen aus der Partei.

    Antworten
    1. Max Perutz

      Herr Doz. Dr. Weber
      Man sollte in einem „Blog für wissenschaftliche Redlichkeit“ wissenschaftliche Redlichkeit als Grundlage Ihrer Veröffentlichungen erwarten können.
      Was ist daran redlich, eine Handvoll kurze, aus nicht angegebenen Quellen übernommene Textpassagen aus 240 Buchseiten als „schwerwiegende Textplagiate“ zu bezeichnen? Die Nutzung des mit Abstand längsten Absatzes hat selbst der Orginalautor Michael Klare gebilligt und den Plagiatsvorwurf zurückgewiesen. Absurd auch, dass die Nutzung von Textpassagen aus dem Wahlprogramm der Grünen durch deren Landesvorsitzende, sowie die Nutzung von Textabschnitten aus einem von Frau Baerbock selbst und Robert Habeck publizierten Text als Plagiatismus verunglimpft wird. Da bin ich mal auf die angekündigten weiteren Details gespannt.
      Weihen Sie die Blogleser in Ihre Motivation ein, warum Sie mit wissenschaftlich unlauteren Mitteln eine Hexenjagd veranstalten!
      Zuletzt noch eine Empfehlung: begeben Sie sich bitte schnell in den Bereich der „wissenschaftlichen Redlichkeit“!

  82. Pingback: German Greens leader Baerbock faces plagiarism allegations - Humanity College

  83. Fritz H.

    Wenn es akribische sachliche Aufklärer wie Herrn Weber nicht gäbe, würden die elitären Heuchler in allen Parteien den Bürgern noch viel mehr Lügen auftischen.
    Weiter so, denn die 97,7 % der Qualitätsmedien versagen jämmerlich in ihrer Bestimmung.

    Antworten
    1. Kati Cysarek

      Lieber Fritz, ist es die Aufgabe der Medien, Plagiate zu finden? Bin mir da nicht sicher, investigativen Journalismus können sich die wenigsten noch finanziell leisten. Ich habe eher das Gefühl, als gehöre es zur Aufgabe der Medien, über Formate wie dieses hier zu berichten. M.E. wurde das getan und ich bin ja auch von einem ZEIT-Artikel hier hergekommen, weil ich mich von der Rechtmäßigkeit des Vorwurfs überzeugen wollte. Bin überzeugt, und empört.

    2. Chris Petrey

      Die mehr als zweifelhafte Gestalt (und zwar in JEDER Hinsicht) „Merkel“, wird wohl auch in Zukunft NIEMAND zu durchleuchten wagen…,mächtige und/oder SEHR gefährliche sowie zielstrebige „Personen“ werden es UM JEDEN PREIS zu verhindern wissen (die Anzeichen dafür sind längst nicht mehr zu übersehen…)!

    3. Carla Braun

      Fritz H., das sehe ich auch so.

      Und daher antworte ich hier auch gleich noch @Max Perutz, allerdings, indem ich ihm widerspreche.

      Max Perutz, Sie kommentierten am 30.6.21.
      „Da bin ich mal auf die angekündigten weiteren Details gespannt.“
      – Zitatende –

      Hier finden Sie weitere Details.
      https://www.t-online.de/nachrichten/id_90389510/annalena-baerbock-auch-plagiatsjaeger-martin-heidingsfelder-attackiert-sie.html

      Und heute noch mehr Details in zahlreichen Printmedien, siehe die angefügten URLs.

      Martin Heidingsfelder ist ein ebenso renommierter Plagiats-Prüfer wie Dr. Stefan Weber.
      Herr Heidingsfelder stimmt nun den Recherchen von Dr. Stefan Weber zu, nachdem Heidingsfelder bis Mai 2021 Frau Baerbocks Plagiate noch bestritten hatte.

      Zitat:
      Nach dem Plagiatsjäger Weber ist nun auch sein Kollege Martin Heidingsfelder überzeugt: Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat abgeschrieben – und zwar „nicht nur aus Zeitschriften und Trivialliteratur“.
      Martin Heidingsfelder spricht portugiesisch und weiß deshalb, dass dort „Agora“ „Jetzt“ bedeutet – wie Annalena Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“. Ausgerechnet mit einer Studie des Thinktanks „Agora Energiewende“ auf dem Computer-Bildschirm war am Wochenende der Moment gekommen, in dem es dem Plagiatsjäger Heidingsfelder jetzt zu viel wurde. Nun geht auch er – wie sein Kollege Stefan Weber – mit der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hart ins Gericht.
      – Zitatende –

      Martin Heidingsfelder formuliert sogar sehr deutlich : „Sie [ Frau Baerbock ] sollte in Sack und Asche gehen.“

      Daß M. Heidingsfelder jetzt derart empört reagiert, beruht m. E. darauf, daß er noch Anfang Mai 2021 äußerte, er würde sich nicht an der Suche nach Plagiaten in Frau Baerbocks Buch beteiligen und ihm die neuesten Enthüllungen peinlich sind.
      Denn als Gründer von VroniPlag weiß er natürlich, daß es das Selbstverständnis von VroniPlag ist, Plagiate aufzudecken.

      Und, Max Perutz, daß Frau Bs. Masterarbeit bisher (- noch nicht -) in der VroniPlag Wiki:Statistik aufgetaucht ist, hängt damit zusammen, daß die Masterarbeit – seltsamerweise – im Archiv der LSE London nicht mehr aufzufinden ist. 🤔

      Denn außer Dr. Weber haben auch andere Plagiatsprüfer bei der LSE um Prüfung von Frau Baerbocks Masterarbeit gebeten.

      Max Perutz, ich lebe in Deutschland und möchte hier keine künftige Kanzlerin Baerbock haben, die schon als Bewerberin für dieses hohe Amt lügt und betrügt.
      Ich möchte – so wie jeder normal denkende Mensch – überhaupt keine lügenden Politiker.
      So einfach ist das.

      Abgesehen davon hat mittlerweile auch der Münchner Juraprofessor und Plagiatsexperte Volker Rieble seine Meinung revidiert bzgl. Frau Baerbocks Redlichkeit!
      Zitat :
      Baerbock in Bedrängnis: Plagiatsjäger nennen neue Details

      (www.fr.de/politik/annalena-baerbock-buch-plagiat-vorwuerfe-gruene-partei-bundestagswahl-2021-90844618.html)

      09.07.2021, 06:51

      Die Kanzlerkandidatin der Grünen selbst spricht mittlerweile von Fehlern im „Quellenverzeichnis“ ihres Buches.

      +++ 08.07.2021, 15.30 Uhr: Die Plagiatsvorwürfe gegenüber Annalena Baerbock häufen sich.
      Mittlerweile gehen mehrere Fachleute von zahlreichen Textpassagen aus, die aus juristischer Perspektive problematisch sind.
      Der Gutachter Stefan Weber veröffentlichte dazu eine Mitteilung, in welcher er sich auf mehrere Fachleute bezieht.
      Darin heißt es: „Mittlerweile bestätigen die Experten Felix Zimmermann, Gerhard Dannemann und Volker Rieble wahrscheinliche Urheberrechtsverletzungen.“

      Zimmermann ist Rechtsexperte für das ZDF, Dannemann und Rieble sind Wissenschaftler.
      „Textkonkordanzen wie die dokumentierten sprechen […] eine objektive Sprache“, betont Weber in seiner Analyse.
      Zimmermann, der Baerbock noch verteidigte, als die Plagiatsvorwürfe publik wurden, bestätigte Webers Bedenken.
      „Die neuen Plagiatsvorwürfe gegen Baerbock betreffen nicht mehr nur banale Formulierungen und Fakten, sondern […] auch kreative, originelle und subjektiv-formulierte Textpassagen. Insoweit liegen wohl Urheberrechtsverletzungen vor“, ergänzte Zimmermann auf Twitter.
      – Zitatende –

      Deshalb stimme ich Herrn Dr. jur. Wolfgang Lipps zu, Zitat:
      „Wer sich – was für ein ungeheures Ego – ernsthaft anheischig macht, das höchste Amt in der Bundesrepublik einzunehmen, darf die rund 62.700.000 Wähler (etwa 76% aller Einwohner) weder über seinen Lebenslauf anschwindeln noch danach wochenlang bei der – bis heute unvollständigen – Aufarbeitung so rumeiern, dass sich jeder fragt, wie das denn wäre, wenn so jemand mal wirklich eine nationale Krise zu bewältigen hätte.“
      – Zitatende –
      (https://juni-consult.de/?p=401)

      Max Perutz, Ihre Forderung an Dr. Weber: „Weihen Sie die Blogleser in Ihre Motivation ein,, warum Sie mit wissenschaftlich unlauteren Mitteln eine Hexenjagd veranstalten!“ – sind m. E. durchschaubares Ablenken vom Fakt, daß Frau B eine Blenderin ist.
      Sie hat im Lebenslauf und in den kopierten Passagen im Buch mit Vorsatz getäuscht.
      Daher sind Herrn Dr. Webers Recherchen keineswegs Baerbock-Bashing, sondern Informationen, für die ich ihm sehr dankbar bin.

      Übrigens finden umweltorientierte Bürger mittlerweile sinnvolle Umweltpolitik auch bei anderen Parteien.

      Carla Braun, Donnerstag, 9.7.21, 08:27 Uhr

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  86. Thomas Wohlfahrt

    Sehr geehrter Herr Weber,
    vielen Dank. Es macht einen Unterschied, ob man für eine gute Sache kämpft und ob man geeignet ist, für die Sache gut zu kämpfen.
    Und sich richtig anzustrengen ist für manche in der heutigen Zeit leider schon zu anstrengend (was bei höchstkomplexen Themen aber auch verständlich ist).

    Antworten
    1. Carla Braun

      Thomas Wohlfahrt, ich schließe mich jedem einzelnen Wort Ihres Kommentares an.

  87. les2005

    Ernsthaft jetzt? Sie stellen es als „Plagiat“ hin, wenn Frau Baerbock über geplante Hochhäuser schreibt, nur weil der Spiegel auch mal davon berichtet hat? Kommt dann demnächst noch der Plagiatsvorwurf an den Spiegel, weil der in seinem Artikel keine Fußnote mit Quelle angefügt hat?
    Ich weiß nicht was Ihre Motivation ist (ich kann’s mir zumindest denken), aber mit dieser Hexenjagt tun Sie weder sich selbst noch der öffentlichen Akzeptanz für die Notwendigkeit wissenschaftlicher Korrektheit – bei wissenschaftlichen Arbeiten wohlgemerkt – einen Gefallen, denn das hier ist ein untauglicher und allzu durchsichtiger Versuch, jemand ans Bein zu pinkeln der wohl nicht Ihre politischen Ansichten vertritt.

    Antworten
    1. Michael

      Beschimpfungen helfen Ihnen und dien Grünen nicht weiter. Getroffene Hunde bellen. (altes Deutsches Sprichwort)

    2. Mag. Senior

      @les2005: Augen auf! Es wurden mehrere Stellen dreist abgekupfert – und das finden Sie ok, weil es keine wissenschaftliche Arbeit ist? Welch Geistes Kind sind Sie denn?
      Schon alleine der Begriff „Hexenjagt“ disqualifiziert Sie für jede weitere Diskussion!

    3. H. Kloiber

      Ernsthaft jetzt? Sie stellen sich vor diese Hochstaplerin und bezeichnen die Aufdeckung von Lüen als Hexenjagd? Sind sie evtl. mit dem Trumpvirus infiziert?

    4. Hemai

      Keiner hat ein Problem damit, wenn Frau Baerbock zitiert und das auch kennzeichnet. Also z. B. …schon der Spiegel hat dies und das gesagt… Wenn ich das nicht kennzeichne, dann erwecke ich den Eindruck einer eigenen gedanklichen Leistung. Gerade Frau Baerbock ist ja inzwischen bekannt dafür, ihr eigene Leistung zu überhöhen. Persönlich vermute ich hier eine Tendenz zur eigenen
      Großartigkeit, gegen die eventuell ein Minderwertigkeitskomplex steht.

    5. Michael

      Sie haben es erkannt. Das ist reines negative Kampaigning. Sowas ist den USA Gang und Gäbe und wird hier jetzt auch salonfähig.

    6. Florian R

      Es ist keinerlei „Akzeptanz für die Notwendigkeit wissenschaftlicher Korrektheit“ notwenig, denn was Sie ansprechen wird schlicht und einfach vom Urheberrecht geregelt, mit welchem Sie sich vielleicht einmal kurz befassen sollten.

    7. Stephan K.

      Schon Lustig, wie geltendes Recht und Moral aussen vor gelassen wird, wenn es um die von ihm angebetete Person geht.
      Nochmal zum Mitlesen:
      Niemand wirft Frau Baerbock vor, dass sie über Hochhäuser schreibt, wie es der Spiegel bereits getan hat, sondern dass sie in Wort und Schrift fast unverändert Teile dieses Artikels und vieler weiterer Publikationen übernommen hat ohne auch nur eine Quelle zu nennen oder den Autor um Erlaubnis gebeten zu haben. Und eben dieser Vorgang wird in Deutschland rechtlich als „Diebstahl geistigen Eigentums“ eingestuft – was im Volksmund eben „Plagiat“ heißt.

      Nehmen wir mal an, es ist rechtlich dennoch einwandfrei. Was sagt es denn über die Glaubwürdigkeit aus?
      Jetzt stellt Frau Baerbock sich hin, und sagt: Aber es ist ja kein Sachbuch. Ja und? Sie haben abgeschrieben ohne die Quellen zu nennen und verdienen jetzt Geld damit, verkaufen die Gedanken also als Ihre. Darf sich jeder selbst ein Bild von machen, ob das wirklich Glaubwürdig ist.

    8. Carla Braun

      les2005, bereits am 5.7.21 hätten Sie Sie weitere Details finden können, daß Dr. Stefan Weber Recht hat.

      Abgesehen davon, daß Sie das Wort „Hexenjagt“ vllt. einmal im Duden nachlesen sollten. 😉
      Jagd wird mit d geschrieben, aber geschenkt…

      https://www.t-online.de/nachrichten/id_90389510/annalena-baerbock-auch-plagiatsjaeger-martin-heidingsfelder-attackiert-sie.html

      Und heute finden sich noch weitere Details in zahlreichen Printmedien, daß Dr. Stefan Weber Recht hat, siehe die angefügten URLs.

      Martin Heidingsfelder ist ein ebenso renommierter Plagiats-Prüfer wie Dr. Stefan Weber.
      Herr Heidingsfelder stimmt nun den Recherchen von Dr. Stefan Weber zu, nachdem Heidingsfelder bis Mai 2021 Frau Baerbocks Plagiate noch bestritten hatte.

      Zitat:
      Nach dem Plagiatsjäger Weber ist nun auch sein Kollege Martin Heidingsfelder überzeugt: Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat abgeschrieben – und zwar „nicht nur aus Zeitschriften und Trivialliteratur“.
      Martin Heidingsfelder spricht portugiesisch und weiß deshalb, dass dort „Agora“ „Jetzt“ bedeutet – wie Annalena Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“. Ausgerechnet mit einer Studie des Thinktanks „Agora Energiewende“ auf dem Computer-Bildschirm war am Wochenende der Moment gekommen, in dem es dem Plagiatsjäger Heidingsfelder jetzt zu viel wurde. Nun geht auch er – wie sein Kollege Stefan Weber – mit der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hart ins Gericht.
      – Zitatende –

      Martin Heidingsfelder formuliert sogar sehr deutlich : „Sie [ Frau Baerbock ] sollte in Sack und Asche gehen.“

      Daß M. Heidingsfelder jetzt derart empört reagiert, beruht m. E. darauf, daß er noch Anfang Mai 2021 äußerte, er würde sich nicht an der Suche nach Plagiaten in Frau Baerbocks Buch beteiligen und ihm mittlerweile die neuesten Enthüllungen sehr peinlich sind
      Weil er nun festgestellt hat, daß er Frau Baerbocks Unredlichkeit unterschätzt hat.
      Immerhin hatte Heidingsfelder Frau Baerbock doch vehement verteidigt…

      Denn als Gründer von VroniPlag weiß er natürlich, daß es das Selbstverständnis von VroniPlag ist, Plagiate aufzudecken.

      Und, les2005, daß Frau Bs. Masterarbeit bisher (- noch nicht -) in der VroniPlag Wiki:Statistik aufgetaucht ist, hängt damit zusammen, daß die Masterarbeit – seltsamerweise – im Archiv der LSE London nicht mehr aufzufinden ist. 🤔

      Denn außer Dr. Weber haben auch andere Plagiatsprüfer bei der LSE um Prüfung von Frau Baerbocks Masterarbeit gebeten.

      les2005, ich lebe in Deutschland und möchte hier keine künftige Kanzlerin Baerbock haben, die schon als Bewerberin für dieses hohe Amt lügt und betrügt.
      Ich möchte – so wie jeder normal denkende Mensch – überhaupt keine lügenden Politiker.
      So einfach ist das.

      Abgesehen davon hat mittlerweile auch der Münchner Juraprofessor und Plagiatsexperte Volker Rieble seine Meinung revidiert bzgl. Frau Baerbocks Redlichkeit!
      Zitat :
      Baerbock in Bedrängnis: Plagiatsjäger nennen neue Details

      (www.fr.de/politik/annalena-baerbock-buch-plagiat-vorwuerfe-gruene-partei-bundestagswahl-2021-90844618.html)

      09.07.2021, 06:51

      Die Kanzlerkandidatin der Grünen selbst spricht mittlerweile von Fehlern im „Quellenverzeichnis“ ihres Buches.

      +++ 08.07.2021, 15.30 Uhr: Die Plagiatsvorwürfe gegenüber Annalena Baerbock häufen sich.
      Mittlerweile gehen mehrere Fachleute von zahlreichen Textpassagen aus, die aus juristischer Perspektive problematisch sind.
      Der Gutachter Stefan Weber veröffentlichte dazu eine Mitteilung, in welcher er sich auf mehrere Fachleute bezieht.
      Darin heißt es: „Mittlerweile bestätigen die Experten Felix Zimmermann, Gerhard Dannemann und Volker Rieble wahrscheinliche Urheberrechtsverletzungen.“

      Zimmermann ist Rechtsexperte für das ZDF, Dannemann und Rieble sind Wissenschaftler.
      „Textkonkordanzen wie die dokumentierten sprechen […] eine objektive Sprache“, betont Weber in seiner Analyse.
      Zimmermann, der Baerbock noch verteidigte, als die Plagiatsvorwürfe publik wurden, bestätigte Webers Bedenken.
      „Die neuen Plagiatsvorwürfe gegen Baerbock betreffen nicht mehr nur banale Formulierungen und Fakten, sondern […] auch kreative, originelle und subjektiv-formulierte Textpassagen. Insoweit liegen wohl Urheberrechtsverletzungen vor“, ergänzte Zimmermann auf Twitter.
      – Zitatende –

      Deshalb stimme ich Herrn Dr. jur. Wolfgang Lipps zu, Zitat:
      „Wer sich – was für ein ungeheures Ego – ernsthaft anheischig macht, das höchste Amt in der Bundesrepublik einzunehmen, darf die rund 62.700.000 Wähler (etwa 76% aller Einwohner) weder über seinen Lebenslauf anschwindeln noch danach wochenlang bei der – bis heute unvollständigen – Aufarbeitung so rumeiern, dass sich jeder fragt, wie das denn wäre, wenn so jemand mal wirklich eine nationale Krise zu bewältigen hätte.“
      – Zitatende –
      (https://juni-consult.de/?p=401)

      les2005, Ihre Formulierung „ans Bein zu pinkeln“ – ist m. E. durchschaubares Ablenken vom Fakt, daß Frau B eine Blenderin ist.

      Sie hat im Lebenslauf und in den kopierten Passagen im Buch mit Vorsatz getäuscht.
      Daher sind Herrn Dr. Webers Recherchen keineswegs Baerbock-Bashing, sondern Informationen, für die ich ihm sehr dankbar bin.

      Übrigens finden umweltorientierte Bürger mittlerweile sinnvolle Umweltpolitik auch bei anderen Parteien.

      Carla Braun, Donnerstag, 9.7.21, 09:10 Uhr

  88. Dr. Axel Wiesener

    Die Diskussion der Frage, ob Plagiat oder nicht, verstellt den Blick für das Eigentliche: Der mit dem Buch verfolgte politische Zweck sollte doch sein, den Wähler von der Kompetenz der Kanzlerkandidatin auf verschiedenen Politikfeldern zu überzeugen. Dass die Kandidatin dazu auf Texte von Dritten zurückgreift, stellt ihrer eigenen Kompetenz kein gutes Zeugnis aus

    Antworten
  89. Bommel

    Vielen Dank,für Ihren Einsatz !

    Ich nehme es dieser Frau garnicht mal übel,den – es wiederspiegelt genau das,zu was Deutschland verkümmerte !

    Sie wäre somit,die perfekte KANZLERIN !

    Antworten
  90. Sven Belehrt

    Vielen Dank für Ihre Arbeit! Hab mir schon gedacht, dass die Frau nicht viel gebacken bekommt. Ihr Lebenslauf ist (für einen echten Volljuristen) ja auch nicht sonderlich beeindruckend.

    Antworten
  91. Peter Racz

    Ich finde, Sie schießen leicht über das Ziel hinaus. Welche Länder z.B. wann der EU beigetreten sind, das sind keine Erkenntnisse, wo man geistiges Eigentum stehlen kann. Das gilt mehr oder weniger auch für die anderen Punkte. Dass Baerbock Sätze wortwörtlich abschreibt, mag schlechter Stil sein, ein Diebstahl geistigen Eigentums (also Plagiat) ist es aber nicht. Es kann schon sein, dass Fr. Baerbock eine Haltung annimmt, wo es ihr egal ist, ob sie Texte wortwörtlich abschreibt oder nur den Inhalt wiedergibt, und man kann das auch kritisieren. Sympathisch finde ich es auch nicht. Ein Plagiieren ist das aber nicht.
    Ich denke eher, dass sie Helfer oder Zuarbeiter hatte, die schneller fertig werden wollten, das ist alles.

    Antworten
    1. Michael

      Eine Frau, welche ins Kanzleramt will, sollte fähig sein, eigene Worte zu finden. Basta. Und hier geht es nicht um einen Schüleraufsatz, sondern um jemanden, die zeigen will, was sie kann?

  92. Sascha Wildgrube

    Soviel Arbeit und DAS kommt dabei raus. Lächerlich, außer man zählt echauffieren zu seinen Hobbys. Der Vergleich „Sturm im Wasserglas“ erscheint mir noch zu hoch gegriffen. Keine gewollte Demontage? Natürlich nicht. ICH GEBE IHNEN MEIN EHRENWORT…. ähh Erklärung an Eides statt, da kann dann die Ehre auch unbefleckt bleiben. Aber trotzdem danke, finde Politik oft öde, aber über die „Enthüllungen“ und Kommentare konnte ich gut lachen. Weiter so, is abonniert!

    Antworten
    1. Siegbert Baude

      Machen Sie sich doch bitte die Mühe nach folgendem zu googeln: „Bundeszentrale für Politische Bildung“, „Zahlen und Fakten“, „Nutzungsbedingungen“. Sie finden dann folgenden Text:
      Ein Großteil der Grafiken, Tabellen und Texte ist unter der Creative-Commons-Lizenz by-nc-nd/3.0/de lizenziert.
      Für Nutzungsformen, die nicht unter diese Lizenz fallen (insbesondere die kommerzielle Nutzung), senden Sie bitte eine Mail an online@bpb.de.

      Das „nc“ in der Lizenz steht übrigens für non-commercial. In der Erklärung der Lizenz selbst steht: „Sie müssen angemessene Urheber- und Rechteangaben machen, einen Link zur Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden.“

      Jetzt wissen wir nicht, ob Frau Baerbock diese Mail wegen einer kommerziellen Nutzung geschickt hat, ihr Anwalt hat es jedenfalls nicht als Argument zur Verteidigung angeführt. Sicher ist jedoch, dass Frau Berbock von der bpb „entlehnt“ hat ohne obige Nutzungsregeln zu beachten. Das ist ein Urheberrechtsverstoß, Punkt. Bitte geben Sie das doch innerhalb der Grünen Partei mal nach oben durch.

      Und wenn Sie schon dabei sein, sagen Sie denen auch, dass ich deren Partei wirklich gerne im Herbst wählen würde, weil es die einzige ist, die sich wirklich im Programm gegen den Klimwandel stemmt (ich habe 2 kleine Kinder, denen ich gerne eine lebenswerte Erde hinterlassen möchte).
      Punkte, die andererseits dagegensprechen:
      – Eine Kanzlerkandidatin, die im Schweinhirteninterview ihren neben sich sitzenden Mit-Parteivorsitzenden verächtlich macht.
      – Eine KK, die jahrelang nichts gegen einen nicht vorhandenen akademischen Abschluss „Bachelor“ unternimmt, auch nicht zu Zeiten, zu denen sie auf Bundestags-Wahllisten stand. SZ, Heinrich-Böll-Stiftung und Seiten der Grünen Partei selber waren davon betroffen. Ob sie es selbst war, die diesen Titel angegeben hat, weiß niemand, da dies von allen Seiten (außer Herrn Weber hier) schlicht ignoriert wird.
      – Eine KK, die in ihrem Buch Urheberrecht verletzt, dies aber nicht zugeben möchte, da sie kein „Sachbuch“ geschrieben hätte. Brockhaus: „Sachbuch, populärwissenschaftliche Publikation, die Themen aus den verschiedensten Wissensbereichen (z. B. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft) für ein breites Publikum allgemein verständlich [..]“. Tja, was war das denn sonst, wenn kein Sachbuch zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft? Selbst wenn, das Urheberrecht unterscheidet nicht nach literarischen Gattungen.
      – Eine Partei, deren KK nach weitverbreiteter Auffassung in Medien Juristin ist, die aber den Begriff „Rufmord“ verwendet, obwohl laut dahag.de gilt: „Als üble Nachrede (§ 186 StGB) gilt die Verbreitung einer unwahren Tatsache, die einen anderen Menschen in der Öffentlichkeit schlecht macht“. Nota bene „unwahr“, während Herr Stadler hier jeden Vorwurf mit Quellen untermauert.
      – Ein Partei, die ganz offensichtlich etwas gegen kritisches Hinterfragen ihres Personals in der Presse hat und von „Kampagne“ spricht.
      – Eine Partei, mit einem offensichtlich nicht so hochstehenden Team, dass es trotz aller Kritik an den Lebenslaufversionen erst am 27.6.2021 (!) geschafft hat, den Titel von Frau Baerbock korrekt anzugeben; vorher fehlte dort das „Law“; vgl. https://web.archive.org/web/20210611093654/https://www.gruene.de/leute/annalena-baerbock Ja, ein fehlendes Wort, normal nicht mal eine Bemerkung wert; aber unter dem Beschuss, immer noch wochenlang niemanden zu haben, der *die* Seite auf der eigenen Webpräsenz kritisch prüft? Dilettantismus ist noch höflich …

      Die Punkte zu Frau Baerbock ließen sich ja leicht aus der Welt schaffen durch anderes Führungspersonal, aber die letzten Punkte zur Partei, lassen mich wieder zögern das Kreuzchen dorten zu machen. Ich hoffe sie nutzen die Zeit bis zur Wahl noch, es auch den Nicht-Kerngrünenwählern zu ermöglichen für sie zu stimmen. Es gibt aus Umweltgesichtspunkten keine Alternative, die eine Chance hat in den Bundestag zu kommen

  93. Mark

    Hallo Herr Weber, herzlichen Dank für Ihre Arbeit. Es ist eine Frechheit das die politischen Eliten egal welcher Colour uns Bürgern weis machen Sie wären durch harte Arbeit an ihr Amt gekommen. Einer wie der andere Clown und Artist auf der Bühne der Selbstdardstellung und Beweihräucherung und keiner den Arsch in der Hose das Land, unser Land Deutschland nach vorne zu bringen zum Wohle der Wähler- uns Bürger.

    Daumen runter für die versuchte Volksverdummung!

    Antworten
  94. Peter

    Annalena Baerbocks Buch ist zwar keine hochwissenschaftliche Arbeit, aber trotzdem sollten Politiker*innen auch in persönlichen Büchern immer ihre Quellen angeben, damit die Leser*innen nachvollziehen können, welche Quellen u. Belege es für die Aussagen gibt, oder ob es sich bei einer Aussage um eine rein persönliche Meinung oder eine unbelegte Behauptung der Autorin oder des Autors handelt.
    Da waren ja z. B. sogar die Videos des YouTubers Rezo über die CDU professioneller mit zahlreichen Quellen belegt.
    Von Kanzlerkandidat*innen kann man mehr Professionalität erwarten. Siehe z. B. auch die fehlerhaften Angaben in Baerbocks Lebenslauf und ihre zu spät gemeldeten Nebeneinkünfte. Auch bei Armin Laschet gab es Unstimmigkeiten im Lebenslauf. Das sind peinliche Anfänger*innen-Fehler. Vielleicht sollte man Politik besser den Profis überlassen (und nein, auch wenn das so ähnlich klingt wie eine Äußerung von Christian Lindner, meine ich mit „Profis“ auf jeden Fall nicht die FDP).

    Selbst wenn Politiker*innen Passagen aus dem Programm der eigenen Partei entnehmen, sollten sie das kenntlich machen, damit Interessierte dort genauer nachlesen können und die Buch-Leser*innen wissen: Aha, diese Aussage steht also im offiziellen Wahlprogramm der Partei (welches ja mehrheitlich beschlossen wurde) drin, und ist nicht nur eine private Meinung von Frau Baerbock, mit der sie vielleicht in ihrer Partei gar keine Mehrheit hat.

    Antworten
  95. Lena W.

    Lieber Herr Weber, Dank für die Aufklärung. Die gezeigten Stellen sprechen für sich. Auch wenn grüne Fanboys und -girls die Plagitate hier relativieren wollen.
    Herr Weber, klären Sie uns weiter auf. Ehrlich währt am längsten.

    Antworten
  96. Axel R Göhring

    Sie wollen die Masterarbeit von ACAB laut Meldung im Tagesspiegel auch untersuchen. Ob die LSE sie herausrückt? Wenn sie sie überhaupt noch finden….Ich wette, das dauert länger, und dann wird wie im Fall Drosten irgendwann irgend etwas mit seltsamer Datierung publiziert.
    Ich wette, Baerbock zittert gerade, und ihr Team schustert schnell ein paar Seiten als „Masterarbeit“ für das LSE-Büro zusammen….

    Antworten
  97. Klaus R.

    Ist natürlich klar, dass die Anhänger der Autorin und ihrer Partei schon aus Eigeninteresse keinerlei Verstösse oder irgendetwas zu beanstandendes sehen wollen. Aber egal, ob es sich um echte rechtliche Verstösse oder im Rahmen des noch Zulässigen erfolgte Übernahmen von ganzen Textpassagen handelt. So oder so zeigt das Buch, dass die Autorin selbst offensichtlich nicht in der Lage ist, ein komplett selbst formuliertes Buch zu schreiben und demzufolge auch die Fähigkeit, ein ganzes Land zu führen, einfach nicht vorhanden ist. Für letzteres finden sich mit Sicherheit noch sehr viel mehr Anhaltspunkte in dem Machwerk.

    Antworten
  98. DigiWasti

    Wissen Sie, dass ist alles einfach nur noch lächerlich, wie es zum Volksport geworden ist, Personen des öffentlichen Lebens zu diskreditieren. Ich wüsste nicht, was diese Recherche für einen Mehrwert liefert, außer, dass man Anschein bekommt, Ihre Motive seien politischer Natur.

    Werde Sie vielleicht sogar durch andere Parteien für dieses Vorgehen finanziert?

    PS: Ich bin kein Wähler der Grünen!!!

    Antworten
    1. Michael Offergeld

      Auch ich als NICHT-Grün-Wähler komme zu derselben Einschätzung wie Sie und zu der Frage, ob diese Kritik nicht nur ein Auftrag der politischen Gegner ist. Außerdem hält der Grundvorwurf nicht im Geringsten dem Vergleich stand mit erschlichenen „echten Doktor-Arbeiten“ und sich damit schmückenden Ministern!

    2. Georg Ruf

      Es ist Leider nicht lächerlich, sonder zum Jammern. Texte zusammenklauben und mit minimalen, manchmal sinnentstellenden Abänderungen unter eigenem Namen zu veröffentlichen, ist Vortäuschen von geistigen Gaben, die man in wirklichkeit anderen entwendet hat. Gewiss muß und soll jeder sich auf Erkenntnisse etc. anderer stützen, aber entweder kenntlich machen oder zumindest in eigenen Worten vormulieren, so dass man sie erkenntlich durchdacht hat. Ansonsten ist es Vorspiegelung nicht vorhandener eigener geistesgröße, wo in Wirklichkeit die Fähigkeit zum eigenen Formulieren fehlt.

  99. Burkhardt Brinkmann

    Das RND berichtet am Ende seines Artikels „Neues Buch: Plagiatsvorwürfe gegen Baerbock – Kanzlerkandidatin wehrt sich“ (29.06.2021):
    „Am Schluss ihres Buches dankt Baerbock 16 Frauen und Männern ‚für Zuarbeit, kritisches Gegenlesen und kluge Kom-mentare sowie Faktenchecks‘ sowie drei anderen Beteiligten – ‚zumal‘, wie sie schreibt, ‚mit der Entscheidung der Kanzlerkandidatur im April plötzlich alles ganz schnell gehen musste‘.“
    Mit anderen Worten: Rasch was Grünes rausgerotzt, Inhalt relativ unwichtig!

    Antworten
    1. Michael Offergeld

      Der Dank an 16 Zuarbeiter ist doch ein EHRLICHES Vorweg-Eingeständnis, daß man NICHT den Anspruch einer EIGENSTÄNDIGEN Arbeit erhebt, die gar mit einer wissenschaftlich korrekten Dissertation vergleichbar wäre! – Und was andere „rausrotzen“ ist auch nicht besser, sagt Ihnen ein Nicht-Grün-Wähler.

  100. Karl Möller

    Da haben Sie einen sehr guten Job gemacht, Herr Weber. Dafür gebührt Ihnen Dank und Anerkennung. Natürlich gefällt es linksextremen Menschen nicht, wenn Fakten so wie bei Ihnen unwiderlegbare Beweise für Abschreiben, Schummeln, Plagiieren, Hochstapelei und ähnliche grüne Fehlleistungen liefern.

    Sie, Herr Weber, stellen Teile der „Arbeit“ von Frau Baerbock den originalen, geklauten Quellen gegenüber und lassen den Leser so seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen. Das finde ich sehr gut – die überaus giftig-grünen Reaktionen beweisen, dass Sie auf dem richtigen Weg sind.

    Einer Völkerrechtlerin, und selbst wenn diese Person nur den 1-Jahres-Master-Abschluss geschafft hat, müsste schon zuzutrauen sein, fremde Ideen ordentlich zitieren zu können… oder diese eben so umzuformulieren und mit etwas mehr als nur Gender-Gaga anreichern zu können, dass man ihr nicht so leicht auf die Schliche kommt.

    Antworten
  101. Burkhardt Brinkmann

    Hoch auf dem Grünen Wagen thront Annalena Koboldina Baerbock-Buchschreiber KLK (Keine-Lust Kanzlerin).
    Die Aufdeckung der „Plagiate“ ist verdienstvoll. Doch sollte man darüber nicht vergessen, sich mit dem INHALT dess Buches zu befassen – und mit seiner Machart.

