Schlagwort-Archiv: Zitat

Die unfassbaren Plagiate der Diana Kinnert, Teil 2: Das Buch bei Hoffmann und Campe

Hier geht es zu Teil 1, dem Rowohlt-Buch.


Aus der Buchbewerbung auf Amazon:

„Ein tolles Buch, es hat mich sehr nachdenklich gemacht.“ (Markus Lanz, ZDF)

„Ich habe die ersten Seiten gelesen und wusste, ich möchte, dass du zu uns ins Studio kommst, weil es so wichtig und sehr schön geschrieben ist.“ […]

Jenseits der Fakten: „Januskopf-Journalismus“ gefährdet die Demokratie

Es ist ein Bericht unter Abertausenden dieser Art. Die Machart ist aber immer dieselbe: Journalistinnen und Journalisten glauben offenbar, dem Ideal der Objektivität zu entsprechen, wenn sie einfach über Auffassung und Gegenauffassung oder über Kritik und Replik auf sie berichten – und fertig. Diese Form des Journalismus verharrt meist nur auf der Ebene der Wortspenden oder der Pressemitteilungen. […]

Schwerwiegender Plagiatsvorwurf gegen den österreichischen Wissenschaftstheoretiker und Buchautor Erhard Oeser

Erhard Oeser, Universitätsprofessor an der Universität Wien im Ruhestand, leitete lange Jahre das Institut für Wissenschaftstheorie ebendort. Er gilt als profunder Kenner von Popper und der Evolutionären Erkenntnistheorie, seine akademischen Themengebiete umfassten unter anderem das Gehirn-Geist-Problem und die Informationstheorie. In den vergangenen Jahren, seit seiner Emeritierung, ist er als umtriebiger Buchautor in Erscheinung getreten, mit Themen von der Hunde-, Katzen- und Pferdeliebe bis zur Fremdenfeindlichkeit. […]

„Kurier“-Interview zur Plagiatsforschung und zur „Quellen-Archäologie“ in voller Länge

Der „Kurier“ zitiert in seiner Printausgabe vom 19.01.22 einige Statements von mir aus einem gestern geführten längeren Interview (online in voller Länge hinter Bezahlschranke), das ich auch hier zur Gänze wiedergebe. Es wird nicht helfen, die immer gleiche Handvoll Twitter-Trolls umzustimmen, die nur Lust an der Hetze verspüren. […]

Strenge Regeln zum wörtlichen Zitieren in der Rechtswissenschaft in Deutschland, England und den USA – nur nicht in Österreich?

Hier ein kleiner Überblick über die mir bislang vorliegenden Dokumente:

Aus den „Leitsätzen Gute wissenschaftliche Praxis im Öffentlichen Recht“, beschlossen von der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer e. V. bereits 2012 (hier S. 3):

Aus dem „Oxford University Standard for the Citation of Legal Authorities“ (kurz OSCOLA, 4. […]

Diskussion zur Dissertation von Justizministerin Alma Zadic: Materialien zur Qualitätsdebatte und Zitierweise

[…]

OFFENER BRIEF: Wörtliches Zitieren ohne Anführungszeichen in der Rechtswissenschaft

Das Problem beschäftigt mich nun seit mehr als zehn Jahren, siehe eine bereits 2011 von mir initiierte Diskussion auf VroniPlag Wiki. Aus aktuellen Anlässen wird es nun, elf Jahre nach dem Guttenberg-Plagiatsskandal und damit eigentlich viel zu spät, Zeit für klare Worte aus dem Fach:

Dürfen Rechtswissenschaftler etwas, was so gut wie alle anderen Disziplinen nicht dürfen, nämlich aus wissenschaftlicher Literatur wörtlich ohne Anführungszeichen und nur mit Quellenangabe zitieren? […]

Zahlreiche Plagiate und Quatsch auch in der Diplomarbeit von Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab

