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Mehr als Plagiat: Diana Kinnert fälschte Interview mit britischer Einsamkeitsforscherin Rebecca Nowland

Auf S. 164 f. des Plagiatspamphlets „Die neue Einsamkeit“ gibt Diana Kinnert ein Interview mit der britischen Einsamkeitsforscherin Rebecca Nowland wieder, das sie selbst geführt haben will. Kinnert schreibt (Hervorhebungen in fett durch S.W.):


„Nowland, die sich hauptberuflich damit befasst, wie sich junge Menschen austauschen und wie sie zueinander stehen, hatte inzwischen nicht nur viele Studien durchgeführt, sondern in Forschungsgruppen, aber auch in Gesprächen mit Jugendlichen, Eltern und diversen Experten reichlich Erfahrung gesammelt. […]

Die unfassbaren Plagiate der Diana Kinnert, Teil 1: Das Buch bei Rowohlt

Hier geht es zu Teil 2, dem Buch bei Hoffmann und Campe.


Aus der Buchbewerbung auf Amazon:

„Dieser Kopf ist ein kluger.“ (Darmstädter Echo)

„Merkels cooles Mädchen“ (Gala)

„Das modernste Gesicht der CDU“ (Die Welt)

„Kunterbunt ist das neue Schwarz.“  (Westdeutsche Zeitung)

„Frisch, engagiert.“ (Darmstädter Echo)

Verfasser des hier folgenden Berichts nur auf Basis der Software-Auswertung (23 Seiten; 3,5 MB): Stefan Weber, Salzburg

Plagiatsbericht Kinnert Seite 01
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Plagiatsbericht Kinnert Seite 23

Die unfassbaren Plagiate der Diana Kinnert, Teil 2: Das Buch bei Hoffmann und Campe

Hier geht es zu Teil 1, dem Rowohlt-Buch.


Aus der Buchbewerbung auf Amazon:

„Ein tolles Buch, es hat mich sehr nachdenklich gemacht.“ (Markus Lanz, ZDF)

„Ich habe die ersten Seiten gelesen und wusste, ich möchte, dass du zu uns ins Studio kommst, weil es so wichtig und sehr schön geschrieben ist.“ […]

Plagiatsvorwurf gegen Springer-Boss: 28 Textübereinstimmungen zwischen seiner Doktorarbeit und einer Nazi-Diss

Exklusivbericht in BuzzFeed vom 06.05.22

Exklusivbericht im Spiegel vom 06.05.22


Es ist die mit Abstand unglaublichste Geschichte meiner gesamten Tätigkeit. Die Schlagzeile liest sich so bizarr, dass man versucht ist, nicht zu glauben, dass sie wahr sein kann. – Was ist passiert? Eine Chronologie.

1. Der Aufschlag: Die „Smoking Gun“ des Martin Heidingsfelder

Am 2. […]

Schwerwiegender Plagiatsvorwurf gegen den österreichischen Wissenschaftstheoretiker und Buchautor Erhard Oeser

Erhard Oeser, Universitätsprofessor an der Universität Wien im Ruhestand, leitete lange Jahre das Institut für Wissenschaftstheorie ebendort. Er gilt als profunder Kenner von Popper und der Evolutionären Erkenntnistheorie, seine akademischen Themengebiete umfassten unter anderem das Gehirn-Geist-Problem und die Informationstheorie. In den vergangenen Jahren, seit seiner Emeritierung, ist er als umtriebiger Buchautor in Erscheinung getreten, mit Themen von der Hunde-, Katzen- und Pferdeliebe bis zur Fremdenfeindlichkeit. […]

„Kurier“-Interview zur Plagiatsforschung und zur „Quellen-Archäologie“ in voller Länge

Der „Kurier“ zitiert in seiner Printausgabe vom 19.01.22 einige Statements von mir aus einem gestern geführten längeren Interview (online in voller Länge hinter Bezahlschranke), das ich auch hier zur Gänze wiedergebe. Es wird nicht helfen, die immer gleiche Handvoll Twitter-Trolls umzustimmen, die nur Lust an der Hetze verspüren. […]

Strenge Regeln zum wörtlichen Zitieren in der Rechtswissenschaft in Deutschland, England und den USA – nur nicht in Österreich?