    Der (Ullstein-)Verlag hat aber eine Leseprobe ins Netz gestellt. Der erste Eindruck: Riesige Buchstaben; nackte Zeilenschinderei! Im Kapitel „Mittendrin“ (S. 21) greift sie gleich „voll rein“: Werksbesuch in einer Ölraffinerie in Mitteldeutschland. Der Geschäftsführer, der sie empfängt, ist skeptisch. Weil eine Herrschaft der Grünen der Untergang seines Unternehmens wäre? Nein: „Er weiß, wie fordernd ein klimaneutraler Umbau seines Un-ternehmens wird“. Eine Ölraffinerie klimaneutral umbauen? Zu was? Zur „Leftist School of Ölconomics“? Darauf verschwendet Stromspeicher-Lenchen, das „unbegabte Kind“ (Alexander Wendt) keinerlei Gedanken: das Wieselwort vom „klimaneutralen Umbau“ ersetzt jedwedes (selbst-)kritische Denken. Sie hockt sich zu den Arbeitnehmern hin, die Sorgen um ihre Arbeitsplätze haben. Und Schwupps landet man bei der Frage, wie es ist, wenn der Bus im Dorf nicht fährt und der Zug im Nachbarort nicht hält: Mission erfüllt, Arbeitnehmer erfolgreich abgelenkt! Das nennt die Völkerrechtsexpertin Baerbock dann „Momente, die mich fordern und antreiben, die mir helfen, meine politischen Ideen mit der Wirklichkeit abzugleichen und sie anzupassen.“ Welche Lösungen hat sie aus den Gesprächen für den „Umbau“ der Ölraffinerie mitgenommen? Natürlich keine – es GIBT KEINE! Ihr anschließendes Gerede von „nach gemeinsamen Wegen suchen“ erweist sich als das, was auch ihr Stromnetz-Speicher Geschwätz ist: Heiße Luft! Sie täuscht Volksnähe vor, ist aber in Wahrheit eine phrasen- statt gedankengesteuerte Tomatenpartei-Ideologin. Goethe hätte gesagt: „Denn eben, wo Begriffe [= konkrete Vorstellungen] fehlen, da stellt ein Wort [eine Phrase ohne sachbezogenen Inhalt] zur rechten Zeit sich ein.“ Baerbock interessiert sich nicht die Bohne dafür, auf welche Weise die Arbeitsplätze der zu schließenden Ölraffinerien ersetzt werden könnten: Über den ÖPNV zu plauschen (den sie als Bundespolitikerin konkret vor Ort sowieso nicht beeinflussen kann; allenfalls insgesamt noch mehr Staatsknete reinbuttern), ist doch weitaus angenehmer, als sich mit bohrenden Fragen nach grüner Arbeitsplatzvernichtung auseinanderzusetzen (wo die Arbeitnehmer kaum mit der Antwort „Ich habe jetzt keine Lust, darüber nachzudenken; Experten haben das alles durchgerechnet“ zufrieden wären).

    Antworten
  102. Volker

    Ich finde das reichlich ungerecht, dass sich jetzt alle erst auf Baerbocks Lebenslauf und nun auf ihr Buch stürzen. Ja klar, da ist nicht alles ganz koscher, wie im Politikgeschäft eben so üblich.
    Denn leider gerät bei der Analyse der Kleinigkeiten das Gesamtbild aus dem Gesichtsfeld. Anstatt sich an den Details festzubeißen, sollte man endlich mal ihre großen Leistungen (schade dass mir gerade kein Beispiel einfällt) betrachten.
    Sogar dieser Putin will Baerbock verhindern. Was logisch ist. Wenn Annalena nämlich die Energieversorgung auf Alternativ umgestellt hat (mit der Energie aus den Kühlhühnchen, die die Kobolde bei Dunkelflaute in den Leitungen speichern, aus denen wir in ganz Europa mit einheitlichen Steckern den Strom abzapfen), dann können die Russen ihre Nordstrom 2 wegschmeißen.
    Deshalb muss ich sagen, sehr durchsichtig diese ganzen Manöver. Und vor allem frauenfeindlich.

    Im Übrigen bedienen sich andere schamlos bei Annalena. Joe Biden zum Beispiel hat bei ihr abgeschrieben.
    https://pbs.twimg.com/media/E2GJwLCXIAAABa5?format=jpg&name=4096×4096

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  103. Frank

    Vielen Dank für diese Analyse! Mir scheint, der Lebenslauf der Kanzlerkandidatin A. Baerbock ist nicht nur leistungslos, nein, auch ihr erstes öffentliches Schriftstück, ihr “Buch“, ist phantasielos. Es geht hierbei ja nicht um wissenschaftliche Plagiate einerseits oder Kopien medialer News andererseits.
    Es geht darum, dass Frau Bärbock sich um das bekannteste politische Amt in Deutschland bewirbt, und – weil es anderweitig nichts Erwähnenswertes über sich zu erzählen gibt, einen Buchtext vorschützt, der eigentlich einem patchwork gleicht – und dann noch “zusammengenäht“ von einem Co-Autor!
    Manche, die Frau Bärbock mit dem Hinweis auf gleiches Handeln anderer verteidigen, müssen doch wissen, dass soetwas in der gewerblichen Poesie zum Verhungern der Autorin führt.

    In der Politik empöre ich mich darüber, denn sie – Frau Bärbock – schämt sich nicht einmal darüber!!
    Das ist die Unverfrorenheit: Sie schämt sich nichtmal dabei!
    Und wer auch immer den gesunden Menschenverstand in ihrer Partei unterwandert haben mag: Die Grünen unterstützen sie bei dieser Unverfrorenheit auch noch ohne Anstand!

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  104. CV-Checker

    „Da kommt nichts mehr, das war‘s jetzt? Diese Frage von Tina Hassel am 10.06.2021 in der ARD-Sendung „Farbe bekennen“ beantwortete Frau Baerbock knapp mit „Ja“.
    Jetzt kam gestern eben wieder was. Dass man ganze Sätze wortgleich abkupfert (Ausnahme: „Migration“ statt „Massen-Migration“ und dann noch Gendersternchen), ohne die Verfasser des Abgeschriebenen wenigstens in einem Quellenverzeichnis aufzuführen, macht mich sprachlos. Meine Kinder mussten in der Präsentationsprüfung für den Mittleren Schulabschluss (MSA) in Berlin penibelst darauf achten, den Ursprung jedes übernommenen Textes in einem Quellenverzeichnis im Handout aufzuführen, und das ohne, dass es irgendeinem wissenschaftlichen Anspruch in der 10. Klassenstufe genügen musste.
    Aber wenn Frau Baerbock offenbar schon Schwierigkeiten hat, oder wenigstens nicht gewillt ist, eigene Texte in deutscher Sprache zu formulieren, dann frage ich mich, wie es um die englischen Sprachkenntnisse der selbsternannten Völkerrechtlerin bestellt ist. Hat sie ihre Masterarbeit auf Englisch denn selbst formuliert und geschrieben? In der Tat handelt es sich in Deutschland und wohl auch in Großbritannien bei der Masterthesis um eine Prüfungsleistung, die nicht veröffentlichungspflichtig ist. Aber um deutschen Ansprüchen zu genügen, wäre es schon interessant zu wissen, mit was sie sich in ihrer Masterarbeit beschäftigt hat, das Thema von Bacherlor- und Masterarbeiten wird in Deutschland ausnahmslos im jeweiligen Prüfungszeugnis aufgeführt. Insofern sollte sie der Öffentlichkeit wenigstens das Thema ihrer Masterarbeit nicht verschweigen.
    Man gewinnt bei ihr immer mehr den Eindruck: Es hakt in und bei Allem, und das Versprechen gegenüber der Fernsehöffentlichkeit und Frau Hassel (s.o.) ist seit gestern gebrochen. Man ist sogar geneigt, das Austauschjahr in USA (Florida) im Alter von 16 Jahren mal genauer unter die Lupe zu nehmen, in der wahrscheinlichen Annahme, wieder eine neue Unstimmigkeit im Vergleich vom Realen zum Erklärten zu entdecken. Aber es gibt Wichtigeres
    Ihren Mastergrad LL.M. führt sie auf der BT-Homepage immer noch ohne den Herkunfts-Klammerzusatz.
    Geklärt sind für mich noch nicht die Zahlungen (Weihnachtsgeld und Coronaprämie etc.) an sie. Allesamt Grüne beteuern, es sei alles richtig versteuert worden. Aber das steht ganz hinten. Vorher muss geklärt werden, wer die Zahlungen überhaupt genehmigt hat. Wie kommt sie darauf, sich einfach die Zahlungen selbst zu genehmigen (so eingeräumt bei Sandra Maischberger, vgl. auch https://www.berliner-zeitung.de/news/annalena-baerbock-deshalb-will-sie-ihren-corona-bonus-nicht-spenden-li.161383 ). Frau Baerbock ist nicht Arbeitnehmerin der Grünen, kann dies nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 BetrVG als Mitglied des Bundesvorstands bzw. gesetzliche Vertreterin auch gar nicht sein, sondern Arbeitgebervertreterin beim Aushandeln mit dem Betriebsrat. Gibt es einen formalen Beschluss des Bundesvorstands, die ausgehandelten Zahlungsbeträge für die Arbeitnehmer als Entschädigungen bzw. „Leistungen“ auf Frau Baerbock und früher auch bei Herrn Özdemir zu übertragen? Und dann schreibt die Satzung des Bundesverbands Bündnis90/Die Grünen in § 16 Abs. 7 vor, dass Entschädigungen der Zustimmung eines weiteren Parteiorgans bedürfen (naheliegend: Bundesfinanzrat in § 19 oder der Parteirat in § 17). Dadurch soll genau das vermieden werden, nämlich dass Bundesvorstandsmitglieder sich selbst Zahlungen bewilligen und auszahlen. Kaum auszumalen, wenn diese Beschlusslage nicht eindeutig dokumentiert vorliegt, und zwar vor dem Zeitpunkt der Auszahlungen! Die Zahlungen sind teilweise staatlich finanziert und unterliegen der Kontrolle durch den Bundesrechnungshof. Wie alle Grüne-Verantwortlichen wissen dürften, gibt es auch noch das Parteiengesetz…

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  105. Berios

    Ich denke, daß es schon sehr interessant ist, daß Frau Baerbock scheinbar (nach jetzigem Stand der Dinge) immer durch Ungenauigkeiten (das ist die politische Bezeichnung – für mich Unkorrektheiten und Vortäuschungen) auffällt. Ich habe mich schon sehr amüsiert, als Tina Hassel bei dem Interview zu den Lebenlaufkorrekturen (nicht „Präzisionen“) zu Frau Baerbock sagte, daß man sie als 100%tig genauen Menschen kennen würde – diese Satire hatte ich von der Seite nicht erwartet. War wahrscheinlich eine Bewerbung für die „heuteShow“.

    Was hier sehr schön auffällt ist, daß irgendwie nur die eine Seite sachlich an das Thema rangeht. Laut den Darstellungen von Herrn Weber (welche ich in keiner Weise bezweifel) hat Frau Baerbock das Buch gerade in den fachlichen Bereichen scheinbar auf Basis von Aussagen Dritter aufgebaut. Das ist Stand heute ein Fakt. Das ist die ganze, sachliche Seite. Nicht mehr und nicht weniger.

    Was hat den jetzt die Kritik an dieser Vorgehensweise von Frau Baerbock mit „Grünenhassern“, „Schmutzkampagne“ und „Frauenfeindlichkeit“ zu tun? Interessant finde ich, daß die augenscheinlichen Anhänger von Frau Baerbock nicht ein einziges Argument außer „ist doch nicht so schlimm“ gegen die Sachlage vorbringen, sondern immer direkt mit den vorgenannten Unterstellungen um sich schlagen. Ist das wirklich das Niveau, auf welchem sich diese Menschen und auch die Partei (denn auch hier schlagen die Leute wild um sich, siehe z. B. Herrn Trittin) bewegen? Keine Sachlichkeit sondern nur Diffamierung? Eine solche Partei soll ich wählen und eine solchen Anhängerschaft soll ich Ernst nehmen?
    Sorry, sowohl Frau Baerbock wie auch Ihre Partei und Anhängerschaft sind alleine vom Niveau her schon nicht wählbar. Wer keinen Diskurs führen kann, der hat auch nichts in der Politik und schon gar nicht in der politischen Verantwortung verloren.

    Antworten
  106. FWS

    Danke für Ihre wichtige Arbeit – wer so frech per copy/paste Texte re-sampelt, wie Frau Baerbock, und das dann als eigene Anstrengung bzw. großen politischen Wurf verkaufen will sollte keine öffentlichen Ämter bekleiden. Ähnlich wie bei Frau Giffeys Plagiat oder Baerbocks ge-pimptem Lebenslauf stehen solche ‚Kavaliersdelikte‘ für die Schande meiner Generation: Beschiss, Stümperei, ungeniertes Ausnutzen unfairer Vorteile etc. – immer nach dem Motto: alles meins und nach mir die Sintflut; und stets egozentrisch bigott…

    Antworten
  107. Anton

    Herr Weber,
    In Ihrer Heimat stinkt die Korruption zum Himmel.
    Auf höchster Staatsebene wird mit Lug und Trug gearbeitet. Warum versuchen Sie nicht, die Korrupten und die korrupten Braunen in Österreich unter die Lupe zu nehmen. Stattdessen suchen Sie in einem Sachbuch nach dem großen Vergehen.

    Antworten
    1. Euro Troll

      > „Stattdessen suchen Sie in einem Sachbuch nach dem großen Vergehen.“

      Und wird sofort fündig.

      Interessant: Sobald man an der grünen Hochglanzfassade aus erhabener Moral kratzt, kriegt man dort Töne zu hören, bei denen Menschen aufgrund ihrer Herkunft diffarmiert werden.

      Wir sahen es mit „antidemokratischen“ Polen, wir sehen es mit per se „homophoben“ Ungarn und mein Vorredner packt seinen plumben National-Chauvinismus gegen „korrupt-braune“ Österreicher aus.

      Immer wieder interessant wie selektiv Grüne ihre moralischen Standards anlegen können. So siehen diese überall und hier „Femizide“, aber wenn in Würzburg ein echter Femizid passiert, ist das Wort zufällig komplett vergriffen in der Phrasenauslage.

    2. Armin Grüne-Kleve

      Hallo Herr Anton,
      wie auch Ihnen bestimmt nicht verborgen geblieben ist – Herr Weber ist Medienwissenschaftler!

      s. dazu | Wikipedia – Medienwissenschaft
      https://de.wikipedia.org/wiki/Medienwissenschaft

      Zuständig für die Verfolgung von Korruption u. a. Straftaten, ist in Österreich ein Organ der Rechtspflege.
      s. dazu | Wikipedia – Staatsanwaltschaft (Österreich)
      https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsanwaltschaft_(%C3%96sterreich)

      Damit Sie sich umfassender über den Fall Baerbock informieren können – hier der n.s. Link

      „Kommentar zu Plagiatsvorwürfen gegen Baerbock – Es geht um Glaubwürdigkeit“
      https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/kommentar-zu-baerbock-es-geht-um-glaubwuerdigkeit-76926620.bild.html

    3. Erich Brinkhaus

      Wohl ein Mitglied der Grünen-Partei? Nebeneinkünfte vergessen, Sonderzahlungen selbst genehmigen, Lebenslauf verfälschen, Ganze Abschnitte in dem Buch einkopieren. Das stinkt doch alles zum Himmel. Lassen sie doch Österreich aus dem Spiel. Die Grünen sind nicht wählbar.

    4. Felix

      Sie wissen aber schon, dass durch die Aufdeckung des Herrn Priv.-Doz. eine ÖVP-Ministerin gehen musste?

    5. Florian R

      Sie glauben wirklich, das würde er nicht machen und hätte sich einzig und allein auf Baerbock eingeschossen – die übrigens eine Steilvorlage nach der anderen liefert? Googlen Sie einfach mal nach „Rücktritt Christine Aschbacher“ bzw. sehen Sie sich die Hintergründe dazu auf dem Blog hier an: https://plagiatsgutachten.com/blog/?s=aschbacher

    6. Olaf Sopi

      Lieber Anton

      Dürfen sich nach Ihrer Meinung jetzt nur noch deutsche Staatsbürger zu deutschen Themen äussern?
      Lehnen Sie die Teilnahme an einer Sachdiskussion und den Austausch von Argumenten ab, sobald sich Ausländer in das Gespräch einbringen? Ein Sachargument zur Tatsache, dass Frau Baerbock wörtlich aus verschiedenen Quellen für „ihr“ Buch abgeschrieben hat, haben Sie bisher zumindest nicht gebracht.
      Warum nicht?

      Ihre Scheinheiligkeit als mutmasslicher grüner EU-Befürworter einerseits und andererseits das augenscheinliche Ressentiment gegenüber einem Ausländer und der Verweis an „seine Heimat“, weil er sich in einer Weise, die Ihnen nicht passt, zu einem deutschen Thema äussert, ist widerwärtig.
      Passt aber gut zu grüner Gesinnung, wenn auch nicht zu dem was Grüne sonst pharisäerhaft vortragen. De facto denken Sie nationalistisch, aber solange es Sie selber nichts kostet und Ihnen in den Kram passt, geben Sie den selbstlosen Internationalisten und wittern überall einen Rechtsradikalen, bzw. nutzen den Vorwurf, um Andersdenkende mundtot zu machen. Rechtsnational, das sind natürlich immer die anderen. Greifen Sie an Ihre eigene Nase, wenn Sie einem Österreicher ernsthaft das Gespräch verweigern wollen.

      Im übrigen ist Frau Baerbocks erklärter Plan Bundeskanzlerin zu werden und dann soll unter ihrer Regierungsführung Deutschland „mehr Verantwortung“ in der Welt übernehmen.
      Da kann man erst recht verstehen, wenn sich Österreicher aus schlechter historischer Erfahrung mit ambitionierten Deutschen, die mehr Verantwortung in Europa und der Welt übernehmen wollen, zuletzt am Hindukusch, übrigens initiiert unter einer rot-grünen Regierung mit einem grünen Aussenminister, rechtzeitig engagieren, um die nächste Katastrophe abzuwenden.
      Ich bin dafür dankbar, wohlgemerkt als Deutscher.

      Im übrigen, hätten Sie sich informiert, dann wüssten Sie, dass Herr Weber erst kürzlich eine Ministerin der österreichischen Volkspartei aus der Regierung von Herrn Kurz wegen grober Unfähigkeit und Anmassung zu Fall brachte.

      Sinnvoller wäre es, zu bemängeln, dass deutsche Medien keinerlei Aufklärung in der Causa Baerbock betrieben haben, sondern die Frau, die sich bewirbt, die Regierung einer 80-Millionen-Industrienation zu führen, unreflektiert haben hochleben lassen. Sie sollten dankbar sein, dass Herr Weber daran arbeitet, diese groben Defizite auszugleichen.

      Dann denken Sie noch mal über Ihr grünes Bekenntnis zu freier Migration nach Deutschland und Ihr Bekenntnis zu „mehr Europa“ nach und darüber, wie das mit ihren Anwürfen gegen Herrn Weber als Ausländer zusammenpasst.

      Freundliche Grüsse

  108. Olaf

    Man sollte sich einfach einmal vor Augen führen, wie der Schreibprozess funktioniert. Bei mir (ich bin selber veröffentlichter Buchautor) ist es jedenfalls so, dass ich zu Beginn des Schreibprozesses jeweils Quellen sammle und sie in einem File zusammenkopiere.

    Dabei unterscheide ich grundsätzlich zwischen zwei Arten von Quellen: Solchen die zwingend eine Quellenangabe benötigen, also zum Beispiel direkte Zitate oder klare Meinungen, und solche die einfach nur allgemein Bekanntes nennen. Für eine Auflistung der EU-Mitgliedsstaaten beispielsweise würde ich jetzt niemals Wikipedia als Quelle angeben, obwohl ich die Liste von dort rüberkopiert habe. Weil das eigentlich jedem denkenden Menschen klar sein sollte, wo die Information herkommt.

    Anschliessend beginne ich, die Infos zu einem eigenen Text zu verwursteln. Dabei achte ich sehr penibel drauf, dass die erste Art von Quellen angeben wird. Das geht auch in nichtwissenschaftlichen Texten ohne Fussnoten problemlos. Die zweite Art von Quellen formuliere ich so um, dass sie einen eigenen Text geben. Nun kann es aber bei einem Buch von 240 Seiten hin und wieder vorkommen, dass man eben nicht mehr genau weiss, ob eine bestimmter Satz bereits umformuliert wurde. Das ist nicht ideal, aber auch kein Weltuntergang. Vor allem dann nicht, wenn es nur einzelne Sätze sind.

    Nun ist freilich die Abgrenzung dieser zwei Arten von Quellen immer etwas schwierig. Nach meinem Empfinden sind aber mit Ausnahme des ersten Falls alles Beispiele für die zweite Art der Quelle. Ich meine: Da Frau Baerbock für das Buch kaum extra nach Chicago geflogen ist, um die Aussenmasse eine Holzhauses zu messen, sollte eigentlich jedem Leser von Anfang an klar sein, dass die Information irgendwo „abgeschrieben“ wurde – auch ohne, dass das explizit erwähnt wird.

    Ich bin selber kein grosser Fan von Baerbock, aber die hier gefundenen „Urheberrechtsverletzungen“ scheinen mir schon etwas arg an den Haaren herbeigezogen.

    Antworten
    1. Euro Troll

      Ein guter Kommentar.

      Aber: Als jemand der eingereichte wissenschaftliche Arbeiten (manuell) geprüft hat, und sehr aufmerksam die damalige Schwarmintelligenz-Thematik zu Zeiten KTGs verfolgte: Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen.

      1) Wenn Sie sich zu „arg an den Haaren herbeigezogen“ hinreißen lassen, überlesen Sie anscheinend den einleitenden Satz dieses Artikels „Vollkommen klar: Ein Sachbuch einer Politikerin im Ullstein-Verlag ist keine Dissertation. Und im Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ werden überhaupt keine Quellen angegeben.“

      2) Baerbock ist keine Autorin, so wie Sie kein Politiker sind – es ist vollkommen klar dass sie Ghostwriter engagiert. Und es ist vollkommen klar, dass man bei ihr andere Moral-Standards anzulegen hat.

      3) Sie übersehen, dass Plagiate zu identifizieren, selbst mit Software ein erheblicher Aufwand für einen Dritten ist. Erst recht unbezalt. Als jemand der viel mit Daten arbeitet, und wie gesagt die Schwarmintelligenz zu KTG Zeiten verfolgte, waren meine Vermutungen gleich zu Beginn von ALBs Plagiatsmeldung:

      a) Der Anteil des überprüften Textes am Gesamtbuch dürfte aktuell gering ausfallen
      b) Daher „wenige“ Treffer, bei kleiner Prüfmenge
      c) Daher sehr wahrscheinlich dass es sich nur um einen Bruchteil handelt

      Alle drei Vermutungen (a bis c) wurden von Herrn Weber zuletzt gegenüber der Presse bestätigt.

      Von daher:
      „[Kann es] hin und wieder vorkommen, dass man eben nicht mehr genau weiss, ob eine bestimmter Satz bereits umformuliert wurde.“ – dürfte bei Abschluss der Prüfung als reiner Euphemismus stehen bleiben.

    2. EinLeser

      Weil Baerbock und Sie selber, und sicher noch etliche andere das aus Bequemlichkeit so machen, gehört die „Verwurstung“ von Quellen, die dem Plagiat eben nahesteht, zum Wesen „des Schreibprozesses“?

      Stellen Sie sich vor: Es gibt auch Menschen, die gleichfalls Quellen zusammentragen und – je nach dem, an welchem Absatz sie gerade arbeiten – dann diese Inhalte zumindest für kurze Zeit, und wenn es nur Sekunden sind, IM KOPF BEHALTEN, mit eigenen Gedanken verbinden und mit eigenen Worten niederschreiben. So wurde das früher übrigens auch in der Schule gelehrt.

      Texte dagegen mittels copy-paste zusammenzukopieren, um sich die Anstrengung des Denkens zu sparen, und die Sätze da und dort abzuändern, um gerade dies zu vertuschen, ist von ordentlichem Schreiben meilenweit entfernt. Eigentlich müssen Sie das selbst wissen, auch wenn Sie das aus beruflichen Gründen sicher nicht gerne zugeben.

  109. Helmut Vester

    Frau Baerbock wurde bei den Grünen nicht wegen vorhandener oder mangelnder Intelligenz Kanzlerkandidatin.
    Was erzählte Herr Habeck uns? Wenn ich mich recht erinnere: Wir haben uns gemeinsam entschieden das Annalena Baerbock die Kandidatur übernehmen wird.
    Was aber nicht jeder unbedingt auf dem Radar hat und zwar „Das Frauenstatut der Grünen“. Dieses schreibt eine Frau an der Spitze vor. Jede ungrade Listenplatz muss von einer Frau besetzt werden, Platz 1, Platz 3 usw.
    Da ist nun klar warum Robert Habeck nicht Kanzlerkandidat werden konnte und uns wurde vorgegaukelt er hätte zu Gunsten Baerbock sich zurückgehalten
    Ein weiteres Beispiel Laut Pressebericht: Der Parteitag der Grünen hat Hubert Ulrich auf Platz 1 der Landesliste im Saarland gesetzt. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock kündigt Konsequenzen an.
    Eigentlich sollte die geeignetste Person an der Spitze stehen!
    Nun lichtet sich das Bild über die Grünen für mich noch mehr.

    ist das eine Partei die uns, das Wahlvolk, für dumm verkaufen will?
    Eine Besetzung des Kanzleramtes aus diesen Reihen, Gott bewahre uns davor!!!

    Antworten
  110. Tuba Libre

    Nicht böse sein, aber einerseits hat’s ein „Geschmäckle“, dass sich ein österreichischer „Medienwissenschaftler“ mit dem Schwerpunkt „wissenschaftliche Redlichkeit“ punktgenau in die deutsche Politik einmischt und recht einseitige Prüfpräferenzen an den Tag legt.

    Andererseits – und das ist meine persönliche Meinung – halte ich Herrn Stefan Weber für einen aufgeblasenen Wichtigtuer, der sich selbst gerne als moralisch-ethische Instanz darstellt, aber durchaus Anlass zum Zweifel an ebenjener Moral und Ethik bietet.

    Auch rassistische bzw. nationalistische Parolen wie von einer „Anne Br“ oder anderen ändern nichts an der Lächerlichkeit der Vorwürfe. Die interessieren doch tatsächlich nur Boulevardmedien und die politischen Gegner der Person, auf die sich Herr Weber „eingeschossen“ hat. Und genau das erzeugt einen recht unangenehmen Geruch nach politischer Einflussnahme… Qui bono?

    Antworten
    1. Stephan K.

      Sie können von Herrn Weber denken, wie sie wollen, ist Ihr gutes Recht.
      Auch, dass es eventuell (politisch motivierte) Einflussnahme gegeben hat, muss man natürlich kritisch sehen,
      tut aber wenig zur Sache.

      All das ändert nämlich an den belegbaren Fakten und Tatsachen nichts:
      Es wird ungefragt und ohne Quellen ein Werk unter eigenem Namen kommerziell vertrieben. Und das nicht von irgendeinem Hinterhofpolitiker, sondern von einer Spitzen- und Kanzlerkandidatin.

  111. Orakel von Delphi

    Gemeinhin sagt man über Politiker*innen, die aus Karrieresucht zuviel riskiert haben und dabei gescheitert sind, sie haben „zu hoch gepokert“.
    Angesichts des mittlerweile angehäuften stattlichen Stapels an kleineren oder größeren Verfehlungen der grünen Kanzlerkandidatin könnte man dereinst geneigt sein zu sagen, sie habe,
    um ihre politische Karriere zu forcieren, „zu hoch gestapelt“ .

    Antworten
  112. Isi

    Es ist offensichtlich, dass Baerbocks Buch nicht besonders originell ist. Klar, es lässt sich darüber streiten, ob es sich bei den genannten Beispielen um Plagiate im schwerwiegenden Sinne handelt oder nicht doch eher einfach nur um den Ausdruck der inhaltlichen Belanglosigkeit und Beliebigkeit Ihrer von offenbar nicht sehr talentierten Ghostwritern in der Schnelle zusammenkonstruiierten Lebensgeschichte.

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  113. Ulrich Walther

    die „grünen“ scheinen eine konzertierte Aktion gegen die eigene Kandidatin zu fahren oder ist es etwa vice versa???!…

    Antworten
  114. Florian R

    Ich kann diese und andere Plagiate absolut nicht nachvollziehen – korrektes Zitieren und Copyright gehören doch zum Allgemeinwissen eines jeden Akademikers. (Sowohl auf der Uni als auch auf meiner FH war das Stoff des ersten Semesters und auf die Einhaltung der Zitierregeln wurde bei jeder noch so kleinen Arbeit penibel geachtet.)
    Dass es seit Jahrzehnten Software zur Plagiatsprüfung gibt und diese mittlerweile effizienter denn je ist (Machine Learning / Neuronale Netze) müsste auch bekannt sein.
    Natürlich sind nicht alle Gebiete so „watscheneinfach“ wie die IEEE Citation, aber man sollte ohnehin Citavi, EndNote, o.ä. benutzen und die meisten Unis bieten auch zusätzliche Kurse zu deren Verwendung an.

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  115. Martin Zabe-Kühn

    Ich bezeichne mich als Grüner. Wenn Frau Baerbock es im CV und ihrem Büchlein nicht so genau nimmt, dann befürchte ich, sie wird es auch in der Politik nicht so ernst meinen.
    Solche Leute brauchen wir nicht, die sind schon in der Überzahl.

    Antworten
  116. Hans-Dieter Meier

    Tja, Frau Baerbock hätte die 240 * 4 EUR in die Hand nehmen sollen, und Herrn Dr. Weber mit einer Plagiatsprüfung der eigenen Arbeit beauftragen sollen. Dann hätte sie die gefundenen Stellen leicht umformulieren können wie etwa „Nicht nur die baltischen Staaten Estland, Litauen und Lettland, die ehemalige Sowjetrepubliken waren, sondern auch Slowenien, das einmal zu Jugoslawien gehörte, sowie Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei sowie Malta und Zypern, die im Mittelmeer liegen, also zehn Staaten in Summe, traten an diesem Tag der EU bei, die damit auf 25 Mitgliedsländer zählte. Die Zahl der Bürger*innen erhöhte sich damit um etwa 75 Millionen“, da die Fakten allgemein bekannt sind. Schwupp, alles gut und sie wäre eine viel bessere Kanzlerkandidatin.

    Frau Weidel, Sie haben die Chance noch ! Für etwa 1200 Schweizer Franken.

    Antworten
  117. M. Wagner

    Herr Weber, Sie übertreiben maßlos. Eine Grünen-Politikerin verfasst zusammen mit Robert Habeck einen Artikel und schreibt diese Passage dann in ihr eigenes Buch. Sind Sie schon einmal auf die Idee gekommen, dass diese Passage vielleicht auch komplett von ihr hätte geschrieben worden sein können?

    Ihre anderen Beispiele dienen zudem tatsächlich nur dazu, Annalena Baerbock in ein schlechtes Licht zu rücken. Es ist wirklich an den Haaren herbei gezogen.

    Zum ersten Beispiel: Hier nennt Baerbock die Ursprungsquelle. Denn derjenige, den sie aus Ihrer Sicht zitiert, hat die Aussage auch nur zitiert.

    Zum zweiten Beispiel: So viel Spielraum für eigene Formulierungen dieser Fakten gibt es da nicht.

    Das dritte Beispiel ist nicht ansatzweise plagiiert. Hier sehe ich zwei verschiedene Texte, lediglich die – allgemein zugänglichen (!) – Fakten sind gleich.

    In ihrem letzten Beispiel hat sie nur ihre eigene Meinung mitgeteilt, die sich mit Wikipedia deckt. Das ist ebenfalls kein Plagiat.

    Antworten
  118. Ralf Rath

    Die objektiven Konflikte hat jeder Mensch in sich selbst auszutragen (Adorno, 2019: 117, 11. Aufl.). Entsprechend verhängnisvoll ist es, „nichts Eigenes zu sagen zu haben“ (Weizenbaum, 1994: 363, 9. Aufl.). Besser wäre daher, dass Einlassungen die Gewähr dafür bieten, um es im Jargon des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen zu sagen, sie trügen zum Wohle aller „etwas aus“ (Dörre, in: Schumann, 2013: 170), anstatt nur leeres Gerede zu sein. Wenn man so will, lässt sich angesichts dessen kritisieren, dass die Kanzlerkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen dafür offenkundig den Nachweis schuldig bleibt. In Wirklichkeit tritt Frau Baerbock mit ihrer Schrift „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ somit die Flucht vor der Notwendigkeit an und gibt jedwedes Gemeinwesen, das bereits eine Stätte der Freiheit ist, dadurch preis. Letztlich ist ihr Buch ein mehr als augenfälliges Zeugnis falsch verstandener Emanzipation, die versucht, von Natur aus gesetzte Grenzen zu überschreiten. Umgangssprachlich formuliert, heißt das: Frau Baerbock fährt in Wahrheit das politische Projekt gesellschaftlicher Erneuerung frontal gegen die Wand. Zurück bleibt ein Totalschaden.

    Antworten
  119. Michael

    Es ist immer das gleiche Schema.

    Heimliches Abschreiben und Kopieren aus Werken anderer Autoren, um den Eindruck einer eigenen Geistesleistung zu erwecken und sich mit fremden Federn zu schmücken. Und wenn Plagiatsjäger zumindest auf die Stellen stossen, die (versehentlich?) nicht zwecks Verschleierung mit Akribie umformuliert oder verfälscht wurden, ist der Aufschrei beim Verfasser und allen Lemmingen gross.

    Erwischt ist erwischt!

    Antworten
  120. Axel Schäfer

    Billig gemachte und am Fliesband hergestellte Sachbücher und sog. Autobiographien, die ja doch meist von anderen geschrieben wurden erheben ja keinen wissenschaftlichen Anspruch, da kann man sich die Suche nach kopierten/übernommenen Textteilen schenken, wenn nicht gerade seitenweise kopiert wurde.
    Wenn man Langeweile hat, kann man dann auch Rezeptbücher reihenweise als zerpflücken, denn dort wird man in jedem Hefeteigrezept Hefe und Mehl finden und dabei herauszufinden ob das auf persönlichen Experimenten des Autors, abschreiben aus einem anderen Buch oder Überlieferung von den Großeltern beruht nützt gerade mal nichts und bringt keinerlei neue Erkenntnis.

    Lebensläufe und akademische/wissenschaftliche Schriften müssen die Standards schon einhalten, obwohl bei älteren Arbeiten aus der Zeit vor copy-n-paste und der Internetrecherche oftmals Allgemeinplätze enthalten sind, die durch wiederholtes Überliefern (mündlich/schriftlich) im Zuge von Forschung und Lehre kaum noch auf eine zitierfähige Quelle zurückgeführt werden können. Dies dann im mit dem heutigen Kenntnisstand und heutigen Werkzeugen als pauschal als Plagiat zu kennzeichnen halte ich für problematisch, wenn man keine bewusste Täuschung nachweisen kann.

    Antworten
  121. Johannes Häußler

    „Ein Absatz wurde aus einem von Annalena Baerbock und Robert Habeck gemeinsam verfassten Artikel plagiiert“
    wurde von mir gerade aus plagiatsgutachten.com plagiiert…

    Also ein Gutachten ist das hier garantiert nicht, eher ein maximal amüsanter Versuch auf dem gerade gern gesehenen Grünenbashing mitzureiten.

    Vielleicht sollte der Autor mal nen Baum pflanzen, seinem Karma würde es bestimmt helfen…..

    Antworten
  122. Jens

    Danke, Herr Weber.

    Hier hat ein Kanzlerkandidat kopiert und die Quellen nicht angegeben.
    Das ist ein Fakt.
    Ob das juristisch okay ist, weiss ich nicht und kann ich nicht beurteilen. Brauche ich auch nicht, denn mein Gefühl von Ethik sagt: Das war nicht okay und deswegen ist die Dame für mich nicht wählbar.

    Aber es ist wie so oft in der Gesellschaft (zumindest was ich beobachte): Menschen verletzen Regeln und wenn man sie drauf anspricht, reagieren sie aggressiv. Das ist überall zu beobachten: Männliche Migranten die auf das Rauchverbot in Clubs schei**en, Mütter die vor dem Kindergarten die Gehwege blockieren, ältere Herren in Autos die viel zu eng an Radfahrern vorbeifahren, ältere Damen die den Mindestabstand bei Corona nicht einhalten oder keine Maske tragen wollen.

    Und hier ist es so: Da hat jemand abgeschrieben und der Verursacher bzw. die Unterstützer verlangen: Man solle sich doch um was anderes kümmern.