Von Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab, geb. Knasmüller habe ich bislang politisch so gut wie nichts gehört. Eine Blitzrecherche ergab, dass sie eine wahrliche Musterkarriere hingelegt hat: Doppelstudium der Psychologie und der Rechtswissenschaft an der Universität Innsbruck, juristische Dissertation, in der Folge mehrere wissenschaftliche Publikationen, wissenschaftliche Assistentin an den Universitäten Innsbruck und Salzburg, dann die Beamtenkarriere in Wien steil hinauf zur „jüngsten Sektionschefin Österreichs“. […]

Erneute Reinwaschung durch die ÖAWI? Wie die Plagiatsprofessoren der FH Salzburg abgeschrieben haben

Der Teufel steckt oft im Detail. Aber genau das macht Wissenschaft aus, und eben auch die Plagiatsforschung. Der gekündigte Professor der FH Salzburg, Thomas Grundnigg, hat nicht nur von Schulliteratur abgeschrieben. Betrachten wir diese Stelle auf S. 8 seiner Diplomarbeit:

Hier werden die Marketingwissenschaftler Christoph Herrmann (bei Grundnigg falsch: Hermann) und Heribert Meffert zitiert. […]

FH Salzburg: Gekündigter Professor plagiierte in seiner Diplomarbeit großflächig Schulmaterialien

Ich weiß manchmal mehr, als ich veröffentlichen will oder darf. Nach mir bekannt gewordenen Berichten über Unregelmäßigkeiten bei der Studierenden-Betreuung und im Lebenslauf prüfte ich aus eigenem Interesse und unbezahlt die Diplomarbeit mit dem Titel „duftmarke“ des zurzeit gekündigten „renommierten“ (so der ORF) FH-Professors Thomas Grundnigg. […]

Endbericht: 100 Plagiatsfragmente in Annalena Baerbocks Buch „Jetzt“ dokumentiert – Auch von CDU-, SPD- und FDP-nahen Autoren wurde abgeschrieben

Sie finden die PDF-Files zum Downloaden hier:

Endbericht: 100 Plagiatsfragmente in Annalena Baerbocks Buch „Jetzt“ (57 Seiten, 1.927 KB)

Bericht: 17 Plagiatsfragmente in Armin Laschets Buch „Die Aufsteigerrepublik“ (11 Seiten, 264 KB)

Bericht: 3 Plagiatsfragmente in Olaf Scholz‘ Buch „Hoffnungsland“ (6 Seiten, 226 KB)

Annalena Baerbock hat nicht an 100 Stellen plagiiert. […]

Leserhinweis: Armin Laschet plagiierte in seinem Buch den Politologen und Ex-CSU-Kultusminister Hans Maier

Die Kulturgeschichte des Plagiats ist nun endgültig um einen Schauplatz reicher. Man muss sich ab sofort das Genre Politiker-Sachbücher viel genauer anschauen. Und womöglich verhält sich doch Laschet zu Baerbock wie Schavan zu Guttenberg. – Ein einziges, einige Zeilen langes Plagiat kann wohl noch als redaktionelles Versehen eines Zulieferers durchgehen, wiewohl wir auch dann über den performativen Widerspruch zwischen der Methode „Niemand schreibt ein Buch allein“ und der Anführung eines einzigen Autorennamens am Buchcover dringend diskutieren sollten: Womöglich stecken dahinter ausbeuterische Arbeitsverhältnisse. […]

Beste Plagiatssoftware am Markt findet keine weiteren Plagiate in Armin Laschets Buch „Die Aufsteigerrepublik“

Der heute von Martin Heidingsfelder mit einer einzigen abgeschriebenen Buchpassage konfrontierte Armin Laschet hat schnell die Flucht nach vorne ergriffen und die Druckfahnen seines Buchs aus dem Jahr 2009 im Volltext online gestellt. Das nenne ich mal Open Content, und das wünsche ich mir auch für die Masterthesis von Annalena Baerbock. […]