Hier ein kleiner Überblick über die mir bislang vorliegenden Dokumente:

Aus den „Leitsätzen Gute wissenschaftliche Praxis im Öffentlichen Recht“, beschlossen von der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer e. V. bereits 2012 (hier S. 3):

Aus dem „Oxford University Standard for the Citation of Legal Authorities“ (kurz OSCOLA, 4. […]

Diskussion zur Dissertation von Justizministerin Alma Zadic: Materialien zur Qualitätsdebatte und Zitierweise

[…]

OFFENER BRIEF: Wörtliches Zitieren ohne Anführungszeichen in der Rechtswissenschaft

Das Problem beschäftigt mich nun seit mehr als zehn Jahren, siehe eine bereits 2011 von mir initiierte Diskussion auf VroniPlag Wiki. Aus aktuellen Anlässen wird es nun, elf Jahre nach dem Guttenberg-Plagiatsskandal und damit eigentlich viel zu spät, Zeit für klare Worte aus dem Fach:

Dürfen Rechtswissenschaftler etwas, was so gut wie alle anderen Disziplinen nicht dürfen, nämlich aus wissenschaftlicher Literatur wörtlich ohne Anführungszeichen und nur mit Quellenangabe zitieren? […]

Zahlreiche Plagiate und Quatsch auch in der Diplomarbeit von Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab

Von Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab, geb. Knasmüller habe ich bislang politisch so gut wie nichts gehört. Eine Blitzrecherche ergab, dass sie eine wahrliche Musterkarriere hingelegt hat: Doppelstudium der Psychologie und der Rechtswissenschaft an der Universität Innsbruck, juristische Dissertation, in der Folge mehrere wissenschaftliche Publikationen, wissenschaftliche Assistentin an den Universitäten Innsbruck und Salzburg, dann die Beamtenkarriere in Wien steil hinauf zur „jüngsten Sektionschefin Österreichs“. […]

Erneute Reinwaschung durch die ÖAWI? Wie die Plagiatsprofessoren der FH Salzburg abgeschrieben haben

Der Teufel steckt oft im Detail. Aber genau das macht Wissenschaft aus, und eben auch die Plagiatsforschung. Der gekündigte Professor der FH Salzburg, Thomas Grundnigg, hat nicht nur von Schulliteratur abgeschrieben. Betrachten wir diese Stelle auf S. 8 seiner Diplomarbeit:

Hier werden die Marketingwissenschaftler Christoph Herrmann (bei Grundnigg falsch: Hermann) und Heribert Meffert zitiert. […]

FH Salzburg: Gekündigter Professor plagiierte in seiner Diplomarbeit großflächig Schulmaterialien

Ich weiß manchmal mehr, als ich veröffentlichen will oder darf. Nach mir bekannt gewordenen Berichten über Unregelmäßigkeiten bei der Studierenden-Betreuung und im Lebenslauf prüfte ich aus eigenem Interesse und unbezahlt die Diplomarbeit mit dem Titel „duftmarke“ des zurzeit gekündigten „renommierten“ (so der ORF) FH-Professors Thomas Grundnigg. […]

Annalena Baerbock arbeitet seit mindestens 2008 bei ihren Reden und Online-Texten mit Plagiaten: Weitere Dokumentation listet 61 neue Stellen auf

Annalena Baerbock wendet dieselbe quellenunkritische Arbeitstechnik wie in ihrem Buch „Jetzt“ bereits seit mindestens 2008 regelmäßig auch bei ihren politischen Reden und Online-Texten an.