    Antworten
  123. Robert Wegner

    „Plagiats“-Vorwurf gegen Frau Baerbock oder wie sich ein „Plagiatsjäger“ selbst demontiert

    Gott ist das peinlich. Ich bin gar kein Grünenwähler, aber Nummer wie diese oder die aus der gleichen Ecke stammende „Moses-Anzeige“ sind mehr selbstentlarvend als aufklärend.

    Antworten
  124. Flitzpiepe

    Ich verstehe nicht, warum an dieser Stelle Herr Weber persönlich angegangen wird. Ein sachliche Auseinandersetzung sowie eine gründliche Analyse des Buches von Frau Baerbock muss doch wohl noch erlaubt sein. Auch wenn – wie eingangs erwähnt – ein Sachbuch keine Doktorarbeit ist, so sollten doch gewisse journalistische Mindeststandards eingehalten werden. Das muss auch eine Frau Baerbock aushalten. Insbesondere muss sie jetzt hinnehmen, dass man bei ihr nun auch etwas genauer auf die Finger schaut. Sollte diese Frau unsere nächste Außenministerin werden, dann muss sie sich warm anziehen.

    Antworten
  125. Banana Joe

    https://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-109405.html

    Tendenziöser Kommentar (der nicht als solcher gekennzeichnet ist) des öffentlich-lächerlichen Dummfunks. Demnach sind Sie bloß ein selbsternannter Plagiatsjäger, Herr Weber.
    Der ganze Beitrag ist vom ersten bis zum letzten Satz rhetorisch so aufgebaut, dass Frau Baerbock dabei maximal gut wegkommt.

    Dieses Gebaren passt gut zu einem aktuellen Paper des International Journal of Press/Politics (https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/19401612211025502) in dem festgestellt wird, dass die Journaille die Grünen im Vergleich zu den anderen Parteien kaum kritisiert.

    Die NZZ hat darüber ebenfalls zusammenfassend berichtet: https://www.nzz.ch/international/studie-deutsche-journalisten-beurteilen-parteien-auf-twitter-streng-nur-zu-den-gruenen-sind-sie-nett-ld.1632232?reduced=true

    Antworten
  126. Konrad

    „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie“ (Achtung: Plagiat aus Johannes Evangelium 8.7)

    Wenn man in dieser Detailschärfe nach menschlichem Fehlverhalten sucht, wird man immer irgendwo fündig. Bei jedem Menschen und in jeder Partei. In der Konsequenz hätten wir dann gar keine Volksvertreter mehr. Und sollte unerwartet doch jemand den Perfektionscheck bestehen, bin ich mir nicht sicher, ob dieser Mensch dann nicht andere, ggf. viel schlimmere menschliche Defizite hätte. Was hier abläuft, ist in meinen Augen eine Schmutzkampagne aus der untersten Schublade.

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  127. Peter S

    Abgesehen von dieser weiteren Verfehlung ist diese Frau weder als Kanzlerin noch als Außenministerin tragbar. Sie hat keinerlei Führungserfahrung, keine sauberen Referenzen und kann diplomatisch auf der Weltbühne nicht mithalten. Wer das nicht glaubt, muss sie sich einfach einmal im Gespräch mit Putin vorstellen. Damit ist dann eigentlich alles gesagt.

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  128. Bach

    Ich finde es sehr einseitig. Haben Sie auch die Werke von Laschet und Scholz nach solchen Sätzen überprüft?
    Ich möchte behaupten, dass sich auch in den Werken von Frank Schätzing oder Marc Elsberg solche vereinzelten Sätze oder kurzen Passagen von Fakten finden, bei dem die Ursprungssätze nur geringfügig verändert wurden. Es dürften nicht wenige Quellen sein. Nur untersucht das niemand.

    Ich mag nicht, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

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  129. Thomas Mergel

    Das ist entweder Unsinn oder der Versuch von Rufmord. „Plagiat“ ist einzig und allein bei wissenschaftlichen Arbeiten ein Problem, und das Buch von Annalena Baerbock ist ein politisches Buch. Dass sie sich die Forderungen von Grünen und Umweltorganisationen darin zu eigen macht, ist völlig naheliegend. Wer in solchen Fällen den Plagiatsvorwurf erhebt, bagatellisiert die (sehr notwendige) Plagiatsdiskussion in der Wissenschaft und tut jener einen Bärendienst.

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  130. Jörg Meyer

    Nun wird ein Anwalt eingeschaltet, der bestreitet, was Frau B. nicht vorgeworfen wird: Urheberrechtsverletzungen seien nicht zu erkennen. Richtig, aber wie der Anwalt wohl selbst weiß (und die Diskussion darüber durch Ablenkungsmanöver vermeiden will): Es geht darum, dass ohne Quellenangabe in Frau B.’s Buch Zeilen abgedruckt werden, die möglicherweise von Dritten stammen. Sollte sich das bewahrheiten, ist festzuhalten, dass Frau B. sich dann Ansichten Dritter zu eigen gemacht hätte in einer Weise, dass ihr Leser davon ausgehen muss, sie selbst habe diese Idee / Formulierung gefunden, nicht „erfunden“. Und wie man solches Vorgehen nennt, ist bekannt.
    Dabei ist es unerheblich, ob Frau B. Mitglied einer bestimmten Partei ist – es ist ihr persönliches Verhalten, das zu kritisieren wäre, sollten sich die Vorwürfe erhärten.

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  131. Josef

    Vielen Dank Herr Weber für Ihre Arbeit! Die Kritik an Ihrer Arbeit sollte Sie nur weiter bestärken, die Arbeit auch weiterhin zu tun!
    Zu Frau Baerbock bleibt fest zu halten, dass Sie es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt und versucht mit Schwindeleien und Lügen Ihre Ziele durchzusetzen. Jeder Personalmanager weiß, dass Menschen, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen (Lebenslauf, … ), im späteren Job das Lügen weiterhin fortsetzen. Deshalb werden solche Bewerbungen beim frühzeitigen Erkennen sofort aussortiert. Für eine verantwortliche Politikerin mit umfangreichen Machtbefugnissen ist so ein Persönlichkeitsmerkmal untragbar und muss verhindert werden!!! Hoffentlich sind die deutschen Wähler so intelligent, dies zu durchscheuen.

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  132. Sigrun Eickers

    Lieber Herr Dr. Weber, vielleicht sollten Sie zuerst mal in Österreich bei den dortigen Politikern nach Missständen suchen. Es mutet komisch an, dass ausgerechnet im Wahljahr so massiv gegen eine Spitzen-Politikerin vorgegangen wird. Es gibt in Deutschland etliche Politiker, die deutlich mehr verbockt haben als die Grünen-Frau. Was oder wer hat Sie denn zu Ihrer „Suche“ angeregt ??

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    1. Frederik Rettig

      Liebe Frau Eickers,
      Herr Dr. Weber hat in der Vergangenheit auch Gutachten fuer die Gruenen (Glyphosat, 2019 glaube ich) erstellt (diese Arbeit fanden diese damals sehr gut), und kehrt natuerlich auch auf dem heimischen Boden. Wenn Sie oben auf seinen Namen geklickt haetten, waeren Sie direkt auf den Fall Aschbacher gestossen, die ehemalige oesterreichische Arbeitsministerin, welche sich an einer osteuropaeischen Universitaet einen PhD erworben hatte (einfach ‚Stefan Weber Aschbacher‘ googeln, und es tauchen sehr viele Artikel, YouTube Videos, und anderes auf, darunter auch andere beim Plagiieren erwischte Taeter [und nicht ‚Opfer‘]). Der Fall der Arbeitsministerin stammt vom Jaenner 2021.
      Was hat Herrn Weber wohl dazu angeregt, das Buch der gruenen Kanzlerkandidatin durch Turnitin zu ziehen? Ich denke einfach, die Veroeffentlichung des Buches, Neugier, und dass Frau Baerbock eine Person des oeffentlichen Interesses ist, und Herr Weber auch vom Ehrgeiz angetrieben wird, gegenueber allen Parteien gerecht zu sein.
      Haette Frau Baerbock bei ihrem Lebenslauf nicht getaeuscht, die Partei nicht dabei weggeschaut (haben die das echt nicht mitbekommen? normalerweise spricht sich das in sehr kleinen politischen Zirkeln schnell herum), haette sie das Buch nicht veroeffentlicht (was ist der Wert dieses Buches?), haette sie nicht plagiiert, haetten ihre Berater und die Parteizentrale beim Buch genauer hingeschaut, haette der Ullstein-Lektor das Manuskript durch Turnitin gejagt (Sorgfaltspflicht?), dann koennten wir ueber politische Inhalte usw sprechen und die Gruenenspitze muesste nicht so schwere Geschuetze aufziehen (‚Urheberrechtsverletzung‘ – darauf kommt nur ein Spin-Doktor oder ein gewiefter Anwalt, wenn der einzige Vorwurf ist, dass einige wenige Textstellen ganz offensichtlich plagiiert wurden).
      Ich persoenliche finde es Schade, dass Frau Baerbock ihren Lebenslauf und ihr Buch sich dies alles selber eingebrockt hat, und dass die Gruenen (fuer die ich seit den 80er Jahren durchaus Sympathien hege) in diesem Fall nicht gescheit vor ihrer eigenen Haustuere gekehrt haben. Das schaut jetzt momentan ziemlich nach ‚damage control‘ wenn nicht sogar nach Panik aus.
      Bei den Verbockungen anderer nicht nur deutscher Politiker bin ich mit Ihnen voellig d’accord.

  133. J. M. Schnekker

    Weder Schadenfreude noch sture Verteidigung oder Rufmord-Klage, schon gar nicht Vergleiche mit Verfehlungen anderer können die traurige Tatsache, dass sich wieder einmal eine demokratische Partei selbst zerlegt, besser machen!

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  134. Pertetuum Mobile

    Werter Herr Dr. Weber, bei aller Achtung und Rechtfertigung Ihrer Gutachtungsarbeit bzgl. gefälschter wissenschaftlicher Arbeiten, stellt sich mir und hiermit ich Ihnen die Frage: Warum ist in einem Blog für wissenschaftliche Redlichkeit, wie Sie den Ihrigen nennen, bereits zu Beginn der Plagiatsvorwurf gegenüber Baerbocks jüngst veröffentlichtem Buch erwähnt. Obwohl es sich bei selbigem, wie Ihrersseits betont, ohnehin nicht um eine Dissertation, oder anderer wissenschaftlicher Arbeit handelt. Warum unterstellen Sie ebendieser Person, mit welch gut recherchierter Arbeit Ihrerseits auch immer, dabei eher Copy and Paste betrieben zu haben als selbst zu schreiben? Leider vermeine ich an den Kommentaren anderer hier Beteiligter eine gewisse, ich nenne es bewusst nicht politische (vielleicht eher dererseits leicht unbedarfte, zuweilen sogar bildungsferne Tendenz, bei dem beides jeweils auch mit ersterem Erwähnten zu interagieren vermag!) lesen zu müssen. Letztes Wort: Piefkes existieren nicht in unserem schönen Österreich (genauer gesagt sind Deutsche als größte Mirationegruppe einfach ein fester Bestandteil des Landes!).

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  135. Karl.H David

    Wenn die Grünen anwaltlich unterstützt und der Verlag Ullstein Urheberrechtsverletzungen uni sono bestreiten, so ist das wohllediglich dahin zu verstehen, dass sie darauf gestützte Schadensersatzansprüche von etwaigen Plagierungen Betroffener in Abrede stellen. In der Tat ist aber auchgar nicht zu erwarten, dass einer der Betroffenen sich die Mühe einer Klage macht. Das ganze also eher eine leere Anwaltsfloskel als Ausdruck eines gewissen juristischen Imponiergehabes.
    Interessanter wäre insoweit, welche Aussichten Verleumdungsklagen haben könnten, mit den gegen behauptete Urheberverstöße vorgegangen wird. Ein solchen Prozeß würde der Anwalt indes seinen grünen Mandanten kaum anraten, weil die öffentlichen Effekte desaströs sein könnten. Es käme uU eine gerichtliche geprüfte Wahrheit ans Tageslicht.
    Die Einschaltung von Anwälten zur Einflussnahme auf die öffentliche Meinungsbildung ist aller Regel ein Hinweis auf politische Hilflosigkeit und nicht selten ein implizites politisches Schuldeingeständnis.

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    1. Hansi

      Schön wäre es, wenn die wichtigen politischen Fragen und des Landes wirklich in der Kommentarleiste dieses Blogs bewältigt würden. Scheinbar gibt es keine bedeutenderen Anliegen, denn als ob Frau Baerbock eventuell doch vielleicht aber ganz sicher und sich dabei gegenseitig zu versichern, wie sehr es sich wieder zeigt, dass die Eliten nur lügen und betrügen. Und sowieso eine Frau! Und als Frau soll die „Büroangestellte“, „das Annalenchen“ endlich öffentlich eingestehen mit ihrem Sachverstand gegen den geballten Intellekt der hier versammelten Rettungskräfte des untergehenden Abendlandes niemals gegen anzukommen. Liebe Männer ist es die Angst keine Rolle mehr zu spielen in der Welt? Oder die mangelnde Aufgaben im Leben? Eine sehr tiefe Kränkung? Weil ihr es doch wirklich besser wisst. Und sowieso immer schon gesagt habt?

  136. Bernhard Köster

    Moinsen,

    das Problem liegt leider tiefer und ist keines von Frau Baerbock persönlich, sondern ein grundsätzliches Problem. Wir bringen unseren jungen Erwachsenen an den Hochschulen einfach nicht bei, dass eine Recherche über Wikipedia, Bundeszentrale für Politische Bildung u.ä. zum einen gut und sinnvoll ist, ja, denn die Verfügbarkeit dieses Wissensschatzes ist der Grund dafür, dass es den klassischen Brockhaus nicht mehr gibt. Diese Wissensfülle kann nun mal ein alle paar Jahre aufgelegtes 24-bändiges Werk nicht leisten. Zum anderen aber gilt: Nachdem man sich bei Wiki/BPB/… schlau gemacht hat, muss eben weitergelesen werden, muss selber nachgedacht werden, müssen eigene Gedanken formuliert werden. Dies wird aber im Allgemeinen an unseren Hochschulen und eben auch an der so renommierten LSE nicht mehr verlangt. Daher lesen wir uns halt durch die vielen aus Wiki/BPB/… zusammengetackerten Arbeiten durch und später lesen wir eben diese Art von Büchern, die auf diesen eingeübten Arbeitsweisen beruhen.

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  137. Gast

    Das zeigt doch in aller Deutlichkeit, die Annalena will etwas sein was sie nicht ist. Sie ist keine Völkerrechtlerin, sie ist kein Buchautor, sie ist nicht fähig Kanzlerin zu werden. Es ist doch klar, dass jeder Bewerber für das wichtigste politische Amt in Deutschland eingehend geprüft wird-das ist eine wichtige Aufgabe der Medien. Aber sobald der grüne Rückenwind verpufft und es Kritik hagelt, so wird von einer Hetzjagd auf die Annalena gesprochen.

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  138. Spindoktor

    Dass jemand wie Baerbock, mit einer fast notorischen Neigung „Leichen im Keller“ anzusammeln, überhaupt Spitzenkandidatin wird, sagt viel über die Grünen.

    Dank Diversitäts-Quoten bestehen sogar Kreisverbands-Wahlzettel aus 10 Kandidaten für einen männlichen Posten und 1 Kandidatin für einen weiblichen Posten. Da braucht man sich nicht wundern. Das macht Demokratie bereits im Kleinen kaputt. Zerstört das Fairness- und das Leistungsprinzip.

    „Netterweise“ lassen sie die eine Frauen-Zwangsstimme unangekreuzt (zum. war dies 2017 so bei der Wahl der Spitzenkandidaten).

    Dass diese Quoten toxisch sind für die Qualität des weiblichen Spitzenpersonals zeigte sich ja gerade erst wieder im Saarland (Fall Gaydukova).

    Sie sind aber auch toxisch für das männliche Spitzenpersonal, weil es langfristig jene Männer nach vorne spült die besonders durchtrieben sind.

    Siehe Habeck, welcher genüsslich Auskostet, sich den männerfeindlichen Grünen, regelmäßig als Männerbekämpfer zu präsentieren, wenn er sich medienwirksam in die absehbaren Fettnäpfchen Frau Baerbocks werfen darf.

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  139. Alex

    Ich finde es merkwürdig, wie nun der Anwalt von Frau Baerbock öffentlich behauptet, die 1:1 Übernahme fremder Texte in ein Buch, welches man verkauft, sei keine Urheberrechtsverletzung. Dann könnte ich ja auch seitenweise Texte von Frau Baerbock, oder DPA nehmen und in mein Buch setzen. Aber ich wette, dass Frau Baerbock klagen würde, und DPA erst recht, wenn ich deren Nachrichten 1:1 übernehme.
    Es spricht ja auch nichts, gegen eine Inhaltliche Übernahme von Texten. Wen die EU erweitert wurde, dann ist es völlig legitim, die Länder aufzuzählen. Aber 1:1 der gleiche Satzbau? Das ist eine Urheberrechtsverletzung.
    Übrigens: Bei YouTube nutzt die ARD das Urheberrecht, um missliebige Youtuber daran zu hindern, sich nach dem dt. Zitatrecht mit einer Sendung auseinanderzusetzen. D.h. einer wurde, weil er 8 Sekunden von ARD als Einspieler nahm, um das zu kommentieren, mit einem Copyright-Strike versehen.
    Ich finde daher die Rechtsauslegung des Anwalts sehr sehr merkwürdig. Seine Strategie ist vermutlich: Maximal laut poltern um Baerbock medial reinzuwaschen. Die Medien, von denen Frau Baerbock kopiert hat, die sind eh alle auf Grünen-Linie d.h. es wird da keiner gegen die eigene journalistische Wunschkandidatin klagen.
    Richtig übel wird es aber, wenn ein ehemaliger Kollege des Anwalts, der von den Grünen beauftragt wurde, nun auch Baerbock verteidigt. Nicht weil er das als Privatperson macht, nein, er ist beim ZDF. Der ganze Twitter-Account strotzt nur so vor „ZDF“ hier und da. Und bei den Tweets schreibt er dann davor: „private Aussage“ oder so … schon auch eine merkwürdige Rechtsauffassung.

    Aber so sind sie…. die gekauften Rechtsexperten. Die Legen das Recht immer nur zu Gunsten des Auftraggebers aus, selbst wenn es völlig abwegiger Schwachsinn ist.

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  140. WerGrünWillDarfGrünNichtWählen

    Bitte weiter machen. Seit Jahren werden die politischen Gegner der Grünen mit Plagiatsuntersuchungen überzogen. Da ist’s nur recht und billig, dass sich die Partei mit den vermeintlich höchsten moralischen Ansprüchen diesen Dingen ebenso stellen muss.
    Und wenn man das Obige zusammen mit den anderen Dingen (frisierter Lebenslauf, nicht so genau nehmen bei der Angabe von Nebeneinkünften etc.) im Zusammenhang sieht, wird das Bild klar. Gemessen an den (vermeintlich) hohen moralischen Ansprüchen der Grünen, müsste Frau Baerbock ihre Kandidatur nieder legen. Wer Grün will darf auf keinen Fall Grün wählen sondern muss die restlichen Parteien dazu bringen grüne und nachhaltige Politik ins Programm aufzunehmen. Die Grünen selbst sind im Kern ein Haufen inkompetenter Ideologen und Utopisten, welche für Verbot, Demokratiefeindlichkeit und einer guten Portion Sozialismus stehen. So wird unsere Welt weder grüner noch nachhaltiger noch fortschrittlicher. Nur ärmer und gespaltener. Wohin das führt kann man in unserer eignen, nahen Historie und aktuell in den Konfliktgebieten auf unserem Planeten sehen….

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  141. Andreas Urstadt

    Die zitierte Bundeszentrale für Politische Bildung in deren Publikationen als auch das Umweltbundesamt in deren Publikationen schreiben, dass die Anhänger der Grünen mit ihren Spitzenpolitkern zu unkritisch umgehen. Das Problem Baerbock ist auch ein Problem Grüne. Es werde zu viel verziehen. So. Wenn sich jemand eigenständig und organisch mit den doch selbst für sich reklamierten Kernthemen beschäftigt, kann dabei eben gerade nicht Konventionelles a la Tagespresse usw. rauskommen. Die Grünen haben bei den eigenen Kernthemen offenbar nur noch per Tagespresse Zugang. Greta Thunberg arbeitet mit Klimaforschern zusammen, Thunberg passieren solche Fehler wie bei den Grünen nicht. Thunberg ist strikter und konsequenter. Baerbock und die Grünen aber outen sich als typische Partei und greifen bei den eigenen für sich reklamierten Themen auf die nicht genannte Tagespresse etc. zurück, wo doch eigenständiges Problembewusstsein aufscheinen müsste und das muss sich auch in eigenen Worten zeigen. Das Durchdringen der Materie zeigt sich immer in der eigenen Wortwahl. Thunberg hat auch die deutschen Grünen zu Recht als Versager kritisiert. Wer sich Inhalte selbst erarbeitet steht auch dafür ein. Egon Bahr oder Willy Brandt schrieben ihre Bücher anders, alles, was dort steht ist inhaltlich durchdrungen inklusive eigener Wortwahl, das gilt auch für Gorbatschow. Wenn jemand Kanzler werden will, gelten andere Maßstäbe und nicht die Verzeihkultur der grünen Anhänger, die eines zeigen, Kritkverbot. Nur Kritik aber hilft weiter.

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  142. Andreas

    Das sind doch alles Sachen die als Allgemeinwissen gelten können, und daher gar nicht erst zitiert werden müssen? Wo ist das Problem?
    Wenn Sie jetzt behauptet hätte, sie hätte selbst einen neuen Zusammenhang entdeckt, wräe das vielleicht ein Plagiat, aber die Stellen oben scheinen mir sehr unverdächtig, das sind Zusammefassungen von Zusammenfassungen. Warum sollte man sowas zitieren? In einer akademischen Arbeit wäre das albern, und in einer populären einfach unnötig.

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  143. Winfried

    Ich bin sprachlos darüber, mit welchen Neuigkeiten wir hier konfrontiert werden. Ja, vielleicht hat die Autorin erst am Ende ihres Buches darauf hingewiesen, dass einige Fakten von anderen stammen. Ohne es mit Gewissheit sagen zu können, würden wohl noch mehr derartige Textstellen in etlichen Büchern auftauchen. Also Herr Weber, weitersuchen. In der Zwischenzeit kümmern wir uns um den Klimawandel, unsere Umwelt, die Folgen von Corona, Gerechtigkeit….

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  144. Felix Kleinert

    Frau Bärbock zeigt mit dem Buch einmal mehr, dass Sie gebildeter erscheinen will als sie ist. Wir haben noch fast drei Monate Wahlkampf vor uns und durften einen Lebenslauf erleben, der zwölf mal geändert wurde, bis er weitgehenden inhaltsleer, dafür aber wohl korrekt, war. In dem Zuge fanden wir heraus, dass Frau Bärbock keinen wirklichen Studienabschluss hat, keine wesentliche , relevante Berufserfahrung Und unter anderem mit ihren erklärungsbedürftigen Beiträgen zu Kobolden und Stromspeicherung im Netz die Bevölkerung belustigt. Der sicherlich renommierte Journalist Augstein fasst dieses Verhalten mit seiner Auffassung zusammen, dass er es für vermessen hält, dass sich jemand wie Frau Bärbock auf das Amt der Bundeskanzlerin bewirbt und nun die hemmungslose, nicht gekennzeichnete Übernahme von einfachen Fakten, aber auch inhaltlichen Schlussforderungen, aus Publikationen anderer Autoren. Es gehört schon eine ordentliche Portion Dummheit dazu, nach all diesen Vorfällen seine Stimme der Partei der Grünen zu geben, die solch eine Person an die Partei- und Wahllistenspitze bringt und uneingeschränkt unterstützt.

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  145. SternFuchs*

    Interessiert sich eigentlich noch irgendjemand dafür, WAS geschrieben oder gesagt wurde? Ist es wichtiger WER es ZUERST geäußert hat?

    Es sind bald 7,9 Milliarden Menschen auf diesem Planeten und wir laborieren noch immer an seit 40 Jahren bekannten Problemen herum. Da ist es fast unmöglich in einem ganzen Buch nichts zu schreiben das nicht irgendwann mal irgendwer schon genau so gedacht, gesagt oder geschrieben hat. Dieser Plagiats-Unsinn lenkt nur von den wahren Problemen und deren Verursachern ab.

    Fakt ist: Wir fahren seit Jahren mit Vollgas unser Ökosystem und damit unser aller Lebensgrundlage gegen die Wand, und das für kurzfristige Macht- und Profitinteressen von ein paar vorwiegend weißen, alten Männern und für SUVs, Flatscreens, Smartphones und Billigflieger!

    Das ist von mir! Und das kann zitieren wer will, ob mit Namensnennung oder ohne ist mir Wumpe! Hauptsache wir kommen endlich aus dem Quark und packen die Probleme ernsthaft an anstatt sie auf andere und kommende Generationen abzuwälzen. Und das dürfte mit einer Kanzlerin Baerbock wohl eher klappen als mit den anderen unter aktuter Prokrastination selbs nicht leidenden Kandidaten…

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    1. Dirk

      Wir sind in Deutschland mit knapp 2% am weltweiten CO2 Ausstoß beteiligt (stat. Bundesamt). Selbst wenn wir uns alle selbst kasteien, Veganer werden, Autos abschaffen und damit vielleicht 50% des CO2 Verbrauchs reduzieren, können wir damit die Welt nicht retten. Das Wahlziel von maximal 1,5% Temperaturerhöhung ist purer Populismus, weil es nicht in der Macht einer deutschen Partei steht, das zu erreichen. Und genau diesen ungehemmten Populismus dieser Partei sehe ich momentan für weitaus gefährlicher für den sozialen Frieden, als den der AFD. Während die meisten Mitbürger gegenüber der AFD inzwischen in Hab-Acht-Stellung gegangen sind (völlig zu Recht), wird dem Öku-und Gender-Populismus der Grünen offensichtlich unkritisch Glauben geschenkt. Die Grünen wollen nicht vermitteln, sie wollen die Menschen bekehren: dieses Bestreben kennen wir in der Vergangenheit schon von anderen Ideologien und das hat bisher immer in Unfreiheit und Katastrophen geendet. Währet den Anfängen.

  146. chr/christiane

    Ich besitze auch ein Buch von Ralph Knispel mit dem Titel:“ Rechtsstaat am Ende-Ein Oberstaatsanwalt schlägt Alarm“–ebenfalls erschienen im Ullstein-Verlag.
    Ab Seite 231 folgen „Anmerkungen“
    Beispiele-Zitate:-„Kapitel 1 Imageproblem“
    „7 Die Welt vom 11. Januar 2017“
    „8 http://www.transatlantic-journal.com/2017/08/deutsche-gerichte-hoffnungslos.ueberlastet/„…..
    Auf insgesamt 8 Seiten werden Quellen genannt. Zu Beginn wird als Autor genannt: „Ralph Knispel mit Heike Gronemeier“

    Warum wird im Buch von Herrn Knispel –und dem Ullstein-Verlag?– Wert auf Quellenangaben gelegt–bei Frau Baerbock nicht?
    Warum macht sich Herr Knispel –samt Ullstein Verlag– die Mühe, sämtliche Quellen akribisch zu nennen–was sicherlich viel Zeit und Geld kostet–bei Frau Baerbock wird auf Quellenangaben verzichtet?

    Der Anwalt von Frau Baerbock kann uns vielleicht eine Antwort geben!

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    1. SternFuchs*

      Wenn außer diesem Plagiats-Unfug und plumpen Beleidigungen nix mehr kommt freue ich mich schon auf das Wahlergebnis…

      Mal schauen wer am Ende „greint“

  147. T.D.

    Liebe Leute …Unsere anstehende Bundestagswahl dieses Jahr (2021) könnte sicherlich wie ein klassisches KINDER-Ü-Ei werden … Mit viel Spaß u.Spannung ! Carpe Diem …Nutzen wir den Tag !

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  148. chr/christiane

    Ich besitze ein Buch von Heiner Geißler (2015)–Titel:“Was müsste Luther heute sagen“, ebenfalls erschienen im Ullstein-Verlag. Ab Seite 269 folgen „Anmerkungen“. Herr Geißler bedankt sich bei „Julia Kühn (Lektorat)“ und „Carla Swiderski (Dokumentation).

    Dann folgen auf 18 Seiten Quellenangaben. Dazu gehören auch frühere Bücher von Herrn Geißler selbst. Jeder Titel wird genannt–jeder Verlag wird genannt–und beigefügt: Zitat:“Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Verlage“. Bedeutet,
    Herr Geißler hat sogar die Verlage seiner früheren Bücher um Erlaubnis bezüglich zitierter Passagen im aktuellen Buch angefragt. Herr Geißler weißt sogar darauf hin, dass er Zitate zu Originalschriften von Martin Luther teils modernisiert und in heutiger Sprache angepasst, oder aus dem Lateinischen übersetzt habe.

    Weiteres Beispiel, Seite 272–13- Zitat: „Zitiert nach Flasch, Kurt: Augustin. Stuttgart: Reclam Verlag. 1980, S.198“
    Da steckt jede Menge Arbeit drin–war bestimmt auch nicht preiswert.

    Bleibt die Frage, warum der Ullstein-Verlag bei Herrn Geißler so akribisch Quellen aufführt–bei Frau Baerbock nicht.

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  149. Dr.König

    Natürlich ist dies ein „Angriff“ auf die Grünen, auf Frau Baerbock. warum auch nicht? Diese treten als Weltverbesserer, Saubermänner, Gutmenschen auf – und da ist es schon wichtig, was dahinter steckt. Und hinter Frau Baerbock steckt offensichtlich jemand, die weitaus mehr sein möchte als sie ist, die eine Leistungsfähigkeit und Kompetenz vortäuscht, die sie nicht besitzt. Schlicht gesagt eine Blenderin und Aufschneiderin. Das ist jetzt für sich genommen nicht wirklich so neu und einzigartig, aber was mich hier immer wieder erstaunt ist, daß diese Leute ihr Verhalten selbst für ok befinden, offensichtlich weder ein schlechtes Gewissen noch auch nur eine Vorstellung oder ein Gefühl von richtig und falsch haben. Ja, „Vökerrechtler“ darf sich jeder nennen, das ist kein geschützter Titel, auch ich dürfte es, auch wenn es lächerlich wäre, weil ich trotz immerhin zweier Jur.Staatsexamnina und s.c.l-Promotion in Jura noch nie über das Studium hinaus etwas mit Völkerrecht zu tun hatte – sofern ich mit dieser Behauptung nicht potentielle Mandanten täusche. Aber es wäre lächerlich. Noch lächerlicher ist es, wenn jemand ohne Jurastudium nach einem popeligen Masterkurs (und jeder Jurist weiß, was er von diesen sog. jur Master zu halten hat) „in Völkerrecht“ behauptet, sie würde „vom Völkerrecht her“ kommen. Nicht, daß Völkerrecht so wirklich viel mit richtiger Jura zu tun hätte. Aber nicht mal Politologie hat sie zuende studiert, und das ist nun wirklich kein besonders schweres Studium, dazu hat es anscheinend nicht gereicht (aber unser Land regieren wollen), aber kotzt groß vor ihrem immerhin vollakademischen und promovierten Kollegen herum und gibt an wie zehn …. naja, das darf man ja nicht mehr sagen. Ich an ihrer Stelle hätte diese peinliche Ausbildungsvita im Hintergrund belassen und/oder mich rechtzeitig um wenigstens einen ordentlichen Uni-Abschluß bemüht, wenn ich schon meinen würde, daß akademische Weihen für eine politische Karriere wichtig seien. Aber stattdessen zu versuchen, mit ihrem lächerlichen Master aufzutrumpfen ….. das verrät einen derart eklatanten Mangen an Urteilsvermögen, meine Güte! Und jetzt auch noch abgeschrieben statt selber zu denken und zu schreiben (sofern sie in dem Büchlein überhaupt etwas selbst geschrieben hat). Warum überrascht mich das nicht? Diese Leute sind einfach – Blender, Hochstapler, Aufschneider, schwindelfrei und ohne jedes Gefühl für richtig und falsch. Aber das paßt zu den Grünen. Schade, schade, daß Frau Baerbocks sog. Masterarbeit nicht öffentlich ist. Nach alldem, was man bislang über sie erfahren hat, wäre es interessant, diese zu überprüfen.

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    1. Ally

      Ja, genau so sieht es aus! Es wäre alles nicht so schlimm, wenn AB einfach zu ihrer akademischen Schmalspurvita stehen würde. Stattdessen lässt sie sich als Eliteabsolventin feiern. So ein Master an der LSE ist für eine juristische Karriere in Deutschland maximal hübsches Beiwerk. Die Geldelite hat ein Interesse daran, den Ruf als Elite-Uni bestehen zu lassen. AB tun ihre CV-Tricksereien ja noch nicht mal Leid. Es seien ja nur „Schlampereien“. Das ist völlig unglaubwürdig. Sie nennt sich ja immer noch „Völkerrechtlerin“. Da habe ich vielleicht auch noch mehr Ahnung als sie, obwohl im im Vertragsrecht promoviert habe. Die völlige charakterliche Disqualifizierung erfolgte durch das Interview, in welchem sie Habeck als „Bauer“ abgekanzelt hat. Die Tatsache, dass dies von den Medien nicht aufgegriffen wird, zeigt wie überheblich und arrogant und verblendet dies links-grünen Meinungsmacher sind.

  150. Stefan Musiol

    Da ist ja nun gar nix dran. Wenn das Holzhaus 130 m hoch ist, was soll sie denn anderes schreiben? Und wenn das Pentagon von „Bedrohungsmultiplikator“ spricht, dann muss man es wohl auch authentisch so zitieren, Folgen des Klimawandels werden vielfach richtig genannt, usw. . Da dürften dann nicht nur ähnliche Wortwahl und identische Thesen vorhanden sein, sondern Passagen exakt kopiert werden, damit man von Plagiaten sprechen kann.
    „Plagiate“ aus dem Parteiprogramm der Grünen? Ernsthaft? was erwartet man denn als Inhalt von personenbezogener Wahlkampfliteratur, wie sie ja in der Politik üblich ist – sicher keine Abhandlung nach wissenschaftlichen Standards.
    Viel interessanter wäre z.B. die Aufarbeitung der Widersprüche der Grünen bei der Förderung und aktiver Bewerbung klimaschädlicher Holzverbrennung und die Hintergründe dieser wissenschaftsfernen Klimaunlogik. Da wird Wissenschaft nicht kopiert, sondern geleugnet und Waldzerstörung mit dem Tarnbegriff „Biomasse“ vertuscht. Das ist wirklich schädlich für Klima und Luftqualität und damit für alle.

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    1. Ottmar Welker

      Die Jahreszahlen 2007. statt 2010. wurden getauscht. Wenn Frau Barebock es genauer weiß, soll sie das korrigieren. Das wäre ein Plus für sie.
      Meine Frau weiß auch etwas anderes als die Virologin Frau Cisek, weil sie das Video mit eigenen Augen sah und eine Ansteckung von 15 Sekunden nannte. Das beschwört sie. Bei Baerbock geht es nicht nicht um exakt 130 m. Es könnte jede andere hohe Zahl genannt sein.
      ://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/
      Beim Virus der delta Variante dagegen ist Frau Cisek sowohl in der Zitierung als Wissenschaftlerin unsorgfältig, als auch eine „Schauspielerin“, indem sie vorgibt die „exakte“ Wissenschaftlerin zu sein spielt sie Sachkompetenz vor. Für mich daher mit Vorsicht zu “ genießen“ in diesem Punkt und allgemein in Zukunft.
      Es ist keine angebliche Ansteckung. Meiner Frau glaube ich. Eine Falschauskunft auch nicht.
      Berichte vom Hörensagen zu kommentieren und Nachweis zu verlangen ist nicht „seriös“ nach meinem Empfinden. Sie sollte als Ärztin das Schlimmere als möglich undfür wahrscheinlich halten und eine aus China gemeldete Gefahr erst nehmen.
      Nur weil es aus China kommt angeblich und eine Frau nicht 10 statt 15 Sekunden auf der Toilette gewesen war und schon damit in Kontakt gekommen ist sei „in der Regel“ nicht nachweisbar? warum sich nicht informieren?
      es ist möglich: Globat Times 24.6.2021 S. 4 Epidemiologe Zhong Nanshang
      Berichte über angebliche Ansteckungen mit Delta binnen zehn Sekunden bewertete Ciesek mit Zurückhaltung: In der Regel könne man dies gar nicht so genau untersuchen.

