Nächster Betrugsskandal in Deutschland: Serienplagiator Mario Voigt und sein CDU-Kollege aus Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, verhöhnen die Welt-Leser mit einem Kommentar aus der KI

Die Verarsche geht weiter: Nachdem wir über 20 Jahre des Serienplagiarismus von Thüringens CDU-Ministerpräsident Mario Voigt aufgedeckt haben, sorgt nun ein möglicherweise komplett von KI generierter „Kommentar“ in der Welt von Voigt und seinem Amtskollegen für Empörung. Der gestern, am 01.06.2026 publizierte Kommentar über die Forderung nach mehr deutscher Musik im Radio (warum eigentlich dieses Thema gerade jetzt?) ist wohl weitgehend von KI verfasst worden. Gekennzeichnet wurde dies nicht. Ein schwerwiegender journalistischer und moralischer Verstoß. Ein höchst wahrscheinlicher schwerwiegender Betrug am Leser. Voigt hat die unbelegte KI-Benutzung mittlerweile eingestanden.

Der Kommentar der beiden CDU-Spitzenpolitiker Voigt und Schulze enthält zahllose Antithesen (Negationsparallelismen), die hier in diesem Blog zuletzt wiederholt thematisiert wurden und ganz typisch für Texte sind, die vor allem Google Gemini generiert hat. All diese Texte lesen sich wie ein und derselbe Burger weltweit. – Hier die Beispiele von Voigt und Schulze:

Musik ist mehr als Unterhaltung. Sie ist Sprache, Identität, kulturelles Selbstverständnis.

Dieser Rückgang ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis von Strukturen, die das Globale begünstigen und das Eigene leiser werden lassen.

Diese Kontinuität ist keine Nostalgie. Sie ist Argument.

[…] nicht aus Abschottung, sondern aus Überzeugung.

Denn Sichtbarkeit entsteht nicht von allein. Sie ist eine Entscheidung.

Es geht nicht um staatliche Quoten. Die Rundfunkfreiheit ist ein hohes Gut.

[…] nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Geschäftslogik.

Deshalb reicht Appell allein nicht. Es braucht Gestaltung.

Das ist keine Regulierung. Das ist Verantwortung.

Was wir brauchen, sind keine unverbindlichen Absichtserklärungen, sondern konkrete und nachvollziehbare Zielgrößen.

[…] dass Marktlogik Bekanntheit belohnt – nicht Talent.

Eine zusätzliche Stimme erweitert den Klang – sie schränkt ihn nicht ein.

Sie schafft Zugehörigkeit, ohne auszuschließen.

Sie stiftet Identität, ohne abzuschotten.

Diese Debatte ist keine Nebensache. Sie ist eine Frage kultureller Selbstbehauptung.

Nicht laut. Nicht schrill. Aber klar.

[…] nicht durch Zwang, sondern durch Überzeugung […].


Ein zweites Indiz sind häufige Trikola (Dreier-Wortketten) wie etwa:

Sie ist Sprache, Identität, kulturelles Selbstverständnis.

Frankreich, Kanada, Australien

in Algorithmen, in Playlist-Curation, in den Empfehlungssystemen globaler Streaming-Plattformen

neue Formate, gezielte Förderung, Kooperationsmodelle

Rundfunk, Musikbranche und Festivals

Dialoge anstoßen, kulturelle Bildung stärken, Rahmenbedingungen setzen

globaler, schneller und austauschbarer


Dass die Netznutzer mittlerweile um ein Vielfaches intelligenter sind als die Ghostwriter der CDU-Ministerpräsidenten und die „Journalisten“ der Mainstream-Presse, ist nichts Neues (deshalb fordern die dämlichsten Politiker auch die Klarnamenspflicht im Netz am lautesten). Und so kamen die Leser Mario Voigt schnell auf die Schliche, siehe einige Kommentare zum Kommentar in der Welt:

Um die neue unfassbare Peinlichkeit irgendwie einzufangen, gab Mario Voigt im Gewährsblatt „In Thüringen“ noch am Abend schließlich zu, tatsächlich ungekennzeichnete KI verwendet zu haben:

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