Baerbocks Copy/Paste-Gedankenklau hat mutmaßlich eine lange Tradition: Plagiate auch in älteren Schriften entdeckt

Im Jahr 2017 veröffentlichte Annalena Baerbock ein sieben Seiten umfassendes Paper mit dem Titel „Die Lehren aus dem Brexit-Referendum für die Europapolitik – Impulse für die Abschlussdiskussion“, erschienen im September im Sammelband „Das Brexit-Referendum: Lehren für die Europa-Politik“, herausgegeben von der Evangelischen Akademie Loccum. […]

Newsticker: Bislang 54 verifizierte Plagiatsfragmente im Buch „Jetzt“ von Annalena Baerbock

Endbericht vom 13.09.2021:

Endbericht: 100 Plagiatsfragmente in Annalena Baerbocks Buch „Jetzt“ (57 Seiten, 1.927 KB)


Stand: 25.07.2021, 18:00 Uhr

Anzahl verifizierter Plagiatsfragmente: 54

Umfang der Vergleichstabelle Original – Plagiat: 30 Seiten, A4

Plagiierte Autorinnen und Autoren: > 27 (einige Werke mit zahlreichen angegebenen Autorinnen und Autoren)

Plagiierte Bücher, Massenmedien und sonstige Webquellen: 25

Das insgesamt 34 Seiten umfassende Dokument finden Sie hier zum Downloaden (PDF-File, 380 KB). […]

Rätselhafte Textübereinstimmungen zwischen Annalena Baerbocks Buch „Jetzt“ und Robert Habecks Buch „Von hier an anders“ entdeckt

Das hätte sich Annalena Baerbock wohl nicht gedacht: Ihr Buch Jetzt wird zunehmend zum Gegenstand der Textlinguistik und Digitalforensik und nicht der politischen Auseinandersetzung. Das Buch zwingt ja Wissenschaftler wie mich förmlich, nicht über die Gegenstände der Politik zu sprechen, sondern über das Sprechen über die Gegenstände der Politik. […]

Annalena Baerbock plagiierte in ihrem Buch den Interview-Wortlaut der Nachhaltigkeitsforscherin Maja Göpel aus der taz

Es wird mehr und mehr. Langsam wird ein Muster des Nicht-Selber-Denkens und -Schreibens sichtbar. Auf S. 83 ist in Annalena Baerbocks Buch „Jetzt“ zu lesen:

Nun geht es nicht mehr um die Wiedergabe von bloßen Fakten, die man angeblich nicht anders ausdrücken könne (welcher spitzfindige Jurist oder Journalist möchte mit mir sprachphilosophisch über Extension und Intension diskutieren?). […]

Plagiatsvorwurf gegenüber Annalena Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“

Endbericht vom 13.09.2021:

Endbericht: 100 Plagiatsfragmente in Annalena Baerbocks Buch „Jetzt“ (57 Seiten, 1.927 KB)


Vollkommen klar: Ein Sachbuch einer Politikerin im Ullstein-Verlag ist keine Dissertation. Und im Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ werden überhaupt keine Quellen angegeben. Beides ist aber noch lange keine Legitimation für schwerwiegende Textplagiate. […]

Die fabulierende Welt der Annalena: Falschangaben im Lebenslauf sonder Zahl, Quatschmeldungen am laufenden Band, Zitatprobleme und ein Textplagiat von Joe Biden

Die Liste der Falschangaben und Übertreibungen im Lebenslauf sowie der Inkorrektheiten bei Titelführung und Berufsbezeichnung von Annalena Baerbock wird immer länger. Zumindest ist sie jetzt schon so lange, dass man sich Hypothesen über den Charakter der Protagonistin zutrauen kann. Dabei muss nicht unbedingt das Framing „Hochstapelei“ bemüht werden. […]

Vom Uni-Serienbetrüger zum ÖH-Politiker und Fernsehreporter? Der „Fall David“ legt die unerträglichen Zustände der (nicht nur österreichischen) Kommunikationswissenschaft offen