  151. Jens Gärtner

    Ich verstehe die Kommentare nicht, die jetzt immer noch nicht erkennen können, dass wir es mit einer Hochstapler*in zu tun haben. Es steht doch alles hier und es wird noch vieles mehr rauskommen. Und es kann schon darum kein „versuchter Rufmord“ sein, weil der Ruf von dieser Frau schon vorher ruiniert war. Siehe Beliebtheitswerte Umfragen Politiker.

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    1. Ottmar Welker

      Korrektur „Global times 28.6. 2021 S.4 “ nicht Globat.
      Wissenswert ist die Neubewertung der Kathegorie „enger Kontakt“.
      Eine neue Strategie mit der Variante umzugehen.
      Vier Tage bevor eine symtomatische Ansteckung festgestellt wurden ist nun gemeint. Am Arbeitsplatz Wohngebäude.
      Professor Nanshang hat 2003 das Virus SARS1 aus Wildtieren entdeckt und im Januar die ansteckung von Mensch zu Mensch. Jetzt untersuchen sie die Nukleinsaureproben Tieren, wie Ratten, an den besagten Orten in der Guandong Provinz. 155 von 166 Infizierte wurden sequenziert.

      Der Epidemiolge schlußfolgert, dass ohne sofortige Gegenmassnahmen 7.3 Millionen Menschen infiziert worden wären.

      Ich bleibe besser eine Zeit länger in diesem Land. Von „Verharmloser“ aus Politik und Wissenschaft wie Frau Cisek oder „Blender“ wie MP Kretschmann zuallerst habe ich genug als Kommilitone abbekommen. Bewahre uns vor denen. In China wird jedes Versagen geandet. Bei uns verteidigt bis zum eigenen Untergang.

      Die „plausiblen“ , eingängigen Geschichten als Marke „Kretschmann“, „Baerbock“ ,“Özdemir“ von heute über frühere „Sünden und Heldentaten“ sind demnach teilweise erfunden. Ich selbst sah und hörte davon und fragte nach.
      Politik, Wirtschaft und Wissenschaft decken Pleiten und Pannen oft zu.
      Letzte Beispiele sind Kirchen, deren Verfehlungen, Nachlässigkeiten und Untaten nunmehr aufgedeckt werden.
      Nur mit Aufdecken und der Öffentlichkeut bekannt machen, halten sie sich die „Vorzeige“ Grünen schwer zurück. Ihre vorgezeigte eigene „Alibi“ weiße Weste und Verdienste für könnten auch in Angehörigeder Famile Kratzer abbekommen haben. Hat der Wähler, Kreis der Anhänger und Ehepartner nie etwas gemerkt?
      https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Rudi-Hoogvliet-Der-Mann-hinter-der-Marke-50633

  152. Euro Troll

    „Plagiatsaffäre“, „Dreckskampagne“. Wozu die Aufregung auf beiden Seiten?

    Den Titel „Bundeskanzlerin“ wird sie doch so oder so in ihrer Vita führen können – ganz gleich ob sie die Wahl gewinnt oder nicht 😉

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  153. Dipl.-Ing. Daniel Berghoff

    Herr Dr. Weber,
    kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen eines Textplagiats und einer Textkopie ?

    Falls ja, wieso bezeichnen Sie dann eine Textkopie als Textplagiat obwohl es kein Plagiat ist ?
    In der Wissenschaft sollte man da schon exakt sein.
    Falls nein, bin ich gerne bereit Ihnen den Unterschied zu erklären.

    Zum im Raum gestellten Vorwurf der Urheberrechtsverletzungen:
    Gibt es irgend ein Hinweis dass ein Urheber seine Rechte verletzt sieht ?
    Vielleicht Fragen Sie mal Herrn Harbeck es würde mich doch stark wundern.

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    1. Ottmar Welker

      Texte kopiere ich hier ein.
      Die Urheberschaft für „gemeinsame Erkenntnisse“ von Thomas Peine ist erloschen und in den Archiv Guthenberg übersetzt vorhanden. Es ist Allgemeingut geworden und berühmt.

      Jemand mit Hochachtung vor allgemeinen Erkenntnissen nennt denjenigen, der früher lebte und bis heute „weiterlebt“ mit seiner Leistung und respektiert ihn dadurch als bedeutend.
      Sittlich Moralisch sehe ich ein (Menschen)Recht, das verletzt wird mit dem Textplagiat von Frau Baerbock und anderen. An sie, vor und neben ihr Lebenden, zu erinnern, scheint es Frau Baerbock gar nicht mehr anzukommen vor. Stumme wie ein Stuhlbein oder ein Laternenpfahl.
      Die Common Sense Philosophie käme laut Wikipedia aus Schottland und sei dort nach Hans -Georg Gadamer die Schottische, spontane, und gehe auch gegen dem intuitiv verfolgten trotz entgegengesetzer Gründe seinen Weg . In der EU wird diese Einsicht hochgehalten. „Jetzt wollen wir das Land erneuern“. Als Verfassungspatriot*innen gemeinsam mit Habeck.
      Dieser Begriff, 1970 von Rolf Sternheimer neu geschaffen, in Wickipedia so angegeben, bedeute die in der EU gemeinsamen Werte des Pluralismus, Demokratie und Meinungsfreiheit in der Politik. Im Gegensatz zu gemeinsamer Sprache und Ethnie (“ Der fehlende Bezug zum Volk im Sinne einer Ethnie ist von Verfassungspatrioten allerdings gerade gewollt, gehen sie doch von einer Freiheit und Gleichheit aller Menschen aus. Eine Nation konstituiere sich nicht über Abstammung, sondern über Wille und Geschichte. Die Kategorie Volk ist hierbei im Sinne des Demos zu verstehen, d. h. der Menge aller Wahlberechtigten, die die Grundlage der Demokratie bildet.)“

      „Zur Beschreibung dieser neuen Mitte-Partei gehört auch, die Grünen »Verfassungspatriot*innen« zu nennen. Diesem Verfassungspatriotismus hat ihr Co-Chef Robert Habeck schon vor elf Jahren ein ganzes Buch gewidmet…Über Baerbocks politische Positionen und Forderungen verrät das Buch zunächst nicht viel Neues“.
      Also bleibt nur Habeks Buch lesen.
      https://www.spiegel.de/politik/deutschland/annalena-baerbock-und-ihr-buch-klima-bullerbue-und-opa-waldemar-a-d0878dde-99f8-4fb5-bfde-00d4d2c94810

  154. Marion S.

    Danke für Ihre Arbeit. Traurig, dass einige Grünenfans nun versuchen, diese schweren Verfehlungen zu verharmlosen oder zu verleugnen, obwohl hier alles einwandfrei aufgezeigt und bewiesen wird. Guttenberg hatte wenigstens den Schneid zurückzutreten.

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  155. Jemand

    Bis auf einen Vorwurf, kann ich bei den aufgezählten Passagen kein copy and paste erkennen. Wenn ich einen Artikel in einer Zeitung lese und danach meinen Freunden davon erzähle, ist es vollkommen normal, dass ich manche Formulierungen oder Ansichten übernehme. Nichts anderes ist bei diesem nicht wissenschaftlich Buch passiert.

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  156. Onkel Donald

    Vielleicht ist das Schlimme an dem Buch gar nicht das Abschreiben sondern vielmehr das Verlogene und Unaufrichtige an und in ihm. Wenn ich ( was ich nie täte…) Geld für ein Buch von Annalena B. ausgebe, wünsche ich mir auch einen Mehrwert dafür. Dann erwarte ich neue Erkenntnisse. Für mein Geld will ich etwas Authentisches bekommen – und seien es auch nur Einblicke in die Kunst des Gurkenanbaus. Collagen aus alten Texten rechtfertigen nicht das sinnlose Fällen so vieler kostbarer Bäume. Und Wahlprogramme stehen sowieso im Internet zum Abruf bereit.

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  157. Felix

    Danke für Ihre Bemühungen. Baerbock könnte in naher Zukunft noch anstatt als Kanzlerin als Hochstaplerin in die Geschichte eingehen.

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  158. Günter L.

    Da gibt es mit Sicherheit zig, hunterte, wenn nicht gar noch mehr Bücher, die geschrieben wurden und noch geschrieben werden, deren Grundlage Datenmatertial ist , das allgemein zugänglich ist, und dann ist es nun mal so, dass sich bei vielen Büchern in den einen oder anderen Textpassagen Stellen finden*, die bei einer genaueren Lupenbetrachtung einem „Abschreiben“ ähneln oder möglicherweise auch abgeschreiben wurden. Da wir uns in Deutschland in einem Wahlkampf befinden, bei dem es sich nicht zentral um Inhalte von Büchern drehen sollte, sondern bei dem es sich um wichtige zukünftige Weichenstellungen in der politischen Landschaft geht, finde ich eine einseitige Betrachtung einer einzelnen Spitzenpolitikerin etwas einseitig. Was hier geschieht, ist eine einseitige Betrachting eines Buches einer Person. Bitte Herr Weber, Sie sollten doch bitte so freundlich sein und alle Bücher und vor allem auch Aussagen aller Spitzenpolitiker möglichst aller Kandidaten auf Genauigkeit und einem Plagiatsverdacht, auf Wahrheit, und auf Korrektheit prüfen und so die politische Diskusionslandschaft und Medienwelt ausgewogen und sachlich auf dem laufenden halten. Ein Buch ist KEINE wissenschaftliche Arbeit. Da haben Sie sich viel Mühe gemacht, aber wem nützt es….In fünfzig Jahren wird man auf die heldenhaften Taten zurückblicken…..
    *Es gibt Software, die auf Plagiat prüft. Ist eine solche Software akkreditiert und rechtssicher? Also vor Gericht gültig?
    Wer prüft eine solche Software auf korrektheit?

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  159. -Arno von Nyhm-

    Hallo Herr Weber,

    Ich habe mir einmal die von Ihnen genannten Stellen angesehen. Abgesehen von der von Ihnen genannten Seite 219, konnte ich keinerlei Auffälligkeiten erkennen. Und selbst die ist vermutlich kein Plagiat. Auf Frau Baerbrock scheinen Sie sich allerdings eingeschossen zu haben, wie unschwer zu erkennen ist – so zumindest mein persönlicher Eindruck. Grundsätzlich sollte man wohl festhalten, dass Menschen zu ähnlichen Themen, wenn es in ihren Ansichten Überschneidungen gibt, diese mit ähnlich klingenden Sätzen zum Ausdruck bringen könnten. Das deutsche Vokabular kennt durchaus Grenzen. Zumindest wenn jemand anderes noch verstehen soll, was man mitteilen möchte. Das persönliche Vokabular von Juristen, Politikern, Journalisten, Behörden, Beamten… Ist recht ähnlich. Seltsam, dass da Äußerungen zum gleichen Sachverhalt potentiell ähnlich klingen. Ich denke, Sie können jedes beliebiges literarisches Werk nehmen und werden darin Sätze finden, die Sie auch in anderen finden können. Ich finde es sonderbar, dass jemand in Österreich sich ausgerechnet mit Bücher deutscher Politiker beschäftigt. Und das auch noch in seiner Freizeit! Oder war das ein Auftrag, mit dem Sie Geld verdient haben? Auf jeden Fall haben Sie nun die mediale Aufmerksamkeit, allerdings wohl auch die jurisrische(wie man so liest). Bevor Sie sich jetzt abmühen, Plagiate in diesem Kommentar zu finden… Die Kontaktdaten(Pflichtangaben) sind selbstverständlich nur sinnloser Datenmüll

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  160. Robert Peters-Gehrke

    Sie schreiben, Sie hätten sich in das Thema Baerbock „verbissen“. Das merkt man. Zeit jemand ranzulassen, der objektiver ist, Herr Weber.

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  161. Angelika Barbe

    Das Baerbocksche Verhalten- sich zu eigenen Gunsten zu „irren“, den „Lebenslauf aufzuhübschen“, sich „Studienabschlüsse selbst zu genehmigen“ macht mich mehr als stutzig. Nein, ihre Lügen sind keine Verbrechen. Aber die Anzahl der Kleinlügen lassen auf ein unverschämtes Selbstvertrauen schließen, das nicht auf eigenen Leistungen beruht, sondern auf angedichteten, die sie inzwischen selbst zu glauben scheint und auf mächtigen Hintermännern. Mit solcherart Falschangaben führte uns der Stasispitzel Ibrahim Böhme an der Nase herum. Erst bei genauerem Hinterfragen seiner Selbstaussagen kamen wenigen seiner Mitstreiter Zweifel. Man möchte zu gern glauben, was der Blender (das erkannte ich auch erst viel später) erzählt.
    Lügner verraten sich mit kleinen Betrügereien, die sie sich genehmigen, um andere zu täuschen. Aber sie reagieren aufgebracht, wenn sie entlarvt werden. A.B. hätte keine exzellenten Abschlüsse gebraucht. Glaubwürdigkeit und Integrität wären ihr hoch angerechnet worden. Aber dieses kostbare Kapital hat sie längst verspielt. So stürzte damals auch Ibrahim Böhme über seine eigenen Lügen.
    Ich bin Ihnen, Herr Weber überaus dankbar, dass Sie genau hinsehen, und nicht allem blindlings vertrauen, was uns von Politikern so vor die Füße geworfen wird.

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  162. RoMaPe

    Sehr geehrter Herr Weber,

    ich würdige Ihre Arbeit sehr … aber: Schuster bleib bei deinen Leisten.

    Welche Erwartung haben Sie an ein Buch einer Politikerin über aktuelle Fragen? Das sind doch schnell dahingeschriebene Texte, in denen der Politiker seine Gedanken ein bisschen ausführlicher formulieren kann als bei einer Rede. Mehr nicht. Und weniger nicht.

    Wenn sie hier denselben Maßstab anlegen wie bei einer wissenschaftlichen Arbeit, dann produzieren sie eine riesige Aufregung bei den politischen Gegnern und viel Presse = schöne Werbung für ihr Unternehmen; und das kostenfrei.

    Super-Marketingidee – oder etwa eine gut bezahlte Aktion der politischen Gegner?

    Wo soll das hinführen? Überziehen Sie demnächst den Bundestagspräsidenten mit Plagiatsvorwürfen, weil er in einer Rede Fritze Schiller zitiert ohne seinen Namen, das Werk und die Stelle zu nennen?

    Alles was recht ist: die Untersuchung auf Plagiate gehört in die Welt der Wissenschaften – Ende Gelände.

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    1. Joachim Dirker

      Kaum geht es um eine Kanzelerkandidatin der Grünen und schon werden die Anforderungen heruntergeschraubt. Passt zum Wahlprogramm der Grünen, wo es mehr um Kompetenz und Wertigkeit als um Wissen und Leistung geht. Frau Baerbock ist die Speerspitze eines verwöhnten Klientels, das sich mit minimaler Leistung durch das Bildungssystem geschummelt hat und von steuerfinanzierten Einkommen lebt.
      Die Causa Baerbock ist hiermit nicht zu ende. There is more to come!

  163. Christian Schmitz

    Ist ja schön, das sie die Quellen des Buchs gefunden haben und zeigen, das da bei der Übernahme von belanglosen Formulierungen wenig Arbeit rein gesteckt wurde. Aber es geht nun mal nicht um eine Doktorarbeit, wo dies erforderlich ist. Da könnte man genauso geschockt sein wenn man merkt wie wenig Eigenleistung in Nachrichten steckt, wenn man daneben die Argenturmeldung sieht. Oder bei Gesetzen den Entwurf des Lobbyverbands…

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  164. rpu

    Interessante Analyse, nur leider sind die eingestreuten politischen Kommentierungen völlig unangemessen und unseriös. So macht es deutlich den Eindruck, es geht um eine (eher rechte?) Schmutzkampagne aus dem Ausland, finanziert von wem auch immer.

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  165. caesar

    Was Frau Baerbock geschrieben hat oder schreiben lassen hat und ob das abgeschrieben wurde oder nicht spielt keine Rolle,da es mit der Realität nichts zu tun hat.Es lohnt sich auch nicht das zu lesen und schon gar nicht das gar zu kaufen.

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  166. Frank Schneider

    Herr Weber, machen Sie sich doch mal die Mühe über Herrn Scheuer zu schreiben oder ihren großen Kaiser von Österreich, Sebastian der Erste. Gestalten wie ihnen gehört das Handwerk gelegt. Wohlgemerkt juristisch nicht mit irgendwelchen Drohungen gegen Leib und Leben.

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    1. Euro Troll

      Herr Weber, Gestalten wie den Vorredner zur Weißglut zu bringen heißt, alles richtig zu machen im Leben!

    2. Eik Malkowski

      Ich ergötze mich am Furor halbgarer Grünlinge, der sich grundsätzlich immer dann erbricht, sobald man deren Ikonen bloßstellt. 🤣. Erinnert iwie an geistig Zurückgebliebne, denen man offenbart dass es keinen Weihnachtsmann gibt, und der Storch nicht die Kinder bringt. 🤣👏🤡

    3. Sabine Link

      Da hier wahrscheinlich im Auftrag einer „dubiosen“ Geldquelle das Buch von Frau Bärbock untersucht wurde, müsste sich ein politischer Gegner oder ausländische Propaganda finden, die die Untersuchung finanziert. Das Buch wurde nicht einfach so von Herrn Weber kostenfrei „begutachtet“.
      Den Rest kann man sich denken ….

    4. Hans Wurst

      Hier geht es um eine Person die Bundeskanzler werden will, da gehören Dinge wie Kompetenz und Glaubwürdigkeit einfach besser rüber wie abgeschriebener Text 😉

    5. Olaf Nirrvek

      Sehr geehrter Herr Schneider,
      ich bin ganz bei Ihnen. Bezüglich Hr (seit längeren ohne Dr.) Scheuers Dissertation konnte die Prager Karls-Universität systematische Täuschungsabsicht konstatieren – aber bei allen Respekt für so eine Institution, es dürfte doch bekannt sein, wie kleine Doktorgrade im Ausland erworben werden können. Da möchte man sich doch nicht ins eigene Knie schiessen mit einer zu strengen Nachprüfung.
      In Bayern… wurde seine Arbeit zur „Kommunikation der CSU im System Bayerns“ für zu schlecht bewertet um zur Promotion zugelassen zu werden.
      Persönlich finde ich es ein fast ein wenig narzistisch, wenn sich Menschen (nicht nur in der Politik) ihren Lebenslauf für die Karriere schmücken möchten – dennoch zählt für mich der politische Ertrag: und da hat Hr. Scheuer auch moralisch (und damit auch die CSU, die sich einen Ministerrücktritt – noch dazu in der schwierigen Causa „PKW-Maut“ – nicht leisten wollte) absolut versagt.
      Demgegenüber ein aus wissenschaftlicher Sicht ungenügend verfasstes Buch Fr. Baerbocks? Ich bitte Sie Hr. Dr. Weber… Ob Sie von dritten zu Ihrer Recherche „animiert“ worden sind bzw. der Zeitpunkt Ihrer Veröffentlichung „opportun“ ist spielt da eigentlich auch keine Rolle.
      Im übrigen freue ich mich zwar, daß sich eine Partei entschlossen und den Mut gefunden hat, nach Angela Merkel wieder eine Frau als Kandidatin zu nominieren – da ich aber eher aufgrund Inhalten, denn nach Personen meine Stimme abgebe- stehe ich den Grünen in einigen Punkten eher fern.

    6. Ostacem

      Das sind nicht die „Kreise“, für die Weber sich interessiert, so scheint es zumindest.
      Und der Aufrauf des Benennens von weiteren Quellen, die hinter einer Paywall stecken und somit für Webers Software nicht zugänglich sind, wie unter anderem auf SPON Online berichtet wird, könnte man als Denunziantentum empfinden. Das kennen wir sonst eigentlich nur aus „gewissen“ politischen Kreisen.

    7. Olaf Nirrvek

      KORREKTUR: Natürlich muss es heißen … konnte die Prager Karls-Universität KEINE systematische Täuschungsabsicht konstatieren…

    8. GrünistdasneueBraun

      Ihre Antwort geht doch in die selbe Richtung, wie das Baerboeckchen Texte als ihre eigenen herausgibt. Sie Herr Schneider finden es doof, dass man die B. mal wieder bei einer schwerwiegenden selbsterhöhenden Fälschung ihrer eigenen geistigen Fähigkeiten erwischt hat. Bravo! Und das wollen Sie verteidigen? Warum den Fälscher**** unterstützen, fragt sich selbst der geneigte Leser. Weil sie nicht differenzieren können. Ich glaube eh, dass die B. nicht einen geraden Satz sprechen kann, das Buch hat ihr die Talentschmiede der Nachwuchsgrünen und Altachtundsechziger geschrieben. :–)) Man liefert halt nur dass, was man kann und mehr kann man eben nicht. Schön, dass es bis zur BuTaWa noch lang ist, bis dahin tritt Else B. gar nicht mehr an, weil sie sich mit ihren erlogenen Kompetenzen selbst in Pattensen nicht mehr blicken lassen kann.

    9. Soisses

      Achtung Plagiat: Dass die bleckende politische Unfähigkeit, fachliche Disqualifikation und offenkundige charakterliche Nichteignung der Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock für jegliche Führungsaufgaben (erst recht für die deutsche Kanzlerschaft) dazu ausreichen würde, sie über sich selbst stolpern zu lassen, war im Prinzip zu erwarten – und dafür braucht es gar keine Schmutzkampagne.

    10. Jörg R

      Herrn Scheuers Promotion wurde bereits 2014 umfassend von dessen Hochschule geprüft. Zudem ist Herr Scheuer ohnehin nicht berechtigt, seinen „Doktortitel“ in Deutschland zu führen. Insofern zielt Ihr Ablenkungsmanöver ins Leere.
      Der Rest Ihres Beitrags fällt in die Kategorie „Getroffene Hunde bellen“

    11. Alexander

      Herr Weber war maßgeblich an der Entlarvung von ÖVP Ministerin Christine Aschbacher beteiligt, einer konservativen Ministerin der Regierung Kurz

    12. JH

      Herr Schneider, mit geistiger Freiheit haben Sie es nicht so, was? Meinungs- und Pressefreiheit missfällt Ihnen ganz offenkundig.
      Zum Glück ist das Aufdecken von Plagiaten jedoch nicht verboten, insofern gibt es da auch keinen Weg, Herrn Weber mit juristischen Mitteln „das Handwerk zu legen“.
      Ihre what about ism Andeutungen zu vermutlich Andreas Scheuer und Sebastian Kurz bleiben inhaltsleer und nebulös – und lenken deswegen dann eben doch nicht von Annalena Baerbocks Plagiats-Stil ab.

    13. Martin Zabe-Kühn

      Na, dann gehen Sie doch juristisch vor. Das Urteil wird sicher hier veröffentlicht.

    14. consul

      Wenn Herr Scheuer als Bundeskanzler kandidiert, kann man ihn ja überprüfen. Aber im Augenblick gibt es andere, die wichtiger sind.

    15. sebastian

      Herr Schneider,
      es steht Ihnen doch frei, dass Sie über Herrn Scheuer oder Herrn Kurz schreiben.
      Ich denke zwar nicht, dass Sie dort im Ansatz diese „Ungenauigkeiten“ finden, wie sie sich offenbar durch die gesamte Laufbahn von Frau Baerbock ziehen, aber Sie könnten ja das Gegenteil beweisen.

    16. Martin Schmitt

      Herr Weber ist meines Wissens mehrfach als Gutachter für die Grünen tätig geworden. Deshalb kann man davon ausgehen, dass er rein sachlich argumentiert. 🙂

    17. Matthias Kupfer

      Da sieht man doch erneut, dass Frau Baerbock eine Frau ohne Haltung ist. Danke für die tolle Arbeit. Herrn Gauland passiert das nicht.

    18. Dirker

      Ach du lieber Gott, ein hard-core Grüner! Seine Sie froh, dass sich noch niemand ernsthaft mit dem Schwachsinn des WPs befasst hat. Beispiel: „Wir sorgen für Vollbeschäftigung“ …, „das der Euro überall in Europa gleich viel wert ist“ und andere Zotten. Frau B. ist symptomatisch für die Grünen: Blender!

      p..s. Hoffe, ich habe das richtig aus dem WP abgeschrieben.

    19. Jonas Deutel

      Ja Demokratie, Meinungsfreiheit und wissenschaftliche Fakten sind nicht jedermanns Freund und vor allem dann nicht, wenn es gegen die Politik der Grünen geht. Ich frage mich, welchen Unterschied es bezüglich der totalitären antidemokratischen Meinungen zwischen der Grünen Partei und der AfD gibt? Ich erkenne nur Gleichheiten.

  167. Aramis

    Die Vorsitzende und Kanzlerkandidatin der Grünen schreibt aus dem Programm der Grünen ab und plagiiert sich am Ende noch selbst? Skandal.
    Was kommt wohl als nächstes? Olaf Scholz, der unverschämt SPD-Forderungen klaut? Söder, der einfach so die Bibel plagiiert? Bleiben Sie am Ball, wir sind gespannt.

    Antworten
    1. Gellerd

      Eine Kleinigkeit hier, eine Unachtsamkeit da. Und Sie ärgert sich im Nachhinein wieder selbst am meisten…
      Ich wünsche mir daß es Ihre Privatsphäre bleibt und soetwas künftig nicht mehr von öffentlichem Interesse sein wird. Hoffentlich fällt das angestrebte Amt jemandem mit mehr Profession zu!

    2. Fremdgesteuert

      Auffällig schon, dass man fremde Arbeit als eigene Leistung ausgibt…aber wer dazu Vertrauen hat….

    3. JH

      Schriften der BPB und Der Spiegel sind zum Glück nicht das Programm der Grünen, Aramis.

    4. Frank

      @ Aramis
      Vielleicht können Sie es nicht verstehen: Nachdem ich andernorts keine andere schriftliche Einlassung (weder eine Arbeit noch einen Aufsatz) von Frau Bärbock finden konnte, interessiert es mich schon, ob eine Kanzlerkandidatin mit vermeintlich halber Ausbildung einen eigenständigen – evtl. auch komplexeren – Gedankengang selbständig formulieren kann. Ihr Buch kann hierbei leider keinen Einblick geben. Auch das Parteiprogramm ist die Strategie vieler anderer, und wie mir scheint, nicht das Ergebnis ihrer Kompetenz.

    5. Axel R Göhring

      Na ja, Politikerbücher in Wahlkampfzeiten sind ja eh fürs Einstampfen gemacht. Wenn das Teile des Parteiprogramms drinstehen, ist das nicht das Hauptproblem. Aber wörtliche Übernahmen sind schon peinlich. Das Problem zeigt, daß wohl kein professioneller Ghostwriter am Werk war, sondern ACAB selbst.

    6. Dirker

      Na ja, wenn es Ihnen nach dem Kommentar besser geht. Auch gut. Ihr Kommentar und Frau B. sprechen für sich selbst!

    7. Dirker

      Hoffe, es geht Ihnen nach diesem Kommentar besser. Wahrheiten sind schmerzhaft, ich weiß, da bringt so ein Kommentar Entlastung!

  168. Martin Wenninger

    Es ist gut, wenn sich jemand die Mühe macht um das Sachbuch der grünen Kanzlerkandidatin zu analysieren. Eine Frage taucht bei mir auf: Haben Sie diese Analyse aus eigenem Antrieb in Angriff genommen oder haben Sie einen Auftraggeber, Herr Weber? Für mich als klaren Befürworter Baerbocks sieht es nach einer gezielten Attacke auf die Person der Kandidatin aus. Mit Erfolg, es wird in den Medien schon mehr über die angeblich abgeschriebenen Stellen gesprochen als über den eigentlichen Inhalt ihres Buches. Obwohl es sich um ein Statement einer Politikerin handelt und nicht um eine Doktorarbeit noch um eine andere wissenschaftliche Arbeit, der Stempel „Plagiat“ ist jetzt trotzdem schon drauf. Gut so. Ich bin Grünen-Mitglied und für mich zeigt das, sie wird als gefährliche Gegnerin eingeschätzt. Ich denke, das wird ein spannender Bundestagswahlkampf und ich werde auf jeden Fall vorher ihr Buch lesen.

    Antworten
    1. Herr Bernd Schamberger

      es scheint, dass die Grünen beim Schummeln erwischt wurden und nun die schlechten Verlierer sind, hoppla, kein Schein, es ist Realität

    2. Susanne

      Stefan Weber hat hier erstklassige Arbeit geleistet und eigentlich sollte man es schon hinterfragen, wenn jemand ohne die benötigte Bildung meint ein Sachbuch über ein dazu noch für Frau Baerbock fachfremdes Thema zu veröffentlichen. Das Resultat sehen wir hier und es sagt ähnliches über ihren Charakter, wie der teilweise erfundene Lebenslauf. Als Wissenschaftlerin, die sich mit der Thematik der menschlichen Sicherheit und in diesem Zusammenhang Klimawandel beschäftigt, bin ich entsetzt über so eine Dreistigkeit. An Stefan Weber meinen aufrichtigen Dank, denn er trägt dazu bei diese respektkosen Selbstdarstellungen an die Öffentlichkeit zu bringen.
      Die Grünen hatten eine Auswahl an wirklich guten Kandidaten und vielleicht sollten Sie mal über Ethik nachdenken.
      Ich wähle übrigens ÖDP, weil mir ökologische Themen am Herzen liegen.

      Überlassen wir bitte das Verfassen von Sachbüchern Menschen mit einer passenden Vorbildung, dann kommt es nicht zu solchen Plagiaten. Sachbücher für die Allgemeinbevölkerung können übrigens auch Quellen beinhalten.

    3. Ralph Lang

      Meine Güte, die Frau wird nicht als “gefährliche Gegnerin“ gesehen und deswegen und natürlich besonders als Frau persönlich diskreditiert, sondern ist schlicht und ergreifend nicht in der Lage, das Amt zu bekleiden.
      Ihre dummen und naiven Fehler sind eines, zu ihnen nicht zu stehen und im Nachgang zu lügen, dass sich die Balken biegen ist angesichts der leichten Falsifizierung ihrer Behauptungen unerträglich. Anstatt zuzugeben, eine gewaltige und peinliche Bildungslücke (zumal für eine Politologin) zu haben, wenn sie den Begriff der Sozialen Marktwirtschaft nicht in den richtigen Kontext setzen kann, legt sie im Zeitungsinterview frech nach und spricht von einer Vereinfachung durch die Zusammenlegung von Begriffen in einem Satz. Die Bundestagsrede ist jedoch dokumentiert, was diese dreiste Lüge leicht entlarvt. Ein eher mäßig gebildeter Mensch, der permanent Falsches verbreitet, um den Anschein einer gehobenen Ausbildung und intellektueller Leistungen zu vermitteln, die schlicht nicht existent sind, ist und bleibt ein Hochstapler. Sich dann noch über andere zu erheben ( Völkerrecht vs. Kühe melken) und eine Art Opferrolle einzunehmen muss bei jedem objektiven Betrachter einen Brechreiz auslösen.
      Nein, Frau Baerbock bekommt nicht soviel Gegenwind weil sie eine Frau ist oder weil skrupellose Eliten sie diffamierten, sondern weil sie eine geistige Dünbrettbohrerin, Aufschneiderin und Lügnerin ist, dazu moralisch recht fragwürdig und, wie sich herausstellt, einen wirklich miesen Charakter hat. Zum Glück offenbart sich das vor der Wahl.
      Geschickte Lobbyarbeit soll nun die jungen Wähler und all diejenigen, die sich einen gesellschaftlichen Fortschritt sowie endlich tatsächlich gleiche Rechte und Chancen für Frauen in unserem Land wünschen dahin gehend beeinflussen, dass sie Frau Baetbock jetzt erst recht wählen. Die Lüge, sie werde demontiert, weil sie eine Frau sei, ist mittlerweile fast Konsens in den Medien. Hätte Frau Baerbock Anstand und ein wenig Intelligenz, würde sie das Feld räumen, den sicher auch nicht perfekten ( wer ist das schon?) Herrn Habeck übernehmen lassen und damit ihrer Partei zumindest eine gute Chance auf den Gewinn der Wahlen ermöglichen. Gemeint ist damit nicht ein besseres Abschneiden als bei der letzten Wahl, sondern ein besseres Abschneiden als die Union. Die Lobbyarbeit am Narrativ der unschuldig demontierten Frau wird sicher fruchten, doch für dieses Ziel nicht reichen. Denn auf Sicht lassen sich auch unerfahrene Wähler in ihrer Mehrheit nicht manipulieren.
      Wenngleich von Frau Baerbock als narzistischer Hochstaplerin nach Dunning-Kruger Einsicht nicht zu erwarten ist, sollte doch zumindest ihre Partei einsehen, mit ihrer Nominierung einen schlimmen Fehler begangen zu haben und den schleunigst korrigieren. Dem Amt ist Frau Baerbock niemals gewachsen und das Amt verdient es nicht, derart beschädigt zu werden. Der letzte Halbsatz gilt selbstverständlich auch für männliche oder diverse Kandidaten. Schlimm genug, dass ich das erwähnen muss, nur weil ich keine freche, hohle Nuß an der Regierungsspitze sehen mag….

    4. Des Kaisers neue Kleider

      Sie wird nicht als gefährliche Gegnerin eingeschätzt sondern schlicht als Lügnerin. Und das endet anscheinend nicht mit ihrem Lebenslauf. Aber wenn sie das wählenswert finden nur zu. Das sagt schon etwas über die Grünenwähler aus.

    5. Karl Mayer

      Ich denke, jeder der will, kann sich auch ohne fremde Hilfe ein Bild über Baerbock machen. Baerbocks Parteitagsrede ist z.B. ein interessantes Betätigungsfeld. Ich habe mir die Mühe gemacht, die Rede zu hören – also nicht das, was Baerbock vielleicht sagen wollte, sondern das, was tatsächlich über ihre Lippen gekommen war. Zusammenfassend mit allen „Bildern“, die bisher über Baerbock bekannt wurden, möchte ich die Hoffnung aussprechen, dass sie niemals Kanzlerin werden sollte.

      Die Deutschen hatten vor 90 Jahren schon einmal einen Personenkult um eine solche Figur betrieben, wobei deren Fähigkeiten zur Bewältigung politischer Aufgaben – sofern überhaupt vorhanden – leider völlig in den Hintergrund geraten waren. Es ist gut, dass es in diesen Zeiten möglich ist, Personen zu beleuchten, die sich derart fadenschneidig in den Vordergrund drängen. Man kann ohne zu übertreiben, eine Analogie zu den Reden vor über 90 Jahren herstellen. Warum die Augen davor verschließen? Heute so wie damals?

      Die Parteitagsrede war sicher nicht Baerbocks eigenes Werk, man konnte es ihr anmerken, es war nicht ihr Ding. Und wenn wir schon bei Plagiatsvorwürfen sind, die Parteitagsrede ist in weiten Teilen ein Bild der Nachkriegsgeschichte, als noch niemand die Grünen auf dem Schirm hatte. Was wollen uns die Grünen mit Baerbock wirklich verkaufen

    6. Robert Wegner

      Die Motivation schätze ich ähnlich ein. Die Folge scheint mir aber aber eher der Steisand-Effekt zu sein.

    7. Alexander

      Frau Bärböck ist doch absolute Volljuristin des Völkerrechts einer der angesehensten Universitäten der Welt. Dann gelten hohe Standards 😉 Der Sarrazin zitiert in seinen Sachbüchern übrigens alles korrekt.