Eine weitere Plagiatsdokumentation (PDF-Dokument, 53 Seiten) listet 61 solcher Übernahmen fremder Formulierungen auf. Die Quellen sind dabei diesmal u.a. der CDU-Politiker Klaus Töpfer, die Wikipedia, der Spiegel und die taz. […]

Endbericht: 100 Plagiatsfragmente in Annalena Baerbocks Buch „Jetzt“ dokumentiert – Auch von CDU-, SPD- und FDP-nahen Autoren wurde abgeschrieben

Sie finden die PDF-Files zum Downloaden hier:

Endbericht: 100 Plagiatsfragmente in Annalena Baerbocks Buch „Jetzt“ (57 Seiten, 1.927 KB)

Bericht: 17 Plagiatsfragmente in Armin Laschets Buch „Die Aufsteigerrepublik“ (11 Seiten, 264 KB)

Bericht: 3 Plagiatsfragmente in Olaf Scholz‘ Buch „Hoffnungsland“ (6 Seiten, 226 KB)

Annalena Baerbock hat nicht an 100 Stellen plagiiert. […]

Leserhinweis: Armin Laschet plagiierte in seinem Buch den Politologen und Ex-CSU-Kultusminister Hans Maier

Die Kulturgeschichte des Plagiats ist nun endgültig um einen Schauplatz reicher. Man muss sich ab sofort das Genre Politiker-Sachbücher viel genauer anschauen. Und womöglich verhält sich doch Laschet zu Baerbock wie Schavan zu Guttenberg. – Ein einziges, einige Zeilen langes Plagiat kann wohl noch als redaktionelles Versehen eines Zulieferers durchgehen, wiewohl wir auch dann über den performativen Widerspruch zwischen der Methode „Niemand schreibt ein Buch allein“ und der Anführung eines einzigen Autorennamens am Buchcover dringend diskutieren sollten: Womöglich stecken dahinter ausbeuterische Arbeitsverhältnisse. […]

Baerbocks Copy/Paste-Gedankenklau hat mutmaßlich eine lange Tradition: Plagiate auch in älteren Schriften entdeckt

Im Jahr 2017 veröffentlichte Annalena Baerbock ein sieben Seiten umfassendes Paper mit dem Titel „Die Lehren aus dem Brexit-Referendum für die Europapolitik – Impulse für die Abschlussdiskussion“, erschienen im September im Sammelband „Das Brexit-Referendum: Lehren für die Europa-Politik“, herausgegeben von der Evangelischen Akademie Loccum. […]

Newsticker: Bislang 54 verifizierte Plagiatsfragmente im Buch „Jetzt“ von Annalena Baerbock

Endbericht vom 13.09.2021:

Endbericht: 100 Plagiatsfragmente in Annalena Baerbocks Buch „Jetzt“ (57 Seiten, 1.927 KB)


Stand: 25.07.2021, 18:00 Uhr

Anzahl verifizierter Plagiatsfragmente: 54

Umfang der Vergleichstabelle Original – Plagiat: 30 Seiten, A4

Plagiierte Autorinnen und Autoren: > 27 (einige Werke mit zahlreichen angegebenen Autorinnen und Autoren)

Plagiierte Bücher, Massenmedien und sonstige Webquellen: 25

Das insgesamt 34 Seiten umfassende Dokument finden Sie hier zum Downloaden (PDF-File, 380 KB). […]

Annalena Baerbock plagiierte in ihrem Buch den Interview-Wortlaut der Nachhaltigkeitsforscherin Maja Göpel aus der taz

Es wird mehr und mehr. Langsam wird ein Muster des Nicht-Selber-Denkens und -Schreibens sichtbar. Auf S. 83 ist in Annalena Baerbocks Buch „Jetzt“ zu lesen:

Nun geht es nicht mehr um die Wiedergabe von bloßen Fakten, die man angeblich nicht anders ausdrücken könne (welcher spitzfindige Jurist oder Journalist möchte mit mir sprachphilosophisch über Extension und Intension diskutieren?). […]