Dieser Text ist keine Abrechnung. Die hier geschilderten Vorkommnisse sind auch keine „alternativen Fakten“. Der Text erzählt vielmehr einen Aspekt der jüngeren Geschichte eines Fachs jenseits von Online-Auftritten, Hochglanzbroschüren, Jubiläen, Wissensbilanzen und Institutsrankings. Und er erzählt vor allem eines: Eine wahre Geschichte. Eine Geschichte, deren Wiederholungscharakter mich immer wieder staunen lässt. […]

Christine Aschbacher reichte weiteres nahezu komplett plagiiertes Paper in der fünften Woche des ersten Lockdowns ein

Christine Aschbacher hat nicht nur während der Corona-Krise im Mai 2020 ihre wahrscheinlich weltweit einmalige Kauderwelsch-Dissertation eingereicht und diese im August verteidigt. Sie hat noch Unglaublicheres getan: Am 15. April 2020 erhielt die Reihe „Research Papers“ der „Faculty of Materials, Science und Technology“ der Technischen Universität Bratislava von ihr (als Erst-Autorin) mit zwei Ko-Autoren ein sechsseitiges Paper mit dem Titel „Managertypen aus theoretischer Sicht“. […]

Aktuelle Videos und Podcasts zum Plagiatsskandal um Ex-Ministerin Christine Aschbacher

Ö1, Journal-Panorama, »›Doktor Bratislava‹: Wie geht plagiatsfreies Forschen?«, 04.02.2021
Ö1, Journal-Panorama, »›Doktor Bratislava‹: Wie geht plagiatsfreies Forschen?«, 04.02.2021

Erzdiözese Salzburg, Podcast »Auf Brot und Wein mit Stefan Weber«, 29.01.2021
Erzdiözese Salzburg, Podcast »Auf Brot und Wein mit Stefan Weber«, 29.01.2021

Falter, Podcast »Land der Titel, Österreich«, 23.01.2021
Falter, Podcast »Land der Titel, Österreich«, 23.01.2021

profil, Podcast, 14.01.2021
profil, Podcast, 14.01.2021

Krone TV, Krone Talk, 15.01.2021
Krone TV, Krone Talk, 15.01.2021

PULS4, Café Puls, 14.01.2021
PULS4, Café Puls, 14.01.2021

ORF 1, Talk 1, 13.01.2021
ORF 1, Talk 1, 13.01.2021

schauTV, Kurier, 12.01.2021
schauTV, Kurier, 12.01.2021

OE24.TV, Fellner! LIVE, 11.01.2021
OE24.TV, […]

„Ich werde rollen und tun es“: Bislang noch nie gelesene Abgründe von Kauderwelsch, Unsinn und Plagiat in der Dissertation von Arbeits- und Familienministerin Aschbacher

Ist das Jandl? Joyce? Burroughs? – Ich muss Ministerin Christine Aschbacher fast dankbar sein. Durch sie habe ich heute eine komplett neue Dimension des verborgenen Quatsches in Doktorarbeiten entdeckt. Alle hier in Screenshots dargestellten Fragmente haben eigentlich keine Bedeutung. Sie dürften auch nicht mit einem Übersetzungsprogramm zustande gekommen sein, denn diese waren in den vergangenen Jahren längst nicht mehr so schlecht. […]

Serienplagiatorin: Schwerwiegende Plagiate auch im Dissertationsexposé von Ministerin Christine Aschbacher entdeckt

Das wurde also doch noch eine Trilogie hier: Ich verdanke einem Twitter-Follower den Hinweis darauf, dass eine Kurzfassung des Dissertationsvorhabens von Ministerin Christine Aschbacher bereits online hier verfügbar ist. Die Kurzfassung wurde am 29.05.2020 erstellt, also während ihrer Amtszeit als Ministerin. Auch in diesem Text finden sich schwerwiegende Plagiate, noch schwerwiegender und länger als in der Diplomarbeit. […]