    8. JH

      Und, Herr Wenniger, was macht das für einen Unterschied, ob es einen Auftraggeber gibt oder nicht? Denn das einer politisch ziemlich unerfahrenen Frau, die glaubt, „Bundeskanzlerin zu können“ , sehr genau auf die Finger geschaut wird, ist ja in jedem Fall berechtigt. Würde Alice Weidel kandidieren, Sie wären sicherlich extrem begeistert über jeden, der mit oder ohne Auftraggeber fragwürdige Verhaltensweisen aufdecken würde, und Sie hätten sicherlich gar nichts dagegen, geklaute Formulierungen in nicht wissenschaftlichen Büchern von ihr als Plagiat zu bezeichnen.
      All die beleidigten Kommentare hier, von Ihnen und manch anderen Schreibern, zeigen im Grunde nur die klassisch grüne Doppelmoral und die Unfähigkeit, zu verlieren.
      Und ja, gefährlich wäre es sehr für Deutschland, würde Frau Baerbock durch den leicht durchschaubaren Populismus der Grünen Bundeskanzlerin. Insofern sehr gut, wenn rechtzeitig deutlich wird, wie sehr eng begrenzt doch ihre Fähigkeiten sind.

    9. A. Jeschke

      Jeder Autor, der wortwörtlich aus dem Internet oder sonstigen Quellen abschreibt, bekommt die volle Breitseite mindestens seiner Kollegen, meistens jedoch der Öffentlichkeit zu spüren. Ich wüsste nicht, warum an eine Kanzlerkandidatin hier andere Ansprüche gestellt werden sollten. Eigentlich sind doch in ihrem Fall besonders sorgfältiges Arbeiten und höchste Professionalität gefragt. Es mag nicht rechtlich relevant sein, trotzdem ist es einer Spitzenpolitikerin nicht würdig, sich nicht einmal die Mühe zu machen, Fakten in eigenen Worten auszudrücken. Und wenn sie sich diese Mühe nicht machen will, doch wenigstens die Quellen zu nennen, die es getan haben.

    10. consul

      Wieso soll das eine gezielte Attacke sein? Baerbock kandidiert jetzt für das wichtigste Amt in der Bundesrepublik. Da ist es völlig okay, wenn die Kandidaten anständig gecheckt werden.
      Und wenn sie keinen Dreck am Stecken hätte, wäre diese Attacke ja ins Leere gelaufen, ja sie hätte gar nicht stattgefunden. Dann sollen Sie ihr Hirn nicht vernebeln lassen aufgrund der Sympathie für eine Politikerin

    11. Der Hase

      Wir fassen mal für den Befürworter zusammen: a) Nicht gemeldete Zahlungen, von denen ein Teil als Coronahilfe deklariert werden sollte (illegal) b) total geschönter, unrichtiger Lebenslauf, eben keine Völkerrechtlerin c) und nun das Buch… Opferrolle? Die Grünen werden keine 16% kriegen, was ist daran gefährlich?

    12. Matthias Kupfer

      Grundsätzlich passiert sowas ja mit jeder Person des öffentlichen Lebens. Ich persönlich glaube, es ist keine persönliche Attacke, sondern eher eine klare „Mahnung“ an die Bürger Deutschland’s endlich zur Vernunft zu kommen.

    13. Dirk

      Ich glaube kaum, dass sie das Buch selber geschrieben hat. Wenn man Spitzenkandidatin ist, findet man eher nicht die Zeit dazu, parallel noch dicke Bücher zu schreiben. Das ist ganz einfach vom Ghostwritern zusammengehackt worden, um das Buch wahlkampfwirksam zu präsentieren. Insofern ist es nur gerecht, darauf hinzuweisen, dass die Bagatellgrenze im neuen Urheberrecht bei 160 Zeichen liegt und nicht bei 1600.
      Und ja: wenn der SPIEGEL unverhohlen einseitigste Wahlkampfhifle leistet, bei der man sich schon fragt, ob dort sämtliche Regeln des journalistischen Anstands abhanden gekommen sind, dann darf die politische Konkurrenz einen so herrlichen faux pas durchaus genüsslich ausschlachten. Da sehe ich keine moralischen Bedenken. Es heißt ja auch Wahl-Kampf. Eher macht mir Sogen, wie Baerbock von ihren Anhängern zu einer Art Nationalheiligen stilisiert wird und jede Kritik an ihr oder der Grünen Ideologie zum Sakrileg.

    14. Dirker

      Wer um Gottes Willen braucht bei Frau B. einen Auftrag? Diese Frau ist Fake! Warten Sie was noch kommt. Oder glauben Sie ernsthaft, dass in der Causa B. alles gesagt wurde – MI6, CIA, etc. kennen alle Fakten.

    15. Frederik Rettig

      Hallo Herr Wenninger,
      Herr Dr. Weber hat in der Vergangenheit (Glyphosat, glaube ich, 2019) fuer die Gruenen gearbeitet. Diese fanden seine Arbeit damals sehr gut und haben die entdeckte Verfehlung dem politischen Gegner bzw. Behoerde um die Ohren gehauen. Jetzt ist Herr Weber ploetzlich der politische Feind, dem unterstellt wird, fuer Auftraggeber zu arbeiten. Dabei war sein letztes grosses ‚Opfer‘ (eigentlich war sie die Taeterin) die oesterreichische Arbeitsministerin Aschbacher (wenn Sie oben auf seinen Namen klicken, oder ‚Weber Aschbacher‘ googeln), die eher nicht den Gruenen zuzuordnen ist. Das war erst im Jaenner 2021.
      Ich denke, dass es Herrn Weber einfach interessiert hat, inwieweit es die gruene Kanzlerkandidatin mit dem Zitieren haelt. Eine Turnitin-Analyse geht sehr schnell – vielleicht fuenfzehen Minuten wenn der Text in elektronischer Form vorhanden ist, und nur in die Turnitin-Suchmaschine eingespeist werden muss. Das geht auch waehrend der Nachmittagspause.
      Ich finde es schade, dass sich Frau Baerbock mit ihrem Lebenslauf und nun mit dem Buch selber keinen Gefallen getan hat, und damit auch ihrer Partei geschadet hat (und deshalb auch gruenen Themen, mit denen ich seit den 80er Jahren sympathisiere). Nach der Lebenslaufkorrektion haette Ihre Partei die Spitzenkandidatin vor sich selber retten muessen, und dazu haette es gehoert, bei dem aus meiner Sicht eher unnoetigen Buch (wer liest dies schon? was ist der politische Nutzen, abgesehen als Talking Point by Talkshows, also eher also symbolisches Objekt – was ist der moegliche Schaden?) ganz genau hinzuschauen. Das mit dem Turnitin ist echt nicht so schwierig. Ich hoffe, dass Ihre Partei daraus lernen wird. Viel Spass bei der Lektuere und Erfolg im Bundestagwahlkampf (das ist jetzt nicht zynisch gemeint).

  169. Christian

    Vielen Dank für die gute und wichtige Arbeit. So etwas offenbart den Geist hinter einer Fassade. Leider gelingt dies nicht bei der gesamten Partei, obwohl dies dringend nötig wäre. Ich würde gerne eine grüne Partei wählen, da ich sehr naturverbunden bin und die Umwelt schützen möchte, das geht aber nicht mit den B90Grünen. Diese Partei steht mittlerweile so unter dem Zwang einer blühenden Wirtschaft, die mit den Ängsten der Bürger viel Geld macht, dass man die nur wählen kann, wenn man äußerst oberflächlich und kurzsichtig ist. Ich würde mich freuen, wenn diese heuchlerische Partei endlich Platz macht für echte Grüne Politik, die sinnvoll und mit Verstand agiert. Und das nicht für die Wirtschaft sondern für unsere Natur und Umwelt.

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    1. Franz Xaver

      Danke für Ihre kurze u. präzise Darstellung, uneheliche und Betrüger brauchen wir nicht wählen.

    2. Peter

      Zitat: „Ich würde gerne eine grüne Partei wählen, da ich sehr naturverbunden bin und die Umwelt schützen möchte, das geht aber nicht mit den B90Grünen.“

      Wenn Sie eine Partei suchen, die viel Umweltschutz und Klimaschutz im Programm hat, aber nicht wirtschaftsnah ist, dann ist vielleicht die Linkspartei etwas für Sie. Schauen Sie sich einfach mal die entsprechenden Abschnitte zu Umweltschutz und Klimaschutz im Programm der Linkspartei an. Im Gegensatz zu den Grünen nimmt die Linkspartei keine Firmenspenden an. Im EU-Parlament bildet die deutsche Linke eine Fraktion mit grünen linken Parteien (z. B. aus nordeuropäischen Ländern).
      Ansonsten gibt es noch andere linke Umweltparteien wie z. B. Demokratie in Bewegung (DiB), Diem25, Ökologische Linke (ÖkoLinX), V-Partei³ und Klimalisten, welche bei der Bundestagswahl wegen der 5%-Hürde zur Zeit eher keine Chance haben, aber auf EU-Ebene oder auf Landes- oder kommunaler Ebene vertreten sind.

  170. Müller

    Selbst wenn Frau Baerbock keine Verletzung des Urheberrechtes begangen haben sollte, so geht man doch normalerweise davon aus, dass die Autorin auch eines nichtwissenschaftlichen Buches alle nicht als Zitat gekennzeichneten Stellen selber formuliert hat. Keinesfalls erwartet man von irgendeinem Buch eine Zusammenstellung von ungekennzeichneten Zitaten.

    Es wäre alles wahrscheinlich alles in Ordnung, wenn Frau Baerbock die nun gefundenen Stellen in eigenen Worten formuliert hätte oder zu Anfang des Buches geschrieben hätte: „Einige Stellen dieses Buches habe ich aus anderen Publikationen wortwörtlich übernommen. Welche sage ich nicht. Mein Anwalt hat mir aber versichert, dass ich damit keine Urheberrechtsverletzung begangen habe.“

    Diesen moralisch doch notwendigen Hinweis wollte sie sich sparen, offenbar um besser und gescheiter dazustehen als sie ist.

    Antworten
  171. no.name

    Frau Baerbock hätte das Buch nicht schreiben (lassen) müssen. Auch wenn hier kein rechtliches Vorgehen vorliegt, sehe ich nicht wie Frau Baerbock sich hier von den anderen Politikerinnen unterscheidet von denen ich in den letzten Jahren überdrüssig geworden bin.

    Antworten
    1. Olchi

      Vielleicht sollte man doch lieber die Originalbücher lesen, vielleicht schafft B. es nicht, die geklauten Textpassagen sinnvoll hintereinander zu reihen.

    2. Petra Rohlfs

      Fakt ist: Frau Baerbock möchte Kanzlerin werden! Mich interessiert daher schon, was in ihrem Kopf vorgeht und zwar sowohl intellektuell als auch was Ethik, Moral und auch das Recht an geht. Wo sind ihre Grenzen, kann sie vorleben, was sie von anderen verlangt? Dazu darf man selbstverständlich auch mal hinter die Kulissen schauen, insbesondere, wenn es so sachlich geschieht, wie hier! Aber unabhängig von dieser neuerlichen Entdeckung bin ich fest davon überzeugt: Um den mächtigen Männern dieser Welt auf Augenhöhe zu begegnen braucht es mehr, sehr viel mehr als die sympathische Grünenpolitikerin aufbieten kann. Gerne sähe ich Frau B. als Ministerin, aber die Rolle einer Bundeskanzlerin füllt sie nicht aus und wird sie auch m. E. nie ausfüllen können.

  172. Uwe Schade

    Es ist schon sehr auffällig, was auf einmal alles bei Frau Baerbock ausgegraben wird. Die Schwarz, Gelb und Blau scheinen ja wirklich große Angst vor einer möglichen grünen Kanzlerin zu haben, wenn sie so einen Kerl auf sie ansetzen. Bild-Zeitung, ARD und ZDF tun ihr übriges dazu.
    Allein schon die Berichterstattung in den Nachrichten von ARD…jenseits aller Beschreibung.

    Ich bin kein ausgesprochener Fan der Grünen, auch nicht von Frau Baerbock. Dennoch meine ich, dass ein Blinder mit Holzauge erkennen kann, was hier gespielt wird. Man will Frau Baerbock absägen, noch bevor sie überhaupt eine Chance hat, richtig in Fahrt zu kommen. Dazu ist scheinbar jedes Mittel recht. Das ist einfach nur mieß.

    Antworten
    1. Gast

      >>Es ist schon sehr auffällig, was auf einmal alles bei Frau Baerbock ausgegraben wird.
      Das ist vielleicht doch nur die andere Seite derselben Medaille. Von Frau Baerbock erwarte ich mehr als z.B. von einem Herrn Laschet. Das macht doch auch den Reiz aus, dass die Menschen versuchen in diesem Land durch eine Wahl eine Änderung herbeizuführen, inhaltlich und nicht wieder schon eine Person die nur an die Macht will zu stützen.

    2. Greta

      Jedes Mittel recht? Hört sich so unlauter an, ist es aber nicht. Aber es ist schon unangenehm beim Selbstüberhöhen, Schönfärben und öffentlichen Lügen, und das bereits zum x-ten male erwischt zu werden. Da entsteht natürlich sportlicher Ehrgeiz, wenn eine die permanent behauptet sie hätte tolle geistige Fähigkeiten, ständig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. Mit dem Buch wollte sie doch ihre Visionen als Führungsperson herauskehren, die hat sie aber gar nicht. Aber manche Menschen werden gern belogen, Stockholm-Syndrom.

    3. Karl Mayer

      Wenn jemand den Fokus auf sich gezogen hat, dann schauen auch viele Leute hin. Die Tatsache, dass Sie, lieber Uwe, hier in diesem Teil des Blogs gelandet sind, spricht doch auch für sich. Ich denke, wir alle haben das Recht zu erfahren, was die Baerbock wirklich darstellt. Vor 90 Jahren hatten die Deutschen schon mal einen Personenkult um eine Figur betrieben, die ihre künstlerischen Fähigkeiten selbst zu hoch eingeschätzt hatte und deshalb im Kunstbetrieb nicht angekommen wurde. Stattdessen trieb sie Deutschland später ins Verderben. Ungeachtet fehlender Eigenschaften wurde diese Figur von der deutschen Industrie auf dem Silbertablett von einer geschlossenen Veranstaltung zur nächsten weitergereicht – damals tagte der Industrieclub zu Düsseldorf im Breidenbacher Hof – heute ist es der WEF.

    4. M. Wagner

      …vor allem will man auf jeden Fall Laschet zum Kanzler machen. ARD, ZDF, Herr Weber usw. sind die Königsmacher. Herzlichen Glückwunsch, Demokratie!

    5. Martin Zabe-Kühn

      Frau Schavan, ehemalige Forschungsministerin.
      zG, am Ende Verteidigungsminister.
      Giffey, Familienministerin
      Koch……….
      Keine Verschwörung, sondern Unprofessionalität der Personen.

    6. JH

      ARD und ZDF? Sind ja oft gerne Werbesender für die Grünen. Und ja, diese Frau als grüne Kanzlerin, da kann man wirklich größte Angst um Deutschland bekommen. Also besser aufdecken, mit wem man es da zu tun hat. Mies ist das nicht. Es ist das, was die Grünen angeblich so sehr lieben und selber dauernd für sich beanspruchen: Fakten nennen. Mies wäre es, zB im Privatleben herumzustochern. Aber ein Buch darauf hin zu prüfen, ob abgeschrieben wurde? Warum nicht?

    7. consul

      Was hat das mit Angst zu tun?Baerbock hat sich an die vorderste Front begeben, da ist doch klar, dass man sie genauer überprüfen muss. Und wenn dabei herauskommt, dass sie Dreck am stecken hat, ist es dringend nötig, sie zu eliminieren. Das ist überhaupt nicht mies, das ist im Interesse des Landes geboten.

    8. Karl Mayer

      Mit freundlichen Grüßen

      Ich denke, jeder der will, kann sich auch ohne fremde Hilfe ein Bild über Baerbock machen. Baerbocks Parteitagsrede ist z.B. ein interessantes Betätigungsfeld. Ich habe mir die Mühe gemacht, die Rede zu hören – also nicht das, was Baerbock vielleicht sagen wollte, sondern das, was tatsächlich über ihre Lippen gekommen war. Zusammenfassend mit allen „Bildern“, die bisher über Baerbock bekannt wurden, möchte ich die Hoffnung aussprechen, dass sie niemals Kanzlerin werden sollte.

      Die Deutschen hatten vor 90 Jahren schon einmal einen Personenkult um eine solche Figur betrieben, wobei deren Fähigkeiten zur Bewältigung politischer Aufgaben – sofern überhaupt vorhanden – leider völlig in den Hintergrund geraten waren. Es ist gut, dass es in diesen Zeiten möglich ist, Personen zu beleuchten, die sich derart fadenschneidig in den Vordergrund drängen. Man kann ohne zu übertreiben, eine Analogie zu den Reden vor über 90 Jahren herstellen. Warum die Augen davor verschließen? Heute so wie damals?

      Die Parteitagsrede war sicher nicht Baerbocks eigenes Werk, man konnte es ihr anmerken, es war nicht ihr Ding. Und wenn wir schon bei Plagiatsvorwürfen sind, die Parteitagsrede ist in weiten Teilen ein Bild der Nachkriegsgeschichte, als noch niemand die Grünen auf dem Schirm hatte. Was wollen uns die Grünen mit Baerbock wirklich verkaufen? So wie es ausschaut, wirkt Baerbock wie eine fremdgesteuerte Figur.

    9. Oliver

      …Nein das muss Sie sich wohl oder übel gefallen lassen, wer Kanzlerin werden will und hohe Ansprüche an Transparenz und Ehrlichkeit formuliert, muss sich auch selbst daran messen lassen.

    10. weisseweste

      Besser man weiss vorher, was hinter der Person A. Baerbock steckt, als dass man nach der Wahl sieht, wie Sie Politik (aus Ihrer Sicht am liebsten als Kanzlerin) „gestaltet“.
      Wenn Sie dann auch so „gschlampert“ arbeitet, kann das fatale Folgen haben.

      Sorry, wie so oft im Berufsleben auch … mehr Schein als Sein.

    11. Peter

      Aber damit hätten die Grünen doch eigentlich rechnen müssen: In einem Wahlkampf geht es nun mal nicht so harmonisch zu wie auf einem Ponyhof in Bullerbü, sondern da wird mit harten Bandagen gekämpft, und die Spitzenkandidat*innen werden genau unter die Lupe genommen und auch mal persönlich angegriffen. Man hat den Eindruck, dass die Grünen darauf schlecht vorbereitet waren.
      Bei manchen Dingen haben sich die Grünen auch selbst ein Bein gestellt, z. B. mit Habecks Forderung, Waffen in das Krisen- und Kriegsgebiet Ukraine zu liefern, obwohl das ja den Rüstungsexport-Richtlinien widerspricht und Deutschland im Ukraine-Konflikt vermitteln will.

      Als die Grünen in Umfragen die CDU/CSU überholten, fiel auf, dass die Angriffe auf die Grünen und speziell auf Annalena Baerbock in vielen Medien schärfer wurden. Viele große deutsche Medien sind nun mal eher CDU/CSU-nah.

      Aber: Es gab sogar sachlich formulierte Kritik an den Grünen & an Baerbock in der sonst so Grünen-freundlichen taz.
      Und es ist ja nicht so, dass die allermeisten deutschen Medien nur einseitig die Grünen schlechtmachen würden. Denn über Fehltritte der CDU/CSU (Lobbyismus-Skandale von Laschet, Amthor, Scheuer, Spahn, Klöckner usw.; Bereicherung bei Maskendeals; Gelder vom Regime in Aserbaidschan; Absprachen der CDU mit der AfD manchen Bundesländern; …) oder der SPD (z. B. Olaf Scholz schlechtes Handeln in der Cum-Ex-Affäre u. in der Wirecard-Affäre) wurde und wird ja auch ziemlich ausführlich berichtet.

    12. Ottmar Welker

      „Aber nicht zurückzuschauen ist auch eine amerikanische Tradition. („Wir haben es in unserer Macht“), schrieb Thomas Paine in seiner 1776 erschienenen Broschüre Common Sense, („die Welt neu zu beginnen)“.
      Betrachten sie es etwa nicht als mies, wenn der Vorsitzende der Grünen im EU Parlament seine Reden auf obige Bröschüre bezog, als das EU Parlament ein Abkommen mit China „auf Eis „legte.
      Manches bei der Vorsitzenden Baerbock errinnert im Stil an Reinhold Büntgkofer bei seiner Rede vor dem EU Parlament.
      Ohne die Broschüre „Allgemeine Gedanken“ von Thomas Peine und deren Zweck – die Trennung von der Kolonialmacht Großbritanien in die Unabhängigkeit- ist deren beider trachten nicht ganz zu verstehen. Wollen sie ein anderes US amerikanisches Volk aus uns machen? Mit all den Mythen und Lügen dort?

      tps://time.com/6075193/critical-race-theory-debate/
      Die amerikanischen Kolonisten waren durch die „Schule des Lebens“ gegangen und hörten auf ihre Sache mit „allen mitfühlenden Menschen als gemeinsame Sache“.
      BP Steinmeier sagte, dass Gechichte nicht zu neuen Geschichten, Konflikten und (Kriegen) Kämpfen verwandt werden dürfe. Gerade das machen Baerbock und Büntghofer und suchen und finden Mitläufer und bald im Wählerland.

      Meinte unser Bundespräsident nur den „Anstreicher“ von Braunau, einen Maler, wie jeder sich nennen darf? Für michzutreffend auf auch Vorsitzende Baerbock, Büntigkofer und mehr „Brandstifter“ im Traumland. …
      Lummerland ist aber nun abgebrannt!?
      Dank anHerrn Weber aus Österreich.
      „Wehret den Anfängen!“
      „In diesem Sinne haben die Städte Neuenglands einen Mythos verewigt, dass die amerikanischen Ureinwohner ausgestorben waren, wie der indianische Historiker Jean O’Brien verfolgt hat. John Burks dreibändige Geschichte von Virginia, die im frühen 19. Jahrhundert veröffentlicht wurde, ließ die Sklaverei weitgehend aus. „Es gab keine größeren revisionistischen Historiker als die Gründergeneration selbst“, argumentiert der Historiker Michael Hattem, Autor von Past and Prologue: Politics and Memory in the American Revolution. Besorgt darüber, dass Kinder „langbeinige Yankee-Lügen“ in Lehrbüchern lesen, die nach dem Bürgerkrieg im Norden geschrieben wurden, spielten die Vereinigten Töchter der Konföderation eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung des Mythos „Verlorene Sache“, dass der Süden edel für die Rechte der Staaten kämpfte, nicht für Sklaverei“.

  173. Markus

    Mir geht es darum, dass es die Erhebung des Plagiatsvorwurfs JETZT unmittelbar vor der Bundestagswahl sicher kein Zufall ist. Die Nachricht hat es in die Tagesschau geschafft, warum jetzt Herr Weber? Die Absicht dahinter ist klar.

    Antworten
    1. Johannes

      warum JETZT? weil ja das Buch erst vor kurzem rausgekommen ist!
      Früher gings leider nicht. Ansonsten hat eigentlich diese Misere eh der Ghostwriter zu verantworten.

    2. Bernd

      Ich denke, Herr Weber macht hier einfach ganz eigennützig und maximal wirksam Werbung für seine Angebote. Für maximale Aufmerksamkeit ist der Zeitpunkt doch perfekt gewählt. Je mehr Kommentare, gleich welcher Couleur, hier abgesetzt werden, desto wirksamer.

    3. Euro Troll

      Ok, wie erklären wir Markus jetzt, dass es kein Zufall ist dass Baerbock ein Plag.. ähh Buch „unmittelbar vor der Bundestagswahl“ veröffentlicht?

      Anders ausgedrückt, lieber Markus, Frau Baerbock hätte sich dem Vorwurf recht einfach entziehen können in dem sie entweder
      a) Ihr Plagi… äh Buch wann anders veröffentlicht, oder
      b) einfach ein Buch schreibt ohne zu plagiieren (zumindest nicht derart dreist und offensichtlich)

    4. Tom

      Wieso muss Frau Baerbock ‚Jetzt‘ kurz vor den Wahlen ein offensichtlich schnell zusammengeklöppeltes Buch veröffentlichen, obwohl Sie doch in den letzten Monaten so viel zu tun hatte, dass sie nicht mal ihr Extragehalt der Partei den zuständigen Stellen im Bundestag melden konnte?

    5. Jens Gärtner

      Der beste Zeitpunkt, danke Herr Weber (nicht ironisch). Oder sollte man aus Höflichkeit warten bis nach der Wahl, or what?
      Unfassbar, dass Grüne Fans so schleche Verlierer sind, dass sie nicht eingestehen können, auf eine Hochstaplerin reingefallen zu sein.

    6. R. Günther

      Die Veröffentlichung Ihres Buches genau „JETZT vor unmittelbar vor der Bundestagswahl sicher kein Zufall ist“. Merken Sie was? Was nicht nachdenken hilft.

    7. Qjuali

      Das Buch ist vor einer Woche erschienen, lieber Markus. Wann hätte es denn sonst auf Plagiate untersucht werden sollen?

    8. Jörg R

      Tja, das könnte stark damit zusammenhängen, dass das Buch eben JETZT – unmittelbar vor der Bundestagswahl – erschienen ist. Denken Sie mal drüber nach…

    9. Beobachtet

      Das Buch ist im Juni erschienen. Wann sollte nach Ihrer Auffassung denn eine Befassung damit erfolgen? Nach der Wahl? Ich möchte Ihnen keine Verschwörungstheorie vorwerfen, aber Ihre Argumentation ist Unsinn. Bitte nochmal drüber nachdenken!

    10. consul

      Bevor Baerbock nicht kandidiert hat, war sie uninteressant. Nach der Ist sie wichtig geworden. Dann ist doch klar, dass sie genau überprüft wird. Diese blinde Sympathie ist schon ziemlich abwegig. Dann soll man doch einfach abwarten, was bei der Überprüfung so alles rauskommt.

    11. der schlauste und tollte aller zeiten

      Naja das Buch kam halt jetzt erst raus. Man kann natürlich überall eine Verschwörung riechen, Tatsache ist aber, dass sie haufenweise Stellen teilweise wortwörtlich abgeschrieben hat. Das passt auch zu einer Person, die eigentlich noch nie mit eigenen Gedanken aufgefallen ist, und wenn waren sie eine Katastrophe. Wer sich daran stört, sollte sich mal fragen, ob er das auch tun würde, wenn es um Politiker aus dem gegnerischen Lager gehen würde. Das Buch, ihr lächerliches CV Pimping geben einen super Eindruck in den Charakter dieser Frau. Da hilft auch dieses „mimi dAs IsT GaR KeIn WisSEnSchAFTLichER AuFSaTz“.
      Den Hustle muss man natürlich respektieren.

      Ich schreib mir jetzt auch einen zweiten Ph.D. in den CV.

    12. Karl Möller

      Nun ja, Markus. Herr Weber kann ein Buch naturgemäß erst dann auf Schummeleien untersuchen, sobald es veröffentlicht wurde. Und wann wurde JETZT veröffentlicht? Eben: JETZT. Also hat Herr Weber sich JETZT ans Werk gemacht und JETZT den Schmu entdeckt. Ist doch logisch, oder?

    13. Stan

      Äh, Markus: Warum die Vorwürfe jetzt erhoben werden? Weil Baerbock das Buch JETZT Ende Juni 2021 herausgebracht hat. Vor Veröffentlichung hätte Herr Weber die Prüfung wohl kaum vornehmen können.

      Fragt sich nur, warum Baerbock das Buch erst so kurz vor der Wahl herausgebracht hat. Ist Ihnen die Absicht dahinter eventuell ebenfalls klar, Markus?

    14. Martin

      Es bestand auch kein Grund jetzt – unmittelbar vor der Bundestagswahl – ein Sachbuch aufzulegen, bei dem anscheinend einiges einfach woanders abgeschrieben wurde.

    15. Karina Setzen

      Das Buch ist doch gerade erst herausgekommen…letztes Jahr konnte man es noch nicht auswerten…das ganze Buch sieht aus als wenn es mit der *heissen* Nadel gestrickt wurde…

    16. Roland

      Sie hat das Buch ja gerade erst veröffentlicht. Das Buch ist also Teil ihres Wahlkampfes. Folglich konnte das Buch erst nach der Veröffentlichung, also JETZT überprüft werden.

    17. Matthias Kupfer

      Lieber Markus, das Buch wurde doch auch zufällig vor der Bundestagswahl veröffentlicht, oder? Wann hätte man die Sachen denn sonst veröffentlichen sollen? Ich finde Herr Weber hat einen tollen Job gemacht, da er klar die Haltung Baerbock’s aufgezeigt hat.

    18. Anja Böttcher

      Wann hätte denn Ihrer Meinung das Buch einer Kandidatin, die für das wichtigste Amt dieser Republik, nämlich das der Bundeskanzlerin, kandidiert, unter die Lupe genommen werden sollen, zumal es explizit als Selbstbewerbung verfasst wurde? Etwa erst nach der Wahl?

      Krude Logik! Das Erscheinungsdatum von Baerbocks Buch war der 21.06.2021; dieser erste Blogbeitrag mit einer Auslese nicht gekennzeichneter Zitate erfolgt nun am 29.06.2021 – ergo exakt acht Tage später. Dass es einer Zeitspanne von einer Woche bedarf, um Ungereimtheiten oder eine unsaubere Arbeitsweise darin zu entdecken, kann nur jemand merkwürdig finden, der vor blinder Idolatrie erwartet, ausgerechnet bei dieser Kandidatin hätte der Rest der Republik von jedem kritischen Blick darauf abzusehen, was er sich im Falle eines Wahlerfolgs damit eingehandelt hätte.

      Auch zeigt es viel über das demokratische Verständnis der grünen Stammklientel, welche Entrüstung sie auffährt, weil eine klare Mehrheit sich weder durch ihre Partei noch ihre Kandidatin vertreten lassen möchte und die Schwächen, die sie in beidem sieht, deshalb gnadenlos öffentlich macht. Baerbocks Nominierung war begleitet von einem riesigen publizistischen Hype, der die grüne Selbstsicht, hier träte eine junge unverbrauchte, deshalb von der korrupten Verstrickung ins politische Establishment reine Ikone an. Dass dem eine genaue Überprüfung folgt, was von dem aufgeschönten Schein dem Test der rauen Wirklichkeit standhält, ist doch wohl das Selbstsverständlichste der Welt. Das Beispiel des SPD-Kandidaten aus Würselen mag auch den inzwischen in den 40ern befindlichen Spitzenkadern der Grünen bekannt sein.

      Hier laut „faules Spiel!“ zu rufen, hat doch ein leichtes Geschmäckle von Verschwörungstheorie, oder? Ansonsten, liebe Grüne, willkommen in der politischen Wirklichkeit. Wer nach der Macht die Hand ausstreckt, wird immer beäugt wie die derzeitig Regierenden – auch wenn es Euch nicht gefällt.

    19. Jens

      Vermutlich weil das Buch am 21.06.2021 erschienen ist. Vor der Veröffentlichung eines Buchs fällt eine Prüfung des Inhalts vermutlich schwer

    20. Markus

      @ Euro Troll: Wenn der Benutzername mal nicht Programm ist 😉 Herr Weber wurde gezielt von einer Personengruppe dazu aufgefordert das Buch von Baerbock zu prüfen, diese Gruppe machte schon in der Anfrage keinen Hehl daraus, was sie damit beabsichtigt. Herr Weber hat die Anfrage auf Twitter veröffentlicht. Als nächstes möchte Herr Weber das Buch von Habeck prüfen. Warum sich einseitig auf die Grünen stürzen, auch Friedrich Merz hat mehrere Sachbücher geschrieben, erst letztes Jahr eines über Kapitalismus, das sehr beliebt ist, wo ist da die Untersuchung auf ein Plagiat? Herr Weber hinterlässt den Eindruck parteiisch zu sein. Und Spott kannst Du Dir sparen.

      Hier ein Beitrag von T-Online darüber und wenn Du auf die Website danisch.de gehst, dann erkennst Du, wer da geschrieben und aufgefordert hat zur Prüfung.

      https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_90362892/hintermaenner-suchten-plagiatsjaeger-fuer-kampagne-gegen-annalena-baerbock.html#utm_source=websuche&utm_medium=t-online-ergebnisse&utm_campaign=link3

  174. Pingback: Der Segen der Selbstdemontage: Baerbock hat sich zerlegt – und die Grünen › Jouwatch

  175. Klaus-SF

    So mogelt sich Frau Baerbock durchs Leben, hier mal etwas „corriger la fortune“ beim Lebenslauf, dort mal etwas abgeschrieben statt zitiert.
    So kann mann, sorry Frau, sich durch den Bundestag als Abgeordnete mogeln, aber das ist etwas zu wenig, um Bundeskanzlerin zu werden.
    Mal sehen in welche Fettnäpfe Fra Barbrock noch tritt, Zeit genug hat sie ja dafür noch

    Antworten
    1. Euro Troll

      Habeck wird wissen, weshalb er ihr den Vortritt ließ. Wie auch immer Baerbock aus diesen Shitstürmen kommen mag, ihr edler Ritter aus Schweren Zeiten wird als Oppositionsführer der Herzen oder Wohlfühl-Minister 2025 ins Kanzleramt segeln. Unsere Blätter wedeln ihm jetzt schon den Rückenwind für morgen zu.

    2. Na dann

      Na, dann kann es Laschet ja machen, der sich bisher durch ehrliche Arbeit hervor getan hat.

  176. Patrick Pawlak

    Was für eine Schwachsinns Analyse. Das sind vier fast vollständig irrelevante Beispiele. Sollte sie die Zahlen oder Fakten etwa einfach ändern oder was? Solche Bücher haben üblicherweise NIE Quellenangaben.

    Und so jemand darf sich „Doz. Dr.“ nennen. Ich fass es nicht. Man sollte eher Ihnen wegen Rufmords den Dr. Titel anerkennen.

    Außerdem erwarte ich mindestens genau so viel Engagement bei den anderen Pappnasen von Kanzlerkandidateb so viel „Ehrgeiz“…

    Antworten
    1. Averroes

      Sie müssen ja wohl zugeben, dass diese Frau Bärbock neben ihrer Lebenslaufmogelei einfach nichts zustande bringt aus eigener „Produktion“. Mehr kann man seine Unfähigkeit nicht demonstrieren, wie es diese Frau zeigt. Kein Wunder – diese Partei besteht ja nun mal aus Hochstapler*innen und Schul- bzw. Studienabbrecher*innen. Die „Kreativität“ besteht bei den Grüninnen nun mal aus aus Hochstapelei und Gedankendiebstahl – weniger aus Argumenten!

    2. Nomen49

      Schwachsinn ist es, so ein Buch schreiben zu lassen. Der wirkliche Autor hat es sich eben einfach gemacht und hier ein bisschen, dort ein bisschen Texte kopiert. Weil er keine wirklich tollen Ideen gehabt hat und ihm nix besseres eingefallen ist und er meinte, daß das sowieso niemandem auffällt. Darum hat er diese „Unsauberkeiten“ Frau B bestimmt nicht mitgeteilt. Die fällt nun aus allen Wolken. Aber mitgefangen, mitgehangen. Wieder und wieder bleibt der Vorwurf an Frau B: Wenn man höchste moralische Ansprüche stellt, muß man sich an diesen auch messen lassen.

    3. Euro Troll

      Getroffene Hunde bellen.

      Es ist ja nicht so, dass es Seiten wie WikiPlag nicht ohne Grund gibt: Es ist für Einzelpersonen ein extremer Aufwand jede Textstelle eines Buches unbezahlt auf mögliche Plagiate zu untersuchen. Man sprach von Schwarmintelligenz zu KTGs Zeiten, weil ein einzelner nicht genügend Freizeit aufbringen kann.

      Aber es ist ja nicht so, dass Sie davon noch nichts gehört haben.

    4. Martin

      Wer vorgibt seine eigenen Gedanken in einem Buch darzulegen sollte einfach nicht abschreiben. Wenn sich Frau Baerbock und die Grünen nun wundern, dass diese Art der Arbeit angesprochen wird hat nicht verstanden, dass um nichts anderes als Glaubwürdigkeit geht.
      Ach ja, das erste was ich in der Uni gelernt habe ist, Stellen die aus einer anderen Quelle stammen zu kennzeichnen.
      Ich finde diese Recherche richtig. Wer dafür den Doktortitel aberkennen will, hat den Sinn des wissenschaftlichen Arbeitens und den Zweck von Wissenschaft verkannt.