Plagiatsvorwurf gegenüber Annalena Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“

Endbericht vom 13.09.2021:

Endbericht: 100 Plagiatsfragmente in Annalena Baerbocks Buch „Jetzt“ (57 Seiten, 1.927 KB)


Vollkommen klar: Ein Sachbuch einer Politikerin im Ullstein-Verlag ist keine Dissertation. Und im Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ werden überhaupt keine Quellen angegeben. Beides ist aber noch lange keine Legitimation für schwerwiegende Textplagiate. […]

Die fabulierende Welt der Annalena: Falschangaben im Lebenslauf sonder Zahl, Quatschmeldungen am laufenden Band, Zitatprobleme und ein Textplagiat von Joe Biden

Die Liste der Falschangaben und Übertreibungen im Lebenslauf sowie der Inkorrektheiten bei Titelführung und Berufsbezeichnung von Annalena Baerbock wird immer länger. Zumindest ist sie jetzt schon so lange, dass man sich Hypothesen über den Charakter der Protagonistin zutrauen kann. Dabei muss nicht unbedingt das Framing „Hochstapelei“ bemüht werden. […]

GWP @ UG: Erfreuliche Debatte über verbindliche Definitionen für „Plagiat“ und „gute wissenschaftliche Praxis“ in Österreich gestartet

I. GUTE WISSENSCHAFTLICHE PRAXIS

Die „gute wissenschaftliche Praxis“ ist in den österreichischen Hochschulgesetzen UG, FHG, HSG und PrivHG angekommen. Alle vier Hochschultypen des Landes (staatliche Universitäten, FHs, PHs und Privatuniversitäten) finden ab Herbst die „Sicherstellung guter wissenschaftlicher Praxis und akademischer Integrität“ neu in den leitenden Grundsätzen zu Beginn der jeweiligen Gesetzesmaterie. […]

Reaktionen auf meinen Blog-Beitrag zu den unerträglichen Zuständen der (nicht nur österreichischen) Kommunikationswissenschaft

Nun, der Name des beghostwriteten „David“ ist mir bekannt. Der Fall ist auch bereits verifiziert worden. Aber was wird schon passieren? Genau gar nichts. Denn wir haben ja in Österreich auch an den Universitäten die Amtsverschwiegenheit. In der Forschung und in der Publikationspraxis sind wir im Zeitalter von Open Access, Open Data und Open Content angekommen, da gibt es Transparenz, kollektives Teilen und einen öffentlichen Diskurs. […]

Vom Uni-Serienbetrüger zum ÖH-Politiker und Fernsehreporter? Der „Fall David“ legt die unerträglichen Zustände der (nicht nur österreichischen) Kommunikationswissenschaft offen

Dieser Text ist keine Abrechnung. Die hier geschilderten Vorkommnisse sind auch keine „alternativen Fakten“. Der Text erzählt vielmehr einen Aspekt der jüngeren Geschichte eines Fachs jenseits von Online-Auftritten, Hochglanzbroschüren, Jubiläen, Wissensbilanzen und Institutsrankings. Und er erzählt vor allem eines: Eine wahre Geschichte. Eine Geschichte, deren Wiederholungscharakter mich immer wieder staunen lässt. […]

Aschbacher plagiierte in einer Arbeit zum Brain Gain ein Strategiepapier des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Es ist das bekannte Strickmuster: Die Texte Christine Aschbachers und ihrer Ko-Autoren sind eine Melange aus Plagiat (ca. 80-90 Prozent) und selbst geschriebenen einleitenden und zusammenfassenden Sätzen in schlechtem bis sehr schlechtem Deutsch (ca. 20-10 Prozent). Neu ist bei dieser Entdeckung nun, dass die beklaute Arbeit im Literaturverzeichnis des Plagiats gar nicht mehr erwähnt wird. […]