    5. Peter

      Zitat: „Außerdem erwarte ich mindestens genau so viel Engagement bei den anderen Pappnasen von Kanzlerkandidateb so viel „Ehrgeiz“…“

      Das wird doch schon gemacht, z. B. bei Armin Laschet.
      Z. B. steht in Armin Laschets Lebenslauf, dass er Mitglied im Direktorium des Karlspreises wäre, obwohl er diese Tätigkeit schon seit vielen Monaten nicht mehr ausübt.
      Laschet verschweigt in seinem Lebenslauf seine Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der RWTH Aachen von 1999 bis 2015, weil er Klausuren von Studierenden verloren hatte und deshalb den Lehrauftrag verloren hatte.
      Auch verschweigt Laschet seine Lobby-Tätigkeiten für den Kohle-Konzern RWE. Er hielt z. B. Vorträge und bekam dafür von RWE große Geldsummen. Laschet äußert sich quasi nur zu Gunsten von RWE. [Quellen: https://www.waz.de/politik/armin-laschet-lebenslauf-baerbock-id232474801.html, Lobbypedia, Greenpeace]

  177. Manuela Rettig

    Also was soll das! Wie wir jetzt alle wissen, ist das Buch aus einer Zusammenarbeit Journalist und ALB entstanden. Das ist ein für Politiker* innen ein ganz normales Vorgehen, die Liste derjenigen die das so machen, würde den Platz hier sprengen. Das ist also ein anerkanntes und bewährtes Vorgehen. Wenn das zu kritisieren wäre, dann als allgemeines Verdikt, nicht als Persönliches.
    Wenn wir weiterhin davon ausgehen dass dieses Sachbuch sich an eine Öffentlichkeit richtet, die informiert werden soll, dann sehen wir auch hier zahllose Beispiele von Sachbüchern, die außer allgemeinen ( ich danke … für …) Angaben keine weiteren machen. Wahllos aus dem Bücherschrank gezogen: Kermani – Einbruch der Wirklichkeit, Bude – Adorno für Blumenkinder, Emcke – Von den Kriegen, ….
    Es ist also Usus, keine Quellen zu nennen!
    Die zwei Beispiele zeigen, da ist einfach nichts dran!

    Antworten
    1. Carl

      Macht sich nicht mal die Mühe die Sätze umzuformulieren, die gute „ALB“. Ein ganz billiger Brei, das Buch.

    2. Gast

      >>Das ist ein für Politiker* innen ein ganz normales Vorgehen,

      …soll heißen, ich wähle mit den Grünen eine ganz normale Partei, die alles so macht wie die anderen ganz normalen Parteien?

  178. Wilms

    Der von den Grünen eingeschaltete Medienanwalt Christian Schertz:
    „Ich kann nicht im Ansatz eine Urheberrechtsverletzung erkennen, da es sich bei den wenigen in Bezug genommenen Passagen um nichts anderes handelt, als um die Wiedergabe allgemein bekannter Fakten sowie politischer Ansichten.“

    Das Peinliche ist nur, dass Frau Baerbock ganze Passagen dieser allgemein bekannten Fakten o h n e Quellenangabe wortlautgetreu wiedergegeben und damit als e i g e n e  Gedankenleistung ausgegeben hat. Das nennt man Sich-mit-fremden-Federn-schmücken.
    Das ist nun mal Fakt, und daran kann auch ihr tricky Medienanwalt nichts ändern.

    Antworten
    1. rerpol

      Sie haben es als CDU-Wähler immer noch nicht verstanden: Es handelt sich um ein Buch ohne wissenschftlichen Anspruch, ohne Sachregister. Die CDU-Sympathisanten schreiben einfach nur dummes Zeug.
      Was haben wir früher immer gesagt: Augen zu, CDU!!!

    2. thom

      das ist eine Antwort auf „rerpol 29. Juni 2021 um 19:16“

      Sie haben es genial auf den Punkt gebracht: „ein Buch ohne wissenschaftlichen Anspruch, ohne Sachregister“. Wozu soll ich das dann lesen? Ohne Anspruch? Ist Leere damit ein Verkaufsargument?
      Leere der Grünen Gruppe?
      Waldsterben, das eintritt, wenn Bäume gefällt werden, um ökologische Autos zu bauen, die wenn sie das Brennen anfangen „hydrofloric acid“ freisetzen, das laut CDC eine Chemiewaffe ist?
      Leere, ja das ist das Thema des Politischen in Deutschland 2021. Denn die Leere ist nicht das, was beschäftigt.

    3. Oliver

      @rerpol

      …ich bin „fast“ bei ihnen, bis auf eine Kleinigkeit bzw. ein Wort: es ist ein Buch ohne Anspruch, dann passt es zu Frau Barbock 😉 mit wissenschaftlichen Veröffentlichten hat Sie es ja eh nicht, nicht umsonst hat Sie ihre Dissertation abgebrochen. Zum Glück !!

    4. les2005

      Wenn hier angekreidet wird, dass sie beim Verweis auf geplante Holzhochhäuser nicht den Spiegel zitiert hat – wo soll denn da die eigene Gedankenleistung liegen? Das sind Beispiele aus der Realität, nichts was als eigene Idee oder verkauft wird. Realität ist Realität, da handelt es sich um Fakten, nicht geankliche Konstrukte, auch wenn das in Zeiten von Trump für Manchen offenbar Neuigkeitswert hat.

  179. Gerd Müller

    Was mich am meisten daran ärgert ist, dass sie damit selbst die Steilvorlage gibt, von Sachthemen abzulenken. Ich hatte wirklich gehofft Frau Baerbock bringt jetzt endlich alle Bewerber dazu über Inhalte zu sprechen. Chance verpasst 🙁

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    1. Matthias Kupfer

      ….ja das hatte ich auch aber leider weht hier doch der selbe Wind wie überall.

  180. ReFu

    Ich bin seit 2013 Mitglied der GRÜNEN, und werde im September GRÜN wählen wegen der Inhalte. Von Baerbock bin ich sehr enttäuscht aus all den Gründen, die in den vorangehenden Kommentaren genannt und beschrieben wurden.
    Warum kann sie nicht einfach die Quellen angeben? Genau: Wie das von jedem Schüler (!!!) verlangt wird. Man kann sich auch fragen: warum muss ein Buch geschrieben werden, dessen Inhalte schon mehrfach und überall veröffentlich wurden?
    Ich habe außerdem noch ein persönliches, unsachliches Problem mit Baerbock und das sind ihre immer wechselnden High Heels. Für mich sind High Heels ein Symbol für Modewahn und einen Jetset Lifestyle, außerdem sehr ungesund und das Gegenteil von nachhaltigem Konsumverhalten. Zumal sie ev. auch eine Vorbildfunktion hat. Das finde ich auch nicht glaubwürdig.
    Ich war auch sehr enttäuscht von dem undemokratischen Vorgehen auf dem letzten Parteitag, dass die Deligierten nicht getrennt über Spitzenduo und Kanzlerkandidatur abstimmen konnten. Es kommt schon einiges zusammen….

    Antworten
    1. Stefan

      Jede Frau sollte High-Heels tragen zu können, ohne sich rechtfertigen zu müssen. Das so etwas moniert wird, ist wieder „typisch grün“, nämlich anderen Fragen des Lebensstils vorschreiben zu wollen.

      High Heels bei Frauen sind Ausdruck von Professionalität, Selbstbewusstsein und Weiblichkeit.

      Was mich eher an Baerbock stört, ist ihre maßlose Selbstüberschätzung, ihre Unglaubwürdigkeit und mangelnde Erfahrung. Und das sehe ich schon länger so.

      Ich werde nicht grün wählen, da ich mir moralisch nicht mein Privatleben und meinen Lebensstil vorschreiben lassen möchte. Umweltthemen sind wichtig, aber völlig toxisch für die Gesellschaft, wie sie von den Grünen angegangen werden.

    2. Micha

      Im Text von Herrn Klare sehe ich zumindest am Ende auf den ersten Blick eine eigene kreative Leistung. Nämlich wohin das Chaos seiner Meinung nach führen könnte. Das Wort „Könnte“ ist das Zauberwort. Herr Klare kommt scheinbar ganz persönlich zu einem Schluss. Oder handelt es sich hierbei etwa um die Meinung des Pentagons? Oder um ein Faktum?

      Wenigstens Cut and Paste kann die gute Frau und den Replace Befehl sowie Texte überschreiben beherrscht sie. Vielleicht ist aber auch nur der Ghostwriter schuld an den Textübernahmen. Ich frage mich eh, wie sie die drei Jobs schafft. Mandat, Mutter und Bücherschreiberin. Ich packe nicht mal einen richtig.

      Ich dachte der Höhepunkt sei mit dem Baerbockschen Lebenslauf schon erreicht gewesen, aber offensichtlich kann man immer noch eine Schippe an Naivität drauf legen.

      Bin gespannt, was als Nächstes kommt.

    3. David

      Erstmal: High Heels sind bei Menschen jeglichen Geschlechts in Ordnung… Alle sollten sie tragen dürfen ohne sich zu rechtfertigen.

      Aber nochmal zu den Vorwürfen. Finden Sie wirklich, dass die oben genannten Stellen irgendwie Relevant sind? Das sind ein paar Sätze in einem ganzen Buch. Wenn ich ein Buch einer Politiker*in kaufe erwarte ich doch nicht, dass sie alle Fakten selbst herausgefunden und belegt hat. In solchen Büchern wird nie zitiert, weswegen normalerweise alle Leser davon ausgehen, dass nicht alles streng wissenschaftlich abgelaufen ist. Sie sind also enttäuscht, dass ALB es nicht geschafft hat 20 Sätze umzuformulieren? Warum? Ist es wirklich so wichtig? Sollten wir nicht lieber über die INHALTE des Buches sprechen?

      Meine Erklärung für diese Absurdität ist, dass hier Vorwände gesucht werden die Kandidatin schlecht zu reden. Vielleicht finden Sie aber eine andere.
      Ich bin übrigens nicht Grün.

  181. Frank

    Vielen Dank für die gute Darstellung. Hätte mich auch ernsthaft gewundert, wenn diese Frau ein anständiges Buch nach eigenen Recherchen selbst geschrieben hat. Zudem gehe ich davon aus, dass es auch jemand anderes geschrieben hat.

    Poste hier mal alle bisherigen Fails.

    Antworten
    1. Phil

      Ich vermisse in der Liste, dass sie als Landesvorsitzende in Brandenburg zu verantworten hat, dass der damalige Kassenwart über Jahre unbemerkt über 270.000€ unterschlagen konnte – und er vor Gericht mildernde Umstände bekam, weil es ihm so leicht gemacht wurde. Ihre Fehler dabei hat sie nie eingeräumt.

    2. Rainer

      Bei Ihnen stimmen doch auch einige „Fakten“ nicht. Die Bezeichnung „Völkerrechtlerin“ trägt sie rechtmäßig. Da wurde ich auch eines Besseren belehrt. Sie ist zwar keine „Volljuristin“ im deutschen Sinne, hat aber einen Master-Abschluss Völkerrecht. Oder wenn Sie den Versprecher „Kobold“ hochziehen. Lustig, aber kein Vergehen. Die Recherche des Plagiatsjägers sind auch so dünn, lesen Sie einfach mal die Stellungnahme des Verlags des Buches. Waffenlieferung in die Ukraine, Habeck ist für die Lieferung von defensiven Waffen an die Ukraine, Baerbock sieht das anders. Sie liegen hier falsch. Ihr Hass verblendet Sie und führt Sie in die Irre. Hinter der Kampagne gegen Baerbock steckt viel Geld und Leute wie Sie fallen darauf rein und machen mit. Sie hat keine krummen Geschäfte gedeckt wie Scholz (Warburg-Bank) oder die Braunkohlemafia massiv mit viel teurer Staatsmacht unterstützt wie Laschet (die verlorenen Klausuren erwähne ich nicht, weil das vor Jahren abgefrühstückt ist, auch seine Vertuschungsversuche dazu).

    3. Klaus Myer

      Uups – doch nicht so sozial und kompetent wie der Anstrich. Wen wundert das?

    4. Peter

      Auf welcher gesetzlichen oder moralischen Grundlage erhalten Politiker*innen denn überhaupt einen Corona-Bonus?
      Ihre Arbeit war doch durch die Pandemie kaum einschränkt. Zum Teil wurde ihre Arbeit sogar leichter, weil es weniger Präsenz-Sitzungen in der Politik gab und weil das Homeoffice für viele Politiker*innen in einer großen Wohnung o. Villa mit Garten und Nanny für die Kundenbetreuung doch relativ stressarm war (im Vergleich zu Durchschnittsbürger*innen im Homeoffice).

      Es gibt übrigens zahlreiche Angestellte in Pflege und Krankenhäusern, die trotz großer Verspechen aus der Politik noch KEINEN Corona-Bonus erhalten haben, obwohl sie diesen auf jeden Fall verdient hätten, weil sie in der Pandemie unter harten Arbeitsbedingungen zahlreiche Überstunden geleistete haben.

      Vielleicht sollen die abgehobenen Politiker*innen besser #AlleMalNeSchichtMachen, oder sogar mal ein paar Monate lang in diesem Bereich arbeiten, und dafür statt ihrer üppigen Politiker*innen-Bezüge nur die niedrigeren Löhne, die dort üblicherweise gezahlt werden, erhalten.

  182. Peter Müller

    Wenn man nach 4 Jahren Studium lieber einen ausländischen LLM kauft als eine deutsche Diplomprüfung abzulegen, wird es dafür schon einen Grund gegeben haben. Und wenn jemand 4 Jahre an einer Doktorarbeit schreibt, ohne einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu müssen, und sie dann nicht abgibt, wird es auch dafür einen guten Grund geben. Und wer als 41-jährige Berufspolitikerin ohne jede anderweitige Berufserfahrung nach dem Fiasko mit dem gefakten Lebenslauf noch meint, eine Biographie vorlegen zu müssen, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Von was will sie denn berichten als von Dingen, die sie bei anderen abgekupfert hat?

    Antworten
    1. Peter Sass

      Genau auf den Punkt gebracht. Die Sache ist sowas von lächerlich. Bei den von der EU dem BMZ, der FAO etc.) finanzierten Entwicklungshilfe Projekten muss man als Projektleiter einem M.Sc. vorweisen (und hier ausdrücklich einen M.Sc., keine gekaufen XY Geschichten. Den hat unsere Dame leider nicht und könnte ein Projekt nicht leiten. Na gut, dann probiert sie halt Bundeskanzler.

  183. Ziko van Dijk

    Die erwähnten Beispiele von Stefan Weber sind recht unterschiedlich. Bei einigen dachte ich schon: Ja, das sind mehrere Sätze hintereinander, die wörtlich oder mit minimalen Veränderungen mit den herangezogenen anderen Texten übereinstimmen. Das ist nicht unerheblich. Ist denn Vroni-Plag schon eingeschaltet?

    Antworten
    1. Euro Troll

      Ganz vergessen? Die Vroni- und WikiPlag Schwarmintelligenz versammelt sich immer nur bei Parteimitgliedern rechts der Grünen.

  184. rerpol

    Lieber Frau Baerbock als einen Herrn Laschet. Wenn man ihn wählt, bleiben uns so Koriphäen wie Hr. Scheuer und Fr. Klöcker erhalten. Das Programm des Herrn Laschet ist, typisch für ihn, nicht Fisch, nicht Fleisch. Finanzierbarkeit steht in den Sternen. Falls der Wähler es noch nicht gemerkt haben sollte, so ist es ein Programm für die Reichen, die oberen 10% der Bevölkerung!!!!

    Antworten
    1. Nomen49

      @rerpol: Propaganda gegen die CDU hat nichts mit einer kritischen Auseinandersetzung der hier vorgebrachten Kritik zu tun. Ist einfach nur lästig.

    2. Euro Troll

      Ein Programm für die oberen 10% der Bevölkerung? Na immerhin! Besser 10% als nur die obersten 1% welche sich die Grüne Politik leisten können. Siehe Baerbocks Millionärseltern oder Blankeneser Elbadel wie Luisa Neubauer.

    3. Herbert Brandl

      Das Programm der Grünen ist gar nicht finanzierbar und richtet sich gegen die „Normalverdienenden“ und das sind 70% der Bevölkerung.

  185. Sherman Heinig

    Was ist denn das für ein Blogiot? Zwar mag ich diese Dame nicht, aber Sie sind nicht besser ! Dünnbrettbohrer

    Antworten
  186. Monika Walke

    Alle, die hier Frau Baerbock verteidigen, sollten wissen, dass man in der Schule und an der Uni jegliche Hausarbeit, bei Bachelor oder Masterarbeit unterschreiben muss, dass man NICHTS abgeschrieben hat, und wenn doch, dass man dieses als Zitat kundtut. Von einer Kanzlerkandidatin erwarte ich das mindestens ebenso, das hat was mit Ehrlichkeit und Moral zu tun. Vielleicht sollten die Herrschaften, die sie hier verteidigen, mal über diese beiden Wörter nachdenken: Ehrlichkeit und Moral.

    Antworten
    1. rerpol

      Sehr geehrte Frau Walke,
      da ich selbst wissenschftliche Arbeiten verfasst habe, weiß ich, wie man zitiert.
      Noch einmal: Frau Baerbock erhebt nicht den Anspruch, eine wissenschaftliche Arbeit verfasst zu haben, wie ich bereits schrieb. Das haben Sie aber trotz Ihrer möglicherweise akademischen Ausbildung nicht verstanden.
      Mir zeigt das, dass, was viele Professores auch sagen, das akademische Niveau gesunken ist. Wenn Sie Ehrlichkeit und Moral reklamieren, scheint Ihnen in Ihrem Studium entgangen zu sein, dass die Wissenschaft frei von Werturteilen sein muss!!
      Aber trotz Ihres Studiums scheinen Sie das Problem nicht verstanden zu haben.
      Ist aber bei unseren heutigen Studenten nicht unbekannt.

    2. Elke Becker

      Ihrem Kommentar ist nichts hinzuzufügen. Jedes Wort stimmt. Oder wollte sie Habeck beweisen, dass sie ihm intellektuell überlegen ist? Er kommt ja nach Baerbocks Rede von „Kühe melken, Schweinen und Hühnern“. Ich hoffe nicht, dass wir am 26.9. aus Versehen eine grüne Kanzlerin bekommen!

    3. Klaus Uwe Neumann

      Sehr verehrte Frau Monika Walke,

      Sie haben nicht nur recht, sondern genau dieses heutige Verhalten „ Ehrlichkeit und Moral“ und viele andere Tugenden wie Anstand, Würde, Aufrichtigkeit sind verloren gegangen. Wo bleibt die Vorbildfunktion für die Mitbürger?
      Von Anderen verlangt man korrektes Verhalten und selbst? Dieses Verhalten ist einfach unwürdig für eine Kanzleranwärterin!

    4. Josef

      Sehr geehrter Herr „rerpol“, Sie scheinen die Situation nicht richtig zu verstehen!! Das Erkenen von „Copy und Paste“ aus anderen Werken ohne Angabe der Quellen, sagt was über den „Anstand und die Moral“ des Menschen aus, der dies verantwortlich tut und damit noch Lorbeeren (Vorteil für die Wahl, Einnahmen aus dem Buch, …) schöpfen will!!!
      Solche Menschen haben in der Politik nichts verloren!!! Es geht nicht um die uneingeschränkte Einhaltung der wissenschaftlichen Zitierregeln.

  187. rerpol

    Es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Arbeit. An die müsste man natürlich höchste Zitieranforderungen stellen, wie das jeder in seinen Abhandlungen gewohnt war oder ist.
    Da, wie zu lesen ist, kein Schriftenverzeichnis angefügt ist, Quellen also nicht unterschlagen wurden, ist das ein m.E. untauglicher Versuch, Frau Baerbock in Misskredit zu bringen und ihre Erfolgschancen zu minimieren. Erhebt sie in ihrem Buch den Abspruch auf eine wissenschaftliche Arbeit? Nein! Seit ihrer Bewerbung um das Kanzleramt ist sie scheinbar zum Abschuss freigegeben. Zu welcher politischen Richtung gehört der Doz. Dr. Stefan Weber denn? Etwa mitte-rechts? Dann würden mich dessen Recherchen zur (Un)Zeit nicht wundern! Ist er aus eigenem Antrieb tätig geworden (etwa unentgeltlich?) oder hat er einen Auftraggeber (gegen ein Honorar?)? Herr Putin hat ,wie man las, auch ein „Auge auf sie geworfen“!!!
    Apropos Armin Laschet: Wo sind eigentlich die abhandengekommenen Arbeiten seiner Jurastudenten geblieben? Da hat er sich ja wohl nicht mit Ruhm bekleckert! Er war wohl überarbeitet und kam an einer blauen Tonne vorbei. Ist nur eine Vermutung. Was wird erst mit den Ausarbeitungen seiner Mitarbeiter, wenn er mal Bk. werden sollte!?
    Ach ja, da gibt es doch auch noch die Maskenaffaire seines Influencersohnes mit van Lack. Kauf ohne Ausschreibung, angeblich auch nicht brauchbar.
    Da gibt es doch noch genügend Aufklärungsarbeit, auch für einen Doz. Dr. Stefan Weber.

    Antworten
    1. esche

      … peinlich, was Sie da verzapfen (!): „dass die Wissenschaft frei von Werturteilen sein muss!!“ = z.B. so wie Ihre Replik!? Und ev. auch mal nachschauen, was „scheinbar“ > „anscheinend“ unterscheidet.

    2. Phil

      Die Verfehlungen anderer Politiker machen diese nicht besser, also was soll das? Der Autor erwähnt selbst, dass es sich nicht um eine wissenschaftliche Arbeit handelt, trotzdem setzt das Urheberrecht der Übernahme fremder Texte Grenzen. Die Moral sowieso.

    3. Pfeifenhans

      Oh, aber ein Herr Weber kann sich doch nicht an solchen Dingen abarbeiten, er sucht noch sein fragiles männliches Ego zusammen, welches durch Frau Baerbocks High Heels offenbar zertrampelt wurde. Mich würde aber schon brennend interessieren, von wem der Herr Akademiker so Geld nimmt für seine Blogposts.

    4. Nomen49

      @rerpol: Ihre Kommentare sind einfach nur lästig. Wenn Sie wirklich, wie Sie behaupten, „wissenschaftliche Arbeiten“ verfaßt haben, sollten Sie die grundsätzlichen Anstandregeln kennen, nicht einfach sätzeweise Text zu übernehmen, ohne auf den Erstautor hinzuweisen. Ich würde das bei meinen Doktoranden nie durchgehen lassen. Es geht ja auch nicht um eine kleine nette Frau, die sich um ein Praktikum bei einem Verlag bewirbt, sondern um eine Frau, die den Anspruch hat, unsere Kanzlerin werden zu können. Und da bleibt mir ob aller ihrer Verfehlungen einfach die Luft weg.

    5. Leser

      Frau Baerbock gibt sich als Autorin eines Sachbuches aus, in dem sie so einige Passagen selbst nicht verfasst, sondern aus anderen Büchern, von anderen Autoren/Autorinnen wortgetreu übernommen bzw. abgeschrieben hat. Das ist Betrug am Käufer.
      Mehr Schein als sein. Gerade angesichts der Tatsache, dass sich die Grünen sehr moralisch gerieren, fällt ein solches Fehlverhalten, das eigene Leistung vermissen lässt, besonders ins Gewicht.

    6. Rerum Politicum

      Sie verwechseln da was ganz gewaltig.
      „Common knowledge“ also allgemein bekanntes kann und darf man in Sachbüchern und teilweise je nach Disziplin auch in wissenschaftlichen Texten in seinen eigenen Worten einbringen ohne eine Quelle zu nennen. Dies gilt insbesondere dann, wenn man davon ausgehen darf, dass dem Rezipienten klar ist, dass es sich um so einen allgemeinen Sachverhalte handelt und es innerhalb der Disziplin so abgesprochen ist.
      Wenn es um die Schöpfungstiefe geht, d.h. wenn werthaltige orginäre Gedanken dargestellt werden macht es natürlich einen großen Unterschied ob man diese selbst gedacht oder übernommen hat. In Sachbüchern kann man hier eine andere Genauigkeit und Maßstab anbringen – so muss z.B. nicht die exakte Literaturstelle angegeben werden,(zumal wenn kein literaturverzeichnis angelegt ist) ein grober Verweis auf den Urheber z.B. nach Max Weber wird zwischen X und Y unterschieden … ist aber üblich und nötig.

      Anders sieht es bei 1:1 Kopien aus d.h. wenn größere Texte per Copy & Paste zusammengeklaut und dann eventuell noch leicht modifiziert werden (Gender-Neu-Sprech u.ä.). Diese Textstellen sind grundsätzlich als wörtliches Zitat zu kennzeichnen egal ob in einer Zeitung, einem Schulaufsatz, einem Sachbuch oder einer wissenschaftlichen Arbeit. die vereinzelt eingefügten, weggelassenen oder veränderten Worte sind zudem als Anpassung sichtbar zu machen.

      Wer das nicht tut, täuscht über die Urheberschaft dieser Sätze und begeht natürlich einen Urheberrechts verstoß. Dies gilt z.B. Zweifelsohne für die Passagen, für die der originäre Autor eine explizite Nennung der Quelle bei einer Nutzung als verpflichtend benannt hat.

      Angesichts der vielen Weglassungen, Ungereimtheiten, Beschönigungen bei Frau ALB und den vielen sachlichen und fachlichen Schwächen bei Ihren Äußerungen z.B. Ihrer Behauptung Deutschland hätte Atom-Uboote an Israel verkauft, was natürlich nicht stimmt und jemand der vom Völkerrecht kämme auch nicht behaupten würde, wüsste dieser doch, dass dies durch den Atomwaffensperrvertrag wie auch den 2+4 Vertrag ausgeschlossen ist, finde ich es sehr lobenswert wenn sich ein Plagiatsforschers dieses Sachbuchs annimmt.

      Bei einer Person weitgehend ohne Führungserfahrung, ohne Erfahrung in der Privatwirtschaft, ohne Erfahrung in der Exekutive, die erst nach doppelter Regelstudienzeit ein Vordiplom (8 Semester statt 4 Semester) abgeschlossen hat um danach das Studium abzubrechen und sich an einer teuren Londoner Privatuni dann in 2 Semestern einen „Master“ gekauft hat, sollte man schon das wenige was man hat genau anschauen. Weder die 270000 Euro die unter ihrem Vorsitz veruntreut wurden noch das „Vergessen“ der selbst genehmigten Gehaltsprämien für ein „Ehrenamt“ wurden von Ihr der interessierten Wählerschaft offenbart. Dies musste stets die Presse herausfinden und dann wurde von breiten Teilen der Grünen und Grünenunterstützern gegen diese Entdeckung gehetzt.

      Dies verrät sehr viel über Doppelstandards – Wenn die Grünen für Transparenz ständen würden sie nicht mauscheln, tricksen und hetzen sondern ALB eine klare Ansage machen, dass sie alle Stellen anzeigt, die sie per Copy & Paste übernommen hat.

      In diesem Sinne ist es gut richtig und angemessen das Buch genau zu analysieren und die Textstellen kenntlich zu machen. Es ermöglicht eine Einschätzung auf ALB Redlichkeit, Arbeitsweise und Kompetenz.

      Im Rahmen der politischen Debatte, werden ohne jede Frage auch die anderen Kandidaten genau betrachtet werden ebenso wie die Programme.

      Jeder Wähler wird sich sein eigenes Bild machen und wird für sich entscheiden wie er den einmaligen versehentlichen und nicht intendierten Verlust von Klausuren bei der einen Person gewichtet zur bewussten fortgesetzten und wiederholten Täuschung über Lebenslauf usw.

    7. Frederik Rettig

      Hallo Herr rerpol,
      Herr Weber interessiert sich fuer Plagiate und ihm ist es, glaube ich, ziemlich egal, wen er beim Plagiieren erwischt.
      Wo steht er politisch? Er hat zum Beispiel Gutachten fuer die Gruenen angefertigt (Glyphosat, glaube ich), da war er noch ihr Held. Auch die eher nicht gruene oesterreichische Arbeitsministerin Aschbacher musste vor einem halben Jahr zuruecktreten (klicken Sie oben auf seinen Namen, oder googeln ‚Weber Aschbacher‘).
      Ich denke, dass Frau Baerbock sich diese ganze Sache leider selbst eingebrockt hat, und damit auch ihrer Partei und deren Anliegen geschadet hat. Auch der Partei (und dem Ullstein Verlag) kann man vorwerfen, ihre Spitzenkandidatin bzw. Kundin nicht ausreichen vor sich selbst geschuetzt zu haben.

  188. Jens

    ich denke, dass dieser Fall alleine nicht sonderlich beachtens- oder bemerkenswert wäre. Für mich ist es die Summe dessen, was sich in der näheren Vergangenheit bei Frau Baerbock angesammelt hat. Man darf nicht vergessen, dass sie sich um das -faktisch- höchste Amt im Staat bewirbt und da sollten besondere Maßstäbe angelegt werden dürfen. Dies gilt selbstverständlich für alle entsprechenden Kandidaten, für Frau Baerbock aber in einem erhöhten Maße, da sie sonst keine nachweisbare Qualifikation für eine derartige Position vorweisen kann. Mit ihrer Vita hätte sie schon bei einem mittleren Verein ein Problem eine führende Rolle zu übernehmen. Bei den anderen Kandidaten ist dies sicherlich anders, auch wenn man darüber streiten kann, ob sie trotz Regierungserfahrung, in welcher Form auch immer, Eignung für dieses Amt haben.

    Antworten
  189. Wolfgang Ksoll

    Mediananwalt Christian Schertz ist ganz anderer Meinung als der Blogger hier:
    »Ich kann nicht im Ansatz eine Urheberrechtsverletzung erkennen, da es sich bei den wenigen in Bezug genommenen Passagen um nichts anderes handelt, als um die Wiedergabe allgemein bekannter Fakten sowie politischer Ansichten.«
    Ebenso wie Nachrichten nicht urheberrechtsschutzfähig seien, gelte dies auch für historische Tatsachen beziehungsweise allgemein bekannte Erkenntnisse im Zusammenhang mit Ökologie und Umwelt. »Diese sind sogenannte public domain. Der Vorwurf entbehrt damit jeglicher Grundlage. Es ist offenbar erneut der Versuch einer Kampagne zum Nachteil von Frau Baerbock.«
    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/annalena-baerbock-gutachter-erhebt-plagiatsvorwuerfe-gegen-gruenen-kanzlerkandidatin-a-cecab9ed-2dcf-41f1-9f31-bba610b62404
    Ich finde es gibt wichtigere Sachen als Nachrichten jetzt Urheberrechtsschutz zu kommen zu lassen.
    Viel spannender hätte ich die Ergänzung gefunden, dass auch Berlin im Tegel Projekt mehrere tausend Wohnungen aus Holz bauen. Das Suchen nach Plagiaten ist ein Medienspektakel, mit dem man von Sachpolitik ablenkt. Wie bei Frau Giffey: zwei Mal hat die FU Berlin die Dissertation als hinreichend zu Promotion begutachtet. Als ein AfD-Abgeordneter aus dem Berliner Abgeordnetenhaus eine Dritte Prüfung wünschte, ist die FU vor ihrem Geldgeber umgefallen. Mit der Europapolitik, um die es inhaltlich ging, hatte die AfD-Aktion nichts zu tun. Schade, dass man sich so ablenken lässt.

    Antworten
    1. Rerum Politicum

      Sie bringen was durcheinander,

      es sind 2 verschiedene Dinge ob man etwas inhaltlich als common knoweldge mit eigenen Worten schreibt oder ob man Wort für Wort ganze Satzgruppen sich per Copy & Paste klaut und als eigene Formulierung ausgibt.

      Dies gilt umso mehr als ALB ja auf ihr Buch ihrerseits Urheberrecht beansprucht.

      Wo wollen Sie die Grenze setzen? Darf man einfach ein ganzes Buch per Copy & Paste übernehmen, tauscht dann Titel und paar Begriffe per Suchen & Ersetzen aus und voila schon hat man ein eigenes Buch an dem man Geld verdient und auf das man Urheberrecht hat.

      Die Worte anderer 1:1 als eigene Auszugeben zeugt von mangelndem Respekt gegenüber dem Anderen, manche mögen meinen die Mächtigen sollten ihr Volk und generell andere Menschen nicht respektieren andere aber sehen dies anders und wollen lieber erst keinen Mächtigen erschaffen, der weder redlich ist und dem es an Respekt vor den Leistungen anderer mangelt.

      Wichtig wäre ALB daran zu erinnern, dass der Gewinn aus dem Buch zumindest teilweise zusammenkopierten Buch auch Nebeneinkünfte sind, die beim Bundestag zu melden sind.

      Was nützen Luftschlösser, phantastische Narrative wie unbezahlbare bedingungslose Grundeinkommen usw. wenn klar ist, dass die zentrale Person nicht im geringsten das Format hat um der Aufgabe Regierungsschef gewachsen zu sein?

      Wenn die Grünen Sachthemen hätten ins Zentrum rücken wollen, dann wäre jemand der von den Hühnern, Schweinen und Kühe melken kommt der Richtige gewesen, bei einer die vom Völkerrecht kommt liegt sicherlich keine fachliche oder sachliche Nähe zu Ökologie, Klima sprich zu Grünen Kernthemen vor.

    2. consul

      Ihr whatabout zeigt, dass Sie gar keine Argumente haben.
      Was interessieren Laschet und andere, wenn es um die Verfehlungen von Baerbock geht?
      Wen interessiert der politische Hintergrund von Dr. Weber, wenn er nachprüfbare Sachargumente vorbringt?

  190. Konstantin Schallmoser

    Für einen Plagiatsjäger ist das schon sehr dünn. Dass man in einem politischen Manifest Fakten wiedergibt, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Die schiere Möglichkeit, Textvergleiche herzustellen, gibt Ihnen noch nicht das Recht, irgendwelche kruden Schlüsse daraus zu ziehen. Wenn das alles ist, was Sie gegen Frau Baerbock vorbringen können, dann spricht das doch sehr deutlich für sie und nicht gegen sie. Und gegen Sie.

    Antworten
    1. Stephan K.

      Hallo Herr Schallmoser,

      schlagen Sie doch bitte noch einmal nach, was ein Plagiat ist.
      Es geht nicht um die Tatsache, das Textvergleiche benutzt wurden – was völlig legitim ist – sondern, dass diese nicht kenntlich mit Quellen belegt wurden.
      Und das in einem kommerziell vertriebenen Werk.

      Viele Grüße
      Stephan K.

  191. Thomas

    Umso schlimmer, wenn Ghostwriter solch eklatante Fehler machen. Sollten eigentlich Profis sein.
    Verantworten muss es aber letztendlich derjenige, dessen Name auf dem Buch steht.
    Aber für mich noch verwerflicher, wenn Politiker und auch andere aus Profilsucht Ghostwriter beauftragen. Warum in aller Welt muss man unbedingt ein Buch schreiben, wenn man es nicht selber kann.
    Frau Baerbock fällt eh schon durch ein überzogenes Ego auf.

    Antworten
    1. Euro Troll

      Naja, ein Buch im Wahljahr zu veröffentlichen gehört zum Wahlkampf dazu.

      Sobald jemand als Buchautor gilt, gilt er als seriös. Gerade bei Personen aus dem politischen Betrieb – deren Lebensläufe *hust* in jeder anderen Branche ein Fall für das Jobcenter wären – ist das besonders wichtig.

      Egal ob Rechts oder Links: Politikerbücher die zum (Vor-)Wahlkampf erscheinen, sind grundsätzlich Zeitverschwendung für Leser, da es nie um Erkenntnis geht, sondern einzig um Signalwirkung. Wer sich auf derart Werke freut, sie gar zur Grundlage seiner Wahlentscheidung macht, kann einem nur leidtun ob seiner verzerrten Sich von der Welt – und sich selbst.

  192. Ein Haus im Grünen als einen Grünen im Haus

    Vielen Dank für Ihre Mühen und Ihre Bereitschaft, sich einer unreflektierten Haßwelle auszusetzen. Ich hätte erwartet, daß der ein oder andere Journalist sich damit beschäftigt, umso ehrenwerter Ihr Fleiß.

    Antworten
  193. Saskia Müller

    Das ist einfach kein Stil. Wieso auf Würgen und Brechen jetzt ein „Buch“ rausbringen und dann noch mit heißer Nadel gestrickt. Um ein Buch zu schreiben, eigene Gedanken zu versprachlichen, braucht es viel Muße, eigene gedankliche Arbeit und viel handwerkliches Geschick. Ich denke nicht, dass Frau Baerbock die Kapazitäten hatte, noch mal schnell ein „Machwerk“ rauszuhauen. Also nimmt man eine Hand voll Leute, lässt alle ihren Teil dazu beitragen und am Ende weiß keiner mehr so genau, von wem denn nun besagte Passagen stammen. Wahrscheinlich ist das „Werk“ irgendwie kollaborativ zustande gekommen, aber viele Köche verderben den Brei. Und nun haben wir den Salat. Auch wenn man das Ding als „Mischung aus Biografie und Sachbuch“ verkauft und es somit der literarischen Freiheit obliegt, sich anderer Textfragmente zu bedienen, hat sie nun endgültig bewiesen, dass sie ihre Mitmenschen für dumm oder sich für clever hält. Beides steht einer zukünftigen Kanzlerin nicht.

    Antworten
  194. lefty

    Naja, bei dem Abschnitt über die Osterweiterung der EU hat wer-auch-immer sich wenigsten die Mühe gemacht, aus „Unionsbürgerinnen und -bürger“ das dämliche „Unionsbürger*innen“ zu machen. Das war ganz wichtig und musste unbedingt gemacht werden! Aber der Rest bleibt copy and paste…
    Jetzt mal ehrlich – selbst der/die mittelmässigste Schüler*in (geil, ne :-), lest das mal laut vor ) hätte zumindest die Reihenfolge in der Aufzählung der Staaten vertauscht und noch ein bisschen die Satzstellung umstrukturiert, dann noch hier ein „ausserdem“, da ein „ca.“ statt „rund“. Einfach nur damit er nicht auffällt. Dass man beim Zitieren fairerweise die Quelle angeben sollte gehört doch schon fast zum Allgemeinwissen. Nicht umsonst heisst es beim bewussten Abkupfern „SAM is your friend“ – Steal And Modify, aber vergiss bloss nicht das Modify!!

    Antworten
    1. Peter Klein

      Voll krass – 5 Länder aufzuzählen. Demnächst: Baerbock hat „32“ geschrieben. Das hat doch bestimmt schon mal ein anderer Autor gemacht.

  195. Alexander Stopp

    Verdienstvolle Aufklaerung, Herr Weber!
    So arbeitet die (bzw. so laesst die arbeiten). Das muss man als Waehler wissen: hudeln, schludern, nichts nachschauen, einfach rund raus sabbern wie’s kommt, arrogant und faktenarm. Vielleicht das Wahrzeichen einer zu behueteten Schicht und Generation, aber jedenfalls keine, der man ernste Abwaegungen zutrauen wuerde wenn es um das Schicksal eines 80 Millionen Volkes geht.
    Der mangelnde Ernst, der Mangel an Bemuehen, das Nachgeplapperte ist doch nicht alternativlos. Habeck (der die Kueken melkt und bedripst dreinschaut wenn man ihn uebergeht aus sexistischen Gruenden) hat ja auch ein paar Buecher geschrieben, selber geschrieben uebrigens. Politikerbuecher sind nicht immer sehr substanzstark, aber sie sagen oft etwas ueber den Stil der Leute aus. So eben auch hier.

    Antworten
  196. Peter Maier

    DANKE! Wie kann ich Ihnen wenigstens 2, 3 Bier (zum selbst kaufen) spendieren? Sprich, wo finde ich Ihre Kontonummer?

    Antworten
    1. Räuber Hotzenplotz

      Einfach an die CDU spenden (Verwendungszweck: „IM Weber“), kommt schon an.

  197. MrB

    Es ist ist ja in Ordnung, wenn sie (teilweise) wortwörtlich „zitiert“. Aber dann überhaupt keine Quellen anzugegeben ist schon sehr dreist! Natürlich wird sie sich nicht die Arbeit selbst gemacht haben, jedoch ist sie für das Buch letztendlich verantwortlich.

    Antworten
  198. Jörg Meyer

    Ein kleines *Gendersternchen mit Nummer, Index am Ende und Quellenangabe hätte genügt. Statt korrekt zu zitieren (was in Ordnung ist) wird anonym geklaut. Mehr Sein als Scheinen? Hier gilt für den verkauf des Buches: Mehr Scheine als Sein. Den politischen Untergang in seinem Lauf halten weder Anna noch Lena auf.

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  199. Räuber Hotzenplotz

    Wow, ein echter Skandal. Und so ganz ohne eigene, politische Motivation aufgedeckt. Was müsst Ihr alle für eine Angst haben, dass eine Grüne Kanzlerin werden könnte. Übrigens: Wenn man sich selbst den Anschein von Seriosität geben möchte, sollte man tunlichst auf polemische und offensichtlich tendenziös gefärbte Formulierungen verzichten, dann wird man (wenn schon nicht als Person) zumindest in der Sache ernstgenommen.

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    1. Anja Böttcher

      Wissen Sie – in einer Demokratie ist es doch tatsächlich so, dass die Bürger unterschiedliche politische Ansätze favorisieren. Das nennt man bekanntlich: Pluralismus – und er gilt doch tatsächlich als conditio sine qua non eines demokratischen Gemeinwesens.

      Wenn nun eine politisch völlig unerfahrene Kandidatin wie Frau Baerbock von ihrer eigenen Basis und ihr wohlgesonnenen Journalistenzum Zeitpunkt der Nominierung in einer Weise gehypt wird, die aus dieser Unerfahrenheit einen Pluspunkt zu machen sucht und sie vor allem als moralisch unbefleckte Visionärin anpreist, ist es ziemlich schlecht, wenn die schöne Legende, sobald man ein wenig an der glatten Oberfläche kratzt, mit einer Geschwindigkeit abblättert, wie Laub im späten Oktober, dann sitzt die Angst offenbar erheblich stärker im Nacken der Anhänger als derjenigen sitzen, die sie nie vorhatten zu wählen – also der satten Mehrheit.

      Die eigene Empfindung aber auf andere zu projizieren, ist ganz schlechter Stil – und zeigt mehr als deutlich auf, dass der grünen Kernklientel die demokratische Reife dazu fehlt, das Regierungslager zu repräsentieren. Allein aus diesem Grund bleibt zu hoffen, dass die Grünen noch genug schrumpfen, um selbst als Partner einer Regierungspartei nicht in Frage zu kommen. Und das sage ich als Gegnerin von Links, die der einstigen Partei von Petra Kelly und Gerd Bastian übel nimmt, in friedenspolitischen Fragen die SPD, ja sogar die CDU rechts überholt zu haben.

  200. Harald

    Wo ist das Problem? Sie haben hier eine Hand voll Zitate rausgegriffen, die quasi nur faktische Darstellung sind bzw. teilweise sogar simple Aufzählungen. Hätte sie schreiben sollen „Die EU wuchs von 15 auf 20+(5*3)-10 Mitglieder, darunter das Land südlich von Estland, das Land nördlich von Lettland“? Was für ein unnötiger Artikel, und die intelligenzaverse BILD-Leserschaft plappert den Mist natürlich weiter

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    1. Stephan K.

      Es geht nicht darum, das Frau Baerbock zitiert, sondern vergessen hat, die Quellen zu nennen, die ganz offensichtlich der Ursprung dieser Textpassagen darstellen.

      Sofern der jeweilige Autor dieser Zitate um Erlaubnis gebeten wurde oder zumindest die Quelle genannt wird, wäre das vollkommen legitim.
      Ist dem nicht so, muss man erstmal davon ausgehen, dass es sich dabei um ein Plagiat handelt – also das verwenden von fremden Eigentum unter eigenem Namen.
      Und dies ist bei leibe kein Kavalliersdelikt.

    2. Alexander Neu

      Absolut korrekt. Davon abgesehen soll das hier ein Blog über „Wissenschaftliche Redlichkeit“ sein. Es ist gut und schön, Doktorarbeiten auf Plagiate zu analysieren, da dort der Anspruch der wissenschaftlichen Eigenleistung besteht.

      Bei einem Buch ist das etwas völlig anderes. In praktisch allen zitierten Stellen werden halt Fakten aufgezählt, bzw. historische Punkte entsprechend anderer Analysen wiedergegeben. Nehmen wir das Beispiel mit dem Pentagon. Darüber haben wahrscheinlich hunderte Blogs irgendwann irgendwo mal geschrieben. Da können ähnliche (nicht gleiche) Formulierungen schlicht Zufall sein und selbst wenn nicht, sind Urheberrechtsverletzungen durch solche Kleinstpassagen grober Ähnlichkeit völlig abwägig, da es ja auch kein dedizierten rechtlichen Vorgaben für Zitate in Büchern gibt, wie es für wissenschaftliche Arbeiten gilt.

      Das hier ist ein wunderbares Beispiel einer Rufmordkampagne und legt außerdem nahe, dass auch schon bei dem Unsinn des angeblich unmöglichen Studiums Vorsatz dahinter stand.

    3. Klaus

      Na ja … wörtlich abschreiben ist schon Grundschule… und eine Kanzlerkandidatin sollte schon Texte frei formulieren können…

    4. Georg

      Cool, wenn man seine ganzen Aversionen auf BILD- Leser projizieren kann, schon stehen Annalena und man selbst gut da….

      Aber im Ernst: Ich habe durchaus geglaubt, der Artikel hätte mehr Gehalt – es ist vorwiegend ein Sturm im Wasserglas.

    5. Roger Gerd

      Es ist eben unredlich. Zusätzlich stellt sich die Frage nach der Verletzung von Urheberrecht. Nehmen Sie das mal nicht zu leicht! Zusätzlich zeigt es den Zustand einer Frau, die offenbar immer mehr sein wollte, als sie letztlich zu leisten in der Lage war.

  201. Stefan Rimmele

    Ich glaube nicht, dass das Baerbocks Schuld ist. Da wird der Ghostwriter gehuddelt haben. Wahrscheinlich sollte das Buch noch vor der Bundestagswahl raus.

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    1. W.K. Walter

      Verantwortlich ist die Verfasserin und nicht ein eingekaufter Schreiberling.

    2. J.Niebur

      Die Unfähigkeit eines Beauftragten ist ausschließlich dem Auftraggeber anzulasten.
      Und:
      Ein Plagiat ist eine unrechtmäßige Aneignung von Gedanken, Ideen o. Ä. eines anderen auf künstlerischem oder wissenschaftlichem Gebiet und ihre Veröffentlichung; Diebstahl geistigen Eigentums „ein Plagiat begehen“.
      (https://www.google.com/search?q=plagiat&oq=poagiat&aqs=chrome.1.69i57j0i13i131i433l3j0i13.4564j0j9&client=ms-android-xiaomi-rev1&sourceid=chrome-mobile&ie=UTF-8)

      Es hat nicht zwingend etwas mit einer Dissertation zu tun sondern gilt generell.

      Die gute Frau hat ein nachhaltiges Problem mit Fakten, Rechten (im Sinne von Rechtsgütern) und Ansprüchen.

  202. Ulrich Winkler

    Es ist doch bezeichnend, wenn sich die zahlreichen beschönigenden Unwahrheiten des „Lebenslaufes“, Unkorrektheiten bei der Angabe von Nebeneinkünften, nun auch nun in vermeintlich eigenen Publikationen fortziehen. Hier sagt jemand bewußt die Unwahrheit und täuscht bewußt – nicht etwa im Interesse der Partei, sondern um der eigenen Hybris folgend eine Chance für eine Kanzlerinnen-Kandidatur zu bekommen. Hier möchte jemand definitiv mehr „scheinen“ als „sein“. Somit 0 % Vorbildfunktion und bereits aufgrund dieser Eigenschaften unwählbar. Wer Sie dennoch wählt, ist diesbezüglich blind.

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    1. Elke Becker

      Ihrem Kommentar ist nichts hinzuzufügen. Habeck der Bauer, der für Kühe melke, Schweine und Hühner verantwortlich ist – nach Baerbocks eigener Aussage – und sie selbst gibt sich als Intellektuelle. Man könnte fast von einer notorischen Lügnerin sprechen!

    2. Frederik Weitz

      Also dass 10 Mitgliedstaaten der EU beigetreten sind, 2004, ist eine Unwahrheit? Und das Zitat vom Pentagon ebenfalls? Sie wissen es besser? Dann mal her mit Ihren tollen Wahrheiten. Wie viele Mitgliedsstaaten waren es denn nun damals? Und was hat das Pentagon wirklich gesagt? Und wie hoch sind nun Hochhäuser aus Holz?

    3. Tino Nettling

      Es ist bezeichnend wie sehr manche Leute bemüht sind Frau Baerbock schlecht zu machen. Da haben wohl ein paar Gruppierungen Angst das in Deutschland endlich mal ein neuer politischer Wind weht. Eine gewaltige Hetzkampagne gegen Frau Baerbock läuft und Leute wie sie feiern das auch noch.

      INSM-Schmutz-Kampagne gegen Baerbock: Faktenferne Industrie-Lobby-Propaganda

      Sie hat Nebeneinkünfte nachgemeldet. Das ist allerhöchstens ungeschickt. Dazu waren diese in der Höhe geradezu lächerlich, wenn man mal mit den zahlreichen Korruptionsaffären von CDU und Afd Mitgliedern vergleicht.
      In ihrem Buch hat sie Sachinformationen übernommen. Mehr nicht.
      Die „Unwahrheiten“ ihres Lebenslaufes sind auch sehr an den Haaren herbeigezogen. Einige Vorwürfe wurden später zurückgezogen die anderen Dinge sind lächerliche Kleinigkeiten.

      Vielleicht sollte man lieber mal objektiv auf das was die Grünen in Zukunft vorhaben schauen, anstatt nach Kleinigkeiten in der Vergangenheit zu suchen. Da könnte man möglicherweise feststellen das da viel mehr Glaubwürdiges und Konkretes steht als bei anderen etablierten Parteien.

  203. Markus Hüfner

    Ich werde das Gefühl nicht los dass die konservative Mehrheit jede Möglichkeit nutzt um die Grünen u ihre Kandidatin zu schaden. Die Angst der Konservativen bis Rechts-Konservativen vor dringend notwendigen Veränderungen ,um die Klimakatastrophe zu verhindern bzw so gering wie möglich zu halten, die von dieser Gruppe von Personen gar mit Verbots- und Verzichtspolitik bezeichnet u propagiert werden statt als Chance anzusehen, muss derart groß sein, das jedes Mittel recht ist. Ich weiß nicht, ob man auch die Bücher von CDU/CSU oder FDP einer solchen Prüfung unterzieht, genug geschrieben haben Politiker dieser Parteien ja. Nein, das hier scheint mir eindeutig darauf abzuzielen die Grünen und Frau Bärbock gezielt zu diffamieren, aus Angst vor starken Grünen, die zu recht große Veränderungen anstreben. Wenn ich mir das Wahlprogramm der Union ansehe, dann steht diese nicht für zukunft man will auch nicht die kleinste Veränderung. Die Frage ist doch nicht, was wir verlieren sondern was wir gewinnen können oder um Erich Fromm zu zitieren, wie eine krank machende Existenzweise des Habens, haben müssen, haben sollen, wie sie die Wachstumsökonomie ständig propagiert den Menschen nicht nur unglücklich sondern krank u zum Unmenschen macht, während die Existenzberechtigung des Seins, den Menschen wieder in die Natur einbindet, ihn zur Entfaltung seiner Potenziale und Menschlichkeit zurück kommen lässt, er versteht sich dann wieder als Teil der Natur und des Ganzen. Inzwischen sollte selbst der radikalste Konservative begriffen haben, dass wir mit Wachstum durch Konsum um jeden Preis bei endlichen Ressourcen nicht durchs 21. Jahrhundert kommen. Gewinnen können wir durch weniger Konsum an innerer Lebensqualität, mehr Zeit für uns und andere. Bitte überprüfen Sie doch auch die Bücher von Herrn Lindner, Frau Teutenberg, Herrn Merz u a Politikern von Union u FDP.

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    1. Peter Zaunkönig

      Minimi… Bei Lindner oder gar den Vertretern der AfD wird auch jedes Wort auf die Goldwage gelegt.
      Wer Hitze nicht mag, sollte nicht in die Küche gehen!

    2. MRK

      Typisch absolutistisches Gedankengut: böse Kräfte wollen unbedingt das Gute für die Menschheit verhindern, alles was nur zählt ist das noble Ziel und nicht die Mittel. Hier geht es aber nicht um die noblen Ziele sondern um hochstaplerisches Verhalten. Auch typisch der Glaube an an eine böse Verschwörung…ich glaube es hat schon einige Politiker anderer Parteien wie Guttenberg Schawan und zuletzt Giffey erwischt, warum sollten wir hier eine Ausnahme machen? Weil sonst die Welt nicht gerettet wird von den grünen Messias?

    3. Samuel Münzner

      „Ich werde das Gefühl nicht los dass die konservative Mehrheit jede Möglichkeit nutzt um die Grünen u ihre Kandidatin zu schaden.“
      Ich übersetze mal in richtiges Deutsch inkl. Interpunktion:
      „Ich werde das Gefühl nicht los, dass die konservative Mehrheit jede Möglichkeit nutzt, den Grünen und ihrer Kandidatin zu schaden.“

    4. Thomas Keller

      Nun, hier sei vielleich ein Vergleich erlaubt. Es ist wie mit der katholischen Kirche: Wasser predigen – Wein saufen. Nichts anderes ist es mit Frau A.B. Wer sich als die Gerechte unter den Gerechten aufs Podium stellt und Wahrheit und Moral predigt, muß damit rechnen, dass ihm (ihr) der Wind ins Gesicht bläst. Wer sich als Newcamer nach ganz oben boxen möchte, sollte darauf achten, dass er nicht angreifbar wird. Die Fehler der Einen sind die Stärken der Anderen.
      Das von den Anderen einige über ihre Sucht zur Selbstdarstellung gestolpert sind, ist hinlänglich bekannt. Wenn Frau B. hier ein Buch (ihr Buch) als Eigenschöpfung darstellt, dann haftet Sie auch für die Fehler. Wenn ein Autorenkollektiv dahinter steht, dann sollte es auch erwähnt werden. Wurde es aber nicht. Also haftet Frau A. B. Da sie sich selbst ja auch als Juristin (Völkerrechtlerin) bezeichnet, sollte Sie wissen was eine Urheberschaft, bzw. deren Verletzung bedeutet. Wenn nicht – dann sollte an über den „Juristen“ in Ihr nachdenken.
      Den Grünen, bzw. deren Kandidatin wird von Anderen kein Schaden zugefügt. Das besorgen Frau Baerbock und die Grünen schon sich selbst. Die Anderen nehmen den Ball, der ihnen zugespielt wird, nur auf und halten ihn im Spiel. Das haben die Grünen nicht anders gemacht als sich die Gelegenheit geboten hat: zu Guttenberg, Schavan, kürzlich Frau Giffey. Vielleicht sollte Frau A. B. rechtzeitig die Konsequenzen ziehen. wenn einmal was gefunden wurde, dann wird auch weiter gesucht – und gefunden.

    5. Picknicker

      Es ist Wahlkampf, Punkt. Und es ist normal, dass die Kandidaten durchleuchtet werden und jeder Schritt verfolgt wird. Umgekehrt wird auch jede Mücke zum Elefanten gemacht. Wer es wagt Aussagen von Frau Baerbock zu kritisieren (und seien sie noch so absurd) wird als frauenfeindlich gebrandmarkt, wer eine Massenmigration in die Sozialsysteme als problematisch ansieht ist ein Nazi und wer die global betrachtet bescheidenen Auswirkungen völlig überzogener klimapolitischer Ziele in Deutschland benennt ist ein „Klimaleugner“.
      Wer mit so einem so hohen moralischen Anspruch wie die Grünen antritt und stets den Zeigefinger hebt um anderen zu sagen, was sie zu sagen oder nicht zu sagen haben, was falsch und was richtig ist kann nicht gleichzeitig einen so laxen Umgang mit Recht und Wahrheit an den Tag legen oder „vergessen“ Zuwendungen bei der Bundestagsverwaltung anzugeben. Man schreibt halt auch nicht einfach ab, ohne den Urheber zu nennen. Das hat nichts mit Diffamierung zu tun. Wenn wir bei Diffamierung sind schauen Sie sich bitte an, wie mit Helmut Kohl Zeit seines Lebens umgegangen wurde. Wohl kaum ein Politiker wurde derart persönlich und unter der Gürtellinie verunglimpft – auch von vielen Medien, die heute Frau Baerbock in Watte betten sie als die große Heilsbringerin feiern. Aber wenn Anspruch und Realität derart auseinanderklaffen kann man getrost die Popcorn auspacken und zusehen, wie die Wahrheiten ans Licht kommen und das Kartenhaus in sich zusammenfällt.

    6. Georg

      Welche Klimakatastrophe? Beim Radfahren durch die Felder sehe ich eine sehr gute Ernte stehen… Sommer- und Wintergetreide stehen gut, auch Mais, Sonnenblumen und Zuckerrüben.
      Der Mai brachte nördlich von München gut 150mm Niederschlag und der Juni auch gut 120 mm.
      Gerne nachschauen unter https://kachelmannwetter.com/de/

      Die Grünen brauchen die Angst vor dem Klimawandel wie die AfD die (vermeintlich) kriminellen Ausländer.

      Bei einem Anteil von 1,93 % am weltweiten CO2-Ausstoß (Statista 2019) sollte jedem klar sein, dass Deutschland den Klimawandel nicht im Alleingang stoppen wird.

    7. Thomas Schäfer

      Es ist mal wieder Wahlkampf. Die Kandidaten werden einer genauen Überprüfung in allen Kategorien unterzogen. Das ist gut. Schließlich geht es um die vakant werdende Position der Kanzlerschaft. Baerbock hat viel Angriffsfläche geboten. Es ist legitim den politischen Gegner argumentativ zu bekämpfen. Was die Motive der Kritiker sind, ist mir gleich. Wenn Baerbock nicht parieren kann, dann ist sie einfach nicht geeignet. Das zeichnet sich ab.

    8. Michael Schneidhofer

      Sie kommen offenbar aus Deutschland und haben von der Arbeit von Herrn Weber bisher nicht viel mitbekommen. In Österreich brachte er zuletzt mit Arbeitsministerin Aschbacher eine ÖVP-Politikerin, also eine „Konservative“, aufgrund eines Plagiats zu Fall. Ich finde ein wörtliches Abschreiben ohne Kennzeichnung auch in einem Sachbuch zutiefst unmoralisch, das hat mit der politischen Ausrichtung der Dame nichts zu tun.

    9. Markus

      Die Union hat ihr Wahlprogramm vorgestellt und will ein Weltraumgesetz beschließen. Zitat: „Wir werden uns auf internationaler Ebene für eine nachhaltige Nutzung des Weltraums einsetzen, um auch nächsten Generationen den Zugang zum All zu ermöglichen“. Der Sozialpsych. Harald Welzer sagt dazu: Ich würde ja ein Erdengesetz besser finden, um den nächsten Generationen ein Leben auf DIESER Erde zu ermöglichen. Die Union braucht 140 Seiten um zu sagen, dass sie überhaupt keine Veränderung will, und zwar nirgends und für niemanden, aber ich vermute, damit trifft sie genau die Stimmungslage eines Teils der Bevölkerung.“ Er hat wohl Recht damit und es wird die Mehrheit sein (die Kommentare hier bestätigen das). Die Wähler der
      CDU/FDP glauben/hoffen scheinbar noch immer, dass ein „weiter wie bisher“ geht, Die CDU selbst scheint die Erde schon aufgegeben zu haben und weiter ausbeuten zu wollen und möchte daher den Weltraum schon mal nachhaltig machen. Liebe CDU-Wähler, je länger Sie an dem Dogma Wachstum durch Konsum um jeden Preis festhalten, umso katastrophaler sind die Folgen. Dürren werden extrem zunehmen, die Lebensmittelpreise stark steigen und täglich werden Hunderttausende Klimaflüchtlinge vor unserer Tür stehen, weil sie dort, wo sie einst lebten keine Lebensgrundlage mehr haben. Die Natur wird uns zu radikalen politischen Entscheidungen mit Verboten und Verzicht zwingen, denn mit der Natur kann man nicht verhandeln. Ein nachhaltiger Wandel, wie er jetzt noch möglich wäre (und wofür die Grünen stehen), ist dann nicht mehr möglich. Vielleicht verstehen Sie danach, dass ein „weiter wie bisher“ doch nicht möglich war, aber dann ist es auch schon zu spät. Wie Welzer sagt: „Mit dem Kapitalismus in seiner jetzigen Form werden wir nicht durch das 21. Jahrhundert kommen.“ Schon Erich Fromm erkannte 1975, dass die Existenzweise des Habens für die Übel der gegenwärtigen Zivilisation, die des Seins aber für die Möglichkeit eines erfüllten, nicht entfremdeten Lebens steht. Der Mensch, der nicht mehr vom Haben (wollen, sollen, müssen), sondern vom Sein bestimmt wird, kommt zu sich selbst, entfaltet eine innere Aktivität, die nicht mit purer Geschäftigkeit zu verwechseln ist, und kann seine menschlichen Fähigkeiten produktiv einsetzen. Wo sind die Vorschläge für eine Postwachstums-Gesellschaft der CDU/CSU?

      Fromm selbst hatte schon damals wenig Hoffnung, dass das gelingen könnte, aber solange es die Möglichkeit gibt, muss man alles dafür tun, um diese und andere Katastrophen, die durch die Existenzform des Habens entstehen, nicht eintreten, sagt er. Einfach mal out of the box denken, träumen und machen, vormachen und anderen zeigen, doch es geht anders, wie Harald Welzer in seinem klugen Buch „Alles könnte anders sein: Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen“ zeigt, wie es schon viele praktisch vormachen.

      Hier haben sich wohl schon viele damit abgefunden und glauben lieber an das Unmögliche. Das wird ein böses Erwachen werden, befürchte ich. Um noch mal Fromm zu zitieren:

      „Das Bewusstsein seiner selbst, Vernunft und Vorstellungsvermögen (des Menschen) zerstören die für die tierische Welt kennzeichnende Harmonie. Durch ihr entstehen wurde der Mensch zu einer Anomalie. Zu einer Laune des Universums. Er ist Teil der Natur. Er ist ihren physikalischen Gesetzen unterworfen, die er nicht verändern kann und dennoch transzendiert (durchdringt) er die übrige Natur. Er wird an einem zufälligen Ort, zu einem zufälligen Zeitpunkt in die Welt hinein geworfen und muss sie zu einem zufälligen Zeitpunkt wieder verlassen. Da er sich seiner selbst bewusst ist, erkennt er seine Machtlosigkeit und die Grenzen seiner Existenz. Er kann seinen Geist nicht mehr loswerden solange er lebt und sein Körper erweckt in ihm den Wunsch am Leben zu bleiben.“

      Dieses Bewusstsein ermöglicht uns aber auch im Gegensatz zu allen anderen Lebewesen auf diesen Planeten, zu denken, logisch zu denken, unsere emotional gesteuerten Entscheidungen zu überdenken und richtig zu handeln.

    10. Elke Becker

      Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich Frau Baerbock selbst am meisten schadet – nur weiß sie das scheinbar noch nicht!

    11. Anja Böttcher

      Es ist schon bemerkenswert, zu welcher Selbsttäuschung die durch und durch bürgerliche Basis der Grünen, die aber eben ein rein geisteswissenschaftlich ausgebildetes und urban-bürgerliches Milieu repräsentieren, imstande sind.

      Dass die sorgfältig alle Fragen der praktischen Umsetzung aussparenden programmatischen Blütenträume der Grünen auch nur im Ansatz auf eine Abkehr von einer auf Wachstum zielenden Ökonomie bedeuteten, zeigen neben den öffentlichen Beteuerungen, dass niemandem etwas weggenommen werde, was er nicht aus anderen Töpfen zurückerhalte, auch die eifrigen Avancen Baerbocks und Harbecks an die Adresse der großen Konzerne. Mit Mächtigen will sich diese Parteispitze ganz gewiss nicht anlegen; eine Friedfertigkeit nach ganz oben, die sie vom Erfolgsmodell des erfolgreichen baden-württembergschen Landesvater gelernt hat.

      Dass auffällige Manko dieser Partei ist aber das vollkommene Fehlen eines ökonomischen Rahmenverständnisses für kleinere und mittelständische Unternehmen, ohne deren innovative Tätigkeit sich weder der Produktionsstandort Deutschland halten noch das derzeitige Beschäftigungsniveau halten lässt. In einer Youtubesendung des alternativen Medienschaffenden Thilo Jung konnten Jungunternehmer, ausgerechnet im Bereich ökologisch innovativer Unternehmen und Exwähler der grünen Partei, Habeck und Baerbock ausdrucksvoll ihr komplettes wirtschaftliches Unverständnis und absolute Unwissenheit über Finanzpolitik nachweisen.

      Ohne technologische Innovationen, vor allem im Bereich der Energiespeicherung, ist ein ökologischer Wandel nachhaltig nicht möglich. Und ohne auf diesem Feld wirtschaftlich innovativ tätig zu sein, wird Deutschland international bei der Voranbringung einer Wende zur Nachhaltigkeit keine Rolle spielen. Die aber bekommt man schlicht nicht hin, wenn man nur die Energie verteuert – zumal das durch die Verteuerung vom Staat eingenommene im Falle der Bürger und der Großunternehmen von der einen Tasche in die andere zurückgeleitet wird. Und der Mittelstand – der wird nach diesen Vorstellungen ziemlich einseitig belastet. Dass aber wäre nichts als eine wirtschaftspolitische Abrissbirne für die deutsche Volkswirtschaft, die global schlicht gar nichts verändern würde.

      Noch unverständlicher ist der Wille der Grünen zu einer muskulären Geopolitik unter einer scheinheiligen Menschenrechtsrhetorik, die vor Menschenrechtsverletzungen in Golfstaaten schweigt, aber eifrig an der Seite US-amerikanischer Falken in lautes Säbelrasseln gegenüber Russland und China ausbricht: Glauben die grünen Scharfmacher eigentlich, sie könnten eine globale ökologische Wende ohne das flächengrößte europäische Land, das das stärkste Aufforstungspotenzial weltweit hat, und ohne die inzwischen größte Industrienation der Welt durchbekommen?

      Fakt ist – das grüne Programm, das Programm also einer Partei, die praktisch außerhalb des Ländles nirgendwo volkswirtschaftliche Kompetenzen bewiesen hat, ist alles andere als ein sicherer Beleg dafür, dass sie praktisch irgendetwas von dem nachhaltig herbeiführen können, was sie vollmundig und fabulös als Zielszenario ausgeben. Wer so tut, als sei dies anders, bläst nur ein Ständchen mit der Lufttrompete im Wunschkonzert. Nicht die Grünen zu wählen, sondern das – freilich alles andere als Großartige, was da im Moment schon da ist, bedeutet, gerade angesichts des Klimawandels, den weder die Politik noch die Wirtschaft ignorieren kann, zumindest nicht den Abriss unseres Mittelstands zu wählen – und eine Verschärfung eines woken Dauerspektakels des Tugendterrors, der zwar nichts mit wirklicher Moral, aber sehr viel mit der Selbstverliebtheit derer zu tun hat, die sich als dauermoralisierende Betschwestern gerne in Szene setzen – und das, obgleich der schöne Lack beim ersten genauen Hinsehen schon heftig abzublättern beginnt. Hier geht es darum, wie dieses Land regiert wird – und nicht darum, dem Prenzlbergmilieu einen Sommer voller schöner Illusionen zu bescheren.

  204. Stephan

    Interessant sind die wenigen Änderungen, die sie vorzunehmen sich die Mühe gemacht hat. Aus dem „korrupten“ Staat wird staatsgläubig der „fragile“ Staat, aus der „Massenmigration“ politkorrekt die „Migration“. Aus der „militärischen Intervention“ wird die „Intervention“. Aus den „Änderungen der Beschaffenheit oder Verfügbarkeit von Rohstoffen“ wird sinnverändernd die besser ins Narrativ passende „Rohstoffknappheit“.

    So kindlich-blöde die Grünen in Partei und ÖR auch daherkommen, den ideologischen Hammer setzen sie hart an. Machine men with machine minds…

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    1. Jürgen von Oertzen

      Mir scheint, Baerbock ist da präziser als die eine hier von Weber genannte Stelle; „fragil“ kann halt mehr sein als nur „korrupt“, da zählen dann z.B. auch zerfallende Staaten dazu usw. Sie hat die Fakten (die auch, wie Weber richtig erkennt, anderswo genannt werden) politisch eingeordnet – genau dazu ist ihr Buch da, oder?

    2. Tino Nettling

      Sie schreibt ein Buch in dem sie ihre Sicht der Dinge schildert. Da steht es ihr auch frei das so zu formulieren wie es ihr besser gefällt und besser ausdrückt was sie sagen möchte.
      Mag ja sein das die Grünen weniger selbstsicher als all diese selbstverliebten, realitätsfremden und abgehobenen Politiker der etablierten Parteien auftreten, aber wenigstens haben sie noch Ziele für die sie einstehen.

      Wovor Menschen wie sie Angst haben, wenn die Grünen regieren würden ist mir nicht klar. Alles was die Gegner bringen ist Hetze, Diffamierung und unsachliches Geschwafel.

    3. Stephan

      Herr von Oertzen, die Frau hat ein paar Adjektive ausgetauscht, damit das Abschreiben nicht so auffällt. „Politisch eingeordnet“ wird da nichts.

      Herr Nettling, da wird auch nichts umformuliert. Schauen Sie sich die Zitate doch an. Die Kurzzusammenfassung für die Abneigung ist: mit den Grünen würden Leute regieren, die gar nicht im Traum daran denken, die Konsequenzen ihrer Politik selbst zu tragen. Heuchler.

  205. Thomas Movtchaniouk

    Auch nicht sehr souverän: Mein Kommentar mit der milden Kritik, dass einige Bemängelung doch etwas kleinlich wirken (z.B. die Aufzählung der neuen EU-Mitglieder von Nord nach Süd z.B. und ihre Gesamtbevölkerungszahl, denn die steht ja nun mal fest), wurde hier direkt wieder gelöscht…

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  206. Gunter Affholderbach

    Sehr geehrter Herr Weber, der Gerechtigkeit halber erwarte ich die zeitnahe Publikation Ihrer Untersuchungen der Publikationen oder Promotionen von Armin Laschet, Olaf Scholz, Friedrich Merz, Markus Söder etc. Mit Dank im Voraus.

    Antworten
    1. Fettpresse

      Was ist hier los ? Unfähige Politiker treten anstandshalber zurück!!! Haben schon andere getan als das Wasser bis Unterlippe Oberkante gestanden hat .Das gilt auch für Frau Baerbock oder ist Sie so Machtbesessen das Sie Kanzlerin noch werden kann. Da lachen selbst die Hühner über soviel Selbstdarstellungskünste.

    2. Hans Wurst

      LOL. …erwarte ich die zeitnahe Publikation…

      Wie geht das denn? Auf welcher Basis wird das denn gefordert?

    3. Erwin Denzler

      Herr Affholderbach, die Dissertation von Söder ist an der UB Erlangen für jeden einsehbar, können Sie also selbst prüfen. Laschet und Scholz sind m.W. nicht promoviert. Soweit die etwas veröffentlicht haben, findet man es sicher u.a. in der Deutschen Bibliothek Frankfurt/Leipzig.

    4. Elke Becker

      Armin Laschet hat nicht promoviert und die Dissertation von Merz kann man sicherlich untersuchen und Olaf Scholz hat sich meines Wissens auch nicht promoviert. Ihr Wunsch geht ins Leere!

    5. Elke Becker

      Warum sollte man sich das Buch von Baerbock überhaupt kaufen? Man kann doch alles aus anderen Quellen kostenlos nachlesen, Wikipedia usw.

  207. Marc Andreßen

    Ich finde die Absätze jetzt nicht so wirklich beeindruckend. Es gibt das Sprichwort „es wurde schon alles gesagt, aber noch nicht von allen“ – das war jetzt auch ein Zitat. Und wenn man z.B. begeistert für Holzhäuser im Hochhausbau ist, dann googelt man in heutigen Zeiten einfach mal und schaut nach, wie war das noch mal. Klar, man kann jetzt den Satz umstellen und was anderes schreiben, als „In Amsterdam ist ein 130 Meter hohes Holzhaus geplant, in Chicago ein 228 Meter großes und in Tokio eines mit 350 Meter Höhe.“ und wenn man eine Website betreiben würde, würde man vielleicht einen Hyperlink einfügen – allerdings sind das eben Informationen, die man wie „die Erde ist rund“ auch bei Wikipedia oder anderswo findet. Und wenn man denn diese Beispiele anführen möchte, bringt es dann was, die Reihenfolge umzutauschen oder den Satz umzuformulieren? „In Amsterdam plant man ein 130 Meter hohes Holzhaus, in den USA (Chicago) wird ein 228 Meter großes Gebäude geplant. In Japan plant man ein Holzhaus mit 350 Meter Höhe für Tokio.“ Ist es also das, was erwartet wird? Aus meiner Sicht ändert das nichts daran, dass man über Holzbau und generell klimaneutralen Bau nachdenken muss.

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    1. W.K. Walter

      Sie verharmlosen das stark. Warum? In meinem Studium, einem abgeschlossenen Studium mit 2 Staatsexamina habe ich gelernt, dass man Zitate kenntlich macht und sich nicht mit fremden Federn schmückt. In privaten Diskussionen per e-mail mit meinen Freunden, die nicht alle studiert haben, ist das für uns alle üblich. Auch wenn Baerbock wohl kaum ein Studium nachweisbar abgeschlossen hat, kann sie sich nicht exkulpieren. Es sei denn, dass sie aus ihren bisherigen Auffälligkeiten nichts gelernt hat, sozusagen resistent gegen alles ist. Das würde natürlich für eine Kanzlerschaft -wie die Vergangenheit zeigt- Voraussetzung sein. Besser also vorher seine Chraktereigenschaft zeigen als erst als Amtsinhaberin.

    2. Andreas S.

      Auch ein Umstellen des Satzes ist ein Plagiat, da die Idee eines Anderen Authors geklaut wurde, genau die drei Beispiele so aufzuführen.

      Korrekt wäre eine Fußnote mit der Quellenangabe. Und genau so machen es auch viele Autoren.

    3. Franz--Josef Molitor

      Herr Andreßen! Wenn Sie ein Buch mit dem obigen Zitat „In Amsterdam…….“ geschrieben hätten und würden diese Aufzählung in einem Buch von Herrn Merz , Herrn Scholz oder anderen finden, wären Sie dann nicht sauer, wenn diese es unterlassen hätte am Ende Ihres Zitates zu schreiben (wie wir es im Buch – Titel – von Marc Andreßen schon vor Jahren lesen konnten?

      Soviel Anstand muss sein, das gilt auch für Frau Baerbock! Auf Herrn Merz wird auch ununterbrochen von den GRÜNEN-Twitter-Anhängern eingedroschen.

    4. Thomas Schäfer

      Dann erhält ja der grüne Ansatz bzgl. Planwirtschaft eine besondere Note. Copy-Paste Politik?

    5. Matthias Merzkow

      Ein Autor überarbeitet seinen Text üblicherwiese mehrere Male, bevor er das Manuskript an den Verlag gibt. Der überarbeitet und lektoriert das Manuskript auch noch einmal.

      Das wichtigste bei der Überarbeitung ist, dass sich ein Autor über die Komposition des Textes gedanken macht. Wie klingt der Text, ist er gut zu lesen. Welchen Eindruck will ich beim Leser hinterlassen: nüchtern analytisch oder eher begeisternd emotional? Diese Gedanken führen zu dem, was man als Stil bezeichnet. Baerbock hat hingegen gar keine Gedanken an ihren Leser verschwendet. Das ist einfach nur faul.

      Sie fragen, wie man die Passage denn anders hätte schreiben sollen. Vielleicht so: Überall auf der Welt werden zurzeit Holzhäuser geplant, die in bisher nie erreichte Höhen vorstoßen sollen. In Amsterdam beispielsweise soll in Zukunft ein Holzhaus die 130 Metermarke erreichen. Auf der anderen Seite des Großen Teichs ergänzt vielleicht künftig ein 228 Meter hohes Hochhaus aus Holz die Skyline von Chicago. Und drüben in Tokio träumt man von einem hölzernen 350-Meter-Wolkenkratzer.

      Das ist sicherlich nicht das Nonplusultra, hat dafür aber wenigstens eine eigene Stimme.

      Man kann nur hoffen, die haben dem Ghostwriter für diese schlampige Arbeit nicht zuviel gezahlt. Oder vielleicht gerade deswegen?

    6. Adi Mol

      Bisher dachte ich das alle Korinthenkacker grün sind. Aber diese Aufreger hier klären mich auf. Wenn man freie Nachrichten wiederholt (kein Urheberrecht) oder aus Wikipedia abschreibt (laut Wikipedia ist Wikipedia ja keine Quelle) dann wird dadurch nicht behauptet ein geistiges Gut geschaffen zu haben. Demnach wird in diesem Falle niemand geschadet. Ein Plagiat liegt nur dann vor, wenn Texte, Inhalte oder Ideen übernommen und als eigene ausgegeben werden. Die Aussage z.b. „Die wirtschaftlichen Schäden beliefen sich auf etwa 2,56 Billionen US$ (in Kaufkraftparitäten).“ stammt aus einem Papier von Germanwatch e.V., Kaiserstr. 201, 53113 Bonn, – nicht vom https://www.climate-challenge.de/blog wie Weber das behauptet. Im Climate-Challange wurde der Inhalt vom „Globaler Klima-Risiko-Index 2021“ Germnawatch e.V. übernommen. Im „Globaler Klima-Risiko-Index 2021“ – nur im englischen Bericht ist die Quelle angegeben – https://germanwatch.org/sites/germanwatch.org/files/Global%20Climate%20Risk%20Index%202021_1.pdf – das auf https://reliefweb.int/about hinweist. Und schließlich merkt man dass diese Zahl völlig irrelevant ist weil es ein Versicherungssumme aus allen wetterbedingten Naturkatastrophen darstellt (Katastrophen gab es auch vor den menschlichen Klimaeinflüssen – nur der Unterschied ist wichtig). Aber für den Inhalt interessiert hier keine/r – Hauptsache die Buchstaben sind nicht in der gleichen Reihenfolge wie woanders.

  208. Monika Waldeck

    Dieses hat schon Methode, diese
    Frau möchte nur glänzen, egal ob sie ihren Lebenslauf schönt oder wie in Ihrem neuesten Buch passagen abschreibt.
    Man sollte vielleicht alles von der Grünin
    auf den Prüfstand legen, ich glaube die Grünen werden sich Wundern.

    Antworten
    1. Jürgen von Oertzen

      Man sollte überhaupt alles, was jemand sagt, kritisch prüfen, denke ich. Zum Beispiel die Behauptung, es handele sich hier um Plagiate – das ist definitiv nicht der Fall! Sachinformationen darf man wiederholen, auch wenn sie anderswo schon stehen, das ist üblich und notwendig.

    2. Tino Nettling

      Es wird doch schon jeder Furz von ihr untersucht. Wass denn noch?
      Wenn man mal halb so gründlich bei Korruptionsaffären bei CDU,AFD,FDP etc wäre, würde sich noch viel mehr Leute wundern.
      Auch die Inkompetenz aktueller Minister ist völlig egal, Hauptsache man findet heraus das Frau Baerbock einen Master hat und bemängelt das sie in einem Sachbuch, das einem am Arsch vorbei geht , keine freiwilligen Quellenangaben gemacht hat.
      Wir sollten uns alle lieber auf politische Inhalte konzentrieren und uns überlegen wohin Deutschland steuern soll anstatt verbissen mit Schlamm zu werfen.

  209. Karl Berger

    Bitte unbedingt weiter recherchieren – diese Person muss von allen Staatsämtern ferngehalten und zur Rechenschaft gezogen werden.

    Antworten
    1. Markus Hüfner

      Dann bitte auch Herr Merz, Herr Lindbergh, Herr Söder u Herr Laschet. Die Angst vor den Grünen muss ja enorm sein, nur weil sie sagen, dass ein weiter wie bisher, wie es die Union auch in ihrem Wahlprogramm propagiert, nicht möglich ist. Ewiges Wachstum bei begrenzten Ressourcen ist physikalisch nicht möglich u mit der Natur kann man nicht verhandeln, wie das einige Unionspolitiker und die FDP zu glauben scheinen, die ist immanent!

    2. rerpol

      Abgesehen davon, dass das dummes Zeug ist, was Sie schreiben, sollten Sie sich mal mit den Verfehlungen des Herrn Laschet befassen. Der hat übrigens in seinem Lebenslauf auch „weiße „Stellen.

    3. Tino Nettling

      Wovor haben Sie eigentlich Angst?

      Wofür sollte sie zur Rechenschaft gezogen werden ? Es läuft eine riesige Kampagne die jeden Furz den sie jemals gelassen hat auseinandernimmt. Bisher wurde nichts von Bedeutung gefunden.
      Hauptsache man lenkt schön davon ab was einige Politiker der aktuellen Regierung sich so alles leisten.

    4. Dave Dee

      Warum ? Haben Sie etwa Angst vor einer Regierung mit den Grünen – oder glauben Sie ernsthaft, dass es hierbei tatsächlich um irgendeine Beurteilung eines Buches oder einer Person geht ? Das nennt man eher Wahlkampf auf niedrigster Ebene.

  210. Janek

    Der wichtigste Satz steht ganz am Anfang: „Ein Sachbuch einer Politikerin im Ullstein-Verlag ist keine Dissertation.“ Alles danach erscheint mir ein an den Haaren herbeigeschriebener Versuch, Klicks von Grünhassern und Politikverächtern zu sammeln. Ziemlich traurig!

    Antworten
    1. Reini

      Das ist die übliche Methode, vom eigentlichen Problem abzulenken. Es wird Grünhassen oder sonstiges unterstellt.
      Die Frage, die sich stellt ist, welche Ansprüche müssen an eine Bewerberin um das Bundeskanzleramt gestellt werden. Das Niveau einer Oberstufenschülerin reicht bei weitem nicht aus.

    2. Stephan K.

      Das hat doch nichts mit irgendwelchen „Grünenhassern“ zu tun.

      Es ist doch für ein Plagiat vollkommen irrelevant, ob es eine Dissertation oder „nur“ ein Sachbuch ist.
      Wenn grundlegend abgeschrieben wurde, ohne Quellen zu nennen oder um Erlaubnis zu fragen handelt es sich um ein Plagiat -welches dann auch noch kommerziell verbreitet wird. Sachbuch hin, Sachbuch her.

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass Frau Baerbock keine direkte Schuld trägt, sondern dass eine ihrer Co-Autorinnen geschlampert hat. Leider steht sie als Hauptautorin in der Verantwortung und gerade als Kanzlerkandidatin im besonderen Kreuzfeuer.

    3. Franz--Josef Molitor

      Nein, das ist nicht traurig! Frau Baerbock versucht mit allen Mitteln, die Leute aufs Auge zu schlagen und das muss an die Öffentlichkeit. Herr Merz steht andauernd unter Beschusss der GRÜNEN-Twitterer.

    4. Alexander Neu

      Besonders wenn man bedenkt, dass sich hier über solche fragwürdigen Kleinigkeiten aufgeregt wird und Leute einen Rücktritt fordern, weil es unredlich sei was sie da mache (was lächerlich ist) und dann aber Problem damit haben, dass Würfel-Armin Kanzler wird, der als Professor Noten eines Unikurses erst verbummelt hat und dann die Noten ausgewürfelt hat, um seinen Fehler zu verschleiern.

      Ich frage mich was das für ein konservativer Aufschrei wäre, wenn Fr. Baerbock sowas gemacht hätte.

    5. Tino Nettling

      Ja genau so sieht das aus. Ich hab das gelesen und die ganze Zeit gewartet, wann kommt denn jetzt der Punkt , der große Skandal.
      Nichts ausser an den Haaren herbeigezogene Information.

    6. Stephan K.

      Hallo Herr Neu,

      zumindest ich für meinen Teil kann sagen, dass ich auch mit einem Kanzler Laschet nichts anfangen könnte. Das ist aber eine subjektive Meinung.

      Es sind leider eben keine „fragwürdigen Kleinigkeiten“, sondern bleibt Diebstahl geistigen Eigentums, sofern nicht zumindest kenntlich gemacht wird, dass diese „fragwürdigen Kleinigkeiten“ eben nicht aus ihrer eigenen Feder stammen.
      Das können Sie drehen und wenden, wie sie möchten.

      Was ich aber fast noch schlimmer an der Sache selbst finde, ist die fehlende moralische Einstellung hier.

  211. Tex

    Sicherlich kein guter Stil.
    Allerdings finde ich es teilweise etwas kleinlich, was hier bemängelt wird – die Aufzählung der neuen EU-Mitglieder von Nord nach Süd und ihre Gesamtbevölkerungszahl muss man ja nun nicht unbedingt auf Biegen und Brechen verändern…
    Wenn es wirklich nicht mehr sind als die hier angeführten „Plagiate“ (aus dem Grünen-Programm darf die Vorsitzende aber doch wohl „klauen“?), dann würde ich diesen Beitrag als Teil der groß angelegten rechts-reaktionären Kampagne werten, eine grüne Kanzlerin um jeden Pries zu verhindern.

    Antworten
    1. Rerum Politicum

      Es sind die bisher gefunden und veröffentlichten — immerhin muss man die Stellen ja suchen.

      Ausgehend vom Lebenslauf würde es nicht wundern wenn es weiter und weiter kleckert.

      Copy & Paste ist eine Erstellmethodik hat man erst 5-6 Stellen gefunden ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass es noch mehr sind.

      Die Schöpfungstiefe der gefundenen Stellen finde ich nicht sonderlich hoch. Wenn man es selbst formuliert hätte – gut bei Aufzählung der EU Staaten geschenkt – wäre es so lala aber Copy & Paste ist dann schon mehr als nur dreist. Immerhin kostet das Buch Geld und ALB hat Urheberrechte, da sollte man schon redlich und sorgfältig sein.

  212. Pingback: Plagiatsvorwurf: Hat Baerbock in ihrem Buch abgeschrieben? | Ruhrbarone

  213. Pingback: Plagiatsvorwürfe: Baerbock soll in ihrem Buch ganze Textpassagen abgeschrieben haben

    1. Markus

      Das ist keine Meinung. Diese enthält immer eine Begründung, sonst ist es nur eine Beleidigung von Grünen u deren Wähler. Seltsam,dass so viele Angst vor einer Partei haben, die für Zukunft u Fortschritt steht, während die Union für ein weiter wie bisher steht,was schon physikalisch nicht möglich ist, ewiges Wachstum durch Konsum ist bei begrenzten Ressourcen nicht möglich! Je länger wir so weiter machen umso radikaler werden die Veränderungen ausfallen, dann zwingt uns die Natur dazu.

    2. Stephan K.

      Unabhängig davon, dass die Sache schon einen faden Beigeschmack hat, und disskutiert werden sollte:

      Von einem individuellen Fehlverhalten auf eine gesamte Partei zu schließen hat niemals ein Denkvermögen besessen.

    3. Tino Nettling

      Nein, ich hab mir das Programm der Parteien angeschaut und das Auftreten der Kanzlerkandidaten und finde zum einen das die Grünen die einzige Partei ist, die sich realistisch den aktuellen Problemen unserer Zeit stellt, anstatt wie Andere in die braune Vergangenheit reisen wollen , alles beim Alten lassen zu wollen, sich in sozialistische Utopien zu flüchten oder den Reichen es noch ein wenig angenehmer zu machen.
      Vom Auftreten ist Frau Baerbock auch die Einzige die sympathisch und motiviert wirkt und endlich mal „einen frischen Wind in die Bude“ lässt. Herr Laschet hat leider gar kein Format und glänzt regelmäßig mangelndem Sachverstand .
      War da nicht noch ein dritter Kandidat… hmmm. Achja Schlaftablette Scholz , dessen Verwicklung im Wirecard-Skandal mal aufgearbeitet werden sollte.

  214. B. Krawinkel

    Ich denke, solche Vitas wie die von Baerbock können nur in einem bestimmten Biotop entstehen.
    Und dieser Sachverhalt macht mir viel mehr Sorge als dieser mißratene Versuch einer Hochstapelei.
    Denn solche Vitas ziehen sich mittlerweile wie ein roter Faden durch sämtliche Parteien und haben Leute, die mit einem seriösen Werdegang aufwarten konnten, allumfänglich verdrängt.
    Die Grünen sind da dabei zwar führend, aber eben längst nicht allein.
    Ich werde den Verdacht nicht los, daß das keine zufällige Entwicklung ist, sondern aus dem Hintergrund forciert.
    Wenn man sieht, mit welcher Geschlossenheit und zeitlicher Synchronität die Mainstream-Medien auch andere Lichtgestalten aus der bundesdeutschen Hüpf- und Opferszene hypen, ist es eigentlich nicht vorstellbar, daß das nicht orchestriert wird.

    Mein Dank geht auf jeden Fall an Herrn Dr. Weber für sein uneigennütziges Bemühen, Klarheit in diese Sache zu bringen.

    Antworten
  215. Daniel Ziegler

    Also ganze Absätze mit mehreren Zeilen wörtlich zu übernehmen, ist wirklich offensichtlich. Aber bei zwei Zeilen von einem Plagiat zu sprechen? Das erscheint mir schon sehr kleinlich. Wenn ich schreibe „Der 324m hohe Eiffelturm in Paris ist das Wahrzeichen der Stadt“ dann muss ich das auf Biegen und Brechen umschreiben, weil es bereits Tausend Mal so im Internet oder in gedruckten Reiseführeren geschrieben steht?! Oder nein, bestimmt noch öfter in irgendwelchen anderen Sprachen, sonst mache ich mich des Übersetzungsplagiats schuldig.

    Antworten
  216. Christian Hansen

    Wer im Jahr 2021 denkt, man kommt mit sowas durch, hat das Spiel nicht verstanden. Spaetestens seit Guttenberg, Giffey und allen anderen sollte doch jedem Politiker klar sein, dass man entweder etwas Solides veroeffentlicht oder es sein laesst. Sonst fliegt es einem um die Ohren.

    Antworten
    1. Tino Nettling

      Den Unterschied haben sie aber schon verstanden? Frau Baerbock veröffentlicht ein einfaches Sachbuch und hat gegen keinerlei Vorgaben und Regeln verstoßen.
      Guttenberg und Giffey haben in einer wissenschaftlichen Arbeit betrogen und verpflichtende Quellenangaben unterschlagen und sich damit einen Doktortitel erschlichen.

  217. Pingback: Plagiatsvorwurf an Baerbock: In ihrem neuem Buch hat sie abgeschrieben | Exxpress

  218. Andreas Haas

    Dass sie das nicht selbst geschrieben hat, ist bekannt. Der Spiegel schrieb dazu:

    „Entstanden ist das Buch in Zusammenarbeit mit dem Autor Michael Ebmeyer, der auch schon an einem Buch von SPD-Außenminister Heiko Maas mitwirkte. Mit Ebmeyer habe sie im Dezember und Januar ausführliche Gespräche geführt, hat Baerbock jüngst erklärt, auf Grundlage dieser transkribierten Unterhaltungen wiederum habe sie dann ihr Buch verfasst.“

    Sollte das so stimmen, sind die Plagiate tatsächlich von ihr.

    Ich habe jedoch Zweifel, dass sie sich wirklich die Arbeit gemacht hat.

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/annalena-baerbock-und-ihr-buch-klima-bullerbue-und-opa-waldemar-a-d0878dde-99f8-4fb5-bfde-00d4d2c94810

    Antworten
    1. Jürgen von Oertzen

      Die dargestellten Teile sind keine Plagiate, weil es da um die Darstellung von Sachinformationen geht. Da gibt es kein „geistiges Eigentum“ zu schützen.

    2. Adam Huemer

      Selbstverständlich ist hier geistiges Eigentum zu schützen. Informieren Sie sich über das Urheberrecht, bevor Sie ins Internet schreiben.

      Es ist nichts Neues, daß es immer mehr Menschen gibt, die glauben, Alles wäre umsonst und klaubar. Das aber gibt es nur im urheberrechtsfreien China und Konsorten.

    3. Stephan K.

      Hallo Herr von Oertzen,
      das ist grundlegend falsch. Für ein Plagiat ist es vollkommen unerheblich, ob es eine „Darstellung von Sachinformationen“ oder tatsächlich Teile einer wissenschaftliche Arbeit sind.

      Auch eine Sachinformation, die nicht selbst erarbeitet, sondern von anderen Quellen herangezogen wurden, müssen kenntlich mit Quellen angegeben werden.

    4. Rerum Politicum

      Wenn am Ende herauskommen sollte, dass Sie das Buch gar nicht geschrieben hat sondern nur den Eindruck erwecken wollte selbst ein Buch schreiben zu können dann verlagert das nur die Dimension der Täuschung und der Unredlichkeit ändert aber nichts daran dass mehr oder weniger die Worte, Sätze und Formulierungen nicht von Ihr stammen.

      Das würde die Wagenburg Mentalität der „Transparenz“ Grünen und die Einschaltung eines Promianwalts erklären.

      Das ganze Verhalten (nervös) von ALB und den Grünen erweckt den starken Anfangsverdacht, dass da noch einiges mehr sein könnte — hier würde mich die Einschätzung von einem Kriminalisten interessieren — die sind ja darauf spezialisiert aus Reaktionen und Verhalten zu schließen bei wem was im Argen liegt.

      Fakt ist doch die 1:1 Textstellen haben diverse Medien überprüft und liegen vor. Das bedeutet der Sachverhalt selbst ist soweit belegt und eindeutig. Wenn es mehr nicht gibt, würde ein souveräner Politiker einfach reinen Tisch machen und sich bei den zu unrecht unerwähnten entschuldigen aber auch auf den geringen Beitrag den diese Passagen zum gesamten Buch leisten hinweisen, man würde betonen das es nicht wirklich illegal bzw. justiziable ist, ja nicht einmal illegitim sei aber man verstehen kann, dass es als Stilfrage verstanden suboptimal von Wählern aufgenommen werden könne…

      Blöd ist dann nur wenn man alle paar Tage erneut leider vergessene Stellen einräumen müsste, blöd wäre auch wenn man beim reinen Tisch machen nicht nur 2-3 weitere kleine Stellen gleich mit einräumen würde sondern z.B. zugeben müsste, dass das ganze Buch nicht von einem selbst stammt oder es 30 und mehr weitere Stellen gibt.

      In den letzteren Fällen macht Wagenburg und Staranwalt so ungemein viel Sinn — darum würde es mich nicht wundern wenn da noch einiges gefunden wird.

    1. Stephan K.

      Ein reines Sachbuch ist auch kein akademischer Maßsstab. Zudem sind es beileibe nicht nur Zitate von Wikpedia.

  219. Franziska Wutzler

    Andersdenkende
    Seit etlichen Jahren beobachte ich als älterer Mensch den Bildungs-und Werteverfall der nachwachsenden Generationen. Ich selbst konnte das bei den Ärzten im Krankenhaus beobachten. So viel Inkompetenz, Arroganz und Selbstüberschätzung. Ich denke aber man hat sie dazu gemacht, auch und gerade die Politik, siehe die Herabsetzung des Bildungsstandards. Frau Baerbock verkörpert das vorbildlich mit viel Unkenntnis und ideologisiertem Wunschdenken was politische Arbeit betrifft. Es wird Zeit, daß die Grünen auf dem Boden der Realität ankommen

    Antworten
    1. Dieter Kief

      Ihre Überlegung, man habe „sie dazu gemacht“ – also die Jüngeren zu Flachköppern – was wollen Sie damit sagen, Franziska Wutzler? – Die Frau Baerbock ist erwachsen, stimmt’s? – Worauf wollen Sie hinaus? Ihre Aussage ebnet leider den Weg für billige Entschuldigungen, wie mich deucht.

    2. Elke Becker

      Ist es im vorliegenden Fall nicht so, dass neben dem eigenen Manuskript aus Versehen Fachzeitschriften / Bücher / Broschüren so dicht nebeneinander auf dem Tisch lagen, dass man infolge von Übermüdung den Eindruck gewinnen konnte, dass die Seiten/Buchstaben regelrecht miteinander verschwimmen?

    3. Klaus P.

      Es wird Zeit, daß die Grünen nicht nur auf den Boden der Realität ankommen, sondern vom Verfassungsschutz verboten werden.

    4. Tino Nettling

      @ Klaus P.
      der Verfassungsschutz nimmt seine Aufgaben schon war. Wenn es dafür Gründe gäbe, würde er die Partei sicher beobachten.

    1. Fetz Braun

      Das sind recht dünne Vorwürfe für meistens Allerweltssätze. Die Propaganda Maschine der CDU jedenfalls läuft sehr gut geschmiert. Hat sich Laschet eigentlich jemals bei den Studenten entschuldigt, deren Noten er frei erfunden hat?

    2. Elke Becker

      Nennen wir sie einfach nur eine „Hochstaplerin“ – das liest sich dann auch korrekt!

  220. Joachim Marquardt

    Was für ein Glück, daß die Doktorarbeit ungeschrieben blieb… Da hat wohl Guttenberg gerade noch rechtzeitig als Warnung gedient.

    Was das Buch betrifft: Gerade WEIL es keine Doktorarbeit ist, ist es doch nicht ehrenrührig, Daten, Zahlen und Formulierungen von anderen zu übernehmen. Ich finde auch die Übernahme von einfachen Aussagesätzen wie der Aufzählung von Holzbauten ok. Man muß nicht jede simple Formulierung umtexten. Aber komplexere Absätze mit der Angabe von präzisen Zahlenwerten zu globalen Entwicklungen – da gebietet doch schon der Respekt vor dem Urheber, aber auch die Veröffentlichung in Schriftform, daß man die Quellen dieser Aussagen zur Verfügung stellt. Ein Buch ist doch keine Talkshow. Hier wie in den (immer noch nicht korrigierten) Lebensläufen zeigt sich eine laissez-faire-Haltung im Umgang mit Fakten (und Menschen, die diese Fakten in die Welt gesetzt haben), die einen etwas ratlos zurückläßt. Ratlos deswegen, weil keine böse Absicht dahinter zu stehen scheint. Es hätte ja kaum mehr Mühe gemacht, die wenigen Quellen zu nennen und es hätte kaum einen Unterschied gemacht, wenn im Lebenslauf zwei Jahre länger Praktikantin und nur ein Jahr Büroleiterin gestanden hätte. Ich vermute, Frau Baerbock war „gefühlt“ tatsächlich 3 Jahre lang die Büroleiterin (das da noch eine andere Person im Raum saß, die sich offiziell Büroleiterin nannte – who cares) und hat sich „gefühlt“ tatsächlich selbst die Formulierungen zum Klimawandel ausgedacht. Sie war „gefühlt“ Trainee und nicht Praktikantin bei einem Institut, daß „Public International Law“ im Namen trägt, weil sie sich dort ja in ihrer Erinnerung tatsächlich vor allem mit Völkerrecht, also Public International Law, befasst hat. Dazu muß sie gar nicht mehr in ihren Arbeitsvertrag schauen, wo im Briefkopf der korrekte Institutsname ausgeschrieben steht, sie vertraut völlig ihrer Erinnerung. Die Erinnerung ist aber oft lückenhaft. Unser Gehirn ist evolutionär darauf ausgerichtet, lückenhafte Geschichten sinnvoll zu ergänzen. (den klugen Satz habe ich der Sendung RadioWissen auf Bayern 2 entnommen) Baerbock fühlt sich als Völkerrechtlerin und ein Lebenslauf dient ihr dazu, diese Geschichte (neudeutsch: dieses Narrativ) sinnvoll zu ergänzen. Ob sie in Hannover oder in Schulenburg geboren ist – wen kümmert das? Sie schreibt halt hin, was ihrem Gedächtnis als passende Ergänzung erscheint. Mal als Ergänzung zum internationalen Völkerrechtlerinnen-Narrativ: dann Hannover. Mal als Ergänzung zum ländlichen „Kind vom Bauernhof“- Narrativ – dann passt „südlich von Hannover“ besser. Wie gesagt, ich sehe keinen absichtlichen Betrug, keine „kriminelle Energie“ oder ähnliches dahinter. Aber eine Mißachtung von Fakten und Menschen – das schon.

    Antworten
    1. Jörg Gebauer

      Antwort an Herrn Marquardt:
      …fast möchte ich mich Ihrem Kommentar zu 100% anschließen. Besonders bei: „…fühlt sich als Völkerrechtlerin“ oder bei: „…wen kümmert das? Sie schreibt halt hin, was ihrem Gedächtnis als passende Ergänzung erscheint“. Anders aber bei: „Ich sehe keinen absichtlichen Betrug, keine „kriminelle Energie“ oder ähnliches dahinter. Aber eine Mißachtung von Fakten und Menschen – das schon.“ – Warum? Ich glaube, dass Frau Baerbock so Dinge wie eine Vita eigentlich für sehr, sehr wichtig hält.
      Ich gehe nämlich davon aus, dass Frau Baerbock sich verstrickt hat. Und zwar schon in den Jahren zwischen 2005 und 2018. Sie hat diese Geschichten (oder nennen wir es besser: Aufbauschungen der Vita) in der Partei der Grünen erzählt, um sich „so“ interessanter zu machen. Sie wollte sich damit aufwerten, um an die Spitze der Partei zu gelangen. Die ersten Betrogenen und Angeschummelten waren die grünen Parteimitglieder. Und dann hat ihr in diesem Frühjahr zum Einen die Zeit gefehlt „alles einmal richtig und gerade zu rücken“. Sie war zu sehr damit beschäftigt, das Rennen gegen Dr. Habeck als Kanzlerkandidatin zu machen. Zum Zweiten hat sie das Thema verdrängt, weil eine solche Korrektur des bisher Behaupteten unangenehm ist (…sie hätte viele Leute anrufen müssen) und sie hat das Problem der kritischen Öffentlichkeit unterschätzt. Jedenfalls in der Summe eine eklatante Mißachtung sowohl der eigenen Partei als auch gegenüber dem deutschen Wahlbürger. Kurz gesagt: …einfach verantwortungslos. Die eigenen Parteimitglieder und die Staatsbürger (Wahlbürger) sind für Frau Baerbock nur schmückendes Beiwerk einer Ego-Show. Sie sollte beantworten: Wie denken Sie über Leute, die sich Ihnen gegenüber künstlich so aufblasen?

    2. Ela Engerl

      Natürlich ist es ehrenrührig. Sie können nicht einfach von allen möglichen Quellen wörtlich abschreiben. Und so tun, als hätten Sie sich das selbst ausgedacht. Was glauben Sie, wie viel Zeit und Mühe es in Ansprucht nimmt, sauber zu arbeiten, nachzudenken, zu formulieren, zu schreiben ?
      Dann sollte sie es lassen. Gerade da Baerbock keine einzige Quelle angibt, geht man davon aus, dass sie selbst den Text aus Überzeugung aus sich geholt hat.
      Ein Schlag ins Gesicht aller derjenigen Menschen, welche selbst schreiben und sich Mühe geben. Wie muss man die Bürger verachten, und die Wähler, wenn man ihnen solch einen aufgewärmten Brei vorsetzt : Spiegel, Wikipedia …
      Was ist eigentlich echt an Baerbock ?

    3. Thomas Kupczok

      Das Urheberrecht ist keine good will Aktion! Verstöße dagegen sind Diebstahl geistigen Eigentums, erst recht, wenn man damit Geld verdient!

    4. Ulrich von Thomsenhaus

      Eine Dissertation (vulgo: Doktorarbeit) setzt immerhin ein abgeschlossenen Studium voraus. Das kann sie doch überhaupt nicht bieten; allenfalls einen Schmalspurabschluss an einer Privatschule in einem Nicht-EU Land. Aber Einbildung ist ja auch eine Bildung…

      Gott schütze uns vor solchen verlogenen Politikern!!!

    1. Arthur Dent

      Manche Wirtschaftsunternehmen profitieren von grüner Politik. Da kann man dann auch einmal die Gallionsfigur loben, wenn man sich eine goldene Nase verdient.

  221. anja

    Und wieder wird genau nichts passieren. Wie auch? Die Kaufpresse hält das bezahlte Maul. Politikdarsteller halten sich bedeckt, solange es nicht gegen rächts geht. Und außerdem ist niederknien und bunt viel wichtiger als der Charakter einer Bundestagsabgeordneten.

    Antworten
    1. Gast

      Warum ist in solchen Aufzählungen nie der Bürger enthalten, der die Lügerei der Politik, ach was, Lug und Betrug des gesamten Staatswesens widerstandslos mitmacht?

  222. Dagmar Klopstock

    Ob die einfach so abgebrüht und über den Wolken ist, daß sie dachte, das gehe schon alles unbesehen durch oder ob die wirklich so einfältig ist?
    Für gemeinhin wird man in diesem Land erst nach der Wahl vergackeiert. Baerbock scheint da wohl eine neue Mode inszenieren zu wollen…

    Antworten
    1. Isi

      Du glaubst nicht ernsthaft, dass Baerbock das Buch selbst verfasst hat? Das Team um Baerbock hat sich wahrscheinlich überlegt, welchen PR Move sie noch bringen können, um ihre Popularität zu steigern. Da herzerwärmende, biographische Werke veröffentlicht unmittelbar zu Beginn der heißen Wahlkampfphase sich in der Vergangenheit als sehr wirksam erwiesen haben (siehe Obama Wahlkampf, wo das biographische Narrativ sehr in den Vordergrund gestellt wurde), haben auch sie auf diese Karte gesetzt.

      Also musste schnell irgendein toller Text zusammenkonstruiiert werden, der Baerbock in einem positiven Licht darstehen lässt, Ihre vermeintliche Kompetenz und Progressivität untermauert und mit sympathisch wirkenden biographischen Anekdoten gesprickt ist = publikumswirksam und wahlerfolgssteigernd ist.

      Für so etwas werden Ghostwriter engagiert. Wenn es schnell gehen muss, dann greifen diese Ghostwriter eben auch auf fremde Quellen als „Inspiration“ zurück. Und da weder Baerbock selbst, die quasi in dem Buch als Universalgenie rüberkommen soll, noch ihre Ghostwriter wirklich Ahnung von 95% der behandelten Themen (Sicherheitspolitik, Außenpolitik, Ökologie, Naturwissenschaft Geschichte etc) haben, griff man kurzerhand auf fremde Quellen zurück. Nur wurde das leider nicht geschickt genug getan, um die Herkunft dieser Textbausteine vollständig zu verschleiern.

    2. Adi Mol

      @Isi … stimme Ihnen zu – bis auf die fremden Quellen. Wenn jemand außerhalb der Sicherheitspolitik, Außenpolitik, Ökologie, Naturwissenschaft Geschichte etc steht und darüber schreibt sind meist alle Quellen fremd. Dagegen ist nichts einzuwenden. Nachdem es um Nachrichtentexte handelt kann es keine Urheberrechtsverletzung sein. Zahlenwerte stammen meist aus Statistikarbeiten die wiederum von öffentlicher Hand finanziert wurden und worauf alle ein Verwendungsrecht haben. Copy&Paste – der neue Geschäftszweig der Plagiatsgutachter. Ich lehne das Urheberrecht ab, hilft nur den Großen. Also wo liegt das Problem – das Problem ist die Beliebtheit dieser Dame. Ich will kein hübsches Gesicht wählen. Problem ist, dass die Grünen viele Forderungen (Verbote) in den Raum stellen und deren angebotenen Lösungen letztlich eine Belastung der Massen darstellen. Wenn ein Siemenschef auf deren Parteitag reden schwingt kann man sich ausmalen wie Konzernkritisch die Grünen heute sind.

  223. Dieter Kief

    Danke, Stefan Weber, für Ihre Aufklärungsarbeit. Sie macht das auch in ihrem Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ ofenbar so wie sonst auch. Sehr husch-husch, und ein wenig hochstaplerisch-verschlagen. Falsch gelernt, ist falsch gelernt, könnte man sagen. – Dass so eine windige Person Bundeskanzlerin werden will, ist „Jetzt“ in der Tat – neu.

    Antworten

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